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Habe wohl Diabetes Typ II..., bestenfalls?!
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am 09.07.2022 22:13:50 | IP (Hash): 1790512074
Lena8107 schrieb:
Ich glaube auch nicht, dass deine, für mich völlig sinnlose Idee, zum Erfolg führen könnte.
Wenn ich meine 14 IE Lantus morgens spritze, komme ich postabsorptiv, also auf Mittag zu, auf 60-50 und am nächsten Morgen auf 100-120. Wenn ich die 14 IE abends spritze, komme ich so 1-2 Uhr auf 60-50 und zum Abendessen auf 100-120.
Wenn ich auf morgens 7 und abends 7 IE verteile, habe ich durchgängig 70 bis eher 80, also durchgängig weniger tiefe Täler, und das ist in meinen alten Augen ein super Erfolg mit soner sinnlosen Maßnahme ;)
Was natürlich nicht bedeutet, dass das bei anderen den gleichen Erfolg haben muss - aber durchaus beim einen oder anderen kann, oder?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
Lena8107
Rang: Gastam 09.07.2022 22:19:20 | IP (Hash): 1206715371
Du vergleichst Äpfel mit Birnen, denke ich.
Toujeo hat eine andere Wirkkurve als dein Lantus.
Ich kenne mich da aber zu wenig aus und halte mich mit Ratschlägen diesbezüglich zurück.
Ich selbst benutze Tresiba und dachte, dass das vergleichbar mit Toujeo ist.
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am 09.07.2022 22:39:11 | IP (Hash): 1790512074
Lena8107 schrieb:
Du vergleichst Äpfel mit Birnen, denke ich.
Toujeo hat eine andere Wirkkurve als dein Lantus.
Ein bisschen hast Du recht. Toujeo soll eine länger anhaltend flachere Wirkkurve als Lantus haben.
Aber beide sind Glargin, Lantus U 100, Toujeo U 300. Toujeo ist also praktisch Lantus mit weniger Wasser.
Und nach allem, was ich bis jetzt in über 20 Jahren Selbsthilfe erlebt und selbst erfahren habe, neigen alle Langzeit-Insuline bei Dosierungen unter 1 IE pro Stunde angesagter ebener Wirkzeit mehr oder weniger uneben zu wirken.
Auf der anderen Seite hatte ich in den Jahren, als ich 36 IE Lantus pro Tag gebraucht und mir in einer Dröhnung immer vor dem Schlafengehen gespritzt hab, keine solchen Schwankungen zwischen der vollen Wirkung nach um 3-4 Stunden und einem möglichen Wirkauslauf ab 20 Stunden messen können, sondern da haben sich der Auslauf vom von der vorherigen Injektion und der Anlauf der frischen super ausgleichend überlappt :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 09.07.2022 22:41:10. Grund: . -
am 09.07.2022 22:55:09 | IP (Hash): 904909621
Ich mache wohl beides... Ich werde die Idee von Jürgen mal beim Diabetologen vorbringen, wenn sich die Lage verschlimmert. Ansonsten werde ich meinem Körper noch einwenig mehr Zeit geben, sich an die niedrigeren Zuckerwerte zu gewöhnen.
Ich muss mich ja letztlich unbedingt an gesunde Werte gewöhnen, andersherum wär's ja sonst mein schleichender Tod...
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LADA Typ I, noch in der Einstellung mit dem Langzeitinsulin Toujeo. -
am 09.07.2022 23:16:55 | IP (Hash): 1790512074
Neenee, so schnell schleicht der Tod ja dann doch nicht ;)
1. Ne fachmedizinisch völlig normale Einstellung ist erstmal nüchtern und vor den Mahlzeiten 100-140 mg/dl.
2. Ne fachmedizinisch gesunde und bei aktiven Patienten unterstützte Steigerung ist nüchtern und vor den Mahlzeiten 80-120 mit nem Deckel bei 200.
3. Relativ neu ist TIR = Time In Range, wobei Range für 70 am unteren und 170 am oberen Ende steht. 70-80% TIR gilt als gut - entspricht damit praktisch 2.
100% TIR wäre praktisch fast schon gesund.
Je mehr Betas bei Dir noch funktionieren, desto mehr werden die Dich mit insgesamt weniger BZ Richtung 80 ziehen, wenn sie können - was sich allerdings ein paar Tage dumm anfühlt, bis Dein Organismus sich wieder an nahe bis gesunden BZ gewöhnt hat.
Klar muss gesünder als gesund nicht unbedingt falsch sein, wie dieser hier noch immer zeigt https://www.youtube.com/watch?v=O2nAICrb7Ck
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Lena8107
Rang: Gastam 10.07.2022 00:00:55 | IP (Hash): 1206715371
So würde ich es auch machen, Thomas.
Wie gesagt, ich kenne die Wirkkurve von Toujeo nicht genau, da ich ja Tresiba spritze.
Ich dachte immer, dass die Wirkkurve ähnlich ist.
Habe aber gerade gelesen, dass Tresiba dann doch deutlich länger wirkt
und dass die Wirkung viel schneller eintritt.
Den Sinn einer Splittung bei Toujeo verstehe ich trotzdem nicht, da es ja sehr gleichmäßig wirken soll.
Aber da bin ich wie gesagt überfragt, da kannst du ja am Montag mal nachhaken.
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am 10.07.2022 00:31:26 | IP (Hash): 904909621
Splittung, habe ich mir auch gerade überlegt, könnte in der Wirkung versagen...
Nur 7 morgens zu spritzen, sind über die Zeit bis die nächsten 7 fällig würden 7 zuwenig?!
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Lena8107
Rang: Gastam 10.07.2022 00:39:22 | IP (Hash): 1206715371
Ich kenne nur mein Tresiba und da wäre das blödsinnig.
Beim Toujeo bin ich überfragt……..
Du kannst ja einfach den Arzt fragen, auf eigene Faust würde ich das als Anfänger definitiv nicht machen.
Mit Knopf am Arm kannst du dann nochmal besser sehen, wie dein Blutzucker sich verhält .
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am 10.07.2022 00:43:52 | IP (Hash): 1831871773
ThomaS1968 schrieb:
Das ist ein guter Tipp mit den Reinigungstüchern!
Werde gleich am Montag kaufen...
Was mir noch einfällt...
Ich steigere mich doch jetzt mit der Toujeo-Dosis, um den Nüchternwert zu drücken.
Jetzt hab' ich aber festgestellt, dass bereits bei den jetzigen 14 IE's ein sich recht heftig auf meinen Körper auswirkendes Mittagstief einstellt.
Da bin ich in Bereichen zwischen 80 und 90 mg/dl und das ist fast schon unangenehm, bis hin zum leichten Zittrigkeitsgefühl.
Wie soll ich mich allerdings da in der Basalinsulin-Menge noch großartig steigern können, wenn ich jetzt mit den 14 IE mittags schon fast in die Unterzuckerung reinrutsche? (Ich spritze 08.00 Uhr)
Wie kann ich das halbwegs gesund abmildern. Wenn das mittags so weitergeht, dann ist spätestens bei 18 IE Basalinsulin Schluß?.
Fällt da jemandem was ein dazu?
Mit Typ1 Diabetes bekommst du definitiv die Libre Sensoren, da ist es ein wenig anders als bei Typ2. Wenn auf den Libre Rezept insulinpflichtiger Typ1 steht, reicht das. Ich hatte meine Libre Sensoren auch mit nur Basalinsulin bekommen, weil absehbar war, dass bald Bolusinsulin dazukommt.
Bei den Alkoholtüchern solltest du schauen, dass diese nicht rückfettend sind. Ich persönlich verwende die Alkopads von Braun. Die gibt es auch beim Diabetesfachhändler. Zudem habe ich noch ein normales Desinfektionsspray für die Entfernung der Sensoren und Insulinpumpenkatheter. Ich habe mit dem Entfernen sonst Probleme.
Zu deinem Werten und dem Spritzen, ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dein Problem daran liegt, dass du morgens spritzt, jedoch früh am morgen am meisten Insulin benötigen würdest. Du kannst mal auf ein Blatt Papier die Wirkkurven aufmalen, unterteile das Blatt mal in 24 Stunden. Dann zeichnest du morgens mal eine Toujeo Kurve ein, nach dem Spritzen braucht es 1-2 Stunden bis die Wirkung voll aufgebaut wird, dann bleibt die Kurve die gesamte Zeit auf einem Level jedoch nach ca. 20 Stunden (ist abhängig von der Dosis) geht der Wirkspiegel ganz langsam wieder runter, nach 24 Stunden ist zwar noch etwas da, aber nicht mehr auf dem Level wie die meiste Zeit des Tages. Das ganze würde ich mal an deiner Stelle für 8 Uhr als Spritzzeit und für deine frühere Spritzzeit 22 Uhr einzeichnen. Damit du mal vor Augen hast, wie dein Insulin wirkt. Das hatten wir damals in der Schulung auch gemacht.
Ich vermute stark, dass du dein Basalinsulin eher am Abend spritzen solltest. Weil die stärkste Wirkung hast du gerade Mittag-Nachmittag-Abend, wo du weniger Insulin benötigst. Daher sind deine Werte dort schon sehr gut. Aber in den Morgenstunden, wo du momentan kaum Insulin wirksam hast, benötigst du am meisten und deshalb ist dein Nüchternwert weiterhin zu hoch. Bevor du da aber etwas änderst, bespreche das unbedingt mit deinem Arzt.
Zum zeitlichen Splitten von Basalinsulin, da ist Levemir mit 2-3x tgl und Lantus mit 1-2x tgl da, weil die einfach nicht 24 Stunden wirken. Bei Toujeo und Tresiba ist splitten ungewöhnlich.
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Lena8107
Rang: Gastam 10.07.2022 00:48:11 | IP (Hash): 1206715371
Ja genau, ich nehme auch die Tücher von Braun und komme gut damit klar.
Tresiba wird definitiv nicht gesplittet, wirkt aber auch länger als Toujeo.
Toujeo eigentlich auch nicht, aber vielleicht ist‘s da möglich, wüsste aber nicht warum.
Bearbeitet von User am 10.07.2022 00:54:24. Grund: * -
am 10.07.2022 09:05:34 | IP (Hash): 904909621
Guten Morgen. NBZ 200.
Ziemlich ernüchternd, zumal ich gestern 1,5h nach dem Abendessen 150 hatte und sogar mit nur 110 ins Bett gegangen bin?.
Habe heute von 14 IE auf 16 IE Toujeo erhöht.
Gibt es Möglichkeiten gegen ein ausgeprägtes Dawn-Syndrom?
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LADA Typ I, noch in der Einstellung mit dem Langzeitinsulin Toujeo. -
am 10.07.2022 10:39:06 | IP (Hash): 2057483810
ALLE Insuline wirken völlig GLEICH: Wenn das einzelne Molekül im Blut ist, hat es eine Halbwertzeit von knapp 5 Minuten. D.h. nach 5 Minuten ist da nur noch die Hälfte der Wirkung, nach 10 Minuten nur noch ¼ usw.
Die Unterschiede in den Wirkkurven machen die Formulierungen/Suppen, in denen wir es spritzen. Die sorgen dafür, dass es als Bolus möglichst schnell in den Blutkreislauf gelangt, oder möglichst langsam als Basal.
Die einfachste Möglichkeit, den Übergang ins Blut zu beschleunigen, ist die Verdünnung, also statt U 100 halt U 50 oder noch dünner. Haben die Eifrigen unter denen mit Typ 1 mit gutem Erfolg zu den Zeiten gemacht, als noch für jedes Spritzen die Spritze aufgezogen werden musste. Das Prinzip ist einfach: Über die größere Oberfläche des gespritzten größeren Ballons kann mehr vom Inhalt schneller in das aufnehmende Gewebe.
Wer nen großen Bolus heute beschleunigen will, nutzt dasselbe Prinzip, indem er die große Dosis splittet und gleichzeitig auf mehrere Ballons verteilt, und damit die verteilende Oberfläche im Gewebe vergrößert.
Sanofi hat dieses Prinzip vom Lantus zum Toujeo für die etwas gleichmäßigere und etwas längere Wirkung schlicht umgekehrt, also den selben Wirkstoff auf weniger Flüssigkeit konzentriert. Das heißt, das ist eher positive Nebenwirkung.
Die angestrebte Hauptwirkung ist die erhebliche Verringerung des Injektionsvolumens. Denn reichlich Menschen mit Typ 2, aber auch immer mehr mit Typ 1, brauchen 100 und mehr Einheiten Basal am Tag, und die machen mit U 100 schon recht schmerzhafte Ballons.
Zu Deinen 200 wirst Du hier wahrscheinlich die Idee kriegen, dass Du in der Nacht so zwischen 1 und 2 Uhr in die Nähe von 50 mg/dl gekommen sein musst, und dass die 200 sowas wie ne überchießende Gegenregulation waren.
Wenn dem so wäre, würde sich verbieten, was für weniger Dawn sonst noch zu bieten wäre, nämlich das Verlegen des Toujeo vom Morgen auf den Abend, damit Du den Tag nicht mit der auslaufenden Wirkung beginnst.
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am 10.07.2022 12:46:21 | IP (Hash): 904909621
Danke für deine ausführliche Antwort.
Die 12 IE Einstiegsmenge, die ich beim Ersttermin beim Diabetologen gleich verordnet bekam, hab' ich abends zw. 22.00 - 22.30 Uhr gespritzt. Da hatte sich an den hohen NBZ-Werten morgens leider auch nichts geändert .
Aber ich will jetzt mal geduldig bleiben und meinem Körper die nötige Zeit geben...
Was ich hier bislang so rausgelesen habe, waren ja die bisherigen 12 und 14 IE Basal eine vergleichsweise geringe Dosis. Damit wird man wegen Dawn sicherlich auch noch nicht zu einer abschließenden Einschätzung kommen können..
Übrigens, ich hatte glaube ich von Dir gelesen Jürgen, dass Du mal bei 400 NBZ und Hba1c von 15 "ins Geschäft eingestiegen" bist... Wie kann man bei solchen Werten "nur" ein Typ II sein??? Das klingt ja eigentlich nach einem Bauchspeicheldrüsen-Totalausfall, wenn bei mir 11,1 schon ein Totalausfall darstellen?!
Unglaublich!
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LADA Typ I, noch in der Einstellung mit dem Langzeitinsulin Toujeo.
Bearbeitet von User am 10.07.2022 12:49:40. Grund: Ergänzung -
Lena8107
Rang: Gastam 10.07.2022 12:51:46 | IP (Hash): 394321721
Ja, da gibt es Möglichkeiten.
Ich spritze z.B. bei hohen Morgenwerten ein paar Einheiten Bolus direkt nach dem Aufstehen.
Aber du bist noch in der Einstellphase und da brauchst du einfach etwas Geduld, das wird nicht von heute auf morgen perfekt laufen.
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am 10.07.2022 13:41:46 | IP (Hash): 2057483810
ThomaS1968 schrieb:
Übrigens, ich hatte glaube ich von Dir gelesen Jürgen, dass Du mal bei 400 NBZ und Hba1c von 15 "ins Geschäft eingestiegen" bist... Wie kann man bei solchen Werten "nur" ein Typ II sein??? Das klingt ja eigentlich nach einem Bauchspeicheldrüsen-Totalausfall, wenn bei mir 11,1 schon ein Totalausfall darstellen?!
Es sind auch schon Menschen mit Typ 2 noch selbst zu Fuß in kranken Häusern aufgelaufen, weil sich sich mies gefühlt und nicht mehr zu helfen gewußt haben, mit BZs über 1k!
Weil er über 400 bis dahin selbst noch nicht erlebt hatte und alles unbekannte sehr interessant fand und seine Geräte damals alle noch schön neu waren, hat mein damals junger Hausarzt da prompt meinen Wanst erstmal mit dem Echolot auf irgendwelche Auffälligkeiten untersucht. Hat links keine Niere gesehen und mich deswegen prompt an den Nephrologen überwiesen.
Der hatte natürlich ein noch schöneres Gerät und großen Spaß an meiner Schilderung der vergeblichen Suche seines jungen Kollegen nach meiner linken Niere. Ja, die linke Niere versteckt sich oft ein bisschen hinter’m Magen. Da muss man dann… , und indem fuhr er mit seinem Scanner son bisschen um die linke Schwimmhilfe rum und … "Da ist tatsächlich keine Niere!"
Dann hat er die existierende eingehende betrachtet und mir erzählt, dass die von ihrer Größe her wahrscheinlich von Anfang an meine einzige gewesen ist, und dass die gewaltige Fortsätze für erheblich vermehrten Flüssigkeitsumsatz gebildet hätte. Das würde auf wenigstens die letzten 2 Jahre mit dem BZ um und über 400 hinweisen.
Hatter recht gehabt: Spätere Rekonstruktionen meiner damaligen Tagesabläufe ergaben so um die 15 Liter Trinken am Tag. Die hatten sich natürlich über wenigstens die 3-4 Jahre noch wieder vorher eingeschlichen: Nicht nur ich hatte mich langsam an immer mehr gewöhnt, sondern auch mein Familienumfeld. Wirklich aufgefallen ist das erst im Nachhinein, als ich dann mit dem BZ im normalen Bereich plötzlich nicht mehr dauernd son 2-Tassen-Pott Kaffee ab dem Frühstück nachgefüllt brauchte ;)
Du siehst, war noch weit weg von Totalausfall - und ist bei Dir auch wohl noch lange keiner. Sonst hättest Du vor Deinem Insulinanfang nur noch rückwärts gegessen ;)
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am 10.07.2022 13:44:26 | IP (Hash): 1497254427
wie Lena richtig schriebt bist du noch in der Einstellphase und es ist jetzt die Aufgabe des Arztes heraus zu finden welche Ursachen dafür verantwortlich sind. Da werden sicherlich noch Teste vorgenommen werden wie gut die Organe noch arbeiten, wie der Stoffwechsel ist, das Immunsystem , und auch die Verdauung spielt dabei eine große Rolle.
Du solltest auch nachts eine Messung durchführen und für den Arzt notieren.
Bei der Apotheken-Umschau gibt es eine hilfreiche Seite die sich mit deinem Problem beschäftigt.
Einfach mal reinlesen:
https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/diabetes/blutzucker/blutzucker-was-tun-gegen-hohe-morgenwerte-811477.html
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am 10.07.2022 13:58:56 | IP (Hash): 1570526895
Hallo Thomas
Wie mir hier schon bestätigt wurde habe ich ja keine Ahnung
aber
ICH würde jetzt erst mal ganz nach dem Fahrplan deines Arztes vorgehen.
Alles genau dokumentieren und deine Aufzeichnungen zusammen mit DEINEN Eindrücken dem Arzt übergeben. Der wird schon wissen wie es dann weiter gehen soll.
Jetzt schon mit Experimenten zu beginnen wäre meines Erachtens fahrlässig und wie soll der Arzt weiter verfahren wenn er sich nicht darauf verlassen kann das sein Fahrplan eingehalten wird.
Ich würde als Arzt sagen: dann mach doch deinen Kram allein - aber dann nicht rumheulen wenn es schief geht.
Du wirst doch nicht jetzt schon deine selbst beschriebene Geduld verloren haben?
Gruß
Peter
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0 Stand 07/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 10.07.2022 14:20:53 | IP (Hash): 904909621
Ja ihr Lieben, ich bleibe auf jeden Fall im Fahrplan. Habe vereinbaru gsgemäß auf 16 IE Toujeo erhöht und wenn der NBZ nicht unter die 154 geht, dann gehts auch erstmal weiter rauf. Ich bekomme ja zudem bald meine Sensoren und da gibts dann sicherlich noch konkreter Abrechenbares.
Heute zum Beispiel gabs gar kein Hypogefühl, weil ich mein Frühstück auf 11 Uhr verlegt habe. Ich habe da vermutlich in den Hungerast, der sich wohl aus der Wirkkurve von Toujeo nach 4h ergab, heute nun vor dessen Beginn hineingegessen?.
Jedenfalls scheine ich die 16 IE auch erstmal zu vertragen, denn bis jetzt hat sich erstmal auch kein weiteres Problem aufgetan.
Ich werd' auf keinen Fall an der Medikation herumbasteln, denn ich glaube zu wissen, dass der Körper ein "träges System", was in den langfristig einzustellenden Abläufen eine gewisse Nachlaufzeit benötigt.
Schwinge mich jetzt mal auf's Fahrrad und radel 'ne Stunde...
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am 10.07.2022 16:59:51 | IP (Hash): 2057483810
ThomaS1968 schrieb:
Heute zum Beispiel gabs gar kein Hypogefühl, weil ich mein Frühstück auf 11 Uhr verlegt habe. Ich habe da vermutlich in den Hungerast, der sich wohl aus der Wirkkurve von Toujeo nach 4h ergab, heute nun vor dessen Beginn hineingegessen?.
SUPER Idee! Bin neidisch, dass ich nicht drauf gekommen bin ;)
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am 10.07.2022 17:32:38 | IP (Hash): 904909621
Ja, danke für dein Lob Jürgen, das bedeutet mir was...
Morgens bis Ende Vormittag brauch' ich traditionell eigentlich erstmal nix, von daher war das kein großes Ding das Essen auf Brunchzeit zu verlegen.
Ansonsten merk' ich nix Negatives, nur die Meßwerte erinnern mich an meinen Diabetes...
Hab' heute Nachmittag mit meiner Guten, bei einer Kugel Eis mit ungesüßter Schlagsahne (Zucker+Fett!), gerade mal so resümiert, dass sich für mich und meine Frau das Leben, außer der noch genau zu bestimmenden Menge Insulin die ich einmal final benötige, eigentlich gar nicht merkbar verändert hat bzw. verändern wird.
Einwenig bewußter die Nahrungsaufnahme gestalten und an die Insulinaufnahme denken, aber so grundsätzlich kann das Leben durchaus weiterhin nach meinen Vorstellungen verlaufen. Vorraussetzung jaaa natürlich, der Zucker muss gebändigt werden und darf keinen Schaden anrichten...
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Lena8107
Rang: Gastam 10.07.2022 17:50:23 | IP (Hash): 394321721
Ich erinnere mich, dass ich nach 6 Monaten Insulintherapie nachmittags öfter Hypos hatte. Das lag aber garnicht am Basalinsulin, sondern das war meine Restfunktion, die wohl dann immer am Limit mitlief und auch nicht wusste, wann‘s denn genug ist.
Hatte dann nochmal eine Zeit, wo ich nur 3 Einheiten Levemir basal gegen 19 Uhr spritzen musste (wahrscheinlich hätte das da auch ganz ohne externes Insulin funktioniert) und auch da landete ich plötzlich im 50er Bereich so gegen 17 Uhr, wo kein Levemir mehr gewirkt hat.
Ich konnte plötzlich alles essen und hatte kaum Anstiege.
Das war dann meine Remission, die einige Wochen dauerte.
Welche Rolle in deinem Fall die Restfunktion spielt, weiß man noch nicht.
Es gibt einfach viele Faktoren die da reinspielen. -
am 10.07.2022 20:09:20 | IP (Hash): 904909621
Heute vor dem Abendessen hatte ich 85, ohne dass ich irgend etwas Unangenehmes gespürt hätte ...
Vielleicht schreitet die Gewöhnung an gesunde Werte doch schneller voran als befürchtet?.
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am 10.07.2022 20:13:38 | IP (Hash): 1497254427
es wäre interessant zu wissen wie der BZ gegen 2:00/3:00 Uhr aussieht.
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am 10.07.2022 23:34:39 | IP (Hash): 904909621
02:00 / 03:00 mach' ich sicher auch mal Helmut, aber in dieser Nacht wird das nix mehr...
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Bearbeitet von User am 10.07.2022 23:36:05. Grund: Ergänzung -
am 11.07.2022 12:42:12 | IP (Hash): 904909621
Helmut, ich bekomme ja bald (in den nächsten 1-2 Tagen) meine libre3-Sensoren geschickt, dann müsste ich doch damit auch aufgezeichnet bekommen, was zw. 02.00 - 03.00 Uhr?.
Gemäß meinem Süßhunger bei Pinkelgängen in den frühen Nachtstunden zu urteilen, werd' ich wohl zunächst (zw. 2-4) in einen niedrigen BZ reinrutschen, bis meine Leber dann mit Zucker über das normale Level hinaus zu reagieren scheint?.
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am 11.07.2022 13:01:48 | IP (Hash): 646624674
Moin,
für einen LADA Diabetes mit Restfunktion hast du die falschen Medikamente.
Besser wäre das Insulin Tresiba 200 mit 8 - 10 Einheiten am Abend und dazu
Metformin jeweils 1000 mg morgens und abends.
Das Tresiba hat eine längere Wirkungsdauer und das Metformin bremst die Glucose
aus der Leber.
Mein NBZ ist 80 -90 und der HbA1c bei 5,2
Gruß
Candyman
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am 11.07.2022 14:06:10 | IP (Hash): 299194457
Ob Metformin bei Deinem Lada-Diabetes eine Option sein könnte, solltest Du bei Deinem Diabetologen mal ansprechen. -
am 11.07.2022 16:08:32 | IP (Hash): 904909621
Soweit ich das verstanden habe, ist bei bzw. für mich in der Folge auch Metformin angedacht.
Ich denke, mein jetziges Toujeo ist einmal ein erster insulinischer Eingriff zur Ist-Zustandsbestimmung.
@Candyman... Ich werde deinen Vorschlag in meinen Fragenkatalog für meinen Diabetologen definitiv mit aufnehmen. Mal sehen, was er darauf sagt....
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Lena8107
Rang: Gast -
Lena8107
Rang: Gastam 11.07.2022 16:31:04 | IP (Hash): 10087371
Candyman schrieb:
Moin,
für einen LADA Diabetes mit Restfunktion hast du die falschen Medikamente.
Besser wäre das Insulin Tresiba 200 mit 8 - 10 Einheiten am Abend und dazu
Metformin jeweils 1000 mg morgens und abends.
Das Tresiba hat eine längere Wirkungsdauer und das Metformin bremst die Glucose
aus der Leber.
Mein NBZ ist 80 -90 und der HbA1c bei 5,2
Gruß
Candyman
Du kannst doch nicht deinen Insulinverbrauch auf andere übertragen. Weil bei dir 8 bis 10 Einheiten passen, so kann das bei Thomas ganz anders sein.
Das ist ganz individuell.
Metformin macht Sinn, wenn zusätzlich eine Insulinresistenz vorliegt.
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Lena8107
Rang: Gastam 11.07.2022 16:36:34 | IP (Hash): 10087371
doppelt
Bearbeitet von User am 11.07.2022 17:03:15. Grund: doppelt -
Lena8107
Rang: Gastam 11.07.2022 16:54:10 | IP (Hash): 10087371
Lena8107 schrieb:
Lena8107 schrieb:
Candyman schrieb:
Moin,
für einen LADA Diabetes mit Restfunktion hast du die falschen Medikamente.
Besser wäre das Insulin Tresiba 200 mit 8 - 10 Einheiten am Abend und dazu
Metformin jeweils 1000 mg morgens und abends.
Das Tresiba hat eine längere Wirkungsdauer und das Metformin bremst die Glucose
aus der Leber.
Mein NBZ ist 80 -90 und der HbA1c bei 5,2
Gruß
Candyman
Du kannst doch nicht deinen Insulinverbrauch auf andere übertragen. Weil bei dir 8 bis 10 Einheiten passen, so kann das bei Thomas ganz anders sein. Warum Tresiba 200???
Wie kommst du auf diese Aussage?
Welches Insulin passend ist, kannst du doch überhaupt nicht wissen.
Das ist ganz individuell.
Du weißt nicht, wie die Restfunktion bei Thomas aussieht und wie viel Insulin er braucht.
Metformin macht Sinn, wenn zusätzlich eine Resistenz vorliegt.
Ich habe auch einen LADA Diabetes und Metformin brauche ich nicht, da keine Resistenz vorliegt und ich nicht sehr viel Insulin brauche.
Ich spritze Tresiba 100 als Basalinsulin und Lyumjev als Bolusinsulin.
Das passt für mich, aber das gilt doch nicht für jeden Typ 1 Diabetiker.
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am 11.07.2022 19:58:32 | IP (Hash): 1691743785
Lena8107 schrieb:
Metformin macht Sinn, wenn zusätzlich eine Resistenz vorliegt.
Zitat Wiki zu Metformin:
So hemmt es zum einen die Glucose-Neubildung (Gluconeogenese) in der Leber. Experimentelle Studien ergaben, dass Metformin die mitochondriale Glycerin-3-phosphat-Dehydrogenase hemmt. In Folge stehen im Cytosol weniger Metabolite für die Glucose-Neubildung zur Verfügung (siehe auch Glycerin-3-phosphat-Shuttle), und es fällt vermehrt Laktat an. Die seltene Nebenwirkung der Laktatazidose bei Überdosierung kann damit erklärt werden.(6) Neben der Aufnahme von Zucker (Glucose) mit der Nahrung stellt dieser Stoffwechselweg, mit dem Glucose aus dem Umbau von Aminosäuren und anderen Stoffwechselprodukten gewonnen wird, eine wichtige Einflussgröße des Blutzuckerspiegels dar. Daneben soll Metformin die Resorption von Glucose im Darm hemmen und ferner die Insulinresistenz verringern, wodurch die Aufnahme in die Muskelzellen verbessert wird.(5) Jedoch sind beide Effekte bislang nicht sicher nachgewiesen.(7)
Erwiesen ist demnach bislang nur die Verringerung der Glukoneogenese. Deren Regelung ist bei gesunden Menschen Aufgabe vom Insulin. Bei Menschen mit Typ 1 oder LADA vom gespritzten bzw dem restlichen. Wo nicht genug Insulin für diese Funktion verfügbar ist, ist daher Metformin die erste Wahl zum Ersatz. Mithin auch bei Typ 1 und LADA.
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Lena8107
Rang: Gastam 11.07.2022 20:33:38 | IP (Hash): 768477691
Dazu befragst du am besten deinem Arzt, Thomas.
Ich weiß, dass es für dich keine Insulinresistenz gibt, Jürgen.
Bei einem Insulinmangel spritzt man Insulin und in meinem Fall reicht das auch.
Ich kenne keinen Typ 1 Diabetiker ohne Resistenz, der zusätzlich Medikamente nimmt, die eigentlich für Typ 2 Diabetes bestimmt sind.
Mein Diabetologe verschreibt bei einer Resistenz bei Typ 1 Diabetikern zusätzlich Forxiga, das war bis vor Kurzem das einzige AntiDiabetikum, was bei Typ 1 Diabetes zugelassen war. Mittlerweile wurde die Zulassung wegen vermehrten Ketoazidosen entzogen.
Trotzdem kann man das, wie auch Metformin, off Label verschreiben.
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am 11.07.2022 20:53:43 | IP (Hash): 1691743785
Lena8107 schrieb:
Ich weiß, dass es für dich keine Insulinresistenz gibt, Jürgen.
Da steht eindeutig, dass erste und einzig unstreitig erwiesene Wirkung vom Met die Verringerung der körpereigenen Glukoseproduktion ist. Der Funktionsweg ist einschließlich seltener aber möglicher Fehlwirkung beschrieben.
Die zu große körpereigene Produktion von Glukose hat nix mit Insulinresistenz zu tun und auch nix mit einer Unterscheidung zwischen Typ 1 und LADA und Typ 2, und damit ist Deine Antwort komplett neben der Spur.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
Lena8107
Rang: Gastam 11.07.2022 21:14:06 | IP (Hash): 768477691
Meine Antwort ist nicht neben der Spur!
Metformin, Forxiga…….sind Medikamente für
Typ 2 Diabetiker. Unter den Medikamenten verbessert sich die Resistenz, man braucht weniger Insulin und das Abnehmen fällt oft leichter.
Für Typ 1 Diabetes gibt es dafür keine Zulassung.
Forxiga war unter bestimmten Bedingungen, die einzige Ausnahme.
Aber, wie schon geschrieben, wurde auch da die Zulassung wegen Ketoazidose Gefahr entzogen.
Off Label ist aber alles möglich und in bestimmten Fällen auch sinnvoll.
Bearbeitet von User am 11.07.2022 21:22:14. Grund: * -
am 11.07.2022 21:36:33 | IP (Hash): 1691743785
Lena8107 schrieb:
Meine Antwort ist nicht neben der Spur!
Metformin, Forxiga…….sind Medikamente für
Typ 2 Diabetiker. Unter den Medikamenten verbessert sich die Resistenz, man braucht weniger Insulin und das Abnehmen fällt oft leichter.
Finde ich gut: mit dem Auspinkeln von überschüssiger Glukose "verbessert sich die Resistenz ;)"
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
Lena8107
Rang: Gastam 11.07.2022 22:02:34 | IP (Hash): 768477691
Jürgen, ich lasse mich nicht provozieren!!
Ab jetzt schreibe ich in diesem Thread nichts mehr.
Eine zeitlang kannst du Thomas sicherlich noch mit deinen Aussagen beeindrucken, da er ein kompletter Neuling ist.
Ich hoffe nur, dass er nicht zu sehr auf dich hört.
Lieber Thomas, ich wünsche dir viel Erfolg und vielleicht meldest du dich ja mal zusätzlich im Insulinclub an. Da sind viele LADA Diabetiker unterwegs mit denen du dich austauschen kannst.
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am 11.07.2022 22:21:21 | IP (Hash): 1691743785
Lena8107 schrieb:
Jürgen, ich lasse mich nicht provozieren!!
Du vertrittst "Man macht das so", aber bringst dafür keine einzige sachliche Begründung. Im Gegenteil erweckst Du den Anschein, als wenn Dir die im Grunde auch wurscht und wahrscheinlich sogar unbekannt wären.
Nachtrag:
Zum Insulinclub hat Du recht: Da sind sehr viel mehr mit LADA unterwegs als hier. An seiner Stelle wäre das wahrscheinlich sogar mein Hauptspielplatz. Dir weiter Gutes Gelingen mit Deinem LADA :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 11.07.2022 22:34:01. Grund: Nachtrag -
Lena8107
Rang: Gastam 11.07.2022 23:25:42 | IP (Hash): 768477691
Nein, ich habe alle Gründe genannt! und zwar richtig. Thomas kann das gerne bei seinem Arzt hinterfragen.
Ich fange aber nicht an, die genauen Wirkmechanismen hier zu erörtern.
Dass du mir Unwissenheit und Desinteresse attestierst ist mir tatsächlich egal, denn da täuscht du dich.
Ich habe nun eine Mail an den Admin geschrieben und hoffe, dass das löschen meines Accounts zeitnah erfolgt……….
Beim Insulinclub war ich bisher nur stiller Mitleser, werde mich aber dort jetzt anmelden um mehr über Insulinpumpen zu erfahren.
Die halten sowas dort nicht für unnötig und behaupten auch nicht dass eine Messung täglich reicht um perfekte Werte zu haben.
Was du behauptest mag alles für Typ 2 gelten oder halt für LADA mit guter Restfunktion.
Aber nicht für jemanden, der kein eigenes Insulin mehr hat, aber dafür zeigst du null Verständnis!
Bearbeitet von User am 11.07.2022 23:56:17. Grund: * -
am 12.07.2022 08:05:44 | IP (Hash): 904909621
Mein Arzt meinte bei diesem ersten Termin nach der LADA-Diagnose, wir wollen jetzt erstmal schauen, was an Restfunktion meiner Betas noch vorhanden ist.
Deshalb verstehe ich meine Toujeo-Steigerung aller 3 Tage eher als ersten Test in diese Richtung.
Hiernach wird man sehen, ob Metformin überhaupt noch ausreicht oder ich gleich in ein Lang- und Kurzzeit-Insulinprogramm eingefasst werden muss?.
Von daher ist jede Diskussion darüber erstmal müsig...
Aktuell verbessern sich bereits viele Werte am Tag, wobei ich zur Zeit noch vergleichsweise "normal" esse und deshalb auch nicht so genau weiß, ob ich manchmal ein gutes Ergebnis für zum Beispiel den Wert nach dem Abendessen durch "Essfehler" zunichte mache, oder ob einfach das Langzeitinsulin noch nicht ausreicht?.
Ich würd' sagen, ich geb' wieder bescheid, wenn ich mal diese erste Hürde von 154 NBZ unterschritten habe. Sonst wird's zu langweilig...
Noch bin ich bei 16 IE Toujeo und es scheinen auch diese nicht auszureichen, sodaß ich dann auf 18 IE erhöhen werde.
Wenn alles passen und sich "nur" noch der NBZ weigern würde, in die Normalität zurückzukehren, werde ich wohl noch ein spezielles "Nachtprogramm" brauchen, oder kann man auch mit einem ausgeprägten "Dawn-Syndrom" alt werden?
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LADA Typ I, noch in der Einstellung mit dem Langzeitinsulin Toujeo.
Bearbeitet von User am 12.07.2022 09:18:31. Grund: Ergänzung -
am 13.07.2022 10:47:20 | IP (Hash): 904909621
NBZ heute das erste Mal 150.
BZ unter Tags schon fast im "gesunden Bereich", manchmal auch "besser"... ;)
Bin heute dennoch und programmgemäß auf 18 IE Toujeo gegangen.
Das "Dawn-Syndrom" wehrt sich noch...
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Diagnose: LADA Typ I, noch im Test mit dem Langzeitinsulin Toujeo.
Bearbeitet von User am 13.07.2022 10:48:56. Grund: Ergänzung -
am 14.07.2022 07:24:59 | IP (Hash): 904909621
NBZ heute morgen 135.
Jetzt fehlt noch morgen ein Wert unter 154 und ich kann dann in 1'er Schritten weitermachen, um unter 120 zu kommen...
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Diagnose: LADA Typ I, noch im Test mit dem Langzeitinsulin Toujeo. -
am 14.07.2022 08:26:06 | IP (Hash): 2010165124
ThomaS1968 schrieb:
Jetzt fehlt noch morgen ein Wert unter 154 ...
Hallo Thomas,
wenn du mich fragst, dann fehlt dir eher ein bisschen Geduld.
Jetzt, wo deine Nüchternwerte sich mit den 18IE in eine gute Richtung entwickeln, kannst du doch erst mal in Ruhe abwarten, wie die Entwicklung weiter geht, zumal die anderen Werte bereits passen.
Weiter viel Erfolg, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 14.07.2022 08:27:05. Grund: BBCodes -
am 14.07.2022 10:08:13 | IP (Hash): 904909621
Danke Rainer, aber das kam dann falsch rüber mit meiner Formulierung "Jetzt fehlt nur noch..."...
Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung und mega froh, dass der Zucker langsam rausgeht aus meiner Blutbahn. Ich gebe mir da alle Zeit der Welt und werde das Programm auch konsequent durchhalten. Alles im Plan...
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Diagnose: LADA Typ I, noch im Test mit dem Langzeitinsulin Toujeo. -
am 14.07.2022 11:10:32 | IP (Hash): 2010165124
Hallo Thomas,
ich habe mich vielleicht auch nicht ganz deutlich ausgedrückt.
Von der weiteren Erhöhung, wie du sie planst, würde ich erst mal abraten. Dein BZ-Niveau ist jetzt durch die 18IE und durch deine sonstigen Bemühungen insgesamt nach unten gegangen. Dass die Nüchternwerte nicht sofort mit fallen, sondern langsam im Nachgang, ist ganz normal. Ich würde an deiner Stelle jetzt bei der Dosis bleiben und abwarten, wie weit die Nüchternwerte bei diesem Stand noch absinken. Du kannst mit gutem Grund hoffen, dass sie auch bis 120 und darunter fallen.
Nimm die Nüchternwerte nicht so ernst, die anderen Werte sind erst mal viel wichtiger. Wenn du erst mal den Libre-Sensor am Arm hast, kannst du diese Werte viel besser beobachten und in gewissen Maße auch beeinflussen.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 14.07.2022 11:10:50. Grund: BBCodes -
am 14.07.2022 11:20:48 | IP (Hash): 1206709930
Das was Rainer geschrieben hat wollte ich auch gerade schreiben.
Der Nüchternwert braucht länger bis er fällt. Das wird schon.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0 Stand 07/22 (ich arbeite weiter daran) - NW 104,5 -
am 14.07.2022 14:28:45 | IP (Hash): 904909621
Okay Leute, ich laß' es mal so und warte ab.
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Diagnose: LADA Typ I, noch im Test mit dem Langzeitinsulin Toujeo. -
am 14.07.2022 22:52:46 | IP (Hash): 904909621
Ich hab' mir heute Nachmittag auch das Okay meiner Diabetologie-Praxis geholt, dass ich erstmal die nächsten 6 Tage bei den 18 IE bleiben kann.
Mal sehen, ob und wann der NBZ dann noch etwas nachkommt?
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Diagnose: LADA Typ I, noch im Test mit dem Langzeitinsulin Toujeo.
Bearbeitet von User am 14.07.2022 22:53:37. Grund: Ergänzung -
am 15.07.2022 12:50:35 | IP (Hash): 633855047
also in Deinem Fred und hoffentlich ein bisschen verständlich ;)
"Jürgen, zwei Fragen:
1. Warum war deine phasenweise "vollständige Remission" gefährlich? Das mit der Unterzuckerungsgefahr hab' ich nicht verstanden?
Hast Du weiter Medis genommen, trotz Remission bzw. wer und wie wurde dann deine Gesundung diagnostiziert?
2. Hast Du nach 30 Jahren Diabetestherapie bis heute Folgeschäden erlitten?
(Wie alt warst Du bei deiner Erstdiagnose?)
Okay, das waren jetzt 5 Fragen,...sorry!"
1a) Sie war nicht gefährlich, sondern sie wurde mir von allen Ärzten als gefährlich eingeredet. Und wo ich damals noch keinerlei Erfahrung und Wissen zum Diabetes hatte, hab ich dieses Einreden für Fakt genommen.
1b) Die Unterzuckerungsgefahr hängt jedem Diabetes praktisch automatisch an, auch in Zusammenhängen, in denen sie überhaupt nicht entstehen kann.
1c) Ich bin damals mit Tabletten gestartet, hab nach dem BZ-Messer gegessen und mit dem Ankommen im gesunden Bereich auf die Tabletten verzichtet.
wieder etwas b) Hatte just mit dem Verzicht auf die Tabletten nen OP Termin. Nüchtern einchecken, Blut lassen und auf die Station. War da kaum angekommen, als mich ne Pflegeschülerin mit hängender Zunge und nem 150 g Becher Erdbeerjoghurt erreichte und nem Löffel dazu. Ich hätte nur 90 mg/dl. Das wäre für Typ 2 viiiiel zu wenig. Ich müsste unbedingt sofort den Becher auslöffeln und sie hätte den Auftrag, bis leer dabei sitzen zu bleiben!
1d) Wenn der BZ ohne Medis 24/7 im völlig gesunden Bereich bleibt, ist Remission. Gesund ja, geheilt nein. -
BZ Messen ist eine diagnostische Tätigkeit. Mit dem Hinweis, dass die allein dem approbierten Arzt vorbehalten sei, wurde der weit überwiegenden Mehrzahl der Betroffenen bis zum Ende der 80er Jahre die Selbstmessung verwehrt.
Für die Diagnose reicht ein einigermaßen zuverlässiges Testgerät, sind die Markengeräte alle, wenn’s nicht gerade um die Einer-Stellen geht.
Für die Remission reichte als gezielte Behandlung für BZ 24/7 im gesunden Bereich damals bei mir allein LC Essen. - Mit normal gesundem Essen war Remission wieder wech :(
2a) Bis heute kein einziger diabetischer Folgeschaden. Nehme aus der Apotheke an regelmäßigen Medis für alle meine Blutwerte im gesunden Bereich bis heute auch nur Insulin.
2b) 43
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.