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"Diabetes-Symptome" ohne Diabetes??

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    am 23.05.2020 13:12:50 | IP (Hash): 670734458
    Moin,

    ich habe seit Jahren extrem regelmäßig und viel Zucker konsumiert, Süßkram und Süßgetränke. Da ich aber nie Gewichtsprobleme hatte wurde mit von mehreren Ärzten gesagt dass ich kein Diabetes bekommen könne da ich ja schlank bin (was wie ich jetzt weiss natürlich Unfug ist).
    Das wurde mir vor etwa einem Jahr so mitgeteilt, daher habe ich mit dem starken Zuckerkonsum weitergemacht.
    Nun stellte ich aber in den letzten Wochen vermehrt körperliche Symptome fest: Herzrasen/Herzrythmusstörungen, vermehrtes Wasserlassen, nächtliches Aufwachen mit einem "stark ausgetrocknet sein" Gefühl und kaum stillbarem Durst, Hautjucken, manchmal Magenbeschwerden und zudem ein durchgehendes Augenflimmern mit einem leichten Tinnitus + Rauschen. Das Augenflimmern habe ich seit Monaten, wenn nicht sogar nem Jahr, war aber 2x beim Augenarzt und dort ist alles ok! Es hieß das könne von niedrigem/hohem Blutdruck kommen (der ist bei mir wohl etwas niedriger als Durchschnitt, aber nicht sehr stark).
    Konzentrationsstörungen hatte ich schon länger, diese scheinen aber in den letzten Wochen stärker geworden zu sein.
    Nun kommt der Punkt: Ich hatte diese Symptome (abgesehen von den Augen) wie ich nach mehreren Tests festgestellt habe immer Abends an Tagen an denen ich viel/sehr viel Zucker konsumiert habe.
    Als mir das klar wurde informierte ich mich ein bisschen und stellte testweise die Ernährung um: Keine Süßigkeiten/Süßgetränke, mehr Vollkorn, wenig Obst über den Tag verteilt. Und dann waren den Symptome stark abgeschwächt oder sogar weg! Wenn ich am nächsten Tag wieder mehr Zucker konsumierte kamen die Symptome wieder.
    Auch ohne Süßkram hatte ich die Symptome, wenn ich z.B. viel (normalen) Reis gegessen habe. Da aber schwächer.
    Also bin ich nun zum Arzt und habe nen Bluttest machen lassen (und Langzeit-EKG):
    HbA1c: 5,4
    HbA1clFCC: 35,7
    Beides in Ordnung = kein Diabetes.
    Langzeit-EKG sei unauffällig gewesen. Ich habe Rythmusstörungen, die seien aber normal und unauffällig (habe nen Herzklappenfehler, daher kommt das wohl).
    Nun sagt das EKG an sich ja nur: Herz ist soweit ok. Aber dass der Puls schneller wird fällt ja unter den Tisch, ist ja normal dass das mal passiert.
    Erhöht war nur der TSH-Wert (3,80), das wohl seit min. 2,5 Jahren (damaliger Bluttest zeigte auch erhöhtes TSH), kann das im Zusammenhang stehen?

    Meine Ärztin sagte dass es wohlmöglich "Diabetes Insipidus" sein könne, das müsse man testen. Nur sind die Symptome ja an meine Ernährung gekoppelt, und nicht durchgehend (in diesem Fall auf das Wasserlassen/Ausgetrocknet-sein bezogen).

    Meine Frage: Kann der Bluttest fehlerhaft sein? Oder kann der Körper mit der Zeit anders auf einen erhöhten Blutzucker reagieren? Gibt es ähnliche Erkrankungen?
    Ich kenne mich nicht gut aus damit, aber meine Ärztin (wohl durch die momentanige Situation etwas überlastet) schien das jetzt einfach abgetan zu haben und meinte "ich solle das mal im Auge behalten". Daher wollte ich mal ne 2.-Meinung einholen.

    Danke für die Aufmerksamkeit, Sorry für den langen Text :/
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    am 23.05.2020 13:43:19 | IP (Hash): 1703586077
    Hallo,

    Wenn seit Wochen diese Beschwerden auftreten, dann müsste der BZ massiv erhöht sein und dann wäre auch der HbA1C höher.
    Jedoch ist der HbA1C auch ein Durchschnittswert der letzten 8-12 Wochen. Kann in seltenen Fällen (Eisenmangel, etc.) verfälscht sein. Kurze BZ Spitzen werden darin auch nicht erfasst nur das Dirchschnittsniveai, jedoch machen kurze BZ Spitzen i.d.R. auch keinen wahrnehmbaren vermehrten Harndrang und unstillbaren Durst.
    Wie viel trinkst du denn am Tag?

    Um es wirklich auszuschließen, dass es vom BZ kommt, müsstest du in dieser Situation mit Symptomen entweder den BZ messen oder einfach mal Urinsticks kaufen und dann testen. Kommt das vermehrte Wasserlassen vom BZ, hättest du im Urin Harnzucker. Weil dieser Harnzucker ist verantwortlich für das Wasserlassen.

    Du schreibst von erhöhten TSH, eine Schilddrüsenunterfunktion könnte z.B. für Konzentrationsprobleme verantwortlich sein
    Auch für den Juckreiz. Es können ja prinzipiell mehrere Dinge gleichzeitig sein.

    Nur soviel: Diabetes hat nix direkt mit Zuckerkonsum zu tun.
    Typ 1: Autoimmunerkrankung hat gar nix mit der Ernährung zu tun
    Typ 2: nur indirekt, wenn du durch den vielen Zucker zunimmst, dann kann das natürlich zu Diabetes führen. Aber viel Zucker ohne Gewichtszunahme = Diabetes, ist nicht richtig.
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    am 23.05.2020 14:45:17 | IP (Hash): 670734458
    Hi, danke für die Antwort!

    Also ich trinke insgesamt wohl zu wenig, öfters unter 1l, fast immer unter 2l. An vereinzelten Tagen auch mal unter 500ml. Das wollte ich die Tage mal testen, min. 2l trinken und dann Ernährung variieren.
    Mir fiel manchmal morgens ein starker Urin-Geruch auf. Ob das jetzt an den Tagen mit mehr Zuckerkonsum folgte kann ich nicht sicher sagen, habe da nicht drauf geachtet. Das kannte ich von vorher aber auch nicht, egal wie wenig ich getrunken hatte. Das trat auch zeitgleich zu den anderen Beschwerden auf.
    Das mit den Sticks werde ich mal versuchen!

    "Typ 2: nur indirekt, wenn du durch den vielen Zucker zunimmst, dann kann das natürlich zu Diabetes führen. Aber viel Zucker ohne Gewichtszunahme = Diabetes, ist nicht richtig. "
    Ok, da hatte ich in letzter Zeit viel wiedersprüchliches gehört. Einerseits dass der Zuckerkonsum auch ohne Gewichtszunahme Diabetes auslösen könne, dass das nicht möglich wäre und dass natürlich durch den Zuckerkonsum die Bauchspeicheldrüse irgendwann "nope" sagt und kaum noch Insulin produziert.
    Hatte in letzter Zeit vermehrt schlechte Erfahrungen mit Ärzten und glaubte daher die Aussage "ich kann kein Diabetes bekommen" erstmal nicht ganz, gestützt durch die Aussagen einer Krankenpflegerin und einer Freundin aus dem Gesundheitswesen welche beide das Gegenteil behaupteten ("Zu viel Zucker kann zu weniger Insulinproduktion führen = Diabetes")

    "Du schreibst von erhöhten TSH, eine Schilddrüsenunterfunktion könnte z.B. für Konzentrationsprobleme verantwortlich sein
    Auch für den Juckreiz. Es können ja prinzipiell mehrere Dinge gleichzeitig sein."
    Ja, das kann von sehr vielem kommen. Konzentrationsstörungen durch psychische Erkrankung (Depression), Juckreiz durch Medikamente usw..
    Ich wurde erst darauf aufmerksam als ich sah dass viele der Symptome die von allem möglichen kommen aber auch alle auf Diabetes schließen könnten! Aber da ich mich damit nicht auskenne konnte ich mich nur auf Symptomlisten aus dem Internet verlassen... sicher nicht die beste Quelle ^^
    Ich habe auch meine Psychiaterin gefragt, sie schloss Nebenwirkungen durch mein Antidepressivum (Mirtazapin) aus. Nebenwirkungen durch mein Herz/Gefäßmedikament "Candesartan" empfand meine Hausärztin aus unwahrscheinlich.


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    am 23.05.2020 15:33:49 | IP (Hash): 1169572397
    Lamda01 schrieb:
    Einerseits dass der Zuckerkonsum auch ohne Gewichtszunahme Diabetes auslösen könne, dass das nicht möglich wäre und dass natürlich durch den Zuckerkonsum die Bauchspeicheldrüse irgendwann "nope" sagt und kaum noch Insulin produziert.
    Hatte in letzter Zeit vermehrt schlechte Erfahrungen mit Ärzten und glaubte daher die Aussage "ich kann kein Diabetes bekommen" erstmal nicht ganz, gestützt durch die Aussagen einer Krankenpflegerin und einer Freundin aus dem Gesundheitswesen welche beide das Gegenteil behaupteten ("Zu viel Zucker kann zu weniger Insulinproduktion führen = Diabetes")

    Hallo Lambda,

    natürlich kann starker Zuckerkonsum (und Konsum von vielen "leeren KH") auch bei schlanken Menschen zu einer nichtalkoholischen Fettleber und Insulinresistenz führen und auch bei schlanken Menschen kann daraus Diabetes entstehen. Diese schlanken werden dann übrigens von den Medizinern TOFIs (thin outside fat inside) genannt. Insofern lohnt es sich auch für dich, in dieser Beziehung mehr auf eine bessere Ernährung zu achten. Zumal du ja festgestellt hast, dass dadurch deine Probleme fast verschwinden.

    Mit dem HbA1c von 5,4% (der andere Wert ist nur die Umrechnung in mmol/mol) hast du sehr wahrscheinlich noch keinen Diabetes. Die Vorstufe Prädiabetes wäre aber nicht ausgeschlossen. Versuche mal, deine Ärztin zu einem oGTT zu überreden. Dann weißt du genau, wo du stehst.

    Unabhängig vom Ergebnis des Tests solltest du deine Ernährung ändern, um einer möglichen Diabetesentwicklung so gut wie möglich entgegen zu wirken.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 23.05.2020 15:36:44. Grund: .
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    am 23.05.2020 15:45:24 | IP (Hash): 1703586077
    Lamda01 schrieb:
    Hi, danke für die Antwort!

    Also ich trinke insgesamt wohl zu wenig, öfters unter 1l, fast immer unter 2l. An vereinzelten Tagen auch mal unter 500ml. Das wollte ich die Tage mal testen, min. 2l trinken und dann Ernährung variieren.
    Mir fiel manchmal morgens ein starker Urin-Geruch auf. Ob das jetzt an den Tagen mit mehr Zuckerkonsum folgte kann ich nicht sicher sagen, habe da nicht drauf geachtet. Das kannte ich von vorher aber auch nicht, egal wie wenig ich getrunken hatte. Das trat auch zeitgleich zu den anderen Beschwerden auf.
    Das mit den Sticks werde ich mal versuchen!




    Ich vermute nicht, dass deine Beschwerden Harndrang/Durst mit Diabetes in Zusammenhang stehen. Du trinkst viel zu wenig, das weißt du ja auch. Und irgendwann hat der Körper zu wenig Flüssigkeit und dann äußert es sich natürlich in Durst. Wenn man mehrere Tage zu wenig trinkt, dann konzentriert sich auch der Urin.
    Ich habe vor/bei meiner Diabetesdiagnose so Durst gehabt, dass ich 500ml Wasser reingekippt habe, weiter Durst gehabt habe, dann wieder 500ml Wasser in einem Zug,... Zudem war ich innerhalb von 2 Stunden zum Teil 5 Mal am Klo. Ich denke nicht, dass du das hast? Meine Tageshöchstmenge lag z.T. bei 5 Litern und selbst dann hatte ich noch Durst... ich hatte nur noch leere Wasserflaschen um mich herum..

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    am 23.05.2020 20:02:35 | IP (Hash): 647029900
    Guten Abend
    Reicht denn dann ein hba1c unter 5,7 nicht mehr aus um, um einen Prädiabetes auszuschließen. Dachte ein 5,4 liegt komplett in der Norm.
    In der Ausbildunge heisst es immer, dass erst ab 5,7 ein prädiabetes bzw. Diabetes vorliegen kann und erst dann ein ogtt bezahlt wird.
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    am 23.05.2020 21:04:51 | IP (Hash): 670734458
    Also ich habe gestern 2l, heute an die 3l getrunken. Ich muss alle 10-30min auf die Toilette, und habe trotzdem immernoch ein Gefühl von Durst (aber nicht so stark wie an den Abenden mit viel Zuckerkonsum).
    Habe gerade einen Urin-Teststreifen benutzt (~1h nach einer Mahlzeit (100g Nudeln + Blumenkohl, ne Hand voll Rosinen + Nüsse), 2h nach etwas Süßigkeiten (2 kleine Schokoriegel, ne Hand voll Weingummis) zum testen) und Glukose wurde nicht erkannt, dafür war "Protein" erhöht.
    Das spricht gegen Diabetes, aber normal fühlt sich das auch nicht an... Oder ich habe den Test zu früh gemacht? Muss ich schauen wie es heute Nacht ist, ob ich wieder Beschwerden bekomme/aufwache.
    Ich werde morgen etwas kontrollierter testen, die Menge an Zucker und Kohlenhydraten errechnen und dazu 3l trinken. Peile dann ~300g Kohlenhydrate an.

    Ich bin halt Ratlos, da ich vorher nie Probleme mit Durstgefühlen hatte, und auch nie irgendwelche Beschwerden bei Zuckerkonsum. Und dass alles zeitgleich auftrat, und kontrollierbar/reproduzierbar ist.
    An sich könnte ich die Ernährung ändern und dann würde es mir wohl besser gehen, aber normal ist es nicht dass mein Körper so drauf reagiert, irgendeinen Auslöser muss es ja geben.
    Aber mein Arzt sieht keinen Anlass für weitere Untersuchungen, kann man sich sowas einbilden? Nocebo-Effekt kann stark sein...




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    am 23.05.2020 21:33:50 | IP (Hash): 1703586077
    Prinzipiell reicht der HbA1C aus. Jedoch wenn eindeutige Diabetes-Symptome vorliegen, kann es sein, dass trotz negativen HbA1C ein Diabetes vorliegt. Da ja der HbA1C ein Durchschnittswert der letzten 8-12 Wochen ist, kann der HbA1C noch niedrig sein, der BZ aber schon deutlich höher. Insb. bei einem Typ1 könnte dies sein, da sich dieser ja sehr schnell entwickelt.

    In diesem Fall hier - sollte der Harnzuckertest wiederholt negativ sein - denke ich aber, dass die Beschwerden nicht von einem Diabetes kommen.


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    am 23.05.2020 21:56:26 | IP (Hash): 647029900
    Wie gesagt, wir haben bei der MTA Ausbildung gelernt, dass bei einem Wert unter 5,7 Diabetes ausgeschlossen ist, vielleicht ist es heute ja anders.
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    am 23.05.2020 22:03:33 | IP (Hash): 1169572397
    Lamda01 schrieb:
    An sich könnte ich die Ernährung ändern und dann würde es mir wohl besser gehen, ...

    Diabetis mellitus als Ursache ist mit diesem HbA1c und mehrfachen negativen Test mit den Urinzucker-Streifen ausgeschlossen. Zu Diabetes insipidus oder anderen möglichen Ursachen wirst du hier im Diabetesforum kaum gute Ratschläge bekommen. Ich drück dir die Daumen, dass deine Ärztin doch etwas findet.

    Wobei du es eigentlich sehr gut hast. Du hast durch Beobachtung gerausbekommen, dass dir weniger KH, wahrscheinlich geht es hauptsächlich um die schnell ins Blut gehenden KH, nicht gut tun. Dann meide sie und finde heraus, was für dich gut geht und was nicht. Dazu brauchst du nicht unbedingt eine Diagnose ein Rezept für Pillen. Nimm deine Gesundheit lieber selbst in die Hand - die Verantwortung liegt ganz bei dir.

    Alles Gute, Rainer
    Bearbeitet von User am 24.05.2020 08:30:59. Grund: .
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    am 23.05.2020 23:54:49 | IP (Hash): 912338227
    DanielaW schrieb:
    Guten Abend
    Reicht denn dann ein hba1c unter 5,7 nicht mehr aus um, um einen Prädiabetes auszuschließen. Dachte ein 5,4 liegt komplett in der Norm.
    In der Ausbildunge heisst es immer, dass erst ab 5,7 ein prädiabetes bzw. Diabetes vorliegen kann und erst dann ein ogtt bezahlt wird.



    Der HbA1c ist kein geeigneter Indikator für den Ausschluss von Prädiabetes. Das ist normal, weil ja gerade der Prädiabetes - insbesondere zu Beginn - dadurch gekennzeichnet ist, dass hohe Blutzuckerspitzen durch eine starke Gegenreaktion des Insulinhaushalts "bekämpft" werden. Eine Weile funktioniert das noch ohne Beschwerden, weil die insulinproduzierenden Betazellen mehr produzieren. Dadurch bleibt der Durchschnittswert (HbA1c) logischerweise noch lange unauffällig, während der oGTT zuverlässig bereits die sehr auffälligen Spitzen 1-2 Stunden nach dem Essen aufzeigen würde. Genauso auffällig wäre die Bestimmung des abnormal hohen Insulins im Blut (bzw. c-Peptid als Marker). Wenn Verdacht auf Prädiabetes besteht, und das kann bei einem HbA1c um 5.5% guten Gewissens geprüft werden, bleibt der Zuckerbelastungstest die billigste, zielsicherste und einfachste Methode.

    Bei mir lag ein HbA1c von 5.4% vor. Einem wachsamen Arzt war der Nüchternwert von 99 etwas verdächtig vorgekommen. Der Belastungstest ergab dann eine Spitze von über 200 im Zeitfenster um 0,5-1,5h. Damit war dann auch klar, warum der HbA1c so niedrig war und dennoch bereits eine sehr deutliche Störung zu Tage treten konnte.
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    am 24.05.2020 08:30:14 | IP (Hash): 647029900
    Dann hätte ich habe theoretisch, bei meiner Antwort, aus Vorlesungen gelernt, durch die Prüfung fallen müssen.....Glückl gehabt😄
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    am 24.05.2020 08:33:11 | IP (Hash): 647029900
    Ab welchem hba1c würdest du einen Gott empfehlen , purea
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    am 24.05.2020 12:53:22 | IP (Hash): 1078946117
    Moin,

    danke erstmal für die vielen Antworten :)
    Ich werde das mit dem Blutzucker, bzw. die Symptome im Auge behalten, und den oGGT werde ich auf jeden Fall machen lassen, just in case! Der "Sofortwert" des Blutzuckers war nach 12h nüchtern 71mg.ldl. sehe ich gerade noch. Der war auch unauffällig.
    Der Tipp mit dem Urintest war auch gut, denn da scheine ich wohlmöglich einen anderen Auslöser entdeckt zu haben (werde das auch mit meinem Arzt mal besprechen):
    Da der Proteinwert scheinbar erhöht ist kann das auf eine (leichte) Überlastung der Niere schließen, auch das sehr häufige Wasserlassen kann in diese Richtung deuten.
    Als Auslöser würde mir die einzige Änderung meiner Ernährung der letzten 2-3 Monate einfallen:
    Da ich wegen der momentanigen Situation auf Rat meiner Ärztin (Risikogruppe) so wenig wie möglich die Wohnung verlassen soll habe ich angefangen das Leitungswasser bei mir zu trinken. Dieses ist ziemlich kalkhaltig, ich habe auch öfters einen chemischen Geruch/Geschmack wahrgenommen (wohlmöglich Chlor).
    Kalk und Chlor an sich sind kein Problem für die Nieren, aber regelmäßig eine größere Menge kann die Niere überbeanspruchen (hängt wohl von vielen Faktoren ab).
    Und dann könnte es gut sein dass die Niere mehr Wasser ausscheidet um das Zeug loszuwerden, also auch weniger Wasser im Körper bleibt um den Blutzucker efektiv zu regulieren. Dann habe ich halt kurzzeitig nen hohen Blutzucker, dementsprechend die Symptome, aber dann werden Wasserreserven genutzt und ich fühle mich stark ausgetrocknet. Im Schnitt wäre der Langzeitwert dann wohl normal?

    Ich werde meinen Wasserfilter nochmal in Betrieb nehmen (ich habe aufgehört den zu benutzen weil dann der Chemiegeschmack viel zu deutlich war). Aber wenn es wirklich Chlor war kann es gut sein dass es jetzt wieder "rein" ist, wird soweit ich weiss nur bei Verunreinigungen ins Trinkwasser gegeben.

    Jetzt habe ich zumindest 2 mögliche Auslöser und stehe nicht mehr ganz so ratlos da, und kann sicher bei meiner Ärztin weitere Untersuchungen durchführen lassen!
    Vielen Dank dafür!!!
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    am 24.05.2020 15:47:24 | IP (Hash): 1983084227
    Lamda01 schrieb:
    Und dann könnte es gut sein dass die Niere mehr Wasser ausscheidet um das Zeug loszuwerden, also auch weniger Wasser im Körper bleibt um den Blutzucker effektiv zu regulieren.

    An dieser Stelle denkst du falsch. Der BZ ist nicht von der Trinkmenge abhängig, sonst bräuchten wir als Diabetiker nur mehr zu trinken um den BZ zu senken. Das funktioniert definitiv nicht so. Auch mit weniger Flüssigkeit steigt der BZ nicht an.

    Mit einem HbA1c von 5,4% und einem Nüchtern-BZ von 71mg/dl als genauen Laborwert brauchst du definitiv keinen oGTT. Diese Empfehlung wirst du nur von Purea bekommen, sie ist aber nicht seriös. Wie wärs, wenn du deine Gesundheit mal ein bisschen mehr ganzheitlich betrachtest. Das du deine Ernährung anpassen sollst, hat dir dein Körper doch ganz deutlich gesagt. Willst du denn wirklich nur mit exakter Diagnose und an einem bestimmten Laborwert auf deinen Körper hören? Ich glaube, du überschätzt die Möglichkeiten der Ärzte enorm. Die Verantwortung für deine Gesundheit kann dir kein Arzt abnehmen, die liegt in deiner Verantwortung.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 24.05.2020 16:33:43. Grund: .
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    am 24.05.2020 23:15:26 | IP (Hash): 912338227
    Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann mach ruhig den oGTT. Den kannst du ja auch ganz easy am Wochenende alleine zu Hause machen, um Auffälligkeiten zielsicher aufzudecken. Einfach 100g Zucker in einem Glas Wasser auflösen und morgens auf nüchternen Magen nach ausreichend Schlaf zu dir nehmen und dann mit dem Blutzuckermessgerät eine Reihe erstellen nach Minute: 0 / 15 / 30 / 45 / 60 / 75 / 90 / 105 / 120. Dann weißt du sicher, ob irgendwas in Bezug auf Diabetes nicht in Ordnung ist.

    Du musst bedenken, dass du hier mit manifestierten Diabetikern sprichst. Für diese ist ein HbA1c um 5.5% ein herausragend guter Wert. Allerdings schließt 5.5 einen Prädiabetes eindeutig nicht aus, da kurze Blutzuckerspitzen - und das ist ja gerade genau das, was den Prädiabetes am Anfang ausmacht - überhaupt nicht vom HbA1c abgebildet werden. Deshalb sprich für den Spezialfall Prädiabetes am besten auch mit informierten Prädiabetikern und nicht mit Diabetikern.

    Bei der Verhinderung von Diabetes T2 ist es von absolut entscheidender Bedeutung, die Störung im Prästadium zu erkennen. Dann hat man tatsächlich allein durch eine Lebensstiländerung die realistische Chance, dass sich die Krankheit nicht - und womöglich niemals - manifestiert. In meinem Fall wurde die Störung im Prästadium durch oGTT erkannt trotz unauffälligem HbA1c (5.4%). Das Ganze ist jetzt bald 7 Jahre her und ich habe durch Lebensstiländerung eine Stabilisierung erreichen können.

    Derzeit führe ich nach langer Zeit mal wieder eine Testphase zur Kontrolle durch mittels FreeStyle Libre 2. Der Nüchternwert bleibt weiter auffällig, der Durchschnittswert dagegen bleibt unauffällig. Insgesamt scheint es also weiterhin stabilisiert zu sein.

    Was Diabetiker wie Rainer immer wieder unterschätzen, ist die aktivierende Wirkung der genauen Kenntnis einer Störung. Dass du es also genau wissen willst, kann ich nur unterstützen. Solltest du es dann schwarz auf weiß sehen, dass etwas nicht stimmt, wirst du wahrscheinlich eine Motivationsschub erleben, der dir bei der Lebensstiländerung enorm helfen wird. Bei mir war es genau so und der Erfolg gibt mir Recht.
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    Sorry das ist mir jetzt zuviel hier. In meinen Jahren im Labor, haben wir gelernt, dass unter 5,7 ein diabetes ausgeschlossen wird und eine prädiabetische störung auch sehr unwahrscheinlich ist. Dafür ist der Bereich 5,7 bis 6,5 zuständig wo eine Kontrolle des Nbz bzw oggt induziert ist. Irgendwas scheinen wir im Labor falsch gemacht haben. Sorry wenn ich jemanden durch meine falschen Erklärungen irritiert habe.
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    am 25.05.2020 11:05:31 | IP (Hash): 1300205702
    Ein Labor muss sich nach Vorgaben richten. Die Vorgabewerte für die Einstufungen von Gesund bis Diabetes sind erstens willkürlich gesetzt: Sie entsprechen keinerlei irgendwie körperlich wahrnehmbaren oder untersuchungsmäßig festellbaren Veränderungen. Da ist nirgendwo ne physisch feststellbare Schwelle. Nüchtern 126 mg/dl ist Diabetes, 125 kein Diabetes. Da ist außer dem Unterschied von 1/100 Gramm pro Liter Blut NIX feststellbar. Aber auch nicht, wenn man den Grenzwert erst bei 140 setzen und den mit nem Nüchternwert meistens um 80 vergleichen würde.

    Und zweitens sind die Werte verwaltungshistorisch gewachsen und "nicht unbedingt" medizinisch sachlich aufeinander abgestimmt. Ein einfaches Beispiel: Ein OGTT-2-Stunden-Wert unter 140 ist als gesund definiert, nicht einmal Prädiabetes. Aber ich kenne niemanden, der einigermaßen regelmäßig 2 Stunden nach dem Essen um 130 misst und nicht morgens nüchtern über 125 kommt.

    Beim HBA1c kommt erschwerend hinzu, dass es sich dabei um den Durchschnitt vom Durchschnitt über 10-12 Wochen handelt. Wenn man sich die BZ-Kurve über die Zeit vorstellt, muss man davon alle Berge und Täler abschneiden, die zeitlich kürzer als um 3 Stunden sind, und vom Rest dieser Schlange den Mittelwert nehmen. Das ist der HBA1c, und der kann auch noch unter 5,5 in keiner Weise ausschließen, dass da von den abgeschnittenen Bergen welche die Grenzwerte zu Prädiabetes oder gar Diabetes überschritten haben. Da kann nur die Wahrscheinlichkeit bewertet werden: Mit niedrigerem Durchschnitt sind auffällig hohe Berge unwahrscheinlicher.

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    am 25.05.2020 12:21:05 | IP (Hash): 647029900
    Komplizierter habe ich noch nie einen Text gelesen🤣 ich denke mal die Übersetzung ist, dass der hba1c zur Diagnose nach deiner meinungs wegen de dargestellten Durchschnittswert, nichts taugt.
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    am 25.05.2020 12:32:35 | IP (Hash): 1300205702
    Ok, und wie ist das dann mit dem gesunden OGTT-2-Stundenwert von 139, wo wenigstens viele, wenn nicht die meisten, die da um 130 messen, morgens nüchtern über 125 messen und damit diagnosereif für Diabetes sind?

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    Ich bin ein labortante😁
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    am 25.05.2020 13:54:41 | IP (Hash): 1300205702
    ...für die beim HBA1c gereicht hat, den wg seiner Ungenauigkeit abzuqualifizieren. Und warum jetzt bei der Ungenauigkeit vom OGTT nicht genauso???

    ----------------------------------------------
    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    am 25.05.2020 16:44:24 | IP (Hash): 647029900
    Naja, ich kann ja nicht alles abqualifizieren, dafür bist du ja offensichtlich zuständig.😃😃
    Ich habe weder einen ogtt noch einen hba1c abqualifiziert, sondern nur erläutert das in der laborarbeit, der hba1c ausreicht. Für den Rest waren du und purea zuständig.
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    am 30.05.2020 14:26:33 | IP (Hash): 1912059263
    Moin,

    also ich habe jetzt den Stresstest (100g Zucker) gemacht:
    0min (nach 12h) = 85
    30min = 130
    45min = 121
    60min = 130
    75min = 114
    90min = 123
    105min = 90
    120min = 70
    135min = 68
    Das sieht ja alles unbedenklich aus.
    Ich bin auf jeden Fall erleichtert!
    Jetzt müsste ich mit meinem Arzt nur nach möglichen anderen Auslösern schauen.
    Die Ernährung werde ich auf jeden Fall ändern, das hat mir jetzt einen kleinen Schreck gegeben!

    Danke an alle Antworten und die Hilfe! :)
    Ich finde es (persönlich) besser einmal zu viel zu testen, auch wenn es nach dem ersten Bluttest sehr unwahrscheinlich schien. Da ich selbst die Erfahrung gemacht habe dass scheinbar unbedenkliche Symptome doch lebensbedrohlich sein können will ich es lieber abklären. Ich habe Vorerkrankungen und bin daher lieber vorsichtig!
    Wenn es jemanden genervt haben sollte tut es mir Leid! :/

    Freundliche Grüße und schönes Wochenende!!! :)




    Bearbeitet von User am 30.05.2020 14:33:42. Grund: .
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    am 30.05.2020 15:47:03 | IP (Hash): 664728984
    Hallo Lambda01,

    das sieht nicht nur unbedenklich aus, sondern vom BZ-Stoffwechsel her gesehen 100%ig gesund. Bei deinen Werten ist nicht die kleinste Störung zu sehen, was wahrscheinlich bei Erwachsenen nicht mehr allzu häufig vorkommt. Kleine Störungen, weitab von Diabetes, treten bei vielen auf.

    Glückwunsch und viel Erfolg bei einer Ernährungsumstellung, die dich auch weiter vor einer Diabetesentwicklung schützen und deine Probleme lindern soll. Ich drück dir die Daumen, dass dein Arzt eine Ursache findet und dir helfen kann.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 30.05.2020 15:48:53. Grund: .
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    am 30.05.2020 18:57:20 | IP (Hash): 1837692863
    Jetzt gibt es nur noch eine Sorge für dich. Hoffentlich erklärt dir Jürgen nicht, das da was nicht stimmt😂😂habe dies in meiner kurzen Zeit hier gelernt.
    Wie vom Labor gesagt, unter 5,7 hba1c gilt ein diabetes als ausgeschlossen
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    am 30.05.2020 18:58:05 | IP (Hash): 1316966927
    Hallo,

    die Ergebnisse sind, wie nicht anders zu erwarten, super gut.
    Normalerweise wird so ein Zuckertest nur mit 75gr Glukose gemacht, aber selbst mit 100gr sind deine Werte einfach perfekt.

    Also kannst du die Angst vor Diabetes auf jeden Fall vergessen.

    LG
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    am 30.05.2020 19:54:11 | IP (Hash): 2145055156
    DanielaW schrieb:
    Jetzt gibt es nur noch eine Sorge für dich. Hoffentlich erklärt dir Jürgen nicht, das da was nicht stimmt😂😂habe dies in meiner kurzen Zeit hier gelernt.
    Wie vom Labor gesagt, unter 5,7 hba1c gilt ein diabetes als ausgeschlossen


    Die Lamda-Messreihe ist zum Zeitpunkt ihrer Messung eindeutig gesund. Auch die aktuelle Entwicklung eines Diabetes ist damit höchst unwahrscheinlich.

    ABER für die Labortante:
    Auch mit HBA1c 5,4(Lamda)-5,7 sind Nüchternwerte über 125 mg/dl oder häufige postprandiale Spitzen über 200 mg/dl und damit Diagnosekriterien für Diabetes mellitus keineswegs ausgeschlossen. Es gibt im Entstehen jedes Typ 1 Wochen bis Monate und beim LADA u.U. Jahre, in denen er diesen Bereich durchläuft, also schon diagnosereifen Diabetes hat, aber noch keinen diagnosereifen HBA1c. Da wäre ein Ausschluss nach HBA1c völlig unzutreffend. Viel zutreffender wäre die Bezeichnung "unwahrscheinlich".
    Und ich würde nicht ausschließen, dass es nicht auch bei manchem Typ 2 in den ersten Jahren nach seiner Diagnosereife so einen niedrigen HBA1c geben kann.

    Weswegen ich da noch mal so drauf rumhacke:
    Einmal, weil ich halt von Geburt Erbsenzähler bin. Aber dann auch, weil es für die "heranwachsende" Menge der Menschen mit Diabetes und da wenigstens 8 von 10 noch vor dem Erreichen geschweige denn Überschreiten einer Diagnosegrenze am einfachsten ist, schlicht mit dem Ess- und Bewegungsverhalten den BZ wieder in den gesunden Bereich zu drehen und darin zu halten.

    Nicht, weil sie schon krank wären, sondern weil sie so am einfachsten gesund bleiben :)

    ----------------------------------------------
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    am 30.05.2020 21:10:34 | IP (Hash): 2145055156
    @Lamda
    Diabetes mellitus ist nix, was mit Überschreiten der Diagnosegrenzwerte irgendwas körperlich fühlbar oder sichtbar macht. ALLE bisher bekannten miesen Folgen entstehen mit dem längerfristig seeehr viel höher als gesunden Blutzucker und mit dessen seeehr viel weiteren als gesunden Schwankungen.

    ABER die Grenzwerte liegen voll in dem Behandlungsbereich - sehr weit über Deinen Messwerten(!), der Menschen mit Diabetes als gesund empfohlen wird. Und der hat sich über Jahrzehnte so nach den Erfahrungen herausgebildet, dass er weit überwiegend völlig frei von irgendwelchen Symptomen ist und auch über viele Jahre meistens keine miesen Folgen nach sich zieht.

    Fazit: Für Ärzte und insbesondere Diabetologen bedeutet das Überschreiten einer Diagnosegrenze zum Diabetes KEINEN unmittelbaren Grund zur Sorge oder gar hektischen Aktivität. Da muss man nicht so schnell wie möglich von runter, sondern in dem Bereich kann man nach Möglichkeit viele Jahre bleiben. Die fachoffizielle Behandlung geht weit überwiegend dahin, den BZ in diesem Bereich so zu halten, dass er nicht höher ansteigt.

    Nachdem das geschrieben ist:
    An Deiner Messschlange im völlig gesunden Bereich fällt mir die ausgeprägte zweit Welle auf mit dem an-/abschließenden deutlichen Absinken unter den Ausgangswert.
    Damit würde ich erwarten, dass Dein HOMA Index generell einen höheren Insulinumsatz nachweisen würde. Also so etwas wie eine Neigung zu Typ 2, der Du z.B. dadurch entgegen wirken könntest, dass Du Deine Glukose-Portionen erheblich verringerst :)

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    am 31.05.2020 08:45:17 | IP (Hash): 1837692863
    Schon komisch Jürgen
    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und Statements von dir zum hba1c in den vergangenen Jahren angesehen. Da hast du selber einen hba1c von 5,5 festgelegt um damit auszuschließen das andere Werte nicht zu hoch sein könnten um diesen Wert zu übertreffen, sprich kein diabetes vorliegen könne. Schon interessant warum du jetzt so einen Feldzug dagegen antrittst. Wie kommt es dazu.? Ich bin neugierig🙄
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    am 31.05.2020 10:04:28 | IP (Hash): 1257585644
    ... und dein Geschwurbel "An Deiner Messschlange im völlig gesunden Bereich fällt mir die ausgeprägte zweite Welle auf mit dem an-/abschließenden deutlichen Absinken unter den Ausgangswert." solltest du auch vergessen.

    So etwas kannst du auf keine Fall aus den mit so geringer Schwankungsbreite von einem Handmessgerät gemessenen Werten herauslesen. Und dass der Nüchtern-BZ ganz normal ein bisschen höher ausfallen kann als die anderen Ruhewerte, dürfte dir auch bekannt sein.

    @Lamda, lass dir von Jürgen bloß keine Angst einjagen, so etwas macht er gerne. Du brauchst auch nicht gleich loszurennen und bei deiner Ärztin einen HOMA-Index ermitteln zu lassen. Schon allein die Behauptung, dass eine etwas höherer HOMA-Index die Neigung zu Diabetes anzeigt, ist als pauschale Aussage nur falsch. Aber da geht es um das Thema Insulinresistenz - davon hat Jürgen leider keine Ahnung.

    ____
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    Bearbeitet von User am 31.05.2020 21:53:37. Grund: .
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    am 31.05.2020 10:07:55 | IP (Hash): 1837692863
    Ich habe mit meiner Kollegin über deine Statements diskutiert und sie sprach von verschörungstheorien ähnlich der Spinner während der corona Pandemie und jetzt willst du auch noch jemanden mit nen total normalen oggt verunsichern. Was läuft denn da bei dir schief?
    Bearbeitet von User am 31.05.2020 10:12:25. Grund: H
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    am 31.05.2020 11:16:32 | IP (Hash): 2124852174
    DanielaW schrieb:
    Schon komisch Jürgen
    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und Statements von dir zum hba1c in den vergangenen Jahren angesehen. Da hast du selber einen hba1c von 5,5 festgelegt um damit auszuschließen das andere Werte nicht zu hoch sein könnten um diesen Wert zu übertreffen, sprich kein diabetes vorliegen könne. Schon interessant warum du jetzt so einen Feldzug dagegen antrittst. Wie kommt es dazu.? Ich bin neugierig🙄


    Hut ab vor der Lese-Mühe! Du hast recht: Ich hab lange sehr aggressiv vertreten, was ich in der 2. Hälfte der 90ger des vorigen Jahrhunderts als diabetische Lehrmeinung gelernt hatte. Darunter auch den HBA1c mit 5,5 als absolut gesunden Wert, der bei niemandem mit Diabetes ohne Medikation oder/und bewusstes Behandlungsverhalten gemessen werden könnte.
    Den eigentlich völlig offenliegenden Sachverhalt, dass praktisch ALLE Menschen mit Diabetes auf dem Weg ihrer Diabetesentwicklung durch diesen Bereich kommen und darin mehr oder weniger viele Tage, Wochen, Monate und manchmal vielleicht sogar Jahre mit nem HBA1c unter 5,5-5,7 gemessen werden können, während z.B. der 2-Stunden-OGTT-Wert schon über 200 mg/dl ausweist oder der morgendliche Nüchternwert über 125, also einen diagnosereifen Diabetes, hab ich einfach nicht gesehen - oder vielleicht auch nicht sehen wollen?

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    am 31.05.2020 11:43:32 | IP (Hash): 1837692863
    Wir haben gelernt, das er erst 2010 als diagosekriterium, also lange nach deinen 90igern, festgelegt wurde. Schon komisch das dies geschehen ist nachdem was du davon hältst.
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    am 31.05.2020 11:53:45 | IP (Hash): 2124852174
    Rainer schrieb:
    ... und dein Geschwurbel "An Deiner Messschlange im völlig gesunden Bereich fällt mir die ausgeprägte zweite Welle auf mit dem an-/abschließenden deutlichen Absinken unter den Ausgangswert." solltest du auch vergessen.

    So etwas kannst du auf keine Fall aus den mit so geringer Schwankungsbreite von einem Handmessgerät gemessenen Werten herauslesen. Und dass der Nüchtern-BZ ganz normal ein bisschen höher ausfallen kann als die anderen Ruhewerte, dürfte dir auch bekannt sein.


    Wenn alle INSULINER mit 80% und besser TIR ihr Insulin nach sooo ungenauen Handmessgeräten steuern würden, wie Du sie an solchen Stellen gern beschreibst, würden die jeden Tag mehrfach Hypos produzieren.
    Wenn also mit dem selben Gerät aus dem selben Streifendöschen nach 2 Stunden in der Abfolge mehrerer plausibler Messungen 20% weniger als zu Anfang angezeigt werden, darf schon davon ausgegangen werden, dass das Messgerät nicht gerade da seinen großen Aussetzer hat.

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    am 31.05.2020 12:21:35 | IP (Hash): 1837692863
    Ich bin raus, sorry, in Foren egal in welchem Bereich gibt es immer einen Jürgen.
    Ich wünsche euch alles gute und Gesundheit.
    Liebe Grüße
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    am 31.05.2020 16:40:33 | IP (Hash): 2124852174
    DanielaW schrieb:
    Ich bin raus, sorry, in Foren egal in welchem Bereich gibt es immer einen Jürgen.
    Ich wünsche euch alles gute und Gesundheit.
    Liebe Grüße


    https://www.asu-arbeitsmedizin.com/diabetes-und-praediabetesdiagnostik/diabetes-und-praediabetesdiagnostik-mit-hba1c-und-ogtt-im ham die voriges Jahr nach Deiner Darstellung der diabetologischen Wirklichkeit extra für die Jürgens wie mich erfunden ;)

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    am 31.05.2020 18:23:28 | IP (Hash): 1837692863
    Das rechtfertigt natürlich, dass Du hier Leute, welche beim Arzt waren irritiert und verängstigt. Ich weiß nicht, welchen Auftrag du hier verfolgst, aber wie gesagt irgendwas stimmt da bei dir nicht. Ich hoffe die Leute vertrauen ihrem Arzt und lassen sich von dir nicht verunsichern.
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    am 31.05.2020 19:20:24 | IP (Hash): 2124852174
    DanielaW schrieb:
    Guten Abend
    Reicht denn dann ein hba1c unter 5,7 nicht mehr aus um, um einen Prädiabetes auszuschließen. Dachte ein 5,4 liegt komplett in der Norm.
    In der Ausbildunge heisst es immer, dass erst ab 5,7 ein prädiabetes bzw. Diabetes vorliegen kann und erst dann ein ogtt bezahlt wird.


    https://www.asu-arbeitsmedizin.com/diabetes-und-praediabetesdiagnostik/diabetes-und-praediabetesdiagnostik-mit-hba1c-und-ogtt-im
    Du hast mich bis jetzt als bösen Verunsicherer dargestellt. Vielleicht schreibst Du jetzt hier mal zur Sache und redest Dich nicht wieder auf die nur Labortante raus?
    Schließlich geht es in diesem Link eindeutig und approbiert ärztlich um einfache Laborwerte! Zitat aus den "Schlussfolgerungen":
    Durch die niedrige Sensitivität des HbA1c und den damit einhergehenden hohen Anteil an Personen mit einem falsch-negativen Testergebnis bleiben viele potenzielle Diabetiker unentdeckt. Es sollte allerdings berücksichtigt werden, dass der Großteil der Patienten mit falsch-negativem Testergebnis als Prädiabetiker und nur ein geringer Teil als normoglykämisch eingestuft wurde.

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    Bearbeitet von User am 31.05.2020 19:28:03. Grund: Ergänzung
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    am 31.05.2020 22:37:23 | IP (Hash): 1316966927
    Lamda01 schrieb:
    Moin,

    also ich habe jetzt den Stresstest (100g Zucker) gemacht:
    0min (nach 12h) = 85
    30min = 130
    45min = 121
    60min = 130
    75min = 114
    90min = 123
    105min = 90
    120min = 70
    135min = 68




    Das sind Abweichungen im Bereich von 16mg/dl. Bei einem Handmessgerät!!! Da ist alles komplett in Ordnung.

    @Jürgen ich verstehe dich manchmal echt nicht. Ja, ich weiß, hättest du eher gewusst, wie du deinen Diabetes zurückdrehen kannst, wärst du total froh gewesen. Aber frage dich mal wirklich kritisch, warum du bei jedem! ob passend oder nicht, mit diesem Thema anfängst. Du verunsicherst auch komplett Gesunde.
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  • Manu82

    Rang: Gast
    am 31.05.2020 23:23:31 | IP (Hash): 1897620173
    xx
    Bearbeitet von User am 14.06.2020 22:46:39. Grund: xx
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    am 31.05.2020 23:24:52 | IP (Hash): 2124852174
    Womit hab ich denn nun geschrieben, dass Lamda krank sein soll??? Damit, dass ich auf ne Auffälligkeit im ausdrücklich so bezeichnet völlig gesunden Bereich hingewiesen hab?

    ----------------------------------------------
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  • Manu82

    Rang: Gast
    am 31.05.2020 23:25:24 | IP (Hash): 1897620173
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    Bearbeitet von User am 14.06.2020 22:47:15. Grund: xx
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    am 01.06.2020 01:56:16 | IP (Hash): 2088097366
    hjt_Jürgen schrieb:
    Womit hab ich denn nun geschrieben, dass Lamda krank sein soll??? Damit, dass ich auf ne Auffälligkeit im ausdrücklich so bezeichnet völlig gesunden Bereich hingewiesen hab?




    Ich schreibe hier ja eher selten, der Grund sind die Umgangsformen, die manche hier an den Tag legen.
    So versuche ich emotionslos zu erklaeren:

    Diejenigen, die Deine Sichtweise so sehr abtun, haben nie versucht ihre Gesundheit so zu managen wie Du das beschreibst. Diejenigen, die so leben, wie von Dir erwaehnt, die brauchen niemanden zu ueberzeugen und geniessen ihr Leben. So, wie ich.

    Von meinem metabolischen Syndrom und von meinem Insulinresistenz-Score (Standl/Biermann) ist nicht viel uebrig geblieben. Nur 1 Punkt fuer den Nuechternwert.

    Mein HbA1c liegt derzeit bei 5.5% - sieht mich ein Arzt das erste Mal, sieht er mich ohne Diabetes. Und der Nuechternwert um 9 Uhr morgens ist auch ok - weil ich keine Fahrtreppen oder Aufzuege auf dem Weg zum Arzt nehme.

    Randnotiz: im Mai sass ich 875 Minuten auf dem Rad und hatte ueber 10000 Schritte/Tag.

    Uebrigens, hast Du doch geschrieben, dass die Lambda-Messreihe gesund ist, oder taeusche ich mich? Wo ist die Verunsicherung?

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!

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    am 01.06.2020 08:15:54 | IP (Hash): 1837692863
    Okay, dann ist es jetzt so, wenn wir jemanden im Labor, der bisher nie als Diabetiker diagnostiziert wurde mit einem Wert um 5,0 bis 5, 5 messen nicht aussagekräftig genug ist ihn als Diabetiker auszuschließen. Ohweo ohwei
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    am 01.06.2020 09:03:08 | IP (Hash): 2088097366
    DanielaW schrieb:
    Okay, dann ist es jetzt so, wenn wir jemanden im Labor, der bisher nie als Diabetiker diagnostiziert wurde mit einem Wert um 5,0 bis 5, 5 messen nicht aussagekräftig genug ist ihn als Diabetiker auszuschließen. Ohweo ohwei



    Oh, lese ich da eine Einschraenkung? '...der bisher nie als Diabetiker diagnostiziert wurde....' Hattest Du seither nicht gesagt, ein HbA1c von 5.6% reicht sicher aus, um (Prae-)Diabetes auszuschliessen? Hatte ich zumindest so verstanden.

    Die Oessis scheinen da bereits weiter zu sein (Auszug aus den Leitlinien der OEDG):

    Für HbA1c-Werte von 5,7 % bis einschließlich 6,4 % ist ein erhöhtes Diabetesrisiko anzunehmen. Allerdings ist ein Risiko für Diabetes auch bei niedrigeren HbA1c-Werten nicht auszuschließen, sodass eine Abklärung mittels nüchternglukose und OGtt empfohlen wird.

    Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!

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    am 01.06.2020 10:04:52 | IP (Hash): 633930835
    Boah ehh,
    jetzt eskalieren die HbA1c-Diskussionen schon ohne "Michael" (alias Tatjana).

    Für jemand im Labor gilt bei größer 5.7%: "markiere den Wert"

    Die pauschalen Aussage "unter 5,7% ist ein Diabetes ausgeschlossen" ist natürlich Blödsinn, weil
    1) ich werde meine Insulinpumpe nicht einmotten, weil ich gerade einen Wert von 5,6% habe...
    2) z.B. bei Kindern sich der Diabetes so schnell verschärfen kann, dass der HbA1c noch unter 5,7% ist, der Blutzucker aber schon deutlich zu hoch ist. Ähnliches gilt für Schwangere...
    3) ich bei drei Laboren drei unterschiedliche Werte bekomme. Bei meinen HA ist z.B. der Wert immer um 0,2% höher als bei meiner Diabetologin.
    4) es Mutationen des Hämoglobins gibt, die zu einem niedrigeren HbA1C führen.
    Eine Anämie oder starker Blutverlust führt auch zu einem niedrigeren Wert.

    Aber: Es wird in Deutschland immer auch der Blutzucker mitbestimmt. Und wenn der auffällig ist, wird nochmal gemessen. Und wenn der wieder deutlich auffällig ist, steht die Diagnose Diabetes (ich glaube bei nicht nüchtern größer 200mg/dl), egal was der HbA1C sagt! Steht so auch bei der DDG...

    Und außerdem stellt nicht die "Labortante" die Diagnose, sondern der Arzt!
    Die "Labortante" ermittelt die Werte und markiert Auffälligkeiten, mehr nicht!
    Kleine Anekdote: Vor einigen Jahren stand mal auf dem Laborzettel in fett DIABETES drauf... Fanden mein Arzt und ich sehr amüsant... Er wäre bestimmt alleine nicht drauf gekommen, dass mein Typ I immer noch da ist ;)

    Bei einem Blutzuckerwert im normalen Bereich und einem HbA1c unter 5,7% kann man aber im Normalfall schon davon ausgehen, dass zum Zeitpunkt der Messung kein (und schon gar nicht behandlungsbedürftiger) Diabetes vorlag. Das beinhaltet aber keinerlei Prognose für das, was in der Zukunft sein wird... (Edit: weder in die eine noch in die andere Richtung)
    Bearbeitet von User am 01.06.2020 17:15:27. Grund: Ergänzung
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    am 01.06.2020 16:21:22 | IP (Hash): 1837692863
    Mir fehlen hier einfach die Worte. Ich wollte über keinen hba1c diskutieren, denn ich weiß wie er bewertet wird. Mir fehlen die Worte jemandem mit komplett gesundem oggt zu erklären, das doch ein Diabetes daraus entstehen könnte. Unglaublich so einen Mist zu schreiben. Auch nach einem unauffälligen EKG kann Tage später ein Infarkt entstehen. Ich gratuliere Jürgen dazu, Leute in denwahn zu treiben.🤢
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    am 01.06.2020 16:37:52 | IP (Hash): 633930835
    Das habe ich nicht getan!
    Kennst Du die Bedeutung der Wortes "keinerlei"? Keine Aussage in die eine oder die andere Richtung... (ich habe das oben mal ergänzt)

    In dem DIY-OGTT sehe ich auch keinen Hinweis auf einen Diabetes. Der HbA1c deutet auch nicht darauf hin.
    Was Jürgen da sieht, ist mir auch nicht so ganz klar...

    Und jetzt extra für dich ein Zitat aus den Diagnose-Richtlinien:
    "Gleichzeitig ist die Sensitivität eines HbA1c-Messwertes von kleiner 5,7 % (kleiner 39 mmol/mol Hb) groß genug, um die Diagnose Diabetes ausreichend unwahrscheinlich zu machen."
    "Ausreichend unwahrscheinlich" ist was anderes als "ausgeschlossen"...
    Du warst lediglich ungenau und ich habe deine Aussage mathematisch/logisch korrekt mit mindestens einem Gegenbeispiel widerlegt. Sorry, konnte bei der Vorlage nicht widerstehen...
    Ansonsten bin ich völlig bei dir, dass da bei Lamda kein Diabetes da ist und auch nicht vor der Tür steht...

    Und in den Wahn treibt Jürgen mich sicher nicht... eher dich ;)

    Bearbeitet von User am 01.06.2020 17:16:22. Grund: Ergänzung