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Blutzuckeranstieg nach dem Essen
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am 12.07.2020 19:22:37 | IP (Hash): 1143034779
Hallo Ihr Wissenden,
ich habe nun schon mehrfach beobachtet das mein BZ-Wert 2 h nach dem Essen höher ist als 1 h danach.
ein Beispiel von heute:
06:45 Uhr - 4,7 = 84,7 (Aufstehwert) von 7:30-8:30 zügiger Spaziergang, kein Frühstück
09:00 Uhr - 4,5 = 81,1
12:00 Uhr - 4,3 = 77,5 (Mittagessen Salat und gebratenes Hühnchen)
13:00 Uhr - 4,9 = 88,3
14:30 Uhr - 3,8 = 68,5? (von 14:00-15.00 gemütlicher Spaziergang)
17:00 Uhr - 4,6 = 82,9 (1Eiweißbrot mit Forellenfilet und Magerkäse)
18:00 Uhr - 4,8 = 86,5
19:00 Uhr - 5,6 = 100,9
habe nur stilles Wasser getrunken und esse noch recht reduziert um weiter abzuschmelzen, wie Jürgen das immer so schön nennt ;-)
Kennt ihr das?
Einen schönen Sonntag Abend in die Runde - LG Bea
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am 12.07.2020 21:16:17 | IP (Hash): 1271896497
Wenn die Companion Diabetes App Standard wäre, von der ich seit Jahren träume, könntest Du in Deiner App sehen, unter welchen Bedingungen und als Folge von welchem Verhalten wie viele Prozent von Typ 2 bei ähnlichen Tagesmustern wie Deinem ähnliche Wertsequenzen gemessen haben.
Aber dafür würde die App 24/7 das Bewegungsmuster aufzeichnen, dazu von jedem Essen & Trinken vor der Einverleibung ein Foto mit Zeit, und zu jedem Messwert auch die Zeit, und …
Und damit könnte KI-Stand heute die App Dir mit Blick auf Deinen nächsten Teller Deine BZ-Kurve für die folgenden 3-5 Stunden vorhersagen und auch, was Du besser weglassen und durch wie viel von was ersetzen könntest, um Deinen BZ-Rahmen nicht zu überschreiten.
Aber so eine App auf Millionen von Smartphones ist unethisch, weil sie nun mal vom beständigen Abgleich vieler individueller Datenstränge lebt, aus denen sich selbstverständlich dann missbräuchlich einzelne Bewegungs- und Verhaltensmuster ableiten und eben missbrauchen lassen.
Also bleiben wir weiter beim ethischen Kaffeesatzlesen des individuellen Verlaufs und dabei, dass es für Deine Beobachtung herzlich wenig fachoffizielle Deutungsmöglichkeiten gibt. Denn Deine finden ja alle im gesunden Bereich statt. Aber die Menge der fachoffiziellen Beobachtungen gibt’s erst im eindeutig diabetischen.
Hilft jetzt nicht wesentlich weiter, ich weiß. Aber macht vielleicht neugierig auf gezielteres zusammenhängenderes Beobachten. Bin gespannt, wass Du da in den nächsten Tagen und Wochen findest?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. Für bis wann gesund und ab wann Prä- oder Diabetes gibt es keine organisch "harten" Fakten.
ALLE Grenzwerte befinden sich in dem Bereich, der für eine ordentliche Diabetes-Behandlung nach DDG als gut bis sehr gut und symptomfrei gilt.