Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

HBAC1 nur 0,1 weniger

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 61
    Mitglied seit: 12.12.2021
    am 11.06.2022 12:44:01 | IP (Hash): 1511357530
    Nosweets schrieb:
    @Jürgen
    Ich habe zum Glück etwas medizinisches Grundwissen und konnte so schon gleich Fragezeichen setzen bei deiner Empfehlung. Für Betroffenen ohne diese vor-Kenntniss sind solche Empfehlungen unter Umständen gesundheitsschädlich.
    Wenn deine Antwort nur emotional gefärbt sind durch negative Erfahrungen bei Ärzten oder Krankenkasse (das schreibt sich als 1 Wort) und du keine neutrale bzw. sachliche Tipps geben kannst dann lasse es doch bitte sein. Wenigstens in diesem Thread!


    Auf die Äußerung, dass mein Ziel sei meinen HBA1c ( meist zw.5,9 und 6,2) auf 5,7% zu senken, habe ich mir von der DDG Ernährungs- und Diabetesberaterin sagen lassen:
    „Ein HBA1c von 5,7% ist NICHT das Ziel einer Diabetes Behandlung. Da ist man jmit Werten um 6 sehr zufrieden.“

    Ich verstehe das so, dass es entweder
    1. medizinisch als nicht möglich erachtet wird Diabetiker in den gesunden BZ Bereich ohne Nebenwirkungen zu bekommen (Lifestyleintervention und metformin ausgenommen) oder
    2. der Diabetiker in diesem HBA1C Bereich Krankenkassenabrechnungsmäßig kein Anrecht auf eine weiterführende Behandlung hat. (Lifestyleintervention und metformin ausgenommen)

    Zu 1. lese ich in diesem und in anderen Foren, dass es sehr wohl geht, Allerdings nur mit Menschen die bereit und fähig sind sich a. intensiv deutlich über das Maß der üblichen Schulungen mit der Krankheit und ihren ganzen Einflussfaktoren auseinander zu setzen, b. kognitiv in der Lage sind die Zusammenhänge zu verstehen, und c. diszipliniert sind sich an alle Konsequenzen daraus zu halten. Was dem durchschnittlichen Patienten vermutlich nicht zugetraut wird.

    ergo vermute ich 2. Mit um die 6% kein Anrecht auf weitere Behandlung außer Met und Lifestyle.

    Wie damit umzugehen ist, wo ich auch weder am Gewicht, am Sport noch an den Kh Spielraum für Änderungen hat, ist für mich auch ein sehr großes Fragezeichen.

    -Mit Werten um 6 einfach zufrieden sein?

    -Dia Praxis wechseln ?, Aber wie eine finden, die mit 6% nicht zufrieden ist?

    -Den Diadoc richtig löchern - wo der sehr trainiert ist, Patienten sehr schnell und abrechnungseffizient zu behandeln? Mir jedenfalls gelingt das nicht zufriedenstellend.

    -Oder doch mal testen und 3Monate der Empfehlung der DDG Beraterin folgen und statt bisher 80gr vollwertige KH 200gr vollwertige KH ( „gerade wenn Sie Sport machen, brauchen Sie soviele KH“) am Tag zu mir zu nehmen? Und mal sehen was passiert? Ist ja ne DDG profi Empfehlung, zugeschnitten auf genau meinen Krankheitsbefund und meine Lebensumstände! Dieser Empfehlung sollte ich doch eher folgen als irgendwelchen Low Carb Empfehlungen im Internet?
    Möglicherweise habe ich bisher doch den guten Einfluss der vielen vollwertigen KH im Gesamtkomplex der diabetologischen Behandlung verkannt.

    Hast du eigentlich eine Ernährungsberatung bekommen? Vermutlich eher nicht, da du ja schon schlank und sportlich bist.


    Dir jedenfalls alles Gute!




  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 11.06.2022 15:02:10 | IP (Hash): 1557121140
    Mir geht‘s bei meiner Einstellung darum Unterzuckerungen komplett zu vermeiden, das ist Stress für den Körper und man weiß mittlerweile, dass das genauso schädlich ist wie zu hohe Werte.
    Der Langzeitwert ist mir mittlerweile egal.
    Außerdem ist es mir wichtig, dass ich ruhige Verläufe habe, also keine sehr steilen Anstiege oder Abfälle.
    Ich hatte mal einen hba1c von 5,9 aber die Werte waren eine Katastrophe. Da war von 45 bis 360 alles dabei.
    Bei mir läuft‘s am besten, wenn ich so bei 6,5 liege. Da gelingt es mir, dass die Werte in der Regel zwischen 120 nüchtern und 170 in der Spitze liegen.
    Da muss man natürlich auch zwischen Typ 1 und Typ 2 Diabetes unterscheiden.
    Da ich noch keine Insulinpumpe habe, ist es wirklich auch eine Kunst die Werte nüchtern in den Griff zu bekommen. Das Essen kann ich nämlich gut steuern und lande dabei eigentlich nie über 170 in der Spitze, da muss ich ja auch nur passend Insulin spritzen.
    Spitzen habe ich oft tatsächlich nüchtern, wenn mich irgendwas stresst und dann geht’s auch mal hoch auf über 200.
    Als ich (Typ 1 Diabetiker) noch eine kleine Restfunktion hatte, so wie es Typ 2 Diabetiker haben, hatte ich immer Langzeitwerte zwischen 5,1 und 5,4. Da war es nämlich so, dass es nachts automatisch ruhig lief, Stress hat auch da Anstiege gemacht, aber nur minimal. Zum Essen habe ich da halt passend Insulin gespritzt.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 89
    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 12.06.2022 12:31:21 | IP (Hash): 81480552
    Ja, Ernährungsberatung hatte ich mit gesprochen. Diese meinte aber auch schon, so wie einigen von euch, dass sie gerne genauere Diagnostik hätte bevor sie gezielt beraten kann

    Bearbeitet von User am 03.07.2022 11:58:17. Grund: Fehler
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 89
    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 03.07.2022 11:40:47 | IP (Hash): 955861870
    Kurzes Update von mir.
    Hatte Termin beim Diabetologen. Der hat jetzt eine ganze Reihe von Blutuntersuchungen veranlasst die in einem Speziallabor gemacht werden. Dauert aber einige Wochen bis die Ergebnisse da sind.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 89
    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 03.07.2022 11:46:03 | IP (Hash): 955861870
    Bis dahin soll ich das Metformin weiter nehmen (2 mal täglich)
    Bearbeitet von User am 03.07.2022 11:55:56. Grund: Änderung
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 03.07.2022 12:34:53 | IP (Hash): 1027123050
    Suggardosis schrieb:
    -Oder doch mal testen und 3Monate der Empfehlung der DDG Beraterin folgen und statt bisher 80gr vollwertige KH 200gr vollwertige KH ( „gerade wenn Sie Sport machen, brauchen Sie soviele KH“) am Tag zu mir zu nehmen? Und mal sehen was passiert? Ist ja ne DDG profi Empfehlung, zugeschnitten auf genau meinen Krankheitsbefund und meine Lebensumstände! Dieser Empfehlung sollte ich doch eher folgen als irgendwelchen Low Carb Empfehlungen im Internet?
    Möglicherweise habe ich bisher doch den guten Einfluss der vielen vollwertigen KH im Gesamtkomplex der diabetologischen Behandlung verkannt.


    Den guten Einfluss verkenne ich die meisten von den bisher gut 30 Jahren mit meinem Typ 2.
    Und nachdem ich den insulinpflichtigen BZ einmal nach DDG-Beratung erreicht hatte und für 2 Jahre nach Doctor's Orders eingestellt war, wurde HbA1c in eigener Regie 5,5 und niedriger zwar bei den Routineterminen regelmäßig als viel zu hypogefährlich kritisiert, aber weiterhin Insuline und Testmedien verordnet.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 89
    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 21.08.2022 13:37:52 | IP (Hash): 955861870
    Also, weiteres Update.
    LADA und Mody sind ausgeschlossen. Damit ist Typ 2 sicher diagnostiziert. Der HBA1C Wert ist mittlerweile auf 5,8 gesunken also das ist erstmal gut. Mein Diabetes-Doc meinte die Stellschrauben um den Blutzucker unter Kontrolle zu halten liegen jetzt vor Allem bei ihm, nicht bei mir. Bei meinem BMI von um die 21, meine kohlenhydratarme Ernährung, meine Bewegung, Sport, DARF ich es mir nicht zur Aufgabe machen dass es alleine meine Verantwortung ist den Blutzuckerwert unter Kontrolle zu bekommen. Es geht nicht ohne Medikamente. Der ein oder andere im Forum wird wahrscheinlich jetzt mit dem Kopf schütteln…

    Ich merkte aber wie eine RIESEN-Last von mir abgefallen ist als er das sagte.
    Für mich als nicht übergewichtige Betroffene war es monatelang in meinem Kopf drin dass ich irgendwie eine „Mitschuld“ an der Krankheit habe und es eben durch eiserne Disziplin im Griff bekommen kann… das ist leider auch das was ich überall lese; in jedem Ratgeber steht erstmal Ernähungsumstellung und mehr Bewegung an erster Stelle.
    Jetzt ist zum Glück der Druck dahingehend weg und versuche damit fertig zu werden dass ich dann wohl mein Leben lang Medikamente nehmen muss. In dem Prozess bin ich aber schon fast gelassen, Metformin macht mir zum Glück auch keine Nebenwirkungen und da ist von der Dosierung noch etwas Luft nach oben (bin jetzt bei 1350 täglich)
    In diesem Sinne einen schönen Sonntag euch allen!
    Bearbeitet von User am 21.08.2022 13:41:05. Grund: Schreibfehler
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 468
    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 21.08.2022 13:55:57 | IP (Hash): 705993429
    Sorry, aber für mich nicht nachvollziehbar, wie man sich mit einem HbA1c von 5,8 über einen Arzt freuen kann, der einen bei nachgewiesenem Typ II zu einem kranken Menschen machen will und der in diesem völlig gesunden HbA1c-Bereich zudem gleich noch nebenwirkungsbeladene Medikamente verordnet?
    Wäre mir viel zu früh, aber ich merke mittlerweile leider auch, hier im Forum ist man oftmals bereits mit 5,5 HbA1c Diabetiker, anstatt mit 6,5...
    Sorry nochmal, versteh' ich einfach nicht?!

    ______________________________________________________________________________________________
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 21.08.2022 16:40:25. Grund: Ergänzung
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 89
    Mitglied seit: 14.05.2022
    am 21.08.2022 19:57:39 | IP (Hash): 955861870
    Hallo Thomas,
    Mich darauf zu verlassen dass es wohl nicht so schlimm ist… Das ist für mich keine Option. Zumal ich nicht wüsste was Metformin an Langzeit-Nebenwirkungen haben kann. Weißt du da mehr?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.08.2022 20:19:55 | IP (Hash): 1053702365
    Nosweets schrieb:
    LADA und Mody sind ausgeschlossen. Damit ist Typ 2 sicher diagnostiziert.


    Nur wenn Dein Pankreas deutlich mehr Insulin als normal in die Runde schickt. Hat Dein Dok das schon überprüft, oder will er Dich für die nächsten Quartale die ganze Diabetes Apotheke einmal durchprobieren lassen?

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.