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heute schon gesündigt?

  • specki

    Rang: Gast
    am 05.08.2021 14:37:48 | IP (Hash): 1487376100
    Wir als"Wohlstands" Gesellschaft machen uns krank
    und da ärmere Länder unserem Lebensstil hinterhecheln und die Lebensmittelindustrie dies unterstützt zwangsläufig gleich mit
    (dauert noch eine weile bis die aufholen, dann sind die genauso krank)

    Natürlich kann jeder für sich entscheiden ob er irgendwann mal Insulin spritzen möchte.

    Mit schwillt nur der Kamm, wenn hier geschrieben wird "sich was gönnen"
    da könnte ich schreien.

    Gerade bei den Neudiabetikern Typ2, die das einfach so hinnehmen.



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    am 05.08.2021 15:43:55 | IP (Hash): 465019658
    Das gleiche kannst du jedem Raucher erzählen oder bei jedem der Alkohol trinkt.

    Der Mensch hat nun mal die Angewohnheit sich schädliche Angewohnheiten als Genuss zu empfinden.

    Aufregen bringt da auch nicht viel.
  • specki

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    am 05.08.2021 15:57:15 | IP (Hash): 1487376100
    Räusper hust hust :-)

    Das mit dem rauchen mußt du mir nicht erzählen lol
    allerdings in dem Fall ist es eine Sucht(die werd ich als nächstes los"doppelschwör")
    unter "Genuss" fällt das bei mir zumindestens nicht.

    Kenne einen Alkoholiker,der "geniest" das glaube ich auch nicht.
    Eine sucht kann man nicht wirklich damit vergleichen.
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    am 05.08.2021 17:12:49 | IP (Hash): 295483452
    Turbotobi schrieb:
    Ich persönlich glaube schon das die Ermährung da einen großen Einfluss auf die Entwicklung von Typ 2 hat.


    Wenn jemand mit völlig normal gesunder Ernährung und Bewegung Typ 2 hätte, hat er vollkommen gesunden BZ, wenn er körperlich aktiv ist/sein muss und 24/7 mit wenigen Ausnahmen im Quartal Kohldampf schiebt. Das ist die Situation vieler Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern dieser Welt. Was sie auch hier in D während des Kriegs und danach, also in Zeiten, in denen es nach den medizinischen Märchenerzählern keinen Typ 2 gab. Und in dem Maße, in dem sie alltäglich satt zu essen haben, steigt dann der BZ sich selbst verstärkend immer höher an und kann als Diabetes diagnostiziert werden, wenn der Anstieg bemerkt wird.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 05.08.2021 19:00:42 | IP (Hash): 1704237245
    kommen wir wieder zurück zum eigentlichen Thema.
    Niemand kann mir erzählen, wenn sich jemand in einer Gruppe befindet und alle um ihn herum am Eis essen sind, er keinen Appetit auf ein Eis bekommt.
    Wer dieser Versuchung widerstehen kann besitzt schon eine gewisse Selbstdisziplin, die mir dabei aber auch manchmal abhanden kommt.

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    am 05.08.2021 19:34:38 | IP (Hash): 295483452
    Wenn ich mit ner Gruppe zum Eisessen rolle, nehm ich selbstverständlich auch eins. Das wird keine Riesenportion, weil ich sooo viel davon wirklich nicht mag. Dafür spritz ich passend und dann lass ich’s mir schmecken.
    Ich hab auch schon mal gut 2 Jahre ketogen gelebt mit max um 40 g KHs am Tag. Da war kein Eis und keine Süßigkeit drin, auch wenn um mich rum eifrig davon gegessen wurde. Hatte meinen Start damals übrigens in einer Vorweihnachtszeit und war selbstverständlich dabei, wenn meine Frau und die Kinder und Enkel sich z.T. mit süßen Leckerlis gestopft haben. Aber das war halt nicht meins. Punkt.

    Die Tür zu den KHs hatte ich geschlossen, und Du willst mir jetzt nicht einreden, dass normal gewesen wäre, wenn ich die ganzen 2 Jahre davor gesessen und geheult hätte, oder?

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  • specki

    Rang: Gast
    am 05.08.2021 20:06:24 | IP (Hash): 1487376100
    Ich könnte in einer Gruppe Eis essen gehen
    hat in meinem Fall aber nix mit Selbstdisziplin zutun(hab ich nämlich keine)

    Seit ich meinen Kohlehydrateknopf auf "aus" habe und mein BZ nicht wirklich schwankt
    interessiert es mich nicht mehr was andere essen.
    Ich kann auch wie neulich zum Grillen gehen und den anderen beim Nudelsalat
    und Baquett essen zusehen und hinterher gabs beim kartenspielen noch Plätzchen
    solange ich reichlich Fleisch hatte und satt bin,ist mir das egal
    und selbst wenn es für mich an diesem Abend nix gegeben hätte
    hätte ich trotzdem nicht angefangen zu sabbern beim Anblick vonEisbecher
    Nudelsalat etc.
    Da wie bereits erwähnt mein BZ ziemlich gleichbleibend ist kann ich damit
    entspannt umgehen.

    Was für MICH mehr Lebensqualität ist

    Was ich gerade beschlossen habe mir zu "GÖNNEN" ist eine Pediküre
    (die können das einfach besser) :-)
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    am 05.08.2021 20:12:52 | IP (Hash): 1432752510
    Ich kenne mich
    und das heißt, wenn etwas da ist wird es „gefressen“.
    Daher kaufe ich nichts und es ist außer Bitterschokolade nichts im Haus.

    Sollte es mich doch mal überkommen kann ich mich mittlerweile so weit bremsen
    das es nicht ausartet.
    Selbst ein angebotenes Mini-Magnum oder ein Stück Kuchen kann ich ablehnen.
    Nicht immer, aber ich werde nur noch selten schwach.

    Wenn ich bedenke, das ich früher einen Milchreis mit ZimtZucker und Birnen
    einem Rumpsteak vorgezogen habe …

    Ich bin ein Sättigungsbeilagenesser
    Das ändert sich aber immer mehr.
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    Mitglied seit: 30.07.2021
    am 07.08.2021 00:59:52 | IP (Hash): 122967409
    Ich verzichte auf gekauftes Brot/Brötchen, Pizza und Alkohol.
    Ein kleines Stück Kuchen im Urlaub oder wenn ich eingeladen bin, erlaube ich mir einfach.
    Süßigkeiten esse ich sehr selten und wenn, dann nur ein Stück gleich nach einer Hauptmahlzeit.
    Auf Obst jedoch kann ich einfach nicht verzichten. Ich habe meinen Obst/Gemüsegarten vor meiner Diabeteserkrankung angelegt. Jetzt wächst alles vor meiner Tür... Äpfel, Birnen, Weintrauben, Pflaumen... gerade werden die ersten Pfirsiche reif. Ein vollreifer Pfirsich direkt vom Baum (nicht die Dinger aus dem Geschäft, mit denen man Fensterscheiben einschmeißen kann) schmeckt einfach herrlich. Darauf werde ich nicht verzichten, esse aber nicht mehr so viel wie früher davon.
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    Mitglied seit: 07.10.2017
    am 21.08.2021 12:17:53 | IP (Hash): 890917685
    Ich kann diese Ablehnung einer Insulintherapie nicht nachvollziehen, besonders bei den etwas Jüngeren. OK, bei mir geht es nicht anders, ich habe seit knapp 40 Jahren Diabetes Typ 1. Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir das Insulin ein völlig freies Leben ermöglicht hat und weiß, dass auch Typ2er dies für ein unbeschwertes Leben gerne nutzen. Das Wort "Sünde" ist mir völlig fremd. Nach einer Zeit der Diät hatte ich eine sehr gute Einschulung. Danach hat mich nichts mehr an den Diabetes erinnert außer das Spritzen und BZ-messen.
    Ich habe nach der Einschulung nie etwas nicht gegessen/getrunken wegen des Diabetes, ich habe nie Reisepläne oder sportliche Betätigung ändern müssen wegen des Diabetes, nie eine Party deswegen ausgelassen. Klar gilt bei vielen Typ2ern, dass ihr bisheriger Lebensstil den Diabetes begünstigt hat und hier sind natürlich Korrekturen nötig. Mit Insulin kann man aber sein Leben unbeschwert planen und ist nicht davon abhängig, sein Leben in ein enges Korsett zu drücken.

    LG Geri