Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Thema Ernährung, wie gestalten?

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 842
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 26.09.2022 12:27:57 | IP (Hash): 50262318
    Moin, Moin Rainer,

    wie wahr, wie wahr............
    Ich würde so gern in eine Muckibude gehen, komme aber mit meinem Bürostuhl nicht vor die Tür, geschweige denn in die Stadt. Lach! Selbst meinem Job, in unserem Ortsfreudenhaus, als "Table Dancer" komme ich seit dem 8. März 2021 nicht mehr nach. Man will mich dort schon kündigen, aber die Weiber lieben mich so wegen meiner erotischen Hüften.

    Liebe Grüße
    Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 636
    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 26.09.2022 21:22:18 | IP (Hash): 1987085466
    Evidenzbasierte_Ernährung schrieb:
    Möchte man also die Ursache angehen, sollte man nicht auf Kohlenhydrate verzichten sondern die Fette stark reduzieren.



    Tjo, - das ist ja wohl die Kardinalfrage.

    Nach meiner Beobachtung steigt nach einem fetten, großen Fischsteak ohne Beilagen mein BZ nicht an, nach dem Verzehr derselben Kaloriemenge an Vollkornbrot, Kartoffeln, Nudeln oder Reis hingegen heftig.
    Die Theorie, dass für Diabetiker Lowfat besser sei als Lowcarb, bezweifele ich.
    Lg
    Hape
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8861
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 26.09.2022 21:53:58 | IP (Hash): 957360990
    Leia_Cake schrieb:
    wenn schnell (!) energie verfügbar sein soll, sind sie eine gute Idee. gerade dann, wenn man ohnehin low carb lebt und die glyko-speicher kaum gefüllt sind.


    Wenn stimmen würde, dass es mit LC Ernährung an schnell verfügbarem Glykogen in Muskeln und Leber fehlt, hätten schon Säbelzahntiger und Co unsere Vorfahren so gründlich verspeist, dass wir nie das Licht der Welt hätten erblicken können. Ohne die Fluchtreserve in Muskeln und Leber hätten die ja nie schnell genug weglaufen können und sich fressen lassen müssen.
    Nur von denen, die gerade ausreichend KHs gefuttert hatten, hätten es einige geschafft - und in den Paleo-Zeiten bitte woher so ausreichend viele KHs bekommen?

    ----------------------------------------------
    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 26.09.2022 21:58:13. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 91
    Mitglied seit: 22.06.2022
    am 27.09.2022 08:16:55 | IP (Hash): 72970431
    ich Seh schon, die high fat, low carb fraktion Fühlt Sich auF den Schlips getreten....

    nun denne JürGen. ich behaupte Nicht, dass die Energie bei Geringer Carb-ZufHur und viel Fett nachlässt. ich schreibe, dass wenn viel Energie innerhalb kurzer Zeit verfügBar sein soll, khs die bessere Wahl sind. insbesondere dann wenn Aktiv Sport betrieben wird. Denn ohne aufwendige biochemische ProZesse kann der körper schnell energie gewinnen, was ihm Dann hilft, wenn er diese denn wie ich oben schrieb, zb beim training braucht. dass Das für einen Diabetiker wie Lighthouse wenig relevant ist dessen bin ich Mir bewusst. mir ging es hier um einen pers. Einwurf im Zuge dieser Diskussion. denn genau darum geht es hier ja, oder?

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 91
    Mitglied seit: 22.06.2022
    am 27.09.2022 08:26:33 | IP (Hash): 72970431
    hape, wenn du Vorrangig low carb isst und fette bevorzugst wundert mich Dein deutlicher Bz-anstieg überhaupt nicht. denn dein körper hat die energieverstoffwechselung in Richtung fettstoffwechsel umgestellt und kann entsprechend mit khs schlechter umgehen. fettstoffwechsel und kh-stoffwechSel sind miteinander verknüpft. hab ich oben schon mal geschriebn: dominierender fettstoffwechsel, geringer carbstoffwechsel. übergewichtige haben deswegen durch die hohen SPiegel an freien Fettsäuren im Blut eine geringere Insulinsensitivität weil der KöRper damit beschäftigt ist die fettsäuren abzutransportieren. ob die fettsäuren aus den FettzelleN gespuckt werden oder über die ernährung im blut kreisen ist dem körper Egal.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8861
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 27.09.2022 09:27:48 | IP (Hash): 218824077
    [quote=Leia Cake;118836]wenn schnell (!) energie verfügbar sein soll, sind sie eine gute Idee. gerade dann, wenn man ohnehin low carb lebt und die glyko-speicher kaum gefüllt sind.[/quote]
    Ich warte immer noch auf die Erklärung, wie unsere Altvorderen haben ausreichend schnell und weit um ihre Leben rennen können, wenn ihre glyko-speicher kaum gefüllt waren????

    Und bitte jetzt nicht Bausch-und-Bogen, sondern direkt zur Sache, ja?

    ----------------------------------------------
    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 91
    Mitglied seit: 22.06.2022
    am 27.09.2022 09:58:52 | IP (Hash): 72970431
    ich betrachte es als Ironie dass ausgerechnet du eine direkte unmissverständliche ANTwort forderst ;)

    kh zur energiegewinnung sind nicht essentiell, dh wir müssen sIe nicht über ide Nahrung zuführen. aber wenn der körper Energie braucht kommen ihm kh und dementspr. gefüllte glyko-sPeicher gelegen weil er die kh ohne grosse UmwaNdlungsprozesse für die energieGewinnung nutzen kann. Keine zusTimmung zu deiner mir untergejubelten behauptung das fett zu wenigr leiStungsfähgkeit führt.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 11
    Mitglied seit: 28.08.2022
    am 27.09.2022 10:06:40 | IP (Hash): 832227783
    Schon erschreckend was hier für Volksweisheiten gepredigt werden, die wenig bis gar nichts mit der fundierten Wissenschaft zu tun haben. Zu den Fakten:
    (1) Ein Kaloriendefizit (ergo Gewichtsabnahme) ist höchst erstrebenswert, um die Insulinsensitivität (verursacht durch Verfettung der Zellen) zu erhöhen
    (2) Dabei spielt es zunächst keine Rolle ob das Kaloriendefizit durch Low-Carb oder Low-Fat erreicht wird, ABER die klassischen Lebensmittel einer Low-Carb+High Fat Diät (Fleisch, Käse, Milch, Öle) sind deutlich dichter in Kalorien und machen es somit deutlich schwerer ein Kaloriendefizit zu erreichen. Es braucht deutlich mehr Disziplin. Eine richtig, geplante (!)High-Carb Diät ist mit einer Menge Ballaststoffe verbunden (von denen die meisten Menschen viel zu wenig essen). Diese Ballaststoffe sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und sind obendrauf noch sehr gesund für das Mikrobiom und die Verdauung im allgemeinen.
    (3) Der wichtigste Grund meiner Meinung nach für eine High-Carb Diät: Die Todesursache Nummer 1 von Diabetes Patienten sind Herz-Kreislauferkrankung. Wodurch entstehen solche Erkrankungen? Durch Plaque in den Arterien, der wiederum von zu viel tierische Fetten (Cholesterin) verursacht wird. Wenn man nun also sein Diabetes mit Low-Carb+High Fat behandelt, so hat man ggf. kurzfristig Erfolg (da man ja nicht die "bösen" KH isst) aber erhöht deutlich das Risiko an einem Herzinfarkt/Schlaganfall etc. pp. zu versterben. Für mich sind das genug Gründe für eine pflanzenbasierte und kohlenhydratlastige Ernährung. Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Auf irgendwelche Pauschale Aussagen von Jürgen ohne Verweis auf eine Quelle, würde ich jedenfalls wenig geben.

    Im Detail auch hier nachzulesen (neben vielen weiteren Studien): https://www.nature.com/articles/s41387-018-0067-4?refPageViewId=55a111731005f37d?refPageViewId=55a111731005f37d


  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8861
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 27.09.2022 10:09:49 | IP (Hash): 218824077
    Du schreibst persönlich aggressiv und immer noch keine Antwort zur Sache: Du hast behauptet, dass infolge zu wenig KH-Aufnahme die "glyko-speicher" für den direkten Leistungsabruf zu wenig gefüllt sein sollen. Ist das nur Deine Annahme, oder hast Du dafür auch wenigstens einen Untersuchungs-Beleg?

    ----------------------------------------------
    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 91
    Mitglied seit: 22.06.2022
    am 27.09.2022 11:31:50 | IP (Hash): 72970431
    zuerst einmal, ganz leer Sind die Glykospeicher nie. eine Low carb-ernährungs weise führt aber zu einer entleerung dieser speihcer. das kann die Trainingsperformanz bei Bestimmten sportarten schon Behindern, bspsw. sprints.

    insofern kann ich Mich Neurlich nujr wiederholen: bei zuviel körperfett kann high fat, low carb als diätform durchaus gut anschlagen. nach der entfettung macht das aber keinen sinn Mehr. denn dann sind wir deutlich Insullinsensitiver, sprich wir haben weniger InsUlin im Umlauf und damit ein verbesserrtes ansprechen der zellen auf GLukose. behalten wir also den FettStoffwechsel als dominierenden stoffwechsel-part, knipsen wir ja den kh-stoffWechsel aus, was wiederum Zur physilogischen umkehrbaren insulinresistenz führt. nochmals in allEr deutlichkeit: keine zustimmung Zu deiner mir zugeschobenen karte dass mehr fett und wenig KHs zu leistungseinbrüchen führen!

    edit: dafür dass Du DIch persönlich angegriffen fühltest, jürgen, entschuldige ich mich. mir Sind DEine langen komplexen und etwas zu verknOtet geschriebenen beiträge zu Viel des guten auch wenn ICh dein engagement für das FOrum damit alle MITglieder meinend, zu schätzen weiß. bitte nich böse sein! =)
    Bearbeitet von User am 27.09.2022 11:38:24. Grund: edit