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Diagnose Typ 2! Was an Erst-Info?
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am 20.12.2022 19:34:55 | IP (Hash): 315168165
Was sollte schon der Hausarzt zusammen mit der Diagnose Diabetes Typ 2 an Erst-Info liefern? Was würdet Ihr erwarten? Womit würde man sich zunächst wenigstens basismäßig ausreichend informiert fühlen?
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 20.12.2022 19:55:21 | IP (Hash): 659586970
Bei mir war es Null Information vom Hausarzt.
5 Minuten bevor er in Urlaub ging wurde ich angerufen und sollte sofort vorbei kommen.
Info: Blutzucker viel zu hoch. Bekam ein Messgerät und den Tipp viel zu trinken.
HbA1c - keine Ahnung. Soll Termin beim Diabetologen machen.
Erster Messwert Zuhause 480. Internet konsultiert - uiuiui - viel zu hoch.
Aha - Kohlenhydrate massiv verringern. Kein Süßes mehr.
Anzeichen für Diabetes: Duuuuurst - hab ich. Taubheitsgefühl in den Gliedern - hab ich.
Keine Kraft - hab ich. Müdigkeit - hab ich. Bin manchmal rumgelaufen wie besoffen.
Nach dem Urlaub wurde ich angerufen - ich soll ohne Termin vorbeikommen.
Dann erst Beratung - oberflächlich. Metformin verschriebenen bekommen mit Plan zum Einschleichen.
Was hätte ich erwartet?
HbA1c-Wert (war übrigens 13,9). Erste Tipps - so wie ich sie im Internet gefunden hatte. Beruhigende Worte wie zB: Wert sind sehr hoch aber nicht lebensbedrohend. In 10 Tagen sehen wir uns und besprechen alles aber bis dahin KH reduzieren und viel Wasser/Tee usw ohne Zucker trinken. Kopf hoch, das wird schon.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0; NW: 104,5 (Stand 10/22)
Bearbeitet von User am 20.12.2022 21:26:35. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.12.2022 20:14:17 | IP (Hash): 575526727
Ich mag mich meinem Vorredner anschließen. Bei mir war es ja auch so. Termin zur Auswertung der Blutuntersuchung im Rahmen des Check Ups. Alle Werte durchgegangen. Alles soweit ok, aber der Zuckerwert zu hoch, bei 7,2, sie haben Diabetes. Bämm. Äh ok. Ich geb ihnen eine Überweisung, suchen sie sich einen Diabetologen und sie müssen ein Medikament nehmen. Schrieb die Überweisung und das Rezept und fertig.
Also ich hätte mir schon gewünscht, dass man mal etwas mehr darüber informiert worden wäre. Wieso hab ich auf einmal Diabetes (denn vor drei Jahren beim letzten Check Up war ich genauso dick und hatte auch keine anderen Essgewohnheiten) vielleicht hätte er bisschen zum Thema Ernährung und Bewegung sagen können, vielleicht auch bisschen zu dem Medikament. Was macht es, wie wirkt es, ist es überhaupt gut verträglich …. Sowas halt. -
am 22.12.2022 21:07:31 | IP (Hash): 892339614
Ich fände toll, wenn die Hausärzte wenigstens den Patienten, die sie mit Prediabetes diagnostizieren, diese Info präsentieren würden,
https://ddz.de/praediabetes-gefaehrlicher-als-angenommen/#:~:text=%E2%80%9EDie%20Ergebnisse%20zeigen%2C%20dass%20der,mit%20einer%20h%C3%B6heren%20Sterblichkeitsrate%20zusammenh%C3%A4n
und wenn sie vor dem Hintergrund die Wahl zwischen Abwarten bis zur Typ 2 Diagnosereife oder der Anleitung zur Umkehr in den völlig gesunden Bereich bieten würden :)
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 22.12.2022 22:02:23 | IP (Hash): 344558702
Hallo. Ich kann das nicht so bestätigen. Ich hatte 2012 und 13 viel mit Abszesse zu tun. Mein damaliger Hausarzt ist auch Diabetologe und hatte den Verdacht bei mir. Also Glucosetoleranztest. Seitdem alle 3 Monate Blutkontrolle. Damals noch 5,5 meine ich. Hab dann irgendwann den Hausarzt gewechselt. Aber auch da alle 3 Monate Kontrolle. Bei 7,3 sagte er, ich solle Metformin nehmen und mir einen Termin beim Facharzt holen. Zum Hausarzt geh ich zusätzlich noch trotzdem alle 3 Monate -
am 22.12.2022 22:46:24 | IP (Hash): 892339614
DocCheck:
"Der HbA1c-Wert lässt Rückschlüsse auf den durchschnittlichen Blutzuckerwert der letzten 3 Monate zu. Er misst den Anteil des glykierten Hämoglobins im Blut. Der Referenzwert liegt unter 5,7 %. Ein HbA1c-Wert zwischen 5,7 und 6,4 spricht für einen Prädiabetes. Bei einem Wert von mehr als 6,5 % bei zwei unabhängigen Messungen liegt mit großer Wahrscheinlichkeit ein manifester Diabetes vor."
Also alle 3 Monate zum Dok, und plötzlich aufeinmal von 5,5 au 7,3?
Da war doch nicht nur ab 5,7 Pre-/Prädiabetes, sondern ab 6,5 auch recht eindeutig Diabetes.
Und in der Zeit hat es bestimmt auch morgendliche Nüchternblutabnahmen gegeben.
Wieder DocCheck:
"Der Nüchternblutzucker wird morgens nach einer Nahrungskarenz von mindestens 8 Stunden bestimmt. Normalerweise liegt er unter 100 mg/dl (5,6 mmol/L). Bei einem Wert zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6 bis 6,9 mmol/l) kann ein Prädiabetes angenommen werden. Man spricht auch von "abnormer Nüchternglukose", kurz IFG. Ein Nüchternbluzucker von mehr als 125 mg/dl weist auf einen Diabetes hin."
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 23.12.2022 09:11:46 | IP (Hash): 1163204984
hjt_Jürgen schrieb:
DocCheck:
"Der HbA1c-Wert lässt Rückschlüsse auf den durchschnittlichen Blutzuckerwert der letzten 3 Monate zu. Er misst den Anteil des glykierten Hämoglobins im Blut. Der Referenzwert liegt unter 5,7 %. Ein HbA1c-Wert zwischen 5,7 und 6,4 spricht für einen Prädiabetes. Bei einem Wert von mehr als 6,5 % bei zwei unabhängigen Messungen liegt mit großer Wahrscheinlichkeit ein manifester Diabetes vor."
Also alle 3 Monate zum Dok, und plötzlich aufeinmal von 5,5 au 7,3?
Da war doch nicht nur ab 5,7 Pre-/Prädiabetes, sondern ab 6,5 auch recht eindeutig Diabetes.
Und in der Zeit hat es bestimmt auch morgendliche Nüchternblutabnahmen gegeben.
Wieder DocCheck:
"Der Nüchternblutzucker wird morgens nach einer Nahrungskarenz von mindestens 8 Stunden bestimmt. Normalerweise liegt er unter 100 mg/dl (5,6 mmol/L). Bei einem Wert zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6 bis 6,9 mmol/l) kann ein Prädiabetes angenommen werden. Man spricht auch von "abnormer Nüchternglukose", kurz IFG. Ein Nüchternbluzucker von mehr als 125 mg/dl weist auf einen Diabetes hin."
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
5,5 war 2013 bei Feststellung. 7,3 war er im August 21. Das ich da gelandet bin, ist ja kein Verschulden des Hausarztes, sondern meins. Und mein HA und auch Facharzt sagen, Medikamente ab 7,0. Bis dahin kann man eigentlich mit Ernährung und Bewegung was tun. Da ich mit der Bewegung aber seit einiger Zeit sehr eingeschränkt bin, nehme ich Siofor. Metformin habe ich nicht vertragen -
am 23.12.2022 11:15:09 | IP (Hash): 53046139
Die Hunde-Oma, von der ich hier schon oft berichtet habe, hatte mit dem selben Pensum an Bewegung medikationsreifen Diabetes, mit der sie anschließend 24/7 völlig gesunden Blutzucker hatte. Vorher Essen, Ruhen im Schaukelstuhl, Runde mit dem Hund. Anschließend Essen, Runde mit dem Hund, Ruhen im Schaukelstuhl.
Aufgabe des Arztes wäre aus meiner Sicht gewesen, auf diese Möglichkeit der deutlich verschiedenen Wirkung vom selben Bewegungspensum hinzuweisen UND die Anleitung und Möglichkeit zum Austesten zu liefern.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 23.12.2022 11:56:26 | IP (Hash): 1163204984
hjt_Jürgen schrieb:
Die Hunde-Oma, von der ich hier schon oft berichtet habe, hatte mit dem selben Pensum an Bewegung medikationsreifen Diabetes, mit der sie anschließend 24/7 völlig gesunden Blutzucker hatte. Vorher Essen, Ruhen im Schaukelstuhl, Runde mit dem Hund. Anschließend Essen, Runde mit dem Hund, Ruhen im Schaukelstuhl.
Aufgabe des Arztes wäre aus meiner Sicht gewesen, auf diese Möglichkeit der deutlich verschiedenen Wirkung vom selben Bewegungspensum hinzuweisen UND die Anleitung und Möglichkeit zum Austesten zu liefern.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Natürlich sagt ein Arzt: andere Ernährung. Entsprechende Bewegung. An Ernährung muss man sich halten und wenn man aber keine Runde wie die Dame schafft, hat man ein Problem -
am 23.12.2022 12:37:02 | IP (Hash): 53046139
Du bist zu schnell: Die Hunde-Oma bekam standardmäßig gesund nach DGE und DDG von Essen-auf-Rädern. Da ging nix dran zu verändern.
UND gerade bei Patienten, die in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind, sind die Ärzte aus meiner Sicht zur konkreten Anleitung in Bezug auf Essen gefragt. Hat Dein Arzt Dir z.B. ganz konkret geraten, nach Möglichkeit Blutzuckerspitzen über 140 mg/dl nach dem Essen zu vermeiden?
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 23.12.2022 13:03:19 | IP (Hash): 1163204984
hjt_Jürgen schrieb:
Du bist zu schnell: Die Hunde-Oma bekam standardmäßig gesund nach DGE und DDG von Essen-auf-Rädern. Da ging nix dran zu verändern.
UND gerade bei Patienten, die in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind, sind die Ärzte aus meiner Sicht zur konkreten Anleitung in Bezug auf Essen gefragt. Hat Dein Arzt Dir z.B. ganz konkret geraten, nach Möglichkeit Blutzuckerspitzen über 140 mg/dl nach dem Essen zu vermeiden?
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Nein. Hat er nicht. Ich habe bisher auch nie selbst gemessen. Das Gerät habe ich jetzt erhalten, weil ich wahrscheinlich Cortisonspritzen bekomme und die schon damals meine Diabetes ausgelöst haben. Ich teste jetzt mal 1 Woche und dann werde ich es auch nur sporadisch mal machen.
Selbst die Diabetologen sagen, dass man bei Typ 2 mit Metformin/Siofor nicht regelmäßig testen muss.
Mein Arzt hat mir gesagt, worauf ich bei der Ernährung achten soll. Ich habe mich da nicht großartig drum gekümmert. Ich finde aber auch, wenn man eine Diagnose bekommt, liegt es nicht immer nur am Arzt. Selbst sich schlau und ist auch sehr wichtig, was ich bei meinen anderen Krankheiten auch getan habe -
am 23.12.2022 16:14:45 | IP (Hash): 53046139
Wir spielen hier mit 2 Behandlungskonzepten.
Das traditionelle kommt mit Typ 1 und fragt: Wie weit kann der Blutzucker gesenkt werden, ohne unerträglich viele schwere Unterzuckerungen zu provozieren? Die fachoffizielle Antwort: den HbA1c Wert zwischen 6,5 und 7,5 halten.
Die normale Typ 2 Behandlung ist daran ausgerichtet, und mit der braucht man mit Typ 2 meistens immer mehr und stärkere Medikation, um den BZ in diesem Bereich zu halten. Und man braucht lange nicht selbst zu messen.
Der Behandlungsbereich umfasst in seinem unteren Teil den prädiabetischen, für den der Link in meinem zweiten Beitrag unerwartet hohe Folgekrankheiten ausweist.
Das alternative Behandlungskonzept kommt mit Typ 2 und fragt: Was kann man tun, damit der Blutzucker nach Möglichkeit ohne Medis 24/7 im völlig gesunden Rahmen verläuft? Der liegt unterhalb von HbA1c 5,7 und unterhalb von 140 mg/dl in den Spitzen nach Mahlzeiten und Snacks. Dahin kommt niemand ohne systematisches Austesten von den individuell passenden Mengen der verschiedenen KHs und KH-Kombinationen. Das geht praktisch nur nach diesem Rezept https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 23.12.2022 17:04:23 | IP (Hash): 1163204984
hjt_Jürgen schrieb:
Wir spielen hier mit 2 Behandlungskonzepten.
Das traditionelle kommt mit Typ 1 und fragt: Wie weit kann der Blutzucker gesenkt werden, ohne unerträglich viele schwere Unterzuckerungen zu provozieren? Die fachoffizielle Antwort: den HbA1c Wert zwischen 6,5 und 7,5 halten.
Die normale Typ 2 Behandlung ist daran ausgerichtet, und mit der braucht man mit Typ 2 meistens immer mehr und stärkere Medikation, um den BZ in diesem Bereich zu halten. Und man braucht lange nicht selbst zu messen.
Der Behandlungsbereich umfasst in seinem unteren Teil den prädiabetischen, für den der Link in meinem zweiten Beitrag unerwartet hohe Folgekrankheiten ausweist.
Das alternative Behandlungskonzept kommt mit Typ 2 und fragt: Was kann man tun, damit der Blutzucker nach Möglichkeit ohne Medis 24/7 im völlig gesunden Rahmen verläuft? Der liegt unterhalb von HbA1c 5,7 und unterhalb von 140 mg/dl in den Spitzen nach Mahlzeiten und Snacks. Dahin kommt niemand ohne systematisches Austesten von den individuell passenden Mengen der verschiedenen KHs und KH-Kombinationen. Das geht praktisch nur nach diesem Rezept https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Ich messe jetzt seit 3 Tagen. Mein höchster Wert war jetzt 151 bei 2 Std. nach dem Essen. Nach 2,5 Stunden war er bei 138. Ich weiß jetzt, dass es vom Dinkelmehl kam. Dinkelvollkorn vertrage ich besser. Heute hatte ich Spätzle zum Mittag. Auch hier nach 2 Stunden 130. Vorgestern nach Kartoffeln 124. Ich weiß somit, dass es nicht an Kartoffeln & Co liegt. Das A und O ist einfach die Süßigkeit. Im Sommer ging mal das Stück Kuchen, wegen der vielen Bewegung mit dem EBike. 40-50 km je Tour und Lzw von 6,1. Aber jetzt, ohne ausreichend Bewegung, nicht gut. Meine selbstgebackene Kekse z.B. mit Xucker, gehen hingegen gut.
Ich denke, sporadisch zu messen, reicht echt aus.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.12.2022 05:43:31 | IP (Hash): 1569391836
meine ärztin hatte mich zum hba1c zitiert, nachdem beim digitalisieren alter krankenhausdaten ein BZ von 208 auftauchte.
gab mir den wert 10,6, erklärte mich zum diabetiker und sagte, dass wir jetzt regelmäßig messen und binnen 1 jahr kleiner/gleich 6,5 anstreben.
als weg dorthin, weniger kohlenhydrate (zu mittag 1/2 kartoffeln, tee ungesüßt) mehr bewegung im alltag und metformin.
noch gefehlt hat mir etwas mehr aufklärung, was diabetes (typ2)
bedeutet und der hinweis, dass eine langanhaltende remission/ ein zurückdrängen zu normalwerten ein machbares ziel ist.
diese these ist mir erst, und dort auf zweifelhaften seiten und stark kritisiert, im netz begegnet.
schon jahre vorher wollt mich meine ärztin wegen meiner extremen leberwerte zur seite nehmen. ich erwiderte nur, ich wisse bescheid.
der facharzt, der die fettleber diagnostizierte, sagte weniger fettes fleisch und alkohol, und wiederholte den rat ganz eindringlich, als ich erklärte, vegetarisch+alkoholfrei zu leben.
damit war ich mit der leber auf einem falschen dampfer und ging von den nebenwirkungen meiner colitis-medikamente aus, auch bzgl. colitis ulzerosa als zivilisationskankheit war ich auf falschem dampfer, nicht so aufgefasst, dass zivilisationkrankheit sowas wie lebensstilunduzierte erkrankung meint. hatte da eher solche theorien wie zoonose oder erfindung des kühlschranks, unentdeckter erreger darunter verstanden.
heute meine ich, dass viele meiner erkrankungen eine folge schlechter ernährung sind. früher meinte ich dass es mir trotz so vieler krankheiten nur wegen meiner guten ernährung noch verhältnismäßig gut ginge.
______________________
ehemaliger Diabetiker
Bearbeitet von User am 24.12.2022 06:18:35. Grund: rechtschreipunk -
am 24.12.2022 07:08:18 | IP (Hash): 1569391836
ich hatte damals meiner ärztin geraten, menschen, bei denen sich was anbahnt, zu befragen: ob sie wirklich wirklich wissen, wie man sich gesund ernährt.
sie meinte wohl, dass leute, die sich fehlernähren, aller ihrer "vergehen" bewusst sind.
______________________
ehemaliger Diabetiker -
am 24.12.2022 09:19:29 | IP (Hash): 818237449
torsten1973 schrieb:
meine ärztin hatte mich zum hba1c zitiert, nachdem beim digitalisieren alter krankenhausdaten ein BZ von 208 auftauchte.
gab mir den wert 10,6, erklärte mich zum diabetiker und sagte, dass wir jetzt regelmäßig messen und binnen 1 jahr kleiner/gleich 6,5 anstreben.
als weg dorthin, weniger kohlenhydrate (zu mittag 1/2 kartoffeln, tee ungesüßt) mehr bewegung im alltag und metformin.
noch gefehlt hat mir etwas mehr aufklärung, was diabetes (typ2)
bedeutet und der hinweis, dass eine langanhaltende remission/ ein zurückdrängen zu normalwerten ein machbares ziel ist.
diese these ist mir erst, und dort auf zweifelhaften seiten und stark kritisiert, im netz begegnet.
schon jahre vorher wollt mich meine ärztin wegen meiner extremen leberwerte zur seite nehmen. ich erwiderte nur, ich wisse bescheid.
der facharzt, der die fettleber diagnostizierte, sagte weniger fettes fleisch und alkohol, und wiederholte den rat ganz eindringlich, als ich erklärte, vegetarisch+alkoholfrei zu leben.
damit war ich mit der leber auf einem falschen dampfer und ging von den nebenwirkungen meiner colitis-medikamente aus, auch bzgl. colitis ulzerosa als zivilisationskankheit war ich auf falschem dampfer, nicht so aufgefasst, dass zivilisationkrankheit sowas wie lebensstilunduzierte erkrankung meint. hatte da eher solche theorien wie zoonose oder erfindung des kühlschranks, unentdeckter erreger darunter verstanden.
heute meine ich, dass viele meiner erkrankungen eine folge schlechter ernährung sind. früher meinte ich dass es mir trotz so vieler krankheiten nur wegen meiner guten ernährung noch verhältnismäßig gut ginge.
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ehemaliger Diabetiker
Ein Diabetiker bleibt man aber doch ein Leben lang 😉🎅 -
am 24.12.2022 23:42:04 | IP (Hash): 1266316196
Ich hatte Anfang 2021 einen LZW von 6,0, anschließend oraler GTT mit den Werten 95-191-114. Meine Hausärztin, gleichzeitig Diabetologin, hat sinngemäß gesagt "Wert nach 1 Stunde etwas hoch, aber sonst passt alles". Mitte 22 dann die Diagnose Diabetes Typ 2, LZW 7,7, bei einem anderen Hausarzt. Aufklärung tendenziell richtig, aber viel zu kurz und oberflächlich: "Kohlenhydrate runter, dem Körper ist es egal ob Sie eine Orange oder eine Schokolade essen, probieren Sie es erstmal 3 Monate mit Ernährungsumstellung ("Sie können googeln") und Sport, wenn das nicht hilft kommt Metformin". Überwiesen an einen Diabetologen hat er mich nicht, ich musste mir einen suchen.
Im Nachhinein - hätte mich meine erste Hausärztin drastischer über mein Prädiabetes aufgeklärt ("Es ist 5 vor 12, Sie müssen grundlegend was ändern"), hätte ich den Diabetes vlt. nicht bekommen. Es ist keine Ausrede a la "Die anderen sind Schuld", mir ist schon bewusst, dass ich vieles falsch gemacht habe, aber nach der Diabetes Diagnose habe ich den LZW von 7,7 auf 5,2 gesenkt, das hätte ich auch nach dem Prädiabetes geschafft.
Summa summarum - man muss sich schon selber viel informieren und aktiv werden, bei den Ärzten ist man wie am Fließband. Ich sage aber nicht, dass alle Ärzte so sind. Übrigens, meine jetzige Diabetologin: "5,2 ist viel zu niedrig, Diabetiker sollten eigentlich zwischen 6,5 und 7,5 sein." Da merkt man schon wie verkrustet und engstirnig man an der Sache rangeht.
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am 25.12.2022 19:29:04 | IP (Hash): 1062351690
Bei Deinen Glukose-Toleranz-Test-Messergebnissen wundert mich, dass sich OGTT-Fetischistin Tatjana noch gar nicht geäußert hat. Schließlich hat ihr Goldstandard auf halbem Wege versagt...
Ansonsten, gratuliere ich Dir zum Fortschritt. 😀 -
am 25.12.2022 19:41:38 | IP (Hash): 1320755209
Mone68 schrieb:
Ein Diabetiker bleibt man aber doch ein Leben lang 😉🎅
Nach über 30 Jahren damit sehe ich den Diabetes Typ 2 Anfang da, wo der Prozess der Nachfüll-Automatik für den Kreislauf in der Leber infolge individueller Überlastung kippt und zunehmend mehr nachzufüllen beginnt, als verbraucht wurde. Damit steigt der Blutzucker immer höher an, und wenn er die dafür definierten Grenzwerte übersteigt, heißt er Diabetes Typ 2.
Zusammen mit dem immer höher als normal ansteigenden Blutzucker wird beim Typ 2 auch zunehmend mehr Insulin beobachtet. Unbehandelt verstärkt der Defekt sich meistens zunehmend selbst. Mit der fachoffiziell ordentlichen Behandlung wird diese Selbstverstärkung zwar verlangsamt, aber praktisch garantiert und mündet meistens nach um 10 Jahren in die Behandlung mit Insulin ähnlich Typ 1.
Wenn wir mit Typ 2 unsere defekte Regelung im Zeitrahmen der ersten Jahre nach Diagnosereife mit der systematischen Leberentfettung nach Taylor den Kipppunkt unterschreiten, nimmt die Regelung ihre ordentliche Funktion völlig ohne Medikamente sofort wieder auf, und BZ und Insulin verlaufen wieder im völlig gesunden Bereich.
Dieser Zustand wird Remission genannt und lässt sich manchmal auch mit alltäglich abnehmendem Essverhalten erreichen. Erhalten bleibt er dann offenbar so lange, wie man ihn nicht zu häufig mit viel zu großen KH-Portionen überfordert.
In der Remission ist man also praktisch gesund mit Diabetes, hat also eine Art schlafenden Defekt. Da bleiben dann KH-Mengen in der Spitze wieder unter 140 mg/dl, die vorher mit dem BZ im diabetischen Bereich auch mit Medis immer deutlich über 200 ausgeflogen sind. Allerdings eben mit der Begrenzung, die eindeutig von einer Heilung unterscheidet, dass häufige viel zu große KH-Portionen diesen Defekt wieder aufwecken, und zwar meistens in stärkerer Ausprägung.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 26.12.2022 00:05:04 | IP (Hash): 1569391836
Mone68 schrieb:
torsten1973 schrieb:
______________________
ehemaliger Diabetiker
Ein Diabetiker bleibt man aber doch ein Leben lang 😉🎅
mit der frage möchte ich den vorliegenden thread nicht sprengen. gerne einen neuen oder "meinen" dafür nehmen.
ob ich deine antwort gelten lassen möchte.
wenn du die nächsten 70 jahre nicht meine zustimmung erhältst, dann isses wohl in meinem sinne ausgegangen...
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ehemaliger Diabetiker
Bearbeitet von User am 26.12.2022 00:08:31. Grund: . -
am 27.12.2022 11:41:00 | IP (Hash): 1962594411
gdmircea schrieb:
Ich hatte Anfang 2021 einen LZW von 6,0, anschließend oraler GTT mit den Werten 95-191-114. Meine Hausärztin, gleichzeitig Diabetologin, hat sinngemäß gesagt "Wert nach 1 Stunde etwas hoch, aber sonst passt alles".
Im Nachhinein - hätte mich meine erste Hausärztin drastischer über mein Prädiabetes aufgeklärt ("Es ist 5 vor 12, Sie müssen grundlegend was ändern"), hätte ich den Diabetes vlt. nicht bekommen.
Hallo gdmircea,
dir ist aber klar, dass deine Ärztin bei diesen Werten überhaupt keinen Prädiabetes feststellen konnte. Sowohl mit deinem Nüchternwert von 95 als auch mit deinem 2-Stunden-oGTT-Wert von 114 liegst du unter den Bereichen, die von der DDG als IFG (gestörte Nüchtenglukose: 100 ... 125mg/dl) bzw. IGT (gestörte Glukosetoleranz: 140 ... 199mg/dl), den beiden Arten von Prädiabetes bezeichenet werden.
Dass sie sich bei ihrer Beurteilung an die Leitlinien der DDG gehalten hat, kannst du ihr nu wirklich nicht anlasten.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 27.12.2022 11:43:06. Grund: BBCodes -
am 27.12.2022 15:41:09 | IP (Hash): 72970431
hat dir die ärztin erklärt warum 2021 prädiabetes diagnostiziert wurde? ich nehme an wegen des hba1c von 6 % und vielleich tnoch in zusammenhalt mit dem 1-stunden wert? nun der 1-stunde-wert besitzt bei gesamtbeurteilung weniger relevanz. wichtiger dagegen ist der wert nach 2 stunden. der ogtt war ja normal? von prädiabetes nix zu sehen. auch was den vergleich orange vs schokolade angeht stimme ich nicht zu. orangen enthalten zwar weniger zucker dafür aber verfügen sie über eine bessere nährstoffzusammensetzung, sprich reichlich vitamine und machen zumindest mich satter.
5,2 % ist nicht zu niedrig sondern sogar wünschenswert. man kann aber auch mit etwas mehr gut leben. jürgens rezept das er häufig postet kennen wir ja bereits.
Bearbeitet von User am 27.12.2022 15:42:28. Grund: ausgebessert -
am 27.12.2022 18:49:38 | IP (Hash): 815166353
Bitte bei der ganzen Diskussion nicht vergessen:
Hier im Forum trudeln sich nur engagierte Diabetiker, die sich auch wirklich mit ihrer Krankheit auseinander setzen. Das ist aber nur ein kleiner Bruchteil aller Diabetiker. Ich habe in Reha, Diabetesklinik und Umfeld einige Diabetiker kennengelernt, die auf keinen Fall auf ihr bekanntes Essen verzichten wollen. Oder auch sowas wie "okay, dann esse ich halt nur 2 Brötchen zum Frühstück als 3. Oder nur jeden zweiten Tag Kuchen und nicht jeden Tag", ... "auf meinen Kuchen zum Kaffee kann ich definitiv nicht verzichten"...
"Lieber nehme ich eine Tablette (oder zwei oder drei), bevor ich meine Ernährung umstelle."
"Ich spritze doch Insulin, dann gehen auch 3 Brötchen mit Marmelade und O-Saft jeden Tag zum Frühstück."
Wenn jetzt der Hausarzt daher kommt mit, du hast Diabetes und musst jetzt Kohlenhydrate drastisch reduzieren, kein Kuchen, auch Nudeln, Brot, ... nur noch in geringen Mengen, stattdessen viel Gemüse...
Du solltest deinen Blutzucker messen, aber die Teststreifen werden nicht von der Krankenkasse übernommen, sondern musst du selbst zahlen, weil die Krankenkasse den Notwendigkeit des Messens nicht anerkennt. Damit erreichst du wieder diesen kleinen Bruchteil an Menschen, den Rest aber wieder nicht. Die machen dicht und kommen am Ende im schlimmsten Fall gar nicht mehr zur Kontrolle. Dann geht das komplett in die falsche Richtung.
Zweiter Punkt, Hausärzte haben je nach Terminmanagement der Praxis max. 10-15min Zeit pro Patient. So viel Zeit für umfassende Schulung gibt es dort also nicht. Und wo fängt man an, was ist Diabetes, was sollte ich ändern, was lässt überhaupt den Blutzucker steigen, ... Wer damit noch überhaupt keine Erfahrungen gemacht hat, ist damit haltlos überfordert und da reichen 10min nie und nimmer.
Wichtiger fände ich es, wenn es nach Diabetes-Diagnose eine Gruppenschulung für die Grundlagen gibt. Durchgeführt von einer Diabetesberaterin, wohin der Hausarzt überweist. Aber auch hier Grundlagen vermitteln ohne, dass gleich die meisten der TN dichtmachen. Eine komplette radikale Umstellung der Lebensgewohnheiten schaffen die wenigsten, für mache ist die Diabetesdiagnose ein Anreiz und die kümmern sich. Aber für eine Vielzahl trifft das leider nicht zu. -
am 28.12.2022 02:05:14 | IP (Hash): 2027792864
Rainer schrieb:
gdmircea schrieb:
dir ist aber klar, dass deine Ärztin bei diesen Werten überhaupt keinen Prädiabetes feststellen konnte. Sowohl mit deinem Nüchternwert von 95 als auch mit deinem 2-Stunden-oGTT-Wert von 114 liegst du unter den Bereichen, die von der DDG als IFG (gestörte Nüchtenglukose: 100 ... 125mg/dl) bzw. IGT (gestörte Glukosetoleranz: 140 ... 199mg/dl), den beiden Arten von Prädiabetes bezeichenet werden.
Dass sie sich bei ihrer Beurteilung an die Leitlinien der DDG gehalten hat, kannst du ihr nu wirklich nicht anlasten.
[/i]
Wenn ich hier schaue, ist ein Hba1c von 6,0 sehr wohl Prädiabetes: https://www.diabetes-news.de/wissen/was-ist-diabetes/diagnose-wer-ist-zuckerkrank. Auch ein Blutzucker von über 200 zu einem beliebigen Tageszeitpunkt ist fast erreicht, mit 191. Mit geht es nicht um ein Fehlverhalten der Ärztin oder dass sie in einem Spannungsfeld zwischen verschiedenen Patientenreaktionen steht, für mich persönlich sind solche Werte heutzutage einfach nicht mehr akzeptabel.
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am 28.12.2022 12:06:00 | IP (Hash): 993612818
July95 schrieb:
Eine komplette radikale Umstellung der Lebensgewohnheiten schaffen die wenigsten, für mache ist die Diabetesdiagnose ein Anreiz und die kümmern sich. Aber für eine Vielzahl trifft das leider nicht zu.
Deine Einwände kenne ich alle aus vielen Jahren in der Selbsthilfe. Und von denen, die jeden Tag schwerer an alledem schleppen müssen, was sie sich einfach einverleiben MÜSSEN, weil sie in ihren Köpfen nicht ohne können, wird die Remission niemanden erreichen. Auch dann nicht, wenn sie fachoffiziell als Alternative zur standardmäßigen Typ 2 Behandlung angeboten würde.
Die Herausforderung der besonderen Art ist allerdings, dass es so ein alternatives Angebot bei uns in D fachoffiziell überhaupt nicht gibt.
Und wenn nur 5 oder 4 von 100 die Remission annehmen würden, wäre sie schon ein guter Erfolg - wie all die vielen Medis, die mit NNT 20-25 als sehr brauchbar bewertet und jeden Tag verschrieben werden.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.