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Habe wohl Diabetes Typ II..., bestenfalls?!

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    am 29.06.2022 22:29:40 | IP (Hash): 105091391
    Relativ einfache Sache: https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar hat die Tendenz zu bleiben = Remission. Dauerhaft (8,9,10…Wochen) darüber hat die Tendenz zu steigen. Die Entwicklung zeigt, wohin. Wobei jeder von uns für sich selbst entscheiden mag, bis wie hoch?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 29.06.2022 22:35:40 | IP (Hash): 904909621
    Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?
  • Lena8107

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    am 29.06.2022 22:44:57 | IP (Hash): 1621261130
    Dazu sollte der Diabetolge bestimmen, was genau deine Bauchspeicheldrüse an Eigeninsulin produzieren kann.
    Eine Arbeitskollegin von mir, Typ 2 Diabetikerin,
    startete vor 10 Jahren auch mit einem Langzeitwert von 8, irgendwas.
    Mittlerweile ist der Langzeitwert mit Diät und Jardiance bei 5,5.
    Insulin spritzt sie nicht, da sie noch eine sehr gute Eigenproduktion hat.
    Allerdings war sie zum Diagnosezeitpunkt stark übergewichtig und hat sehr ungesund gelebt.

    Bei dir ist der Fall etwas anders, da du ja bereits ordentlich abgenommen hast und die Werte trotzdem nicht besser geworden sind.
    Deshalb tippe ich bei dir eher auf einen Typ 1 Diabetes.
    Möglich ist aber auch ein Typ 2 Diabetes.

    Sollte es LADA sein, so kann es auch sein, dass durch die Unterstützung mit Insulin noch viele Jahre eigenes Insulin vorhanden ist.
    Das macht die Einstellung deutlich einfacher und ist nicht unbedingt schlechter zu handhaben, als ein Typ 2 Diabetes.
    Komplizierter wird es erst, wenn die Eigenproduktion völlig versagt.
    Das kann sich aber über Jahre ziehen………


    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:34:56. Grund: *
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    am 29.06.2022 22:58:38 | IP (Hash): 904909621
    Ja Lena, befürchte ich auch bald... Das hat mich ja auch so verwundert, dass 22 kg Gewichtsabnahme rein gar nix gebracht haben...
    Da hab' ich mittlerweile nun auch Typ I vor Augen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 22:59:34 | IP (Hash): 1621261130
    Da musst du tatsächlich einfach abwarten……….
    Jetzt hast du natürlich wirklich Pech und deine Geduld wird erneut auf die Probe gestellt.
    Aber bis nächste Woche ist‘s ja nicht mehr lang
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:01:52. Grund: *
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    am 29.06.2022 23:07:37 | IP (Hash): 904909621
    Ich kann's manchmal selbst kaum glauben, wie gelassen ich all dem entgegenblicke...
    Das Wichtigste für mich ist tatsächlich, dass sich jetzt erstmal jemand vom Fach meinem Zuckerproblem überhaupt und mit System annimmt. Da bin ich erstmal sehr froh und dankbar, denn soweit ich gehört habe, ist diese Praxis ziemlich am oberen Patientenlimit. Naja, vielleicht hat ja auch mein Privatstatus bissel nachgeholfen, wobei ich da nicht stolz drauf bin. Das ist eher traurig...
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:11:13. Grund: Ergänzung
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 23:21:47 | IP (Hash): 1621261130
    Das ist die richtige Einstellung.
    Ich bin auch bis heute froh und dankbar, dass ich einen wirklich tollen Diabetologen habe, dem ich sehr vertraue.
    Als ich mit der Insulintherapie noch ganz am Anfang war und natürlich neu in der Praxis, standen dummerweise die Osterfeiertage und Praxis Urlaub an.
    Er hat mich trotzdem auf dem Handy angerufen und die Werte abgefragt, außerdem hatte ich direkt einen Sensor am Arm und das noch vor Genehmigung durch die Krankenkasse.


    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:32:44. Grund: *
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    am 29.06.2022 23:25:53 | IP (Hash): 105091391
    ThomaS1968 schrieb:
    Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?


    So ganz einfach lässt sich Deine Frage nicht beantworten, denn in jedem Fall wird sich das Ergebnis daran ausrichten, was Du wie 24/7 machst.

    Hier hat mal ein flashbang05 mitgechrieben, aktiver Bundespolizist mit Leib und Seele und absolut nix Schreibtischtäter. Seine Herausforderung war LADA. Weil da schon Beamter auf Lebenszeit, wäre normal ne Schreibtisch Karriere gewesen. Hat den Mann aber nicht interessiert, und so hat er sich erarbeitet, dass er seinen BZ für 12 Stunden ohne Messen bei Null bis vollem Körpereinsatz allein mit passend(!) Basal plus Bolus bei Essen (nicht regelmäßig und auch nicht vorher messen) ohne Hypos im Bereich bis HbA1c 6,5 halten konnte. Hat er 6 Monate unter strenger Überwachung vorexerziert und passend für dem Gipfel in Greifswald alle Lizenzen und Patente uneingeschränkt wiederbekommen.

    Es geht., Aber dafür hat der Mann 2 Jahre hart gearbeitet. Denn für ihn kam nur das Weitermachen in seinem Traumberuf infrage.
    Klaŕ wäre das mit T2 einfacher, wenigstens im Prinzip. Denn "gesund" ist halt nicht das fachoffielle Ziel mit Diabetes und schon gar nicht mit Typ 2.

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  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 23:46:59 | IP (Hash): 1621261130
    hjt_Jürgen schrieb:
    ThomaS1968 schrieb:
    Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?


    So ganz einfach lässt sich Deine Frage nicht beantworten, denn in jedem Fall wird sich das Ergebnis daran ausrichten, was Du wie 24/7 machst.

    Hier hat mal ein flashbang05 mitgechrieben, aktiver Bundespolizist mit Leib und Seele und absolut nix Schreibtischtäter. Seine Herausforderung war LADA. Weil da schon Beamter auf Lebenszeit, wäre normal ne Schreibtisch Karriere gewesen. Hat den Mann aber nicht interessiert, und so hat er sich erarbeitet, dass er seinen BZ für 12 Stunden ohne Messen bei Null bis vollem Körpereinsatz allein mit passend(!) Basal plus Bolus bei Essen (nicht regelmäßig und auch nicht vorher messen) ohne Hypos im Bereich bis HbA1c 6,5 halten konnte. Hat er 6 Monate unter strenger Überwachung vorexerziert und passend für dem Gipfel in Greifswald alle Lizenzen und Patente uneingeschränkt wiederbekommen.

    Es geht., Aber dafür hat der Mann 2 Jahre hart gearbeitet. Denn für ihn kam nur das Weitermachen in seinem Traumberuf infrage.
    Klaŕ wäre das mit T2 einfacher, wenigstens im Prinzip. Denn "gesund" ist halt nicht das fachoffielle Ziel mit Diabetes und schon gar nicht mit Typ 2.

    Beim LADA hat man oft eine lange Remission, wo die Bauchspeicheldrüse weiterhin super mitarbeitet.
    Ich arbeite auch weiterhin in meinem Job, körperlich anstrengend + Schichtdienst.
    Das wird, leider nun ohne Eigenproduktion, schwieriger, aber weiterhin nicht unmöglich.
    Dank Sensor habe ich immer alles im Blick und nun bekomme ich wahrscheinlich zusätzlich eine Insulinpumpe zur Unterstützung :-)
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    am 29.06.2022 23:48:18 | IP (Hash): 904909621
    Wie meinst Du das Jürgen, "...mit Typ 2 schon gar nicht."?
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, stellst Du die Typ II-Diagnose immer als das größere Übel dar. Warum?
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:48:59. Grund: Ergänzung