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Einschätzung Laborwerte

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 19.09.2022
    am 20.09.2022 13:03:48 | IP (Hash): 1702208005
    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier im Forum und würde gerne um eine Einschätzung bzgl meiner Symptomatik mit den bisherigen Laborwerten bitten:

    Glucose: 98 mg/dl (Referenzbereich: 60-100)
    Hämoglobin A1c: 5.7 % (kleiner 6.2)
    HbA1c: 39 mmol/mol (kleiner 44)
    MBG: 117 mg/dl (kleiner 120)

    Die Werte an sich sind alle unter, jedoch sehr nah am oberen Ende des Normbereichs. Dazu habe ich Nervenschmerzen, Taubheitsgefühl und Kribbeln in Armen und Beinen. Der Endokrinologe hat die Werte Ansicht nicht beanstandet und kann die Symptomatik nicht erklären.

    Irgendwelche Ideen?
    Vielen Dank für jeden Hinweis und Einschätzung..
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    Mitglied seit: 25.08.2022
    am 20.09.2022 23:53:05 | IP (Hash): 2072399183
    HbA1c 5.7% ist gut aber nicht ideal. Hohe / häufige Blutzuckerspitzen (normal nicht über den HbA1c abbildbar wenn sie wieder gut absenken) nach dem Essen können schon zu Nervenschädigungen führen. Ich würde das neurologisch abklären lassen.
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    Mitglied seit: 19.09.2022
    am 21.09.2022 07:31:17 | IP (Hash): 1702208005
    Vielen Dank für die aufschlussreiche Antwort. Neurologische Abklärung im Sinne von weiteren Blutwerten bzgl Insulinresistenz etc oder direkt die Nerven betreffend, also Nervenleitgeschwindigkeit usw?
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    Mitglied seit: 25.08.2022
    am 21.09.2022 15:02:36 | IP (Hash): 160582365
    Direkt die Nerven, also Termin beim Neurologen.
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    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 21.09.2022 16:19:14 | IP (Hash): 507348091
    Ich würde mal den B12 Wert testen lassen. Und klar zum Neurologen. Es gibt viele Ursachen für Nervenprobleme, Diabetes ist nur eine Möglichkeit.
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    Mitglied seit: 19.09.2022
    am 21.09.2022 18:14:57 | IP (Hash): 1330374765
    Vielen Dank für die Rückmeldungen.
    Bei mir wurde schon Vitamin B12 Mangel und erhöhtes Homocystein diagnostiziert (Holotranscobalamin 28 pmol/l, unter 35: Mangel an aktivem Mit B12). Allerdings hat die Supplementierung (Subkutan unters Bauchfett gespritzt) nicht zu einer Verbesserung geführt.
    Beim Neurologen war ich auch schon. Die Nervenleitgeschwindigkeit hat keine Auffälligkeiten ergeben. Der Eisenhaushalt ist normal. Die einzigen nicht normalen Werte waren zu geringes Vitamin ch, ein erhöhter CK (Creatin Kinase) Wert und zu hohes Cretainin. Das spräche allerdings alles nicht für die Ursache der Nervenschmerzen.
    Daher sozusagen jetzt meine letzte Vermutung in Richtung Insulinresistenz oder Pre-Diabetes.
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.09.2022 22:29:01 | IP (Hash): 818745449
    Deine Vermutung kannst Du doch selbst überprüfen. Wenn sie zutrifft, geht es dir fühlbar, wenn Du einige Wochen bis Monate, so isst, dass Dein Blutzucker möglichst wenig zwischen dem Tal vor dem Essen und der Spitze danach schwankt.

    Erkenntnisse aus dem nichtdiabetischen Bereich weisen darauf hin, dass Schwankungen schon ab mehr als 30 mg/dl Beschwerden und langfristig auch Schäden verursachen KÖNNEN - natürlich zunehmend mit zunehmender Weite der Schwankungen.

    Und es gibt viele Leute, die bei Schwankungen weit über 100 mg/dl keinerlei Beschwerden vermelden!


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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.