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    am 11.01.2022 21:57:25 | IP (Hash): 1673853620
    Hallo zusammen.
    Starte meinen zweiten Versuch mit Ozempic. Hat jemand etwas gegen die anhaltende Übelkeit gefunden ? Beim letzten Versuch 6 Wochen extreme Übelkeit und Aufstoßen. Wenn der Zustand anfing zu normalisieren war die nächste Spritze dran. Ich war so erschöpft, dass ich das nicht mehr wollte.
    Habe nun Toujeo Insulin gespritzt. Die Werte sind jedoch eher durch Ernährungsumstellung und mehr Bewegung verändert. Von 11,5 auf 9,1.
    Trulicity war Katastrophe. Nach 1 Spritze habe ich 1 Woche flach gelegen mit Übelkeit und extremer Schwäche. Nun würde ich gerne vorbeugen. Dachte an Nux vomica und Ingwerpräparat oder hat jemand von Euch etwas Besseres gefunden ?
    LG
    Henny
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    am 11.01.2022 23:01:38 | IP (Hash): 736341518
    Vielleicht überlegst Du mal, was Du wirklich willst? Du verträgst offenbar Ozempic nicht. Warum willst Du es dann unbedingt nehmen?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 12.01.2022 09:32:07 | IP (Hash): 2121335325
    Geht es danach, was ich möchte? Das hat mein Diabetologe vorgeschlagen. Die BZ Werte sind noch nicht akzeptabel.
    Was gibt es deiner Meinung nach für Alternativen?
    LG
    Henny
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    am 12.01.2022 09:57:22 | IP (Hash): 77128888
    Ja @Henny, es geht schon auch nach dem was du möchtest und womit du gut leben kannst.

    Ich hatte mal einen Vorgänger von Ozempic, weiß nicht mehr wie der hieß. Das wurde jeden Tag vor dem Frühstück gespritzt. Im Ergebnis stand ich den ganzen Tag mit Übelkeit und immer knapp an der Ko**-Grenze auf der Messe, das ging gar nicht. Bin dann in Absprache mit dem Diabetologen wieder zurück auf meine alte Medikation und alles ist wieder okay.

    Du mist mit dem Diabetologen sprechen, er kennt die Behandlungsmöglichkeiten und wird für dich eine akzeptable Lösung finden.
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    am 12.01.2022 10:30:46 | IP (Hash): 2121335325
    Ich habe mit ihm besprochen. Ich möchte kein weiteres Insulin ausprobieren, da ich Angst vor der Gewichtszunahme habe. So haben wir uns auf einen weiteren Versuch mit Ozempic geeinigt. Ich möchte mal gar nichts einnehmen, wenn es danach geht. Lach....
    Meine Frage ging um die Übelkeit und ob jemand da eine Idee hat und nicht die Frage, ob ich Ozempic noch einmal versuche oder nicht, denn diese Erfahrung werde ich selber machen müssen.
    LG
    Henny
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    am 12.01.2022 10:43:10 | IP (Hash): 1176515141
    Hallo Henny,

    ich melde mich trotzdem noch mal zu Ozempic. Normalerweise wird das langsam eingeführt, beginnend mit 0,25mg, dann 0,5mg und wenn das nicht ausreicht dann noch 1mg. Bei vielen hilft dieses Einschleichen, damit die Übelkeit nicht unerträglich wird und mit der Zeit nachlässt.

    Wenn dein Diabetologe Ozempic bei dir auch einschleicht und du bereits bei den 0,25mg sehr starke Probleme hast, dann wird das vermutlich auch nicht besser werden. Falls du aber nicht mit der kleinen Dosis angefangen hast, dann wäre das einen Versuch wert und du könntest deinen Diabetologen erst einmal darum bitten.

    Ein Mittel gegen die ständige Übelkeit kann ich dir leider nicht empfehlen.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

    Bearbeitet von User am 12.01.2022 10:46:04. Grund: BBCodes
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    am 12.01.2022 11:06:53 | IP (Hash): 436912684
    Ich spritze z.B. ein langwirksames Insulin wie Toujeo so, dass mein BZ nüchtern nach Möglichkeit zwischen 4 und 6 verläuft. Und zu jedem Essen spritze ich ein kurzwirksames Insulin so, dass nach dem Auswirken von Essen und diesem kurzwirksamen wieder die 4-6 vom langwirksamen anliegen.
    Dafür bekomme ich selbstverständlich die notwendigen Teststreifen verordnet, und Insulin macht die wenigsten Nebenwirkungen. Zudem ist der BZ damit am gezieltesten steuerbar - unter einer Bedingung: Du musst selbst systematisch austesten, welche Menge Toujeo bei Dir für den BZ passt, den Du haben willst, und beim kurzwirksamen welche Menge zu welcher Futterart und -menge, und Dich dann 24/7 danach richten.

    Insulin nehme ich seit 98. Klar habe ich damit zugenommen, weil ich damit im großen Rahmen von HbA1c um 7 wieder praktisch alles essen konnte und eben auch so gefressen hab.
    Vor so um 8 Jahren hab ich nach diesem Rezept https://www.diabetes.org.uk/research/research-round-up/research-spotlight/research-spotlight-low-calorie-liquid-diet so viel wie noch möglich von meinem alten Typ 2 "zurückgedreht" und in der Folge 20 kgs verloren, von denen mich seitdem erst 5 wiedergefunden haben. -

    Mit sehr viel weniger davon, aber immer noch mit Insulin. Und ich stelle mir gerne vor, dass ich heute noch keins und auch keine andere Zuckermedi brauchen würde, wenn ich die Möglichkeit in den ersten Jahren nach meiner Diagnose in 91 gekannt und genutzt hätte.

    Daumendrück, dass Du bald findest, was am besten zu Dir passt :)

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    am 12.01.2022 12:21:52 | IP (Hash): 77128888
    Henny schrieb:
    Ich habe mit ihm besprochen. Ich möchte kein weiteres Insulin ausprobieren, da ich Angst vor der Gewichtszunahme habe. So haben wir uns auf einen weiteren Versuch mit Ozempic geeinigt. Ich möchte mal gar nichts einnehmen, wenn es danach geht. Lach....
    Meine Frage ging um die Übelkeit und ob jemand da eine Idee hat und nicht die Frage, ob ich Ozempic noch einmal versuche oder nicht, denn diese Erfahrung werde ich selber machen müssen.
    LG
    Henny



    Es gibt Medikamente gegen Übelkeit. Die werden Krebspatienten gegeben, die wegen der Chemotherapie unter Übelkeit leiden. Wie die wirken und ob sie für dich geeignet sind, weiß ich nicht. Auch das musst du mit dem Diabetologen besprechen.

    Viel Erfolg!
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    am 12.01.2022 14:42:31 | IP (Hash): 2121335325
    Danke, Rainer. Leider war ich damals mit 1,25 angefangen und die Übelkeit war da. Sollte mit 0,25 beginnen. Nach Trucility hatte ich Bedenken. Jedoch waren damals andere Lebensumstände mit vielen Sorgen.
    Auf alle Fälle vielen Dank.
    LG Henny
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    am 13.01.2022 16:31:47 | IP (Hash): 852881336
    Ein gutes pflanzliches Mittel, was auch bei Übelkeit helfen kann, ist Iberogast. Bei Leberproblemen oder wenn man ein striktes Alkoholverbot hat, darf man es allerdings nicht nehmen.

    Bei starker Übelkeit gibt es auch noch Vomex, die nehme ich wenn ich schon Insulin gespritzt habe und dann plötzlich starke Übelkeit habe und sonst nichts essen kann. Oder wenn bei einer Hypo Übekleit dabei ist und ich auch dort sonst nichts essen würde. Allerdings ist Vomex schon recht stark und macht mich ziemlich schlapp hinterher.

    Ich würde tatsächlich deinen Arzt ansprechen, es gibt verschiedene Präparate, die oben genannten kenne ich halt selbst.