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Ist 155mg/l nach extrem süßem Essen zu viel?
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am 19.09.2023 12:17:50 | IP (Hash): 436322766
hjt_Jürgen schrieb:
Sorry, aber das macht er bei niemandem nach den Linsen ohne Hang zum Diabetes. Ohne Hang zum Diabetes kannst du so viel Eiweiß essen, wie du willst, ohne einen nennenswerten Anstieg an BZ zu erleben. Am Anstieg is nun mal nix wertvoll :(
Sory Jürgen, was du zusammenschreibst, ist Humbug. Alleine dieser Satz:
Sorry, aber das macht er bei niemandem nach den Linsen ohne Hang zum Diabetes. (Wer bitte soll denn diesen Satz verstehen?)
Ansonsten ist der Blutzucker von James innerhalb von 5 Stunden auf 120 angestiegen. Was soll denn daran falsch sein? Auch bei gesunden Menschen steigt der Blutzucker nach jeder Mahlzeit an.
Außerdem habe ich nicht den Anstieg als wertvoll bezeichnet, sondern die Linsen...und die sind nunmal ein wertvlles Lebensmittel.
Hör auf, Leute verrückt zu machen!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.09.2023 13:21:13 | IP (Hash): 329297840
Ich danke Euch wirklich sehr für Eure Antworten! Ohne Euch würde ich mich auf der einen Seite extrem verunsichert, oder noch verunsicherter fühlen. Aber ich bin jetzt nicht schlauer, als vorher.
Ich mache gerade ein paar Experimente mit meiner Ernährung. Es gibt da solche Linsenchips, die ich manchmal gern gegessen habe. Die werden so ein bisschen als "gesund" angepriesen. Mir war aber immer klar, dass das Marketing ist.
Mein Nüchtern Wert lag heute nach dem Aufstehen bei erfreulichen 98mg/dl. Danach um 11.00 etwas Sport. Um 12.15 100 mg/dl. (wieder höher, als nach dem Aufstehen, obwohl ich nichts zu mir genommen habe, außer Wasser!) Dann Linsenchips (Ich weiß, dass das nicht sehr gesund ist!) und eine Hand voll Nüsse. Um 13.10 151mg/dl. Ich hatte jetzt wieder mit über 200mg/dl gerechnet. Wie bedrohlich sind 150mg/dl? Ist das jetzt weit über normal, oder würde ein normal gesunder Körper durchaus auch ab und zu so einen Wert haben? Ich bin mir immer noch nicht ganz klar darüber, wie sehr mein Blutzuckerkreislauf vom Gesunden abweicht.
Mögt Ihr mir kurz etwas dazu sagen?
Bearbeitet von User am 19.09.2023 13:22:42. Grund: meine Sache -
am 19.09.2023 15:09:27 | IP (Hash): 1410813774
JameS100 schrieb:
Wie bedrohlich sind 150mg/dl?
Hallo James,
ein BZ in der Spitze mit 150mg/dl ist kein bisschen bedrohlich. Einen normalen gesunden BZ-Verlauf in Abhängigkeit von einer Mahlzeit kannst du dir hier ansehen:
https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
Dass es je nach Zusammensetzung der Mahlzeit auch davon abweichende Verläufe geben kann, hast du ja bei deiner Linsenmahlzeit schon beobachten können. Trotzdem sind auch solche Verläufe normal. Auch wenn dein BZ aufgrund einer leichten Störung manchmal nach einer Mahlzeit den gesunden Bereich verlässt, wäre das noch lange nicht bedrohlich.
Bei sei nicht albern, 98 und 100mg/dl ist kein Anstieg, sondern ungefähr das Gleiche. Die Handmessgeräte sind alles andere als Präzisionsinstrumente.
Beste Grüße, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 19.09.2023 16:25:41. Grund: BBCodes -
am 19.09.2023 16:34:48 | IP (Hash): 1673037289
Noch ein bisschen mehr zur Orientierung:
Als ordentlich behandelt gilt ein Diabetes mit nüchtern und vor den Mahlzeiten 100-140 mg/dl ohne Rücksicht auf Spitzen, häufig durchaus bis an 300.
Als super behandelt gilt ein Diabetes mit nüchtern und vor den Mahlzeiten 80-120 mg/dl und maximalen Spitzen meistens um ne Stunde nach dem Essen bis 200.
Diese Größen sind nach statistischen Werten definiert. Nach der Statistik werden in diesem BZ-Rahmen keine nennenswerten Symptome beobachtet und keine unmittelbaren negativen Folgen. Negative Folgen mit 10 und mehr Jahren mit Diabetes gelten als völlig normal.
Dass sich Typ 2 zurückdrehen lässt, und das je eher, umso einfacher, ist eine vergleichsweise neue Erkenntnis, die als erstrebenswertes Ziel noch keinen Einzug in die fachoffiziellen Richtlinien gefunden hat.
Wer das will, kann sich nur selbst drum kümmern und seinen Blutzucker gezielt und systematisch mit der Auswahl und Portionierung von Essen und Bewegen in dem Rahmen halten, in dem er ihn haben will.
Mit dem Blutzucker im völlig gesunden Rahmen hat man dann kein größeres Risiko für als diabetisch geltende Folgekrankheiten, als die Mehrheit der Menschheit ohne Diabetes.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 19.09.2023 16:50:51 | IP (Hash): 1673037289
Zuckerle schrieb:
Sory Jürgen, was du zusammenschreibst, ist Humbug. Alleine dieser Satz:
Sorry, aber das macht er bei niemandem nach den Linsen ohne Hang zum Diabetes. (Wer bitte soll denn diesen Satz verstehen?)
Du hattest geschrieben, dass der BZ auch bei gesunden Menschen bis zu 5 Stunden nach einer Mahlzeit ansteigt. Ich hatte geantwortet:
"Sorry, aber das macht er bei niemandem nach den Linsen ohne Hang zum Diabetes."
Was daran war unverständlich? - Ok, vielleicht der Hang zum Diabetes? "Auf dem Weg zum Diabetes" besser? Aber vielleicht hängt der Mensch für immer zwischen gesund und Diabetes, kommt also nie zur Diagnosereife. Also doch eher Hang, als auf dem Weg, oder?
Natürlich kannst du dich auf den Standpunkt stellen, dass alles gesund ist, was noch nicht diagnosereif ist. Du weißt, dass ich auf diesem hier stehe https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 19.09.2023 17:31:25 | IP (Hash): 436322766
Ach Jürgen...deine Schachtelsätze sind einfach unverständlich...und den besagten Satz verstehe ich noch immer nicht. Spielt auch nicht wirklich eine Rolle, denn James hat allem Anschein nach gar keinen Diabetes.
Deswegen sollte man es sich ersparen, so jemanden mit unverständlichem Geschwafel zu verunsichern.
Über meinen Standpunkt habe ich übrigens gar nichts geschrieben... -
am 19.09.2023 18:03:29 | IP (Hash): 1673037289
Zuckerle schrieb:
Spielt auch nicht wirklich eine Rolle, denn James hat allem Anschein nach gar keinen Diabetes.
Nein, hat er wohl auch nicht, und genau das habe ich geschrieben. Denn auch wenn er keinen Diabetes hat, entspricht ein Anstieg 5 Stunden nach einem Essen keinem gesunden Verlauf.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 19.09.2023 21:54:50 | IP (Hash): 329297840
Ich danke Euch von Herzen und resümiere, dass ich keinen Diabetes habe, aber trotzdem hier und da leicht auffällige BZ Verläufe habe. Deshalb werde ich mich möglichst bewusst ernähren und Sport einbauen. Bin sehr beruhigt. Ich sah mich schon mit der Spritze in der Hand durch meinen Alltag stolpern. Allerdings entspricht ein HBa 1c Wert von 5,6% schon einem Prädiabetes, oder? -
am 19.09.2023 22:35:08 | IP (Hash): 1673037289
"Endlich Schluss mit Typ 2 Diabetes" ist die deutsche Übersetzung vom aktuellen Fachmann zum Zurückdrehen vom Typ 2 in den völlig gesunden Bereich, Prof Taylor, Newcastle.
Das Zurückdrehen von dem bisschen in der Richtung, was du einstweilen hast, geht damit natürlich noch sehr viel besser und zuverlässiger.
Denn der Typ 2 ist tatsächlich meistens nur dann chronisch progredient, wenn er fachoffiziell ordentlich chronisch progredient behandelt wird.
Als mein Typ 2 vor über 30 Jahren diagnostiziert wurde, war die offizielle Behandlung darauf ausgelegt, 8-10 Jahre weiter wie Typ 1 Insulin spritzen zu müssen. Denn damals hat man gedacht, dass auch beim Typ 2 die insulinproduzierenden Betas eingehen und deswegen nicht mehr ausreichend Insulin liefern.
Tatsächlich stellen immer mehr von ihnen nur den Betrieb ein, weil sie so empfindlich auf Fetteinlagerungen im Pankreas reagieren. Dumm an der Sache: Es gibt dafür keinen allgemein verbindlichen Maßstab. Die Schwelle, ab der da irgendwas nicht mehr richtig funktioniert, ist individuell völlig verschieden.
Das Gleiche gilt übrigens auch für die Leber, die mit ihrer Fettstörung morgens und zwischen den Mahlzeiten zunehmend mehr Insulin ausgibt, als gebraucht wird.
Nach der Twin Cycle Theorie von Prof. Taylor sind diese Fettschwellen in Leber und Pankreas die genetischen Anlagen zum Typ 2. Die kann man zwar nicht verändern, aber man kann mit dem entsprechenden Ernährungsverhalten dafür sorgen, dass man gar nicht erst darüber oder, wenn schon darüber, dann eben bald wieder darunter kommt. Daumendrück :)
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 19.09.2023 23:55:13 | IP (Hash): 436322766
Die Leber gibt Glokose aus...kein Insulin...