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Wie ist das mit den Hypos?

  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 07.09.2008 20:56:22
    Es trifft zu: Unterzuckerungen, Hypos (Hypoglykämien), stellen eine besondere Gefahr für Diabetiker dar - und z.B. beim Autofahren auch dann, wenn die Betroffenen ihr Kommen bemerken!

    ABER hauptsächliches Kennzeichen des Diabetes ist der unbehandelt zu hoch verlaufende Blutucker.
    UND es gibt bisher kein den Blutzucker senkendes Medikament, das intelligent mit dem Senken aufhört, wenn der Blutzucker bis zur offiziellen Hypogrenze von 50 mg/dl oder 2,8 mmol/l abgesunken ist.
    UND es gibt auch keine Anzeichen, die man als Betroffener bei Annäherung an diese Grenze oder bei deren Überschreiten NORMAL (irgendwie organisch zwingend) WAHRNEHMEN MÜSSTE.

    Weil alle BZ-senkenden Medikamente und auch Insulin bei jedem Menschen verschieden wirken, muss jeder User für sich selbst bei Beginn des Gebrauchs systematisch herausfinden, in welchem Zeitrahmen seine Medikation nach Einnahme/Spritzen seinen BZ wie weit senkt, und wie viele KHs/BEs er in dieser Zeit dafür essen muss, dass sein BZ ausgeglichen in dem Rahmen verläuft, den er haben will.
    Und besonders muss man herausfinden, wie zusätzliche Bewegung oder/und Anspannung oder Stress den eigenen BZ in der Zeit beeinflussen, in der das Medikament besonders wirksam ist.

    So beobachten z.B. viele User, dass die Menge Insulin, die normal so für ihr Frühstück ausreicht, dass ihr Blutzucker bei ihrer ganz normalen Tätigkeit danach voll in ihrem Zielbereich verläuft, viel zuviel ist, wenn sie plötzlich direkt nach dem Frühstück eine Stunde Auto fahren müssen. Wenn die Autofahrt vor dem Frühstück schon absehbar ist, können sie schon entsprechend weniger spritzen. Wenn die Autofahrt erst nach dem Frühstück auf die Tagesordnung kommt, planen sie einen entsprechenden Imbiss (von Bonbons bis Obst) in der nächsten Stunde ein.
    Und andere User beobachten unter den gleichen Umständen einen Anstieg ihres BZ und müssen sich eben entsprechend eben nach ihren Erfahrungen richten.

    WICHTIG für uns alle ist, dass wir in allen Situationen, die von unserer gewohnten Routine abweichen, unseren BZ engmaschiger messen UND auf diese Messergebnisse PASSEND REAGIEREN! Das heißt halt ESSEN, wenn man unerwartet z.B. 70 misst, wo man normal immer 100 hat, und dass man dann nicht auf das Insulin schimpft und drauf vertraut, dass der BZ nicht weiter absinkt.
    Messen und Essen kann einem in manchen Zusammenhängen unpassend (ich hab's aber jetzt eilig) oder unangenehm (die anderen sollen aber nicht wissen, dass ich DM hab) sein, aber wer darauf verzichtet, spielt z.B. als Autofahrer mit seinem eigenen und dem Leben seiner Mitmenschen.

    Auf Hypoanzeichen zu warten, ist dabei aus wenigstens 2 Gründen nicht ratsam. Denn auch wenn wir sie normal wahrnehmen, ist unsere Wahrnehmung in außergewöhnlichen Situationen so mit allem Außergewöhnlichen beschäftigt, dass wir Normales weitgehend "überhören." Und dann sind alle Hypo-Anzeichen immer auch Anzeichen für die gestörte Eigen- und Umweltwahrnehmung. Das bedeutet, dass derjenige, der am Lenkrad merkt (auch völlig natürlich mit Schweineinsulin!), dass er ne Hypo kriegt, zu der Zeit schon wie nach wenigstens 2 Gläsern Schnapps fährt :-(

    Mit gutem Gewissen auf's Messen verzichten kann in außergewöhnlichen Zusammenhängen für mehrere Stunden nur, wer halt im Hinblick darauf eben schon vorher auf BEs und IEs verzichtet hat und weiß, dass er sich außerhalb der Wirkzeit seiner letzten Insulininjektion befindet. Denn Insulin, das man nicht gespritzt hat, kann auch keine Hypo machen :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Lehmann

    Rang: Gast
    am 07.09.2008 21:49:57
    Saach ma, haste Langeweile? Was´n da neu bei?
    Offensichtlich biste Berufsdiabetiker - janz doll!
    Bissel wie A. aus L., die denkt och, alle annern
    sin bissel bekloppt und ham keene Ahnung !
  • Erich

    Rang: Gast
    am 08.09.2008 12:19:28
    Was daran neu ist? Der letzte Absatz z.B., insbesondere der abschließende Satz. So etwas liest/hört man nicht von fachoffizieller Seite.

    Es ist immer ein "Zuviel" an blutzuckersenkender Medikation, welche Unterzuckerungen verursacht, niemals zu wenig Gegessenes.

    Und vor diesem Hintergrund macht es auch keinen Sinn, einen BZ-Wert "X" als Mindestvorraussetzung für bestimmte Tätigkeiten zu deklarieren, um diese hyposicher ausüben zu können.

    Liest man leider aber immer wieder, obwohl es vollkommener Unfug ist.

    MfG
    von Erich
  • Dm

    Rang: Gast
    am 08.09.2008 13:19:17
    Interessant -nur es liegt an der Subtanz(Humaninsulin) und nicht an der Handhabung bez. Einstellung (Medikation)!
    Der Arzt sagt mir doch wieviele i.E. ich spritzen soll oder etwa nicht ?Er trägt die Verantwortung für das was er mir verordnet bez. empfiehlt -ich vertraue doch zu aller erst doch mal dem Arzt...wo gibt es denn sonst den Patienten ,der auf "blauen Dunst" hin Insulin spritzt oder z.B. Digitalis ausprobiert ?
    Als Patient sollte mann sich vorbehaltlos (100%) auf ein Medikament verlassen können -bei Humaninsulin ist das nicht möglich, weil es unberechenbar wirkt !
    Was das "Hypoglykämiewahrnehmungstraining" anbetrifft:
    Pharmakologisch induzierte toxische Reaktionen(Hypoglykämie) unterliegen NICHT dem menschlichen Willen !

    ...man sollte endlich aufhören,der Natur in Handwerk zu pfuschen -menschliches Insulin ist unnachahmlich ! Tierisches Insulin ist dem des Menschen auf natürliche Art und Weise am ähnlichsten !
    von Dm
  • Lulu

    Rang: Gast
    am 08.09.2008 17:04:13

    *****also ich bin sehr froh über Jürgens Beiträge. *Spreu Infos* vom Weizen zu trennen lernt man ja mit der Zeit. Aber - es gibt immer wieder mal eine neue Erfahrung, die so jemanden wie ich ein wenig klüger machen.
    Danke Jürgen und ihr vielen Anderen, die ihr euer Wissen weitergebt. Mir hat's schon oft geholfen.
    Schönen Tag noch

    Lulu
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 08.09.2008 17:43:27
    Die irrige Auffassung, dass richtig ist, wie der Dok es verordnet, ist in der Tat sehr weit verbreitet und nach der Gleichgültigkeit vieler Betroffener die wenigstens zweithäufigste Ursache für appe Füße und blinde Augen und ... und nicht zuletzt jede Menge Hypos. Der Arzt, auch der beste, kann überhaupt nicht wirklich gesund passend verordnen, sondern nur den Rahmen skizzieren, in dem jeder Betroffene in jeder Situation für sich selbst die passende Medikation auswählen muss. Etwa 20% kann der Arzt zu einem gesunden BZ-Verlauf beitragen, etwa 80% Beitrag muss jeder Betroffene selbst dafür leisten.

    Tatsächlich hat JEDES Insulin, auch das körpereigene(!), je nach jeweils aktueller Aktivität des Betroffenen pro IE eine Wirkbreite von 1 bis wenigstens 3 oder 4. Das heißt, die selbe Menge Insulin wirkt z.B. in Ruhe wie 1, mit normaler Bewegung wie Supermarktjogging wie 2 und mit mehr Bewegung wie Jogging wie 3.
    Wenn der Arzt so verordnet, dass in Ruhe/Bürositzen 2 Stunden nach dem Essen etwa 130 mg/dl gemessen werden, wie die Fachgesellschaften empfehlen, dann ist das wenigstens um den Faktor 2 zu viel, wenn der Mensch nach dem Essen und vor dem Bürohocken schnell noch den Einkauf im Supermarkt macht.
    Wenn der Arzt dagegen so verordnet, dass der BZ mit dem Sprung in den Supermarkt 2 Stunden nach dem Essen so um 130 passt, dann hat der Mensch um den Faktor 2 zu wenig gespritzt und 2 Stunden nach dem Essen einen BZ um 200 und höher, wenn er nicht einkaufen geht und im Büro sitzen bleibt.
    Und damit es nicht zu einfach wird, beobachten wenigstens einige von uns, dass ihr BZ mit dem selben Supermarkt-Ausflug, mit dem er nach dem Essen sinkt, 2-3 Stunden später deutlich ansteigt.

    All diese Besonderheiten kann kein Arzt berücksichtigen, selbst wenn er statt eines einfachen Schemas für seine Verordnung ein ganzes Buch schreiben würde. Allerdings könnte und sollte jeder Arzt seine INSULINER dazu anleiten, wie sie für jede Situation in ihrem normalen Alltag die passende Dosis finden, und was sie tun können, wenn sie sich mal vertan haben.

    Wenn - übrigens sogar recht häufig - behauptet wird, dass das früher mit den tierischen Insulinen sehr viel besser funktioniert hat, dann sollten wir dazu bedenken, dass noch vor 10 Jahren der HBA1c-Wert in der BRD-Regel in den meisten Arztpraxen völlig egal war und noch egaler, was der BZ zwischen den Mahlzeiten machte, wenn er nur zu den Mahlzeiten im großzügig bemessenen Zielbereich zwischen z.B. 100 und 200 mg/dl landete. Und wir sollten bedenken, dass mit tierischen Insulinen beinahe ausschließlich CT gespritzt wurde und zu jeder Einstellung ein strikter Futterplan für jeden Tag galt und nicht wie heute die Freiheit zu essen, wann man wie viel wo von will.

    Und auch wenn's schon wieder lang ist, ABER für alle die, die glauben, dass Hypos nur mit unnatürlichem Insulin zustande kommen:
    Vor allem Prädiabetiker, also Leute auf dem Weg zum Typ2, haben nicht selten völlig ohne Medis und mit völlig eigenem Insulin Hypos bis in die Gegend von 30 mg/dl! Und dass die nicht tiefer ausfallen, liegt nicht am Insulin, sondern daran, dass die eigene Insulinausgabe nur immer in sehr kleinen Schritten erfolgt und bei Unterschreiten der Hypogrenze vom Organismus eingestellt wird. Da ist dann nur noch das wirksam, das gerade in Umlauf ist.

    Anders übrigens mit Tabletten, die die eigene Insulinausgabe stimulieren. Damit machen sich jeden Tag einige Betroffene mit ihrem eigenen Insulin für ein paar Minuten das Bewusstsein aus. von Jürgen
  • Thomas

    Rang: Gast
    am 08.09.2008 19:59:57
    Liebes Tagebuch,

    eigentlich hätte es wieder einer dieser Tage werden können, an denen man die Welt umarmen will. Vor meiner Tür eine lange Schlange halbnacker Weiber die "Nimm mich - und lange und dreckig, Hengst!"
    schreien, im Kühlschrank Kaviarpizza und fritiertes Trüffelschwein mit knuspriger Schellfischglasur.

    Aber nein, ich konnte es einfach nicht lassen. Ich wollte *mehr*. Also flugs den Browser Marke "hässlich aber praktisch" angeworfen und auf die Welt zu retten.

    Doch halt! Was sehen meine überstrapazierten Augen? Jürgen - Es ist Jürgen mit der K3wL3n vanity Mail, demselben Titel wie mein
    Vater und einem mindestens so häßlichen Haarschnitt.

    Jürgen, der ohne rot zu werden sagt" Es trifft zu: Unterzuckerungen, Hypos (Hypoglykämien), stellen eine besondere Gefahr für Diabetiker dar!

    Jawohl, liebes Tagebuch, es ist Jürgen. Der Jürgen in uns allen, vor dem wir seit Jahren weglaufen und ihm doch nie entkommen.

    Jürgen... ein klangvoller Name, ein schöner Name. Ein Name, der für Professionalität, fundiertes Wissen und Eleganz des Ausdrucks steht.

    Jürgen also machte sich heute auf, mir nach einem harten Tag den Rest zu geben. Und er machte seine Sache wirklich nicht schlecht. Liebes Tagebuch, lass mich Dir kurz erzählen, wie mir Jürgens kleine Stilkunde
    "Deutsch für L00zErZ" beinahe den Tag versaut hätte...

    [...]
    ABER hauptsächliches Kennzeichen des Diabetes ist der unbehandelt zu hoch verlaufende Blutucker.
    [...]

    Als Anfang eines Textes ist der kurze Satz oft der grösste. "Call me Ishmael"? "Und da war Gnotke"? "Ilsebill salzte nach"? Pah! Was sind die unbeholfenen Versuche drittklassiger Schreiberlinge gegen Jürgens Meisterstück deutscher Dichterkunst?

    [...]
    UND es gibt bisher kein den Blutzucker senkendes Medikament, das intelligent mit dem Senken aufhört, wenn der Blutzucker bis zur offiziellen Hypogrenze von 50 mg/dl oder 2,8 mmol/l abgesunken ist.
    [...]

    Jürgen widmet sein Leben, diesem Fanal des beginnenden Jahrtausends, der Technik. Volk und Vaterland vergessend opfert er seine Zukunft, seine kleine Schwester und die Jungfräulichkeit seines Lieblingsschafs auf
    dem Altar eines DM-Forums.

    [...]
    WICHTIG für uns alle ist, dass wir in allen Situationen, die von unserer gewohnten Routine abweichen, unseren BZ engmaschiger messen UND auf diese Messergebnisse PASSEND REAGIEREN!
    [...]

    "umsteigen" - alte Gleise verlassen... Jürgen will seinem Leben eine neue Richtung geben. Aber nicht wirklich, sondern "eigentlich": eine unerwartete Wendung ins Esoterische. Gesellschaftskritik oder gewöhnlicher Schwachsinn? Ein behender Wechsel der Stilebene - metaphysischer Dumpfsinn wandelt
    sich zu Vulgärlyrik.

    [...]
    Das heißt halt ESSEN, wenn man unerwartet z.B. 70 misst, wo man normal immer 100 hat, und dass man dann nicht auf das Insulin schimpft und drauf vertraut, dass der BZ nicht weiter absinkt.
    [...]

    Der Protagonist erfährt eine Krise. Der Leser soll eingebunden werden in das Schicksal des jungen Jürgen, soll mitleiden. Aber er hat schon genug gelitten - Jahre des Leidens unter PoW3R-L00ZeRn und ihren kleinen, kleinen Geistern. "140/120/100" - das Satz gewordene Martyrium seines Lebens.
    Ein Leben in Trümmern. Armageddon für Arme: die Sünden seiner Jugend kehren zurück in Form amoklaufender Hypos. BZ-optimiertes Futter drohen, das dynamische
    Streben des jungen Jürgen im Keime zu ersticken.

    [...]
    Mit gutem Gewissen auf's Messen verzichten kann in außergewöhnlichen Zusammenhängen für mehrere Stunden nur, wer halt im Hinblick darauf eben schon vorher auf BEs und IEs verzichtet hat
    [...]

    Liebes Tagebuch, hier setzte es dann leider bei mir aus. Weisst Du was? Ich glaube, Jürgen ist gar kein Dichter. Jürgen ist ein handelsüblicher
    Volltrottel Marke Elchtroll. Ich mache jetzt mal besser Schluss, bevor Du Dich zu Tode langweilst.

    Dein Thomas
  • rudi

    Rang: Gast
    am 08.09.2008 21:13:07
    hallo jürgen,

    >>es gibt bisher kein den blutzucker
    senkendes medikament, das intelligent mit
    dem senken aufhört, wenn der blutzucker bis
    zur offiziellen hypogrenze von 50 mg/dl oder
    2,8 mmol/l abgesunken ist<<

    das trifft nur auf die sulfonylharnstoffe wie
    glibenclamid, glimepirid, gliclazid,glibornurid,
    etc. zu.

    der neue wirkstoff dpp-4-inhibitor sitagliptin
    (januvia) macht keine hypos mehr.

    gelangt nahrung in den darm, werden
    inkretine an den blutkreislauf abgegeben, um
    den blutzucker zu steuern.
    gastric inhibitory peptide und glucagon-like
    peptide 1. beide werden nach aufnahme von
    kohlenhydraten aus dem darm ausge-
    schüttet und regulieren die insulinfrei-
    setzung.
    der wirkstoff ist für die kombinationstherapie
    mit metformin oder insulin-sensitizer zuge-
    lassen.

    gruss rudi
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 08.09.2008 21:31:14
    So'n Tagebuch hab' ich auch - hab' mich nur
    nicht getraut! 20% Arzt + 80% der Diabetiker,
    das mag funktionieren, wenn man Ahnung
    mit DM hat und wann bitte hat man die?
    Nach 3,4,5 oder noch mehr Jahren? Bis
    dahin lassen wir halt den DM DM sein -
    wenn wir "Glück" haben, appe Beine, blinde
    Augen oder oder oder. Toller Tipp! So nicht!!
    Wer nicht mit seinem (eigenen) Diabetes
    umgehen kann (egal mit welchem Insulin),
    hat einfach ein Problem (wobei Fehler nie
    ausgeschlossen werden können, denn
    selbst Strategie- und Insulinverfechter haben
    ab und an Hypos/ hohe BZ!)
    >>Und wir sollten bedenken, dass mit tierischen
    Insulinen beinahe ausschließlich CT gespritzt
    wurde<< Bis 1985 vielleicht (also früher -aber
    da hatten wir auch einen Kaiser).
    Als Pumpeninsulin war es nämlich ideal und
    wurde bis 2003 auch für ICT verwendet, also
    mindestens 20 Jahre, genau so lange, wie es
    HI und Analoga gibt. Ausserdem kann Dm
    laabern, wie sie will, Insulin bleibt Insulin und
    die Wirkungen sind bekannt, man muss
    sich nur daran halten...
    Gruß vom Grüni
    von Grünkohl
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 08.09.2008 21:35:55
    Byetta & Co senken nicht den BZ, sondern verhindern seinen Anstieg. Wenn Du nichts isst und Byetta & Co nimmst, kannst Du 400 auf dem Tacho haben, und die Medi tut nix damit.

    Bisher gibt es keine Medi, die Deinen BZ von 400 auf z.B. 100 senkt und da dann mit dem Senken aufhört und vielleicht wieder anfängt, wenn der BZ wieder über 100 ansteigt.
    Aufhören ist bei allen bisher marktüblichen BZ-Senkern erst dann, wenn die eingenommene Menge ausgewirkt hat, völlig unabhängig vom BZ-Ergebnis. von Jürgen