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Recht frischer Diabetes 1
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am 09.06.2020 22:32:03 | IP (Hash): 751803434
Hallo!
Ich bin noch eine recht frischee Typ 1 Diabetikerin.
Mir stellt sich die Frage, wie bei euch die Einstellung lief? Und die ungefähre Dauer ...?
Vor ca 5-7 Wochen wurde ich diagnostiziert, und trotz vorgegebenen Insulineinheiten sind meine „normalen“ Werte zwischen ungefähr 170 (+/-10) und 250. Ist das nach so einer Zeit normal?
Die Einheiten, die ich spritze, sind vollkommen vom Arzt vorgegeben.
Dadurch reichen diese oft nicht für ein relativ normales Mittagessen, wobei der Arzt sagte, ich dürfe alles essen. Ich halte mich mit Kohlenhydraten trotzdem sehr zurück, da ich den Wert ja irgendwie niedriger halten soll. -
am 09.06.2020 22:57:31 | IP (Hash): 1189057514
Sophey schrieb:
Hallo!
Ich bin noch eine recht frischee Typ 1 Diabetikerin.
Mir stellt sich die Frage, wie bei euch die Einstellung lief? Und die ungefähre Dauer ...?
Vor ca 5-7 Wochen wurde ich diagnostiziert, und trotz vorgegebenen Insulineinheiten sind meine „normalen“ Werte zwischen ungefähr 170 (+/-10) und 250. Ist das nach so einer Zeit normal?
Die Einheiten, die ich spritze, sind vollkommen vom Arzt vorgegeben.
Dadurch reichen diese oft nicht für ein relativ normales Mittagessen, wobei der Arzt sagte, ich dürfe alles essen. Ich halte mich mit Kohlenhydraten trotzdem sehr zurück, da ich den Wert ja irgendwie niedriger halten soll.
Hallo Sophey,
Das viele Diabetiker mittlerweile erstmal auf einen festen Spritzplan eingestellt werden, ist irgendwie Standard geworden. Anscheinend um den Diabetiker erstmal nicht zu überfordern. Aber du merkst es ja selbst, dass der Spritzplan nur selten hinhaut..
Was kannst du machen. Bis zum nächsten Arzttermin kannst du dir schonmal eine Waage kaufen (oder du hast eine) und dir eine Lebensmitteltabelle (Buch, App, etc.) mit Kohlenhydratangabe suchen. Dann beginnst du schonmal alles, was du isst abzuwiegen. Gemüse, Öl, Hartkäse, reines Eiweiß bspw. in Eiern, Fisch, Wurst, ... braucht man nicht berechnen. Wichtig sind Brötchen, Reis, Kartoffeln, Nudeln, Obst, flüssige Milchprodukte (wie Quark, Joghurt, Milch, Frischkäse,...) etc. Dann schreibst du dir immer auf, wie viele Kohlenhydrate das ganze hat. Per Liste und Waage gar nicht so schwierig. Dauert halt am Anfang wahrscheinlich etwas.
Und dann zeigst du das ganze deinen Diabetologen mit deinen gemessenen Werten, damit der deinen BE-Faktor festlegt je nach Mahlzeit.
Eine BE sind 10-12gr Kohlenhydrate, eine KE sind 10gr Kohlenhydrate. Viele rechnen mittlerweile mit 10gr Kohlenhydrate, weil das viel einfacher ist.
Hast du den Faktor für Frühstück, Mittag und Abendessen ist das Rechnen gar nicht mal so schwer. Du wiegst dein Essen ab, schaust wieder wie viele Kohlenhydrate das ganze hat und multiplizierst das ganze mit dem jeweiligen Faktor.
Bspw. du isst insgesamt 40gr Kohlenhydrate (das sind dann 4 KE) und hast vom Arzt festgelegt einen Faktor morgens von 2, dann rechnest du 4x2 und spritzt für die Mahlzeit somit 8 Einheiten. (plus ggf. die Korrektur entsprechend deinem BZ-Wert.) Hast du jetzt beispielsweise Abends einen Faktor von 1,5, dann rechnest du für die gleiche Kohlenhydratmenge 4x1,5 und spritzt 6 Einheiten.
Würdest du jetzt plötzlich morgens statt 40gr Kohlenhydrate 80gr essen, wäre das 8x2=16 Einheiten
Mit der Zeit ist das ganze gar nicht so kompliziert ;)
Bestehe auch auf eine gute Schulung.
Du musst nicht extrem mit Kohlenhydrate sparen. Jedoch solltest du nicht 4 Teller Nudeln oder 8 Brötchen essen ;)
Mein Zielwert ist bei 100 vor/zwischen den Mahlzeiten, zur Nacht früher ohne Sensor mit Alarmen bei ca. 120. Jetzt mit Alarmen schlafe ich auch mit 100. Generell habe ich für mich das Ziel gesetzt immer unter 200 zu bleiben. Immer gelingt das aber nicht.. Ich habe allerdings keinen klassischen Typ1 (auch keinen Typ2), meine Bauchspeicheldrüse produziert zwar zu wenig, aber noch etwas. Das stabilisiert das ganze etwas.
Ich esse meistens ungefähr 130-150gr Kohlenhydrate am Tag. Also nicht irgendwie speziell kohlenhydratreduziert.
Wichtig, häufig kommt es nach Beginn der Insulintherapie bei Typ1 zu einer Honeymoon-Phase. Das heißt, dass deine Werte durch die Entlastung durch Insulin nochmal eine Zeit lang - bei manchen nur wenige Tage, bei anderen auch einige Monate - wieder besser werden. Und du zu Unterzuckerungen neigst. Häufig kann das Insulin auch in dieser Zeit enorm reduziert werden. Dann irgendwann schreitet allerdings die Zerstörung der Zellen der Bauchspeicheldrüse weiter vor und die Bauchspeicheldrüse produziert kein Insulin mehr.
Bei Fragen immer Fragen ;)
LG July -
Elfe
Rang: Gastam 12.06.2020 01:15:00 | IP (Hash): 486926640
Hallo Sophey,
ja, sogar gut
und besser, als bei mir damals.
Die 170-250 kommen bei mir auch sehr viel später noch vor,
jedoch kann ich diese mittlerweile sehr viel besser einschätzen.
Nicht nur Essen/Kohlenhydrate spielen da eine Rolle, sondern Umgang mit den Insulin(en).
Besonders Mahlzeiteninsulin muss da besonders beobachtet werden.
Essensmäßig hatte ich zumindest zu Anfang die Arztvorgabe: 1 Einheit Insulin zu 10 g KH (KE)
Habe dann anhand von KH-Angaben gewogen und gerechnet ~ immer noch so als Grundlage.
Nach 7 Wochen wusste ich da auch nicht mehr, als du jetzt ~ Schulung erst später ~.
Klar, vermeintlich hohe BZ-Werte machen dir Angst.
Die 170 sind noch unter Nierenschwelle und 250 auch nicht so arg.
Eben aufgrund von persönlichen Unterzuckerproblem soll ich 250 und mehr 'tolerieren', um eben körperlich die niedrigen Werte spüren zu können,
Und - Hat mir nicht geschadet bzgl. irgendwelcher Folgen, nur der HbA1c war zwischenzeitlich 6,3.
Mein Arzt hat mir versichert, daß bei Typ 1 solch üblichen berichteten Übeln nicht zutrifft, BZ-Kontrolle reicht.
Typ 2-Problematik ist mehr präsent, mit ganz anderen Begleitumständen wie Übergewicht, Metabolisches Syndrom etc., eher nicht meins und deines vermutlich auch nicht.
BZ-Werte werden Thema bleiben, im Zwiesprache mit deinem Arzt, mit Hinweisen zur Dosierung des Insulins und wie das auf Essen berücksichtigen kannst.
Da gibt's so Rechnungshelferleins wie IE/BE Faktoren, Korrektureinheiten.
Faktor bedeutet eigentlich nur, daß man KHs in Menge bzgl. Tageszeit einschätzen kann ~ mittags weniger Insulin notwendig für selbe KH-Menge als abends.
Korrektureinheit bedeutet, daß du mit schnell wirkendem Insulin einen hohen BZ herunterdrücken kannst. Zu Anfang wird angenommen: 1 Einheit Insulin senkt den BZ um 50 mg/dl (bei mir ist's 40 getestet und über Jahre stabil).
Nur ein kleiner Ausschnitt, womit man sich beschäftigen muss.
Aber eigentlich geht's doch darum, gut umzugehen mit dieser Diagnose.
Zuweilen 'lästig', aber nicht wirklich schlimm.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 12.06.2020 01:21:02. Grund: + -
am 13.06.2020 11:39:21 | IP (Hash): 394321985
Hallo!
Ich war Donnerstag bei der Diabetesberaterin von meinem Arzt.
Nun habe ich Faktoren, Korrektureinheiten erhalten, und einen Zielwert.
Wir sind dann meine Mahlzeiten durchgegangen, ich sollte ihr erzählen, was ich esse, sie gab mir die BEs an und ich sollte dann ausrechnen wie viel ich spritzen sollte zu so einer Mahlzeit. Habe das dann am Abend dann natürlich angewandt. Als Richtlinie habe ich auch bekommen, dass ca 1 EL eine BE ist. Habe am Abend zwar Mittagessen gegessen, habe aber trotzdem den abendlichen Faktor benutzt (Morgens und Mittags ist bei mir der selbe Wert und abends niedriger?). Also habe das genau nach den erhaltenen Angaben gemacht, habe trotzdem weniger gespritzt, weil ich mir sehr unsicher war. Nun... war dann trotzdem recht weit unter dem Zielwert. Gestern am Morgen habe ich das natürlich wieder gemacht, nach dem, was ich mit der Beraterin zusammen ausgerechnet hab... und war anscheinend wieder zu viel. Mittags jedoch zu wenig. Es war erst der 1 Tag (am Tag vorher war es ja nur noch Abends), aber ich bin mir trotzdem sehr unsicher, ob ich was falsch mache, oder ob die Faktoren zu wenig/viel sind oder was auch immer. Teilweise hab ich dann angst zu spritzen, weil ich nie genau weiß, ob es jetzt doch zu viel ist. Auch, wenn ich unter meinem Zielwert bin, fühl ich mich unsicher, überhaupt zu spritzen.
Mit den hohen Werten fühl ich mich eigentlich sogar wohler, weil ich eine Weile mit einem nüchternen BZ bei fast 400 gelebt hab (ich will gar nicht wissen, wie hoch der dann am Abend war nach Schokolade, Kuchen, „normalem“ Essen usw).
Die ersten zwei, drei Tage nach der Diagnose waren „schwer“, da ich von reichlich essen und Süßigkeiten etwas runter kommen musste, und es etwas erschrocken hat, danach kam ich aber recht gut schon klar, da ich mir gesagt hab, dass ich sowieso nichts dagegen machen kann, und damit leben muss. Dann hat BZ-Messen Probleme bereitet, wo ich irgendwann ca 10 Minuten dafür gebraucht hab, habe dann eine Neue Stechhilfe bekommen, die war wieder okay, tut jetzt jedoch wieder reichlich weh. In der kommenden Woche soll ich jedoch einen Sensor zum Testen bekommen, worauf ich mich schon freue! Meine Finger sehen sehr... mitgenommen aus, um es nicht übertrieben auszudrücken, aber das kennt ihr sicherlich.
Ich glaube, ich hole ziemlich weit aus, und erzähle einfach alles mögliche, aber es tut gut es einfach zu schreiben.
Liebe Grüße
Sophey
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am 13.06.2020 15:04:05 | IP (Hash): 1660869811
Sophey schrieb:
Mit den hohen Werten fühl ich mich eigentlich sogar wohler, weil ich eine Weile mit einem nüchternen BZ bei fast 400 gelebt hab (ich will gar nicht wissen, wie hoch der dann am Abend war nach Schokolade, Kuchen, „normalem“ Essen usw).
Hallo Sophey,
das ist am Anfang normal, weil dein Körper sich an die hohen Werte gewöhnt hat. Vielleicht hast du sogar manchmal eine "falsche Hypo". Dabei fühlst du dich unterzuckert, obwohl dein BZ ganz normal ist. Passieren kann dabei nichts. Durch solche Anfangsschwierigkeiten musst du durch, sie dürften allerdings auch nicht lange dauern.
Vielleicht hast du jetzt auch Probleme mit den Augen. Mit dem BZ ändert sich der Brechungsindex in der Linse, deshalb verschlechtert sich mit der Normalisierung des BZ das Sehen. Auch das kommt wieder in Ordnung, kann aber durchaus bis zu 3 Monaten dauern. Falls du eine Brille hast, dann lass davor auf keinen Fall eine neue machen. Die würde nicht lange passen, das wäre raus geschmissenes Geld.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 13.06.2020 17:22:42. Grund: . -
am 13.06.2020 17:12:49 | IP (Hash): 464031434
Schließe mich Rainer voll an. Ergänzend dazu:
Die BE-Faktoren haben nix mit höherer Medizin zu tun, sondern basieren auf reiner Beobachtung:
Wenn ich Hausnummer 3 IE spritze und 3 BE esse und vor der nächsten Mahlzeit wieder den BZ wie vor dem letzten Essen messe, hat die 1 IE gepasst. Wenn ich dann deutlich weniger als vor dem letzten Essen messe, waren’s zu wenig BE. Muss beim nächsten Mal also mehr BE nehmen oder weniger Insulin. Wenn ich dann deutlich mehr messe, waren’s zu viele BE für die 3 Insulineinheiten.
Es gibt leider keine mengenmäßig einheitliche Reaktion aller Menschen mit Diabetes auf Essen und Insulin. Sondern da muss praktisch jede Person für sich rausfinden, welches Verhältnis bei ihr wann am besten passt. Also aufschreiben, wann was gemessen und wie viele Einheiten gespritzt und wie viele BE gegessen und wann dann wieder was gemessen, usw. usw. Und mit der fortlaufenden Beobachtung Spritz- und Essmengen zuerst halt grob und mit der Zeit immer ein bisschen passender aufeinander abstimmen. Und bei der Abstimmung ist normal, dass ein Verhältnis, das anfangs super gepasst hat, mit der Zeit durchaus öfter nachgeregelt werden muss. - Daumendrück.
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Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen (in der Spitze etwa ne Stunde danach max 140-160 mg/dl) passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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am 14.06.2020 00:44:34 | IP (Hash): 1898337995
Sophey schrieb:
Hallo!
Ich war Donnerstag bei der Diabetesberaterin von meinem Arzt.
Nun habe ich Faktoren, Korrektureinheiten erhalten, und einen Zielwert.
Wir sind dann meine Mahlzeiten durchgegangen, ich sollte ihr erzählen, was ich esse, sie gab mir die BEs an und ich sollte dann ausrechnen wie viel ich spritzen sollte zu so einer Mahlzeit. Habe das dann am Abend dann natürlich angewandt. Als Richtlinie habe ich auch bekommen, dass ca 1 EL eine BE ist. Habe am Abend zwar Mittagessen gegessen, habe aber trotzdem den abendlichen Faktor benutzt (Morgens und Mittags ist bei mir der selbe Wert und abends niedriger?). Also habe das genau nach den erhaltenen Angaben gemacht, habe trotzdem weniger gespritzt, weil ich mir sehr unsicher war. Nun... war dann trotzdem recht weit unter dem Zielwert. Gestern am Morgen habe ich das natürlich wieder gemacht, nach dem, was ich mit der Beraterin zusammen ausgerechnet hab... und war anscheinend wieder zu viel. Mittags jedoch zu wenig. Es war erst der 1 Tag (am Tag vorher war es ja nur noch Abends), aber ich bin mir trotzdem sehr unsicher, ob ich was falsch mache, oder ob die Faktoren zu wenig/viel sind oder was auch immer. Teilweise hab ich dann angst zu spritzen, weil ich nie genau weiß, ob es jetzt doch zu viel ist. Auch, wenn ich unter meinem Zielwert bin, fühl ich mich unsicher, überhaupt zu spritzen.
Mit den hohen Werten fühl ich mich eigentlich sogar wohler, weil ich eine Weile mit einem nüchternen BZ bei fast 400 gelebt hab (ich will gar nicht wissen, wie hoch der dann am Abend war nach Schokolade, Kuchen, „normalem“ Essen usw).
Die ersten zwei, drei Tage nach der Diagnose waren „schwer“, da ich von reichlich essen und Süßigkeiten etwas runter kommen musste, und es etwas erschrocken hat, danach kam ich aber recht gut schon klar, da ich mir gesagt hab, dass ich sowieso nichts dagegen machen kann, und damit leben muss. Dann hat BZ-Messen Probleme bereitet, wo ich irgendwann ca 10 Minuten dafür gebraucht hab, habe dann eine Neue Stechhilfe bekommen, die war wieder okay, tut jetzt jedoch wieder reichlich weh. In der kommenden Woche soll ich jedoch einen Sensor zum Testen bekommen, worauf ich mich schon freue! Meine Finger sehen sehr... mitgenommen aus, um es nicht übertrieben auszudrücken, aber das kennt ihr sicherlich.
Ich glaube, ich hole ziemlich weit aus, und erzähle einfach alles mögliche, aber es tut gut es einfach zu schreiben.
Liebe Grüße
Sophey
Hallo Sophey,
also das mit den BE-Faktoren ist einfach austesten, wie viel du brauchst. 1 zu 1 ist häufig Standard. I.d.R. braucht man am Abend etwas mehr als Mittags. ABER, solange du keine kontinuierliche Messung hast, können halt bei falscher Berechnung in der Nacht Unterzuckerungen auftreten. Und in der Nacht bemerkt man diese schlechter. Darum könnte ich mir vorstellen, dass der Arzt erstmal zur Sicherheit lieber etwas weniger Abends als Faktor zum Testen gegeben hat.
Zum BZ-Messen ich persönlich benutze den FastClix von Accu Chek/Roche. Der hat verschiedene Stichtiefen, von 0,5-5,5 oder so. Ich benutze nur die Stufe 1. Das reicht mir.
Wichtig für eine schmerzarme Blutgewinnung nur die letzten drei Finger nehmen (kein Daumen, Zeigefinger) und nicht mittig in die Fingerbeere stechen sondern seitlich. Ich verwende nur die daumenabgewandte Seite, da mir die andere Seite weh tut. Wichtig ist auch, nach jedem Stechen die Lanzette zu wechseln. Beim FastClix hat man eine Lanzettentrommel mit 6 Lanzetten, die man dann einfach weiterdrehen kann.
Ein Sensor ist super. Damit erhälst du kontinuierliche Verläufe und kannst viel besser sehen, wie du auf verschiedene Mahlzeiten, Sport, etc. reagierst. Solltest du den Libre 2 erhalten, dann hat dieser zusätzlich noch eine Alarmfunktion, so dass du gewarnt wirst, wenn der Gewebezucker (entspricht mit etwas Verzögerung der BZ) zu hoch oder zu tief kommt.
Hin und wieder muss man da auch blutig gegenmessen, manche Sensoren messen leider nicht so optimal. Und insb. am Anfang um das System kennenzulernen sind Vergleichsmessungen nötig. Aber die Menge an blutigen Messungen reduziert sich drastisch. Ich habe je nach Sensor 5-10 blutige Messungen in den 14 Tagen, je nachdem wie gut der Sensor misst.
LG