Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Meine Ernährung
-
am 22.05.2020 11:19:47 | IP (Hash): 283165520
Also es ist so, dass ich mir immer das Ziel von einem HBA1c von 5,5-5,7 setze, das ist laut einigen Medizinern ein nahezu perfekter Wert. Den habe ich des häufigeren erreicht.
Ich habe mit dem FreeStyle Libre und der TIR Funktion auch sehr gute Erfahrungen machen können. Mein Zielbereich habe ich auf 70-160 eingestellt und erreiche zurzeit immer eine Zeit im Zielbereich von mindestens 97%. Ab diesen Werten beginne ich auch mit entsprechenden Korrekturen.
Ich spitzte mit gutem Gefühl, weil ich weiß, dass ich einen sehr geringen Insulinbedarf habe und das unter Typ 1 Diabetikern eher selten ist. Jedoch weiß ich, wie mein Insulinbedarf sein kann, wenn ich keinen Stress habe und alles bei mir im Umfeld gut läuft. Ich hoffe man versteht, was ich damit meine :)
Liebe Grüße! -
am 22.05.2020 11:34:57 | IP (Hash): 1600608125
4-8 Wochen ohne Fremdinsulin sind für T1 Jahre nach der Diagnosereife praktisch unmöglich. Denn T1 ist definiert durch absoluten Insulinmangel, und die insulinfreien Wochen setzen ganz notwendig eine erhebliche Eigenproduktion an Insulin voraus, die nahe 20% von der gesund normalen beträgt.
Gesund produzieren die Betas 24/7 Insulin munter vor sich hin. Was nicht akut gebraucht wird, halten sie als Proinsulin gespeichert. Aus der Menge dieser kleinen Speicher wird dann jeweils bei Bedarf das Proinsulin ausgegeben und dabei ordentlich geteilt in C-Peptid und Insulin. Wenn der BZ immer höhere Ausflüge macht und auch dazwischen immer höher ansteigt, wird immer mehr Insulin angefordert, macht den Betas also mächtig Stress. Und unter Stress funktioniert dieses ordentliche Teilen nicht mehr. Da wird dann immer mehr vom Proinsulin eben direkt ungeteilt als Proinsulin ausgegeben.
Und damit wird der Stress direkt sehr viel größer! Denn für die BZ-Abbauleistung von 1 Einheit ordentlich geteiltem Proinsulin braucht es an ungeteiltem 10 Einheiten!
Fazit: wer die Leistung der noch funktionierenden Betas optimal nutzen will, verschafft ihnen möglichst viele von 24 Stunden optimale Funktionsbedingungen mit BZ-Verläufen deutlich unter 100 mg/dl.
Wenn es Dir also gelingt, Deine Postprandialen Spitzen wieder unter 140 zu bekommen und nüchtern und postabsorptiv wieder unter 100, kann gut sein, dass Deine restlichen Betazellen Dir Dein Spritzen praktisch wieder abnehmen. Mit Deinem bisherigen Behandlungsverhalten bist Du ganz offensichtlich viel in diesem Bereich. Weiter Gutes GElingen! Daumendrück!
----------------------------------------------
Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
-
am 23.05.2020 13:04:54 | IP (Hash): 283165520
Danke! Die Tipps werde ich mir definitiv zu Herzen nehmen!
Und vielen vielen Dank für deine Rückmeldungen und Anregungen! Nehme mir sie zu Herzen!
Dir weiterhin auch alles erdenklich gute!
Liebe Grüße -
am 23.05.2020 13:56:59 | IP (Hash): 1703586077
Hallo,
schließe mich den anderen an. Du musst noch Restfunktion haben, ohne Restfunktion kann man ohne Insulin nicht leben. Entweder durch eine "falsche" Diagnose, bspw. Mody oder Lada, ... oder vllt. bist du ja doch noch in der Remissionsphase. Die kann auch mal länger oder kürzer sein.
Sport und auch LowCarb kann bei Typ 1 den Insulinbedarf deutlich senken und zusätzlich die Verläufe glätten. Aber ohne Restfunktion braucht man immer Insulin.
Lg