Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • dipa

    Rang: Gast
    am 15.09.2008 02:01:09
    Hallo Roland,

    ein HbA1c von 5,4 ist natürlich gut, es ist aber so, dass viele Diabetiker überhaupt nicht die empfohlenen 6,5 erreichen. Viele sogar klar darüber sind.
    Dein Wert ist für die meisten utopisch und für die Ärzte auch.
    Diabetiker, die das schaffen werden verdächtigt, dass mit Hypos erkauft zu haben oder zugelassen haben. Also eine äussert riskante BZ-Einstellung haben.
    Des Weiteren können die meisten Diabetiker keine Hypos spüren und für die ist so eine Einstellung tatsächlich riskant.
    Da du Hypos spüren kannst, solltest du deine Werte nicht freiwillig verschlechtern.
    Eine Verschlechterung tritt bei den meisten später sowieso auf.
    Warum also jetzt schon damit anfangen?

    mfg dipa
  • Iris

    Rang: Gast
    am 15.09.2008 10:29:38
    Hallo Roland!

    Bin selbst seit April 2008 Typ I Diabetikerin und habe, da ich genau wie du immer noch in der Remissionsphase bin und sich deshalb meine Werte leichter einstellen lassen als bei jenen, die gar keine Eigenproduktions des Insulins mehr haben, einen HABA1c von 5,6. Als mein Diabetes entdeckt wurde lag der Wert bei 11.

    Keiner der Ärzte bei denen ich bisher war (Diabetologe, Hausarzt, Diabetesschwester) hatten bisher an meinen Werten was auszusetzen und alle sind mit meinem HBA1c zufrieden. Lass dich nicht verunsichern. Du weißt eh selbst ob dein Wert mit vielen Unterzuckerungen erkämpft ist oder nicht. Wenn dies nicht der Fall ist und du Hypos rechtzeitig erkennst, wie du gesagt hast, dann sei stolz auf dich und lass deine Werte so, wie sie sind und verschlechtere sie nicht künstlich.

    Liebe Grüßen Iris
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 15.09.2008 18:23:28
    1. deine werte sind gut, solange du nicht vom stuhl fällst. sollten die doctores weiter mit dir diskutieren wollen:
    a ich habe keine schweren hypos
    b. mein körper gehört mir

    deine augen, nieren und unappen füße danken es dir

    2. imho lässt sich die remission eher mit unterstützung verlängern.

    3. kenne ich jürgen lange genung, um ihm keine unterhaltung mit seinem "zweitnick" zu unterstellen. außerdem sind die etwas schrägen beispiele und die langatmigkeit seiner sätze und postings unübertroffen. von thomas2002
  • Ralph

    Rang: Gast
    am 16.09.2008 22:16:10
    Roland,
    Du bist zwar Typ 1, scheinst aber noch eine ordentliche Restsekretion zu haben . Bei meinem LADA bin ich im ersten Jahr nach der Diagnose auch noch gut mit Diät klargekommen.
    Von daher scheinst du im Moment super eingestellt zu sein, Dein Körper zusammen mit dem Insulin produziert schöne Werte im Normalbereich.
    Wenn aber irgendwann mal Deine Restsekretion auf Null oder in der Nähe davon kommt, werden die Ausschläge in beiden Richtungen größer, weil das Spritzen nun einmal die feine Regulierung der Bauchspeicheldrüse nicht 100 %-ig nachstellen kann. Solange es aber im Moment bei Deinem super HBA1c nicht häufiger zu Hypos kommt, mach weiter so, da haben die Vorschreiber schon Recht. Ich drücke auch die Daumen, dass es länger so bleibt, aber wundere Dich nicht, wenn irgendwann mal schlechtere Zeiten kommen.
    Viel Erfolg dabei,
    Ralph
  • gaby

    Rang: Gast
    am 23.09.2008 10:02:59
    Hallo, mein Sohn,18, ist seit März diesen Jahres Typ 1 Diabetiker.Nach 14 Tagen Klinik sehr gut eingestellt hat alles bestens geklappt, der HbA1C lag nac h 2 Monaten bei 6,1 der Hausarzt fands gut Der Diabetologe weniger denn der Zucker war teilweise,besser gesagt oft,unter 50 ohne das mein Sohn es gemerkt hätte. Seit August befindet sich mein Junior in der Ausbildung, 4 Wochen vorher wurde auf seinen Wunsch hin das Insulin umgestellt damit er nicht mehr 5 Mahlzeiten pro Tag essen muß.Gleichzeitig wurde das Basisinsulin um 2 Einheiten gesenkt, Actrapid durch Novorapid ersetzt.Seitdem passt gar nichts mehr, letzte Woche Zucker 435,seit 2 Tagen selbst nüchtern 210...........
    Und was nun?
    MfG
    Eine mehr als ratlose und besorgte Mutter
  • Ojima

    Rang: Gast
    am 23.09.2008 15:47:15
    Hallo,
    das ist ja nicht schön für Deinen Sohn und auch Dich. Dringlichste Empfehlung von mir:
    Ab zum Diabetologen. Dein Sohn ist mit Sicherheit noch nicht sattelfest genug mit den ganzen Tricks und Kniffen, wie man seine Werte in den Griff bekommt. Zum Trost: das wird auch kaum einer erwarten, der etwas mitdenkt. Ansonsten wird seine erste Baustelle die ausreichende Versorgung mit Basalinsulin sein....also müßte Dein Sohn Mahlzeiten-Auslaßversuche machen....dazu braucht es aber Anleitung. Also rennt dem Doc die Bude ein....dafür ist er da .
    Viel Erfolg und gutes Gelingen wünscht
    Ojima
    ps. unter Streß spielen die Werte sehr gerne verrückt ( ich müßte eigentlich ganz still sein....;-) ) das wird aber im Laufe der Zeit immer besser.