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Thema Ernährung, wie gestalten?

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    am 28.09.2022 17:06:03 | IP (Hash): 1128510184
    100-140 nüchtern steht im fachoffiziellen Lastenbuch bei Deiner Dia-Praxis. Was die für Dich tun können, wollen sie ja aus den Tagesprotokollen lesen, die Du hoffentlich fleißig schreibst.
    Von 100 nach 90 mg/dl nüchtern ist nicht weit, aber dann Dein Ding, nicht das vom Dok.

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 28.09.2022 21:07:41 | IP (Hash): 705993429
    Jürgen,... was schreibst Du da sinngemäß? Für 'nen Nüchtern-BZ von 100-140 soll er sich gefälligst mal auf seinen Hosenboden setzen!?
    Ich weiß jetzt nicht, ob ich der einzige bin, der 268!!! nüchtern gelesen hat?
    Ihr schreibt hier alle ein Zeugs zusammen, als ob der gute Lighthouse eventuell bissel an Prädiabetes zu leiden beginnt?!
    Für mich klingt das eher nach LADA Typ 1. Was soll Medformin bei 8,5 HbA1c noch ausrichten? Übrigens HbA1c von 8,5 bei 268 nüchtern glaub' ich auch nicht... Das müsste mittlerweile ein HbA1c jenseits der 10 sein!
    Gehört da nicht Insulin an den Start?

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    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 28.09.2022 21:18:06. Grund: Ergänzung
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    am 28.09.2022 21:26:08 | IP (Hash): 1128510184
    Wenn Du mal schaust, ist der Leuchtturm schon seit 2015 dabei - nix LADA.
    Und wenn Du noch mal schaust, hab ich vom Lastenheft der Dia-Praxis geschrieben. Da steht als Einstellungsziel 100-140 mg/dl nüchtern und vor den Mahlzeiten.

    Das ist der erste Schritt, und der geht von der Praxis einzufordern. Was man dann noch besser haben will, muss man selbst besser machen.

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    am 28.09.2022 21:32:32 | IP (Hash): 705993429
    Kann ein Typ II nicht irgendwann auch einmal insulinpflichtig werden?
    Wie soll er von fast 300 nüchtern da je wieder runter kommen? Reicht da beim Typ 2 nur noch die Hälfte Boskop und 10kg abnehmen? (Und auch das muss man erstmal schaffen...)
    Für mein Gefühl seid ihr da mit euren Tipps zu zögerlich...
    Ich bin da ein gebranntes Kind, 300 nüchtern bekommt man nicht mal eben mit Kamillentee geregelt und man sollte auch nicht 1-2 Jahre mit 300 rumlaufen, nur weil es niemanden so wirklich interessiert...
    Ganz schädlich ist diesbezüglich, wenn man glaubt... Keine Ahnung, Der Diabetologe wird's schon richten. Die haben in der Regel alle weit mehr als 1000 Patienten! Nur mal so...

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    Bearbeitet von User am 28.09.2022 21:54:17. Grund: Ergänzung
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    am 28.09.2022 22:09:03 | IP (Hash): 1128510184
    Wenn die übrigen Medis den BZ nicht mehr unter der Interventionsschwelle halten, bekommen auch wir 2er Insulin.
    Dafür muss aber in aller Regel über Wochen und Monate ausprobiert werden, was alternativ noch gehen könnte. Und wenn davon nix richtig funzt und Insulin ansteht, dann gibt's für Oldies wie Rolf und mich noch den Altersbonus bei der Intervention. Also nicht schon bei HbA1c 7,5, sondern erst bei 8 oder 8,5.

    Dass mir das gewaltig stinkt, kannst Du dir vorstellen. Und ich hoffe nur, dass Rolfs Diabetologe auch die vielen Medis berücksichtigt, die der Gefangene vom Schreibtischsessel so alle schlucken muss, und deswegen nach der Testwoche bald ne ICT verordnet, weil Insulin von allen Zuckermedis die wenigsten Nebenwirkungen macht.
    Herausforderung für die verordnende Fachperson: Mit dem BZ im Bereich von 7 und mehr und ganz normalem Essen im rechnerisch eukalorischen Bereich nehmen wenigsten 9 von 10 Betroffenen zunehmend zu :(

    Nachtrag:
    Hoffe, dass Rolf auf ne Einstellung mit eher 100 als 140 nüchtern ohne Altersbonus besteht, weil er ja schon ne Menge Miesigkeiten hat und nicht noch mehr braucht. Und dass er seinen BZ dann in eigener Regie noch ein gutes Stück weiter Richtung gesund absenkt, denn im gesunden Bereich gibt es die automatische Zunahme nicht.
    Und dann hoffe ich, dass er sich mit den hier häufig schon skizzierten "Stehaufmännchen" schon am Schreibtisch immer mehr Bewegung und Beweglichkeit verschafft, damit er bei Gelegenheit wie dieser hier ausrollen kann https://www.youtube.com/watch?v=xSkdmTtw1GU

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    Bearbeitet von User am 28.09.2022 22:29:33. Grund: Nachtrag
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    am 28.09.2022 22:46:11 | IP (Hash): 766286771
    Hallo Rolf,

    ich fenke eher, dass dein Diabetologe dir Einen GLP1-Rezeptor-Agonisten Trulicity oder Ozempic verschreibt. Damit bekämst du dann die Chance, neben besserem BZ auch Unterstützung bei der notwendigen Gewichtsabnahme zu bekommen. Falls es so kommt, dann drücke ich dir die Daumen, dass du das Medikament ausreichend gut verträgst. Auch bei dieser Therapie kannst du mit der richtigen Ernährung viel zusätzlich erreichen.

    Lass die von den Nur-Insulin-Fans die Therapie, die dir dein Diabetologe vorschlägt, nicht kaputt reden. Selbstverständlich kann auch Insulin erhebliche negativ Nebenwirkungen haben, nämlich schwere Hyper- und Hyppoglykämien. Das kann Jürgen natürlich nicht wissen :lol:

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 28.09.2022 22:49:17. Grund: BBCodes
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    am 28.09.2022 22:46:50 | IP (Hash): 1987085466
    Ich lese interessiert mit.

    Ausgang bei mir war ja: HbA1c von 10,4% im November 2021.

    Von den 3 Baustellen:
    1. Gewichtsreduktion
    2. Mehr Bewegung
    3. Kohlenhydratarme Ernährung

    fiel mir Punkt 3 am leichtesten.



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    am 28.09.2022 23:09:28 | IP (Hash): 1128510184
    Rainer schrieb:
    nämlich schwere Hyper- und Hyppoglykämien. Das kann Jürgen natürlich nicht wissen :lol:


    Auf die Entstehung von Nebenwirkungen bei Medis haben wir keinen Einfluss. Ich kann bei meiner Cortison-Behandlung die Nebenwirkung größerer Insulinbedarf nicht steuern.
    Aber ich kann meinen BZ steuern und damit Hyper und Hypo ausschließen. Die als womöglich sogar böse Nebenwirkungen zu bezeichen, halte ich daher für absolut sinnfrei.

    Anyway, Daumendrück für alles, was bei Dir geht und womit Du zurecht kommst, alter Leuchtturm ;)

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    Bearbeitet von User am 28.09.2022 23:18:27. Grund: .
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    am 28.09.2022 23:25:30 | IP (Hash): 1128510184
    Hape schrieb:
    Ich lese interessiert mit.


    zwischen Deinem Ding und Rolfs liegen immerhin 6 Jahre - heißt nicht, dass Deine Maßnahmen in 6 Jahren nicht gut wären, aber doch, dass sie dann nicht mehr so schön wirken könnten, wie jetzt.

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 29.09.2022 07:40:05 | IP (Hash): 271812362
    Moin Thomas,

    im Grunde genommen bin ich ganz bei Dir, aber ich habe es in den Jahren 2010 bis 2020 geschafft und hatte Werte, die meine Diabetologin akzeptierte, dann kam aber meine "unerklärliche" Veränderung meines Gesundheitszustandes, was mich in einen Ausnahmezustand versetzte. Nicht mehr laufen zu können hat mich psychisch sehr belastet und ich habe mich schlampen lassen.

    Vor dem 8. März 2021 habe ich mich viel bewegt, bin Rad gefahren usw., aber das war gestern.......nun heißt es, den Rückwärtsgang einzulegen. Bitte lege Dich mit mir an und nicht mit anderen Foreneilnehmern an, sondern mit mir. ICH UND NUR ICH, hat den Scheiß gebaut. Ich schätze die Forenteilnehmer hier und achte sie.

    In 7 Tagen ist mein Problem statistisch erfasst. Dann entscheidet meine Diabetologin, wie es weitergeht.

    Liebe Grüße
    Rolf

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.