Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Lukas Kirchhübel

    Rang: Gast
    am 29.09.2010 19:58:31
    Hallo!

    Ich will nächstes Jahr FSJ im Ausland machen. Noch ist nicht sicher, ob das alles was wird mit den Organisationen und bla, aber mich würde interssieren, ob mir jemand, der Erfahrung damit hat, mir einige Einschätzungen geben könnte.
    1. Ich überlege für die Zeit meine Pumpe, die ich seit 4 Jahren habe, abzulegen und wieder die pen-Therapie einzuschlagen oder ein Mix aus beidem, weil ich zu oft Porbleme mit der unzuverlässigen Technik habe und die Katheter zu oft nicht richtig sitzen. (?)
    2. Wie ist das gesundheitliche Risiko in einem Land wie Kenia oder einem mit ähnlich schlechter diabetologischer Versorgung einzuschätzen. Ich bin 18 (dann 19) und bin dann 16 Jahre Diabetiker. Im Grunde habe ich wenig Probleme mit meiner Blutzuckerkurve und verlasse mich aus Gewohnheit auf mein Körpergefühl. Auf welche Fallen muss man in solchen Umgebungen achten?

    Danke für Antworten :)
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 30.09.2010 12:21:55
    Möglicherweise hilft Dir das Auswärtige Amt weiter:

    http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Kenia/Sicherheitshinweise.html#t8

    Die haben unten auf der Seite auch einen Bürgerservice angegeben. Einfach mal anrufen.

    Gruß, Robert von Robert B.
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 30.09.2010 17:25:02
    Hallo

    Ich finde es super dass du dein Diabetes nicht in dem Wegstehen lässt um so wass tolles zu erleben.
    Mit Kenia hab ich keine Erfahrng, aber mit Südamerica.
    Wir nehmen alles mit uns mit für ein halbes Jahr oder ein Jahr, dann ist mann sicher dass alles stimmt.
    Wichtig ist ein Diabetespass und eine Erklärung vom Artz in der Sprache vom Land wo mann hingeht.
    Ausserdem hatten wir regelmässig kontakt mit unserem Artz via E-mail. Wichtig ist selber oft zu messen, vor allem am Anfang, wie du reagierst auf die höhere Temperatureren und anderes Essen. Verlass dich zumindest am Anfang nicht auf dein Körpergefühl, da
    die Umstände völlig anders sind als hier in Deutschland.
    Ein Kollege hat in Deutschland eine Pumpe, aber benutzt im Ausland Pens. Find er angenehmer, auch was das Risico von Entzundungen bei tropische Temperaturen und mangelder Hygiene in vielen Hotels.
    Dass problem von Kühlung von Insulin hatten wir gelöst durch Frio-Taschen und Thermoskannen. Im Auto hatten wir einen kleinen,mobilen Kuhlschrank die mann anschliesst an den Zigarettenstecker.
    Meine Cousine (auch DM1) in Holland erzählte mir von ein junger Mann (DM1) aus Belgien, die einige Jahre in Nairobi, Kenia wohnt und
    arbeitet. Er nimmt alle Penns und alles andere für ein Jahr mit sich mit.
    Du kannst (wenn du etwas Holländisch verstehst) seine Erfahrungen nachlesen auf folgende Adresse:
    www.michielvandamme.be/BronnenVDV/Jaargang44/Vdv44n2f.pdf

    Der KDV, ist der Diabetiker Verein in Kenia, mehr Informationen darüber kannst du bestimmt bei der Ambassade von Kenia bekommen.
    Auch interessant (leider auch auf Holländisch) wäre vielleicht der Blog von Merijn, ein junger Mann die im Moment eine Weltreise macht met
    seiner Freundin. Er ist auch DM1 und hat auch alles für ein Jahr mit sich mit. (cenm.reismee.nl)

    Wenn du mühe hast mit Holländisch kann ich
    eventuell die Seiten Für dich ubersetzen.

    Ich hoffe du erlebst eine fantastische Zeit in Kenia,
    viele Grüsse, Nicol.
  • pumpen-fan

    Rang: Gast
    am 30.09.2010 18:11:58
    "...weil ich zu oft Porbleme mit der unzuverlässigen Technik habe und die Katheter zu oft nicht richtig sitzen. (?)"
    dein fragezeichen ist berechtigt - ich versteh es auch nicht!! ist deine technik made in taiwan und lässt du dir die katheter von parkinson-patienten setzen? joke beiseite - dass es technikausfälle gibt, keine frage, aber lies mal in foren nach, wie oft eine pumpe defekt war (dürfte im promillebereich liegen). was kann man denn beim kathetersetzen falsch machen? das einzige problem wird eventl. das vermehrte schwitzen und damit verbunden die mangelnde pflasterhaftung, aber sonst? sei froh, dass du eine pumpe hast (und nutze sie solange du kannst - es gibt nichts besseres). der pen bleibt dir immer noch als notfallinstrument. bezgl. insulin ist es sicher empfehlenswert sich kundig zu machen, da ich keinen riesenvorrat anlegen würde. allerdings kenne ich auch kein land, wo man kein insulin bekommt (dauert event. länger!). und gerade bei klimawechsel würde ich dir ein bz-messgerät statt bauchgefühl empfehlen. sind aber nur meine unmassgeblichen gedanken! von pumpen-fan
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 3
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 28.08.2011
    am 28.08.2011 11:16:09
    Gast schrieb:
    Ich will nächstes Jahr FSJ im Ausland machen. Noch ist nicht sicher, ob das alles was wird mit den Organisationen und bla, aber mich würde interssieren, ob mir jemand, der Erfahrung damit hat, mir einige Einschätzungen geben könnte.



    Mit wem warst du denn jetzt weg? Ich überlege auch gerade ein FSJ im Ausland zu machen, suche aber noch nach Tipps für eine gute Organisation ;)