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Habe wohl Diabetes Typ II..., bestenfalls?!

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    am 04.07.2022 22:51:32 | IP (Hash): 904909621
    Hallöle July95.
    Danke für die Sensor-Empfehlung! Hatte heute vergleichsweise viel zu tun bzw. präsent zu sein. Haben endlich unsere Klima-Anlage eingebaut bekommen...
    Die Praxis hat mal vor, morgen wieder zu öffnen.
    Also nochmal mindestens bis morgen warten...
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    am 05.07.2022 10:07:09 | IP (Hash): 904909621
    Hallo Leute, endlich gehts weiter und mein Ergebnis ist da...
    Eindeutig LADA Typ 1.
    Habe heute gleich einen Termin in der Praxis...
    Bin gefestigt und werde mich der neuen Aufgabe stellen.
    LG erstmal und euch einen schönen Tag.
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    am 05.07.2022 10:44:39 | IP (Hash): 1866161385
    ThomaS1968 schrieb:
    Hallo Leute, endlich gehts weiter und mein Ergebnis ist da...
    Eindeutig LADA Typ 1.
    Habe heute gleich einen Termin in der Praxis...
    Bin gefestigt und werde mich der neuen Aufgabe stellen.
    LG erstmal und euch einen schönen Tag.



    Jetzt hast du erstmal Gewissheit, der starke Verdacht auf Lada bestand ja eh.

    Dank der neuen Technologien ist ein Typ1 Lada nicht mehr so schwierig behandelbar wie damals bei deinem Bruder. Das bekommst du hin. Besonders ein Blutzuckersensor erleichtert vieles. Bei Fragen kannst du dich hier im Forum ja melden. Am Anfang ist es auch ganz normal, dass du viele Fragen hast. Frage deine Diabetespraxis auch nach einer ICT-Schulung speziell für Typ1 Diabetiker. Dort lernst du dann alle Grundlagen.
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    am 05.07.2022 11:19:26 | IP (Hash): 396512645
    ThomaS1968 schrieb:
    Hallo Leute, endlich gehts weiter und mein Ergebnis ist da...
    Eindeutig LADA Typ 1.

    Toll, dass du jetzt ein eindeutiges Ergebnis hast. Nun kannst du mit der richtigen Strategie deine BZ-Werte normalisieren und dein Leben mit dem Diabetes möglichst gesund und möglichst angenehm gestalten - du schaffst das bestimmt.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

    Bearbeitet von User am 05.07.2022 11:21:36. Grund: BBCodes
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    am 05.07.2022 11:45:06 | IP (Hash): 1964925541
    The Eagle has landed

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    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,1 Stand 04/22 (ich arbeite weiter daran)
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    am 05.07.2022 12:54:59 | IP (Hash): 904909621
    Huhu... Vielen Dank ihr Guten! Ja, genau, "The eagle has landed" und mir gehts jetzt besser als noch 1/2 Jahr. Jetzt weiß ich endlich was los ist und es gibt Konzepte dafür.
    Werde mir sicherlich so einen Sensor zulegen und eine Schulung werde ich natürlich auch machen. Meine Praxis ist wohl auch ein Schulungszentrum, wie ich lesen konnte.
    Mein Termin ist erst morgen, da hatte ich vor lauter lauter die eMail falsch interpretiert, die ich bekommen hatte. Übrigens, ich bat um eine eMail-Benachrichtigung in dieser Corona-Phase dort, die waren also nicht unsensibel...
    Also ich werd' euch auf jeden Fall morgen (vermutl. erst am Nachmittag) von meinen "Auflagen" berichten. Ich bin dann auf eure "Analyse" gespannt. Ich hab' schon gemerkt, ihr seit alle Profi's...
  • Lena8107

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    am 05.07.2022 14:06:42 | IP (Hash): 1165937622
    Gut, dass du jetzt weißt, welcher Diabetes Typ du bist.
    So kannst du bald mit der ICT voll durchstarten.
    Auf jeden Fall solltest du einen Sensor beantragen, vielleicht hat die Praxis auch einen Sensor für dich vorrätig zur Überbrückung.
    So lief das damals zumindest bei mir :-)
    Ich habe den libre 3 und komme sehr gut damit zurecht.
    Viel Erfolg!
    Bearbeitet von User am 05.07.2022 14:19:42. Grund: *
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    am 06.07.2022 17:11:38 | IP (Hash): 904909621
    Hallo zusammen.

    Also heute war ich wieder in der Diabetologie-Praxis, diesmal bei einem der beiden Ärzte. Mit einem anheimenden "Du" hat mir der Arzt erklärt, dass ich trotz der ziemlich gesicherten Diagnose LADA Typ I aufgrund des Antikörpertests aber vermutlich noch eine kleine Restfunktion erhalten habe.
    Er hat mir auch diese Honeymoon-Phase erklärt und daher erstmal eine Intnsivierung des Langzeit-Insulins mit einem systematischen Programm verordnet.
    Hierbei wird morgen früh statt mit 12 IE nun mit 14 IE weitergemacht...

    Hier mein "Starterprogramm":

    Zielrange sollte 90 - 120 mg/dl NBZ werden. Ein HbA1c sollte bei mir mit unter 7% angestrebt werden.

    1. Sollte der Nüchternblutzucker an allen 3 aufeinander folgenden Tagen über 154 mg/dl liegen, morgens in Zukunft immer 2 Einheiten Insulin mehr spritzen.

    2. Sollte der Nüchternblutzucker an allen 3 aufeinander folgenden Tagen über 120 mg/dl liegen, morgens in Zukunft immer 1 Einheit Insulin mehr spritzen.

    3. Sollte der Nüchternblutzucker an 2 aufeinander folgenden Tagen unter 90 mg/dl liegen, morgens in Zukunft immer 1 Ei heit Insulin weniger spritzen.

    Ich habe hierzu auch eine Tabelle zum Eintragen mitbekommen. Ich muss natürlich auch 1h nach dem Frühstück, vor dem Mittagessen, 1h nach dem Mittagessen, vor dem Abendessen, 1h nach dem Abendessen und vor dem Schlafengehen den BZ
    messen.

    Desweiteren wurde mir ein BZ-Meßsensor verschrieben. Ich bekomme den FreeStyle Libre 3. Mit diesem System und einer entsprechenden App-Anmeldung ist es dann auch für meine Praxis möglich, meine Werte abzurufen.

    In der Praxis befindet sich auch ein Schulungszentrum. Eine Schulung werde ich dann zeitnah natürlich auch mindestens 1x besuchen, keine Frage...

    So, das war's erstmal fürs Erste. Ich bin jetzt mal gespannt, ob ich mit dem Langzeit-Insulin tatsächlich bis unter 120 mg/dl kommen kann...?.
    __________________________________________________________________________________
    LADA Typ I, wohl noch in der Honeymoon-Phase...
    Bearbeitet von User am 06.07.2022 17:15:03. Grund: Ergänzung
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    am 06.07.2022 17:53:53 | IP (Hash): 391905149
    Hallo Thomas

    Hast du den Arzt zum Thema Alkohol befragt - würde mich brennend interessieren.

    Deine Auflistung nenne ich mal einen Fahrplan. Hoffentlich kommt der nicht nach der DB :-)

    Jetzt heißt es dranbleiben und dokumentieren.
    Was habe ich gegessen, wie viel - am besten die Kohlenhydrate berechnen.
    Mit der Zeit geht das wie von selbst und Überraschung sind mit den Erfahrungen dann fast keine zu fürchten.
    Natürlich ist der Körper keine Maschine. Aber die Abweichungen sind dann nicht so gravierend.

    Wünsche dir viel Erfolg und vor allem Durchhaltevermögen.

    Gruß
    Peter


    ______________
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    am 06.07.2022 18:00:32 | IP (Hash): 904909621

    Nein, zum Thema Alkohol habe ich noch keine Frage gestellt. Da erwarte ich mir einmal etwas in einer Schulung...
    __________________________________________________________________________________
    LADA Typ I, noch in der Honeymoon-Phase...
    Bearbeitet von User am 06.07.2022 18:09:54. Grund: Ergänzung
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    am 06.07.2022 18:12:00 | IP (Hash): 1912684861
    Wie Peter schon geschrieben hat: Super, dass Du endlich nen konkreten Fahrplan hast!

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 06.07.2022 19:30:53 | IP (Hash): 165374861
    ein kleiner Hinweis noch: Du solltest nach Möglichkeit Abends immer um die gleiche Uhrzeit spritzen, und morgens immer um die gleiche Uhrzeit für den NBZ aufstehen. So mache ich das.
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    am 06.07.2022 19:34:20 | IP (Hash): 904909621
    Ja Helmut, so will ich das auch machen.
    Das sind zwei einfach gleichzuschaltende Parameter in diesem "Spiel"...
    Da nutze ich die Stetigkeit unseres Tagesablaufes schon auch...

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    LADA Typ I, noch in der Honeymoon-Phase mit Toujeo
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    am 06.07.2022 21:18:48 | IP (Hash): 1831871773
    ThomaS1968 schrieb:
    Hallo zusammen.

    Also heute war ich wieder in der Diabetologie-Praxis, diesmal bei einem der beiden Ärzte. Mit einem anheimenden "Du" hat mir der Arzt erklärt, dass ich trotz der ziemlich gesicherten Diagnose LADA Typ I aufgrund des Antikörpertests aber vermutlich noch eine kleine Restfunktion erhalten habe.
    Er hat mir auch diese Honeymoon-Phase erklärt und daher erstmal eine Intnsivierung des Langzeit-Insulins mit einem systematischen Programm verordnet.
    Hierbei wird morgen früh statt mit 12 IE nun mit 14 IE weitergemacht...

    Hier mein "Starterprogramm":

    Zielrange sollte 90 - 120 mg/dl NBZ werden. Ein HbA1c sollte bei mir mit unter 7% angestrebt werden.

    1. Sollte der Nüchternblutzucker an allen 3 aufeinander folgenden Tagen über 154 mg/dl liegen, morgens in Zukunft immer 2 Einheiten Insulin mehr spritzen.

    2. Sollte der Nüchternblutzucker an allen 3 aufeinander folgenden Tagen über 120 mg/dl liegen, morgens in Zukunft immer 1 Einheit Insulin mehr spritzen.

    3. Sollte der Nüchternblutzucker an 2 aufeinander folgenden Tagen unter 90 mg/dl liegen, morgens in Zukunft immer 1 Ei heit Insulin weniger spritzen.

    Ich habe hierzu auch eine Tabelle zum Eintragen mitbekommen. Ich muss natürlich auch 1h nach dem Frühstück, vor dem Mittagessen, 1h nach dem Mittagessen, vor dem Abendessen, 1h nach dem Abendessen und vor dem Schlafengehen den BZ
    messen.

    Desweiteren wurde mir ein BZ-Meßsensor verschrieben. Ich bekomme den FreeStyle Libre 3. Mit diesem System und einer entsprechenden App-Anmeldung ist es dann auch für meine Praxis möglich, meine Werte abzurufen.

    In der Praxis befindet sich auch ein Schulungszentrum. Eine Schulung werde ich dann zeitnah natürlich auch mindestens 1x besuchen, keine Frage...

    So, das war's erstmal fürs Erste. Ich bin jetzt mal gespannt, ob ich mit dem Langzeit-Insulin tatsächlich bis unter 120 mg/dl kommen kann...?.
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    LADA Typ I, wohl noch in der Honeymoon-Phase...




    Super, der Plan ist gut und dass du den Libre 3 bekommst, ist auch sehr gut. Ich selbst hatte nur Libre 1 und 2 im Gebrauch, aber sollte es beim Libre 3 auch funktionieren, trage alle Ereignisse, Bewegung, Kohlenhydrate, Insulindosis, etc. ein. Da kannst du dann später besser auswerten, wie bestimmte Dinge deinen Blutzucker verändern. Sollte es auch noch das Freifeld-Kommentarfeld geben, dann nutze es intensiv. Also welche Bewegung, welche Dauer, welche Nahrungsmittel hast du zu dir genommen. Hast du ggf. mal länger geschlafen, später ins Bett, ... Je mehr Daten du zusammen hast, umso mehr kannst du daraus Dinge ableiten. Bspw. Bewegung wirkt bei mir unterschiedlich je nach Tageszeit, Zyklussensibilität, Art der Anstrengung und ob ich aktives Bolusinsulin habe oder nicht. Mit der Zeit findet man aber solche Dinge heraus.

    Bei deinem Plan hätte ich noch eine Ergänzung. Mit dem Libre 3 solltest du dann nicht nur auf den Nüchternwert schauen, sondern bei der INSULINERhöhung auch einen Blick auf den Kurvenverlauf um 0-3 Uhr nachts haben. Dort ist die Insulinsensibilität nämlich am höchsten und somit die Unterzuckerungsgefahr am höchsten. Es gab mal vor drei vier Jahren in einem anderen Forum auch ein Typ1 Lada nur mit Basalinsulin, wo ausschließlich die Basaldosis am Nüchternwert festgemacht wurde. Ergebnis er hat immer mehr und mehr gespritzt, weil er in der Nacht unbemerkt unterzuckert war, dank Gegenregulierung vom Körper war dann aber der Nüchternwert wieder deutlich erhöht... Als er dann einen Libre Sensor bekam wurde klar, was das große Problem bei ihm war.

    Zum Libre 3 miss am Anfang einige Male bei graden Kurvenverlauf, bei Bewegung und beim Essen die Spitzen blutig gegen um zu verstehen, wie der Sensor reagiert. I.d.R. ist der Sensor bei gleichen Kurvenverlauf recht identisch mit dem Blutzuckerwert, bei stark steigenen oder fallenden Werten hinkt der Sensor aber 15min nach.
    Und bei einigen messen die Sensoren sehr gut und passend zum blutigen Wert, bei einigen messen die Sensoren etwas zu hoch oder etwas zu tief (+ oder -20mg/dl) bei wenigen funktioniert der Libre gar nicht und sie haben große Abweichungen.
    Und noch was bei einigen misst der Sensor von Beginn an gut bzw. mit einer gleich bleibenden Abweichung, bei einigen braucht er eins bis max. zwei Tage bis er gute Werte anzeigt.

    Wenn du dann weißt wie der Libre 3 Sensor bei dir i.d.R. misst, brauchst du nur noch zu Beginn jedes Sensors messen, ob er normale Abweichung hat, oder irgendwie fehlerhaft sein könnte sowie wenn dir die Werte komisch vorkommen. Ich persönlich brauche mit Libre 2 bzw. jetzt Dexcom G6 i.d.R. nur ca. 30 TS pro Quartal. Am Anfang eines neuen Sensor-Systems hatte ich in einem Quartal schon 100 TS benötigt.

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    am 06.07.2022 21:23:20 | IP (Hash): 1831871773
    Noch was, wenn du Interesse an guten Informationsquellen hast:

    Hier einige, die mir sehr gut geholfen haben.

    Alles zu Diabetes, Insulintherapie:
    https://diabetesinfo.de/fortgeschrittene.html

    Tricks zum Libre, gute Anbringung, Verbindung zu LibreView
    https://mein.FreeStyle.de/content/

    Erklärungen zur Verwendung eines CGM-Systems (wie dem Libre), Bewertung der Sensorwerte, Therapieanpassung anhand der Sensorwerte
    https://www.blood-sugar-lounge.de/?s=spectrum+shorts&search_type=coaching
  • Lena8107

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    am 06.07.2022 21:32:57 | IP (Hash): 382436152
    Das klingt doch nach einem guten Fahrplan :-)
    Einige Monate nach Beginn der Insulintherapie kann es sogar nochmal passieren, dass du entweder wenig oder überhaupt kein Insulin brauchst für eine unbestimmte Zeit.
    Der Libre 3 Sensor ist super. Ich habe in der Regel Sensoren, die bei waagerechtem Verlauf punktgenau mit den blutigen Kontrollen übereinstimmen.
    Ist das mal nicht so, dann zeigt der Sensor bei mir oft zu hohe Werte an, das aber dann konstant um z.B. 20mg/dl.
    Die Alarmfunktion ist auch super, der Sensor ist sehr klein und die Handhabung ist einfach.
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    am 07.07.2022 00:20:24 | IP (Hash): 904909621
    Vielen lieben Dank July95 & Lena für die vielen Anregungen.... Werde alles noch ein paar Mal lesen und dann sicherlich auch abspeichern.
    Ja, der libre3 soll in der Übereinstimmung zur Blutmessung ca. 20 Min. hinterher hinken, weil er den Zuckergehalt eher in der Gewebeflüssigkeit misst. wenn man's weiß, ist das aber kein Problem, denke ich....
    Den "Fahrplan" find' ich auch okay und auch, dass ich nicht gleich die Mahlzeiten-Spritze aufgedrückt bekommen habe. Sie wird wohl kommen, aber vielleicht kann ich doch etwas sanfter und dann auch mit mehr Informationen versehen "hinüber gleiten"...?.

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    LADA Typ I, noch in der Honeymoon-Phase mit Toujeo
    Bearbeitet von User am 07.07.2022 00:21:19. Grund: Ergänzung
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    am 07.07.2022 22:49:13 | IP (Hash): 299194457
    ThomaS1968 schrieb:

    Zielrange sollte 90 - 120 mg/dl NBZ werden. Ein HbA1c sollte bei mir mit unter 7% angestrebt werden.
    1. Sollte der Nüchternblutzucker an allen 3 aufeinander folgenden Tagen über 154 mg/dl liegen, morgens in Zukunft immer 2 Einheiten Insulin mehr spritzen.
    2. Sollte der Nüchternblutzucker an allen 3 aufeinander folgenden Tagen über 120 mg/dl liegen, morgens in Zukunft immer 1 Einheit Insulin mehr spritzen.
    3. Sollte der Nüchternblutzucker an 2 aufeinander folgenden Tagen unter 90 mg/dl liegen, morgens in Zukunft immer 1 Ei heit Insulin weniger spritzen.



    Ich fände es sehr spannend, wenn Du weiterhin Deine BZ-Werte schildertest.
    MfG Hape
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    am 07.07.2022 23:46:39 | IP (Hash): 904909621
    @Hape: Soll ich meinen NBZ tatsächlich weiterhin täglich einstellen?
    Übrigens, die Werte gehen schon runter. Heute Morgen hab' ich das erste Mal 14 IE Toujeo gespritzt. Die erste Zielmarke sind 154 mg/dl... (3x hintereinander unter 154...)

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    Bearbeitet von User am 07.07.2022 23:50:54. Grund: Ergänzung
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    am 08.07.2022 07:52:33 | IP (Hash): 904909621
    Heute Morgen 180... Es sieht wohl eher nach einer raschen Steigerung der Toujeo-Dosis aus, da ich vom ersten Zielwert 154 ja noch weit entfernt bin?.
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    am 08.07.2022 15:49:24 | IP (Hash): 1724040747
    Vorgaben wie die 154 finde ich immer spaßig. Sie suggerieren einen besonders wichtigen Wert - als ob da alle Messer 154 anzeigten und nicht der eine z.B. 163 und der andere 142.
    Aber selbst wenn sie alle diesen besonders wichtigen Wert gleich anzeigen würden, bliebe der völlig willkürlich gesetzt. Dafür gibt es meines Wissens keinerlei studienmäßige oder sonstwie verfahrensmäßige oder gar organische Begründung.
    Weniger besondere Wichtigkeit suggerierend hätte da auch 160 oder 150 angesagt worden sein können.

    Aber ist eigentlich auch wurscht, denn wichtig ist, dass der BZ-Verlauf insgesamt sinkt.

    Klar sollte man die Absenkung mit der Annäherung an um 120-100 für die meisten von 24 Stunden am Tag langsamer=vorsichtiger angehen lassen. Denn mit abnehmendem BZ aktivieren die Verbraucherzellen immer mehr von ihren Insulinrezeptoren, bis um 100 wieder alle aktiv sind. Nennt sich receptor up reglation.
    Und bei Mensch mit noch relativ jungem Lada und damit noch relativ(!) viel eigenem Insulin kommt da noch dazu, dass bei höherem BZ relativ viel von diesem eigenen als intaktes Proinsulin ausgegeben wird und damit nur 5-10% von der normalen BZ-Wirkung hat. Entsprechend weniger davon und damit mehr BZ-Wirkung bei sinkendem BZ.

    Proinsulin ist das Produktions- und Speichermolekül. Normal wird das bei der Ausgabe ins Blut in C-Peptid und Insulin geteilt. Mit zunehmendem Ausgabe-Stress, also eben mit immer höherem BZ, funktioniert immer weniger Teilung. Entsprechend wieder immer mehr Teilung mit sinkendem BZ.
    Bei uns mit Typ 2 gibt es schon in unserem Werden bei völlig gesundem BZ auffällig viel von dieser Stress-Ausgabe, und es wird angenommen, dass die geringstmögliche bei möglichst vielen von 24 Stunden um 80 mg/dl verläuft und das Maximum so um 120-140 im noch völlig gesunden BZ-Rahmen erreicht wird.

    Ok, mit LADA erledigt sich die anfängliche Ähnlichkeit, denn mit immer weniger produzierenden Betas sinkt deren Stressgrenze und damit die BZ-Wirkung vom eigenen Insulinrest. Am längsten erhält man sich die eigene Insulinwirkung wohl mit den meisten von 24 Stunden in der Gegend um 80-100, und am schnellsten los wird man sie wohl mit den meisten bei 120-140 und mehr.

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    am 08.07.2022 18:25:51 | IP (Hash): 1205180087
    hjt_Jürgen schrieb:
    Vorgaben wie die 154 finde ich immer spaßig. Sie suggerieren einen besonders wichtigen Wert - als ob da alle Messer 154 anzeigten und nicht der eine z.B. 163 und der andere 142.
    Aber selbst wenn sie alle diesen besonders wichtigen Wert gleich anzeigen würden, bliebe der völlig willkürlich gesetzt. Dafür gibt es meines Wissens keinerlei studienmäßige oder sonstwie verfahrensmäßige oder gar organische Begründung.
    Weniger besondere Wichtigkeit suggerierend hätte da auch 160 oder 150 angesagt worden sein können.



    jürgen! Du laberst dir hier wieder eine Kacke zusammen, oder danke für die hilfreiche Info die uns jetzt alle wieder schlauer gemacht hat.

    Ich glaube nicht das hier die Werte in dem Plan für Thomas willkürlich gesetzt wurden, sondern eher auf Erfahrung und Auswertungen beruhen. Das wird für Thomas schon der richtige Weg sein.
    Und nur Jürgen ist es der immer die Meinung wirklicher Experten anzweifeln muss.
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    am 08.07.2022 19:13:09 | IP (Hash): 904909621
    Ja Jürgen, den ersten Zielwert hätte man sicherlich auch auf 160 oder 150 legen können?. Ich hab' dahinter jedoch mehr ein systematisches Vorgehen gesehen, den BZ mit dem Basalinsulin in wohin auch immer zu drücken...
    Ein bisschen scheint sich sogar die erste Erhöhung auf 14 IE Toujeo schon auszuwirken. Werte um und über 300, ja noch nicht mal mehr 250 sind verschwunden.
    Heute vor der Mittagessenszeit waren es auch schon mal 110.
    Jetzt vor dem Abendessen waren es sogar 95...
    Ich bin jedenfalls motiviert und geduldig.
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    Bearbeitet von User am 08.07.2022 20:13:32. Grund: Ergänzung
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    am 08.07.2022 20:03:18 | IP (Hash): 1724040747
    ThomaS1968 schrieb:
    Heute vor der Mittagessenszeit waren es auch schon mal 110.


    Das entspricht doch genau dem, was ich geschrieben habe:
    Mit niedrigerem BZ-Verlauf insgesamt nimmt ein Teil der Einflüsse ab, die zu dem höheren BZ-Verlauf bislang beigetragen haben :)

    Vor dem Mittagessen haben die meisten von uns den tagsüber geringsten Insulinbedarf. Bei der Nacht etwa zwischen 1 und 3 Uhr haben die meisten von uns noch ein bisschen weniger. Darauf hatte July schon hingewiesen. Wenn da um 100-80 mg/dl erreicht werden, ist die nützliche Wirkung vom Basal erstmal ausgeschöpft. Dann kann u.U. zum Halten des Levels und dazu, dass es nicht weiter absinkt, notwendig sein, wieder die eine oder andere Einheit Toujeo zurück zu drehen.

    Kann durchaus sein, dass Du bis dahin gar nicht mehr sooo viel Geduld brauchst. Weiter gutes Gelingen :)

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    am 08.07.2022 20:16:49 | IP (Hash): 904909621
    Danke Jürgen. Wie oben ergänzt hab' ich heute vor dem Abendessen sogar 95 gehabt, bei moderatem Abendessen-Hunger, ohne Hypo-Gefühl...
    Diese Werte habe ich bestimmt schon 2 Jahre nicht mehr gesehen...
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    am 08.07.2022 22:30:03 | IP (Hash): 1831871773
    Die Werte sind echt schon super gut geworden. Ich würde übrigens erstmal unabhängig vom Nüchternblutzucker jetzt einige Tage die Toujeo-Dosis nicht erhöhen, wenn du im Tagesverlauf bereits bei 90-110 bist. Beobachte stattdessen mal, ob dein Nüchternblutzucker jetzt auch langsam runtergehen oder nicht.
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    am 09.07.2022 01:21:23 | IP (Hash): 904909621
    Ja liebe July, der Nüchtern-BZ scheint ohnehin das größere Problem zu sein... Der Nüchtern-BZ scheint fest im Dawn-Syndrom zu stecken. Er ist nun mittlerweile immer der höchste Wert des Tages...
    Naja, vielleicht krieg' ich den auch noch klein?.

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  • Lena8107

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    am 09.07.2022 02:15:47 | IP (Hash): 394321724
    Du bekommst bestimmt in nächster Zeit den Sensor genehmigt.
    Da kannst du dann den kompletten Verlauf sehen.
    Ansonsten haben sich die Werte ja schon sehr verbessert!

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    am 09.07.2022 09:03:49 | IP (Hash): 1790512074
    ThomaS1968 schrieb:
    Der Nüchtern-BZ scheint fest im Dawn-Syndrom zu stecken. Er ist nun mittlerweile immer der höchste Wert des Tages...
    Naja, vielleicht krieg' ich den auch noch klein?.


    Häufig geht das Dawn-Syndrom in dem Maße zurück, in dem man die Spitzen nach dem Essen zuverlässig unter 140 mg/dl hält.
    Bei mir selbst hat erst die Leberentfettung nach Taylor (Newcastle) schon nach 1 Woche im Programm dazu geführt, dass meine Nüchternkurve ab um 70-80 um 3 Uhr nicht mehr auf 150-160 und mehr gegen 8 Uhr ansteigt, sondern ohne Essen auch noch um 9 oder 10 Uhr um 80 verläuft. Das funzt seit gut 8 Jahren so.

    Meine Umfrage bei namhaften Diabetologen, ob sich das Dawn-Phänomen so auch bei Menschen mit Typ 1 abstellen lassen könnte, hat damals ergeben, dass man das nicht wisse, weil’s keine Studien dazu gäbe. Und dass es außerdem unwahrscheinlich sei, weil Typ 1 ja eher keine Fettleber hätten.

    Dabei hat Prof. Taylor mit seinen Untersuchungen belegt, dass die Fehlsteuerung der Glukose-Ausgabe bei der einen Leber erst bei 80% Verfettung eintritt und bei der anderen schon bei 20. Und bei 20 wird höchst selten von ner Fettleber gesprochen.
    Und die Menge vom Fett kann auch nicht ausschlaggebend für die Fehlfunktion sein, denn bei beiden Lebern stellt sich mit um ner Woche Entfettung von einem Tag auf den anderen die normale Glukose-Ausgabe ohne Dawn wieder her.

    Auch wenn Dich der Versuch jetzt reizen mag, das mit 14 Tagen auf 600-800 kcal pro Tag mal auszuprobieren, würde ich den an Deiner Stelle erst einmal so weit zurückstellen, bis Dein laufender ganz normaler Einstellungsprozess voll abgeschlossen ist.
    Dann kennst Du Deinen normalen BZ-Verlauf und weißt, wie der zu welchen Tageszeiten auf welche Eingaben reagiert. Das ist dann eine verlässliche Grundlage für Deinen Versuch - wenn Du dann noch magst?

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    am 09.07.2022 09:13:32 | IP (Hash): 421625546
    ThomaS1968 schrieb:
    Ich bin jedenfalls motiviert und geduldig.


    Ich wünsche dir, das du diese beiden Eigenschaften behältst.
    Die sind das wichtigste Überhaupt.
    Weiterhin viel Erfolg!
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  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 09.07.2022 11:00:33 | IP (Hash): 1575046744
    Ich habe ebenfalls Probleme mit den Nüchternwerten und generell mit schwankendem Basalverbrauch.
    Ich bin eher leichtgewichtig 166 cm 50 kg und habe keine Fettleber und keine Resistenz, das hat bei mir überhaupt nichts damit zu tun.
    Es ist aber so, dass halt Hormone freigesetzt werden ab 3 Uhr, wodurch man halt mehr Insulin benötigt, zusätzlich schwankt die Empfindlichkeit auf Insulin im Tagesverlauf.
    Auch Stress, schlechter Schlaf und Nachtarbeit wirken sich auf den Basalverbrauch aus.
    Das Tresiba wirkt ähnlich wie Toujeo schön gleichmäßig.
    Morgens (also so ab 3) bräuchte ich aber mehr, nachmittags wiederum weniger.
    Bei mir läuft’s deshalb bald auf eine Insulinpumpe hinaus, da kann ich den Bedarf genauer anpassen.
    Da ist halt der große Unterschied. Ich habe keine Eigenproduktion mehr, Jürgen sicherlich schon.
    Was Jürgen schreibt gilt für Typ 2 Diabetiker
    Da reicht oft Jahrzehnte lang die Eigenproduktion, wenn man die Resistenz durchbricht und die Fettleber bekämpft. Dann brauchen Typ 2 Diabetiker oft sehr!!! viel weniger Insulin bzw. das eigene Insulin reicht wieder aus und glättet die Nachtlinie.
    Unser ehemaliger Oberarzt, mittlerweile in Rente und 70 Jahre alt, hat seinen Typ 2 Diabetes durch Diät und 30 Kilo Gewichtsabnahme bis heute komplett ohne Medikamente voll im Griff. Die Diagnose war ein Zufallsbefund bei ihm vor über 30 Jahren.
    Das ist aber eine andere Welt, auch wenn Jürgen das nicht einsehen wird.
    Hast du mal darüber nachgedacht, dich zusätzlich im Insulinclub anzumelden?
    Das ist ein reines Typ 1 Forum…….

    Bearbeitet von User am 09.07.2022 13:35:43. Grund: *
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    am 09.07.2022 11:03:47 | IP (Hash): 901355279
    Lena8107 schrieb:
    Du bekommst bestimmt in nächster Zeit den Sensor genehmigt.

    Hallo Thomas,

    ich denke nicht, dass das so schnell geht. Solange du nur Basalinsulin spritzt, bekommst du den Sensor wahrscheinlich nicht genehmigt.

    Die gute Nachricht ist, dass du kannst dir kostenlos einen Testsensor schicken lassen kannst:
    https://www.FreeStylelibre.de/produkte/testen.html

    Damit hast du zwar nur erst mal 14 Tage den vollen Überblick, aber jetzt am Anfang hilft dir das bestimmt auch schon viel.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 09.07.2022 11:04:59. Grund: BBCodes
  • Lena8107

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    am 09.07.2022 11:39:07 | IP (Hash): 1575046744
    Rainer schrieb:
    Lena8107 schrieb:
    Du bekommst bestimmt in nächster Zeit den Sensor genehmigt.

    Hallo Thomas,

    ich denke nicht, dass das so schnell geht. Solange du nur Basalinsulin spritzt, bekommst du den Sensor wahrscheinlich nicht genehmigt.

    Die gute Nachricht ist, dass du kannst dir kostenlos einen Testsensor schicken lassen kannst:
    https://www.FreeStylelibre.de/produkte/testen.html

    Damit hast du zwar nur erst mal 14 Tage den vollen Überblick, aber jetzt am Anfang hilft dir das bestimmt auch schon viel.

    Alles Gute, Rainer

    Ich denke schon, dass das trotzdem klappt.
    Wie der Antrag gestellt wurde, weiß ich nicht. Wahrscheinlich steht aber drauf Typ 1 mit ICT, weil es eh darauf hinausläuft.

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    am 09.07.2022 11:52:50 | IP (Hash): 904909621
    NBZ heute 170...
    Hallo Rainer. Also mir wurde von meinem Diabetologen recht vollmundig versichert, dass ich den Libre3 von meiner Privaten auf alle Fälle bezahlt bekomme?.
    Jetzt bin ich bissel verunsichert, zumal das Kind schon im Brunnen liegt... Ich hab schon 7 Stück für ein Quartal bestellt...


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    am 09.07.2022 12:00:22 | IP (Hash): 901355279
    Dann kannst du deinem Diabetologen sicher glauben, er hat die Erfahrung. Für dich wäre dann höchstens noch interessant, dass du damit ganz schnell zu deinem ersten Sensor kommst.

    Bei den gesetzlichen KK sieht es allerdings anders aus.

    ____
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    Bearbeitet von User am 09.07.2022 12:34:36. Grund: BBCodes
  • Lena8107

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    am 09.07.2022 12:01:52 | IP (Hash): 1575046744
    Keine Angst, du wirst die Sensoren definitiv bekommen.
    Ich bin „nur“ gesetzlich versichert und auch das hat direkt geklappt.
    Da läuft das natürlich anders. Man schickt das Rezept vom Diabetologen zu Abbott und die Regeln alles mit der Krankenkasse.
    Man bekommt dann Quartalsweise Sensoren zugeschickt.
    Typ 1 Diabetes mit Insulintherapie stand bei meinem ersten Rezept und das reichte als Voraussetzung. Es ist ja klar, dass da noch der Bolus zukommt
    Bearbeitet von User am 09.07.2022 12:05:26. Grund: *
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    am 09.07.2022 13:49:53 | IP (Hash): 904909621
    Alles klar, bin wieder frohen Mutes, dass ich die "Knöpfe" bezahlt bekommen werde.

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  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 09.07.2022 13:50:42 | IP (Hash): 1575046744
    :-)
    Ich hatte den Knopf direkt an Tag 1 am Arm, die Praxis hat mir einen geschenkt.
    Dann habe ich mir noch einen kostenlosen Testsensor bestellt zur Überbrückung. Einen Sensor habe ich dann aus eigener Tasche bezahlt, aber auch das hat mir die Krankenkasse rückwirkend erstattet.
    Nach 6 Wochen kam dann die endgültige Zusage.
    Heute dauert es bei den Folgerezepten nur wenige Tage vom einreichen bis zur Genehmigung.
    Was mir noch einfällt: Abbott liefert keine Reinigungstücher mehr mit. Die solltest du dir vorher in der Apotheke besorgen, damit der Sensor auch 2 Wochen lang klebt.
    Bearbeitet von User am 09.07.2022 17:33:19. Grund: *
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    am 09.07.2022 18:26:54 | IP (Hash): 904909621
    Das ist ein guter Tipp mit den Reinigungstüchern!
    Werde gleich am Montag kaufen...

    Was mir noch einfällt...
    Ich steigere mich doch jetzt mit der Toujeo-Dosis, um den Nüchternwert zu drücken.
    Jetzt hab' ich aber festgestellt, dass bereits bei den jetzigen 14 IE's ein sich recht heftig auf meinen Körper auswirkendes Mittagstief einstellt.
    Da bin ich in Bereichen zwischen 80 und 90 mg/dl und das ist fast schon unangenehm, bis hin zum leichten Zittrigkeitsgefühl.
    Wie soll ich mich allerdings da in der Basalinsulin-Menge noch großartig steigern können, wenn ich jetzt mit den 14 IE mittags schon fast in die Unterzuckerung reinrutsche? (Ich spritze 08.00 Uhr)
    Wie kann ich das halbwegs gesund abmildern. Wenn das mittags so weitergeht, dann ist spätestens bei 18 IE Basalinsulin Schluß?.
    Fällt da jemandem was ein dazu?
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    Bearbeitet von User am 09.07.2022 18:31:03. Grund: Ergänzung
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    am 09.07.2022 18:57:18 | IP (Hash): 1790512074
    Wie Du's schreibst, ist da jetzt schon Schluss. Also nicht mehr erhöhen, weil Du mit Basal praktisch das Ende Deiner Fahnenstange erreicht hast. Also nicht erhöhen, sondern nur weiter beobachten, und wenn Du am Mittag oder bei der Nacht noch tiefere Werte messen solltest, die Dosis wieder nen Tick zurückschrauben.

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    am 09.07.2022 19:07:20 | IP (Hash): 904909621
    Ah okay... Dachte ich auch schon.
    Allerdings dürfte 80-90 ein relativ normaler Wert eines hungrigen Menschen am Mittag sein.
    Also für meine gesunde Frau ist 80 eigentlich ein gängiger Wett vor dem Essen?. Sie hat sich schon einige Male gemessen...
    Könnte es sein, dass sich mein Körper erst noch an solche "normalen" Werte vor dem Essen gewöhnen muss?
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    Bearbeitet von User am 09.07.2022 19:17:02. Grund: Ergänzung
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    am 09.07.2022 19:23:36 | IP (Hash): 1790512074
    Klar müsste sich Dein Körper erst an diese völlig gesunden Werte gewöhnen. Was Du da empfindest, ist ne falsche Hypo. ABER wie schon geschrieben, kann sich Dein Insulinbedarf mit dem insgesamt niedrigeren BZ-Verlauf auch mehr oder weniger deutlich verringert haben und sogar noch weiter verringern.
    Und weil Hypo ein mieses Gefühl macht, das auch noch ne Stunde oder zwei oder noch länger anhalten kann, wenn der BZ längst schon wieder deutlich höher ist, ist nach meiner Erfahrung noch wichtiger als das Kappen der Spitzen nach oben die Begrenzung der Bewegung nach unten.

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    am 09.07.2022 19:26:53 | IP (Hash): 1790512074
    Auch wenn’s nach den Produktinfos unwahrscheinlich erscheint, könntest Du ab morgen früh mal Deine 14 IE in 7 morgens und 7 abends teilen und schauen, ob sich damit am Mittag und dann wahrscheinlich auch in der Nacht weniger tiefe Talsohlen einstellen.
    Mit meinen 7+7 IE Lantus (etwas mehr Wasser mit dem Glargin als mit Deinem Toujeo) funktioniert das jedenfalls sehr deutlich messbar so.

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  • Lena8107

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    am 09.07.2022 20:36:44 | IP (Hash): 1206715371
    Bitte NICHT ohne Rücksprache mit dem Diabetologen einfach splitten!!!!!!
    Erstmal beobachten.
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    am 09.07.2022 20:56:38 | IP (Hash): 1790512074
    Erhöhen dürfte er nach Deiner Meinung, denn dazu hat er ja die Genehmigung des Diabetologen bis zum Erreichen des angestrebten Morgen-BZ. Damit würde er sich aber muntere Hypos produzieren, und das wäre nach Deiner Meinung ok?

    Bitte nicht mit dem Splitten beim Bolus verwechseln, wo man die komplette Dosis zur intensiveren Wirkung zur gleichen Zeit auf 2 Löcher aufgeteilt spritzt!

    Welcher sachliche Grund könnte nach Deiner Meinung gegen die eine Hälfte morgens und die andere Hälfte abends sprechen?

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  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 09.07.2022 21:03:05 | IP (Hash): 1206715371
    Du drehst dir immer alles passend, lieber Jürgen.
    Ich bleibe bei meiner Meinung und würde am Montag einfach mal den Arzt kontaktieren!!
    Ich frage mich auch gerade, wo genau ich geschrieben haben soll, dass er weiter erhöhen soll????????

    Bearbeitet von User am 09.07.2022 21:04:13. Grund: *
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    am 09.07.2022 21:16:51 | IP (Hash): 1790512074
    ThomaS1968 schrieb:
    Also für meine gesunde Frau ist 80 eigentlich ein gängiger Wett vor dem Essen?


    Gesund kann man am BZ eher nicht sehen, ob jemand seit 10 Stunden nix oder vor 3 Stunden noch üppig gegessen hat.

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    am 09.07.2022 21:28:04 | IP (Hash): 1790512074
    Lena8107 schrieb:
    Du drehst dir immer alles passend, lieber Jürgen.
    ...
    Ich frage mich auch gerade, wo genau ich geschrieben haben soll, dass er weiter erhöhen soll????????


    Hast Du doch auch gerade gemacht, gedreht, wie's Dir passt ;)

    Weil Dir Vorschläge von mir nicht passen, hast Du erstmal den Universal-Knüppel Erst-Arzt-Fragen-! rausgeholt, statt erstmal zu schreiben, dass jetzt nicht weiter erhöht werden sollte.
    Und die am Nüchternwert ausgerichtete Freigabe des Arztes für weitere Erhöhungen besteht doch, oder?

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  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 09.07.2022 21:51:08 | IP (Hash): 1206715371
    Thomas ist Anfänger und meiner Meinung nach ist es zu früh für Experimente.
    Ich glaube auch nicht, dass deine, für mich völlig sinnlose Idee, zum Erfolg führen könnte.
    Was Thomas genau mit seinem Arzt besprochen hat, weiß ich nicht.
    Ob‘s dir gefällt oder nicht, ich bleibe bei meiner Meinung und würde das mit meinem Arzt und nicht mit dir besprechen.

    Bearbeitet von User am 09.07.2022 21:52:31. Grund: *
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    Mitglied seit: 01.08.2021
    am 09.07.2022 22:11:06 | IP (Hash): 1205180087
    Hallo Thomas, es gibt hier im Forum keine Mitglieder die ärztlich in irgend einer Weise bewandert sind,
    und die dir deshalb keine Ratschläge zur Verbesserung geben können.
    Tue dir selber einen Gefallen und höre auf das zu machen was dir von Jürgen geraten wird.
    Diese Wichtigtuerei und schulmeisterliches Verhalten wird dir am Ende nur schaden.
    Es ist daher richtig das Lena8107 dir geraten hat den Arzt aufzusuchen.
    Nur ein Fachmann kann dir dabei weiter helfen, der jetzt erstmal mit seinen Plan herausfinden möchte wie eine weitere Behandlung aussehen könnte.
    Das einzige was hier im Forum möglich ist sind Ratschläge für die Ernährung, und die kann man auch annehmen. Mir hat die Umstellung der Ernährung jedenfalls geholfen.