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Ist 155mg/l nach extrem süßem Essen zu viel?

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    am 22.09.2023 13:45:43 | IP (Hash): 1977976333
    Vielleicht hilft das:
    http://www.medizinfo.de/venen/anatomie/blutkreislauf.shtml

    Bei einer gesunden BSD geht das Insulin über die Pfortader zur Leber und von da dann in zum Herz und dann ateriell in den gesamten Körper. Die Leber verwendet dabei schon einen Teil direkt.

    Das Subkutan gespritzte Insulin geht über das venöse System zum Herz und wird dann ateriell im ganzen Körper verteilt, also AUCH zur Leber.

    Das Zitat ist da etwas ungeschickt... Ich würde es aber einfach so interpretieren, dass der zeitliche Unterschied an einem festen zentralen Punkt im Organismus dargestellt werden soll. Und da bieten sich die Pfortader oder die untere Hohvene an. Der große Zeh links wäre nicht wirklich besser geeignet... ;)
    Bearbeitet von User am 22.09.2023 17:31:52. Grund: Korrektur
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    am 24.09.2023 07:50:25 | IP (Hash): 773230616
    HeikeOV schrieb:
    Das Zitat ist da etwas ungeschickt...

    Hallo Heike,

    eigentlich ist es ziemlich egal, ob die Aussage missverständlich formuliert istoder ob sie nur von Jürgen falsch interpretiert wird. Selbst wenn der Experte es genauso gemeint hätte, wie Jürgen es versteht, (was natürlich nicht der Fall ist,) muss dieser uns erklären können, wie das rein praktisch funktionieren sollte.

    Ich mache daür mal 3 Vorschläge. Jürgen, du brauchst dann nur noch a, b oder c anzukreuzen oder uns unter d deine Version anzubieten.

    a): Die Insulinmoleküle aus dem gespritzten Insulin springen, wenn sie im Herz angekommen sind und von der linken Herzkammer durch die Arterien in den ganzen Körper verteilt werden, einfach aus dem Blut wieder raus und wandern durch die Luft zur Pfortader der Leber, wo sie dann wie von dir beschrieben weiter benutzt werden.

    b): Die Insulinmoleküle aus dem gespritzten Insulin bekommen alle einen Passierschein ind die Hand. Solange sie nicht die Leber durchlaufen haben, wo dieser Schein abgestempelt werden musss, dürfen sie an den Körperzellen nicht wirken. Wenn du es etwas moderner haben willst,sozusagen alsVariante b2, kannst du dir die Moleküle auch mit einem Chip vorstellen, der erst in der Leber aktiviert werden muss.

    c): Jürgen hat als erster und einziger Mensch auf der großen weiten Welt eine geheime Verbindung entdeckt, die von der linken Herzkammer zur Pfortader der Leber verläuft. In der können dann die Insulinmoleküle zur Leber gelangen.

    Ich bin gespannt, ob du dich für a, b oder c entscheidest oder endlich in der Lage bist, die Dummheit deiner Aussage zu erkennen. Wie ich dich allerdings kenne, reicht deine Sturheit dazu aus, um deine extrem blödsinnige Aussage weiter für wahr zu halten und bis aufs Messer zu verteidigen - ich würde mir an deiner Stelle große Sorgen machen.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 24.09.2023 07:51:37. Grund: BBCodes
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    am 24.09.2023 09:07:02 | IP (Hash): 329297839
    Hallo zusammen, ich hoffe, es ist ok, wenn ich Eure hitzige Debatte kurz unterbreche.
    Ich habe die letzten Tage über meinen Blutzuckerverlauf Buch geführt. Und ich muss sagen, dass ich recht erschrocken bin und da Einiges auch nicht verstehe.
    Z.B. gestern. Ich schreibe Euch das mal kurz rein:

    8.45 nüchtern 100mg/dl
    13.05 immer noch nüchtern 114
    13.10 5 Teigtaschen mit Füllung (kein Fleisch, irgendwas mit Gemüse) Soja/Cashew Soße und Chilly/Ingwer Soße, 1 Matchaküchlein mit weißer Schokolade überzogen
    16.30 152mg/dl!!!!!!!! Wahnsinn, oder? Ich mache mir darüber riesige Sorgen und verstehe nicht, wie das passieren kann. 3,5 Stunden nach dem Essen so ein Wert! Das heißt, der BZ muss bei weit über 200 gewesen sein, richtig?

    17.45 101
    18.00 Kichererbsen, Avocado, rohe Paprika Schote mit Soja/Cashew Soße und Chilli/Ingwer Soße
    19.40 Handvoll Erd, Cashew- und Macadamia Nüsse (ich weiß, dass der Zeitabstand nicht optimal ist)
    21.30 117

    Was meint Ihr dazu?
    Dann erlebe ich manchmal, nach dem Aufstehen, am Morgen, dass ich so einen beißenden Hunger habe. Wirklich abnormalen Hunger. Wenn ich dann eine Messung mache, liegt der BZ bei kurz über 100. Also, wie immer. Weiß jemand, womit das zu tun haben könnte? Bitte nicht zu sehr wissenschaftlich. Das stiftet bei mir eher Verwirrung, als das es hilft.

    Bearbeitet von User am 24.09.2023 09:13:40. Grund: was vergessen
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    am 24.09.2023 10:05:56 | IP (Hash): 1499616625
    Das Erste am Morgen: Keines der Glukosemoleküle in deinem Blut stammt direkt aus der Nahrung. Die letzte Mahlzeit ist eine ferne Stoffwechselerinnerung. Tatsächlich wird praktisch dein gesamter Blutzucker zu der Zeit bis zum nächsten Essen von deinem eigenen Organismus hergestellt; von deiner Leber und deinen Nieren (Glukoneogenese).

    Dass du davon mehr misst, als du gesund erwarten würdest, liegt an dem Defekt in der Ausgabe-Automatik. Den Defekt macht der Typ 2 Diabetes. Mit diesem einfachen Rezept kannst du die Wirkung von dem Defekt gesund klein halten https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf

    Hunger hat bei ALLEN Menschen in erster Linie mit nix im Magen zu tun und nicht mit zu wenig Glukose im Blut.

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    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
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    am 29.09.2023 11:22:43 | IP (Hash): 1895381783
    Hallo zusammen, ich habe noch eine Frage, weil ich meinen Blutzuckerverlauf absolut nicht verstehe.
    Die letzten paar Tage hat sich der nüchtern BZ ziemlich gut entwickelt, so dass er gestern bei 87mg/dl nüchtern um 8.10 Uhr lag.
    Heute allerdings lag er nüchtern plötzlich bei 132! Weiß jemand, wie das sein kann?
    Um 9.45, immer noch nüchtern lag er bei 119. Dann habe ich einen Quinoa Salat, ein Banana Bread und einen Latte Macchiato gehabt.
    Um 11.15 lag der BZ bei 120. Also, unverändert. Und das nach dem Essen? Ich blicke da überhaupt nicht durch. Habt Ihr eine Ahnung, wieso mein BZ sich so abnormal verhält?
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    am 29.09.2023 12:14:53 | IP (Hash): 1517651034
    Ist bei mir auch so, öfters gibt es Überraschungen.
    Ich schaue nicht mehr auf einzelne Werte, einmal ist keinmal.

    Was mich an meinen Werten interessiert ist der mittelfristige Trend, wenn ich vielleicht 20 oder 25 x im Monat nüchtern messe dann trage ich das in Excel auf.
    Kann man gut erkennen über die Monate wohin der Hase läuft, ob man auf dem richtigen Weg ist.

    Ich hab aktuell pro monat vielleicht 20 Werte die alle sehr ähnlich sind (90 bis 110). Tendenz leicht fallend.
    Aber ein bis zwei mal hab ich Ausreiser, die sind so 140 oder 150.
    Warum? Vielleicht schlecht geträumt, schlechten Tag oder einfach so...


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 29.09.2023 12:19:02 | IP (Hash): 745242270
    Hallo James...bei deinen kreuz-und-quer-Messungen wirst du deinen Blutzuckerverlauf niemals verstehen.

    Der Nüchternzucker ist nicht immer gleich, du bist ja schließlich keine Maschine mit Stellschrauben. Das hängt oft von vielen Faktoren ab, z. B. was hast du am Vortag gegessen und getrunken, wie lange und wie gut oder schlecht hast du geschlafen usw.

    Es macht absolut keinen Sinn, den Blutzucker zu messen und Stunden später immer noch nüchtern zu sein. Genau so wenig wie es Sinn macht, erst 2,5 oder 3 Stunden nach der Mahlzeit zu messen. Warum machst du dich mit so vielen sinnlosen Messungen so verrückt?

    Lass beim Arzt feststellen, ob du Diabetes hast oder nicht. Wenn du keinen hast, kannst du dir die ganzen Aktionen sparen...sie sind sinnlos. Wenn du Diabetiker bist, dann wird man dir sagen, wie du damit umgehen sollst.

    Meiner laienhaften Meinung nach, hast du mit den Werten, die du hier postest keinen Diabetes. Aber wie gesagt laienhaft...

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    am 29.09.2023 14:25:02 | IP (Hash): 1895381783
    Ich sag´s mal so. Es kann ja nicht richtig sein, die Welt so dermaßen schwarz/weiß zu sehen. Entweder, Diabetes, oder nicht Diabetes. Ich zumindest, will wissen, ob ich mich stramm in einen Diabetes hineinbewege. Und da ich hiermit keine Erfahrung habe, muss ich eben messen. Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, jemanden, der gerade etwas beunruhigt ist und keinerlei Erfahrung mit besagter Krankheit hat, so anzuschnauzen. Da wo ich herkomme, bleibt man trotzdem höflich.
    Wer noch etwas Hilfreiches beizutragen hat, kann das gern tun. Ich bin jederzeit dankbar für hilfreiche Tipps oder Hinweise.
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    am 29.09.2023 16:07:19 | IP (Hash): 1865569093
    Es gibt nun mal Menschen, die nur Diabetes oder nicht Diabetes kennen. Die können oder wollen nicht differenzieren. Warum willst du dich davon angegriffen fühlen?

    Zum besseren Einschätzen deiner Situation lädst du dir vielleicht einfach die deutsche Version von Taylor "endlich Schluss mit Typ 2 Diabetes" für Kindle und Cloud Reader runter. Da findest du den Glukose-Stoffwechsel und die Störung(en) infolge Typ 2 von der Entstehung bis zum Zurückdrehen super beschrieben. Tolle Lektüre für’s WE :)
    Die 2. Hälfte der vielen Seiten sind einfach nur empfohlene Futter-Rezepte.

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