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    Mitglied seit: 30.01.2023
    am 30.01.2023 14:20:59 | IP (Hash): 1901863395
    Hallo bin neu hier und gleich ne frage
    Vorgeschichte. Haben ein Leistenbruch der heute operiert werden sollte. Im Krankenhaus haben sie dann aber festgestellt das meine Blutzucker Werte zu hoch sind. Also OP abgesagt. Ich zu mein Hausarzt. Muss direkt dazu sagen ich bin überhaupt nicht zufrieden mit seiner Leistung. Bin auch schon auf der Suche nach ein neuen.
    Jede falls sagte mir der Hausarzt er kann da nix machen bzw ist nicht dafür zuständig müsste dafür zu einen Diabetologen. Also ohne jegliche Behandlung ne Überweisung bekommen.
    Termin am 20.02 hätte ich dort. Gibt anscheinend aber auch nur diesen einen Artzt für Diabetologie hier in der nähe. Alles andere sind privatpraxen.
    Nun habe ich aber öfter gelesen das normal die erste Anlaufstelle und Behandlung der Hausarzt macht.
    Nun meine Frage warten bis zum 20.02 oder andere Hausärzte abtelefonieren?
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    am 30.01.2023 15:02:30 | IP (Hash): 1887763564
    Basti198227 schrieb:

    Nun meine Frage warten bis zum 20.02 oder andere Hausärzte abtelefonieren?


    Ich würde warten. Bis zu deinem Termin ist es nicht mehr lange.
    LG
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    am 30.01.2023 15:10:07 | IP (Hash): 2132481320
    Hallo Basti...dein Hausarzt hat sehr gut reagiert. Die Überweisung zum Diabetologen ist das einzig Richtige. Was sollte er denn behandeln? Das macht alles dann Der Diabetologe.

    Wir haben in Deutschland freie Arztwahl. Du darfst dir den Diabetologen auswählen, der dir behagt. Ob alles reine Privatpraxen sind, würde ich dort telefonisch erfragen.

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    am 30.01.2023 15:14:50 | IP (Hash): 363002213
    Basti198227 schrieb:
    Nun meine Frage warten bis zum 20.02 oder andere Hausärzte abtelefonieren?

    Hallo Basti,

    auf jeden Fall bist du beim Diabetologen besser dran, er ist schließlich der Fachmann für dein Problem. Du willst ja nicht nur ein bisschen den BZ senken, damit die OP durchgeführt werden kann, sondern den BZ langfristig besser senken.

    Bei Diabetes kommt es übrigens sehr darauf an, wieviel man selbst für einen gesunden BZ tut. Nur auf den Arzt verlassen bringt nur selten wirklich gute Ergebnisse. Mache dich mal ein bisschen schlau, was du selber machen kannst. Hier im Forum findest du schon eine ganze Menge Anregungen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 30.01.2023 15:15:09. Grund: BBCodes
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    am 30.01.2023 22:56:43 | IP (Hash): 86612814
    Basti198227 schrieb:

    Vorgeschichte. Haben ein Leistenbruch der heute operiert werden sollte. Im Krankenhaus haben sie dann aber festgestellt das meine Blutzucker Werte zu hoch sind. Also OP abgesagt. Ich zu mein Hausarzt. Muss direkt dazu sagen ich bin überhaupt nicht zufrieden mit seiner Leistung. Bin auch schon auf der Suche nach ein neuen.
    Jede falls sagte mir der Hausarzt er kann da nix machen bzw ist nicht dafür zuständig müsste dafür zu einen Diabetologen. Also ohne jegliche Behandlung ne Überweisung bekommen.
    Termin am 20.02 hätte ich dort. Gibt anscheinend aber auch nur diesen einen Artzt für Diabetologie hier in der nähe. Alles andere sind privatpraxen.
    Nun habe ich aber öfter gelesen das normal die erste Anlaufstelle und Behandlung der Hausarzt macht.
    Nun meine Frage warten bis zum 20.02 oder andere Hausärzte abtelefonieren?



    Meine Meinung:
    Wenn ein Krankenhaus eine Leistenbruch-Op wegen zu hohen Blutzuckers ablehnt, dann müssen die Werte schon drastisch zu hoch sein.
    Das dürfte auch der Grund sein, weswegen Dein Hausarzt nicht selbst eineTherapie einleitete, z.B. mit Tabletten, sondern Dich sofort zum Facharzt überwies.
    Bei Fachärzten muß man nochmal unterscheiden:
    Es gibt a) den Facharzt für Innere Medizin und
    b) den Facharzt für Innere Medizin, der sich auf die Behandlung von Diabetikern spezialisiert hat und die Zusatzbezeichnung Diabetologie trägt.

    Um Empfehlungen zu geben müßte man Deinen Nüchternblutzucker kennen, deinen Langzeitblutzuckerwert HbA1C, und ob Dein Hausarzt Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2 bei Dir vermutet.
    Dich einfach mit einem drastisch entgleisten Blutzucker nach Hause zu schicken mit einem Termin für einen Diabetologen, halte ich nicht für korrekt.
    Zur Frage: Hausärzte abtelefonieren hat wenig Sinn, die haben manchmal wenig Ahnung. Außerdem scheint ein Hausarzt deine Werte so einzuschätzen, dass er dich gleich weiterüberweist. Es sollte daher zumindest ein "Facharzt für Innere Medizin" sein. Diesehaben nach dem Studium eine 5-jährige internistische Weiterbildung in einem Krankenhaus durchlaufen und sollten einen Diabetes kompetent behandeln können.
    Alternativ kannst Du drei Wochen bis zum Diabetologen-Termin warten und folgendes machen:
    1) Dich zuckerarm und kohlenhydratarm ernähren
    2) Dich mehr bewegen als sonst, z.B. 2 x 30 Minuten flottes Spazierengehen pro Tag
    3) Dir ein BZ-Meßgerät zulegen und selbst Messungen des Blutzuckers vornehmen.

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    am 31.01.2023 10:43:48 | IP (Hash): 732064632
    Moin Basti,

    wenn Du mit Deinem Hausarzt unzufrieden bist, so ist es eine Sache. Dann suchst Du Dir einen neuen, respektive eine neue Ärztin. An wen Der Diabetologe schreibt spielt keine Rolle.

    Nur fällt mir auf, dass Du dich scheinbar selber nicht kennst. Du solltest Dich bis zum 20. Februar informieren. Google bietet ordentliche Informationen.

    LG Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 02.02.2023 13:10:21 | IP (Hash): 1805299773
    Sei froh, dass dein Hausarzt seine Schwächen kennt und Dich mit der Volkskrankheit Nr. 1 und 'ner Überweisung wieder hat ziehen lassen. Vermutlich wegen dessen Weitblick hast Du deine Diagnose nun erst im Krankenhaus bekommen...
    Meiner hat mich mit 300 Zucker und ohne Überweisung wieder in die Sorglosigkeit verabschiedet... Solches "Fachwissen" reicht bei der Gilde Hausarzt aber trotzdem immernoch für volle Wartezimmer und 'nen vollelektrischen 100.000 EUR Audi Q7...
    Unglaublich! In meinem nächsten Leben werd' ich auch Hausarzt!
    ______________________________________________________________________________________________________________
    LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+13 IE Toujeo, abends 14 IE Toujeo)
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
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    am 02.02.2023 14:06:16 | IP (Hash): 1284357995
    Moin Thomas,

    so ein gesitiger Dünnschiss...........
    Menschen machen Fehler, keine Frage und die sollte jeder vermeiden, aber so is es nun mal im Leben.
    Niemand hindert Dich daran Medizin zu studieren. Die Dauer ist kurz, sechs Jahre und 3 Monate plus Abitur mit 1 bis 1,5 und schon geht es los.

    Was sind 100.000 € Einkommen, wenn Du als Arbeitnehmer im Garten-/Straßenbau schon 33.000 € verdienst.

    LG Rolf



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    am 02.02.2023 22:13:19 | IP (Hash): 86612814
    Naja,
    wie ich bereits oben schrieb.
    So einfach ist es nicht.
    Natürlich sind unter Hausärzten, die ohne Fachweiterbildung im Krankenhaus in die Praxis gingen, einige völlig inkompetent.
    Ich kenne auch ähnlich inkompetente Augenärzte oder Urologen, die sich über einen Nüchternblutzucker von 250 mg/dl nicht wundern und nichts unternehmen.
    Hausärzte, die "Facharzt für Innere Medizin" sind, sind m.E. nicht so "doof" (sorry, für den Ausdruck). Die waren in ihrer fünfjährigen Facharztweiterbildung alle immerhin sechs Monate im Krankenhaus auf einer Diabetes-Station. Die kennen alle den HbA1c-Wert, und auch Insulin-Dosierungen, auch für Diabetes mellitus Typ 2-Patienten.
    Ich wollte hier nur mal den Unterschied zwischen:
    * a) Hausarzt
    * b) Hausarzt und Facharzt für Innere Medizin und
    * c) Facharzt für Innere Medizin mit Fachweiterbildung Diabetologie
    verdeutlichen.
    Ich behaupte, das b) in Sachen Diabetes weitaus kompetenter ist als a) und es nicht zwingednd c) sein muß, insbesondere, wenn die Praxis überlaufen ist und lange Wartezeiten bestehen.