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Diabetes Typ 1 und Teststreifen

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    Mitglied seit: 01.02.2021
    am 01.02.2021 12:06:42 | IP (Hash): 458568147
    Hallo zusammen,

    ich bekam 2003 die Diagnose Diabetes Typ1 und eine Schilddrüsenunterfunktion.
    Beides kam urplötzlich. Ich war vorher immer gesund, die Ärzte meinten, eine Reaktion meines Körpers,
    weil zuvor mein langjähriger Partner verstarb.

    Nun gut, jeder Mensch reagiert anders. Mein Körper griff sich da nun selber an. Ich habe mich mit dieser Erkrankung soweit arrangiert.

    Habe da aber eine andere Frage. Und zwar mit den BZ-Meßstreifen. Wie ist das bei euch? Ich habe schon in diesen vielen Jahren 7x den Arzt/Diabetologen gewechselt, in 2 Arztpraxen habe ich mittlerweile Hausverbot.

    Immer wenn es um die doofen Teststreifen geht, fangen die Diskussionen an. So ala: "wieviel essen Sie, wie oft essen Sie und so weiter". Ich antwortete dann immer, ja wie ich Hunger habe, ich habe da keine festen Zeiten. Natürlich morgens, mittags und abends. Auch mal zwischendurch. Spritze entsprechend Insulin.

    Auch mach(t)e ich Sport, überwiegend walking.

    Anfangs bekam ich 600 Teststreifen, dann 450, 400, und heute wollte ich Rezept ordern, bekomme nur noch 200, 150 bekam ich schon im Jan. Also noch 50 Stück.
    Ich fragte wieso? "ja das würde reichen. 1-2 x messen am Tag sei OK." Ja hallo?
    Morgen habe ich einen Termin bei der Ärztin, dann werde ich das auch ansprechen.

    Ich will keine BZ-Messung am Arm, ist meine Entscheidung, kann mich Niemand dazu zwingen.

    Was mache ich denn jetzt? Wie ist das bei euch?
    Ich habe schon bei der Kasse angerufen, die sagen, der Arzt entscheidet. Wenn der Arzt sagt, nur noch 1x am Tag spritzen, muß ich das so hinnehmen? Ich glaube, ich spinne.
    Ich werde vlt auch hier wieder wechseln und auch bei Kammer anrufen.

    Ist man denn als Patient nichts mehr wert? Bezahlt KK-Beiträge und dann das.
    Ich habe schon das günstigste Gerät seit einiger Zeit, von ADIA, sehr schnell, wenig Blut, sehr genau, da kosten die Teststreifen sehr wenig. Ich habe viele jahre das accu chek compact plus gehabt, diese Rollen, die gibt es ja leider nicht mehr.

    Danke für eure Antworten
    Dagmar




    Bearbeitet von User am 01.02.2021 12:07:18. Grund: grammatik
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    am 01.02.2021 12:21:10 | IP (Hash): 733481720
    Hallo Dagmar,

    Die Begrenzung auf 50 TS bis zu 200 TS pro Quartal sind für Typ1er mit CGM. Erstere Menge für unkalibrierbare Systeme, letztere für zwingend-kalibrierbare Geräte. Wobei es dort auch Geräte gibt, die noch mehr Messungen verlangen.

    Du hast kein CGM. Daher stehen dir mindestens 400, bei Bedarf sicher auch 600 TS pro Quartal zu. Du solltest allerdings den Ärzten auch zeigen, dass du misst. Also auf gut deutsch Tagebuch führen.

    Schau mal hier,
    https://www.diabetes-news.de/nachrichten/diabetes-keine-obergrenze-bei-blutzucker-teststreifen

    https://m.diabetes-ratgeber.net/Blutzucker/Blutzucker-Teststreifen-Was-steht-mir-zu-553147.html
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    am 01.02.2021 12:45:57 | IP (Hash): 458568147
    Hallo,

    danke für deine Antwort.

    Ich muß mich immer erklären, bei den Ärzten.
    Ich mache Sport, fahre auch regelmäßig Auto, ich messe davor immer.
    Bin im Tierschutz, hole auch öfters mal Tiere von weither ab, messe auch da
    während der Fahrt. Es ist so wie es ist.

    Ich bin Veganer, muß auch da mal nachmessen, wenn ich Fleischersatz esse.
    Tagebuch führe ich (auch für mich) von Anfang an.

    Gut, ich werde das morgen ansprechen beim Arzt-Termin, deine links.
    Danke.

    Dass es da immer wieder Diskussionen gibt mit den Ärzten...man.
    Ich wollte die Erkrankung auch nicht!

    VG Dagmar
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    am 02.02.2021 09:24:56 | IP (Hash): 1660047943
    Hallo,

    ja wenn du essen willst, wie es Dir gefällt, macht das Messen Probleme. Man sollte erst ca. 2 Stunden nach der Mahlzeit messen. Wenn Du nun zwischendurch wieder etwas zu Dir nimmst, werden die Werte verfälscht.
    Was spricht bitte gegen ein CGM? Zum Beispiel Dexcom G6? Jederzeit aktuelle Werte und man spart sich den Finger Piecks.

    Mit freundlichen Grüßen


    Gerd
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    am 07.02.2021 07:11:37 | IP (Hash): 1929810782
    Hallo,

    das ewige gleichlautende Lied. Kampf um die Menge der zu verschreibenden
    Blutzuckerteststreifen.

    Nachfolgender Link von der KV Nordrhein sollte helfen.
    -ggf. Link der zutreffenden kassenärztlichen Vereinigung (KV) über google suchen-

    https://www.kvno.de/fileadmin/shared/pdf/online/verordnungen/orientierung_blutzucker2020.pdf

    Ich nehme an, du bist Typ 1 mit intensivierter Insulintherapie (ICT)
    ( ganz kurz - Du spritzt nach BZ-Wert und KH-Zufuhr)
    Demnach gibt es bei dir keine Obergrenze für Teststreifen.

    Die 600 Teststreifen pro Quartal sind auch nur eine Empfehlung.
    Darüberhinaus gibt es auch unter Umständen zusätzlich Bedarf an Test-
    streifen. Etwa Einnahme von Kortison Erkältung, Schwangerschaft etc..

    Die Krankenkassen machen i.d.R. auch keine Schwierigkeiten.
    Darüberhinaus hat ein Diabetologe noch einen größeren Verschreibungsrahmen
    als z.B. "nur" ein Internist.

    Einfach den o.g. Link ausdrucken , zum Arzt , besprechen und fertig.
    Nicht mit den Arzthelferinnen diskutieren, die haben meist keine Ahnung.

    Aber manche Ärzte sind dann halt zu faul ggf. eine Begründung für den
    erhöhten Bedarf (über 600 Teststreifen/Quartal) an die KH oder KV
    abzugeben. Dann hilft nur ein Arztwechsel. Ist mir bisher aber noch nie passiert!

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    Mitglied seit: 29.01.2020
    am 08.02.2021 09:32:15 | IP (Hash): 34687614
    Hallo zusammen.
    Mit mein Arzt ich habe auch Probleme gehabt,dass er mir keine volle Ausstattung für Quartal Bedarf aufschreiben möchte.
    Das war am Anfang meine Diagnose.
    Bis 18lj.war alles in Ordnung
    Nur nach 18 lj.war immer schwieriger.

    KH, wie Diabetologe haben schriftliche Bericht ausgestellt , dass ich 6/8 mal
    Pro Tag messen soll bei min.
    3 Malzeiten.

    Geschichte fängt an ,wo ich Sensoren FGM System FreeStyle Libre 1damals bekommen habe.
    Nach allergische Anfälle, ich muss auf Sensoren verzichten.
    Für Mindestens 6 Monate.
    Sensoren haben bei mir nicht funktioniert.

    Jetzt brauche ich meine mindestens 600TS. die der Arzt sich geweigert hat.
    (Ich war damals bei den Arzt mit meine Mutter. )
    Sie konnte nicht war haben ,dass ich als Typ 1 ICT-ler Keine mehr Teststreifen bekommen habe.
    Meine Mutter damals hat Diabetes Journal Artikel rausgeholt und der Arzt vorgelegt.
    Nach geschreie und lauter gespräche.
    Hat Arzt aufgegeben und verschreibt mir meine 600Teststreifen für Accuchek mobile.

    Meine Mutter würde damals nicht aufgegeben. Sie würde Arzt verklagen, wenn sie ohne Rezept raus gehen würde.
    Am beste war eine kurze satz von meine Arzt der ausgesprochen hat.
    Das er "keine lust hatte ein Begründung zu schreiben "
    Ich sowie meine Mutter haben wir diese Argument nicht verstanden.

    Bis heute reden wir nicht miteinander.
    Ich holle nur Rezepte und mach ich Blutabnahme.

    Fazit
    Meine Mutter währe weiter gegangen wenn er nicht aufgegeben hätte.
    Bis zu Klage 100%.
    Artikel In Diabetes Journal war von Rechtsanwalt
    Geschrieben worden. Könnte mal sogar anrufen und kostenlos beraten lassen.

    Z.zt Ich habe Dexcom G6 CGM System und mehr erfahrung.
    Ich holle mir 2 mal in Jahr.500TS.
    Also insgesamt 1000TS.

    Das was ich weiß ?!
    Sensoren mit TS.sind das
    2 verschiedene Anträge oder Argumente zu verschreiben.

    Sensoren muss man Extra Antrag stellen und auf Bestätigung warten.
    TS.kann der Arzt entscheiden ohne Bestätigung von KK-en.
    Gruß
    Markus

    P.s.
    Sowie ich und meine Mutter wollen nicht auf der Praxis die zu Fuß erreichen ist zu verzichten.
    Der Praxis ist zu und neue Gemeinschaft Praxis in andere Platz geworden unter der selben name.
    Aber noch 3 Ärzte dazu..
    Meine Mutter sagt
    "Heut zu Tage die Arzthelferinen sind besonders in Allgemeinen Praxis sehr frech geworden ".
    Ich selber kann nur bestätigen,wo ich in Kürze Diabetes Zeit erfahren habe.



    Bearbeitet von User am 08.02.2021 09:54:21. Grund: Korrigiert