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Anzeichen für Diabetes, aber Blutwerte sagen nein
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am 09.06.2022 00:07:18 | IP (Hash): 980570203
biggi119 schrieb:
leider schreibst Du nicht, ob Du bei Allgemeinärzten oder bei einem Diabetologen Dich hast untersuchen lassen. Wenn es Allgemeinärzte waren, würde ich Dir einen Gang zu einem Diabetologen empfehlen, da wird dann auch der HbA1c-Wert (= Langzeitwert) gemessen. Aber weise ihn auf Deinen Bypass hin. Ich drücke Dir die Daumen.
Meine Erachtens dürfte auch bei jedem Hausarzt der HbA1c gemessen werden. O.k., reine Hausärzte sind weniger kompetent. Aber ein ausgewiesener Diabetologe braucht es m.E. nicht sein. Ein Facharzt für Innere Medizin sollten genügend Kenntnis und Erfahrung haben Diabetes behandeln zu können. -
am 09.06.2022 11:13:33 | IP (Hash): 1372968611
Hallo OnkelMä,
dein Problem dürfte vermutlich der Magenbypass sein. So eine bariatrische Operation ist ein brutaler Eingriff, der den gesamten Organismus durcheinander bringt. Der Stoffwechsel kann nicht mehr funktionieren. Es dürfte dir wohl nicht nur das B12 fehlen, sondern auch alle anderen Vitamine und Mineralstoffe, die man normal über die Ernährung zu sich nimmt.
Auf welche Weise bekommst du denn das L-Thyroxin? Die Tablettenform ist für dich so wie alle oralen Medikamente ungeeignet, weil die Wirkstoffe nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden können.
Ich denke, dass Hausärzte damit überfordert sind und empfehle dir, in die Endokrinologie zu gehen. Da kann man feststellen, was genau dir fehlt und auch, wie man dir das am Besten zuführen kann. Immerhin sind das ja schon 5 Jahre...erstaunlich, dass du noch ein halbwegs normales Leben führen kannst.
Alles Gute dir!
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.06.2022 15:43:44 | IP (Hash): 1962597671
OnkelMä schrieb:
... ebenso hat die Sehleistung nachgelassen: auf beiden Augen ist sie mind. 1,5dp schlechter geworden. Ich war kürzlich erst beim Optiker zum Sehtest ,daher weiß ich es.
Hallo OnkelMä,
gehe vorsichtshalber auch zu einem Augenarzt und bitte ihn, dich speziell auch auf diabetische Retinopathie zu untersuchen. Solche Schäden entstehen manchmal schon bei Prädiabetes, sie werden besonders durch starke BZ-Schwankungen ausgelöst. Ich will dir damit keine Angst machen, es ist nur zur Vorsicht. Diabetiker sollen ihre Augen übrigens aller 1 bis 2 Jahre und bei begründeten Bedarf auch häufiger überprüfen lassen.
Für deine sehr hohen Morgenwerte klingt die obige Erklärung von July recht plausibel. Achte mal genau darauf, nach was für Mahlzeiten am Abend die Probleme besonders groß sind und wann nicht. Dann kannst du alles das meiden, was nicht gut für dich ist.
Wenn das häufiges Urinieren tatächlich etwas mit dem BZ zu tun hat, dann müsste Glukose im Urin sein. Du kannst dir ja mal ein paar billige Urinteststreifen besorgen und nachsehen, ob das der Fall ist. Wenn die Teststreifen nichts anzeigen, dann musst du nach einer anderen Ursache suchen.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 12.06.2022 09:55:57. Grund: BBCodes -
am 09.06.2022 16:11:39 | IP (Hash): 2004570137
Rainer schrieb:
gehe vorsichtshalber auch zu einem Augenarzt und bitte ihn, dich speziell auch auf diabetische Retinopathie zu untersuchen. Solche Schäden entstehen manchmal schon bei Prädiabetes, sie werden besonders durch starke BZ-Schwankungen ausgelöst. Ich will dir damit keine Angst machen, es ist nur zur Vorsicht. Diabetiker sollen ihre Augen übrigens jedes Jahr überprüfen lassen.
Je nach Absprache mit dem Arzt normalerweise 2 mal im Jahr oder unter Umständen sogar alle 3 Monate. Bei Stoffwechselgesunden reicht der vorgeschlagene 1-Jahres-Abstand (sofern keine anderen Erkankungen dagegen sprechen) aus.
Bearbeitet von User am 09.06.2022 16:17:24. Grund: Ergänzung -
am 09.06.2022 19:31:55 | IP (Hash): 2093552451
Mitglied schrieb:
Rainer schrieb:
gehe vorsichtshalber auch zu einem Augenarzt und bitte ihn, dich speziell auch auf diabetische Retinopathie zu untersuchen. Solche Schäden entstehen manchmal schon bei Prädiabetes, sie werden besonders durch starke BZ-Schwankungen ausgelöst. Ich will dir damit keine Angst machen, es ist nur zur Vorsicht. Diabetiker sollen ihre Augen übrigens jedes Jahr überprüfen lassen.
Je nach Absprache mit dem Arzt normalerweise 2 mal im Jahr oder unter Umständen sogar alle 3 Monate. Bei Stoffwechselgesunden reicht der vorgeschlagene 1-Jahres-Abstand (sofern keine anderen Erkankungen dagegen sprechen) aus.
Seit Anfang letzten Jahren gilt zumindest für Typ1er im DMP ab dem 5ten Diabetesjahr alle 1-2 Jahre. Bei einem Befund natürlich häufiger im Absprache mit dem Arzt.
Edit: Ne, dass muss sogar schon länger so sein...
Bearbeitet von User am 09.06.2022 19:34:32. Grund: Edit -
am 10.06.2022 08:19:10 | IP (Hash): 72970431
Ich habe schon von Diabetikern gehört, die alle 3 Monate zum Arzt geschickt worden sind, daher mein Einwand bzw. Ergänzung.
Ansonsten gilt laut meinem Ophta-Doc die Untersuchungsempfehlung von 6 Monaten / 2 Mal pro Jahr für Diabetiker und 1 Mal pro Jahr für Gesunde.
Wie Du schreibst, wird der Arzt es im Hinblick auf den individuellen Fall am besten wissen.
Bearbeitet von User am 10.06.2022 08:20:16. Grund: . -
am 12.06.2022 09:50:55 | IP (Hash): 624006592
Hallo Mitglied,
wenn du schon das Bedürfnis hast, etwas "richtig zu stellen", dasnn stelle es wenigstens richtig richtig.
Heike hat dich ja schon dafauf aufmerksam gemacht, das für uns Diabetiker und für unsere Ärzte die Richtlinien des DMP entscheidend sind und die lauten (siehe Heikes Beitrag):
"... für Typ1er im DMP ab dem 5ten Diabetesjahr alle 1-2 Jahre. Bei einem Befund natürlich häufiger im Absprache mit dem Arzt." Für Typ 2er gilt das ebenso, nur sofort ab der Diagnose. Wenn du es ganz genau haben willst, dann lies es dir hier in den Empfehlungen der KBV durch:
https://www.kbv.de/media/sp/Patienteninformation_Diabetes_und_Augen.pdf
Für mich sieht dein Beitrag eher nach "Herr Lehrer, ich weiß was" aus, zumal es zur Erhellung der diskutierten Probleme so gut wie nichts beiträgt. Damit du nicht noch einmal etwas nebenbei erwähntes "richtig stellen musst", ersetze ich in meinem Beitrag jedes Jahr durch aller 1 bis 2 Jahre und bei begründeten Bedarf auch häufiger und hoffe, dass auch du mit dieser Formulierung, nachdem du dich richtig informiert hast, damit zufrieden kannst.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 12.06.2022 09:57:27. Grund: BBCodes -
am 12.06.2022 11:34:02 | IP (Hash): 940799145
Liest sich ganz so, als würde sich da jemand ärgern, dass der Schüler etwas mehr als der Lehrer wusste. 😉
Heike hat außerdem geschrieben, dass die Empfehlung seit letztem Jahr gilt, insofern recht neu ist.
Also hat nicht nur der Lehrer, sondern auch der Schüler etwas lernen können.
Danke für die Links! -
am 12.06.2022 13:09:41 | IP (Hash): 64005837
Ne, mit dem seit letztem Jahr habe ich mich geirrt - hatte ich oben auch ergänzt.
Corona hat irgendwie mein Jahresempfinden durcheinandergebracht...
Das muss sogar schon seit 2018 gelten, weil da wurde es im Insulinclub heiß diskutiert...
Bearbeitet von User am 12.06.2022 13:14:11. Grund: Ergänzung -
am 12.06.2022 18:38:20 | IP (Hash): 940799145
Danke, Heike.
Meine Info stammt von 2017 und aus persönlichen Erfahrungen von Diabetikern betr. vorsorglichen engmaschigen Kontrollen in o.g. 3-Monats-Abständen.