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Nüchternwert hat sich richtig gut verbessert
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am 02.01.2023 10:29:02 | IP (Hash): 1981038042
Guten Morgen und frohes neues Jahr noch. Ich bin echt seit gestern angenehm überrascht. Ich habe ja schon länger die Diagnose Diabetes. Mein Hausarzt und auch Diabetologin sind der Meinung: testen ist nicht nötig. Dadurch, dass ich aber ja Cortisonspritzen bekommen soll, hat mir die Diabetologin ein Gerät verschrieben. Seitdem teste ich fleißig und weiß mittlerweile schon ganz gut, was für Grundnahrungsmittel ich vertrage und was nicht. Süßigkeiten nur noch ganz ganz minimal. Was mich auch echt überrascht ist der Nüchternwert. Er ist durch die Umstellung jetzt schon von Anfangs 130 auf 109 heute morgen herunter gegangen 😁👋 Jetzt heißt es dauerhaft durchhalten. -
am 02.01.2023 11:08:04 | IP (Hash): 1917883345
Wie du siehst - es dauert etwas aber es geht.
Bei mir ist der umgekehrte Fall.
Habe mich die letzten Wochen etwas gehen lassen und der Nüchternwert stieg von 100-110 auf Heute 120. Vor ein paar Tagen war er auch mal 122.
Bin gespannt welchen HbA1c ich nächste Woche habe.
Schlimm wird es nicht werden, aber ich werde mich wieder fangen müssen.
______________
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0; NW: 104,5 (Stand 10/22) -
am 02.01.2023 11:10:34 | IP (Hash): 799797199
Mone68 schrieb:
Was mich auch echt überrascht ist der Nüchternwert. Er ist durch die Umstellung jetzt schon von Anfangs 130 auf 109 heute morgen herunter gegangen 😁👋
Herzlichen Glückwunsch. 😊
Ja, das passiert, wenn man auf die Nachessenswerte achtet. Mit der Cortisonspritze werden die Werte wahrscheinlich alle wieder nach oben gehen. Aber jetzt hast du eine bessere Ausgangsbasis und dadurch eine bessere Chance, dass der BZ-Verlauf sich nach der Cortisonbehandlung schnell wieder verbessert.
Alles Gute und weiter viel Erfolg, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 02.01.2023 11:12:42. Grund: BBCodes -
am 02.01.2023 11:25:57 | IP (Hash): 1981038042
Hugin66 schrieb:
Wie du siehst - es dauert etwas aber es geht.
Bei mir ist der umgekehrte Fall.
Habe mich die letzten Wochen etwas gehen lassen und der Nüchternwert stieg von 100-110 auf Heute 120. Vor ein paar Tagen war er auch mal 122.
Bin gespannt welchen HbA1c ich nächste Woche habe.
Schlimm wird es nicht werden, aber ich werde mich wieder fangen müssen.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0; NW: 104,5 (Stand 10/22)
Ja, Disziplin ist echt das a und o -
am 02.01.2023 11:28:37 | IP (Hash): 1981038042
Rainer schrieb:
Mone68 schrieb:
Was mich auch echt überrascht ist der Nüchternwert. Er ist durch die Umstellung jetzt schon von Anfangs 130 auf 109 heute morgen herunter gegangen 😁👋
Herzlichen Glückwunsch. 😊
Ja, das passiert, wenn man auf die Nachessenswerte achtet. Mit der Cortisonspritze werden die Werte wahrscheinlich alle wieder nach oben gehen. Aber jetzt hast du eine bessere Ausgangsbasis und dadurch eine bessere Chance, dass der BZ-Verlauf sich nach der Cortisonbehandlung schnell wieder verbessert.
Alles Gute und weiter viel Erfolg, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Danke. Noch bin ich mir nicht schlüssig mit dem Cortison. Am 11.1 hab ich Termin zur 2. Meinung. Die spritzen auch ohne Cortison. Zumal mir Cortison auch damals nicht wirklich geholfen hat. 🙈 Ich glaube anständige Schmerztherapie ist sicher besser. Aber mal hören was die sagen -
am 03.01.2023 19:21:00 | IP (Hash): 1230881052
Herzlichen Glückwunsch! :-) -
am 10.01.2023 08:25:25 | IP (Hash): 1805299773
Ebenfalls Glückwunsch, wenngleich ich mich bei den Diskussionen hier um den Nüchternwert immer wieder frage, welche ach so herausragende Bedeutung ein Nüchternblutzucker für einen bereits diagnostizierten Diabetiker eigentlich hat?
Ist es nicht so, dass der Nüchternblutzucker zw. 100-110 zwar eine diagnostische Hilfe bzw. zumeist ein erster Indikator für das Vorliegen eines Diabetes ist, aber sagen wir mal bis 150-160 eigentlich nicht wirklich organisch schädigend sein kann?
Warum wird dann eigentlich immer diesem "gesunden" Blutzuckernüchternwert hinterhergehechelt, wenn ansonsten akzeptiert werden muss und kann, dass ein völlig gesunder BZ-Verlauf für einen Diabetiker in aller Regel einfach nicht erreichbar ist?
Kurz, was soll an einem Nüchterblutzucker von z. B. 130 kurz- wie auch langfristig schädlich sein?
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 10.01.2023 13:11:30. Grund: Fehlerbeseitigung -
am 10.01.2023 08:53:27 | IP (Hash): 747845312
ThomaS1968 schrieb:
Ebenfalls Glückwunsch, wenngleich ich mich bei den Diskussionen hier um den Nüchternwert immer wieder frage, welche ach so herausragende Bedeutung ein Nüchterblutzucker für einen bereits diagnostizierten Diabetiker eigentlich hat?
Ist es nicht so, dass der Nüchternblutzucker zw. 100-110 zwar eine diagnostische Hilfe bzw. zumeist ein erster Indikator für das Vorliegen eines Diabetes ist, aber sagen wir mal bis 150-160 eigentlich nicht wirklich organisch schädigend sein kann?
Warum wird dann eigentlich immer diesem "gesunden" Blutzuckernüchternwert hinterhergehächelt, wenn ansonsten akzeptiert werden muss und kann, dass ein völlig gesunder BZ-Verlauf für einen Diabetiker in aller Regel einfach nicht erreichbar ist?
Kurz, was soll an einem Nüchterblutzucker von z. B. 130 kurz- wie auch langfristig schädlich sein?
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Guten Morgen Thomas, na ja, ich hächel ja nicht hinterher, aber es zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Wenn der BZ tagsüber besser ist, wird er auch nüchtern besser. Bei vielen klappt das aufgrund der Leber nicht so ganz, die Nachts arbeitet. Mir sagte mein Hausarzt mal, bis 126 ist alles gut. Ich freue mich, dass ich immer jetzt zwischen 100 - 105 liege 🤷♀️
LG Mone -
am 10.01.2023 10:14:55 | IP (Hash): 140278804
Man bekommt ja hier auf die Frage
Mein Nüchternwert ist zu hoch - was kann ich machen
die Antwort: wenn der HbA1c sinkt, sinkt auch der Nüchternwert.
Somit gehe ICH davon aus, daß wenn der Nüchternwert sinkt auch der HbA1c sinkt.
Da man den HbA1c nur 1x im Quartal gemessen bekommt
kann man selbst absehen, wenn der Nüchternwerd im Laufe des Quartals sinkt,
das sich wohl auch der HbA1c verbessern wird.
Man ist ja interessiert ob die ganzen Mühen fruchten.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0; NW: 104,5 (Stand 10/22) -
am 10.01.2023 10:20:37 | IP (Hash): 1895154412
Mone68 schrieb:
ei vielen klappt das aufgrund der Leber nicht so ganz, die Nachts arbeitet.
Sorry, aber das mit der vorwiegenden Nachtarbeit passt schon auf den ersten Blick nicht so recht zum Arbeitsvolumen:
"Knapp 2.000 Liter Blut werden jeden Tag durch die Leber gepumpt, das entspricht 1,5 Liter pro Minute. Dies bedeutet, dass das Gesamtblutvolumen täglich 350- bis 500-mal durch die Leber fließt." https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/leber-galle-bauchspeicheldruese/leber/allgemeines-zur-leber.html#:~:text=Knapp%202.000%20Liter%20Blut%20werden,mal%20durch%20die%20Leber%20flie%C3%9Ft.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 10.01.2023 14:03:31 | IP (Hash): 1895154412
ThomaS1968 schrieb:
Ist es nicht so, dass der Nüchternblutzucker zw. 100-110 zwar eine diagnostische Hilfe bzw. zumeist ein erster Indikator für das Vorliegen eines Diabetes ist, aber sagen wir mal bis 150-160 eigentlich nicht wirklich organisch schädigend sein kann?
Deine Aussage findest Du hier schon deutlich revidiert.
https://ddz.de/praediabetes-gefaehrlicher-als-angenommen/#:~:text=%E2%80%9EDie%20Ergebnisse%20zeigen%2C%20dass%20der,mit%20einer%20h%C3%B6heren%20Sterblichkeitsrate%20zusammenh%C3%A4n
Aber das Risiko ist selbstverständlich deutlich niedriger, als mit deutlich höheren BZ-Verläufen. Und von daher halte ich für voll verständlich, wenn man das für ebenso erträglich befindet wie den Einsatz, den man alltäglich für den eigenen BZ in diesem Bereich bringen muss. Also ein erträglicher Kompromiss.
Anders, wenn man möglichst viel Nutzen von den eigenen Betas haben will. Denn der Blutzucker steuert ganz direkt ihre Arbeit. Sie produzieren fortlaufend Proinsulin. Wenn weniger Insulin gebraucht wird, lagern sie vom Proinsulin ein, wenn viel gebraucht wird, geben sie die laufende Produktion direkt aus und ggf. auch dazu noch vom eingelagerten.
WICHTIG: Erst mit der Ausgabe auf die Millimeter in die Pfortader wird das weitgehend BZ-unwirksame Proinsulin in aktiv BZ-wirksames Insulin und C-Peptid geteilt.
Im gesund niedrigen BZ-Rahmen passt das alles super hintereinander. Die meisten Stunden von 24 können die Betas neben der Ausgabe für die Basalversorgung ihre kleinen Speicher auffüllen, so dass immer genug Vorrat zum Abpuffern der nächsten Spitzen-Anforderung mit max meistens um 140 mg/dl ist.
Mit Diabetes immer höher ansteigender und höher verlaufender BZ verringert sehr schnell die vorratsbildenden Ruhezeiten und verlängert die spitzenmäßige Ausgabe bis hin zur Dauervollast. Also voll im Stress. Und der verstärkt sich in aller Regel auch noch selbst, weil damit ein zunehmender Anteil vom Proinsulin intakt bleibt und nicht mehr ordentlich geteilt und damit weitgehend BZ-unwirksam ausgegeben wird. Damit steigt der BZ noch ungehinderter und fordert praktisch noch mehr Insulin.
Das ist die Entwicklung bei uns mit Typ 2, wo man dann bei uns schön sehen kann, was immer mehr Proinsulin völlig ungehindert besonders gut kann: Fett herstellen und sammeln und einlagern!
Bei Menschen mit LADA macht mehr Ausgabe-Stress zusätzlich in aller Regel weniger Überlebenszeit für die verbliebenen Betas.
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am 10.01.2023 14:38:27 | IP (Hash): 140278804
Hallo Jürgen - dazu hätte ich dann doch noch eine Frage
HÄ?
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Bearbeitet von User am 10.01.2023 14:41:54. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.01.2023 17:16:39 | IP (Hash): 1805299773
@Jürgen... Du hast bei mir natürlich 100 Steine im Brett, wegen dem Teilungstipp der Dosis, aber bis auf den letzten Satz hab' ich auch leider nahezu nichts verstanden.
Nur vielleicht..., hoher BZ-Verlauf ist ein hoher Stresspegel für die Beta-Zellen, welche dann nicht nur genervt sind, sondern auch keine Speicher auffüllen können?. Gut, das hab' ich dann doch verstanden...
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 10.01.2023 17:22:43 | IP (Hash): 1895154412
@ Huggin und Thomas: Zum DDZ-Link ne Verständnisfrage?
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am 10.01.2023 23:58:05 | IP (Hash): 1805299773
@Jürgen... Ein ausgesprochen schlechter Artikel! Darin wird lediglich gebetsmühlenartig wiederholt, dass Prädiabetes gefährlich und für schwerwiegende Folgeerkrankungen verantwortlich gemacht werden kann.
Wie und warum, wird hingegen nicht näher ausgeführt!
Die ganze Panikmache um mittlere Blutzuckerwerte treiben sicherlich nicht wenige Betroffene in Depressionen und Lebensverdrossenheit, nur weil gesunde Blutzuckerverläufe einfach nicht erreicht werden können und der Kampf um gute Werte mit derart viel Entbehrungen verbunden sind, dass auch Verbesserungen kaum mehr eine gesunde Lebensfreude zurückbringen können.
Das Ergebnis ist letztlich eine signifikante Schwächung des mentalen Gleichgewichtes und DAS! zieht organische Erkrankungen nach sich.
So seh' ich das Jürgen!
Nochmal (wir hatten das Thema ja bereits...), wie sollen schwerwiegende Folgeerkrankungen einem Prädiabetes zugeordnet werden können, wenn sich nach dem Prädiabetes irgendwann zwangsläufig ein Diabetesvollbild einstellt und der Erkrankte auf dem Höhepunkt seiner vermutlich schlecht begleiteten Diabeteserkrankungen irgendwann einmal an einem Herzinfarkt stirbt???
Das ist ungefähr so, als würde jemand 1l Frostschutzmittel trinken und man würde behaupten, der Tod trat aufgrund der Aufnahme der ersten 100 ml ein.
Dieses Forum beherbergt in Teilen eine derart kompromisslose und in ungesundem Maße übertrieben engstirnige Diskussionskultur mit dem Krankheitsbild Diabetes, dass ich eine Teilnahme hier keinem Neuerkrankten so wirklich empfehlen kann!
Gerade heute, bei der jährlichen Augenkontrolle wurde mir von meinem durchaus als erfahren und kompetent einzustufenden Augenarzt gesagt, dass es ca. 10 - 15 Jahre dauern würde, bis sich krankhafte Veränderungen an der Netzhaut einstellen können und auch nur bei einem völlig unbehandelten Diabetes.
Mein Bruder hat bereits 36 Jahre Typ I Diabetes und benötigt trotz schlechter und schlechtester HbA1c-Werte mit knapp 50 noch nicht einmal eine Brille!
Mein Vater, 30 Jahre Typ II, nahm "eine Pille" nur wenn er mal durch Zufall einen höheren Blutzuckerwert durch eigene Messung ermittelte, starb mit 84 zufriedenen Lebensjahren und vorher völlig beschwerdefrei. Allen beispielhaft benannten Personen wohnte ein augenscheinlich unverkrampfter Umgang mit dieser Krankheit inne...
Es gibt im übrigen ohnehin nur 2 Haupt-Todesursachen: Herz-Kreislauf und Krebs!
Wenn ein Diabetiker also an Krebs oder Herzinfarkt stirbt, dann unterscheidet er sich also kaum von einem Gesunden auf seinem letzten Weg!
Also bitte, all' ihr Hobby-Diabetiker, die ihr eure Krankheit zum größtem Steckenpferd in eurem Leben erklärt habt, bleibt mal auf dem Teppich!
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Bearbeitet von User am 11.01.2023 09:50:17. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.01.2023 07:58:48 | IP (Hash): 818237604
ThomaS1968 schrieb:
Also bitte, all' ihr Hobby-Diabetiker, die ihr eure Krankheit zum größtem Steckenpferd in eurem Leben erklärt habt, bleibt mal auf dem Teppich!
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Hallo Thomas. Wenn ich in deinen Augen ein Hobby-Diabetiker sein sollte, dann ist das so. *Schulterzuck* Die Hobby-Diabetikerin hatte heute morgen einen Nüchternwert von unter 100 sogar. Ich finde es für mich gut, was ich erreicht habe und vielleicht noch erreichen werde - ganz einfach. Warum sollte ich mich nicht mit meiner Krankheit auseinandersetzen? Das mach ich ja auch mit anderen Krankheiten. Hätte ich mich nicht z.B. mit meinem Rücken beschäftigt, viel mit Mitbetroffenen, Physios und Ärzten gesprochen und viel gelesen, würde man mir alles mögliche erzählen können. Aber nur ich weiß wie mein Körper tickt. Wenn ich das herausfinden kann, mach ich es.
Und ganz ehrlich, ich habe meinen Vater mit Diabetes erlebt und so möchte ich NIEMALS enden. Ich finde es daher vermessen zu sagen, jemand wäre womöglich fanatisch oder sonstiges. Jeder muss mit seinem Leben umgehen wie er es möchte.
LG Mone -
am 11.01.2023 08:03:28 | IP (Hash): 818237604
hjt_Jürgen schrieb:
Mone68 schrieb:
ei vielen klappt das aufgrund der Leber nicht so ganz, die Nachts arbeitet.
Sorry, aber das mit der vorwiegenden Nachtarbeit passt schon auf den ersten Blick nicht so recht zum Arbeitsvolumen:
"Knapp 2.000 Liter Blut werden jeden Tag durch die Leber gepumpt, das entspricht 1,5 Liter pro Minute. Dies bedeutet, dass das Gesamtblutvolumen täglich 350- bis 500-mal durch die Leber fließt." https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/leber-galle-bauchspeicheldruese/leber/allgemeines-zur-leber.html#:~:text=Knapp%202.000%20Liter%20Blut%20werden,mal%20durch%20die%20Leber%20flie%C3%9Ft.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!
Hallo Jürgen,
hier einmal nachzulesen, dass die Leber über Nacht Einfluss hat
https://www.mysugr.com/de/blog/die-leber-und-ihr-einfluss-auf-den-zuckerstoffwechsel/
LG Mone -
am 11.01.2023 09:41:43 | IP (Hash): 1805299773
@Mone... Es braucht sich hier niemand angesprochen fühlen und im übrigen strebe ich grundsätzlich auch gute Werte an.
Das Leben mit dieser Krankheit sollte man meiner ganz persönlichen Meinung allerdings so gestalten, dass der Weg das Ziel ist, da wir wohl viel mehr als wir es erahnen können ganzheitlich funktionieren.
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 11.01.2023 09:45:51. Grund: Ergänzung -
am 11.01.2023 10:28:01 | IP (Hash): 818237604
ThomaS1968 schrieb:
@Mone... Es braucht sich hier niemand angesprochen fühlen und im übrigen strebe ich grundsätzlich auch gute Werte an.
Das Leben mit dieser Krankheit sollte man meiner ganz persönlichen Meinung allerdings so gestalten, dass der Weg das Ziel ist, da wir wohl viel mehr als wir es erahnen können ganzheitlich funktionieren.
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Na ja, wenn du schreibst: all ihr.....Ist schon klar, wen du dann meinst. Ich finde jeder sollte mit seiner Krankheit so umgehen, wie er es für richtig hält. Und wenn ich, jetzt wie am Anfang meiner Messungen merke, welchen erheblichen Einfluss ich doch selbst habe, dann finde ich das gut und es motiviert mich -
am 11.01.2023 10:32:00 | IP (Hash): 1479413652
Mone68 schrieb:
hier einmal nachzulesen, dass die Leber über Nacht Einfluss hat
https://www.mysugr.com/de/blog/die-leber-und-ihr-einfluss-auf-den-zuckerstoffwechsel/
@Mone
Erstmal Glückwunsch zu morgens nüchtern unter 100! Daumendrück für weiterso!
Zur Leber hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Selbstverständlich hat die Leber Einfluss auf unseren Blutzucker, denn davon haben wir immer(!) nur den, den unsere Leber ausgegeben hat. Aber nicht nur bei der Nacht, sondern 24/7 Tag und Nacht!
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 11.01.2023 11:29:18 | IP (Hash): 1169570212
hjt_Jürgen schrieb:
Aber nicht nur bei der Nacht, sondern 24/7 Tag und Nacht!
So ein Quatsch. 😕
Natürlich nicht immer, sondern nur bei Bedarf und der ist gewöhnlich in der langen Essenspause über Nacht besonders hoch. Bei Diabetikern wird meistens von der Leber zu viel und zu häufig Glukose ausgegeben, aber natürlich auch nicht fortlaufend 24/7, wie hjt_Jürgen sich es vorstellt.
Und auf jeden Fall auch nicht unendlich, wie Jürgen das hier http://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/16472/Erfahrungen-JARDIANCE#m_121367 blödsinnigerweise vor kurzem behauptet hat. :lol: Wahrscheinlich träumt er vom ewigen Leben und wird uns bestimmt auch bald "beweisen", dass und wie er das schafft.
@Mone,
mach dir nichts draus, wenn Jürgen dich bei jeder nicht ganz exakten Formulierung oberlehrerhaft korrigieren will. Das ist nun mal seine Art - wir werden ihn wohl nicht mehr ändern können.
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Bearbeitet von User am 11.01.2023 11:36:07. Grund: BBCodes -
am 11.01.2023 11:51:54 | IP (Hash): 1479413652
@Thomas
Glückwunsch zu den schadensfreien guten Erfahrungen mit Diabetes im familiären Umfeld! Daumendrück, dass Du die guten Erfahrungen um ne weitere komplikationsfreie Diabetes Laufbahn verlängern kannst!
Bislang gibt es zu den Schäden vom Diabetes nur Beobachtungen und Deutungsversuche, keinerlei erwiesene und schrittweise aufdröselbare kausale Zusammenhänge. Also nicht: Zuerst macht der Zucker das, und dann… und dann usw.
Es gibt nur besondere Netzhaut- und Nierenschäden, die’s alleine mit Diabetes gibt, die also eindeutig zugeordnet werden können. Alle übrigen Schäden werden bislang statistisch ermittelt. Da wird dann die Häufigkeit vom Vorkommen unter Menschen mit und ohne Diabetes oder Prädiabetes verglichen. Und wenn mit Prädiabetes oder Diabetes häufiger, dann ist das eben ein entsprechendes Risiko. Beim Lotto ist das Risiko die Chance, die Folgekrankheit der Gewinn: Viele spielen mit, wenige gewinnen. Allerdings ist Diabetes wohl ein spielerfreundlicheres Lotto: Es gibt wohl sehr viel mehr Gewinne :(
Im Gegensatz zum Lotto, bei dem alle Zusammenhänge seit Jahrhunderten bekannt sind, haben wir’s bei Diabetes und seinen Gewinnchancen mit einem sehr neuen Spiel zu tun. Erst seit Ende der 80er Anfang der 90er Jahre spielt dabei der BZ in engeren Grenzen überhaupt eine Rolle. Denn erst seitdem gibt es mit den Fingerpieksen allgemein verfügbare Messmöglichkeiten. Und erst seit der Zeit gibt es mit UKPDS und DCCT die zwei ersten grundlegenden Studien, die überhaupt weniger Folgekrankheiten mit niedrigeren BZ-Verläufen nachgewiesen haben. Da ist auch für die Zukunft noch viel zu entdecken.
Für Dich von den Betas ein bisschen ausführlicher dargestellt hatte ich nur deswegen, weil Du schon öfter geschrieben hast, dass Du Deine restlichen Betas - schon mit Deiner Diagnose deutlich weniger als die Hälfte der normal tätigen - noch möglichst lange nutzen möchtest. Aber mit den guten Typ 1 Erfahrungen Deines Bruders wird das sicher nicht so drängen.
Deine Idee, dass Dein Bruder noch nicht einmal eine Brille braucht, hat allerdings nix mit diabetischem Netzhautschaden oder keinem zu tun, denn wenn der eintritt, verkleinert er das Gesichtsfeld. Denn da überwuchern Blutgefäße die Netzhaut und schalten damit Sehzellen schlicht aus.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 11.01.2023 11:58:13 | IP (Hash): 1479413652
Rainer schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Aber nicht nur bei der Nacht, sondern 24/7 Tag und Nacht!
So ein Quatsch. 😕
Natürlich nicht immer, sondern nur bei Bedarf und der ist gewöhnlich in der langen Essenspause über Nacht besonders hoch. Bei Diabetikern wird meistens von der Leber zu viel und zu häufig Glukose ausgegeben, aber natürlich auch nicht fortlaufend 24/7, wie hjt_Jürgen sich es vorstellt.
Und wie kommen dann die roten Blutkörperchen und der Großverbraucher Hirn - bei deiden KEINE Glykogenspeicher - fortlaufend zu ihrer Glukose, wenn die nicht - so ein Quatsch - 24/7 selbstverständlich nach Bedarf dosiert von der Leber geliefert wird?
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am 11.01.2023 12:41:33 | IP (Hash): 1805299773
@Jürgen... Ja, das sehe ich schon auch so. Dachte ich mir, dass Prädiabetesschäden nur auf Statistiken beruhen können! Ich verweise auf mein Frostschutzmittelbeispiel... Das Ding mit Statistiken belegen zu wollen, erscheint mir zudem auch noch ziemlich abenteuerlich.
Ich geb' mir ansonsten auch Mühe, aber ein erster Schritt in die Normalität ist das Weglassen des Sensors. Vermutlich durch Jardiance habe bereits in diesen ersten Tage dramatisch noch bessere Werte, NBZ mittlerweile im gesunden Bereich unter 110...
So geht für mich Diabetes... ;)
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Bearbeitet von User am 11.01.2023 17:11:39. Grund: Ergänzung -
am 11.01.2023 14:57:54 | IP (Hash): 1169570212
hjt_Jürgen schrieb:
Rainer schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Aber nicht nur bei der Nacht, sondern 24/7 Tag und Nacht!
So ein Quatsch. 😕
Natürlich nicht immer, sondern nur bei Bedarf und der ist gewöhnlich in der langen Essenspause über Nacht besonders hoch. Bei Diabetikern wird meistens von der Leber zu viel und zu häufig Glukose ausgegeben, aber natürlich auch nicht fortlaufend 24/7, wie hjt_Jürgen sich es vorstellt.
Und wie kommen dann die roten Blutkörperchen und der Großverbraucher Hirn - bei deiden KEINE Glykogenspeicher - fortlaufend zu ihrer Glukose, wenn die nicht - so ein Quatsch - 24/7 selbstverständlich nach Bedarf dosiert von der Leber geliefert wird?
Was für eine dümmliche Betrachtungsweise. 😕
Die Glukose, die aus der Nahrung über den Darm in den Blutkreislauf gelangt, wird natürlich nicht von der Leber bereit gestellt, sondern vom Darm bzw. von der Nahrung. Dass sie von der Leber bereitgestellt wird, kann man lediglich von dem Teil der Glukose behaupten, den die Leber aus ihrem Speicher freigibt, was sie natürlich nur macht, wenn zusätzliche Glukose gebraucht wird.
Bei den Essgewohnheiten, die man heutzutage häufig beobachten kann, wird tagsüber oftmals laufend etwas Glukose aus Nahrung nachgeliefert, so dass die Leber tagsüber mehr damit beschäftigt ist, die überflüssige Glukose wegzuräumen, die nicht verbraucht wird und nicht mehr in die Speicher passt.
Übrigens geht auch ein großer Teil der Glukose durch die Hauptschlagader. Nach deiner Logik könnte man also behaupten, dass die Glukose von der Hauptschlagader bereit gestellt wird und das "24/7" oder sogar noch "unendlich" viel. :lol:
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Bearbeitet von User am 11.01.2023 15:00:07. Grund: BBCodes -
am 11.01.2023 16:47:33 | IP (Hash): 818237604
hjt_Jürgen schrieb:
Mone68 schrieb:
hier einmal nachzulesen, dass die Leber über Nacht Einfluss hat
https://www.mysugr.com/de/blog/die-leber-und-ihr-einfluss-auf-den-zuckerstoffwechsel/
@Mone
Erstmal Glückwunsch zu morgens nüchtern unter 100! Daumendrück für weiterso!
Zur Leber hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Selbstverständlich hat die Leber Einfluss auf unseren Blutzucker, denn davon haben wir immer(!) nur den, den unsere Leber ausgegeben hat. Aber nicht nur bei der Nacht, sondern 24/7 Tag und Nacht!
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!
Hallo Jürgen,
danke. Ich bemühe mich, das jetzt dauerhaft zu halten.
Zu dem Rest bin ich zuviel Laie 😉
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am 11.01.2023 16:51:26 | IP (Hash): 818237604
@Jürgen
@Rainer
@Thomas
Wo ich euch Herren gerade hier habe bzgl der Leber. Wisst ihr, warum der GGT Wert erhöht sein kann? Jetzt nicht drastisch, aber anstatt 40 bei 67. Ich trinke 0 Alkohol. Hat das was mit der Diabetes im Zusammenhang zu tun? Hab gerade die Werte vom Rheumaarzt bekommen zur Blutabnahme Nov. 22
Danke euch und
LG Mone -
am 11.01.2023 17:15:22 | IP (Hash): 1479413652
Rainer schrieb:
Was für eine dümmliche Betrachtungsweise. 😕
Die Glukose, die aus der Nahrung über den Darm in den Blutkreislauf gelangt, wird natürlich nicht von der Leber bereit gestellt, sondern vom Darm bzw. von der Nahrung. Dass sie von der Leber bereitgestellt wird, kann man lediglich von dem Teil der Glukose behaupten, den die Leber aus ihrem Speicher freigibt, was sie natürlich nur macht, wenn zusätzliche Glukose gebraucht wird.
Dann mal weiter mit "dümmlich": Meines Wissens gibt es KEIN größeres Gefäß durch die Leber hindurch. Sondern alle größeren Gefäße münden in die Leber. Alles Blut daraus muss das Gewebe passieren. Alle Bestandteile in dem Blut werden dabei verarbeitet und aufbereitet und anschließend in den größeren Gefäßen gesammelt, die aus der Leber heraus führen.
ALLE Lieferungen aus dem Bauchraum kommen via Pfortader in die Leber und vermischen sich darin. Da kann die Leber gar nicht nach Herkunft unterscheiden.
Was an Glukose aus dem Rücklauf aus dem Kreislauf kommt, einschließlich der von den Nieren, passiert auf dem Weg in die Pfortader die Bauchspeicheldrüse und löst da die entsprechende Insulinausgabe aus. So strömt die Glukose direkt gefolgt von ihrem Insulin in die Leber. Ebenso die Glukose aus dem Darm, für die die Inkretine beim Passieren der Darmwand das Insulin bestellen. So trifft die Glukose aus dem Darm in der Pfortader sofort mit dem für sie bestellten Insulin zusammen und beide vermischen sich schon recht gründlich auf dem Weg in die Leber.
Ziel der Verarbeitung und Aufbereitung in der Leber ist die 24/7 fortlaufende Ausgabe des Blutes in den Umlauf durch den ganzen Organismus so aufgeladen, dass sich alle Zellen just-in-time daraus mit allem bedienen können, was sie brauchen. Das gilt auch für Glukose und Insulin. Und beim Insulin bitte dessen Hauptaufgabe berücksichtigen, die Fettregulierung, wesentlich also das "Festhalten" vom Fett in den Schwimmhilfen!
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 11.01.2023 17:16:59 | IP (Hash): 1805299773
@Mone... Ich meine, das hat Diabetes eher weniger bis nix zu tun. Vielleicht geht es bei Dir eher in Richtung Fettleber?
Durch mein Abnehmen von ca. 20 kg (bei 185 cm von 100 kg auf 80 kg) innerhalb eines halben Jahres habe ich meinen Leberwert von 64 auf 18 senken können.
Bei mir schien sich also das allgemeine Entfetten des Körpers auch positiv auf die Leber ausgewirkt haben?.
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 11.01.2023 17:17:56. Grund: Ergänzung -
am 11.01.2023 17:49:38 | IP (Hash): 1479413652
ThomaS1968 schrieb:
Vermutlich durch Jardiance habe bereits in diesen ersten Tage dramatisch noch bessere Werte, NBZ mittlerweile im gesunden Bereich unter 110...
So geht für mich Diabetes... ;)
Daumendrück für Weiterso :)
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 11.01.2023 18:19:43 | IP (Hash): 1329023711
mone, der erhöhte ggt wert könnte ein Hinweis auf eine nicht-alkoholische fettleber sein, die bei Typ 2 diabetikern und übergewichtigen häufig beobachtet wird. es gibt also einen Zusammenhang zwischen insulinresistenz und einer nafld weil das Fett durch die ir als Umleitung dort abgelegt wird wo es eigentlich nichts zu suchen hat, eben auch in der Leber. -
am 11.01.2023 18:25:02 | IP (Hash): 1805299773
Danke Jürgen!
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 11.01.2023 18:25:25. Grund: Ergänzung -
am 11.01.2023 20:14:29 | IP (Hash): 818237604
[quote=Leia Cake;121430]mone, der erhöhte ggt wert könnte ein Hinweis auf eine nicht-alkoholische fettleber sein, die bei Typ 2 diabetikern und übergewichtigen häufig beobachtet wird. es gibt also einen Zusammenhang zwischen insulinresistenz und einer nafld weil das Fett durch die ir als Umleitung dort abgelegt wird wo es eigentlich nichts zu suchen hat, eben auch in der Leber.[/quote]
Kann man das beeinflussen? -
am 11.01.2023 20:18:31 | IP (Hash): 818237604
ThomaS1968 schrieb:
@Mone... Ich meine, das hat Diabetes eher weniger bis nix zu tun. Vielleicht geht es bei Dir eher in Richtung Fettleber?
Durch mein Abnehmen von ca. 20 kg (bei 185 cm von 100 kg auf 80 kg) innerhalb eines halben Jahres habe ich meinen Leberwert von 64 auf 18 senken können.
Bei mir schien sich also das allgemeine Entfetten des Körpers auch positiv auf die Leber ausgewirkt haben?.
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
@Thomas - ja, bei mir muss noch was herunter, das steht außer Frage. Es ist nur so schwer. Ich glaube meine anderen Medis verzögern es ziemlich. Aber 74 kg bei 1,72 cm ist noch zu viel. Ich muss die 65 wieder erreichen -
am 11.01.2023 21:22:16 | IP (Hash): 1169570212
hjt_Jürgen schrieb:
Dann mal weiter mit "dümmlich": Meines Wissens gibt es KEIN größeres Gefäß durch die Leber hindurch. Sondern alle größeren Gefäße münden in die Leber. ...
Ziel der Verarbeitung und Aufbereitung in der Leber ist die 24/7 fortlaufende ...[/i]Ja, das ist weiter ganz schön dümmlich. 😕
Du hegst die unsinnige Vorstellung, dass die Leber jedes Glukosemolekül in die Hand nimmt und zur weiteren Verwendung aufbereiten muss. Das ist falsch. Die Leber lässt die Glukosemoleküle ganz einfach passieren, solange sie keine anderen Signale bekommt, mit denen sie z.B. zur Auffüllung der Speicher (auf Zellebene ), zur Umwandlung in Fettsäuren (durch Insulin), ... angeregt wird. Die Leber ist schon ganz schön beschäftigt mit der Glukoseregulierung, aber nicht 24/7 und noch weniger "unendlich viel".
Übrigens müsstest du bei deiner schiefen Betrachtungsweise auch davon ausgehen, dass nicht dein Pen das gespritzte Insulin liefert - das wird doch ganz eindeutig vom Unterhautfettgewebe geliefert, oder?. :lol:
Bearbeitet von User am 12.01.2023 16:16:37. Grund: ... -
am 11.01.2023 21:36:23 | IP (Hash): 1169570212
Mone68 schrieb:
Wisst ihr, warum der GGT Wert erhöht sein kann? Jetzt nicht drastisch, aber anstatt 40 bei 67. Ich trinke 0 Alkohol. Hat das was mit der Diabetes im Zusammenhang zu tun?
Hallo Mone,
genug Hinweise auf eine nichtalkoholische Fettleber (NAFL) hast du ja schon meherere erhalten. Bei so einer NAFL sind Gamma-GT und Triglyceride erhöht. Eine Ursache für so eine NAFL können zu viele KH sein.
Interessant könnte für dich vielleicht dieser Beitrag von HansLauber im Gespräch mit Nicolai Worm zur NAFL sein.
https://www.diabetes-online.de/a/fettleber-diabdialog-mit-dr-nicolai-worm-1703137
In der Mitte des Artikels kannst du auch deinen Fettleberindex FLI berechnen, der dir einen Anhaltspunkt über deinen Fettleberstatus geben könnte.
Eine Fettleber ist sehr wahrscheinlich die Ursache für Insulinresistenz, die zu deinem Diabetes geführt hat. Wenn du es schaffst, die NAFL zurück zu drehen, dann reduzierst du deine Insulinresistenz und kannst damit deinen Diabetes verbessern.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 11.01.2023 21:37:09. Grund: BBCodes -
am 11.01.2023 22:19:06 | IP (Hash): 818237604
Rainer schrieb:
Mone68 schrieb:
Wisst ihr, warum der GGT Wert erhöht sein kann? Jetzt nicht drastisch, aber anstatt 40 bei 67. Ich trinke 0 Alkohol. Hat das was mit der Diabetes im Zusammenhang zu tun?
Hallo Mone,
genug Hinweise auf eine nichtalkoholische Fettleber (NAFL) hast du ja schon meherere erhalten. Bei so einer NAFL sind Gamma-GT und Triglyceride erhöht. Eine Ursache für so eine NAFL können zu viele KH sein.
Interessant könnte für dich vielleicht dieser Beitrag von HansLauber im Gespräch mit Nicolai Worm zur NAFL sein.
https://www.diabetes-online.de/a/fettleber-diabdialog-mit-dr-nicolai-worm-1703137
In der Mitte des Artikels kannst du auch deinen Fettleberindex FLI berechnen, der dir einen Anhaltspunkt über deinen Fettleberstatus geben könnte.
Eine Fettleber ist sehr wahrscheinlich die Ursache für Insulinresistenz, die zu deinem Diabetes geführt hat. Wenn du es schaffst, die NAFL zurück zu drehen, dann reduzierst du deine Insulinresistenz und kannst damit deinen Diabetes verbessern.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
NAFL? Aber danke für den Artikel. Sehr interessant
Bearbeitet von User am 11.01.2023 22:35:26. Grund: Korrektur -
am 11.01.2023 23:17:38 | IP (Hash): 1479413652
Jaja, der gute alte Dr. Nicolai. Er hat damals die Erkenntnisse von Prof. Taylor (Newcastle - in der Folge DiRECT Study) hier nach D gebracht. Grundlage waren die BZ-Normalisierungen, die seit Jahren nach bariatrischen Operationen (Magenverkleinerung bis Magenumgehung) bei vielen schwerstgewichtigen Menschen mit Typ 2 aufgefallen waren: 7-8 Tage nach der OP von einem Tag auf den anderen und ohne Zuckermedis die völlige BZ-Normalisierung!
Über Jahre waren irre Narrative dazu entwickelt worden, wie welche Hormone das wohl bewirken konnten.
Taylor war aufgefallen, dass die Betroffenen in der Woche direkt nach der OP für ihre Ernährung nur 3 Becher Optifast pro Tag trinken konnten, um 600 kcal pro Tag. Also hat er Versuchreihen mit Freiwilligen mit der gleichen schmalen Ernährung ohne OP durchgeführt und deren Körperfunktionen über die Zeiten jeweils sehr genau beobachtet und gemessen. Auch diese Freiwilligen zeigten nach ner Woche auf täglich 3 Bechern Optifast von einem Tag auf den anderen die völlige Normalisierung ihres BZ und wohl auch ihres Insulins.
Das Spiel ließ sich bis zu 4 Jahren nach der Typ 2 Diagnosereife beliebig mit dem selben Ergebnis wiederholen. Mit schwächerem Ergebnis bis zu 8 Jahren danach.
Taylor deutete das als die Wiederherstellung des gesunden Regelprozesses in der Leber für die Ausgabe von Glukose und Insulin infolge des plötzlichen Abbaus von Leberfett. Mit einem Rätsel daran, das bis heute nicht aufgelöst ist: die kranke Regelung kippt immer nach 1 Woche in die gesunde, und zwar völlig unabhängig vom Grad der Verfettung der Leber, also bei der einen mit 20% und beim anderen mit 80%.
Völlig gesund auch nach dem Einverleiben von mehr KHs stellt(e) sich der BZ bei den Probanden nach weiteren 4-5 Wochen Optifast dar.
Taylor hatte dabei immer vertreten, dass es nicht auf das Pulver ankam, sondern auf die wenigen Kalorien, und dass sich das Ergebnis auch mit 600 kcal täglich mit ganz normalem Essen erreichen lassen müsste.
Das hab ich mit meinem damals schon über 20 Jahre alten und über 10 Jahre insulinpflichtigen Typ 2 ausprobiert. Mit dem Erfolg, dass ich nach der Woche von 1 Tag auf den anderen statt 40 nur noch 10 Einheiten Basal-Insulin (also das für die 24 Std Grundversorgung) brauchte. 600-800 kcal pro Tag mit viel Salat und Gemüse hab ich anschließend noch fast 3 Monate auf den Schluss zu immer mehr abflachend an die 3 Monate beibehalten und in der Zeit von 96 auf 71 kg abgeschmolzen. Das ging nach der Leberentfettung seeehr viel einfacher, als bei allen Abnehmversuchen zuvor. War trotzdem gemein, weil über Weihnachten, aber das hatte ich mir ja selbst eingebrockt. -
Ehrlich? Ich war tatsächlich in der Erwartung gestartet, dass ich nur so viel weniger an Insulin würde nehmen müssen, wie ich ja auch weniger Essen nehmen würde. Dann hätte ich da nach 14 Tagen oder längstens 4 Wochen Schluss gemacht. Aber mit der gewaltigen Verringerung des Basalbedarfs gleich nach ner Woche hätte doch noch etwas an dem Narrativ von der Insulinresistenz sein können, die angeblich die viel zu vielen Kilos machen. Damit hätte ich mit den vielen Kilos weniger pro Gramm KH nur noch deutlich weniger Insulin spritzen müssen.
Aber das war wohl nix. Meine KH-Faktoren haben sich nicht geändert, und seitdem ist die IR für mich ein weiteres Diabetes Narra-Tief.
Danke, Rainer, für den Aufruf der Erinnerung:) War wol um 1 Jahr vor der verlinkten Geschichte. Vor allem auch an Hepafast. Dem wollte der Dr. Nicolai ja sogar schon ohne Kalorienreduktion wg der tollen Haferbestandteile einfach als Zusatz die Wirkung vom Leberfasten andichten. Darum hatten wir uns in seinem Forum noch richtig ein bisschen gezofft ;)
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 12.01.2023 12:49:15 | IP (Hash): 816753853
Mone, nafl oder nafld bedeutet nicht-alkoholische Fettleber oder auf englisch non-alcoholic fatty liver disease. Früher war die fettleber eigentlich nur dann ein begriff wenn man alkoholiker war. sie war also damals als man noch anders lebte, nicht so viel rumsaß und einen normalen Kfa hatte, wenig bekannt. jetzt mit der übergewichtsepidemie und damit assoziierten Krankheiten wird die nafld mittlerweile immer bekannter. was du dagegen tun kannst, sofern wirklich eine solche vorliegt? am besten über kohlenhydratreduzierte Ernährung ein Kaloriendefizit herbeiführen. Dazu Sport und bewegung wenn möglich. -
am 12.01.2023 14:23:43 | IP (Hash): 11668388
[quote=Leia Cake;121448]Mone, nafl oder nafld bedeutet nicht-alkoholische Fettleber oder auf englisch non-alcoholic fatty liver disease. Früher war die fettleber eigentlich nur dann ein begriff wenn man alkoholiker war. sie war also damals als man noch anders lebte, nicht so viel rumsaß und einen normalen Kfa hatte, wenig bekannt. jetzt mit der übergewichtsepidemie und damit assoziierten Krankheiten wird die nafld mittlerweile immer bekannter. was du dagegen tun kannst, sofern wirklich eine solche vorliegt? am besten über kohlenhydratreduzierte Ernährung ein Kaloriendefizit herbeiführen. Dazu Sport und bewegung wenn möglich.[/quote]
Das dachte ich mir. Das mach ich aber ja schon lange. Ich mache ja WW. Das ist sehr Gemüselastig. Und Sport, im Sommer täglich, jetzt mindestens alle 2 Tage. Ich habe keine Ahnung was ich noch selbst tun kann. 🤷♀️ -
am 12.01.2023 14:37:24 | IP (Hash): 1156028620
Mone68 schrieb:
Rainer schrieb:
... eine nichtalkoholische Fettleber (NAFL) ...
NAFL?
Noch Fragen? -
am 12.01.2023 14:59:01 | IP (Hash): 2116647690
Mone68 schrieb:
Leia_Cake schrieb:
... was du dagegen tun kannst, sofern wirklich eine solche vorliegt? am besten über kohlenhydratreduzierte Ernährung ein Kaloriendefizit herbeiführen. Dazu Sport und bewegung wenn möglich.
Das dachte ich mir. Das mach ich aber ja schon lange. Ich mache ja WW. Das ist sehr Gemüselastig. Und Sport, im Sommer täglich, jetzt mindestens alle 2 Tage. Ich habe keine Ahnung was ich noch selbst tun kann. 🤷♀️
Praktisch so, wie ich’s oben beschrieben hab: 600 kcal pro Tag plus 200 Gemüse oder/und Salat. Am Einfachsten mit Almased oder Optifast oder… plus Grünzeug, aber es geht, wie in meinem persönlichen Beispiel, auch mit entsprechend wenig von ganz normalem Essen.
Mit diesen wenigen Kalorien wird die Leber praktisch gezwungen, auf das nächstliegende Speicherfett zuzugreifen, also auf das in ihr selbst und ein paar Tage weiter auch das in der Bauchspeicheldrüse.
Wenn man Glück hat, erreicht man das auch mit weniger drastischer Futterverringerung. Aber wenn man Pech hat, hat man eine von den Lebern mit einem ausgeprägten Hang zum Fettspeichern. Bei einfach nur etwas weniger Essen bewachen die praktisch das eigene Fett und nehmen das zum Verbrauchen erstmal aus den Schwimmhilfen.
WW hab ich aus dem Familienumfeld als die Stelle in Erinnerung, wo ich einen großen Topf Kartoffeln ausfuttern dürfte. Keine Ahnung, ob da inzwischen angekommen ist, dass aus den KHs in der Leber sofort zum größten Teil Fett wird, dass ne entsprechend veranlagte Leber sofort an Ort und Stelle einlagert?
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 12.01.2023 17:02:12 | IP (Hash): 11668388
Rainer schrieb:
Mone68 schrieb:
Rainer schrieb:
... eine nichtalkoholische Fettleber (NAFL) ...
NAFL?
Noch Fragen?
Hallo Rainer,
hab es verstanden 😉
Danke dir
Mone -
am 12.01.2023 17:07:09 | IP (Hash): 11668388
hjt_Jürgen schrieb:
Mone68 schrieb:
Leia_Cake schrieb:
... was du dagegen tun kannst, sofern wirklich eine solche vorliegt? am besten über kohlenhydratreduzierte Ernährung ein Kaloriendefizit herbeiführen. Dazu Sport und bewegung wenn möglich.
Das dachte ich mir. Das mach ich aber ja schon lange. Ich mache ja WW. Das ist sehr Gemüselastig. Und Sport, im Sommer täglich, jetzt mindestens alle 2 Tage. Ich habe keine Ahnung was ich noch selbst tun kann. 🤷♀️
Praktisch so, wie ich’s oben beschrieben hab: 600 kcal pro Tag plus 200 Gemüse oder/und Salat. Am Einfachsten mit Almased oder Optifast oder… plus Grünzeug, aber es geht, wie in meinem persönlichen Beispiel, auch mit entsprechend wenig von ganz normalem Essen.
Mit diesen wenigen Kalorien wird die Leber praktisch gezwungen, auf das nächstliegende Speicherfett zuzugreifen, also auf das in ihr selbst und ein paar Tage weiter auch das in der Bauchspeicheldrüse.
Wenn man Glück hat, erreicht man das auch mit weniger drastischer Futterverringerung. Aber wenn man Pech hat, hat man eine von den Lebern mit einem ausgeprägten Hang zum Fettspeichern. Bei einfach nur etwas weniger Essen bewachen die praktisch das eigene Fett und nehmen das zum Verbrauchen erstmal aus den Schwimmhilfen.
WW hab ich aus dem Familienumfeld als die Stelle in Erinnerung, wo ich einen großen Topf Kartoffeln ausfuttern dürfte. Keine Ahnung, ob da inzwischen angekommen ist, dass aus den KHs in der Leber sofort zum größten Teil Fett wird, dass ne entsprechend veranlagte Leber sofort an Ort und Stelle einlagert?
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!
Hallo Jürgen,
also geht es über Kalorienzufuhr? Oh bitte nicht so Sachen wie Almased 🙈🙈
Und nein, WW ist völlig anders. Wenn früher Kartoffeln ohne Punkte waren, dann hatte man insgesamt auch weniger. Und es ist auch heute noch so, dass man nicht den ganzen Tag 0 Punkte essen soll. Die sind als Beilage gedacht -
am 12.01.2023 17:42:32 | IP (Hash): 2116647690
Zuverlässig geht es ausschließlich über ganz kleine Kalorienzufuhr - über den Daumen der Teller von der Hauptmahlzeit aufgeteilt auf den ganzen Tag.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 12.01.2023 22:03:50 | IP (Hash): 11668388
hjt_Jürgen schrieb:
Zuverlässig geht es ausschließlich über ganz kleine Kalorienzufuhr - über den Daumen der Teller von der Hauptmahlzeit aufgeteilt auf den ganzen Tag.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!
Das ist hart. Sehr hart. 🙈 Am 30. hab ich einen Termin beim Hausarzt, um den Bericht vom Rheumaarzt zu besprechen. Ich hoffe er hat auch eine Idee. Ich möchte mich nicht herausreden, Fakt ist, dass ich was tun muss. Aber ich finde ich esse schon mittlerweile wenig.
Heute morgen Joghurt mit Himbeeren
Mittag gab es einen großen Salatteller mit Hähnchenfilet und selbstgemachtem Dressing
Dann 1 Stunde zum Sport, davon 15 Minuten Laufband etc
Abends 2 Scheiben Brot ohne Mehl, Putenbrustaufschnitt, Ei und Gewürzgurke
Und dann noch weniger? 🙈🙈🙈 -
am 14.01.2023 17:36:16 | IP (Hash): 1805299773
Gemäß der Schilderung deiner Essensaufnahme kannst Du es kaum noch besser machen denk' ich?!
Du ernährst Dich bereits ziemlich low carb, dementsprechend werden bestimmt bald die Kilo's purzeln und dann wirst Du sicherlich auch die ggf. vorhandene Fettleber los. Da bin ich mir sicher....
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 16.01.2023 19:43:36 | IP (Hash): 1981036862
ThomaS1968 schrieb:
Gemäß der Schilderung deiner Essensaufnahme kannst Du es kaum noch besser machen denk' ich?!
Du ernährst Dich bereits ziemlich low carb, dementsprechend werden bestimmt bald die Kilo's purzeln und dann wirst Du sicherlich auch die ggf. vorhandene Fettleber los. Da bin ich mir sicher....
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Hallo Thomas,
danke dir. Ich hoffe es wird mal langsam irgendwie werden. Es muss ja mal klappen. Ende des Monats bin ich beim Hausarzt und werde ihn mal fragen, was ich so noch machen kann
LG
Mone