Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Kortison und Diabetes, Neuvorstellung Nr. 6924

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1430
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 03.02.2021 19:22:39 | IP (Hash): 733481720
    hjt_Jürgen schrieb:
    July95 schrieb:
    Auch wenn mir jetzt Jürgen wahrscheinlich widersprechen wird, aber ...


    Wenn ich manches anders sehe, ist das nicht unbedingt immer Widersprechen, sondern meistens auch ein anderer Ansatz. Meistens auch ein ganz anderer, als der offiziell geschulte. So auch bei den postprandialen, den Spitzen nach dem Essen. In der offiziellen Sicht und Schulung sind die irrelevant.

    Tatsächlich sind die aber wohl vor allem für Menschen auf dem Weg zur Typ 2 Diagnosereife und auch noch Jahre danach sehr relevant. Denn diesen Spitzen um jeweils immer etwa 1 Stunde nach dem Essen folgt aus welchen Gründen auch immer wie Hündchen an 3-4-Wochen-Leine der morgendliche Nüchtern-BZ.
    Für die offizielle Sicht sind solche Beobachtungen nicht zuletzt deswegen irrelevant, weil nach der der Typ 2 eine progrediente Krankheit ist, also eine, die bei bester Compliance immer mehr Medikation für einen erträglichen Behandlungsstand erfordert.
    Für Betroffene, die lieber möglichst wenig bis keine Medis für ihren gesunden Blutzucker nehmen wollen, ist bislang fachoffiziell kein Platz. Dafür gibt es seit viiielen Jahren dieses vieltausendfach bewährte Rezept https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf




    Ich meinte damit eher deine frühere Aussage, dass man mit genügend Messdaten perfekt seinen Blutzuckerverlauf vorhersagen kann. Das ist nämlich definitiv nicht der Fall. Manchmal scheinen die Werte vom Mond, Wetter oder einer übergeordneten Macht beeinflusst zu werden.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 593
    Mitglied seit: 10.01.2021
    am 03.02.2021 20:12:41 | IP (Hash): 1270895596
    Hallo,
    Eure Infos sind toll, ich lerne gerade fliesend durch Eure Erklärungen.

    Ob bei mir einmal das Basalinsulin reicht, weiß man noch nicht, ist doch alles noch so neu. Bin schließlich erst "4 Wochen dabei".

    Ich merke aber schon jetzt, wie verschieden sich Diabetes bei den Menschen verhält, ist wirklich bei jedem anders.
    Gruß, Biggi
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 03.02.2021 20:46:38 | IP (Hash): 1128275232
    July95 schrieb:
    Ich meinte damit eher deine frühere Aussage, dass man mit genügend Messdaten perfekt seinen Blutzuckerverlauf vorhersagen kann. Das ist nämlich definitiv nicht der Fall. Manchmal scheinen die Werte vom Mond, Wetter oder einer übergeordneten Macht beeinflusst zu werden.


    Unser Blutzucker macht einen Datenstrom. Essen und Trinken machen einen Datenstrom. Was wir körperlich über den Tag tun, macht einen weiteren Datenstrom. Unser Basal-Insulin macht einen weiteren Datenstrom. Unser Bolus-Insulin macht noch einen Datenstrom. Und es ist datenmäßig absolut keine Hexerei, diese Ströme so aufeinander abzustimmen, dass sich für die folgende Stunde oder auch länger der Datenstrom des Blutzuckers = BZ-Verlauf vorhersagen lässt. Managebgl ist ein super Beispiel für ne sehr interessante Anwendung in ner App. Und die Tutorials zum passenden Füttern machen sehr deutlich, dass für’s brauchbare Funktionieren deutlich mehr Eingaben/Berücksichtigungen aus den übrigen Datenströmen erforderlich sind, als nur eine schöne Reihe von BE- und BZ-Messwerten.

    Schon allein deswegen sehen wir beide unsere BZ-Verläufe sehr verschieden. Denn in meinen mehr als 20 INSULINER-Jahren hab ich manchem zunächst und manchmal über Monate wenn nicht Jahre für mich ungelösten und scheinbar unlösbaren Rätsel nachgeforscht. Und ich bin mir sicher, dass Du Deine auch mit der Zeit lösen und dafür nicht nur keine 20, sondern deutlich weniger als 10 Jahre brauchen wirst. Daumendrück!

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.