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Neu und unsicher was BZ Spitzen angeht
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am 24.03.2022 19:27:55 | IP (Hash): 294184280
Also Fruchtmarmelade hat nicht nur Fruchtzucker ;)
Und Unterzucker fängt nach dem, was ich mal gelernt hab, erst bei 50 mg/dl an. Wenn schon bei 70, gäb's keine Menschen ohne Diabetes mit HbA1c unter 5.
Und beim Sateenbrot ist immerhin noch 1/3 Stärke=Khs=Glukose.
Wie Du's beschreibst, würde ich z.B. nach dem Frühstück wieder auf die Spitze um 150 kommen wollen. Auch wenn's nervt, wenigstens beim ersten Durchprobieren, bis es passt, in 0,5 IE-Schritten. Wenn Du mit dem ersten Beispiel dann schon eine bessere Vorstellung von der Wirkung vom Humalog bei Dir hast, kannst Du beim nächsten Ausprobieren schon die meisten Schritte auslassen.
Und dann halt den Verlauf beobachten. Je weniger hoch die Spitze, desto weniger kommt von Deinen eigenen Insulin dazu, und die Hauptwirkung vom Humalog ist bei Typ 1 etwa ne Stunde nach dem Spritzen. Von da würde ich bei den ersten Versuchen in 30-Minuten-Schritten messen. Daumendrück :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 24.03.2022 19:37:00 | IP (Hash): 2104708867
Danke für die netten Worte und die Geduld :)
Mein 3er libre hält mich ja engmaschig auf dem Laufenden für meine kommenden Experimente.
Das Brot in der Kombi hat mir an anderen Tagen ne läppische 129 beschert...
Hätte ich auch - wenn schon im Haus - meinen KwikPen zum korrigieren nehmen können?
Also ich esse ohne zu spritzen, merke das geht in die Hose und spritze dann "in die Spitze" die halbe Einheit? Oder ist es dann zu spät?
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am 24.03.2022 19:48:15 | IP (Hash): 294184280
Ausprobieren und beobachten. Ich weiß, die Antwort ist nicht besonders befriedigend. Aber im schlimmsten Fall musst Du halt aufessen, was Du in der Situation praktisch zu viel gespritzt hast. Und beim Libre auf die Trendpfeile nur verlassen, wenn die bei Dir bis jetzt immer gepasst haben. Und berücksichtigen, dass die Anzeige um 20 Min hinter dem Pieks hinterhereilt.
Und nach Möglichkeit fortlaufend alles aufschreiben, was Du machst und misst!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 24.03.2022 21:08:03 | IP (Hash): 1472859663
Ich habe ja keine Ahnung, da ich nicht an der Nadel hänge.
Da es mich in Zukunft aber ja auch betreffen könnte habe ich mir auch schon Gedanken gemacht
und bin - vielleicht - zu dem falschen Schluß gekommen:
spritze ich so viel Insulin damit ich 3 Stunden nach dem Essen wieder am Ausgangspunkt bin
aber die Spitze dazwischen ist zu hoch, waren es zu viele Kohlenhydrate.
Sehe ich das zu einfach?
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0 Stand 01/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 24.03.2022 21:29:19 | IP (Hash): 294184280
Nach dem fachoffiziellen Behandlungsrahmen gilt nur, dass wir vor der nächsten von 3 Mahlzeiten am Tag wieder bei 100-140 ankommen. Dafür ist völlig egal, wo die Spitzen dazwischen liegen, also ob unter 200 oder unter 300 oder unter 400 mg/dl.
Wenn wir uns selbst unseren Rahmen setzen und z.B. wie ich nüchtern und zwischen den Mahlzeiten gerne 70-90 messen und in der Spitze nach dem Essen nach Möglichkeit nicht mehr als 140 haben wollen, ist halt alles zu viel, was mir mehr als 140 macht.
Aber wenn ich nicht weniger KHs essen will, hab ich halt die Möglichkeit, die Portion auf 2 mit wenigstens ner halben Stunde Pause dazwischen aufzuteilen oder/und mich in der Stunde nach dem Essen für wenigstens um ne halbe intensiver zu bewegen. Klar muss jeder für sich austesten, was in den eigenen Tageszusammenhang am praktischsten passt - im Zweifelsfall natürlich entsprechen weniger KHs. - Aber das funzt auch alles wenigstens tendenziell genau so auch schon ohne Insulin aus dem Pen.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.03.2022 22:09:50 | IP (Hash): 1472859663
Spätestens einen Zuckerwert von 250 merke ich körperlich.
Der Gang wird unsichererer (er ist so schon nicht sicher da ich eine Gehbehinderung habe)
und die Finger fangen an zu kribbeln. Daher versuche ich die 200 nicht zu überschreiten.
Klappt mittlerweile ganz gut.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0 Stand 01/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 26.03.2022 10:32:43 | IP (Hash): 2104708867
Erster Versuch:
0.5 zum Frühstück gespritzt bei dem ich sonst im 200er Bereich gelandet wäre.
Spitze nach 45 Min 170 - 15 Minuten später 88 mit Trendpfeil steil abwärts.
Ich würde also meinen ich habe zu viele Betas für so schnell wirksames Insulin oder?
Und nun wirkt das ja noch bis zu drei Stunden, richtig?
Blöde... muss ich da jetzt drei Stunden "gegen arbeiten"
:(
Nächstes Mal auf jeden Fall eher spritzen oder? Also 15 Min oder so vor dem Essen?
Bearbeitet von User am 26.03.2022 10:42:43. Grund: Ergänzung -
am 26.03.2022 11:05:55 | IP (Hash): 464031397
bei den 3 Stunden gibt's wenigstens 2 Missverständnisse:
1. die Wirkung läuft nicht volle Pulle durch, sondern steigt hügel- bis bergmäßig an und wieder ab
2. die Wirkdauer ist von Mensch zu Mensch verschieden und hängt auch von der Dosis ab - höhere Dosis=längere Wirkdauer
eher Spritzen sieht nach ner Option aus, Daumendrück
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 26.03.2022 11:08:07. Grund: Nachtrag -
am 26.03.2022 16:06:12 | IP (Hash): 464031397
Und nochn Nachtrag:
Beim Scan 88 mit Trendpfeil runter ist das ja, was vor um 20 Minuten war. Wie zutreffend das war, zeigt in solchen Fällen direkt der Fingerpieks.
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am 26.03.2022 20:11:00 | IP (Hash): 2104708867
Blutig gemessen waren nur 2 Punkte Differenz....der BZ hat sich dann aber bei 90 eingepegelt. Kleiner Schreck am Morgen :D Auch jetzt scheint es munter herzugehen: eine Stunde nach dem Essen gleich wieder bei 90 - gestartet vorher bei 85.... gerade schwankt es so bis 84... hoffentlich ist heute nacht alles ganz entspannt :)