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warum soll abnehmen wichtig sein?

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    am 15.02.2022 10:56:13 | IP (Hash): 77128888
    Helmuth, was schreibst du hier wieder zusammen? Bitte informiere dich doch erst und schreibe dann.

    Eine Patrone für den Insulinpen enthält 3 ml, das sind 300 I.E, entsprechend 3,5 mg. Wenn jemand z. B. 30 I.E. spritzen muss, dann kann er mit einer Patrone (oder auch einem Fertigpen) 10 mal spritzen. Bei 300 I.E. pro Tag wäre das ein Pen, wie du auf drei kommst weißt vermutlich nur du.

    Außer dem hat Jürgen nicht geschrieben dass die Behandlungen nicht vergütet werden. Er schrieb:

    Alle Behandlungen im Vorlauf der Krankheiten werden nicht vergütet. Wer als Arzt von Prädiabetes (keine Krankheit) zu gesund (auch keine Krankheit) anleitet, bekommt dafür kein Geld von der kranken Kasse.

    Jürgens Ausführungen sind oft schwer zu verstehen. Aber dann musst du sie halt mehrmals lesen oder auch mal nachfragen. Aber einfach jemanden angreifen und falsche Behauptungen in den Raum stellen, das ist nicht in Ordnung.
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    am 15.02.2022 21:46:15 | IP (Hash): 464044497
    Danke, Zuckerle. Aber nach allem, was ich bis jetzt gelesen habe, wird er Deine Anmerḱungen nicht verstehen (wollen!)
    Und er wird auch diesen Artikel nicht lesen, weil ich ihm ja Viren schicken könnte - und weil die gesunde Einstellung seines Arztes darin nicht von mir infrage gestellt wird, sondern von einer auch international anerkannten Größe der deutschen Diabetologie https://www.diabetes-deutschland.de/archiv/1813.htm

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 18.02.2022 00:53:28 | IP (Hash): 574479581
    Mitglied schrieb:
    Seit wann haben Diabetiker eine geringere eigene Lebenserwartung zu beklagen?



    Ist ganz einfach. Wenn ein Diabetes unbehandelt bleibt, kommen Folgeschäden zu Tage. In den ersten Jahren wirst Du noch nichts merken, aber nach und nach sendet Dein Körper die nötigen Signale und dann ist es oft schon zu spät und du hast schon die ersten Schäden die nicht mehr zu reparieren sind. Es ist in mehreren Fachquellen bereits belegt dass Diabetiker eine geringere Lebenserwartung (wenn unbehandelt) haben und diese hier aufzulisten finde ich sinnlos. Diabetes + metabolisches Syndrom ist alleine schon eine gefährliche Kombination.

    P.S. das war mein erster Beitrag. :3 Bin DM Typ 2 Patient, erkrankt seit 3 Jahren und Krankenpfleger auf einer Diabetologie. Also das Thema Diabetes ist jeden Tag ein großer Bestandteil meines Lebens und doch bin ich immer auf der Suche nach neuen Informationen. Hoffe hier in Zukunft tolle Gespräche zu finden. Einen schönen Abend an alle. :)
    Bearbeitet von User am 18.02.2022 01:01:10. Grund: .
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    am 18.02.2022 08:58:06 | IP (Hash): 1494841945
    Hi Chris!

    Genau das schrieb ich oben: Wenn unbehandelt! Ich habe nicht behauptet, dass im Zuge des Einhaltens des Behandlungsrahmens gem. Hjt‘s“ Angaben kein Risiko für Folgeerkrankungen gegeben ist.

    LG
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    am 18.02.2022 09:25:06 | IP (Hash): 1552368214
    beingmechris schrieb:
    Ist ganz einfach. Wenn ein Diabetes unbehandelt bleibt, kommen Folgeschäden zu Tage.

    Hallo beingmechris,

    schön, dass du hier her gefunden hast - willkommen im Forum. 😊

    Das Thema hatten wir in diesem Thread schon einmal:
    Es genügt nicht, den Diabetes behandeln zu lassen. Folgeerkrankungen treten auch und sogar hauptsächlich bei behandelten Diabetikern auf. Um das Risiko für Folgeerkrankungen zu verringern, muss der Diabetes besonders gut behandelt werden. Die ärztliche Behandlung reicht dafür häufig nicht aus, der Diabetiker muss zusätzlich selbst etwas für eine gute BZ-Führung tun.

    Dabei darf man nicht den Fehler machen, bei den Folgeerkrankungen nur dir äußerlich sichtbaren und fühlbaren wie PNP, amputierte Beine, kaputte Augen, ... zu betrachten. Viel zeitiger und auch häufiger als die durch Schäden am peripheren Nervensystem verursachten Folgeerkrankungen treten Probleme am vegetativen Nervensystem auf und schädigen Herz, Nieren, Gehirn, ... Gerade diese Schäden erhöhen langfristig das Risiko einer Lebenszeitverkürzung enorm - auch bei behandelten Diabetikern.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 18.02.2022 10:01:34. Grund: BBCodes
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    am 18.02.2022 09:47:28 | IP (Hash): 867329021
    Willkommen auch von mir! Und ich kann Rainers Schreibe nur mit nem Link auf nen alten Diabetologen verlängern.
    https://www.diabetes-deutschland.de/archiv/1813.htm
    Bei Nichtbehandlung frisst der Diabetes jede Menge an Lebensqualität und Lebensjahren ab, bei mieser Behandlung immer noch reichlich und mit sehr guter Behandlung (HbA1c unter 6,5!!!) deutlich weniger. Aber er frisst auch damit noch statistisch deutlich ab!
    Der Artikel ist fast 20 Jahre alt, und ich bin mir sicher, dass die weit überwiegende Mehrzahl der regelmäßig diabetologisch betreuten Menschen mit Typ 2 trotzdem heute noch deutlich über HbA1c 6,5 lebt. Die Behandlung hat sich im Ergebnis in dieser langen Zeit offenbar nicht wesentlich verbessert.

    Nachfrage:
    Wird wenigstens bei Euch zum gesunden BZ (wie Vorgaben bei Schwangerschaftsdiabetes) angeleitet?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 18.02.2022 09:55:24. Grund: Nachfrage
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    am 18.02.2022 11:29:42 | IP (Hash): 1552368214
    Mitglied schrieb:
    Genau das schrieb ich oben: Wenn unbehandelt!

    Auch wenn du das noch 100 mal behauptest, wird es dadurch nicht richtiger - es ist und bleibt absoluter Blödsinn. 😕

    Zum Beweis braucht man theoretisch nur einen Diabetiker aufzuzeigen, beim dem trotz Behandlung eine erhebliche Lebenzeitverringerung aufgetreten ist. Allein mir sind aus meinem Umfeld schon etliche bekannt, so dass man das nicht auf seltene Ausnahmen schieben kann.

    Ohne besonders gute Behandlung, die meistens auch eigenes Zutun erforderlich macht, lässt sich das Risiko einer Lebenszeitverkürzung nun mal nicht verringern. Übrigens bleibt auch bei so einer besonders guten Behandlung ein kleines Restrisiko bestehen - das ist bei allen Lebenssachverhalten so.

    ____
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    Bearbeitet von User am 18.02.2022 11:29:59. Grund: BBCodes
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    am 18.02.2022 13:30:31 | IP (Hash): 1494841945
    Schade, dass Du mich - wie so oft - falsch verstanden hast oder falsch verstehen willst 😕
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    am 18.02.2022 13:41:15 | IP (Hash): 1243581351
    hjt_Jürgen schrieb:

    Der Artikel ist fast 20 Jahre alt, und ich bin mir sicher, dass die weit überwiegende Mehrzahl der regelmäßig diabetologisch betreuten Menschen mit Typ 2 trotzdem heute noch deutlich über HbA1c 6,5 lebt. Die Behandlung hat sich im Ergebnis in dieser langen Zeit offenbar nicht wesentlich verbessert.



    Es sollte noch der Grund genannt werden, weswegen eine scharfe Einstellung umstritten ist.
    Eine Senkung des Hba1c unter 6,5% wurde in der Accord-Studie mit vermehrten Todesfällen durch Hypoglykämien erkauft. Dazu auch:
    https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&S=51
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    am 18.02.2022 13:42:46 | IP (Hash): 2136726798
    Hallo,

    Abnehmen ist das A und O.
    Ich bin wegen Übergewicht zu meinem Diabetes Typ 2 gekommen und hatte
    dabei Bluthochdruck, Fettleber und schlechte Leberwerte, hohe Blutfettwerte, zu viel Harnsäure.....
    dann habe ich abgenommen, ernähre mich besser und treibe leicht Sport.
    Jetzt sind alle Blutwerte im grünen Bereich, die Leber ist nicht mehr so fettig, und ich bin viel fitter.
    Ich nehme täglich 2g Metformin, der Hba1C liegt immer so bei 5,8 - 6,2.
    Ohne Diabetes-Diagnose hätte ich vermutlich wie früher weiter gemacht. deshalb war das wohl mein Glück, dass das erkannt wurde.
    Also ist der Diabetes in meinem Fall vermutlich eher lebensverlängernd als lebensverkürzend....wer weiß :-)

    Viele Grüße

    Chris