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Praxisempfehlung 2020 Diagnose

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    am 30.11.2020 20:27:54 | IP (Hash): 888257509
    Die neue Praxisemofehlung ist da.DDG Homepage Diagnose...... der hba1c ist reklassifiziert worden und darf nun nicht mehr als alleiniges Mittel genutzt werden. Damit fällt der Ausschluss Diabetes unter 5,7 weg. Mal schauen was sich unserem Labor nun ändert.
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    am 01.12.2020 09:21:26 | IP (Hash): 72970431
    DanielaW schrieb:
    Damit fällt der Ausschluss Diabetes unter 5,7 weg.



    Zitat aus den aktuellsten Empfehlungen der DDG: "Aus praktischen Gründen empfiehlt die Kommission Labordiagnostik der DDG und DGKL eine gleichzeitige Messung von Glukose und Hba1c-Wert, da sich diese Parameter ergänzen."

    Das ist keine Deklassifizierung des Langzeitwerts (aka Hba1c-Messung). Es gilt, z.B. bei älteren Personen, die auch ohne Vorliegen einer diabetischen Stoffwechselstörung oftmals höhere Hba1c-Werte aufweisen, aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Die DDG empfiehlt daher - wie oben zitiert - die Messung zweier Parameter - des Nüchternwertes + Hba1c . Bei unklaren Befunden (Hba1c zwischen 5,7 und 6,4 Prozent /Nüchtern zwischen 100 und 125: Prädiabetes/höheres Risiko) soll zusätzlich der dritte Parameter - der OGTT - herangezogen werden. Dieser entscheidet dann - wie bisher auch - ob "kein Diabetes", "Prädiabetes" oder "Diabetes".

    Außerdem gilt es - wie gewohnt - patientenspezifische Einflussgrößen bei der Bestimmung des Hba1c-Wertes, die zur Verfälschung des Ergebnisses führen können (Eisenmangelanämie, Einnahme von hochdosiertem Vitamin C,...) zu berücksichtigen.
    Bearbeitet von User am 01.12.2020 09:22:35. Grund: .
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    am 01.12.2020 09:55:29 | IP (Hash): 888257509
    Danke Tollister, habe es so verstanden, dass er als alleiniges Kriterium nicht mehr zählt, sowie in den Jahren zuvor. Da habe ich wohl was missverstsnden. Wobei, alleine zählt er ja nicht mehr.
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    am 06.12.2020 14:41:12 | IP (Hash): 888257509
    Also lieber Tollister.
    Es ist mal wieder Quatsch was Du erzählst. Mei Laborarzt hat es erklärt. Im Jahre 2010 war es das Ziel, den hba1c so zu etablieren, dass er dank seiner Handhabung den NBZ sowie den OGTT ablösen könnte. Leider sei es im Laufe der Jahre nicht gelungen, da die Werte keine oder schlechte Übereinkunft erzielen.Dsher sei es nun natürlich eine Reklassifizierung, da der Wert alleine keine finale Entscheidung mehr hat, so wie er es vor Jahren noch hatte. Zu erkennen ist dies an den sich ändernen fliessdiagrammen über die Jahre. Nimm dir ruhig mal die Zeit und sieh Dir dies an. Es gibt dort viel zu erkennen.
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    am 06.12.2020 17:11:41 | IP (Hash): 1321970512
    Eigentlich ist jede Diskussion um eine möglichst frühe Ernennung zum Menschen mit Diabetes vor dem Hintergrund völlig überflüssig, dass zumindest hier in D alle ernsthafte Behandlung erst deutlich über HBA1c 7 anfängt, und zwar mit dem Ziel, wieder auf 7 runter zu kommen. "Besser unter 7" ist zwar hier mal gelaufen, aber bis heute nicht wirklich angekommen.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 09.12.2020 09:24:19 | IP (Hash): 72970431
    Hmm, schon seltsam. Laut Deinem Laborarzt war doch das Hba1c der genaueste Wert in der Diagnose? Was hat ihn dazu bewegt, seine Meinung so spontan zu ändern?

    Ich wiederhole mich jetzt noch genau einmal, dann lasse ich Dich einfach weiterstrampeln: Eine aussagekräftige Diagnose liefert das Hba1c nach den derzeitigen Empfehlungen der DDG durchaus, aber eben "nur" bei gleichzeitiger Bestimmung des Nüchternwertes. So wahnsinnig überraschend ist das nicht. Die Bestimmung des Hba1c um die Feststellung des Nüchternwertes zu ergänzen ist schon seit Jahren gängige Praxis. Wie ich oben schrieb, haben z.B. ältere gesunde Menschen auch ohne Probleme des Zuckerstoffwechsels oftmals höhere Hba1c-Werte - und mit "höher" ist in diesem Fall "höher als per Definition gesund" gemeint. Trotzdem leiden sie nicht (zwangsläufig) an Diabetes.

    Genauso wie jeder mit Insulinresistenz nicht auch automatisch hohe Blutzuckerspiegel hat. In meinem Bekanntenkreis leidet eine stark übergewichtige Dame an einer Fettleber. Die NAFLD (= nicht alkoholische Fettlebererkrankung) steht in starkem Zusammenhang mit dem Insulinresistenzsyndrom. Trotzdem hat sie den exakt gleichen Hba1c-Wert und sogar bessere Nüchternwerte als ich, der - genau wie sie - kein Diabetiker ist. Und das obwohl ihr Taillenmaß sogar deutlich über meinem liegt.

    Bearbeitet von User am 09.12.2020 09:26:48. Grund: .
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    am 09.12.2020 10:11:26 | IP (Hash): 205156711
    Doppelt
    Bearbeitet von User am 09.12.2020 10:13:00. Grund: Doppelt
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    am 09.12.2020 10:12:00 | IP (Hash): 205156711
    DanielaW schrieb:
    Ich erkläre es Dir nochmal und hoffe Du verstehst es dann. Es geht darum, dass der hba1c reklassifiziert wurde. Schau dir die Flussdiagramme bis 2018 an. Dort wurde gezeigt, dass der hba1c als alleiniges Kriterium in der Diagnose Verwendung finden kann, jetzt aber nur noch in der Kombination. Was ist denn daran so schwer zu verstehen. Mein Laborarzt hält sich an die Vorgaben der DDG und dort ist nunmehr jetzt bestimmt, dass der hba1c heruntergestuft wurde und daher nicht mehr alleiniges instrument sein darf. Genau wie es purea schon seit Jahren sagt und hier von Leuten wie Rainer und Jürgen herunter geputzt wurde.habe mir mal die Theater von damals angesehen. Ich sag nur Wendehals.

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    am 09.12.2020 11:09:09 | IP (Hash): 72970431
    DanielaW schrieb:
    DanielaW schrieb:
    Schau dir die Flussdiagramme bis 2018 an. Dort wurde gezeigt, dass der hba1c als alleiniges Kriterium in der Diagnose Verwendung finden kann, jetzt aber nur noch in der Kombination. Was ist denn daran so schwer zu verstehen. Mein Laborarzt hält sich an die Vorgaben der DDG und dort ist nunmehr jetzt bestimmt, dass der hba1c heruntergestuft wurde und daher nicht mehr alleiniges instrument sein darf. Genau wie es purea schon seit Jahren sagt und hier von Leuten wie Rainer und Jürgen herunter geputzt wurde.habe mir mal die Theater von damals angesehen. Ich sag nur Wendehals.




    DU als Inkarnation von (damals) Purea hast die Diagnose des Hba1c heruntergestuft, weil Du nicht akzeptieren konntest, dass dieser Wert (ob "einzeln" oder in Kombination mit dem Nüchternwert bestimmt) tatsächlich etwas aussagen *kann* (sofern keine Störungsquellen vorliegen). Nach den derzeitigen Empfehlungen der DDG halt nur im Zusammenhalt mit dem Nüchternwert. Kann man natürlich auch "Reklassifizierung" nennen, klar, nach meinem Kenntnisstand war die Kombi Nüchtern/Hba1c sowieso gängige Praxis.

    Naja, ist ja auch nicht schwer, Dich zu erkennen. Thema zum Hba1c: zack Du schaltest Dich, wenn der Thread nicht ohnehin von Dir ist, ein. Mache ich auch, aber nur um die Hypochonder oder Neulinge, die Du versuchst, zu verunsichern, wieder zu entwarnen, dazumal ich - im Gegensatz zu Dir - verstanden habe, dass mit dem Hba1c durchaus ein *Ausschluss* der Diagnose Diabetes mellitus möglich ist.

    Rainer z.B. macht das gut, der antwortet Dir gar nicht mehr - Recht hat er! Werde ich künftig auch so machen!

    ENDE
    Bearbeitet von User am 09.12.2020 11:16:29. Grund: .
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    am 09.12.2020 13:52:49 | IP (Hash): 205156711
    Ich habe die threats von damals gelesen, daher ist es schon logisch dass Rainer jetzt nicht mehr schreibt. Denn Jürgen und er haben damals ja genauso das Gegenteil geschrieben. Kommt dann jetzt als sog. Experten nicht gut.