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Nach langer langer Zeit melde ich mich wieder
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am 30.06.2022 16:07:46 | IP (Hash): 1155464441
Hallo, hier ist Drakosfelidae. Es sind rund 10 Jahre vergangen und es hat sich viel getan in vielerlei Hinsicht. 2013 bzw 2014 verlor ich durch extremes Mobbing meinen Arbeitsplatz und zog um zu meinem Kindern.
2017 kam ich ins Krankenhaus mit 2 leichten Herzinfarkten und den ersten 4 Stents (3Khk). Daran schloss sich eine sehr tolle Reha an aber auch eine schwere Depression. Zusätzlich ein leichter Schlaganfall. Weitere KH-Aufenthalte folgten sowie 4 weitere Stents. Es gibt auch weitere Baustellen im Körper wie Lungenfibrose, Atemstörung im Schlaf mit CPAP, Vorhofflimmern, Bluthochdruck, Verdacht Arteriitis, Asthma bronchiale, A. vertebralis Syndrom mit Basilaris Symptomatik, myofasziales Schmerzsyndron, Intercostalneuralgie, Dupuytren beide Hände, Frakturen BWL und LWL, Arthritis, Verdacht Lupus e., Rheumatische Arthritis
Seit 2017 wurde ich dann rückwirkend als erwerbsunfähig von der RV eingestuft. Inzwischen bekomme ich Altersrente.
Zwischendurch bekam ich immer mal wieder Cortison aufgrund verschiedener Erkrankungen. Auch Lucentis wegen feuchter AMÖ kenne ich, ebenso wie Neuropathien. Ebenso Retinopathie und beginnender Grauer Star,
Weitere Arterien sind mit Verschlüssen etc betroffen trotz guter Cholesterinwerte und sonstiger Blutwerte. Durch Cortison springt immer mal wieder der Hba1C hoch, im Allgemeinen liegt er bei mir zwischen 6,5 und 7,5 (empfohlen).
Der nun zu Ende gegangene KH-Aufenthalt wegen einer Zehenamputation wegen einer schweren Ostemyelitis durch Verunreinigung, Reparatur der Ober- und Unterschenkelarterie hat mir zu meinen vielen Medis Ozempic beschert. Mein Gewicht sragniert seit 15 Jahren zwischen 85 und 95 kg. Wie sind eure Erfahrungen zu diesem Medikament? Ich bin ein bißchen hin- und hergerissen.
Hier die Liste meiner Medis (Tagesdosis):
Pantoprazol 40mg, Metformin 2000mg, Jardiance 10mg, Eliquis Apibaxan 10mg, Pentalong 150mg, Bisoprolol 7,5mg, Ramipril 2,5mg, Atorvastatin 40mg, Ezetimib 10mg, L-Dopa/Benserazid Restex ret. 100/25mg, Metamizol nB bis 1500mg, Pregabador 75mg, Dulexitin 120mg, Pipaperon 20mg, Budesonid 200ug, Salbutamol nB, Actrapid (Schema), Lantus 18IE, Vitamin B12. -
am 30.06.2022 19:12:37 | IP (Hash): 904909621
Wie alt bist Du, wenn ich fragen darf und wann bekamst Du die Erst-Diagnose Diabetes?
Bearbeitet von User am 30.06.2022 20:03:32. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 30.06.2022 22:01:55 | IP (Hash): 1155464441
Ich werde am 3. 67 Jährchen jung. Die erste DM Typ II Diagnose bekam ich 2003. Abervich hatte die Erkrankung bestimmt 3 Jahre mind früher da es durch Augenveränderungen fest gestelltvwurde beim Optiker. Einen ersten Hinweis auf die Möglichkeit einer DM Erkrankung gab es 1978 bei der Geburt meiner Tochter durch einen Zuckerbelastungstest aufgrund des Gewichtes und Größe meiner Tochter. Obwohl diese nicht ungewöhnlich sind in unserer Familie. Eine genetische Komponente dürfte auch dabei gewesen sein. Großvater und Vater Altersdiabetes, Herzprobleme, -
am 01.07.2022 00:47:57 | IP (Hash): 904909621
Was soll ich sagen... Ich wünsch' Dir einfach alles Gute und viel Glück, dass Du endlich bessere und unbeschwerte Tage erleben kannst!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
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am 01.07.2022 17:52:49 | IP (Hash): 1831871773
Drakosfelidae schrieb:
Der nun zu Ende gegangene KH-Aufenthalt wegen einer Zehenamputation wegen einer schweren Ostemyelitis durch Verunreinigung, Reparatur der Ober- und Unterschenkelarterie hat mir zu meinen vielen Medis Ozempic beschert. Mein Gewicht sragniert seit 15 Jahren zwischen 85 und 95 kg. Wie sind eure Erfahrungen zu diesem Medikament? Ich bin ein bißchen hin- und hergerissen.
Hier die Liste meiner Medis (Tagesdosis):
Pantoprazol 40mg, Metformin 2000mg, Jardiance 10mg, Eliquis Apibaxan 10mg, Pentalong 150mg, Bisoprolol 7,5mg, Ramipril 2,5mg, Atorvastatin 40mg, Ezetimib 10mg, L-Dopa/Benserazid Restex ret. 100/25mg, Metamizol nB bis 1500mg, Pregabador 75mg, Dulexitin 120mg, Pipaperon 20mg, Budesonid 200ug, Salbutamol nB, Actrapid (Schema), Lantus 18IE, Vitamin B12.
Ich bin kein Arzt, aber ich würde an deiner Stelle wegen deiner Diabetesmedikamente mal dringend zu einem guten Diabetologen. Auf den ersten Blick sieht es mir nämlich nach sehr vielen unterschiedlichen Diabetesmedikamenten aus und ob ein Mix aus drei-vier Zuckermedikamenten wirklich so hilfreich ist, wäre so die Frage. Weißt du denn wofür jeweils deine Medikamente wirken sollen? Diabetesmedikamente wären bei dir Metformin, Jardiance, Actrapid, Lantus und ggf. neu hinzu Ozempic, wobei manche der Präparate vielleicht auch aus anderen Gründen zusätzlich verschrieben werden.
Mir ist auch noch was anderes aufgefallen. In deiner Medikamentenliste taucht auch Budensonid auf. Ich weiß nicht, ob du das weißt, das ist ein lokal wirksames Kortisonpräparat. Je nach Anwendungsgebiet und Menge kann es bei manchen Leuten auch den Blutzucker erhöhen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.07.2022 20:36:42 | IP (Hash): 42102578
Hallo July,
Ich habe einen der besten Diabetologen. Auch stehen alle Ärzte untrreinander in Verbindung bzw laufen alle Fäden bei einem Arzt zusammen. Dito Krankenhäuser, dito Apotheke.
Du hast recht. Auf den ersten Blick ist das ungewöhnlich. Doch Jardiance zB ist auch als Herzunterstützung mit gedacht.
Ozempic ist ganz neu. Es wird auch zur Gewichtsreduktion eingesetzt bei mir und als zusätzlicher Zucker in Schach Halter. Es ist ein Versuch weil ich vor 3 Jahren Victoza in höherer Dosis nicht besonders vertrug.
Das Budesonid ein Kortisonpräparat ist, ist bekannt und es bewirkt natürlich die üblichen DM-Folgen.
Salbutamol geht aufs Herz.
Einige Medis muss ich sogar trotz Kontraindikation nehmen.
Ich bekomme des Öfteren Cortison und das haut dann richtig und lange zu im Zuckerhaushalt. Da sind Tageswerte um 400 - 500 keine Seltenheit über 4 Wochen zB. Das Ganze ist eine sehr fragile Geschichte. Eigentlich ein ständiges "Den Teufel mit Beelzebub austreiben".
Trotz geringer LDL-Werte und GesaMTCholesterinwerte gibt es immer wieder Arterien- und auch Venenprobleme. Plaques, Ablagerungen, Verschlüsse. Ich bin eine sogenante Gefäßpatientin und lass offenbar nichts aus. Und der Zucker haut da zu. Ich gelte auch als atypische Herzpatientin.
Der Zucker ist eigentlich gut eingestellt sofern kein Medi dazwischen kommt. Im Augenblick steht er dadurch wieder im Hba1C auf 8,6. Heul, ich war mal auf 6 - 6,5.
Aber operativ macht man nix und medikamententechnisch bin ich ausgesteuert sagte man mir.
Durch die schwere Entzündung meines Fusses die mit einer Teilamputation jetzt endete und mit Levofloxacin zuerst und dann nachfolgend mit Imipenem-Tropf bekämpft wurde.
Also eine ganze Menge Zeugs.
Jeder Arzt bekommt bei Änderungen eine neue Liste mit zusammengefaßten Diagnosen und aktueller Medikation.
Bearbeitet von User am 01.07.2022 20:41:41. Grund: Ergänzung -
am 01.07.2022 21:57:41 | IP (Hash): 2074459850
Drakosfelidae schrieb:
Jeder Arzt bekommt bei Änderungen eine neue Liste mit zusammengefaßten Diagnosen und aktueller Medikation.
Auf dass Du noch viele Listen weitgeben kannst und magst :)
Und in dem Sinne hier mal eine kleine persönliche Geschichte, die ich seitdem jeden Morgen echt gut und bis jetzt auch noch in der dicksten Scheiße aufbauend finde:
Bin in einem meiner früheren Leben mal bei einem Bäuerlein in eine interessante Lehre gegangen. Und zwar hatte der auf seinem Resthof einen Stellplatz für unseren kleinen Wohnwagen.
Als wir uns kennenlernten, war der Mann schon gut 70 und ging am Stock und hat mich super passend in den knappen Stellplatz eingewiesen. Und dann haben wir auf der Bank vor der Scheune unser erstes Plawer gehalten. Da hat er vom Wandel der Zeiten erzählt und von seiner 3. Hüfte und von den Reihen in seinem Alter, die in seiner erreichbaren Umgebung immer lichter wurden. Und von den Schmerzen, die aber immer noch erträglich waren.
Und von seinem Motto:
Mit dem meisten von seinem Leben hinter sich begrüßte er jeden Morgen "den alten Kopp da im Spiegel" mit nem so fröhlich wie möglichen "Moin! Zugabe :)"
Ok, seine Zugaben sind längst abgelaufen. Als letzte hatte er für seine alten Kunden noch verfügt, dass die Stellplatz-Mieten nicht erhöht werden durften. Davon haben wir bis vor 4 Jahren profitiert, bis ich nicht mehr Autofahren konnte. Inzwischen kann ich auch an Krücken nicht mehr laufen (Polio und Folgen), und wegen eines zunehmenden Augendefekts stehen alle meine Bildschirme auf Blindenschrift, wie Kinder und Enkel über die große Darstellung lästern.
Und jeden Morgen schmunzel ich den stoppeligen Alten da im Spiegel an und sag dem tatsächlich: "Moin! Zugabe :)"
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.07.2022 22:44:33 | IP (Hash): 42102578
Hallo Jürgen,
Ich glaube wir kennen uns. Eine hübsche Geschichte. Ich lass mich auch nicht runter ziehen. Es gibt gute und weniger gute Tage. Das ich nur einen Teil des Zehs verlor war wahnsinniges Glück. So sehe ich das. Anderen geht es schlimmer. Ich hab meinen Fuß noch. Er wird wieder richtig durchblutet und kann heilen. Vielleicht nehme ich endlich die letzten 30 kg ab. Und mit meinem Rollferrari bin ich im Umkreis von bis zu 1 km mobil. Schauen wir uns jeden Morgen im Spiegel an und grüssen uns.
Nur die Kontraindikatoren bei Ozempic irritieren mich etwas.
Liebe Grüße -
am 02.07.2022 21:06:41 | IP (Hash): 1831871773
Das freut mich, dass du einen so guten Arzt gefunden hast und sich auch all deine Ärzte untereinander gut austauschen. Das ist leider eine Seltenheit.
Zwecks Kortison und hohe Blutzuckerwerte, habt ihr da mal das Kortison-Schema von Teupe versucht? Durch das Kortison entstehen ja starke Resistenzen, die du ja auch bei deinen Blutzuckerwerten bemerkst. Teupe (ein sehr erfahrenDer Diabetologe insb. für Typ1 und Pumpe) hat ein Schema entwickelt, wo vor der Entstehung der Resistenz bereits deutlich mehr Insulin zusätzlich gespritzt wird um die Entstehung dieser Kortisonresistenz im Vorhinein zu verhindern. Wenn die Resistenz dann da ist, ist es sehr schwer, diese wieder zu durchbrechen.
Das Schema ist vermutlich für Typ1 entwickelt worden, aber vllt funktioniert es auch für Typ2.
Hier gibt es einen Rechner, der nach diesem Schema beruht. Wichtig ist dann deine Gesamtinsulinmenge, die du normalerweise ca. spritzt (damit ist sowohl dein Lantus als auch dein Actrapid gemeint) und dann brauchst du noch dein Kortisonpräparat mit Dosis und er rechnet aus, wann du wie viel zusätzlich spritzen solltest. Natürlich ist es nur ein Anhaltspunkt und du musst es vorsichtig austesten, ob du genauso viel benötigst oder etwas mehr oder weniger.
https://www.alexeberth.bplaced.net/wordpress/insulindosisanpassung-bei-cortison/
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