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BZ messen im Büro/Arbeit

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    Mitglied seit: 17.12.2020
    am 04.01.2021 12:41:16 | IP (Hash): 925712244
    Hallo zusammen,

    Euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

    Sagt mal, wie macht ihr das mit dem BZ Messen im Arbeitsalltag bzw. im Arbeitsumfeld?
    Könnt ihr immer messen und habt ihr dazu den nötigen "privaten Platz"?

    Kleine Erklärung, ich arbeite in einem großen Büro, offene Bürowelten. So richtig privaten Platz habe ich nicht. Wo messt ihr normalerweise? Möchte das ungern verstecken, möchte aber auch andere Mitarbeiter nicht "einbeziehen", könnte vielleicht jemanden unangenehm sein. In der Kaffeeküche möchte ich es nicht machen und aufm Klo schon mal gar nicht.

    Aktuell, wegen der Corona Krise, kann ich 100% von zu Hause aus arbeiten, hier ist regelmäßiges Messen natürlich kein Problem.
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    am 04.01.2021 13:54:38 | IP (Hash): 1675182140
    Teststreifen ins Gerät stecken und das neben Deiner Tastatur vor Dir auf den Tisch legen fällt doch überhaupt nicht auf. Den Piekser spannen auch nicht. Und mit den Händen auf dem Schreibtisch in einen Finger pieksen, den ersten Tropfen kurz gründlich mit nem Tempo abwischen, Testgerät mit Streifen kurz an den zweiten halten und danach das Tempo so nutzen, dass es auf die Pieksstelle drückt und damit weiteres Bluten unterdrückt - sorry, aber das kann ich doch zu jeder Zeit an jedem Schreibtisch, ohne dass das den meisten um mich rum überhaupt auffällt, oder?

    Klar ist das die Erfahrung der Jahre. Als ich damit angefangen hab, hab ich das Messen so auffällig zelebriert, dass ALLE um mich rum gucken mussten. Wo das auf Ablehnung stieß, bin ich auf’s Klo gezogen oder hab mich mit meiner Messerei so auffällig so klein gemacht, dass das auch wieder ALLEN um mich rum aufgefallen ist.
    Zum auffälligen Verhalten reicht ja schon, was man intuitiv macht, wenn man was unauffällig machen will: Man schaut sich gründlich um, ob die anderen alle nicht gucken. Und allein mit dieser Umschau löst man manche Aufmerksamkeit der anderen erst aus.

    Seit ich also ohne Hektik und besondere Umschau einfach so wie oben beschrieben meinen BZ teste und lediglich drauf achte, das etwas blutige Tempo dann nicht reklamemäßig auszubreiten, finden die paar kleinen Handgriffe in allen allgemein beschäftigten Umgebungen nur noch sehr selten auch nur flüchtige Beachtung.


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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 04.01.2021 14:22:17 | IP (Hash): 704271533
    Hi,

    ich mache das auch ganz offen an meinem Schreibtisch. Wenn es mal ein Kollege mit bekommt fragen sie sogar schon mal wie der Wert ist.
    Habe auch auch schon mal bei einem Kollegen gemessen der wissen wollte wie sein Wert ist.
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    am 06.01.2021 13:29:53 | IP (Hash): 925712244
    Ich bin noch kein Profi, ist alles noch etwas neu für mich.
    Ich habe zwischenzeitlich herausgefunden, wie man die Piepstöne am Messgerät ausschalten kann - nun ist es stumm. Das ist natürlich jetzt viel besser und jetzt könnte ich auch anständig in Ruhe im Büro messen.
    Die Piepstöne sind echt ziemlich laut gewesen..

    Danke für deine Tips
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    am 06.01.2021 17:01:20 | IP (Hash): 922569918
    Ein Hallo auch von mir,

    also ich würde da auch kein großes Ding draus machen. Einfach messen und wenn jemand fragt, erklären. Ich weiß ja nicht, wie viele Leute in diesem Großraumbüro arbeiten und ob da jeder jeden kennt. Aber die meisten Leute haben kein Problem damit, wenn man am Arbeitsplatz Blutzucker misst. Mein Tipp wäre, den Leuten, mit denen du regelmäßig Kontakt hast, Bescheid zu sagen. Einfach sagen, dass du Diabetes hast und regelmäßig den Blutzucker messen musst. Und fragen, ob sie ein Problem damit haben. Kann ja sein, dass jemand kein Blut sehen kann oder so. Dann kann man da eine Lösung finden, dass derjenige es nicht sieht. Also, einfach mit den Leuten reden und das Messen so selbstverständlich integrieren wie das Trinken ;)

    Liebe Grüße,
    Natalie
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    am 06.01.2021 18:32:00 | IP (Hash): 1365312491
    Messen tue ich überall, wann und wo es notwendig ist. I.d.R. nur sehr selten, da ich einen Sensor trage.

    Wenn Kinder betreue oder mit (kleineren) Kindern zu tun habe, dann schaue ich, dass ich vorher vorwarne und ggf. so messe, dass sie es nicht mitbekommen. Allerdings sind Kinder sehr neugierig und es hat bisher noch niemanden gestört.

    Bei Erwachsenen warne ich nicht vor. Wer ein Problem damit hat, Blut zu sehen, dreht sich in der Regel dann schnell weg. Wenn ich jedoch vorher wüsste, dass eine Person besonders Probleme mit Blut sehen hat, kann ich diese ja vorwarnen.

    In der Regel bekommt es niemand mit. Auch auf einer größeren Geburtstagsfeier mit x Gästen habe ich am Tisch unauffällig gemessen.

    Spritzt du Insulin? Da musst du bei einer Unterzuckerung jederzeit messen und da erüblicht sich die Frage, ob das jetzt jemand mitbekommt oder nicht.
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    am 07.01.2021 01:05:18 | IP (Hash): 704271533
    Weil es ja irgendwie zum Thema passt.

    In größeren Betrieben gibt es ja teilweise offizielle Ersthelfer.

    Eigentlich sollte man zumindest die darüber informieren das man Diabetes hat denn falls man wirklich mal in eine Hypo gerät wissen die am ehesten wie zu reagieren ist. Zumindest sollten sie es mal gelernt haben.
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    am 09.01.2021 09:14:35 | IP (Hash): 291938209
    Hallo! Ich würde es auch ohne Sorgen einfach am Schreibtisch machen. Falls jemand dich fragt, was du tust- einfach erklären. Es gibt kein Grund dich zu schämen oder ein spezieller Platz dafür zu suchen, denke ich.
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