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Ist 155mg/l nach extrem süßem Essen zu viel?

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    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 02.09.2023 23:30:04 | IP (Hash): 329297843
    Hallo liebes Forum,
    ich habe dieses Forum gerade entdeckt und bin ganz dankbar, eine Frage stellen zu können.
    Ich messe meinen Blutzucker öfter mal, obwohl ich kein Diabetes diagnostiziert bekommen habe. Und am Morgen liegt mein Nüchtern Wert meistens kurz unter 100. Das ist doch normal, oder? Doch gestern habe ich meinen Blutzucker gemessen, nachdem ich etwas sehr Süßes gegessen habe und habe mich sehr erschrocken, weil er bei 155 lag. Ich esse leider auch zu häufig. Vielleicht nicht unbedingt süß. Aber einfach mit zu wenigen längeren Pausen, denke ich.
    Meint Ihr, ich muss mir Sorgen machen, wegen dem gemessenen Wert? Gerade lag er bei 121mg. Ich kenne mich mit Diabetes wirklich nicht gut aus. Ich hoffe, Ihr könnt mir evt. helfen?
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    am 03.09.2023 00:05:30 | IP (Hash): 666288645
    155 mg/dl ist nicht gefährlich hoch. Allgemein kann man auch sagen dass Blutzuckerschwankungen bei normalen Menschen auch normal sind, weil der Körper halt auch Zeit braucht auf den Zuckeranstieg im Blut mit der korrekten Menge an Insulin zu reagieren.

    Der Körper reagiert erst chemisch ab ca 220 mg/dl mit der Ausschüttung von Keton. Wenn ab dem Zeitpunkt eine Senkung des Blutzuckerspiegels über die Bauchspeicheldrüse (mit Insulin) nich erfolgreich war.

    Also nur zum Vergleich ich verliere erst mit einem Wert von weit über 500 mg/dl das Bewusstsein, weil der Glukose Wert für das Gehirn zu toxisch geworden ist.

    Langzeitfolgen können auch normale Menschen am besten noch mit einem HBA1C Wert beim Arzt beurteilen.
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    am 03.09.2023 10:27:40 | IP (Hash): 1977976339
    Max_Schmidt schrieb:
    Der Körper reagiert erst chemisch ab ca 220 mg/dl mit der Ausschüttung von Keton. Wenn ab dem Zeitpunkt eine Senkung des Blutzuckerspiegels über die Bauchspeicheldrüse (mit Insulin) nich erfolgreich war.


    Nö, der Körper reagiert mit der Bildung von Ketonen, wenn er die Zellen nicht mehr ausreichend mit Glucose versorgen kann, und deshalb Fett in Ketone metabolisiert. Dieses ist erstmal völlig unabhängig vom Blutzucker. Siehe z.B. ketogene, also extrem kohlenhydratarme, Ernährung.
    Bis 0,6 mmol/l im Blut gilt als normaler Wert bei kohlenhydrate-basierter Ernährung und steigt bei ketogener Ernährung auf bis zu 3mmol/l.

    Eine Ketoazidose entsteht bei extremen bis absolutem Insulinmangel und beginnt mit einer Ketose. Dabei werde neben den zu vielen Ketonen große Mengen von Kalium und Natrium ausgeschieden. Der Körper übersäuert.
    Diese kann z.B. bei Anwendung von SGLT-2-Hemmern ohne erhöhte Blutzuckerwert auftreten, weshalb diese für Typ1er nicht mehr zugelassen sind.

    Max_Schmidt schrieb:
    Langzeitfolgen können auch normale Menschen...


    Wir sind normale Menschen!!!
    Bearbeitet von User am 03.09.2023 10:31:21. Grund: Korrektur
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    am 03.09.2023 12:01:02 | IP (Hash): 1236786101
    Max_Schmidt schrieb:
    155 mg/dl ist nicht gefährlich hoch. Allgemein kann man auch sagen dass Blutzuckerschwankungen bei normalen Menschen auch normal sind, weil der Körper halt auch Zeit braucht auf den Zuckeranstieg im Blut mit der korrekten Menge an Insulin zu reagieren.

    Der Körper reagiert erst chemisch ab ca 220 mg/dl mit der Ausschüttung von Keton. Wenn ab dem Zeitpunkt eine Senkung des Blutzuckerspiegels über die Bauchspeicheldrüse (mit Insulin) nich erfolgreich war.

    Also nur zum Vergleich ich verliere erst mit einem Wert von weit über 500 mg/dl das Bewusstsein, weil der Glukose Wert für das Gehirn zu toxisch geworden ist.

    Langzeitfolgen können auch normale Menschen am besten noch mit einem HBA1C Wert beim Arzt beurteilen.



    Vielen Dank, euch beiden!
    Allerdings bin ich jetzt nicht schlauer, als vorher. Welche Antwort stimmt denn nun?
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    am 03.09.2023 13:24:21 | IP (Hash): 1977976339
    Sorry, dass ich dich mit meiner Richtigstellung zum Thema Ketone verwirrt habe.

    Deine Werte sind im Rahmen eines gesunden Blutzuckerverlaufs.
    Bearbeitet von User am 03.09.2023 13:26:23. Grund: Korrektur
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    am 03.09.2023 18:02:10 | IP (Hash): 1300553252
    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar Da steht gleich zu Anfang ne umfassende Grafik zum Blutzucker- und Insulin-Verlauf nach dem Essen.
    Wie da was zusammenhängt, und dass größere Schwankungen und Spitzen auch für Menschen ohne Diabetes auf die Dauer nicht gesund sind, finde ich super lesbar dargestellt in "Der Glukose-Trick".

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
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    am 03.09.2023 19:33:25 | IP (Hash): 1236786101
    Heißt das denn, dass 155 eine "Spitze" ist? Ab welcher Höhe kann man von "zu hoch sprechen"? Auch wenn man noch nicht gleich von Diabetes sprechen muss? Ich hatte früher, so meine ich, nie Werte von über 140.
    Und wie kann man höhere Werte, auch wenn man noch "gesund" ist, vermeiden? Durch ketogene Ernährung?
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    am 03.09.2023 20:31:33 | IP (Hash): 1977976339
    Die 155mg/dl sind eine kleine Spitze, eher ein Hügel, aber bedingt durch viel Zucker und in dem Zusammenhang auch völlig ok. Mal davon abgesehen, dass die Messgeräte für zuhause oft nicht besonders genau messen.

    Lass dich bitte nicht verunsichern und ernähre dich gesund und ausgewogen.
    Dabei ist auch mal was Süßes total ok, solange es nicht mehrmals täglich in (über-) großen Mengen ist.

    Ich sehe bei dir im Moment keine Entwicklung in Richtung Diabetes!
    Warum misst Du eigentlich regelmäßig deinen Blutzucker?
    Bearbeitet von User am 03.09.2023 20:35:14. Grund: Ergänzung
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    am 04.09.2023 10:44:05 | IP (Hash): 1895381784
    Danke für Deine Antwort!
    Ich habe eine Schilddrüsenerkrankung und bin deswegen schon seit Jahrzehnten mit Hormonen befasst. Aktuell merke ich seit einigen Monaten Kribbeln an den Füßen und Händen, als auch eine verschlechterte Sehkraft. Und ich bin auch schlecht konzentriert, as auch vergesslich. Das kann natürlich auch etwas mit den Wechseljahren zu tun haben. Aber ich hatte sonst nüchtern am Morgen einen Blutzucker von unter 100. Und jetzt liegt er oft bei kurz über 100.
    Wie kann man denn gut vorsorgen, wenn man den Blutzucker nicht zu hoch haben möchte? Viel Bewegung ist mir bekannt. Ich würde ansonsten noch auf wenige Mahlzeiten am Tag tippen. Also, intermittierendes Fasten. Ist das richtig? Zu viel Süßes und zu viele Kohlenhydrate esse ich sowieso nicht.
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    am 04.09.2023 11:47:23 | IP (Hash): 1169571269
    Hallo James,

    bei diesen BZ-Werten brauchst du wirklich keine Angst vor einer Diabetesentwicklung zu haben. Von Diabetes ist weit und breit keine Anzeichen zu sehen und auch Prädiabetes scheint noch ganz weit weg zu sein. Die 155mg/dl nach einer Zuckerbombe sagen dir lediglich, dass du so etwas nicht regelmäßig mehrmals am Tag essen solltest. Wenn du das sowieso nicht machst, kannst du den Wert ganz einfach abhaken.

    Die andere Frage ist einfach und schwierig zugleich; Um eine Diabetesntwicklung zu vermeiden, brauchst du dich nur gesund zu ernähren. Das Problem ist, dass dir niemand genau sagen kann, was wirklich gesund ist. Selbst in der Fachwelt existieren dazu die unterschiedlichsten Meinungen, die sich zum Teil auch widersprechen. Ich halte viel vom intermittierenden Fasten, aber nur dafür musst du diesen großen Aufwand nicht betreiben. Auf jeden Fall könnte es sinnvoll sein, die Pausen zwischen den Mahlzeiten einzuhalten und nicht laufend zwischendurch zu snacken. Allerdings dürften auch hierabei gelegentliche Ausnahmen überhaupt nichts ausmachen. Wenn du bereits bei den Kohlenhydraten auf dei Menge und die Qualität achtest, dann ist das bestimmt auch gut und hilfreich, um eine Diabetesentwicklung zu vermeiden.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 04.09.2023 22:21:24. Grund: BBCodes
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    am 11.09.2023 19:45:17 | IP (Hash): 329297839
    Hallo, ich habe gerade nochmal meine Blutwerte durchgesehen und habe eine Frage an Euch.
    Diese werte haben, glaube ich irgendwas mit Zucker zu tun, oder? Sorry, ich weiß wirklich überhaupt nichts darüber.
    Der eine ist zu niedrig, oder? Weiß jemand, was das genau aussagt?

    HbA 1c ist bei 5,6% . Ist das ein Problem?

    Ich musste hier gerade ein bisschen löschen, weil ich immer die Meldung bekam, dass ich keine bestimmten Zeichen verwenden darf. Ich hatte nur die Werte aus meinem Blutbefund kopiert. Rechts neben 5,6 Prozent stand noch weniger als 6,5. Ich wurde gerade in einem anderen Forum darauf aufmerksam gemacht, dass das im Graubereich wäre. Stimmt das?


    Bearbeitet von User am 11.09.2023 19:49:22. Grund: Rechtschreibung
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    am 11.09.2023 19:53:22 | IP (Hash): 329297839
    Ich habe noch einen anderen HbA1c Wert. Dieser ist 37,7mmol. Ist der ebenfalls zu hoch? Ich habe gerade gelesen, dass der Wert von 5,7% schon ein Prädiabetes ist. Stimmt das? Was kann ich dagegen unternehmen, außer viel Bewegung?
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    am 11.09.2023 19:58:45 | IP (Hash): 881260344
    Hallo,

    5,7 ist schon ganz kurz vor Prädiabetes und eigentlich viel zu hoch für Gesunde, ab 6,5 könntest du offiziell schon als Diabetiker eingestuft werden.
    Prädiabetes ist so die gelbe Karte, hast es da noch selber in der hand aber musst was tun.

    Tritt besser jetzt schon mal auf die Bremse und reduzier das Süsse zeug, mehr bewegen und leg auch ruhig mal Pausen zwischen den Mahlzeiten ein (Snacks weglassen).

    gruß
    Gunter


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 11.09.2023 20:16:38 | IP (Hash): 329297839
    Herzlichen Dank!
    Ich habe, was Ernährung betrifft ganz schöne Probleme, weil ich kein Fleisch, oder kaum Milch usw. zu mir nehme. Eier mag ich auch überhaupt nicht. Wenn ich jetzt noch so gut wie keine Kohlenhydrate esse, also keine Nudeln, Kartoffeln, Reis, was esse ich dann noch? Brot, also Mehl esse ich auch fast nicht. Ich esse sehr viele Nüsse. Äpfel, Weintrauben und Ähnliches, ist ja auch alles zu süß für Diabetes. Wie ernährt Ihr Euch?
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    am 11.09.2023 20:48:50 | IP (Hash): 881260344
    Oh, das ist ein unedliches Feld für Diskussionen....

    Fisch magst du auch keinen? Was ist mit Hülsenfrüchten, Erbsen, Bohnen und so?
    Gemüse?
    Das ist alles ok.
    Nüsse sind BZ harmlos (aber haben viele Kalorien).

    Früchte: Weintrauben sind sehr schlecht, Ananas, Mango, Bananen haben auch sehr viel Zucker.
    Mittlemässig geeignet sind Orangen, Pfirsich, Nektarinen, Birnen und Äpfel.
    Gut sind alle Beerenobstsorten, Kiwi (vor allen die grünen), Grapefruit, Zitronen.
    Alles natürlich nur in Maßen (Handvoll).

    Bei Nudeln, Reis , Brot kannst du die Vollkornversionen mal testen - VK Brot liebe ich, Nudeln geht so, Reis muss man mögen (nicht so meins^^). Nudeln, Reis und Kartoffeln am besten Stunden vorher schon kochen und dann noch mal erwärmen (das reduziert tatsächlich die KHs).
    Nudeln al dente. kartoffeln als Bratkartoffeln oder maximal als Salzkartoffeln, ungünstig ist meist Püree.

    Ich verzichte auch nicht komplett auf KHs, eine Ernährung ohne kann ich mir (aktuell) nicht vorstellen.
    Aber reduzier auf alle Fälle die Menge, schau das es überschaubare Portionen sind und wieg das vielleicht (anfangs) mit der Waage ab bis du das gefühl für die menge raus hast.

    Vermeide so gut es geht Pizza, Frittiertes (Pommes, Nuggets) und vor allen Dingen diese ständigen Snacks wzsichendurch, der Marsriegel, die Gummibärchen, die Chips am Abend, Salzstangen und ähnliches. Gib dem Körper eine Pause.
    Kuchen als Besonderheit betrachten und nicht unbedingt das süsseste Teil wählen. Also lieber Käsekuchen als Sachertorte. Lieber Kugel Eis für unterwegs als den Erdbeereisbecher mit viel desertsauce.
    Das allerschlimmste sind zuckerhaltige Getränke, Softdrinks und Säfte. Liber Wasser, Tee oder die "Zero" Varianten.
    Zuckerzusätze zum Essen, zum Kaffee oder Tee am besten ganz vermeiden.

    Und nach den Mahlzeiten, vor allem wenns üppiger war, ruhig eine Runde spazieren, die Treppe hochrennen oder ähnliches - das kann kleinere "Sünden" ein wenig wettmachen

    und noch 100.000 Dinge mehr....

    gruß
    Gunter

    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 11.09.2023 20:56:35 | IP (Hash): 329297839
    Vielen Dank, lieber Gunter,
    ich esse grundsätzlich keinen Zucker. Ich habe nicht einmal Zucker in meiner Wohnung. Ich trinke keine süßen Getränke. Fast ausschließlich Wasser. Gummibärchen oder Marsriegel esse ich komplett nicht.
    Aber ich habe gerade alte Blutwerte von mir gesehen, von 2014. Da war mein HBa 1c Wert auch schon bei 5,7%. Und eigentlich alle anderen Blutentnahmen genauso! Immer bei 5,6 oder 5,7! Noch nie hat eine Ärztin etwas gesagt1
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    am 11.09.2023 21:10:45 | IP (Hash): 1988590479
    Da bist du vermutlich noch so unter dem Radar des Artes durchgeflogen.
    5,6 ist ja offiziell auch noch nichts zu diagnostizieren. Noch im gesunden Bereich aber schon weit oben nahe der Grenze.
    Meine Ärztin hat bei HbA1C 5,9 auch nur eine ganz, ganz sanfte und zaghafte Warnung abgegeben, so sanft und dezent das ich sie nicht mal so richtig gehört habe und das leider auch sofort ignoriert habe.
    15 Monate später war ich dann bei 11,5 das ging dann auf einmal rasant schnell, mein Körper hatte wohl einfach mal genug des täglichen KH Bombardements.



    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 11.09.2023 22:17:59 | IP (Hash): 329297839
    Was wäre denn ein guter HBa 1c Wert? Ich hatte 2010 mal 5,3%. Ist das immer noch zu hoch?
    Ich überlege jetzt, wie ich am Besten frühstücken kann.
    Ist Avocado mit Kichererbsen und Olivenöl, Zitrone, Knoblauch Salz und Pfeffer denn ok? Fühle mich jetzt ganz verunsichert, was meine Ernährung angeht.
    Bearbeitet von User am 11.09.2023 22:52:43. Grund: Nachtrag
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    am 11.09.2023 22:55:45 | IP (Hash): 1855103390
    Die 155 sind für eine ungünstige Verhaltensweise noch ein guter Wert

    Die 5,6 zeigen, dass du gerade von unten am Graubereich kratzt, also evtl. öfter ungünstiges Verhalten zeigst.

    Als ehemaliger 'Puddingvegetarier" rate ich zu viel mehr Gemüse und Mut zu Eiweißen und guten Ölen.


    ______________________
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    am 12.09.2023 00:54:46 | IP (Hash): 329297839
    Vielen Dank!
    Heißt "Mut zu Eiweißen" Fleisch? Erdnüsse sind auch eiweißreich. Ich kann kein Fleisch mehr essen, selbst wenn ich wollte. Das gilt auch für Fisch. Aber das mit dem Gemüse nehme ich mir zu Herzen. Da liegt tatsächlich ein Schwachpunkt.
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    am 12.09.2023 06:21:17 | IP (Hash): 1855103390

    Eiweiß und gute Öle sollen zu viele Kohlenhydrate ersetzen.

    Der Mut.

    FETTE. Ich hatte Butter aufs Brot, Nüsse zum Knabbern, Öl zum braten und im Salat zu meiner ungesunden Zeit vom Speiseplan verbannt. Weil immer immer wieder vor Fett im Essen gewarnt wurde.

    EIWEiß. Ja, Erdnüsse sind ja eigentlich Bohnen.
    Also mehr Erbsen und Bohnen und Veggieprodukte auf deren Basis. Eier.
    Früher hatte ich auch davor Angst. Insbesondere vor den resultierenden Fürzen.
    Ich persönlich hab meinen Fischkonsum erhöht.
    Esse ab und zu mal Fleisch, wenn's ums Lebensmittelretten geht.
    ______________________
    ehemaliger Diabetiker
    Bearbeitet von User am 12.09.2023 06:23:34. Grund: rechtschreipunk
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    am 12.09.2023 15:59:10 | IP (Hash): 1236786098
    Danke! Das sind tolle Hinweise für mich! ich habe noch eine Frage, wenn das ok ist.
    Ich habe heute mal etwas disziplinierter gegessen. In dem Sinn, dass ich nur um 12.30 Linsensalat und Bulgur gegessen habe, ohne eine Stunde danach gleich wieder irgendwas zu essen. Ich denke, da liegt bei mir das Problem. Ich esse eigentlich ständig. Wenn auch nichts extrem Zuckerhaltiges. Jedenfalls keine Gummibärchen, oder solches Zeugs.
    Und jetzt scheint mein Körper völlig "überzureagieren". Ich habe bis jetzt noch nichts gegessen. Ich würde dann gegen 17.00 noch einmal was essen und danach nichts mehr. Aber ich habe so einen Hunger, als wäre mein Blutzucker auf 30 gesunken! Aber ich habe ihn gerade gemessen und er ist bei 112! Wie kann es sein, dass ich wie ein Schluck Wasser in der Kurve hänge und mich fühle, als sei der Blutzucker völlig im Keller, wenn er eigentlich noch recht hoch ist?
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    am 12.09.2023 17:10:19 | IP (Hash): 1043407354
    Ja das ist ein guter Punkt.
    Diese ganzen kleinen Zwischenmahlzeiten sind nicht gut, es ist ja jedesmal Arbeit für den Stoffwechsel und alle beteiligten Organe und der Körper braucht das ganz sicher nicht. Die hätten gern mal eine Pause zwichen den Mahlzeiten.
    Der Körper kann ganz gut ohne Nahrung mal ein paar Stunden auskommen. Permanent etwas essen zu müssen ist kein Plan der Natur und der Evolution sondern eine pure Angewohnheit , entstanen aus dem Überfluss der mordernen Zeit.

    Dieses Gefühl wie massive Unterzuckerung , Schwächeanfälle und "ich sterbe gleich vor Hunger" wird vergehen nach einiger Zeit der Umgewöhnung, das ist nichts, ausser vielleicht eine harmlose "Entzugserscheinung".

    Wenn der "Hunger" nervt, trink einen Tee oder Kaffee oder Wasser. Und versuch da nichts zu essen (auch nichts "Gesundes") bis zur nächsten Mahlzeit.



    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 12.09.2023 17:48:51 | IP (Hash): 1236786098
    Vielen Dank! Ich habe auch schon an Tee gedacht. Das werde ich mir mal angewöhnen. Dann purzeln evt. auch ein paar Pfunde. Schaden würde es nicht!
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    am 15.09.2023 12:59:05 | IP (Hash): 833501570
    Hallo zusammen, ich möchte etwas berichten zum Thema "nur 2 Mahlzeiten am Tag und spätestens nach 18.00 nicht mehr essen, als auch, nicht zwischendurch snacken".
    Ich bin die letzten Tage eisern gewesen. Habe nach ca. 17.00 nichts mehr gegessen, nur 2 Mal am Tag gegessen und nicht vor 12.00 mittags gegessen.
    Ich habe eigentlich gehofft, ein oder zwei Pfund zu verlieren. das ist nicht passiert. Aber etwas sehr viel Schwerwiegenderes ist passiert! Ich fühle mich extrem besser. ich glaube, so gute Laune, wie heute, hatte ich seit Jahren nicht. Ich habe zumindest subjektiv den Eindruck, dass ich sehr viel klarer im Kopf bin, fröhlicher und irgendwo wacher. Wahnsinn!
    Ich musste das unbedingt mitteilen. Ich glaube intermittierendes
    Fatsen ist ein Geheimrezept, nicht nur, um Gewicht zu verlieren und den Blutzucker in die richtige Richtung zu beeinflussen. Apropos, dieser ist inzwischen nüchtern bei 98!
    Bearbeitet von User am 15.09.2023 13:00:24. Grund: gelöscht
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    am 15.09.2023 13:31:39 | IP (Hash): 1075572364
    Na siehst du James...das ist doch ein toller Erfolg!

    Das mit den Essenspausen ist wichtig, damit die Verdauungsorgane, insbesondere die Bauchspeicheldrüse zur Ruhe kommen und ihre Funktion auch wirklich gut ausfüllen können. Allerdings denke ich nicht, dass du dich an bestimmte Uhrzeiten halten musst. Wichtig ist, dass zwischen den Mahlzeiten mindesten 5, besser 6 Stunden liegen. Die nächtliche Essenspause sollte sogar 8 Stunden betragen. Max. drei Mahlzeiten pro Tag...zwei, so wie du es machst, sind sogar noch besser.

    Bleib dabei...und weiterhin gutes Gelingen...das mit dem Gewicht wird schon auch noch klappen...
    Bearbeitet von User am 15.09.2023 16:35:42. Grund: Tippfehler
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    am 15.09.2023 16:02:57 | IP (Hash): 2112195232
    Das klingt sehr gut, Glückwunsch !

    Da gibt es ja das Sprichwort "voller bauch studiert nicht gern", tatsächlich ist man wacher und frischer und das Gehirn ist leistungsfähiger wenn man eben keinen vollen Bauch hat.

    Ich betrachte das mit den 18 Uhr auch nur als ungefähres Ziel, so für mich. Aber wenns doch mal später wird aus irgendwelchen Gründen, ist auch ok. Ist sowieso viel Gewöhnung.

    Für diese 16:8 Methode, musst auch nicht unbedingt speziell das FS ausfallen lassen, man kann auch Abendessen sein lassen, das ist ganz wie es zu jedem individuell und seinem Tagesablauf passt.
    Bei einem in Nachtschicht mögen da andere Mahlzeiten wichtig sein als bei jemanden der tagaktiv ist.

    Abnehmen tust du so normalerweise ganz automatisch wenn du das so durchziehst.
    Ganz einfach, weil es gar nicht so einfach ist eine Menge Kalorien in 2 Mahlzeiten zu legen wenn man a) auf Zucker und viele Kohlenhydraten verzichtet und b) auch auf jede Zwischenmahlzeit verzichtet und c) das Abendessen nicht zu extrem ausfallen sollte.

    Um also auf den durchschnittlichzen Kalorienbedarf von 2000-2500 kcal pro tag zu kommen (wenn körperlich sehr aktiv ist der Bedarf höher) müsstest du also vielleicht 2x 1200 kcal anpeilen oder 1x 1500 und 1x 1000

    Als Beispiel, ich hatte heute Mittag eine grosse Hummercremesuppe (mit Sahne) mit Shrimps, Fisch in Buttersauce mit Grillgemüse und eine Kartoffel. Restaurantportion.
    Das sind alles zusammen unter 800 kcal.

    Also müsste ich heute abend eine Megaportion von irgendwas essen mit viel fett um den Grundbedarf zu decken.
    Geht natürlich nicht, Abends gibt es nicht so viel, man ist eh noch vom Mittag halb satt - also wird auch der heutige Tag ein kleines Defizit aufweisen und das bedeutet mit der Zeit abnehmen.....ganz nebenbei.



    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 15.09.2023 19:18:37 | IP (Hash): 49422395
    Ich schreibe dir mal ebenfalls als Prädiabetiker. Bei mir wurde es entdeckt, weil ich Schwangerschaftsdiabetes hatte und sich mein Blutzucker danach nicht erholt hat.

    Du kannst weiter Kohlenhydrate essen. Wichtig ist nur, dass der Großteil davon aus komplexen Kohlenhydraten besteht: Vollkorn, Kartoffel, Süßkartoffel, Bohnen, Linsen. Ich komme am Tag auf 100g - 150g Kohlenhydrate.

    Ich mache kein intermediäres Fasten, esse aber nur 3 Mal am Tag, sodass ich ausreichend Essenspausen habe, wo sich der Körper erholen kann.

    Insgesamt geht es beim Prädiabetes darum Insulinsensitivität zu schärfen und damit die Bauchspeicheldrüsen zu entlasten, damit es eine ganze Weile dauert bis sich Diabetes entwickelt.

    Je nachdem ob du übergewichtig bist, hilft es auch für die Insulinsensitivität zu steigern, wenn du abnimmst. Auch Sport hilft bei der Insulinsensitivität.
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    am 16.09.2023 23:52:16 | IP (Hash): 329297848
    Danke Euch für´s Schreiben! Ich habe den Eindruck, dass die lange Pause von ca. 17.00 bis zum nächsten Tag 12.00 oder 13.00 dem Körper so sehr gut tut. Während dieser Zeit beginnt der Körper sich auch daran zu gewöhnen, länger ohne Nahrung auszukommen und der Magen, glaube ich, schrumpft etwas, was dann dazu führt, dass man viel weniger Hunger hat. Und dann wird es wahrscheinlicher, dass man Gewicht verliert. Ich bin wirklich begeistert über diese Entdeckung. Vielleicht werde ich tatsächlich auch wieder etwas schlanker. Ich hatte die Hoffnung eigentlich aufgegeben, dass sich das nochmal reguliert.
    Und ich bin auch baff, wie schnell mein nüchtern Blutzucker wieder unter 100 gesunken ist! Bin wirklich beruhigt, wie gut man selbst das wieder hinbekommen kann!
    Und wegen der komplexen Kohlenhydrate, so habe ich auch sonst eigentlich immer gegessen. Süßkartoffel, Linsen, aber auch Kichererbsen esse ich viel. Was ich noch fragen wollte, ich esse gern Macadamia Nüsse. Die haben viele Kalorien. Aber weiß jemand, wie es da mit den Kohlenhydraten steht? Und danke für die Tipps!
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    am 17.09.2023 00:17:39 | IP (Hash): 2089453783
    Macademia ist eine sehr gute Nuss, brauchst du dir um den Zucker keine Gedanken machen.
    Fast alle Nüsse sind bezüglich BZ recht gut geeignet
    Nur an die Kalorien denken, Nüsse sind gesund, schmecken, aber man kann damit auch ganz gut zunehmen^^


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 17.09.2023 09:58:25 | IP (Hash): 1075572364
    Hallo James...führ dir mal diese Seite zu Gemüte

    https://www.fettrechner.de/

    ich glaube, es gibt kein Lebensmittel, das da nicht aufgeführt ist. Du kannst genau alle Nährwerte ablesen.
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    am 18.09.2023 12:58:18 | IP (Hash): 1236786097
    Hallo, ich schreibe nur rasch, weil ich echte Panik habe! Ich habe gerade, nach dem Mittag essen einen BZ von 214! Ich fühle mich auch sehr, sehr müde, gerade! So einen Wert hatte ich noch nie!! Ich kann das jetzt nicht gut einschätzen. Wieviel zu hoch ist das? Wie hoch darf der BZ nach dem Essen denn Maximal sein? Könnt Ihr mir etwas dazu sagen?
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    am 18.09.2023 13:26:01 | IP (Hash): 436322766
    Hallo James...was genau ist denn für dich nach dem Essen? Es ist ein Unterschied, ob du eine oder zwei Stunden nach dem Essen misst. Der Zeitraum ist immer der nach dem ersten Bissen...und da solltest du nach 2 Stunden bei 140 evtl. auch mal 160 sein.

    Ja, 214 ist zu hoch...aber nicht so, dass du Panik haben solltest. Viel mehr solltest du darüber nachdenken, was du und wie viel davon du gegessen hast und ggf. dieses Lebensmittel zukünfig meiden oder zumindest reduzieren.

    Wichtig ist natürlich auch, welchen Wert du vor dem Essen hattest.

    Sehr hilfreich ist es, eine Art Tagebuch zu führen, in dem du genau aufschreibst, wann, was, wieviel du gegessen hast und wie dein Blutzucker jeweils vor und nach der Mahlzeit war. Vielleicht auch noch ein Bisschen Gewichtsdokumentation. So bekommst du innerhalb von ein paar Wochen einen guten Überblick uns kannst dann entsprechend reagieren.
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    am 18.09.2023 15:05:22 | IP (Hash): 1236786097
    Danke für Deine Antwort!
    Ich hatte die letzten Tage so schön niedrigen BZ, dass ich wohl ein bisschen übermütig war und Reis, mit überbackenem Tofu gegessen habe. Die Messung war vielleicht eine halbe Stunde nach dem Essen. Heute Morgen war der Nüchtern Wert bei 101. Also, mehr oder weniger normal, dachte ich. Und jetzt liegt er noch bei 140. 2,5 Stunden nach dem Verzehr.
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    am 18.09.2023 16:19:41 | IP (Hash): 1219483018
    hier mal zum Vergleich die blaue Kurve für den normalen Durchschnitt nach ner KH lastigen Mahlzeit
    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar

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    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
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    am 18.09.2023 17:11:20 | IP (Hash): 1236786097
    Vielen Dank, Jürgen!
    Ich wusste wirklich nicht, dass so eine Mahlzeit so eine Folge hat. Das war sicherlich nicht das erste Mal. Ich habe sonst nur nie gemessen. Ein bisschen "schummerig" war mir aber schon.
    Gerade eben lag der BZ wieder bei 91. Jetzt habe ich Beluga Linsen Salat und ein paar Nüsse gegessen. Bin gespannt, was mein BZ in einer halben Stunde sagt.
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    am 18.09.2023 21:50:08 | IP (Hash): 1236786097
    Ich habe noch eine Frage. Ich hoffe, es ist ok, wenn ich mehrere Fragen stelle.
    Ich hatte um 16.50 einen BZ von 91. Dann habe ich um 17.00 einen Linsensalat und eine Hand voll Macadamia Nüsse gegessen. Um 17.30 war der BZ bei 107. Um 20.00 bei 109 und um 21.50 bei 120. Wieso steigt der Bz denn weiter an, obwohl ich nichts gegessen habe? Ich trinke nur Kümmel/Anis Tee. Völlig ungezuckert.
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    am 18.09.2023 22:32:20 | IP (Hash): 1219483018
    Fragen kostet nix, und Antworten kriegst du hier so viele, wie wir geben können.

    Einer der Tricks, mit dem du auch dann beliebig viel höher als gesunden BZ haben kannst, ohne auch nur 1 Gramm KH zu essen, heißt Glukoneogenese und bedeutet, dass der Organismus in Leber und Nieren aus Protein Glukose macht. Macht er bei allen Menschen. Bei den meisten fällt das nur deswegen nicht auf (auch wenn sie messen!), weil deren BZ-Automatik für den gesunden BZ-Verlauf sorgt. Bei uns mit Typ 2 (und denen von uns mit dem Hang dazu) ist diese Automatik gestört.

    Mit der gesunden Automatik-Funktion gibt die Leber immer nur soviel Glukose in den Genzkörper-Kreislauf, wie zum normal gesunden BZ fehlt, mit ner gestörten mit den Monaten und Jahren gerne zunehmend immer mehr.

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    am 18.09.2023 22:50:37 | IP (Hash): 436322766
    JameS100 schrieb:
    Ich habe noch eine Frage. Ich hoffe, es ist ok, wenn ich mehrere Fragen stelle.
    Ich hatte um 16.50 einen BZ von 91. Dann habe ich um 17.00 einen Linsensalat und eine Hand voll Macadamia Nüsse gegessen. Um 17.30 war der BZ bei 107. Um 20.00 bei 109 und um 21.50 bei 120. Wieso steigt der Bz denn weiter an, obwohl ich nichts gegessen habe? Ich trinke nur Kümmel/Anis Tee. Völlig ungezuckert.



    Hallo James...warum machst du dich mit so viel Messerei derart verrückt?

    Du hast um 16.50 Uhr gemessen und um 17.00 Uhr gegessen. Dein nächster Messtermin wäre dann ca. um 18.50 oder 19.00 Uhr. Warst du um 17.30 Uhr überhaupt schon fertig mit deiner Mahlzeit? Es ist vollkommen uninteressant, was du während oder direkt nach der Mahlzeit für Werte hast.

    Dass dein Blutzucker nur auf 120 angestiegen ist, ist doch eine richtig gute Entwicklung. Dass er über einen Zeitraum von fast 5 Stunden weiter angestiegen ist, liegt daran, dass Linsen einen hohen Eiweisanteil haben und schwer verdaulich sind, also dich sehr lange sättigen...das ist das, was Linsen so wertvoll macht...
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    am 18.09.2023 23:20:06 | IP (Hash): 1219483018
    Zuckerle schrieb:
    Dass er über einen Zeitraum von fast 5 Stunden weiter angestiegen ist, liegt daran, dass Linsen einen hohen Eiweisanteil haben und schwer verdaulich sind, also dich sehr lange sättigen...das ist das, was Linsen so wertvoll macht...


    Sorry, aber das macht er bei niemandem nach den Linsen ohne Hang zum Diabetes. Ohne Hang zum Diabetes kannst du so viel Eiweiß essen, wie du willst, ohne einen nennenswerten Anstieg an BZ zu erleben. Am Anstieg is nun mal nix wertvoll :(

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    am 19.09.2023 12:17:50 | IP (Hash): 436322766
    hjt_Jürgen schrieb:
    Sorry, aber das macht er bei niemandem nach den Linsen ohne Hang zum Diabetes. Ohne Hang zum Diabetes kannst du so viel Eiweiß essen, wie du willst, ohne einen nennenswerten Anstieg an BZ zu erleben. Am Anstieg is nun mal nix wertvoll :(



    Sory Jürgen, was du zusammenschreibst, ist Humbug. Alleine dieser Satz:

    Sorry, aber das macht er bei niemandem nach den Linsen ohne Hang zum Diabetes. (Wer bitte soll denn diesen Satz verstehen?)

    Ansonsten ist der Blutzucker von James innerhalb von 5 Stunden auf 120 angestiegen. Was soll denn daran falsch sein? Auch bei gesunden Menschen steigt der Blutzucker nach jeder Mahlzeit an.

    Außerdem habe ich nicht den Anstieg als wertvoll bezeichnet, sondern die Linsen...und die sind nunmal ein wertvlles Lebensmittel.

    Hör auf, Leute verrückt zu machen!
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    am 19.09.2023 13:21:13 | IP (Hash): 329297840
    Ich danke Euch wirklich sehr für Eure Antworten! Ohne Euch würde ich mich auf der einen Seite extrem verunsichert, oder noch verunsicherter fühlen. Aber ich bin jetzt nicht schlauer, als vorher.
    Ich mache gerade ein paar Experimente mit meiner Ernährung. Es gibt da solche Linsenchips, die ich manchmal gern gegessen habe. Die werden so ein bisschen als "gesund" angepriesen. Mir war aber immer klar, dass das Marketing ist.
    Mein Nüchtern Wert lag heute nach dem Aufstehen bei erfreulichen 98mg/dl. Danach um 11.00 etwas Sport. Um 12.15 100 mg/dl. (wieder höher, als nach dem Aufstehen, obwohl ich nichts zu mir genommen habe, außer Wasser!) Dann Linsenchips (Ich weiß, dass das nicht sehr gesund ist!) und eine Hand voll Nüsse. Um 13.10 151mg/dl. Ich hatte jetzt wieder mit über 200mg/dl gerechnet. Wie bedrohlich sind 150mg/dl? Ist das jetzt weit über normal, oder würde ein normal gesunder Körper durchaus auch ab und zu so einen Wert haben? Ich bin mir immer noch nicht ganz klar darüber, wie sehr mein Blutzuckerkreislauf vom Gesunden abweicht.
    Mögt Ihr mir kurz etwas dazu sagen?
    Bearbeitet von User am 19.09.2023 13:22:42. Grund: meine Sache
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    am 19.09.2023 15:09:27 | IP (Hash): 1410813774
    JameS100 schrieb:
    Wie bedrohlich sind 150mg/dl?

    Hallo James,

    ein BZ in der Spitze mit 150mg/dl ist kein bisschen bedrohlich. Einen normalen gesunden BZ-Verlauf in Abhängigkeit von einer Mahlzeit kannst du dir hier ansehen:
    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
    Dass es je nach Zusammensetzung der Mahlzeit auch davon abweichende Verläufe geben kann, hast du ja bei deiner Linsenmahlzeit schon beobachten können. Trotzdem sind auch solche Verläufe normal. Auch wenn dein BZ aufgrund einer leichten Störung manchmal nach einer Mahlzeit den gesunden Bereich verlässt, wäre das noch lange nicht bedrohlich.

    Bei sei nicht albern, 98 und 100mg/dl ist kein Anstieg, sondern ungefähr das Gleiche. Die Handmessgeräte sind alles andere als Präzisionsinstrumente.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 19.09.2023 16:25:41. Grund: BBCodes
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    am 19.09.2023 16:34:48 | IP (Hash): 1673037289
    Noch ein bisschen mehr zur Orientierung:

    Als ordentlich behandelt gilt ein Diabetes mit nüchtern und vor den Mahlzeiten 100-140 mg/dl ohne Rücksicht auf Spitzen, häufig durchaus bis an 300.
    Als super behandelt gilt ein Diabetes mit nüchtern und vor den Mahlzeiten 80-120 mg/dl und maximalen Spitzen meistens um ne Stunde nach dem Essen bis 200.

    Diese Größen sind nach statistischen Werten definiert. Nach der Statistik werden in diesem BZ-Rahmen keine nennenswerten Symptome beobachtet und keine unmittelbaren negativen Folgen. Negative Folgen mit 10 und mehr Jahren mit Diabetes gelten als völlig normal.

    Dass sich Typ 2 zurückdrehen lässt, und das je eher, umso einfacher, ist eine vergleichsweise neue Erkenntnis, die als erstrebenswertes Ziel noch keinen Einzug in die fachoffiziellen Richtlinien gefunden hat.
    Wer das will, kann sich nur selbst drum kümmern und seinen Blutzucker gezielt und systematisch mit der Auswahl und Portionierung von Essen und Bewegen in dem Rahmen halten, in dem er ihn haben will.
    Mit dem Blutzucker im völlig gesunden Rahmen hat man dann kein größeres Risiko für als diabetisch geltende Folgekrankheiten, als die Mehrheit der Menschheit ohne Diabetes.


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    am 19.09.2023 16:50:51 | IP (Hash): 1673037289
    Zuckerle schrieb:
    Sory Jürgen, was du zusammenschreibst, ist Humbug. Alleine dieser Satz:

    Sorry, aber das macht er bei niemandem nach den Linsen ohne Hang zum Diabetes. (Wer bitte soll denn diesen Satz verstehen?)


    Du hattest geschrieben, dass der BZ auch bei gesunden Menschen bis zu 5 Stunden nach einer Mahlzeit ansteigt. Ich hatte geantwortet:
    "Sorry, aber das macht er bei niemandem nach den Linsen ohne Hang zum Diabetes."
    Was daran war unverständlich? - Ok, vielleicht der Hang zum Diabetes? "Auf dem Weg zum Diabetes" besser? Aber vielleicht hängt der Mensch für immer zwischen gesund und Diabetes, kommt also nie zur Diagnosereife. Also doch eher Hang, als auf dem Weg, oder?

    Natürlich kannst du dich auf den Standpunkt stellen, dass alles gesund ist, was noch nicht diagnosereif ist. Du weißt, dass ich auf diesem hier stehe https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar

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    am 19.09.2023 17:31:25 | IP (Hash): 436322766
    Ach Jürgen...deine Schachtelsätze sind einfach unverständlich...und den besagten Satz verstehe ich noch immer nicht. Spielt auch nicht wirklich eine Rolle, denn James hat allem Anschein nach gar keinen Diabetes.

    Deswegen sollte man es sich ersparen, so jemanden mit unverständlichem Geschwafel zu verunsichern.

    Über meinen Standpunkt habe ich übrigens gar nichts geschrieben...
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    am 19.09.2023 18:03:29 | IP (Hash): 1673037289
    Zuckerle schrieb:
    Spielt auch nicht wirklich eine Rolle, denn James hat allem Anschein nach gar keinen Diabetes.


    Nein, hat er wohl auch nicht, und genau das habe ich geschrieben. Denn auch wenn er keinen Diabetes hat, entspricht ein Anstieg 5 Stunden nach einem Essen keinem gesunden Verlauf.

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    am 19.09.2023 21:54:50 | IP (Hash): 329297840
    Ich danke Euch von Herzen und resümiere, dass ich keinen Diabetes habe, aber trotzdem hier und da leicht auffällige BZ Verläufe habe. Deshalb werde ich mich möglichst bewusst ernähren und Sport einbauen. Bin sehr beruhigt. Ich sah mich schon mit der Spritze in der Hand durch meinen Alltag stolpern. Allerdings entspricht ein HBa 1c Wert von 5,6% schon einem Prädiabetes, oder?
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    am 19.09.2023 22:35:08 | IP (Hash): 1673037289
    "Endlich Schluss mit Typ 2 Diabetes" ist die deutsche Übersetzung vom aktuellen Fachmann zum Zurückdrehen vom Typ 2 in den völlig gesunden Bereich, Prof Taylor, Newcastle.

    Das Zurückdrehen von dem bisschen in der Richtung, was du einstweilen hast, geht damit natürlich noch sehr viel besser und zuverlässiger.
    Denn der Typ 2 ist tatsächlich meistens nur dann chronisch progredient, wenn er fachoffiziell ordentlich chronisch progredient behandelt wird.

    Als mein Typ 2 vor über 30 Jahren diagnostiziert wurde, war die offizielle Behandlung darauf ausgelegt, 8-10 Jahre weiter wie Typ 1 Insulin spritzen zu müssen. Denn damals hat man gedacht, dass auch beim Typ 2 die insulinproduzierenden Betas eingehen und deswegen nicht mehr ausreichend Insulin liefern.

    Tatsächlich stellen immer mehr von ihnen nur den Betrieb ein, weil sie so empfindlich auf Fetteinlagerungen im Pankreas reagieren. Dumm an der Sache: Es gibt dafür keinen allgemein verbindlichen Maßstab. Die Schwelle, ab der da irgendwas nicht mehr richtig funktioniert, ist individuell völlig verschieden.
    Das Gleiche gilt übrigens auch für die Leber, die mit ihrer Fettstörung morgens und zwischen den Mahlzeiten zunehmend mehr Insulin ausgibt, als gebraucht wird.

    Nach der Twin Cycle Theorie von Prof. Taylor sind diese Fettschwellen in Leber und Pankreas die genetischen Anlagen zum Typ 2. Die kann man zwar nicht verändern, aber man kann mit dem entsprechenden Ernährungsverhalten dafür sorgen, dass man gar nicht erst darüber oder, wenn schon darüber, dann eben bald wieder darunter kommt. Daumendrück :)

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    Die Leber gibt Glokose aus...kein Insulin...
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    am 20.09.2023 04:12:38 | IP (Hash): 1471297911
    ...
    Bearbeitet von User am 20.09.2023 10:23:36. Grund: doppelt
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    Zuckerle schrieb:
    Die Leber gibt Glokose aus...kein Insulin...


    ALLES Insulin gelangt aus dem Pankreas durch ein paar Zentimeter Pfortader zuerst in die Leber.
    Auch ALLE gegessene Glukose kommt zuerst durch die Pfortader in die Leber.
    BEIDE werden dort zum allergrößten Teil verarbeitet.
    Ein großer Teil der Glukose wird mit Hilfe des Insulins vorübergehend in den Glykogenspeicher der Leber gepackt.
    Ein weiterer großer Teil wird mit Hilfe des Insulins in Fett (Triglyzeride) umgewandelt. Gesund wird das Fett dann aus der Leber in den Kreislauf zur Einlagerung in die Schwimmhilfen gegeben.
    Mit der genetischen Anlage zum Typ 2 bleibt gerne immer mehr von dem Fett gleich in der Leber. Wenn es dort eine Typ 2 bedingte individuelle Schwelle überschreitet, beginnt es, die Weitergabe von Glukose und Insulin in den Kreislauf in den gesamten Organismus zu stören.

    Dann wird immer mehr Glukose in den Kreislauf gegeben UND VOR ALLEM AUCH IMMER MEHR INSULIN.
    Durch die Leber ist tatsächlich der einzige Weg vom Insulin in den Organismus. Damit nicht zuviel davon in den Organismus gelangen kann, hat die Leber als einziges Organ die Möglichkeit, das Insulin zu degradieren. Degradieren heißt, so zerlegen, dass es umwirksam wird.

    Die Leber besorgt die Ausgabe von Insulin in den Organismus! Gesund immer nur so viel, wie gebraucht wird, Typ 2 gestört immer mehr. Schon mit dem BZ noch im völlig gesunden Rahmen haben Menschen mit der Anlage zum Typ 2 einen deutlich erhöhten Insulinspiege! im Blut. Und diese Erhöhung nimmt mit steigendem BZ-Verlauf zu.

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    am 20.09.2023 10:19:46 | IP (Hash): 1471297911
    Dringende Bitte an unseren Quartalsspinner:

    Mach doch für deine abstrusen Theorien ein eigenes Thema auf. James und anderen, die hier im Forum etwas wissen wollen, hilfst du damit kein bisschen. Du schaffst es aber sehr gut, Verwirrung zu stiften.

    @James, Insulin wird in der Bauchspeichesdrüse von den Betazellen ausgegeben. Du kannst das Gequatsche von Jürgen einfach überspringen.

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    Bearbeitet von User am 20.09.2023 10:25:17. Grund: BBCodes
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    am 20.09.2023 10:21:04 | IP (Hash): 1471297911
    JameS100 schrieb:
    Ich danke Euch von Herzen und resümiere, dass ich keinen Diabetes habe, aber trotzdem hier und da leicht auffällige BZ Verläufe habe. Deshalb werde ich mich möglichst bewusst ernähren und Sport einbauen.
    Allerdings entspricht ein HBa 1c Wert von 5,6% schon einem Prädiabetes, oder?

    Hallo James,

    genau so solltest du es machen.

    ein HbA1c-Wertvon 5,6% bedeutet nicht Prädiabetes. Aber auch bei Prädiabetes wäre deine Strategie goldrichtig.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 20.09.2023 10:23:07. Grund: BBCodes
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    am 20.09.2023 10:32:08 | IP (Hash): 1102039444
    Rainer schrieb:
    Dringende Bitte an unseren Quartalsspinner:

    Mach doch für deine abstrusen Theorien ein eigenes Thema auf. James und anderen, die hier im Forum etwas wissen wollen, hilfst du damit kein bisschen. Du schaffst es aber sehr gut, Verwirrung zu stiften.

    @James, Insulin wird in der Bauchspeichesdrüse von den Betazellen ausgegeben. Du kannst das Gequatsche von Jürgen einfach überspringen.


    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/09/10/was-ist-das-besondere-an-insulin-lispro-lyumjev mit fachoffizieller Beschreibung vom Wirkweg: Sogar das Insulin, das wir INSULINER uns spritzen, muss zu seiner Wirkung erst in die Leber. Da leistet es seine Hauptwirkung und (Nachtrag: von dem, was da dann noch wirksam übrig ist, wird in den arteriellen Kreislauf ausgegeben) wird erst von dort in den arteriellen Kreislauf in den gesamten Kreislauf ausgegeben.

    Ich war bis jetzt davon ausgegangen, dass du das weißt.

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
    Bearbeitet von User am 20.09.2023 10:45:21. Grund: Nachtrag
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    am 21.09.2023 09:28:53 | IP (Hash): 125322074
    Hallo James,

    leider will Jürgen nicht damit aufhören, deinen Thread mit seinem Müll voll zu quatschen, so wie er es hier im Forum häufig macht. Wenn du weitere Fragen hast, dann solltest du dafür lieber ein neues Thema eröffnen. Hier geht es jetzt wieder um Jürgens Probleme und die sind so groß, dass der Kerl sich eigentlich langsam Sorgen machen müsste.

    Jürgen hat sich eine neue Theroie aufgebaut, nach der er die Leber als zentrales, selbstständig denkendes und handelndes Organ betrachtet. So eine Theorie ist genauso unsinnig wie die Behauptung, die Erde stehe im Mittelpunkt des Weltalls. Sein verschrobenes hepazentrische Weltbild bringt den Kerl sogar zu der abstruse Behauptung:
    (Quelle: https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/16968/Suendigt-ihr-auch-mal-fuer-euer-soziales-Leben#m_123545 )
    hjt_Jürgen schrieb:
    Zur Zeit zwischen dem Spritzen einer Dosis und deren Wirkung:
    Wir spritzen ins Unterhautfettgewebe. Da bildet das Insulin eine kleine Blase, ein kleines Depot. Da wirkt es überhaupt nicht. Von da gelangt es in den venösen Teil des Kreislaufs, also den Rücklauf zu den Versorgungszentren des Organismus. Darin wirkt es auch nicht.
    Die Wirkung setzt erst ein, wenn es unseren zentralen Versorgungs-Hub erreicht, die Leber. Darin leistet es mehr als 2/3 seiner Wirkung, und davon sehen wir das Ergebnis im neu aufgeladenen Blut, das von da mit etwas Rest von der Dosis und ihrer Restwirkung in den Versorgungs-Umlauf durch den ganzen Körper geht.

    Zu so einer Behauptung ist nur jemand in der Lage, der nicht mehr normal denken kann und seinen gesunden Menschenverstand ganz weit weggesteckt hat. Wie sollten die Insulinmoleküle, wenn sie das Herz erreicht habenund von dort aus mit dem arteriellen Blut im ganzen Körper verteilt werden, auf irgendeine normale Weise erst zur Leber gelangen um von dort aus verteilt zu werden. Oder wie Jürgen sich das vielleicht vorstellt, zuerst auf die Zellen nicht wirken und erst nach dem Durchlauf der Leber die erlaubnis erhalten, wie echte Isulinmoleküle zu arbeiten. Vielleicht fällt dem Kerl auch noch eine andere dumme Variante ein - Fantasie hat er ja, auch wenn der gesunde Menschenverstand bei ihm manchmal komplett aussetzt. :lol:

    ____
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    Bearbeitet von User am 01.11.2023 19:36:57. Grund: BBCodes
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    am 21.09.2023 13:34:57 | IP (Hash): 436322766
    Naja...meistens sind seine Abhandlungen sowieso unverständlich...
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    am 21.09.2023 14:57:26 | IP (Hash): 1007550652
    Rainer schrieb:
    Hallo James,

    leider will Jürgen nicht damit aufhören, deinen Thread mit seinem Müll voll zu quatschen, so wie er es hier im Forum häufig macht. Wenn du weitere Fragen hast, dann solltest du dafür lieber ein neues Thema eröffnen. Hier geht es jetzt wieder um Jürgens Probleme und die sind so groß, dass der Kerl sich eigentlich langsam Sorgen machen müsste.

    Jürgen hat sich eine neue Theroie aufgebaut, nach der er die Leber als zentrales, selbstständig denkendes und handelndes Organ betrachtet. So eine Theorie ist genauso unsinnig wie die Behauptung, die Erde stehe im Mittelpunkt des Weltalls. Sein verschrobenes hepazentriche Weltbild bringt den Kerl sogar zu der abstruse Behauptung:
    (Quelle: https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/16968/Suendigt-ihr-auch-mal-fuer-euer-soziales-Leben#m_123545 )
    hjt_Jürgen schrieb:
    Zur Zeit zwischen dem Spritzen einer Dosis und deren Wirkung:
    Wir spritzen ins Unterhautfettgewebe. Da bildet das Insulin eine kleine Blase, ein kleines Depot. Da wirkt es überhaupt nicht. Von da gelangt es in den venösen Teil des Kreislaufs, also den Rücklauf zu den Versorgungszentren des Organismus. Darin wirkt es auch nicht.
    Die Wirkung setzt erst ein, wenn es unseren zentralen Versorgungs-Hub erreicht, die Leber. Darin leistet es mehr als 2/3 seiner Wirkung, und davon sehen wir das Ergebnis im neu aufgeladenen Blut, das von da mit etwas Rest von der Dosis und ihrer Restwirkung in den Versorgungs-Umlauf durch den ganzen Körper geht.

    Zu so einer Behauptung ist nur jemand in der Lage, der nicht mehr normal denken kann und seinen gesunden Menschenverstand ganz weit weggesteckt hat. Wie sollten die Insulinmoleküle, wenn sie das Herz erreicht habenund von dort aus mit dem arteriellen Blut im ganzen Körper verteilt werden, auf irgendeine normale Weise erst zur Leber gelangen um von dort aus verteilt zu werden. Oder wie Jürgen sich das vielleicht vorstellt, zuerst auf die Zellen nicht wirken und erst nach dem Durchlauf der Leber die erlaubnis erhalten, wie echte Isulinmoleküle zu arbeiten. Vielleicht fällt dem Kerl auch noch eine andere dumme Variante ein - Fantasie hat er ja, auch wenn der gesunde Menschenverstand bei ihm manchmal komplett aussetzt. :lol:


    Hier das dazu passende Zitat aus dem von mir oben genannten Link, wo offenbar lauter Scheibenbewohner schreiben ;)

    "Physiologischere Insulinwirkung
    Insulin Lyumjev® kommt laut Lilly „der physiologischen Insulinwirkung stoffwechselgesunder Menschen noch näher“. Denn das Problem aller Subkutan applizierten Insuline im Vergleich zur endogenen Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse ist: Bei Gesunden wird das Insulin nach einer Mahlzeit vor allem in den Portalkreislauf freigesetzt, das Insulin flutet dadurch besonders schnell in der Leber an. Bei subkutan gespritztem Insulin hingegen dauert es länger, bis das Insulin aus dem peripheren subkutanen Depot in die Leber gelangt."

    Nachtrag:

    @Rainer
    Als alter Scheibenbewohner bin ich natürlich gespannt auf deine kugelqualifiziert sachliche Widerlegung dieses verschrobenen hepazentrischen Weltbilds, wie du so schön geschrieben hast ;)

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    Bearbeitet von User am 21.09.2023 17:35:02. Grund: Nachtrag
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    am 22.09.2023 07:59:36 | IP (Hash): 87937463
    Da hat aber einer den gesunden Menschenverstand sehr sehr weit weg gesteckt. 😕

    Lies die Beschreibung doch mal langsam und richtig und ohne deine vorgefasstes hepazentisches Ansicht durch - und nimm den gesunden Menschenverstand mit dazu:
    "Physiologischere Insulinwirkung
    Insulin Lyumjev® kommt laut Lilly „der physiologischen Insulinwirkung stoffwechselgesunder Menschen noch näher“. Denn das Problem aller Subkutan applizierten Insuline im Vergleich zur endogenen Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse ist: Bei Gesunden wird das Insulin nach einer Mahlzeit vor allem in den Portalkreislauf freigesetzt, das Insulin flutet dadurch besonders schnell in der Leber an. Bei subkutan gespritztem Insulin hingegen dauert es länger, bis das Insulin aus dem peripheren subkutanen Depot in die Leber gelangt."


    Mit dieserm Textwird eindeutig der Unterschied zwischen dem aus der BSD ausgegebenen Eigeninsulin und dem gespritzten Insulin beschrieben: Das gespritzte Insulin kommt zur falschen Zeit am falschen Ort an. Es konnte schon viel dafür erreicht werden, dass die Zeit besser passt. an den richtigen Ort wird man es nie bekommen, Aber wenn das gespritze Insulin schneller im arteriellen Blut ankommt, dann kommt es auch ein bisschen schneller in der Leber an, womit auch das ein wenig abgemildert wird.

    Das was du dir wünscht ist (wie weiter erläutert) in keiner Weise möglich, es geht einfach nicht. Mit ein bisschen gesundem Menschenverstand ist das auch ganz leicht zu sehen, auch wenn man keine Fachkenntnisse besitzt. Bei dir mit deinen Fachkenntnissen und ohne den selben kommen manchmal sehr gruselige Theorien heraus

    ____
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    Bearbeitet von User am 22.09.2023 08:04:29. Grund: BBCodes
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    am 22.09.2023 09:18:28 | IP (Hash): 109108962
    Danke für die Antwort ohne persönlichen Angriff!

    Noch einmal ein Stückchen Zitat:
    " Bei Gesunden wird das Insulin nach einer Mahlzeit vor allem in den Portalkreislauf freigesetzt, das Insulin flutet dadurch besonders schnell in der Leber an. Bei Subkutan gespritztem Insulin hingegen dauert es länger, bis das Insulin aus dem peripheren subkutanen Depot in die Leber gelangt."

    Und ich lese beide Male Ziel Leber. Also nicht erst die Verteilung im ganzen Körper und dabei irgendwann auch in der Leber, sondern direkt Wirkziel Leber. Warum, wenn da nix wesentliches drin stattfindet?

    Warum gibt die Bauchspeicheldrüse das Insulin in die Pfortader, eine der Hauptvenen?
    Durch die Leber geht viel von der wirksamsten Zeit verloren. Denn da gibt es keine großen Gefäße durch sie hindurch. Durch sie hindurch geht nur vergleichsweise langsam durch das Gewebe.

    Warum also aus dem Pankreas nicht in eine Arterie zur schnelleren Verteilung im Organismus? Schließlich hat Insulin im Blut nur eine Halbwertzeit von knapp 5 Minuten?

    Auch wenn ich Deine Sicht nicht teile, möchte ich sie doch nachvollziehen und verstehen können. Hilf mir doch bitte noch ein bisschen weiter. Was hätte es für einen Sinn, wenn das Insulin zuerst an der Leber vorbei in den Umlauf durch den ganzen Körper ginge?

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    am 22.09.2023 13:45:43 | IP (Hash): 1977976333
    Vielleicht hilft das:
    http://www.medizinfo.de/venen/anatomie/blutkreislauf.shtml

    Bei einer gesunden BSD geht das Insulin über die Pfortader zur Leber und von da dann in zum Herz und dann ateriell in den gesamten Körper. Die Leber verwendet dabei schon einen Teil direkt.

    Das Subkutan gespritzte Insulin geht über das venöse System zum Herz und wird dann ateriell im ganzen Körper verteilt, also AUCH zur Leber.

    Das Zitat ist da etwas ungeschickt... Ich würde es aber einfach so interpretieren, dass der zeitliche Unterschied an einem festen zentralen Punkt im Organismus dargestellt werden soll. Und da bieten sich die Pfortader oder die untere Hohvene an. Der große Zeh links wäre nicht wirklich besser geeignet... ;)
    Bearbeitet von User am 22.09.2023 17:31:52. Grund: Korrektur
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    am 24.09.2023 07:50:25 | IP (Hash): 773230616
    HeikeOV schrieb:
    Das Zitat ist da etwas ungeschickt...

    Hallo Heike,

    eigentlich ist es ziemlich egal, ob die Aussage missverständlich formuliert istoder ob sie nur von Jürgen falsch interpretiert wird. Selbst wenn der Experte es genauso gemeint hätte, wie Jürgen es versteht, (was natürlich nicht der Fall ist,) muss dieser uns erklären können, wie das rein praktisch funktionieren sollte.

    Ich mache daür mal 3 Vorschläge. Jürgen, du brauchst dann nur noch a, b oder c anzukreuzen oder uns unter d deine Version anzubieten.

    a): Die Insulinmoleküle aus dem gespritzten Insulin springen, wenn sie im Herz angekommen sind und von der linken Herzkammer durch die Arterien in den ganzen Körper verteilt werden, einfach aus dem Blut wieder raus und wandern durch die Luft zur Pfortader der Leber, wo sie dann wie von dir beschrieben weiter benutzt werden.

    b): Die Insulinmoleküle aus dem gespritzten Insulin bekommen alle einen Passierschein ind die Hand. Solange sie nicht die Leber durchlaufen haben, wo dieser Schein abgestempelt werden musss, dürfen sie an den Körperzellen nicht wirken. Wenn du es etwas moderner haben willst,sozusagen alsVariante b2, kannst du dir die Moleküle auch mit einem Chip vorstellen, der erst in der Leber aktiviert werden muss.

    c): Jürgen hat als erster und einziger Mensch auf der großen weiten Welt eine geheime Verbindung entdeckt, die von der linken Herzkammer zur Pfortader der Leber verläuft. In der können dann die Insulinmoleküle zur Leber gelangen.

    Ich bin gespannt, ob du dich für a, b oder c entscheidest oder endlich in der Lage bist, die Dummheit deiner Aussage zu erkennen. Wie ich dich allerdings kenne, reicht deine Sturheit dazu aus, um deine extrem blödsinnige Aussage weiter für wahr zu halten und bis aufs Messer zu verteidigen - ich würde mir an deiner Stelle große Sorgen machen.

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    Bearbeitet von User am 24.09.2023 07:51:37. Grund: BBCodes
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    Hallo zusammen, ich hoffe, es ist ok, wenn ich Eure hitzige Debatte kurz unterbreche.
    Ich habe die letzten Tage über meinen Blutzuckerverlauf Buch geführt. Und ich muss sagen, dass ich recht erschrocken bin und da Einiges auch nicht verstehe.
    Z.B. gestern. Ich schreibe Euch das mal kurz rein:

    8.45 nüchtern 100mg/dl
    13.05 immer noch nüchtern 114
    13.10 5 Teigtaschen mit Füllung (kein Fleisch, irgendwas mit Gemüse) Soja/Cashew Soße und Chilly/Ingwer Soße, 1 Matchaküchlein mit weißer Schokolade überzogen
    16.30 152mg/dl!!!!!!!! Wahnsinn, oder? Ich mache mir darüber riesige Sorgen und verstehe nicht, wie das passieren kann. 3,5 Stunden nach dem Essen so ein Wert! Das heißt, der BZ muss bei weit über 200 gewesen sein, richtig?

    17.45 101
    18.00 Kichererbsen, Avocado, rohe Paprika Schote mit Soja/Cashew Soße und Chilli/Ingwer Soße
    19.40 Handvoll Erd, Cashew- und Macadamia Nüsse (ich weiß, dass der Zeitabstand nicht optimal ist)
    21.30 117

    Was meint Ihr dazu?
    Dann erlebe ich manchmal, nach dem Aufstehen, am Morgen, dass ich so einen beißenden Hunger habe. Wirklich abnormalen Hunger. Wenn ich dann eine Messung mache, liegt der BZ bei kurz über 100. Also, wie immer. Weiß jemand, womit das zu tun haben könnte? Bitte nicht zu sehr wissenschaftlich. Das stiftet bei mir eher Verwirrung, als das es hilft.

    Bearbeitet von User am 24.09.2023 09:13:40. Grund: was vergessen
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    Das Erste am Morgen: Keines der Glukosemoleküle in deinem Blut stammt direkt aus der Nahrung. Die letzte Mahlzeit ist eine ferne Stoffwechselerinnerung. Tatsächlich wird praktisch dein gesamter Blutzucker zu der Zeit bis zum nächsten Essen von deinem eigenen Organismus hergestellt; von deiner Leber und deinen Nieren (Glukoneogenese).

    Dass du davon mehr misst, als du gesund erwarten würdest, liegt an dem Defekt in der Ausgabe-Automatik. Den Defekt macht der Typ 2 Diabetes. Mit diesem einfachen Rezept kannst du die Wirkung von dem Defekt gesund klein halten https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf

    Hunger hat bei ALLEN Menschen in erster Linie mit nix im Magen zu tun und nicht mit zu wenig Glukose im Blut.

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    am 29.09.2023 11:22:43 | IP (Hash): 1895381783
    Hallo zusammen, ich habe noch eine Frage, weil ich meinen Blutzuckerverlauf absolut nicht verstehe.
    Die letzten paar Tage hat sich der nüchtern BZ ziemlich gut entwickelt, so dass er gestern bei 87mg/dl nüchtern um 8.10 Uhr lag.
    Heute allerdings lag er nüchtern plötzlich bei 132! Weiß jemand, wie das sein kann?
    Um 9.45, immer noch nüchtern lag er bei 119. Dann habe ich einen Quinoa Salat, ein Banana Bread und einen Latte Macchiato gehabt.
    Um 11.15 lag der BZ bei 120. Also, unverändert. Und das nach dem Essen? Ich blicke da überhaupt nicht durch. Habt Ihr eine Ahnung, wieso mein BZ sich so abnormal verhält?
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    am 29.09.2023 12:14:53 | IP (Hash): 1517651034
    Ist bei mir auch so, öfters gibt es Überraschungen.
    Ich schaue nicht mehr auf einzelne Werte, einmal ist keinmal.

    Was mich an meinen Werten interessiert ist der mittelfristige Trend, wenn ich vielleicht 20 oder 25 x im Monat nüchtern messe dann trage ich das in Excel auf.
    Kann man gut erkennen über die Monate wohin der Hase läuft, ob man auf dem richtigen Weg ist.

    Ich hab aktuell pro monat vielleicht 20 Werte die alle sehr ähnlich sind (90 bis 110). Tendenz leicht fallend.
    Aber ein bis zwei mal hab ich Ausreiser, die sind so 140 oder 150.
    Warum? Vielleicht schlecht geträumt, schlechten Tag oder einfach so...


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 29.09.2023 12:19:02 | IP (Hash): 745242270
    Hallo James...bei deinen kreuz-und-quer-Messungen wirst du deinen Blutzuckerverlauf niemals verstehen.

    Der Nüchternzucker ist nicht immer gleich, du bist ja schließlich keine Maschine mit Stellschrauben. Das hängt oft von vielen Faktoren ab, z. B. was hast du am Vortag gegessen und getrunken, wie lange und wie gut oder schlecht hast du geschlafen usw.

    Es macht absolut keinen Sinn, den Blutzucker zu messen und Stunden später immer noch nüchtern zu sein. Genau so wenig wie es Sinn macht, erst 2,5 oder 3 Stunden nach der Mahlzeit zu messen. Warum machst du dich mit so vielen sinnlosen Messungen so verrückt?

    Lass beim Arzt feststellen, ob du Diabetes hast oder nicht. Wenn du keinen hast, kannst du dir die ganzen Aktionen sparen...sie sind sinnlos. Wenn du Diabetiker bist, dann wird man dir sagen, wie du damit umgehen sollst.

    Meiner laienhaften Meinung nach, hast du mit den Werten, die du hier postest keinen Diabetes. Aber wie gesagt laienhaft...

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    am 29.09.2023 14:25:02 | IP (Hash): 1895381783
    Ich sag´s mal so. Es kann ja nicht richtig sein, die Welt so dermaßen schwarz/weiß zu sehen. Entweder, Diabetes, oder nicht Diabetes. Ich zumindest, will wissen, ob ich mich stramm in einen Diabetes hineinbewege. Und da ich hiermit keine Erfahrung habe, muss ich eben messen. Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, jemanden, der gerade etwas beunruhigt ist und keinerlei Erfahrung mit besagter Krankheit hat, so anzuschnauzen. Da wo ich herkomme, bleibt man trotzdem höflich.
    Wer noch etwas Hilfreiches beizutragen hat, kann das gern tun. Ich bin jederzeit dankbar für hilfreiche Tipps oder Hinweise.
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    am 29.09.2023 16:07:19 | IP (Hash): 1865569093
    Es gibt nun mal Menschen, die nur Diabetes oder nicht Diabetes kennen. Die können oder wollen nicht differenzieren. Warum willst du dich davon angegriffen fühlen?

    Zum besseren Einschätzen deiner Situation lädst du dir vielleicht einfach die deutsche Version von Taylor "endlich Schluss mit Typ 2 Diabetes" für Kindle und Cloud Reader runter. Da findest du den Glukose-Stoffwechsel und die Störung(en) infolge Typ 2 von der Entstehung bis zum Zurückdrehen super beschrieben. Tolle Lektüre für’s WE :)
    Die 2. Hälfte der vielen Seiten sind einfach nur empfohlene Futter-Rezepte.

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