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Habe wohl Diabetes Typ II..., bestenfalls?!
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am 20.06.2022 22:40:04 | IP (Hash): 904909621
Hallo zusammen.
Ich bin neu hier und fast ebenso neu mit der Krankheit Diabetes konfrontiert.
Geahnt habe ich es bereits schon 1-2 Jahre, was da auf mich zurollt und nun ist es soweit...
Habe im Vorfeld der Diagnose unbedingt alles machen wollen, was ich gegen diese Krankheit mit eigenen Kräften leisten kann und so hab' ich erstmal von 100 kg bei 1,85m auf nun 79kg abgespeckt.
Mit den nun erreichten 79kg stieg mein Hba1c von 10,5 auf 11,1.
Nüchternblutzucker mittlerweile nie unter 250mg/dl.
Körperliche Betätigung läßt meinen Blutzucker immer ansteigen und eine geplante 3tägige Haferkur musste ich gleich heute, am ersten geschafften Tag, abbrechen, da mein Blutzuckerwert 2h nach dem Verzehr der 75g ungesüßter Haferbreiportion auf 340mg/dl angestiegen ist.
Offensichtlich führt Fasten oder allgemein Kalorienverzicht und Sport zu einem Anstieg meines Blutzuckers?! Warum ist das so? Anders, als bei allen anderen...
Ich nehme noch gar keine Medikamente und/oder Insulin, weil ich bislang der Meinung war, durch diszipliniertes Befolgen von diabetischen Ernährungsgrundsätze und dem Abnehmen von über 20kg muss ich das doch selbst wieder hinbekommen?. Weit gefehlt, muss ich nun leider feststellen...
Am 27.06. habe ich meinen 3. Hausarzttermin zu meinem Diabetes, wobei er mich bis heute noch selbst hat wurschteln lassen. Er meinte, Hba1c-Schwankungen seien normal und ich solle doch erstmal selbst dagegen angehen.
Wie soll ich mich nun am 27.06. ggü. meinem Arzt positionieren?
Soll/muss ich nun "schwere Geschütze" einfordern, oder könnte ich trotz meiner permanenten Werte-Range zwischen 220 und 350 noch mit Tabletten das Ruder rumreißen?
Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich seit vielen Jahren Vegetarier/Veganer bin. Könnte ich auch unter diesbezüglichen Mangelerscheinungen leiden?
Vielen Dank für's Lesen und wem irgendwas dazu einfällt, ich bin für jeden Tipp dankbar.
Bearbeitet von User am 20.06.2022 23:00:40. Grund: Inhalt nachgetragen. -
am 20.06.2022 23:21:02 | IP (Hash): 1525085792
Deine Blutzuckerwerte sind leider sehr hoch. Der Ziel-HbA1C sollte meistens zwischen 6,5-7,5% sein. Bei älteren Menschen ggf. noch etwas höher. Manche empfehlen sogar noch strengere HbA1C Ziele, unter 7% bzw. unter 6,5%. Nur damit du deine 10,5% bzw. 11,1% mal einordnen kannst.
Ich würde bei deinem Hausarzt unbedingt mal nach dem Bluttest auf Typ1 Antikörper insb. GAD-Antikörper fragen. Du könntest prinzipiell auch einen langsam entwickelnden Typ1 im Erwachsenenalter sogenannter Typ1 Lada haben. Dieser braucht immer und lebenslang Insulin. Mit Gewichtsabnahme, Nahrungsverzicht, etc. kann man diesen Diabetestypen leider nicht behandeln.
Es kann natürlich auch ein Typ2 Diabetes sein, der einfach schon so weit fortgeschritten ist, dass erstmal die Lifestyle-Änderungen (Bewegung, Ernährungsumstellung, Gewichtsabnahme) nicht ausreichend sind. Deshalb wäre es sinnvoll, erstmal mit Medikamenten (bei deinen Werten vermutlich wirklich Insulin) der Blutzucker auf ein Normalniveau zu senken um dann zu schauen, was du langfristig brauchst, um deine Blutzuckerwerte auf diesem Level zu halten.
Eine vegetarische bzw. vegane Ernährung kann natürlich Mangelerscheinungen machen. Da wären insb. Eisen und B12 zu nennen, aber auch einige andere Mängel könnten vorliegen. Wer sich vegan ernährt, muss sich immer gut über die notwendigen Nährstoffe und vegane Alternativen informieren.
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am 20.06.2022 23:22:17 | IP (Hash): 550563738
Hier mal zum Vergleich gesunder Blutzucker https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
Aus meiner Sicht brauchst Du eine diabetologisch ordentliche Behandlung im ordentlichen Zielrahmen mit HbA1c 6,5-7,5 und nüchtern und vor den Mahlzeiten 100-140 mg/dl.
Dazu wird ein Diabetologe wahrscheinlich schon mit der ersten Blutuntersuchung sagen können, ob sich für Dich noch ein Versuch mit anderen Medis lohnen könnte, oder ob Du besser gleich mit einem Insulin für die Grundversorgung und einem weiteren zum Essen anfängst, also mit dem, was bei uns in D ICT heißt.
Und bis in den ordentlichen Zielrahmen würde ich an Deiner Stelle den Dok jeden Tag nerven, an dem das nicht da rein gepasst hat, was er mir an Rat und Medikation dazu gegeben hat. Daumendrück!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 20.06.2022 23:49:14 | IP (Hash): 904909621
Vielen Dank für die Antwort July95. Werde wohl auch erstmal "abtasten" müssen, ob mein (junger) Hausarzt meiner Problematik gewachsen ist...
Auf alle Fälle werde ich den Typ I Test verlangen müssen, da es wohl eine genetische Vorbelastung bei uns zu geben scheint. Mein Bruder hat Typ I.
Bearbeitet von User am 20.06.2022 23:53:17. Grund: Ergänzung -
am 20.06.2022 23:51:54 | IP (Hash): 904909621
Jürgen, vielen Dank für deine Antwort. Ich werde sicherlich nicht ruhen (können), bis meine Werte passen.
Ich habe auch herausgelesen, dass ich wohl auch einen recht engagierten Diabetologen/in brauche.
Bearbeitet von User am 20.06.2022 23:55:02. Grund: Ergänzung -
am 20.06.2022 23:58:42 | IP (Hash): 1525085792
Rufe morgen bei den diabetologischen Praxen in deiner Umgebung an. Verweise auf deine Blutzuckerwerte, deinen HbA1C und dass dein Bruder Typ1 Diabetes hat.
Google bitte auch mal die Symptome einer Ketoazidose. Solltest du solche Beschwerden bemerken, dann rufe unbedingt einen Rettungswagen, damit du ins Krankenhaus gebracht wirst. Eine Ketoazidose kann bei Typ1 Diabetes und Typ1 Lada entstehen, wenn ein totaler Insulinmangel entsteht. Eine Ketoazidose ist unbehandelt tödlich. -
am 21.06.2022 08:48:54 | IP (Hash): 1801698495
Hallo Thomas, July und Jürgen haben völlig recht. Es ist mir unverständlich, dass du bei den Werten noch keine ordentliche Therapie hast. Anscheinend wird ja schon länger vom Arzt regelmäßig der HbA1C bestimmt und du misst deine Werte. Blutmessung Fingerpieks mit Teststreifen? Zahlst du das privat? Mit deiner Strategie kommst du nicht weiter. Deine Ernährung entspricht nicht den „diabetischen Ernährungsgrundsätzen“. Wenn, dann müsstest du weitgehend auf Kohlenhydrate verzichten. Eine Haferkur geht da gar nicht. Also, wie auch immer, möglichst sofort ab zum Diabetologen. LG, Zuckerhut
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am 21.06.2022 09:45:11 | IP (Hash): 980570203
Hallo Thomas,
ich kann kaum glauben, dass bei einem HbA1c von über 10% und einem NBZ von 250mg/dl nicht bei jedem Hausarzt alle Alarmglocken angehen. Du mußt unbedingt rasch zu einem kompetenten Arzt, wobei ich allerdings davon ausgehe, dass jeder Facharzt für Innere Medizin einen Diabetes mellitus eigentlich behandeln können sollte, wenn Termine bei reinen Diabetologen schlecht zu bekommen sind.
Eine Haferkur, also die Zufuhr von Kohlenhydraten, ist bei Deinen Blutzuckerwerten sicher keine geeignete Therapieoption. (Ich selbst halte Haferkuren für wissenschaftsferne Paramedizin aus lange zurückliegenden Zeiten, lasse mich aber gern durch wissenschaftliche Publikationen eines Besseren belehren).
Lg
Hape
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am 21.06.2022 10:01:30 | IP (Hash): 512377262
Nachtrag 1
Beim Diabetes gibt es kein Ruder zum Rumreißen. Allen mit Typ 2, die uns was von geheilt erzählen, ist lediglich gelungen, genau das alltägliche Ernährungs- und Bewegungs-Verhalten zu finden und in ihre Gewohnheit umzusetzen, mit dem jeweils sie persönlich einen gesunden BZ-Verlauf haben. Das ist immer ne stramme Leistung. Dieses Verhalten unterscheidet sich in aller Regel deutlich von dem, was uns die Ärzte- und Fachärzteschaft als normal gesund empfiehlt. Dieses Verhalten ist persönlich passende Behandlung.
Beim einen reicht die ohne Medis für den gesunden BZ und bei der anderen mehr oder weniger nicht. Da muss dann noch ein passendes Minimum an passender Medikation dazu genommen werden.
Praktisch gilt das auch ähnlich für Menschen mit Typ 1 u.ä.: Die brauchen zwar normal immer Insulin, aber im gesunden Bereich besonders wenig, wie Du bei diesem Oldie hier lesen kannst http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/
Caveat:
Ärztliches Ziel der Behandlung ist nicht(!) der völlig gesunde BZ-Verlauf, sondern der aus der Behandlersicht eben behandlungsmäßig optimale.
Wenn dieses Ziel ohne eigenes Behandlungsverhalten (s.o.) mit ganz normalem Essen nach DGE und DDG erreicht wird, hast Du die Medikation, mit der Du mit Deinem gezielten persönlichen Behandlungsverhalten einigermaßen zuverlässig auch alltäglich völlig gesunden Blutzucker erreichen kannst.
UND da kann dann gut sein, dass Du beim Erreichen dieses gesunden Bereichs oder auch erst nach einigen Tage darin beobachten kannst, dass Dir weniger Medikation reicht oder vielleicht sogar gar keine.
Nachtrag 2
Investiere mal 2 oder 3 Euronen in Urin-Teststreifen für Glukose. Bei Deinen aktuellen BZ-Messungen sollten die deutlich Glukose im Urin anzeigen. Allerdings gibt es hier im Forum einen nachgewiesenen Fall, in dem trotz sehr hohen Blutzuckers keine Glukose ausgeschieden wird. Der hat zwar hohen BZ, aber keinen Diabetes.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 21.06.2022 10:10:37 | IP (Hash): 1579799703
ThomaS1968 schrieb:
Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich seit vielen Jahren Vegetarier/Veganer bin. Könnte ich auch unter diesbezüglichen Mangelerscheinungen leiden?
Hallo Thomas,
das HbA1c kann eventuell durch Mangelerscheinungen, z.B. durch Eisenmangel, verfälscht werden, die BZ-Werte aber nicht. Da bei dir BZ-Werte und HbA1c ungefähr zusammenpassen, kannst du nicht auf verfälschte Werte hoffen - deine Werte sind leider tatsächlch so schlecht.
Du musst unbedingt und ziemlich schnell zu einem Diabetologen und musst bis dahin, wie July beschrieben hat, auf Anzeichen einer Ketoazidose achten. Wenn du nicht so schnell einen Diabetologentermin bekommst, dann lass dir von deinem Hausarzt zumindest erst mal Basalinsulin verschreiben. Damit wäre die Gefahr einer Katoazidose gebannt, auch wenn deine BZ-Werte vielleicht nur wenig besser wrden. Alle anderen Diabetesmedikamente außer Insulin brauchst du dir von deinem Hausarzt bis zum Facharzttermin und bis zur Feststellung des Diabetestyps nicht andrehen zu lassen. Bestenfalls bewirken sie nichts, leider kann so eine eventuell falsche Behandlung manchmal auch schaden.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 21.06.2022 10:43:33. Grund: BBCodes -
am 21.06.2022 11:24:16 | IP (Hash): 489561694
Hallo Thomas
Hier mal mein Werdegang
Schockdiagnose vor 2 Jahren 13,9 HbA1c.
Meine ersten gemessenen Nüchternwerte ohne Medikation aber sofortiger laienhafter Ernährungsumstellung
284, 254, 262, 267, 256, 267, 230, 219, 245, 252, 232, 240, 207
Dann Metformin einschleichend von 500 bis 2000
178, 173, 151, 155, 131, 125, 139, 128, 146, 128, 128, 137, 118, 122 und da blieb er dann (zwischen 120 und 140)
Nach 3 Wochen erster Termin bei meiner Diabetologin, die mir sofort Insulin verschreiben wollte.
Ich habe mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt und wir haben dann mit Metformin weiter gemacht.
Nach 1 Monat einen HbA1c von 11,9, nach weiteren 3 Monaten 6,3.
Leider habe ich Metformin nicht vertragen und wurde auf Siofor, Dosis 1000 umgestellt.
Ein Versuch auf Dosis 1500 schlug fehl und so blieb es seitdem bei 1000.
Der HbA1c stieg auf 6,6.
Seit 9 Monaten achte ich mehr oder weniger streng auf KH. Im Schnitt esse ich etwas über 80 KH am Tag.
Der HbA1c liegt nun bei 6.1 und der Nüchternwert im Schnitt bei 105.
Ich betreibe keinerlei Sport.
Was ich damit sagen will
Bevor das schwere Geschütz Insulin aufgefahren wird
sollte erst alles versucht werden mit leichteren Waffen den Gegner Diabetes in Schach zu halten.
Natürlich ist jeder Mensch individuell - einen Versuch ist es aber Wert.
Ich werde wohl in ein paar Jahren wohl auch Insulin brauchen aber hoffe und arbeite daran das ich es so lange wie möglich herauszögern kann.
Wünsche dir viel Erfolg - egal wie
Gruß
Peter
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,1 Stand 04/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 21.06.2022 11:49:11 | IP (Hash): 1801698495
Hallo Hugin,
das hast du ja super hinbekommen! So etwas geht natürlich nur bei Diabetes Typ 2. Nicht bei Typ 1, da muss auf jeden Fall Insulin gespritzt werden. Btw verstehe ich nie so richtig den Horror vor Insulin, ist doch eine tolle Sache. -
am 21.06.2022 12:23:42 | IP (Hash): 489561694
Jetzt, nach 2 Jahren, mit dem gelernten, könnte ich wohl auch damit umgehen.
Wenn ich einige Typ 2 in meinem Umfeld so sehe - meine Herren!
Als rein mit der Pizza - kann ich ja weg spritzen.
Oh, der Zucker ist zu hoch - dann setze ich mir noch einen Schuß.
Und dann jammern das der HbA1c zu hoch ist und über Nervenschäden klagen.
Es trifft ja nicht auf jeden zu
aber Insulin verführt zu Disziplinlosigkeit - man kann ja alles weg spritzen.
Und das kann man eben nicht!
Ich bin kein Fanatiker. Ich „gönne“ mir auch was.
Mal ein Stückchen Kuchen, ein kleines Eis. Ich esse Nudeln und Kartoffeln.
Wenn ich unterwegs bin und mir ist danach auch mal ein Brötchen mit Fleischkäse oder ähnliches.
Dann wird das Abendessen eben umgeplant.
Wie manche jedoch so sorglos - durch Insulin - mit ihrem Körper umgehen verstehe ich nicht.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,1 Stand 04/22 (ich arbeite weiter daran)ber Nervensch
Bearbeitet von User am 21.06.2022 12:39:22. Grund: . -
am 21.06.2022 13:17:24 | IP (Hash): 980570203
Hallo Thomas,
vordringlich wäre bei Deinem Hausarzt also die Klärung der Frage, ob Du Typ1 oder Typ2 hast.
Typ 1 wird durch Bestimmung Diabetes-spezifischer Antikörper nachgewiesen, die bie Typ 2 nicht vorhanden sind.
Bei Typ 2 wäre Metformin das Medikament der ersten Wahl, wenn nicht sofort Insulin gespritzt wird.
Bei Typ 1 wäre Metformin unnütz.
Lass Dich also nicht mit einem Rezept für Metformin abspeisen, weil "es ja höchstwahrscheinlich Typ 2 sein wird."
Lg Hape -
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am 21.06.2022 19:33:37 | IP (Hash): 904909621
Hallo. Ich hatte Anmeldeschwierigkeiten gestern und bis eben und konnte mich daher leider bislang noch nicht wieder zu Wort melden...
Gleich heute morgen habe ich einen Termin für Übermorgen (Do.) in einer sehr gut bewerteten Diabetologie-Praxis bekommen, bei dem meine Geschichte wohl mit System untersucht bzw. diagnostiziert werden wird.
Ich bin heilfroh, auch und gerade nachdem was ich hier so alles geraten bekam, dass ich diesen schnellen Termin bei Fachleuten bekommen habe.
Auf alle Fälle laß ich den LADA-Typ I-Verdacht abprüfen! July95 - Viiielen Dank für diesen Hinweis!
Messe bis Donnerstag sehr engmaschig, was mir zudem auch gleich bei der Terminanfrage auferlegt wurde.
Es folgt auch eine gründliche Blutuntersuchung...
Vielen Dank erstmal an ALLE, werde nachberichten! -
am 21.06.2022 19:48:37 | IP (Hash): 904909621
Hallo Peter, vielen Dank für die Beschreibung deiner Geschichte! Das macht wieder bissel Hoffnung, vielleicht auch erstmal nur mit Metformin hinzukommen, es zumindest erstmal damit zu versuchen...
Ich werde mir sicherlich Wahlmöglichkeiten offen halten und hoffe, dass der Arzt (den ich halt noch nicht kenne..) soweit tolerant mitgeht?. -
am 21.06.2022 20:38:17 | IP (Hash): 512377262
Gratuliere zum schnellen Gelingen vom ersten Schritt! Daumendrück für's gute Gelingen des/der nächsten :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 21.06.2022 23:01:14 | IP (Hash): 797742175
... und lass die Kohlenhydratbomben (Haferkur) weg... -
am 21.06.2022 23:07:38 | IP (Hash): 904909621
Danke Jürgen, ich geh's an! Vermutlich spät genug...
Werde auf alle Fälle nachberichten, was Donnerstag, oder bei der Blutuntersuchung rausgekommen ist. -
am 21.06.2022 23:10:36 | IP (Hash): 904909621
Ja auf alle Fälle meide ich jetzt Kohlenhydrate.
Die Haferkur war natürlich für mich mal gar nix! Ich hab' nur immer gehört, mit so einer Haferkur würde die Leber entfettet und Hafer würde zudem den Blutzucker senken. Es sind aber eben auch nur Kohlenhydrate... -
am 21.06.2022 23:14:03 | IP (Hash): 904909621
Danke Rainer! Habe mich in meine katastrophalen Werte mittlerweile gut eingefügt, sprich ich nehme sie an.
Basalinsulin..., muss das täglich gespritzt werden? 🙈 -
am 21.06.2022 23:39:00 | IP (Hash): 748589264
Super, dass du schnell einen Notfalltermin beim Diabetologen bekommen hast. Das spricht für diese Praxis.
ThomaS1968 schrieb:
Basalinsulin..., muss das täglich gespritzt werden? 🙈
Je nach Art des Basalinsulins wird dieses 1-2 Mal täglich gespritzt. Bei Typ1 Lada kommen dazu noch das Bolusinsulin vor jeder Mahlzeit dazu.
Viele stellen sich das Insulin spritzen übrigens deutlich schlimmer vor im Vorhinein und sind dann hinterher positiv überrascht. Natürlich nicht alle, aber wie gesagt viele. Es sind ganz kleine Nadeln, 4 oder 5mm lang und der Pen erinnert auch überhaupt nicht an eine richtige Spritze. Sollte jemand eine starke Nadelphobie haben - wie ich, gibt es auch dort Lösungen. -
am 22.06.2022 00:37:01 | IP (Hash): 904909621
Mir ist mittlerweile sehr bewußt, dass die Ärzte keine geringere Aufgabe von mir gestellt bekommen, als mir das Leben zu retten.
Wenn das also nur mit Spritzen geht, dann werde ich das wohl annehmen (müssen).
Angst davor habe ich soweit nicht... -
am 22.06.2022 00:55:49 | IP (Hash): 904909621
Alles klar, werd' diese Glukoseteststreifen gleich morgen holen und testen. Why not?