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Bewertung meiner Ernährung

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    am 09.11.2021 13:14:27 | IP (Hash): 1813138473
    Hallo Zusammen.

    Ich würde mich freuen, wenn sich mal jemand meinen Wochenplan (Ernährung) anschauen und "Bewerten" könnte.

    https://abload.de/img/planxnj50.png

    Wie man sehen kann, faste ich täglich 23 Stunden und Esse 1 Stunde (etwas mehr). Es sind alle für mich relevanten Daten erfasst. Der Wochenplan ist von letzter Woche.

    Ich würde gerne wissen, ob ich etwas falsch mache.
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    am 09.11.2021 19:50:50 | IP (Hash): 1665161748
    Du gehst von der Annahme aus, dass es EINE RICHTIGE ERNÄHRUNG FÜR ALLE gibt. Die gibt es nicht.
    Einfaches Beispiel: Gib 10 Menschen mit Diabetes völlig gleiches Essen, und damit kannst Du dann 10 z.T. sehr verschiedene Blutzucker-Verläufe beobachten.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 09.11.2021 21:03:22 | IP (Hash): 2036670539
    Guten abend El Diabetiko,
    deine Blutzuckerwerte sind gut und Du nimmst ab,
    was sollte daran falsch sein ?
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    am 09.11.2021 21:19:42 | IP (Hash): 1813138473
    hjt_Jürgen schrieb:
    Du gehst von der Annahme aus, dass es EINE RICHTIGE ERNÄHRUNG FÜR ALLE gibt.



    Nein, aber letztendlich sind wir alles nur Menschen.

    Dex schrieb:
    was sollte daran falsch sein ?



    Ich möchte meine Mahlzeiten optimieren. Mein Gedanke ist, ob ich evt. etwas besser machen könnte. Mehr trinken? Mehr Bewegung? Mehr Gemüse? Mehr Süßes? :D

    Ich habe hier Aufzeichnungen von mir, wo ich 2x am Tag gegesse habe (Intervallfasten 18 zu 6), sogar mit Eiscreme als Nachtisch, aber insgesamt mehr abgenommen habe pro Woche.

    Manchmal sehen Außenstehende Dinge, die man selbst nicht sieht.
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    am 09.11.2021 21:57:46 | IP (Hash): 2036670539
    Warum musst Du Fasten ? Eigentlich ist das schon extrem wenn jemand sowas macht. Vielleicht kannst Du auch 3 oder 4mal am Tag essen, aber lass den Zucker und alle überflüssigen Kohlenhydrate weg.
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    am 10.11.2021 01:22:15 | IP (Hash): 1813138473
    Wenn ich mehr als 1x am Tag esse, bekomme ich kein gesundes Zeug wie Gemüse runter. Ich kann es nicht einmal schlucken. Wenn ich jedoch 23 Stunden faste, kann ich es Problemlos essen.
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    am 10.11.2021 08:57:49 | IP (Hash): 72970431
    Ganz allgemein gesprochen, musst Du nicht "Clean essen" um Fett zu verlieren.
    Die heute grassierenden Hypes, bei denen behauptet wird, dass wir die sprichwörtlichen "Kalorienbomben", Süßes, Milch, Kohlenhydrate und sonstiges "Junk Food" während der Gewichtsabnahme vom Speiseplan schmeißen sollen um Fett zu verlieren, hat viel mehr mit Wahn als mit Wissenschaft zu tun. Klar können wir damit mehr Kalorien einsparen, aber keiner oder zumindest die allerwenigsten, die sich vorher von Burgern, Schokolade und Coke ernährt haben, werden sich unnötigerweise für eine radikale Umstellung ihrer Gewohnheiten entscheiden und von alldem konsequent dauerhaft Abstand nehmen.

    Und sehr wahrscheinlich - ich spreche aus Erfahrung - können auch sehr viele "Gesunde" ohne Diabetes und Normalgewicht ihre Ernährung so anpassen, dass sich die Nährstoffzusammensetzung der von ihnen einverleibten Kalorien deutlich optimaler gestaltet.

    Die Frage "Was ist gesunde Ernährung?" ist also meines Erachtens eher philosophischer Natur denn eindeutig allgemeingültig beantwortbar.
    Bearbeitet von User am 10.11.2021 09:07:33. Grund: .
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    am 10.11.2021 09:20:49 | IP (Hash): 1277876151
    Mitglied schrieb:
    Die Frage "Was ist gesunde Ernährung?" ist also meines Erachtens eher philosophischer Natur denn eindeutig allgemeingültig beantwortbar.


    Und was ist "Clean essen" dann anders?

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    am 10.11.2021 09:38:39 | IP (Hash): 72970431
    Hinter dem neu-deutschen, scheinbar vorwiegend in der Fitness-Welt anzutreffenden Begriff "Clean essen" verbergen sich grundsätzlich die (häufig kalorienärmeren!) Lebensmittel, die die breite Öffentlichkeit gemeinhin als gesund definiert (Gemüse, Obst, Fisch, ballaststoffreiche Lebensmittel,...). Auf verarbeitete Lebensmittel wird dabei scheinbar häufig konsequent verzichtet,
    Bearbeitet von User am 10.11.2021 09:46:14. Grund: .
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    am 10.11.2021 10:05:36 | IP (Hash): 1620400239
    [quote=El Diabetiko;112838]Ich möchte meine Mahlzeiten optimieren. Mein Gedanke ist, ob ich evt. etwas besser machen könnte. Mehr trinken? Mehr Bewegung? Mehr Gemüse? Mehr Süßes? :D[/quote]

    Hallo El Diabetiko,
    gerne meine Gedanken was mir aufgefallen ist.

    - Bekommst du genug Eiweiß (mind. 0,8 gr mal Körpergewicht)? Sonst baust du bei dieser Form der Ernährung mit der Zeit Muskelmasse ab

    - Mehr Wasser trinken, kann auch mehr Tee sein, aber Wasser geht halt einfach nebenbei immer wieder mal ein Glas.

    - Für meinen Geschmack zu viele Fertigprodukte. Schau mal genau was sich da drinnen (z.B. auch beim Gemüse befindet, oft auch Zucker, vor allem in fertigen Saucen). Ich würde Gemüse immer frisch kochen, geht sehr einfach ein einem SlowCooker, dann hast du auch Einfluss auf gesunde Fette/Öle (da wird bei Fertiggerichten oft gespart).

    - Salat und Rohkost fehlt völlig. Würde ich unbedingt ergänzen. Ich glaube nicht dass du so auf 30 gr Ballaststoffe kommen kannst du die braucht der Darm um gesund zu bleiben und gut zu funktionieren.

    - für mein Empfinden zu viel Huhn, wenn das Fleisch nicht bio ist, dann hat es sehr viele schlechten Inhaltsstoffe, auch Antibiotika. Vielleicht mal Huhn durch Hülsenfrüchte, Tofu ..... ersetzen. Oder frisch in Bio-Qualität kaufen.

    - Diese Fertigkartoffel würde ich streichen, zu 100%, Brokkoli, oder so viel anderes Gemüse wäre da die bessere Beilage.

    - bei Protein-Shakes genau die Inhaltsstoffe kontrollieren, viele Shakes haben sehr viele Kohlenhydrate. Da muss man wirklich genau schauen, sonst tut man sich da nichts Gutes.

    - mehr Bewegung, immer wieder gehen. Die Ausdauer kommt durchs Tun.
    Bewegung ist nicht nur für das Abnehmen wichtig, die ist für alles wichtig. Schlechtwetter, nicht gefreut ..... gilt nicht. 30 Minuten für einen Spaziergang finden sich immer.
    Meine Empfehlung wäre ein Schrittzähler, das kann sehr motivieren.


    Mehr Bewegung, mehr (Wasser) trinken, mehr frisch kochen und auf ausreichend Eiweiß und Ballaststoffe achten.
    Alles Gute für dich!

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    am 10.11.2021 15:49:19 | IP (Hash): 1277876151
    -anna- schrieb:
    .. mehr (Wasser) trinken, ....


    Warum nicht einfach nur ausreichend für keinen Durst?

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    am 10.11.2021 15:53:25 | IP (Hash): 72970431
    Möglicherweise deswegen, weil die hochwürd'sche Ärzteschaft gerne das trinken lange vor Entstehung von Durst empfiehlt.
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    am 10.11.2021 16:02:38 | IP (Hash): 1277876151
    und mit welcher sachlichen Begründung?
    Ergänzung:
    https://www.quarks.de/gesundheit/ernaehrung/wie-viel-muessen-wir-wirklich-trinken/

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    Bearbeitet von User am 10.11.2021 19:32:05. Grund: Ergänzung
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    am 11.11.2021 08:25:27 | IP (Hash): 72970431
    Danke, Dir HJT (wofür das jetzt auch immer stehen mag - Du machst da ja fast 'nen Running Gag draus ;-))
    Die Ausführungen im Artikel erscheinen mir zumindest nachvollziehbar.
    Dann lege ich mal mit einer Seite, die Gegenteiliges behauptet, nach: https://www.ugb.de/ernaehrungsplan-praevention/durst-trinken/

    PS: Bei mir selbst will sich ein Durstgefühl übrigens häufig bis weit in den späten Nachmittag hinein nicht einstellen. Ergebnis: (Zum Teil deutlich) Dunklere Urinfarbe und zumindest etwas Protein im Harn.
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    am 11.11.2021 09:57:50 | IP (Hash): 23173365
    Auch Dein Link begründet in keiner Weise, dass jeder Mensch immer eine Flasche Wasser mit sich rumschleppen und zu jeder Zeit draus schlucken muss. Das hatte ich nicht mal zu meiner Hoch-BZ-Zeit vor meiner Typ 2 Diagnose, als ich rekonstruiert locker über 10 Liter am Tag getrunken hab. Darin wenigstens 2 Liter Kaffee. Dein Link sagt 1,5 Liter von der morgendlichen Tasse Kaffee bis zum Bier oder Wein oder Wasser zum Snack am TV am Abend. Klar, mit etwas Bewegung entsprechend ein bisschen mehr. Aber das hatten wir immer schon, und das begründet in keiner Weise diese Art Wassersucht, die Du heute auf jedem Gang durch die Stadt beobachten kannst.
    Und das größere Mengen Trinken vor dem Essen für instantan weniger Appetit sorgt, ist klar, weil die Suppe ja einige Minuten im Magen schwappt und Volumen vollstellt, das nicht gleichzeitig für andere Befüllung zur Verfügung steht. Aber das hat nichts mit einer gesundheitlichen Notwendigkeit zu tun, als die es zunehmend verkauft wird.

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    am 11.11.2021 13:23:20 | IP (Hash): 2040582088
    Tut mir leid was da wegen meiner Aussage "Wasser trinken" entstanden ist.

    Ich laufe auch nicht mit einer Wasserflasche herum, trinke oft nicht mal bei der Wanderung von 30 km etwas (weil nicht ständig WCs verfügbar sind).

    Aber bei der Frage ging es doch ums Abnehmen, und da mir selbst mein BMI auch nicht zufällt (ich muss da seit vielen Jahren darauf achten) weiß ich aus Erfahrung, dass Wasser oftmals über einen Gusto oder einen gefühlten Hunger hinweghelfen kann.
    Hier habe ich von 2, 3 Tassen Tee (da rechne ich mal 1/4 Liter pro Tasse gelesen), das erscheint mir nicht sehr viel. Aber jeder wie er mag.

    Ich habe vor einigen Wochen mal 36 Stunden Trockenfasten probiert, hab's auch überlebt.

    Ich dachte bei meiner sorglosen Aussage "Wasser trinken" sicher nicht!!! an 10 Liter, sondern eher an 1,5 bis 2 Liter. Daran kann nichts, aber auch rein gar nichts, gesundheitsschädlich sein.
    Ebenso wenig habe ich von einer gesundheitlichen Notwendigkeit gesprochen, steht mir auch in keinster Weise zu, ich bin keine Ärztin.

    Noch ein Punkt, bei vielen funktioniert die Verdauung nicht mehr so gut wenn sie so strikt abnehmen, auch da kann mehr trinken (vor allem wenn so wenig Ballaststoffe gegessen werden) auch ein wenig helfen.


    Anmerkung für den Fragesteller, meine Antwort war nur gut gemeint weil ich mich mit den Thema Ernährung und in meinem Fall "Gewicht halten" schon viele Jahre auseinander setze.
    Ein Glas kaltes Wasser hilft wirklich oft wenn der Gusto auf irgendwas sehr laut wird.

    Alles Gute für dich und für dein Abnehmen und jeder Körper ist anders und reagiert anders, es braucht oftmals mehr Versuche das für sich Richtige zu finden.
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    am 11.11.2021 13:40:03 | IP (Hash): 72970431
    An Deinem Rat bezüglich Wasserkonsum ist meiner Meinung nach absolut nichts auszusetzen. Jürgen und ich philosophieren hier gerne einmal herum, sind uns aber - so wie ich das sehe - in vielen Punkten und auch bei diesem Thema einig.

    Bei der Masse an Artikeln die im Netz jeden Tag veröffentlicht werden, ist es oft - vor allem für weniger mit der Materie vertraute Personen - schwer, sich bei der Fülle an Informationen zurecht zu finden. Wenn Du wüsstest, wie das Internet schon Jahre vor meiner Abnehmreise 2019 - dato meinen Gemütszustand mit vielen wissenschaftlich nicht gestützten Beiträgen zum Wahnsinn getrieben hat...
    Darüber könnte ich schon ein Buch schreiben. Wichtig, und ja, ich wiederhole es gebetsmühlenhaft, ist es beim Thema Ernährung und in weiterer Folge Fitness und Abnehmen auf vertrauenswürdige Quellen zu setzen, die einen wissenschaftlich gestützten Themenbezug herstellen. Da Fehlernährung, Adipositas, schlechte Bewegungsgewohnheiten und damit unter Umständen auch Stoffwechselstörungen in unserer Gesellschaft stetig überhand zu nehmen scheinen, finde ich es sehr löblich, dass Du Dich in Zeiten wie diesen offenbar schon eingehend mit den hier diskutierten Themen wie Ernährung und Bewegung auseinandergesetzt hast. Bravo!

    Ein solches Eigenengagement würden vielen unserer gutbürgerlichen Mitmenschen und damit auch jenen Personen zu gute kommen, die sie mit Fehlinformationen und allerlei Mythen genau wie einst mich die diversesten Fitnessmagazine und -seiten vor meinem gigantischen Abnehmerfolg von ca. 60 kg verunsichert haben.
    Bearbeitet von User am 11.11.2021 13:41:11. Grund: .
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    am 11.11.2021 14:48:25 | IP (Hash): 2040582088
    Stimmt, es ist sehr schwer betreffend Ernährung für sich das Richtige zu finden.

    Mich interessiert das Thema schon sehr viele Jahre, viele Bücher gelesen, viel im Netz gesurft.
    Muss auch sehr acht geben um nicht zuzunehmen, wie sicher sehr viele Menschen.

    Und ich stelle mir vor wenn da einige Kilos darauf warten abgenommen zu werden dann ist das der Beginn einer sehr langen Reise die nie endet.
    Beim Rauchen hört man einfach auf, mit Essen muss man sich täglich aufs Neue auseinander setzen.
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    am 11.11.2021 18:00:05 | IP (Hash): 23173365
    Im Prinzip hab ich's mit Rauchen und Essen ähnlich erlebt: von 100-120 Kippen am Tag hab ich über mehrere Jahre nach den verschiedensten Rezepten zu reduzieren versucht. Dann war da das WE bei Verwandtschaft, wo ich zum Rauchen immer auf den Balkon gehen musste. Das WE nicht. Und bei der Abfahrt hab ich da auch den Zündschlüssel gedreht, ohne mir wie bis dahin immer üblich zuerst ne Zigarette anzustecken. Den Rest der Packung hab ich "einfach" weitergegeben.

    Weniger Lebendgewicht mit weniger Essen hab ich auch über Jahre immer mal wieder probiert. Bis an die 5 kgs öfter tatsächlich geschafft (nur mit so viel weniger Insulin, wie ich auch weniger gegessen hab) und danach dann auch bald wieder angefressen.
    Bis zum Leberfasten. Über den Daumen 1 Teller auf den ganzen Tag verteilt mit der Menge, von der ich mir bis dahin 3-4 Teller einzuverleiben gepflegt hatte. Damit schon nach ner guten Woche durchschlagenden Insulin/BZ-Erfolg und nach 3 Monaten 25 kgs weniger, von denen mich in den 8 Jahren bis heute nur 5 wiedergefunden haben.
    Dabei ist mir aufgefallen, wie sehr ich mit meinem engsten Partner Typ 2 in all den Jahren zusammengewachsen bin. Denn als mit weniger Kilos nix mehr an weniger Insulin für den gesunden BZ ging, war auch der Antrieb zu weniger kgs raus. Von da an galt für uns unhungrig als Grenze für Weiteressen. Hat meine Frau manche Nerven gekostet, wenn ich nach nem halben Teller vom Mittag das Besteck weggelegt und den Rest zum Abendessen erklärt hab ;)

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    am 17.11.2021 00:45:42 | IP (Hash): 1813138473
    Ich erziele aktuell leider kaum Fortschritte. Ich spüre zwar (Fragt mich nicht wie), dass es meinem Diabetes besser geht, aber mein Körper mag wohl kein Fett mehr verbrennen. Ja, meine Ernährung ist nicht optimal, aber das war sie auch vor einem Jahr nicht und da habe ich echt gut abgenommen (1-3Kg pro Woche). Man muss auch bedenken, dass ich Tag für Tag um die 23 Stunden faste. Das ist nicht wenig.

    1. Woche = https://abload.de/image.php?img=10dkqe.png
    2. Woche = https://abload.de/image.php?img=2jejr9.png
    3. Woche = https://abload.de/image.php?img=3frja1.png
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    am 17.11.2021 09:09:42 | IP (Hash): 72970431
    Wenn Du im Kaloriendefizit bist, wirst Du - und das ist so sicher wie das Morgengrauen - IMMER Fett verlieren. Bevor Du jetzt Dich jetzt auf die Suche nach Informationen begibst und die zahlreichen im Netz dazu weit verbreiteten Mythen zum Thema "Warum verbrenne ich kein Fett mehr?" aufsaugst, wäre interessant zu wissen:

    Wie viel Gewicht hast Du in den letzten Wochen im 7-Tages-Schnitt tatsächlich in Zahlen gemessen verloren?
    Wie viel Kalorien sparst Du am Tag tatsächlich ein? Viele verschätzen sich hier komplett und vergessen diese und jene "Kleinigkeit" die sich in Deiner Energiebilanz auch mal mit 500 - 1000 Kalorien zusätzlich verewigen kann. Scheue Dich nicht, die Kalorienmenge ALLER Lebensmittel, die Du innerhalb von 24 Stunden konsumierst, aufzuschreiben. Fun Fact: 7 - 9 von 10 deutlich zu schweren Patienten verschätzen sich um teils 1000 - 2000 Kalorien!
    Gestaltet sich Deine Ernährung eher proteinreich oder proteinarm? Hast Du in den letzten Monaten wenig davon zu Dir genommen? Wenn ja, dann hast Du vermutlich bereits vor Deinem derzeitigen "Abschmelz-Plateau" Muskeln eingebüßt. Das solltest Du wieder rückgängig machen, denn Muskeln sind ein wertvolles, da für die Gesundheit wichtiges Gut, zumal Sie Deinem Grundumsatz (= Energie/Kalorien, die Du in Ruhe verbrauchst) zuträglich sind, da Muskelgewebe in Ruhe ca. 3-mal so viel Energie wie Fett verbrennt.
    Hast Du in den letzten Monaten Sport/Krafttraining betrieben und Muskeln aufgebaut? Da Du ja jetzt weniger Lebendgewicht auf die Waage bringst, hat sich natürlich auch Dein Grundumsatz verringert. Den Rückgang dieser abgekürzt RMR genannten und wichigsten Komponente des Leistungsumsatzes kannst Du nicht verhindern, aber Du kannst mit Krafttraining/Sport zumindest einen zu starken Rückgang Deiner RMR verhindern. Treibst Du keinen Sport und nimmst wenig Protein zu Dir, kann Deine RMR mehr absinken, als Dir lieb ist.

    Bevor Du jetzt also einer Verunsicherung des (Halb)Mythos des "Stoffwechsels auf Sparflamme" anheim fällst, wäre es wichtig, erst einmal die o.g. weit verbreiteten Irrtümer bzw. Fehlerquellen auszuschließen.
    Bearbeitet von User am 17.11.2021 09:11:06. Grund: .
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    am 17.11.2021 10:42:25 | IP (Hash): 1916321308
    Der Blutzucker sieht super aus. Aber wer den ganzen Tag sitzt und nur mal den einen oder anderen für ne halbe Stunde spazieren geht, verbraucht halt recht wenig Energie - und wird dabei auch immer schlapper, weil Muskeln, die nix tun, halt schon nach ner Woche mit dem Abschlappen anfangen und tatsächlich selbst dann weniger werden, wenn man überhaupt nicht fastet und sich sogar nen dicken Schwimmgürtel anfrisst :(

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    am 17.11.2021 10:59:00 | IP (Hash): 1579799638
    El_Diabetiko schrieb:
    Ich erziele aktuell leider kaum Fortschritte.
    Ja, meine Ernährung ist nicht optimal, aber das war sie auch vor einem Jahr nicht und da habe ich echt gut abgenommen (1-3Kg pro Woche).

    Hallo Diabetico,

    das sieht doch gar nicht schlecht aus. Immerhin hast du in 16 Tagen mit deiner Ernährung 3 Kilo abgenommen. Dass es mal ein bisschen schneller und mal etwas langsamer geht und du eventuell auch Plateauphasen aushalten musst, ist normal.

    Die BZ-Werte sehen wirklich gut aus und die Abnahme funktioniert ja auch noch. Also mach, falls du ansonsten mit dem OMAD gut zurecht kommst, weiter so und verliere nicht zu schnell die Geduld.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 17.11.2021 11:00:31. Grund: BBCodes
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    am 17.11.2021 11:10:42 | IP (Hash): 72970431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Der Blutzucker sieht super aus. Aber wer den ganzen Tag sitzt und nur mal den einen oder anderen für ne halbe Stunde spazieren geht, verbraucht halt recht wenig Energie - und wird dabei auch immer schlapper, weil Muskeln, die nix tun, halt schon nach ner Woche mit dem Abschlappen anfangen und tatsächlich selbst dann weniger werden, wenn man überhaupt nicht fastet und sich sogar nen dicken Schwimmgürtel anfrisst :(

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    Übergewichtige werden aufgrund ihres größeren Leibesumfanges nicht selten als für körperlich überlegen, im Sinne einer "hohen Körperkraft", angesehen, sind es aber häufig nicht. Mit 145 kg und 45 cm Oberarmumfang hätte ich mich mit 'ner 20 kg Kiste wahrscheinlich deutlich mehr geplagt, als mit 90 kg bei 35 cm Umfang und regelmäßigem Kraft- und Ausdauertraining.
    Bearbeitet von User am 17.11.2021 11:11:25. Grund: .
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    am 17.11.2021 11:26:14 | IP (Hash): 72970431
    Rainer schrieb:
    ....Immerhin hast du in 16 Tagen mit deiner Ernährung 3 Kilo abgenommen. Dass es mal ein bisschen schneller und mal etwas langsamer geht und du eventuell auch Plateauphasen aushalten musst, ist normal.

    Die BZ-Werte sehen wirklich gut aus und die Abnahme funktioniert ja auch noch. Also mach, falls du ansonsten mit dem OMAD gut zurecht kommst, weiter so und verliere nicht zu schnell die Geduld.



    3 kg in 16 Tagen ist ja eine beachtliche Menge, auf die Du Stolz sein kannst - hatte ich zuvor nicht gelesen und Dich daher gefragt, da ich aus Sicherheitsgründen gelernt habe, keine fremden Links anzuklicken. Am Anfang meiner Abschmelzkarriere hatte ich mit meinem großen kcal-Defizit und meinem sinnfreien diätetischen Vorhaben (wenig Proteinzufuhr, aber insgesamt eher gesund) ähnliche Erfolge (im Schnitt ca. 1 bis 2,2 kg Gewichtsverlust pro Woche) verzeichnet. Auf etwaige größere Erfolge blicke ich heute aber durch das Ausbleiben von Krafttraining und dem mangelnden Einverleiben von Protein eher kritisch zurück.
    Wie Rainer bereits schrieb - und ich kann das aus eigener Erfahrung heraus bestätigen - musst Du geduldig sein und Verständnis dafür aufbringen, dass Dein Körper keine Maschine ist, bei der Du Deinen wöchentlichen Gewichtsverlust exakt genau auf Grundlage Deiner Lebensgewohnheiten berechnen kannst. Selbst wenn Du jetzt anfängst, jegliche Kalorien mitzuprotokollieren, wird Dir das nicht gelingen, denn die Waage sagt ja nur aus, wie viel Lebendgewicht da insgesamt (!) gerade auf ihr steht und kann die Menge z.B. von Muskelmasse/-zuwachs, Glykogenspeicher, Wasser, Darminhalt etc. gar nicht miteinberechnen, was wiederum zu missverständlichen Schlussfolgerungen Deinerseits führen könnte.

    In diesem Sinne: Mach' weiter so, es läuft doch! :-)
    Bearbeitet von User am 17.11.2021 11:28:00. Grund: .
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