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Blaue Flecken nach dem Spritzen

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    am 12.07.2021 13:43:34 | IP (Hash): 1625900979
    Hallo Ihr Lieben,
    nach wie vor spritze ich einmal Mahlzeiteninsulin am Abend und Langzeit über die Nacht. Orale Medikamente nehme ich gar keine, da ich keins vertragen habe.
    Seit einiger Zeit habe ich nun aber Rund um den Bauchnabel blaue Flecken und jede Insulinspritze brennt fürchterlich.
    Nun habe ich heute gelesen, dass wenn es brennt und sich blaue Flecken bilden, man im Muskelgewebe gelandet ist bzw. die Nadel zu lang oder zu oft verwendet wurde.
    Also ich wechsel meine Nadeln für jede Injektion und ich hab wohl die kürzesten mit 4 mm, aber egal welches Insulin ich spritze, das starke Brennen bleibt.
    Am Anfang hab ich es für normal gehalten, da ja auch z. B. die Trombosespritzen, die man bei Operationen erhält auch tierisch brennen und blaue Flecken verursachen.^^
    Aber aus Unterhaltungen mit anderen, sei das wohl eher selten mit dem Brennen? Gut, Brennen hin oder her. Mich stören die blauen Flecken. Meine Haut am Bauch sieht eh seit meiner Zwillingsschwangerschaft vor 20 Jahren eher wie eine Kraterlandschaft aus, sehr vernarbt, da überall gerissen war. Die rechte Seite vom Bauchnabel fällt zudem noch flach, da ich da eine große, sehr feste Fettgeschwulst habe, in die ich wohl nicht reinstechen sollte. Alles andere ist jetzt von mehr oder weniger großen blauen Flecken verziert, so dass die abendliche Wahl schwerfällt.

    Wie kann ich die besser verhindern? Von meinem Arzt hab ich die Anweisung, nur rund um den Bauchnabel zu spritzen, so dass ich mich eine andere Stelle nicht traue, da ich nicht weiß, wie sich das auf den BZ-Spiegel auswirkt..
    Oberschenkel habe ich kaum Fett, vom vielen Ausdauersport (Skaten + Rennrad). Am Hintern würde noch gehen, da hab ich ein wenig mehr Fett, als am Bauch oder an den Oberschenkeln :D

    LG
    Laurana
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    am 12.07.2021 14:50:53 | IP (Hash): 1559310040
    Laurana schrieb:
    Von meinem Arzt hab ich die Anweisung, nur rund um den Bauchnabel zu spritzen, so dass ich mich eine andere Stelle nicht traue, da ich nicht weiß, wie sich das auf den BZ-Spiegel auswirkt.

    Warum probierst du es nicht einfach aus?

    Der BZ kann dabei nicht sehr viel anders sein, die Auswirkungen sind nur minimal. Gefährlich wird so ein Ausprobieren also nicht. Was sich etwas ändern kann, ist die Zeit die das Insulin braucht, um von der Spritzstelle im Blut anzukommen. Beim Basalinsulin wird sich eine andere Spritzstelle deshalb kaum einen Unterschied machen. Bei dem Mahlzeitinsulin musst du vielleicht den Spritz-Ess-Abstand etwas vergrößern.

    Wenn du mit deinem jetzigen Spritzschema gut zurecht kommst, dann wäre bestimmt auch Ozempic oder ein anderer GLP1-Rezeptor-Agonist gut geeignet. Falls ja, dann bräuchtest du nur noch wöchentlich zu spritzen. Eventuell reicht es aber nicht ganz aus und du müsstest zusätzlich noch Basalinsulin spritzen. Aber das musst du mit deinem Arzt besprechen und dann austesten. Übrigens steht ein Basalinsulin kurz vor der Zulassung, dass nur wöchentlich gespritzt werden muss. Wenn das in einem halben oder einem Jahr verfügbar ist, dann könntest du damit deine Probleme enorm verringern.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 12.07.2021 16:45:19. Grund: .
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    am 12.07.2021 18:15:05 | IP (Hash): 1054604821
    Ab und zu hab ich mit täglich 5-10mal Bauchpieken so alle paar Wochen mal nen blauen Fleck. War häufiger, als ich mir für's Spritzen noch ne Speckwulst gehalten hab.
    An ärztlichen Ortsempfehlungen hatte ich schon alles von nem Ring mit 2 cm Abstand vom Nabel und 5 cm breit rund rum oder nur unterhalb des Nabels bis nur oberhalb des Nabels. Und nach Möglichkeit nicht immer dieselbe Stelle.

    Nicht immer dieselbe Stelle befolge ich (meistens) als einziges. Und wo ich meinen BZ in sehr engen Grenzen führe, müsste ich Unterschiede messen können, wenn der Pieks näher am Nabel schneller wirkte, als seitlich rechts oder links Richtung Hüften. Aber bis jetzt habe ich da in über 10 Jahren keinen Unterschied beobachten können. Jedenfalls mit Analoginsulinen.

    Heißt nicht, dass das bei allen so ist, sondern nur dass es so sein kann. Was auf den eigenen Bauch tatsächlich zutrifft, lässt sich nur im jeweiligen Selbstversuch entdecken. Gutes Gelingen!

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 12.07.2021 20:29:04 | IP (Hash): 385273895
    Hallo Laurana,

    kann es sein, dass Du Dich öfter mit Körperlotion eincremst? Oder desinfizierst Du Deine Spritzstelle? Brennen beim Spritzen kommt nämlich oft vom Desinfektionsmittel oder eben von Lotions. Du kannst auch über dem Bauchnabel spritzen. Rechts und links im Abstand von ca. 3 cm vom Bauchnabel und auch 5 - 6 cm darüber und in der Mitte.

    Gruß,
    Biggi
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    am 12.07.2021 20:31:34 | IP (Hash): 385273895
    Noch was ist mir eingefallen: das Mahlzeiteninsulin immer in den Bauch und das Basalinsulin in die Oberschenkel. Hier kannst Du eine Grafik einsehen, welche die Bereiche für die Spritzen sehr gut zeigen.

    https://www.bd.com/de-de/products/diabetes-care/diabetes-learning-centre/insulin-injection/basics-of-insulin-injection/injection-regions

    Gruß,
    Biggi
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    am 12.07.2021 21:37:47 | IP (Hash): 1054604821
    Danke für die anschauliche Grafik! Sie zeigt schöne große Flächen zur Aufnahme von Insulin. Allerdings wurde das zu den Entstehungszeiten dieser "Lehre" noch mit schönen langen Nadeln eingejagt, die möglichst viel Fettgewebe brauchten. Und die Wirkkurven der damals üblichen Insuline brauchten wenigstens die "moralische" Unterstützung durch die "Spritzstellen-Geographie", die ich allerdings nirgendwo systematisch und gezielt messend belegt gefunden habe.

    In der Arbeit mit Kindern mit Typ 1, die halt entsprechend kleinere Flächen haben, haben sich alle in der Grafik gekennzeichneten und viele weitere als nutzbar zur Injektion und für die Insulinpumpen erwiesen, die da immer häufiger eingesetzt werden. Und bei den wenigstens um 8.000 Litern Blut, die unser Herz 24/7 pro Stunde in Ruhe - in Bewegung sind's schnell mal 16.000 und mehr - durch den Kreislauf pumpt, gibt es wahrscheinlich keine Stelle im und am Körper, von der aus ein einmal ins Blut gelangtes Insulin-Molekül länger als 5 Minuten bis in die Leber braucht.

    Bedeutet aus meiner Laiensicht: Die Spritzstelle ist wenigstens für die bei uns heute üblichen Analoginsuline in Bezug auf den Wirkverlauf egal.

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    Bearbeitet von User am 12.07.2021 21:41:47. Grund: Ergänzung
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    am 15.07.2021 17:53:22 | IP (Hash): 1526816846
    Hallo Laurana,

    Brennen bei der Insulininjektion kommt meist vor, wenn das Insulin zu kalt ist. Deshalb sollte der Insulin-Pen mit der angebrochenen Ampulle nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.

    Das Injektions-Areal, das dir dein Arzt zugewiesen hat, ist viel zu klein. Da muss es zu Dellen, gelben und blauen Flecken und Verhärtungen kommen. Und gerade wenn man in diese hineinsticht, ist die Insulinwirksamkeit nicht mehr kalkulierbar. Nimm in jedem Fall den ganzen Bauch für die Injektionen und wechsle dauernd die Stellen. Die Wirksamkeitsunterschiede sind so klein, dass sie nicht merkbar sind.

    Anfangs solltest du beide Insuline in den Bauch spritzen. Wenn du eine gute Schulung hinter dir hast, wirst du auch in den Oberschenkel oder in den Arm spritzen können. Allerdings nicht das Verzögerungsinsulin, wie der veraltete BD-Artikel schreibt (noch aus der Zeit der NPH-Insuline), sondern das Mahlzeiteninsulin. Durch das Erlernen des Spritzens in den Muskel kannst du den Wirkungseintritt des Insulins beschleunigen, was natürlich nur beim Mahlzeiten (Bolus)-Insulin Sinn macht - das sollte aber geschult sein.

    LG Geri

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    am 15.07.2021 18:39:34 | IP (Hash): 491400888
    Bin neugierig: in welchen Schulungen wird zum Spritzen in Muskeln angeleitet? Hast Du dazu mal nen Link?

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    am 15.07.2021 20:56:46 | IP (Hash): 385273895
    Du irrst Jürgen, da ich bis Ende April in den Schulungen war und bis dahin auch spritzte, sind das genau die richtigen Stellen. Immer nur um den Nabel herum verhärtet die Stellen im laufe der Zeit, also immer im Uhrzeigersinn großzügig um den Nabel herum - siehe Grafik.

    Gruß,
    Biggi
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    am 15.07.2021 21:04:33 | IP (Hash): 464032550
    und hatte ich Dir da nicht zugestimmt???

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    am 15.07.2021 21:09:46 | IP (Hash): 1526816846
    Ich bin von Kinga Howorka geschult worden. Wir haben auch die intravenöse Insulininjektion erlernt, die ich zum Glück nie gebraucht habe. Das Wechselspiel von subcutaner und intramuskulärer Injektion (Oberschenkel oder Unterarm, je nach dem) nütze ich aber oft, um die Wirkungskinetik meiner Bolusspritzen zu beeinflussen. Ich habe auch bemerkt, dass das bei uns in Österreich üblich, auch bei Diabetikern, die woanders geschult wurden.

    LG Geri
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    am 15.07.2021 21:32:07 | IP (Hash): 464032550
    Um Deine Lehrmeisterin hab ich Dich von Deinem ersten Beitrag an beneidet. D.h. bei ihr hab ich mit nem Buch zu FIT Anfang der 90ger nach meiner Ernennung zum T2 BZ gelernt, als ich nach ärztlicher Ansicht noch gar nicht wissen durfte, was das ist ;) Das FIT Buch hab ich damals in ner Bibliothek gefunden, lange bevor unser Pendent ICT hier in D Mitte der 90ger Standard für T1 wurde. - Schulungen nach DDG kennen kein intramuskulär und erst recht kein intravenös: damit katapultierst Du dich doch - auf Nachfrage bei Personal - schnurstracks ins Lichtaus ;)

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    am 15.07.2021 22:39:53 | IP (Hash): 1587770546
    Ich hatte einige Zeit das gleicht Problem: 4mm Nadeln, fast jedes Mal ein blauer Fleck.
    War dann beim Arzt und dieser meinte, ich sollte mal längere Nadeln benutzen.
    Mit den 4mm habe ich genau in die Schicht aus Kapillären gestochen, nun nutze ich 5mm Nadeln, womit ich durch diese Schicht steche habe seit dem eigentlich so gut wie nie einen blauen Fleck.
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    am 15.07.2021 23:30:38 | IP (Hash): 1510428125
    Hallo Laurana,

    versuche mal eine Hautfalte zu bilden. Bei schlanken Menschen wäre es ein Versuch wert.
    Mir brennt auch bei der Pumpe zum Teil das Insulin, wenn es zu schnell abgegeben wird. Vielleicht kannst du es mit Pen mal versuchen langsamer zu spritzen, also langsamer die Einheiten abgeben.
    Du könntest als Spritzstelle sowohl den Oberschenkel (am besten die Außenseite) als auch Po und Hüfte hernehmen, solange du die Stellen erreichst. Meine Lieblingsstelle ist persönlich die Hüftregion, da ich auch sehr wenig Fett an den Oberschenkeln habe. Ich habe auch mal am Oberarm einen Katheter gesetzt, allerdings hier mit Hautfalte am Türrahmen.
    Bei YouTube Videos von Kindern mit Typ1 in den USA, habe ich schon häufiger gesehen, dass dort in Oberarm gespritzt wird, mit Hautfalte. Aber die spritzen halt nicht selbst.

    Einfach ein wenig ausprobieren ;)
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    am 16.07.2021 19:58:31 | IP (Hash): 385273895
    Habe Dich glatt falsch verstanden, lieber Jürgen. Entschuldige bitte.

    Gruß,
    Biggi
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    am 01.08.2021 16:51:03 | IP (Hash): 1674798721
    Es ist besser immer ein Stück vom Bauchnabel entfernt zu spritzen.
    Blaue Flecken kenne ich nur aus dem Krankenhaus. Die Schwestern jagen einen die Spritze brutal in den Bauch. Ich setze die Nadel an und schiebe die dann langsam runter bis die Schicht durchstochen ist.
    Oft spritze ich auch einfach durch das Hemd oder dem T-Shirt. Das ergibt auch keine blauen Stellen oder einen schmerzhaften Einstich.
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    am 10.08.2021 00:05:01 | IP (Hash): 2066098713
    Mir geht es nach nur 10 Wochen Insulin spritzen genau so, es brennt und überall blaue Flecken. Hatte schon die Diabetikerschulung, 4 mm-Nadeln mit Fertigpen. Für MZ-Insulin den ganzen Bauch nutzend, das Basalinsulin in die Oberschenkel. Ich muss ein blutgerinnungshemmendes Medikament einnehmen, das verstärkt das ganze noch. Die Diabetesassistentin konnte mir auch keinen guten Rat geben... Horror! Vielleicht mal mit dem Diabetologen über eine Pumpe sprechen meinte sie, das mache ich, mal sehen.
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    am 10.08.2021 01:03:51 | IP (Hash): 1510428122
    UteK. schrieb:
    Mir geht es nach nur 10 Wochen Insulin spritzen genau so, es brennt und überall blaue Flecken. Hatte schon die Diabetikerschulung, 4 mm-Nadeln mit Fertigpen. Für MZ-Insulin den ganzen Bauch nutzend, das Basalinsulin in die Oberschenkel. Ich muss ein blutgerinnungshemmendes Medikament einnehmen, das verstärkt das ganze noch. Die Diabetesassistentin konnte mir auch keinen guten Rat geben... Horror! Vielleicht mal mit dem Diabetologen über eine Pumpe sprechen meinte sie, das mache ich, mal sehen.



    Hast du mal längere Nadeln, andere Nadelhersteller, etc. ausprobiert? Da gibt es manchmal Unterschiede. Mit Hautfalte, ohne Hautfalte, etc. Langsam spritzen, Insulin nicht frisch aus dem Kühlschrank. Ich habe zwar nur sehr kurz gespritzt, aber ich habe es damals so gemacht, mit Hautfalte gespritzt, dann nach einigen IEs die Hautfalte etwas gelockert, kurz Pause gemacht und dann den Rest gespritzt.

    Du könntest auch mal versuchen, die Spritzstelle vor dem Spritzen mit einem Kühlpad etwas runterzukühlen, vielleicht verhindert das die blauen Flecke. Wenn die Stelle gekühlt ist, braucht allerdings das Insulin länger, bis es wirkt.
    Ich habe das ganze auch eine zeitlang praktiziert, um trotz Nadelphobie meine Pumpenkatheter setzen zu können.

    Ich trage seit 1,5 Jahren eine Insulinpumpe und diese erleichtert mir sehr den Alltag. Für einen Antrag musst du allerdings 6 Monate ICT machen. Ich weiß nicht, welche Gerinnungshemmer du nimmst. Ich musste mal für wenige Wochen Xarelto 20mg nehmen wegen einer Verletzung. Anfangs war es mit der Pumpe gar kein Problem, aber nach einigen Wochen war es dann leider so, dass die volle Wirkung eintrat, und es sehr schnell zu Blutungen bei kleinen Verletzungen kam.
    Der Versuch Katheter zu setzen scheiterte ziemlich in dieser Phase. Das Blut lief aus der Stichstelle das gesamte Bein herunter.. So einen Katheter soll man dann auch nicht mehr verwenden. Ich habe dann sofort den Blutverdünner abgesetzt, war mit meiner Verletzung zum Glück vertretbar, den alten Katheter ausnahmsweise noch einige Tage liegen gelassen, dann hat sich das ganze beruhigt und ich konnte ohne Probleme wieder einen neuen setzen.
    Es kann natürlich sein, dass es bei mir ein Einzelfall war, wo es so stark zu bluten angefangen hat. Aber wenn das bei dir auch der Fall sein sollte, wäre die Kombi langfristiger Blutverdünner und ständig dadurch Probleme beim Kathetersetzen sicher nicht sinnvoll.