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"Diabetes-Symptome" ohne Diabetes??
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Manu82
Rang: Gastam 31.05.2020 23:23:31 | IP (Hash): 1897620173
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Bearbeitet von User am 14.06.2020 22:46:39. Grund: xx -
am 31.05.2020 23:24:52 | IP (Hash): 2124852174
Womit hab ich denn nun geschrieben, dass Lamda krank sein soll??? Damit, dass ich auf ne Auffälligkeit im ausdrücklich so bezeichnet völlig gesunden Bereich hingewiesen hab?
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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Manu82
Rang: Gastam 31.05.2020 23:25:24 | IP (Hash): 1897620173
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Bearbeitet von User am 14.06.2020 22:47:15. Grund: xx -
am 01.06.2020 01:56:16 | IP (Hash): 2088097366
hjt_Jürgen schrieb:
Womit hab ich denn nun geschrieben, dass Lamda krank sein soll??? Damit, dass ich auf ne Auffälligkeit im ausdrücklich so bezeichnet völlig gesunden Bereich hingewiesen hab?
Ich schreibe hier ja eher selten, der Grund sind die Umgangsformen, die manche hier an den Tag legen.
So versuche ich emotionslos zu erklaeren:
Diejenigen, die Deine Sichtweise so sehr abtun, haben nie versucht ihre Gesundheit so zu managen wie Du das beschreibst. Diejenigen, die so leben, wie von Dir erwaehnt, die brauchen niemanden zu ueberzeugen und geniessen ihr Leben. So, wie ich.
Von meinem metabolischen Syndrom und von meinem Insulinresistenz-Score (Standl/Biermann) ist nicht viel uebrig geblieben. Nur 1 Punkt fuer den Nuechternwert.
Mein HbA1c liegt derzeit bei 5.5% - sieht mich ein Arzt das erste Mal, sieht er mich ohne Diabetes. Und der Nuechternwert um 9 Uhr morgens ist auch ok - weil ich keine Fahrtreppen oder Aufzuege auf dem Weg zum Arzt nehme.
Randnotiz: im Mai sass ich 875 Minuten auf dem Rad und hatte ueber 10000 Schritte/Tag.
Uebrigens, hast Du doch geschrieben, dass die Lambda-Messreihe gesund ist, oder taeusche ich mich? Wo ist die Verunsicherung?
Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!
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am 01.06.2020 08:15:54 | IP (Hash): 1837692863
Okay, dann ist es jetzt so, wenn wir jemanden im Labor, der bisher nie als Diabetiker diagnostiziert wurde mit einem Wert um 5,0 bis 5, 5 messen nicht aussagekräftig genug ist ihn als Diabetiker auszuschließen. Ohweo ohwei -
am 01.06.2020 09:03:08 | IP (Hash): 2088097366
DanielaW schrieb:
Okay, dann ist es jetzt so, wenn wir jemanden im Labor, der bisher nie als Diabetiker diagnostiziert wurde mit einem Wert um 5,0 bis 5, 5 messen nicht aussagekräftig genug ist ihn als Diabetiker auszuschließen. Ohweo ohwei
Oh, lese ich da eine Einschraenkung? '...der bisher nie als Diabetiker diagnostiziert wurde....' Hattest Du seither nicht gesagt, ein HbA1c von 5.6% reicht sicher aus, um (Prae-)Diabetes auszuschliessen? Hatte ich zumindest so verstanden.
Die Oessis scheinen da bereits weiter zu sein (Auszug aus den Leitlinien der OEDG):
Für HbA1c-Werte von 5,7 % bis einschließlich 6,4 % ist ein erhöhtes Diabetesrisiko anzunehmen. Allerdings ist ein Risiko für Diabetes auch bei niedrigeren HbA1c-Werten nicht auszuschließen, sodass eine Abklärung mittels nüchternglukose und OGtt empfohlen wird.
Freundlich gegrüßt und schönen Tag gewünscht!
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am 01.06.2020 10:04:52 | IP (Hash): 633930835
Boah ehh,
jetzt eskalieren die HbA1c-Diskussionen schon ohne "Michael" (alias Tatjana).
Für jemand im Labor gilt bei größer 5.7%: "markiere den Wert"
Die pauschalen Aussage "unter 5,7% ist ein Diabetes ausgeschlossen" ist natürlich Blödsinn, weil
1) ich werde meine Insulinpumpe nicht einmotten, weil ich gerade einen Wert von 5,6% habe...
2) z.B. bei Kindern sich der Diabetes so schnell verschärfen kann, dass der HbA1c noch unter 5,7% ist, der Blutzucker aber schon deutlich zu hoch ist. Ähnliches gilt für Schwangere...
3) ich bei drei Laboren drei unterschiedliche Werte bekomme. Bei meinen HA ist z.B. der Wert immer um 0,2% höher als bei meiner Diabetologin.
4) es Mutationen des Hämoglobins gibt, die zu einem niedrigeren HbA1C führen.
Eine Anämie oder starker Blutverlust führt auch zu einem niedrigeren Wert.
Aber: Es wird in Deutschland immer auch der Blutzucker mitbestimmt. Und wenn der auffällig ist, wird nochmal gemessen. Und wenn der wieder deutlich auffällig ist, steht die Diagnose Diabetes (ich glaube bei nicht nüchtern größer 200mg/dl), egal was der HbA1C sagt! Steht so auch bei der DDG...
Und außerdem stellt nicht die "Labortante" die Diagnose, sondern der Arzt!
Die "Labortante" ermittelt die Werte und markiert Auffälligkeiten, mehr nicht!
Kleine Anekdote: Vor einigen Jahren stand mal auf dem Laborzettel in fett DIABETES drauf... Fanden mein Arzt und ich sehr amüsant... Er wäre bestimmt alleine nicht drauf gekommen, dass mein Typ I immer noch da ist ;)
Bei einem Blutzuckerwert im normalen Bereich und einem HbA1c unter 5,7% kann man aber im Normalfall schon davon ausgehen, dass zum Zeitpunkt der Messung kein (und schon gar nicht behandlungsbedürftiger) Diabetes vorlag. Das beinhaltet aber keinerlei Prognose für das, was in der Zukunft sein wird... (Edit: weder in die eine noch in die andere Richtung)
Bearbeitet von User am 01.06.2020 17:15:27. Grund: Ergänzung -
am 01.06.2020 16:21:22 | IP (Hash): 1837692863
Mir fehlen hier einfach die Worte. Ich wollte über keinen hba1c diskutieren, denn ich weiß wie er bewertet wird. Mir fehlen die Worte jemandem mit komplett gesundem oggt zu erklären, das doch ein Diabetes daraus entstehen könnte. Unglaublich so einen Mist zu schreiben. Auch nach einem unauffälligen EKG kann Tage später ein Infarkt entstehen. Ich gratuliere Jürgen dazu, Leute in denwahn zu treiben.🤢1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.06.2020 16:37:52 | IP (Hash): 633930835
Das habe ich nicht getan!
Kennst Du die Bedeutung der Wortes "keinerlei"? Keine Aussage in die eine oder die andere Richtung... (ich habe das oben mal ergänzt)
In dem DIY-OGTT sehe ich auch keinen Hinweis auf einen Diabetes. Der HbA1c deutet auch nicht darauf hin.
Was Jürgen da sieht, ist mir auch nicht so ganz klar...
Und jetzt extra für dich ein Zitat aus den Diagnose-Richtlinien:
"Gleichzeitig ist die Sensitivität eines HbA1c-Messwertes von kleiner 5,7 % (kleiner 39 mmol/mol Hb) groß genug, um die Diagnose Diabetes ausreichend unwahrscheinlich zu machen."
"Ausreichend unwahrscheinlich" ist was anderes als "ausgeschlossen"...
Du warst lediglich ungenau und ich habe deine Aussage mathematisch/logisch korrekt mit mindestens einem Gegenbeispiel widerlegt. Sorry, konnte bei der Vorlage nicht widerstehen...
Ansonsten bin ich völlig bei dir, dass da bei Lamda kein Diabetes da ist und auch nicht vor der Tür steht...
Und in den Wahn treibt Jürgen mich sicher nicht... eher dich ;)
Bearbeitet von User am 01.06.2020 17:16:22. Grund: Ergänzung