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Verzweiflung mit der Potenz

  • specki

    Rang: Gast
    am 20.09.2021 15:09:17 | IP (Hash): 1487376100
    auch auf die gefahr hin, das mich wieder einige erschlagen.

    diabetis loswerden und gucken ob die "flöte" wieder geht?
    ich mein ja nur, is ja nicht so als wäre es nicht machbar.
    (ich geh mal davon aus er is typ2)

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    am 20.09.2021 16:39:58 | IP (Hash): 1053708768
    Nicht erschlagen, sondern etwas differenzierter nachlegen:

    Vielleicht kann man Diabetis tatsächlich loswerden, aber Diabetes nicht, auch keinen Typ 2. Aber man kann mit Diabetes mit völlig gesundem Blutzucker leben, wenn man sich den denn gezielt und systematisch macht, und damit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alle Folgen von Diabetes vermeiden oder/und wieder ein Stück weit bis ganz zurückdrehen.

    Interessant bei ED:
    Wenn man die ohne Diabetes hat, wird einiges an Untersuchungen aufgefahren, um ne Ursache zu ergründen und nach Möglichkeit zu begrenzen oder abzustellen.
    Wenn man die mit Diabetes hat, isses praktisch immer sofort und ohne weitere Untersuchung Diabetes, auch wenn die weit überwiegende Mehrzahl der Männer auch mit schlechter BZ-Einstellung keine ED hat.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 20.10.2022 06:57:25 | IP (Hash): 72354518
    Moin, Moin,

    ich kann sehr gut nachvollziehen, welche Probleme Du mit dem Verlust der Sexualfunktion hast, vor allem aufgrund Deines Alters. Scheiße, mit Verlaub gesagt.

    Ich habe vor Jahren in der "Zeit" gelesen, dass man im UKE - Universitäts-Krankenhaus, Martinistraße 52, 20251 Hamburg-Eppendorf - Telefon 040-74100 einen Lehrstuhl für Andrologie eingerichtet hat. Der Professor, der den Lehrstuhl leitet, ist Spitzensportler gewesen.

    Problem war, dass die Untersuchungen "damals" nur privat abzurechnen waren. Kostenpunkt ca. 2000 €, aber er entwickelte eine "Schmalspurversion", die Kassenleistung werden sollte.

    Bei Interesse bimmel dort doch einmal durch und lass Dich auf den aktuellen Stand bringen.

    Liebe Grüße
    Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 09.04.2023 01:56:41 | IP (Hash): 1821803967
    es tut mir leid zu hören, dass du so lange mit Potenzproblemen zu kämpfen hast. Es ist verständlich, dass du auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung bist. Es klingt so, als hättest du bereits einige Maßnahmen ausprobiert, um das Problem zu lösen, aber leider ohne Erfolg. Es ist sehr enttäuschend, dass der Urologe dir nicht wirklich geholfen hat und nur auf deinen Diabetes verwiesen hat.

    Es kann schwierig sein, Ärzte zu finden, die sich auf dieses spezielle Thema spezialisiert haben, aber es gibt spezialisierte Kliniken, die dir helfen könnten. Du könntest auch versuchen, dich an eine Diabetes-Klinik zu wenden, um zu sehen, ob sie dir weiterhelfen können.
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    am 10.09.2024 20:57:33 | IP (Hash): 1166588442
    Hallo Evotion,

    zunächst mal ist ED kein Zipperlein, sondern wirklich ernst zu nehmen, einfach wegen der Lebensqualität.

    Ich kann dazu folgendes sagen (bin selbst gottseidank nicht betroffen, hab mich aber informiert):

    - Fettgewebe "frisst" Testosteron bzw. wirkt durch hormonelle Ausschüttung dagegen

    - Muskelgewebe hat gegenteilige Wirkung

    - Diabetes beeinträchtigt vor allem die kleinsten Gefäße und der Penis besteht zum größten Teil aus Blutgefäßen, ist dadurch also besonders betroffen

    - Der Testosteronspiegel spielt eine entscheidende Rolle bei der Libido / Potenz

    Mein Tipp: gehe zu einem anderen UROLOGEN, lass alle Testowerte machen (sind 4 an der Zahl). Das ist eine Selbstzahlerleistung (50 €). DANN kann er dir bei erniedrigtem Spiegel problemlos auf Kasse Testosteron verschreiben. Gleichzeitig solltest du Übergewicht reduzieren und Muskelmasse aufbauen (Krafttraining). Außerdem soll er dir mal Hoden und Penis schallen (Sono). Ggf. ist auch der Gang zum Endokrinologen sinnvoll, falls noch andere Parameter bei den Hormonen nicht stimmen.

    Man kann das - zumal mit 35 - nicht alles auf den DT2 schieben!

    Vor allem Sport hilft viel (3x pro Woche mind.)

    Grüße
    GrafZahl


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