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Viele Fragen, da Neuling
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am 23.12.2020 17:15:30 | IP (Hash): 1169571300
Hallo X5-599,
ja, als Neudiabetiker wird man überrollt von vielen Informationen, die sich nicht selten auch widersprechen. Am Ende wird dir nichts anderes übrig bleiben, als in Bzug auf deinen Diabetes eigene Kompetenz zu entwickeln. Am besten geht das, wenn du deinen BZ öfter mal nach dem Essen oder nach kräftiger Bewegung selber misst. Dann bekommst du ein Gefühl dafür, was für deinen BZ gut und was nicht so gut ist. Vielleicht solltest du sogar bei dem kostenlosen Testsensor Libre 2 zugreifen, da sieht man den BZ-Verlauf besonders gut. Ich würde an deiner Stelle so einen Testsensor schnell bestellen. Wer weiß wie lange das tolle Angebot noch gilt. Nehmen kannst du ihn ja später, wenn du deine Ernährungsberatung hattest oder als Test zusammen mit deiner Ernährungsberaterin.
Bezüglich der Dattelempfehlung für Diabetiker kannst du dir ja mal den Thread durchlesen:
https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15035/Datteln-gut-fuer-Diabetiker
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 23.12.2020 17:16:53. Grund: . -
am 23.12.2020 22:33:35 | IP (Hash): 1024013249
X5-599 schrieb:
Danke für die zum Teil recht langen Beiträge mit vielen Informationen.
Aber wie hier jemand so treffend geschrieben hat, das Internet hält viele Falsch Informationen bereit.
Während die einen sagen Honig in massen ist ok, sagt der andere es wäre pures Gift.
Während die Daten von Datteln und vieler Webseiten die damit Werben das Datteln super seien, andere wieder sagen es wäre das pure Gift.
Es zeigt mir wie damals beim Fermentieren wieder auf, das man sich auf keinerlei Aussagen verlassen kann. Während die einen sagen essen, aber in Massen, sagen wiederum andere lass die Finger davon. Doch wem soll ich jetzt glauben?
Während der eine sagt man könne problemlos normales Brot Essen, seine Zuckerwerte gehe mit Vollkornbrot mehr in die Höhe, sieht es beim anderen genau anders rum aus.
Während der eine sagt ich dürfe nie mehr gezuckerte Getränke trinken, sagt mir die Diabetes App etwas anderes. Und ehrlich gesagt, mein Leben lang keine gezuckerten Getränke mehr trinken, das könnte ich nicht überleben.
Ich warte seit gestern darauf das die Ernährungsberaterin mich endlich für einen Termin anruft. Diese macht das seit über 20 Jahren. Das gepaart mit meinem noch halbwegs bischen vorhandenen Wissen aus der Kochlehre und dem was ich mir die Tage angelesen habe, sollte hoffentlich den richtigen Weg geben.
Danke trotzdem euch allen für eure Inputs
gruss X5-599
Zum einen reagiert jeder anders auf die Nahrungsmittel, daher muss man für sich persönlich austesten, was den Blutzucker in die Spitzen treibt und was nicht.
Und darüberhinaus ist bei allen Ernährungsempfehlungen zu überlegen, was das Ziel des jeweiligen Diabetikers ist.
Wenn man mal die beiden extreme betrachtet,
- Ich esse alles weiter, brauche halt immer mehr Medikamente, dann Insulin, die Einstellung wird immer schlechter und irgendwann habe ich ggf. Spätfolgen
- Ich vermeide jedweilige Blutzuckeranstiege über 140. Dafür schränke ich meine Ernährung extrem ein und vermeide jedweilige Kohlenhydrate also extreme LowCarb Diät. Dafür halte ich meinen Diabetes über längere Zeit in Schacht und das Risiko für Spätfolgen ist sehr gering.
Und zwischen diesen zwei Extremen musst du für dich raussuchen, was dir wichtig ist. Ggf. probierst du ja erstmal eingie Alternativ-Rezepte aus (Logi, LowCarb) und schaust, was dir von diesem schmeckt. Und dann überlegst du dir, was du von deinen bisherigen Lebensmittel auf keinen Fall verzichten möchtest. Und dann testest du bei diesen, welche Menge, welche Blutzuckerspitzen verursachen. Und legst dann fest, wie oft du dir was davon gönnst. Mal an einem besonderen Anlass ein gezuckertes Getränk ist sicher für den Blutzucker nicht super, aber ggf. für die Seele notwendig. Allerdings sollte dies nicht täglich sein.
Ein Tipp noch, zwecks Joghurt. Ich liebe die Joghurtalternativen auf Sojabasis von Alp*o. Da gibt es auch einige Sorten ohne extra Zuckerzusatz. Wie bspw. Mango oder Kirsche oder Kiwi/Apfel. Die Sorte Mango bspw. hat auf 400gr (großer Becher) nur 23gr Kohlenhydrate und man isst ja nicht den kompletten Becher auf einmal, sondern eher nur die Hälfte, das wären dann auf 200gr 11gr KH.
Ein normaler 250gr Erdbeerjoghurt (von Bau*r jetzt nur als Vergleich) hat dagegen schon 29gr Kohlenhydrate.
Auch einige vegane Pflanzenmilchalternativen gibt es mittlerweile ohne Zuckerzusatz, jedoch gibt es auch die normale Variante, daher muss man da auch genau schauen. Die kann man dann auch ohne Bedenken verwenden. -
am 09.01.2021 09:49:10 | IP (Hash): 291938209
Hallo! Ich bin zwar keine Diabetikerin, aber mein Vater schon. Er soll auch auf Brot, grundsätzlich Zucker, Reis, jeder Art von Süßigkeiten, Getränke wie Cola, Fanta ect. verzichten.