Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Habe wohl Diabetes Typ II..., bestenfalls?!

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 468
    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 29.06.2022 18:41:11 | IP (Hash): 904909621
    Jaaa, dachte ich mir schon, dass nach meiner Beichte ein Sturm der Entrüstung losbricht... Und ja, Lena hat recht, aber Jürgen auch, finde ich.
    Leider kam eine weitere Pleite bei meiner neuen Diabetologie-Praxis hinzu, sie mussten nämlich mindestens mal diese Woche wg. Krankheit komplett schließen. Ich vermute mal, da sind wohl sehr viele Mitarbeiter positiv?.
    Somit erfahre ich auch morgen wieder nicht, ob ich LADA oder Typ II bin.
    Ich wollte aber eben auch nicht jeden weiteren Tag auf 250mg schauen, weil eigentlich schon seit Montag eine weitere Forcierung meiner medikamentösen Behandlung hätte vollzogen werden sollen.
    Nun noch nicht mal mehr morgen...
    Ich bin viel zu mutig, als dass ich dass nicht hätte ausprobieren wollen und können...
    Natürlich laß' ich heute den Wein weg und werde wieder schön brav meine 12 IE spritzen.
    Ich dachte eben auch wie Jürgen, dass der Arzt hätte bei mir auch von Anfang an 15 IE festlegen können, wenn andere hier von fast 50 IE's Langzeit-Insulin berichten?! Dann wär's kein Unterschied und immernoch ein vergleichsweise sanfter Start, oder?.
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 18:43:40. Grund: Fehlerbeseitigung
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 18:43:22 | IP (Hash): 1555996606
    @ Huggin:
    Insulin ist eigentlich nur Wasser und wird völlig überschätzt, davon geht keine Gefahr aus.
    Du hast völlig recht, man sollte das einfach nach Gefühl dosieren und Diabetologen braucht man dafür wirklich nicht.
    Das kann auch ein Anfänger in die Hand nehmen und selbstverständlich gleichzeitig dazu Alkohol trinken.
    Ich verabschiede mich aus dem Forum……..
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 18:44:59. Grund: *
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 468
    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 29.06.2022 18:44:38 | IP (Hash): 904909621
    Jetzt nicht wegen mir streiten!
    Schluß jetzt, saperlot...
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 273
    Mitglied seit: 01.10.2020
    am 29.06.2022 19:30:49 | IP (Hash): 1562938279
    Mein Gott

    Ist ja jetzt nicht so, das Thomas die Insulinmenge absurd erhöht hat
    und mit dem Riesling wird er auch keinen Vollrausch gehabt haben.

    Ja, war zu früh mit solchen Experimenten - hat er wieder was gelernt.

    Und Lena
    Ade, wa schee

    ______________
    —————————————-
    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,1 Stand 04/22 (ich arbeite weiter daran)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 29.06.2022 19:30:59 | IP (Hash): 1042835279
    Hallo Thomas,

    auch von mir Kritik in folgenden 2 Punkten:

    1.) Zum Rumprobieren hast du noch zu wenig Wissen. Die Wirkung der BZ-erhöhende KH aus dem Wein und die BZ-senkende Wirkung des Alkohols und die des Basalinsulins wirken unterschiedlich lang - kurz, mittel und lange. Du kannst nicht einfach das eine mit dem anderen ausgleichen. Die Gefahr von Unterzuckerung sehe ich zwar bei dir nicht, dazu liegt dein allgemeines BZ-Niveau noch zu hoch. Wenn du aber den BZ einigermaßen im Griff hast, was bestimmt nicht mehr lange dauert, kann so etwas gefährlich werden.

    2.) Wenn du etwas ausprobieren willst, dann darfst du niemals zwei Sachen auf einmal ändern. Aus dem Ergebnis kannst du dann nämlich absolut nichts lernen. Wenn du rumprobieren willst, dann teste die Wirkung von Wein und die einer Dosiserhöhung unbedingt getrennt und natürlich immer vorsichtig.

    Mach dir wegen der weiteren Verzögerung keinen Stress. Mit den jetztigen Maßnahmen wird dein BZ bereits von Tag zu Tag etwas besser. Nach jahrelangen schlechtem BZ kommt es auf ein paar Wochen wirklich nicht an. Deine Neugier verstehe ich aber, wir sind ja auch schon sehr gespannt.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 20:34:18. Grund: BBCodes
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.06.2022 19:35:39 | IP (Hash): 105091391
    HeikeOV schrieb:
    Jürgen: Du und ich und viele andere machen alles immer in Eigenregie und das aber auch schon seit vielen Jahren. Zumindest bei mir hat aber auch schon so manches unüberlegtes Experiment den Tod vieler kleiner unschuldiger Gummitiere verursacht 😔😢


    Klar will ne Hypo aufgefressen werden. Normal die von nem zu großen Bolus, also von zu viel Insulin für’s Essen. Hatte ich zuletzt mit meinem ersten Libre-Sensor, als der ne Stunde nach dem Essen 250 anzeigte, wo ich max 150 erwartet hatte. Die Anzeige hab ich als Hinweis auf nen vergessenen Bolus gedeutet und 15 IE Apidra nachgelegt. Den ersten Hypoanzeichen hab ich da natürlich nicht geglaubt und erst um ne dreiviertel Stunde nach dem Spritzen und nem deutlichen Hypogefühl um 50 mg/dl abgelesen und da dann aber munter angefangen, den zusätzlichen Bolus aufzufressen.

    Interessant dann die Libre-Kurve: Die verlief mit dem Maximum um 150 unter dem einsam darüber angezeigten 250-Scanpunkt. Hab vergeblich bei der Hotline nach ner Erklärung für das Phänomen gefragt und mich von da an für mein gutes Jahr damit darauf ausgerichtet, alle Libre-Anzeigen erstmal auf ihre Plausibilität hin zu überprüfen.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 468
    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 29.06.2022 19:36:45 | IP (Hash): 904909621
    Ja klar Rainer, mach' ich nicht mehr...
    Heute wieder normal...
    Aber eine BZ senkende Wirkung von meinem trockenen Roten hör' ich gern...;)
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.06.2022 19:37:09 | IP (Hash): 105091391
    Lena8107 schrieb:
    Du überschätzt dich gewaltig lieber Jürgen!
    Du bist kein Arzt und weißt anscheinend tatsächlich nichts über die Wirkweise von Toujeo.
    Bis sich zeigt, was die 15 Einheiten tatsächlich bewirken dauert‘s ein paar Tage.


    Apropos Toujeo/Lantus/Glargin https://www.healthcentral.com/article/lantus-lows
    Als ich mitten bei der Nacht im Krankenhaus aufgewacht bin, hab ich das erste mal bewusst erlebt, dass Glargin sehr interessant wirken kann, wenigstens in der Form von Lantus. Hatte ich bis dahin nicht geglaubt, aber dann noch öfter genossen, allerdings ohne Einsatz von Notarzt und Krankenhaus. Denn von da an hab ich meine damals 36 IE Tagesdosis auf morgens und abends und damit bei Fehlfunktion auffressbar aufgeteilt und spätestens 1 Stunde vor dem Autofahren oder Schlafengehen gespritzt.
    Besonders gut hat diese Aufteilung nach 1 Woche in meiner Leberentfettung nach Taylor gepasst, als mein Basalbedarf damals von einem Tag auf den anderen von 36 IE Lantus plus 4 IE Apidra Gupf auf 10 IE Lantus zurückging. Ok, waren 1mal 8 IE Lantus zuviel, aber halt gut über den Tag verteilt.

    Nachtrag:
    Ist übrigens so um 20 Jahre her, seit ich mal nen jungen T 1 bei meinem Diabetologen getroffen hab, der immer eine super Hypo kriegte, wenn er seinen Abendessen-Bolus und sein 24-Stunden-Lantus mit weniger als 1 Stunde Abstand spritzte.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 21:12:11. Grund: Nachtrag
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 20:02:45 | IP (Hash): 1555996606
    Hugin66 schrieb:
    Mein Gott

    Ist ja jetzt nicht so, das Thomas die Insulinmenge absurd erhöht hat
    und mit dem Riesling wird er auch keinen Vollrausch gehabt haben.

    Ja, war zu früh mit solchen Experimenten - hat er wieder was gelernt.

    Und Lena
    Ade, wa schee


    ……….du scheinst ja wirklich viel Erfahrung mit Insulin zu haben und kannst natürlich einordnen, dass 3 Einheiten mehr oder weniger nun wirklich keinen Unterschied machen.

    ______________
    —————————————-
    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,1 Stand 04/22 (ich arbeite weiter daran)

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 468
    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 29.06.2022 21:19:41 | IP (Hash): 904909621
    Ich muss doch nochmal auf mein leidiges Experiment zurückkommen.

    Mein BZ vor dem Abendessen um 19.30 Uhr, nach ein klein bissel Fahrradfahren und danach noch 1h Pool-Rumliegerei in der Sonne... 140!!! (7,7mmol...)

    Also diesen niedrigen Wert hatte ich seit vielen vielen Monaten nicht mehr gesehen...

    Ansonsten keinerlei negative Reaktionen auf die 15 IE Toujeo, rein gar nix...

    Ich mach' aber dennoch heute wieder mit 12 IE Toujeo weiter, oder?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.06.2022 21:33:52 | IP (Hash): 105091391
    Was Du machst, ist Dein Ding. Persönlich würde ich mit meiner bisherigen Erfahrung (keine Ahnung, ob ich das vor 30 Jahren auch so gesehen hätte) mit den 15 weitermachen.
    Der fachoffizielle Unterzucker beginnt bei 70 mg/dl und bei Menschen ohne Diabetes und damit ohne Notwendigkeit einer Pufferzone bei 50 mg/dl. Vorübergehend(!) Lichtaus ist in der Gegend von 20.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1430
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 29.06.2022 21:44:04 | IP (Hash): 1831871773
    Die anderen haben ja schon einiges dazu geschrieben.

    Meine Meinung dazu, selbstständig kann man etwas ändern, wenn man die Konsequenzen überblicken kann. Ich denke nicht, dass du das in diesem Moment konntest. Wusstest du überhaupt, dass man bei Alkohol besonders aufpassen muss wegen der Hypogefahr?
    Du hattest Glück, dass alles gut ausgegangen ist.

    Eine Erhöhung von 12 IE auf 15 IE Basal ist viel zu groß. Das ist eine Erhöhung um 25% der Dosis. I.d.R. erhöht man vorsichtig, max. 10%. Also erstmal von 12 IE auf 13 IE und dann beobachtet man es einige Tage. Wenn jetzt dein Arztbesuch sich weiter verschiebt, könntest du also - wenn du so ungeduldig bist - wenn dann nur 13 IE und keinen Alkohol versuchen. Aber höher würde ich persönlich erstmal nicht gehen. Auch wenn andere 50IE spritzen, ich benötige bspw. nur 6 IE (zeitweise sogar 3 IE) Basal. Du benötigst so viel, wie du brauchst!

    Ich muss dazu sagen, wo ich mein Bolusinsulin bekommen hatte, habe ich mich auch nur einen Tag an die genaue Anweisung des Arztes gehalten (2 IE zum Mittagessen, am Abendessen nichts), am nächsten Tag gab es wieder 2 IE beim Mittagessen mit einem Wert deutlich über 200, so dass ich am Abend mit gleichem Mahlzeit 3 IE zusätzlich gespritzt hatte. Da dies immer noch zu wenig war, gab es am nächsten Tag mittag 3 IE und Abends 4 IE. Ich hatte aber einen Sensor, wusste über Unterzuckerung, etc. Bescheid. Der Arzt fand mein Vorgehen okay. Beim Basalinsulin war ich aber auch sehr vorsichtig, insb. bei Toujeo kann man eine Änderung der Dosis erst über Tage richtig feststellen.

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.06.2022 22:02:05 | IP (Hash): 105091391
    July95 schrieb:
    Du benötigst so viel, wie du brauchst!


    Halte ich einstweilen für den Schlüssel. Wie weit das mit 15 IE reicht, ist aus meiner Sicht schlicht abzuwarten. Und wenn dann 3 Tage nacheinander immer noch mehr auf dem Tacho steht, als gewünscht, steht die nächste Erhöhung an. Bitte ab jetzt vorsichtig, wirklich nur alle paar Tage 1(!) IE.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 22:06:29 | IP (Hash): 1621261130
    July95 schrieb:
    Die anderen haben ja schon einiges dazu geschrieben.

    Meine Meinung dazu, selbstständig kann man etwas ändern, wenn man die Konsequenzen überblicken kann. Ich denke nicht, dass du das in diesem Moment konntest. Wusstest du überhaupt, dass man bei Alkohol besonders aufpassen muss wegen der Hypogefahr?
    Du hattest Glück, dass alles gut ausgegangen ist.

    Eine Erhöhung von 12 IE auf 15 IE Basal ist viel zu groß. Das ist eine Erhöhung um 25% der Dosis. I.d.R. erhöht man vorsichtig, max. 10%. Also erstmal von 12 IE auf 13 IE und dann beobachtet man es einige Tage. Wenn jetzt dein Arztbesuch sich weiter verschiebt, könntest du also - wenn du so ungeduldig bist - wenn dann nur 13 IE und keinen Alkohol versuchen. Aber höher würde ich persönlich erstmal nicht gehen. Auch wenn andere 50IE spritzen, ich benötige bspw. nur 6 IE (zeitweise sogar 3 IE) Basal. Du benötigst so viel, wie du brauchst!

    Ich muss dazu sagen, wo ich mein Bolusinsulin bekommen hatte, habe ich mich auch nur einen Tag an die genaue Anweisung des Arztes gehalten (2 IE zum Mittagessen, am Abendessen nichts), am nächsten Tag gab es wieder 2 IE beim Mittagessen mit einem Wert deutlich über 200, so dass ich am Abend mit gleichem Mahlzeit 3 IE zusätzlich gespritzt hatte. Da dies immer noch zu wenig war, gab es am nächsten Tag mittag 3 IE und Abends 4 IE. Ich hatte aber einen Sensor, wusste über Unterzuckerung, etc. Bescheid. Der Arzt fand mein Vorgehen okay. Beim Basalinsulin war ich aber auch sehr vorsichtig, insb. bei Toujeo kann man eine Änderung der Dosis erst über Tage richtig feststellen.


    Danke July, perfekt auf den Punkt gebracht.
    Mein Diabetologe war beim Tresiba noch vorsichtiger.
    Da waren‘s wirklich alle 2 Wochen nur eine Erhöhung um 1 Einheit, dabei hatte ich auch den libre Sensor, wo man genau sehen konnte, wie sich der Blutzuckerverlauf änderte.
    Tatsächlich sah man oft erst einen Einfluss der Erhöhung nach ca. 3 bis 5 Tagen.
    Und ja, bei mir macht schon eine Einheit mehr oder weniger einen großen Unterschied, da ich LADA typisch empfindlich auf das Insulin reagiere.
    Bei 16 Einheiten passte alles relativ gut und bei 17 Einheiten kam es nach 4 Tagen ab ca. 15 Uhr zu Unterzuckerungen und das dann fast täglich.
    Also ging‘s dann zurück auf 16 Einheiten.

    Wenn dann Huggin (wahrscheinlich 0 Ahnung von Insulin) kommentiert, dass 3 Einheiten nicht weiter schlimm sind, dann macht mich das wütend.
    Bei July sind 3 Einheiten der Gesamt Basalbedarf, ohne die sie auch die 200 oder sogar 300 mg/dl sprengen würde.

    Wir wissen noch nicht, ob Thomas einen Typ 1 oder Typ 2 Diabetes hat und auch nicht, wie gut die Bauchspeicheldrüse noch mitarbeitet, ob er Insulinresistent ist oder nicht.

    Aber egal, ich habe mich jetzt abgemeldet, drücke aber die Daumen für gutes Gelingen.

    LG,
    Lena


    Bearbeitet von User am 29.06.2022 22:23:50. Grund: *
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 468
    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 29.06.2022 22:11:43 | IP (Hash): 904909621
    Also ich werde erstmal so weitermachen, wie mir von den Fachkräften verordnet wurde. Ich denke, das ist erstmal der einfachste und sicherste Weg für mich.
    Außerdem sollte ich mir ja für die nächsten Jahre auch noch "Luft nach oben" lassen.
    Es wäre ja viel besser, ich komm' mit 12 IE Langzeitinsulin hin und könnte "nur noch einwenig Metformin" hinher nehmen...
    Auf 20 oder 40 IE Insulin bin ich eigentlich nicht scharf...
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.06.2022 22:29:40 | IP (Hash): 105091391
    Relativ einfache Sache: https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar hat die Tendenz zu bleiben = Remission. Dauerhaft (8,9,10…Wochen) darüber hat die Tendenz zu steigen. Die Entwicklung zeigt, wohin. Wobei jeder von uns für sich selbst entscheiden mag, bis wie hoch?

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 468
    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 29.06.2022 22:35:40 | IP (Hash): 904909621
    Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 22:44:57 | IP (Hash): 1621261130
    Dazu sollte der Diabetolge bestimmen, was genau deine Bauchspeicheldrüse an Eigeninsulin produzieren kann.
    Eine Arbeitskollegin von mir, Typ 2 Diabetikerin,
    startete vor 10 Jahren auch mit einem Langzeitwert von 8, irgendwas.
    Mittlerweile ist der Langzeitwert mit Diät und Jardiance bei 5,5.
    Insulin spritzt sie nicht, da sie noch eine sehr gute Eigenproduktion hat.
    Allerdings war sie zum Diagnosezeitpunkt stark übergewichtig und hat sehr ungesund gelebt.

    Bei dir ist der Fall etwas anders, da du ja bereits ordentlich abgenommen hast und die Werte trotzdem nicht besser geworden sind.
    Deshalb tippe ich bei dir eher auf einen Typ 1 Diabetes.
    Möglich ist aber auch ein Typ 2 Diabetes.

    Sollte es LADA sein, so kann es auch sein, dass durch die Unterstützung mit Insulin noch viele Jahre eigenes Insulin vorhanden ist.
    Das macht die Einstellung deutlich einfacher und ist nicht unbedingt schlechter zu handhaben, als ein Typ 2 Diabetes.
    Komplizierter wird es erst, wenn die Eigenproduktion völlig versagt.
    Das kann sich aber über Jahre ziehen………


    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:34:56. Grund: *
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 468
    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 29.06.2022 22:58:38 | IP (Hash): 904909621
    Ja Lena, befürchte ich auch bald... Das hat mich ja auch so verwundert, dass 22 kg Gewichtsabnahme rein gar nix gebracht haben...
    Da hab' ich mittlerweile nun auch Typ I vor Augen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 22:59:34 | IP (Hash): 1621261130
    Da musst du tatsächlich einfach abwarten……….
    Jetzt hast du natürlich wirklich Pech und deine Geduld wird erneut auf die Probe gestellt.
    Aber bis nächste Woche ist‘s ja nicht mehr lang
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:01:52. Grund: *
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 468
    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 29.06.2022 23:07:37 | IP (Hash): 904909621
    Ich kann's manchmal selbst kaum glauben, wie gelassen ich all dem entgegenblicke...
    Das Wichtigste für mich ist tatsächlich, dass sich jetzt erstmal jemand vom Fach meinem Zuckerproblem überhaupt und mit System annimmt. Da bin ich erstmal sehr froh und dankbar, denn soweit ich gehört habe, ist diese Praxis ziemlich am oberen Patientenlimit. Naja, vielleicht hat ja auch mein Privatstatus bissel nachgeholfen, wobei ich da nicht stolz drauf bin. Das ist eher traurig...
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:11:13. Grund: Ergänzung
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 23:21:47 | IP (Hash): 1621261130
    Das ist die richtige Einstellung.
    Ich bin auch bis heute froh und dankbar, dass ich einen wirklich tollen Diabetologen habe, dem ich sehr vertraue.
    Als ich mit der Insulintherapie noch ganz am Anfang war und natürlich neu in der Praxis, standen dummerweise die Osterfeiertage und Praxis Urlaub an.
    Er hat mich trotzdem auf dem Handy angerufen und die Werte abgefragt, außerdem hatte ich direkt einen Sensor am Arm und das noch vor Genehmigung durch die Krankenkasse.


    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:32:44. Grund: *
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.06.2022 23:25:53 | IP (Hash): 105091391
    ThomaS1968 schrieb:
    Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?


    So ganz einfach lässt sich Deine Frage nicht beantworten, denn in jedem Fall wird sich das Ergebnis daran ausrichten, was Du wie 24/7 machst.

    Hier hat mal ein flashbang05 mitgechrieben, aktiver Bundespolizist mit Leib und Seele und absolut nix Schreibtischtäter. Seine Herausforderung war LADA. Weil da schon Beamter auf Lebenszeit, wäre normal ne Schreibtisch Karriere gewesen. Hat den Mann aber nicht interessiert, und so hat er sich erarbeitet, dass er seinen BZ für 12 Stunden ohne Messen bei Null bis vollem Körpereinsatz allein mit passend(!) Basal plus Bolus bei Essen (nicht regelmäßig und auch nicht vorher messen) ohne Hypos im Bereich bis HbA1c 6,5 halten konnte. Hat er 6 Monate unter strenger Überwachung vorexerziert und passend für dem Gipfel in Greifswald alle Lizenzen und Patente uneingeschränkt wiederbekommen.

    Es geht., Aber dafür hat der Mann 2 Jahre hart gearbeitet. Denn für ihn kam nur das Weitermachen in seinem Traumberuf infrage.
    Klaŕ wäre das mit T2 einfacher, wenigstens im Prinzip. Denn "gesund" ist halt nicht das fachoffielle Ziel mit Diabetes und schon gar nicht mit Typ 2.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 29.06.2022 23:46:59 | IP (Hash): 1621261130
    hjt_Jürgen schrieb:
    ThomaS1968 schrieb:
    Wäre, Typ II vorausgesetzt, eine Therapie auch nur mit Metformin o. ä. für mich möglich, oder waren meine ehemaligen BZ-Werte (Durchschnitt 300) dafür schon zu hoch?


    So ganz einfach lässt sich Deine Frage nicht beantworten, denn in jedem Fall wird sich das Ergebnis daran ausrichten, was Du wie 24/7 machst.

    Hier hat mal ein flashbang05 mitgechrieben, aktiver Bundespolizist mit Leib und Seele und absolut nix Schreibtischtäter. Seine Herausforderung war LADA. Weil da schon Beamter auf Lebenszeit, wäre normal ne Schreibtisch Karriere gewesen. Hat den Mann aber nicht interessiert, und so hat er sich erarbeitet, dass er seinen BZ für 12 Stunden ohne Messen bei Null bis vollem Körpereinsatz allein mit passend(!) Basal plus Bolus bei Essen (nicht regelmäßig und auch nicht vorher messen) ohne Hypos im Bereich bis HbA1c 6,5 halten konnte. Hat er 6 Monate unter strenger Überwachung vorexerziert und passend für dem Gipfel in Greifswald alle Lizenzen und Patente uneingeschränkt wiederbekommen.

    Es geht., Aber dafür hat der Mann 2 Jahre hart gearbeitet. Denn für ihn kam nur das Weitermachen in seinem Traumberuf infrage.
    Klaŕ wäre das mit T2 einfacher, wenigstens im Prinzip. Denn "gesund" ist halt nicht das fachoffielle Ziel mit Diabetes und schon gar nicht mit Typ 2.

    Beim LADA hat man oft eine lange Remission, wo die Bauchspeicheldrüse weiterhin super mitarbeitet.
    Ich arbeite auch weiterhin in meinem Job, körperlich anstrengend + Schichtdienst.
    Das wird, leider nun ohne Eigenproduktion, schwieriger, aber weiterhin nicht unmöglich.
    Dank Sensor habe ich immer alles im Blick und nun bekomme ich wahrscheinlich zusätzlich eine Insulinpumpe zur Unterstützung :-)
    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 468
    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 29.06.2022 23:48:18 | IP (Hash): 904909621
    Wie meinst Du das Jürgen, "...mit Typ 2 schon gar nicht."?
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, stellst Du die Typ II-Diagnose immer als das größere Übel dar. Warum?
    Bearbeitet von User am 29.06.2022 23:48:59. Grund: Ergänzung