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    Mitglied seit: 18.01.2021
    am 18.01.2021 10:42:04 | IP (Hash): 1672555534
    Moin
    Ich bin neu hier und nur aus einem Grund im Forum
    Wie würde der Tot durch eine überdosis Insulin aussehen?
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 18.01.2021 15:27:06 | IP (Hash): 37115270
    Das kann dir doch egal sein. Ein Defizit des Todes ist nämlich, dass derjenige, welchen er ereilt, anschließend nichts mehr sehen kann.
    Selten habe ich in einem Forum eine dämlichere Frage gelesen. Und "Tod" schreibt sich mit "d" am Ende. Aber den Tipp nur so am Rande.
    Bearbeitet von User am 25.01.2021 17:26:50. Grund: .
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    am 18.01.2021 15:36:01 | IP (Hash): 1476682830
    Ob die Frage so dämlich ist ? ............

    Meine Gedanken dazu. Wenn du dir zu viel Insulin spritzt,
    kommt es auf die Menge an, die du als zu viel definierst.
    Solltest du die daraus resultierende Unterzuckerung bemerken,
    wirst du aller Wahrscheinlichkeit nach, alles tun, um aus der Unterzuckerung
    wieder herauszukommen. Solltest du aber schlafend die Unterzuckerung
    erlangen, kann es sein das du sie nicht bemerkst und schlafend stirbst.

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 18.01.2021 17:49:11 | IP (Hash): 2073010389
    Solltest du Selbstmordgedanken haben? Und deshalb diese Frage stellen, in meinem Aufenthalt in Bad Mergentheim habe ich jemanden kennengelernt, der sich absichtlich eine Ampulle Insulin gespritzt hat. Ergebnis: Notarzt, Psychiatrie (verschiedene Tabletten) anschließend in der Diabetesklinik. Selbstständig Spritzen durfte diese Person nicht mehr. Derjenige bekam kein Insulin mehr in die Hand. Wir haben uns mal unterhalten, bei demjenigen war der Wunsch nach Pumpe groß. Aber aufgrund des Vorfalls ist es ausgeschlossen, dass derjenige eine Pumpe bekommt.

    Solltest du fragen, weil du Angst vor Unterzuckerungen hast, an einer unbewussten Überdosierung stirbt man i.d.R. nicht. Der Körper hat verschiedene Mechanismen (Glukagon, Kortisol, Adrenalin) die den BZ wieder ansteigen lassen. Das dauert nur etwas. Das gefährliche an Hypos ist insb. die Gefahr von Stürzen und anderen Unfällen während der Phase. Oder wenn man zu Krampfanfällen neigt.

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 18.01.2021 19:33:57 | IP (Hash): 1672555534
    Danke das sich überhaupt jemand meldet.
    Natürlich ist es klar wie das Ergebnis aussieht.
    Ich denke das jeder der so etwas vorhat bestrebt ist es möchtest angenehm zu gestalten.
    Einfach einschlafen und nicht wieder aufwachen hört sich gar nicht so schlecht an.

    Ach ja
    Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten 🙄
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    am 18.01.2021 19:44:34 | IP (Hash): 704271533
    Insulin ist kein Schlafmittel. Der Körper kämpft gegen eine Unterzuckerung.

    Angenehm ist das mit Sicherheit nicht.
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    am 18.01.2021 20:29:35 | IP (Hash): 1053703513
    Koslo schrieb:
    Einfach einschlafen und nicht wieder aufwachen hört sich gar nicht so schlecht an.


    Bin 73, insulinpflichtig, nur noch im Rollstuhl mobil, täglich auf Pflege angewiesen, und hab für mich und alle, die mich danach fragen, Insulin als letzten Ausweg ausgeschlossen. Ja, mit ner Überdosis Insulin einschlafen ist einfach. Ist mir selbst zweimal gelungen, weil mein Lantus direkt vor dem Zubettgehen gespritzt plötzlich schneller als Fiasp gewirkt hat. Solche Fälle sind in lantuslows im Netz beschrieben. Mich hat der Notarzt dann wieder aufgeweckt, den meine Frau bestellt hatte. Aber ich bin mir sicher, dass ich ein paar Stunden weiter auch ohne den wieder aufgewacht wäre. Vielleicht ein paar graue Zellen ärmer, aber so einfach geht Einschlafen für immer nicht. Ich hab seitdem reichlich zum Thema gelesen, nach irre viel Insulin von langem tiefem bis komatischem Schlaf mit ausgeprägten mentalen Fehlfunktionen und Ausfällen nach dem praktisch biologisch zwangsläufigen Aufwachen auch völlig ohne ärztliche Hilfe. - Ok, wenn der Verrückte dann ich wäre und ich davon tatsächlich nichts mehr mitbekäme, wäre das ja auch wie einfach einschlafen und nicht wieder aufwachen - aber was, wenn doch, und wenn ich das nur nicht mehr verständlich artikulieren kann?

    Keine Ahnung, ob Du das nachvollziehen kannst, aber die Vorstellung, das dann auch noch selbst verursacht zu haben, ist für mich so abschreckend, dass ich Insulin für mich als denkmöglichen Abgangsbeschleuniger komplett ausgeschlossen habe. Einstweilen kann ich mir kein Leben so unerträglich vorstellen, dass das diese Abschreckung übertreffen könnte. Du oder vielleicht jemand, den Du kennst?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 19.01.2021 16:15:40 | IP (Hash): 12661992
    Eigentlich müsste ich mich bei dir, Jürgen, bedanken das du mir den Kopf gewachsen hast.
    So ganz bin ich noch nicht damit durch.
    Währe eben das einfachste weil Insulin reichlich vorhanden ist. Alles andere was in frage kommt ist kompliziert in der Beschaffung. Überhaupt in der Provinz

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    am 23.01.2021 15:18:13 | IP (Hash): 1616346259
    Moin,

    bitte korrigiere Dich zuerst, wenn Du Menschen belehren möchtest. Das kommt nicht gut an und wirkt bei eigenen Mängeln lächerlich.

    Wenn Dir eine Frage unsinnig erscheint, so ist das Deine Ansicht. Der Fragesteller wird Überlegungen haben, die ihn dazu bewegen diese Frage zu stellen. Beispielsweise suizidale Gedanken oder Unterzuckerung um nur 2 Möglichkeiten zu nennen.

    LG Rolf


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 23.01.2021 19:53:27 | IP (Hash): 1270895596
    Hallo liebe Leute,

    ich verstehe die Eingangsfrage von Koslo sehr gut. Ich selbst bekam am 31.12.20 im Krankenhaus die Diagnose Diabetes. Ich war sowas von geschockt (bin es auch heute noch), dass mir, als ich das erste Mal die Spritzen in die Hand gedrückt bekam, den Gedanken hatte, ob ich mir nicht alle Einheiten auf einmal spritze ...
    Wenn man ohne Vorankündigung mit solch einer Diagnose konfrontiert wird, ist das ein Hammerschlag auf den Kopf.

    Liebe Grüße, Biggi