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Nahrungsmittel mit überraschend hohem Kohlenhydrat- oder Zuckergehalt
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am 05.11.2023 11:29:04 | IP (Hash): 1077626483
HeikeOV schrieb:
Du solltest jetzt mal ganz vorsichtig sein...
z.B. bestehen Haferflocken aus Kohlenhydraten, die selbstverständlich insuliniert werden müssen und Ballaststoffen, z.B. aus Zellwänden, die unverdaulich sind, und damit kein Insulin brauchen (chemisch aber trotzdem Kohlenhydrate sind, weil hydrierter Kohlenstoff Cn(H2O)n).
siehe z.B. hier:
https://www.lebensmittelklarheit.de/fragen-antworten/zaehlen-ballaststoffe-zu-den-kohlenhydraten-oder-nicht
https://www.dm.de/tipps-und-trends/food/haferflocken-1014812
Zuckeralkohole:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Zuckerersatz-Wie-gesund-sind-Xylit-Stevia-Erythrit,zuckerersatz108.html
Du schreibst, du hast eine hohen insulinbedarf. Da fallen ein paar Einheiten zuviel Insulin kaum ins Gewicht. Bei nem insulinsensiverem Typ1 kann die falsche Berechnung der Zuckeralkohole zu einer heftigen Unterzuckerung führen!
Ich hätte durchaus auch wissenschaftlichere Links zu bieten, aber...
Und noch ein Link aus Mergentheim:
https://www.diabetes-online.de/echt_essen_Dez18-Aug09/a/was-bringen-die-neuen-zuckeralternativen-1684034
von Corinna Lorenz
Dipl.-Ing. Ernährung und Versorgungsmanagement (FH), AK Diabetes VDOE, Diabetes Zentrum Mergentheim, Theodor-Klotzbücher-Straße 12, 97980 Bad Mergentheim
Auch du solltest mal überlegen was du hier schreibst, denn Typ 1 Diabetiker (um die geht es hier nicht) wie du abschließend schreibst, werden anders therapiert als Typ-2 er.
Konzentriere dich doch mal auf meine Aussagen und erfinde und unterstelle mir nichts was ich nicht geschrieben habe um dich hier zu profilieren!
Das sind nun meine letzten Worte zu diesem Beitrag!
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 05.11.2023 11:51:04 | IP (Hash): 510800050
Hier ging es doch nur um Kohlenhydrate und die sind meines Wissens typ-unabhängig...
Und hier schneien durchaus mal Typ1-Anfänger rein, die dann falsche Ratschläge bekommen...
Aber ich merke schon länger, dass hier Typ1er - besonders solche mit Wissen, unerwünscht sind!
Lebt weiter in Euren Blase! Ich bin weg!
Bearbeitet von User am 05.11.2023 13:55:22. Grund: Korrektur "hier" -
am 05.11.2023 12:01:06 | IP (Hash): 2091113924
nein, du bleibst bitte-:))
Ein KH ist ein KH, völlig wurst ob ich das Insulin spritze, Pillen nehme, die BD das selber noch hinbekommt oder es sonst wie aktiviert wird.
Alles diesbezüglich gilt für jedermann, egal welcher typ.
Nur die Konsequenzen daraus sind für typ1 und 2 andere, die einen müssen das berechnen für die Insulin dosis und die anderen müssen (oder sollten) das ebenso beachten damit es keine Dramen in der BZ Kurve gibt.
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.11.2023 12:01:19 | IP (Hash): 1076129126
Zuckermann schrieb:
denn Typ 1 Diabetiker (um die geht es hier nicht) wie du abschließend schreibst, werden anders therapiert als Typ-2 er.
Das stimmt so einfach nicht, denn Ziel der INSULINER-Behandlungen mit Typ 1 und Typ 2 sind praktisch gleiche alltägliche BZ-Verlaufskurven. Der einzige Unterschied besteht in den Insulinmengen, die meistens dafür gebraucht werden. Meistens brauchen Menschen mit Typ 1 zum Ausgleich einer KE sehr viel weniger, als Menschen mit Typ 2. Aber das ist nur ein gradueller und kein sachlicher Unterschied.
Das geht auch an Heike. Denn wenn wir mit Typ 2 in größeren Dosisschritten rechnen, vertun wir uns natürlich auch in größeren Dosisschritten und nicht nur um 1 oder 2 IE!
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 05.11.2023 12:03:43 | IP (Hash): 1157148278
Hallo Zuckermann,
Heike informiert über die Tatsachen und das aus meiner Sicht sehr genau.
Das du dass als Typ 2er nicht ganz so genau nehmen musst, weil Kleinigkeiten sich nicht so extrem auswirken, ist eine andere Sache. Wenn du die KH auch so genau betrachtest und noch die Fett-Protein-Einheiten (FPE) berücksichtigst, dann würdest du zu einem ganz genau passenden Wert kommen. Die Frage ist allerdings, ob sich der Aufwand lohnt, oder ob die pauschale duchschnittliche Berücksichtigung in den Faktoren für dich ausreicht.
Den Vorwurf, den du Heike zu unrecht machst, könnte Nada übrigens dir gegenüber auch machen. Für sie, die ihren Diabetes nicht mit ICT behandelt, ist so eine genaue Berechnung, die du in deiner Antwort aufrollst, vollkommen uninteressant. Für sie ist lediglich wichtig, ob in einer Speise viele oder nicht so viele KH enthält und deshalb für sie geignet ist oder nicht. Deine Ausführungen über die genaue Berechnung der KH könnte sie ebenfalls einfach nur als Profilierungsversuch betrachten.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 07.11.2023 21:55:34. Grund: BBCodes2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.11.2023 12:42:48 | IP (Hash): 510800050
hjt_Jürgen schrieb:
Das geht auch an Heike. Denn wenn wir mit Typ 2 in größeren Dosisschritten rechnen, vertun wir uns natürlich auch in größeren Dosisschritten und nicht nur um 1 oder 2 IE!
und genau das habe ich auch geschrieben...
schrieb:
Du schreibst, du hast eine hohen insulinbedarf. Da fallen ein paar Einheiten zuviel Insulin kaum ins Gewicht. Bei nem insulinsensiverem Typ1 kann die falsche Berechnung der Zuckeralkohole zu einer heftigen Unterzuckerung führen!
Heute klappt das mit dem versehenen Lesen irgendwie nicht so gut, oder ;)
Bearbeitet von User am 05.11.2023 12:44:42. Grund: Ergänzung -
am 05.11.2023 12:51:06 | IP (Hash): 1764653148
"z.B. bestehen Haferflocken aus Kohlenhydraten, die selbstverständlich insuliniert werden müssen"
...aber macht es dann nicht mehr Sinn, Haferflocken ganz zu streichen?
Mir wurden die sehr empfohlen vom Hausarzt, und im Netz finde ich auch so viele Empfehlungen, grad bei DM2. Eben wegen des Beta-Glucons (oder so ähnlich) und auch weil sie langsam verstoffwechselt werden???
LG
Nada -
am 05.11.2023 12:52:47 | IP (Hash): 1076129126
Klar haben meine alten Augen da auch ab und an ne Schwierigkeit, aber wo bei dir bei den Zuckeralkoholen 1-2 IEs den Unterschied machen, sinds bei uns 5-10 oder 10-20 IEs. 1 oder 2 wären nicht so tragisch, aber in der Größenordnung rechnen die meisten von uns mit Typ 2 doch überhaupt nicht.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 05.11.2023 13:02:18 | IP (Hash): 510800050
Nada schrieb:
"z.B. bestehen Haferflocken aus Kohlenhydraten, die selbstverständlich insuliniert werden müssen"
...aber macht es dann nicht mehr Sinn, Haferflocken ganz zu streichen?
Mir wurden die sehr empfohlen vom Hausarzt, und im Netz finde ich auch so viele Empfehlungen, grad bei DM2. Eben wegen des Beta-Glucons (oder so ähnlich) und auch weil sie langsam verstoffwechselt werden???
LG
Nada
Ohne Insulin wahrscheinlich schon... Bei mir brauchen Haferflocken auch viel Insulin für viele Kohlenhydrate. Die Ballaststoffe bremsen allerdings ein wenig und sollen Resistenzen verringern. Ob das stimmt, ist aber wahrscheinlich eher individuell...
Bearbeitet von User am 05.11.2023 13:03:05. Grund: Formatierung -
am 05.11.2023 13:10:44 | IP (Hash): 510800050
hjt_Jürgen schrieb:
Klar haben meine alten Augen da auch ab und an ne Schwierigkeit, aber wo bei dir bei den Zuckeralkoholen 1-2 IEs den Unterschied machen, sinds bei uns 5-10 oder 10-20 IEs. 1 oder 2 wären nicht so tragisch, aber in der Größenordnung rechnen die meisten von uns mit Typ 2 doch überhaupt nicht.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
Ich gehöre unter den Typ1er auch eher zu den Großverbrauchern mit einer TDD von 60 bis 80 IE. Die empfohlene Höchstmenge von 40g würden bei mir aus "normalem" Haushaltszucker auch so 6 bis 8 IEs erfordern. Die bei nem Startwert von 100mg/ml und stattdessen Zuckeralkohole (die als KH aufgeführt und leider oft nicht separat deklariert sind)... dann braucht es Saft und Gummitiere ;)
Bearbeitet von User am 05.11.2023 13:45:24. Grund: Ergänzung -
am 05.11.2023 13:11:24 | IP (Hash): 510800050
Mist, ich bin gerade sehr inkonsequent...;))1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.11.2023 13:36:41 | IP (Hash): 1076129126
SUUPER! Danke! Bitte, bitte weiter so :)
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 05.11.2023 13:42:36 | IP (Hash): 510800050
Zuckermann schrieb:
Gunter21 schrieb:
Ballaststoffe sind zwar eigentlich ebenfalls Kohlenhydrate aber sie sind praktisch unverdauliches "Füllmaterial" ohne Relevanz für BZ und die Kalorien, deshalb sind die meist extra in der Liste.
...Für insulinpflichtige Diabetiker ist es wichtig, den gesamten Kohlenhydratgehalt von Speisen und Getränken richtig abzuschätzen ...
Füllmaterial ohne Relevanz für Blutzucker wie oben beschrieben gibt es für insulinpflichtige Diabetiker bei der Berechnung der Insulin-Einheiten zu den Mahlzeiten nicht!
Das habe ich - glaube ich - anders interpretiert, als es gemeint war...
Ich habe es so interpretiert, dass es kein "Füllmaterial=Ballaststoffe ohne Relevanz" gibt, also alles berechnet werden muss. Du meintest aber wahrscheinlich, dass es für dich keine KH sind und deshalb bei deiner Berechnung keine Berücksichtigung finden...
Zuckeralkohole stehen als KH auf der Verpackung, sollte aber von der KH-Menge abgezogen werden, weil sie kaum Insulin brauchen. Dumm, wenn die genaue Menge nicht angegeben ist...
Bearbeitet von User am 05.11.2023 14:53:32. Grund: Zitat ergänzt