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Nüchternzucker intelligent senken

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    am 19.01.2023 09:27:42 | IP (Hash): 72970431
    ThomaS1968 schrieb:

    Die vegetarische Ernährung sehe ich persönlich als heutigen Mindeststandard für eine verantwortungsvolle und empathische Lebensführung.




    Lieber Thomas!

    Meinst Du das auf die breite, nicht-diabetische Allgemeinheit oder speziell auf Diabetiker bezogen?

    Den Hype um die angeblich gesundheitsfördernde vegetarische Lebensweise und insbesondere den neuzeitlichen Veganismus als angebliche Vollwert-Ernährung ohne Nachteile habe und werde ich wohl nie verstanden. Die Menschheit isst seit vielen vielen Jahren Fleisch und Fleisch und wird damit in den meisten Fällen alt. Vom Veganismus, der vorerst als "Experiment" am menschlichen Körper zu sehen ist, kann man das noch nicht sagen, mal abgesehen von etwaigen negativen Folgen bei Übergewichtigen mit Bewegungsmangel durch die KH-Lastigkeit der Ernährung, die dann wiederum ihren Teil zu einer etwaigen Verschlechterung des ohnehin suboptimalen Gesundheitszustandes beiträgt.

    Bleibt noch die Preisfrage: Wenn bei Diabetes die KH als einer von drei Makros weitgehend wegfallen, kämen ja eigentlich die anderen beiden "Big Player" Fett und Protein als Energiequellen ins Spiel. Beides zusammen findest Du vor allem in (sättigendem!) Fisch und Fleisch. Was bleibt denn unter LC ohne diese "Grundnahrungsmittel", die insb. für einen Diabetiker ja um 40 Prozent des gefüllten Tellers ausmachen, dann noch übrig?

    EDIT: Was meinst Du mit "empathisch"? Den Tieren gegenüber? Nun, wenn es nach den Veganern geht, leiden die auch für Vegetarier.
    Bearbeitet von User am 19.01.2023 09:31:24. Grund: .
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    am 19.01.2023 13:12:28 | IP (Hash): 1805299773
    @Mitglied... Wir sind Lichtjahre voneinander entfernt. Ich wünsch' Dir was...

    ______________________________________________________________________________________________________________
    LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+13 IE Toujeo, abends 14 IE Toujeo)
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
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    am 19.01.2023 13:36:53 | IP (Hash): 72970431
    Das beantwortet leider meine Fragen nicht....
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    am 19.01.2023 15:36:01 | IP (Hash): 1630089778
    Zum einen muss man sich als Diabetiker nicht LC ernähren, auch wenn einige hier das propagieren, zum anderen gibt es durchaus vegetarische Lebensmittel die gut sättigen und wenig Kohlenhydrate enthalten: z.B Nüsse, Quark, Käse, Auberginen,...

    Es gib viele vegetarische LC-Rezepte, man muss nur danach suchen.
    Vegan wir dann noch etwas schwieriger, ist aber sicher auch machbar,
    Bearbeitet von User am 19.01.2023 15:36:47. Grund: Korrektur
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    am 19.01.2023 15:48:18 | IP (Hash): 608723973
    HeikeOV schrieb:
    Zum einen muss man sich als Diabetiker nicht LC ernähren, auch wenn einige hier das propagieren, ...


    Ok, muss man nicht. Aber die meisten mit Typ 2, und das sind die meisten mit Diabetes, können nur damit ihren BZ und ihr Gewicht im erträglichen Rahmen halten. Und es gibt 5XL mit Typ 1, die auch besser mit LC zurecht kämen ;)

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!
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    am 19.01.2023 16:00:54 | IP (Hash): 1630089778
    Solange hier nicht differenziert wird, werde ich immer wieder widersprechen...
    und heute nervt es mich mal wieder besonders, wenn alle Menschen mit Diabetes in den Typ2-Topf geworfen werden - ist aber nicht eure Schuld...

    Gegen Übergewicht hilft insgesamt weniger Kalorien futtern, als verbraucht werden. Und da ist es erstmal egal woher die Kalorien kommen. Der Hunger ist eh eher im Kopf... wirklich physischen Hunger hat hier keiner, nur mal einen nicht gefüllten Magen ;)

    Bearbeitet von User am 19.01.2023 16:04:07. Grund: Ergänzung
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    am 19.01.2023 16:06:22 | IP (Hash): 608723973
    HeikeOV schrieb:
    Und da ist es erstmal egal woher die Kalorien kommen.


    Und Abnehmen geht nur mit weniger Insulin-Umsatz und insbesondere, und da wieder wir mit Typ 2, insbesondere mit weniger hohen Insulinspitzen, also mit weniger KHs ;)

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    am 19.01.2023 17:20:47 | IP (Hash): 254522591
    HeikeOV schrieb:
    Solange hier nicht differenziert wird, werde ich immer wieder widersprechen...
    und heute nervt es mich mal wieder besonders, wenn alle Menschen mit Diabetes in den Typ2-Topf geworfen werden - ist aber nicht eure Schuld...

    Gegen Übergewicht hilft insgesamt weniger Kalorien futtern, als verbraucht werden. Und da ist es erstmal egal woher die Kalorien kommen. Der Hunger ist eh eher im Kopf... wirklich physischen Hunger hat hier keiner, nur mal einen nicht gefüllten Magen ;)



    Daher auch meine Frage, ob damit Diabetiker oder die breite Allgemeinheit gemeint war.

    Ob High Carb, Low Fat oder Low Carb, High Fat: Beides funktioniert (auch beim Abnehmen gut, solange die Kalorienbilanz schwarze Zahlen schreibt).

    Mein Frage war eher dahingehend zu verstehen, was denn unter LC noch übrig bleibt um sich abwechslungsreich zu ernähren, wenn Fleisch und Fisch, also die Sattmacher, wegfallen. Eier, Käse, Milch und Gemüse sättigen - zumindest mich - nicht - auch in höherer Quantität nicht.

    Der Einwurf von Thomas dürfte aber eher eine enthnische Grundlage haben, deren Kernideologie betreffend Vermeiden von Tierleid und -Tod ich grundsätzlich nachvollziehen kann. Falls es darum geht, so muss festgehalten werden, dass auch der Vegetarier „Blut an den Händen“ hat.
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    am 19.01.2023 17:35:34 | IP (Hash): 608723973
    Mitglied schrieb:
    Ob High Carb, Low Fat oder Low Carb, High Fat: Beides funktioniert (auch beim Abnehmen gut, solange die Kalorienbilanz schwarze Zahlen schreibt).


    Schon das stimmt so ganz nicht, denn inzwischen zeigen doch wohl einige Versuchsreihen mit Nichtdiabetikern, dass mit dem gleichen Essen in der Reihenfolge, in der die höchste Insulinspitze damit bewirkt wird, deutlich messbar zugenommen wird, während das Gewicht bei der Reihenfolge mit der niedrigsten Insulinspitze schlicht unverändert bleibt.

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    am 19.01.2023 18:37:52 | IP (Hash): 1630089778
    Und es gibt auch Untersuchungen, die sagen Low-Carb bringt keinen entscheidenden Vorteil... (bezogen aus das Gewicht)

    Cochrane-Review (01/22):
    »Menschen, die sich bis zu zwei Jahre lang einer kohlenhydrat-
    armen Diät unterzogen, verloren ähnlich viel Gewicht wie die-
    jenigen, die sich einer ausgewogenen, kohlenhydratreichen Diät
    unterzogen. Auch die Veränderungen bei den Risikofaktoren für
    Herzkrankheiten waren bei den Personen, die diese Diäten bis zu
    zwei Jahre lang einhielten,ähnlich."
    Celeste Naude, Erstautorin
    Bearbeitet von User am 19.01.2023 18:38:43. Grund: Ergänzung