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Gewaltige Messunterschiede Gewebe und Blutzucker
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am 05.09.2023 00:52:40 | IP (Hash): 194895529
Hallo erstmal, da mich dieses Probleme seit einiger Zeit verfolgt bin ich langsam am verzweifeln und brauche Hilfe.
Zu meiner Situation:
Ich trage den Libre 3 Sensor seit ein paar Jahren und musste dann irgendwann feststellen, das sich die Gewebemessungen gewaltig von den Blutmessungen unterscheiden, welches sich auch anhand meines Langzeitwertes absehen lässt.
Sensor sagt mir 60 mg/dL während das Blutmessgerät sagt 220. Natürlich kommt so eine große Differenz nicht all zu oft vor, jedoch ist das meist im Rahmen von 60-100 mg/dL Unterschied.
Auch ermittelter Hb1C vom System 6,4 tatsächlich 8,7.
Deswegen die Frage wie kann ich das verhindern?
Hat jemand mit dem auch zu kämpfen gehabt und das vielleicht lösen können? Deswegen würde ich gerne mal andere Meinungen und Erfahrungen hören! -
am 05.09.2023 06:25:53 | IP (Hash): 410056412
SamKroo schrieb:
Deswegen die Frage wie kann ich das verhindern?
Ja, wenn du auf Dexcom G7 umsteigst. Das kannst du kalibrieren,
Lass dir einfach mal einen kostenlosen Testsensor schicken und probiere ihn aus.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 05.09.2023 06:27:11. Grund: BBCodes -
am 05.09.2023 08:02:38 | IP (Hash): 1177615933
Das kann nicht sein! Da sind die Sensoren defekt gewesen...
Ich hatte auch mal einen dabei, den ich dann reklamiert und auch ersetzt bekam.Hierzu wurde nach 3 Vergleichsmessungen Sensor/Blut gefragt, die ich alle auch benennen konnte und die auch eine entsprechend große Differenz aufwiesen.
HbA1c ist nach Blutuntersuchung zumeist niedriger, weil der Sensor alle Spitzen mitwertet, wobei das Blut kurzzeitige Spitzen wieder "vergißt" (Zeitraum für Verzuckerung muss entsprechend groß sein...).
Sensor GMI war 6,4, die Blutuntersuchung erbrachte dann 6,0 bei mir...
Also nicht verzeifeln, Vergleichsmessungen dokumentieren und Ersatz anfordern!
Ich verlasse mich mittlerweile nur noch auf die Blutmessungen, die ich dann durchführe, wenn ich mit der bevorstehenden Essensaufnahme auch aktiv in das BZ-Geschehen eingreifen kann, also zumeist vor dem Essen und nüchtern natürlich.
Einen Sensor laß ich nur noch alle 3-4 Wochen mal 14 Tage laufen, um einen Verlaufsüberblick zu bekommen.
Ansonsten macht mich ein Sensor eher kirre....
Ich achte sehr gern auf eine gute psychische Verfassung bei mir und ein Sensor bringt mir da meinen Diabetes zu oft und damit zu negativ in meinen Lebensfocus, aber das ist individuelle Ansichtssache...
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu schädigen?!
Bearbeitet von User am 05.09.2023 08:05:47. Grund: . -
am 05.09.2023 16:10:43 | IP (Hash): 194895529
Hier geht es auch nicht um ein paar Sensoren, das kam bei nahezu allen vor die ich getragen habe.
Nach Kontakt mit Abott selber wurde mir gesagt das es möglicherweise an der Charge legen könnte, was allerdings nicht der Fall war. Da selbst die reklamierten Sensoren die ich erhalten habe, bei mir das gleiche Problem erbrachten.
Auch habe ich die Stellen variiert an der ich die Sensoren platziert habe, ohne jeglichen Erfolg.
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am 05.09.2023 16:55:03 | IP (Hash): 1072352630
SamKroo schrieb:
Hallo erstmal, da mich dieses Probleme seit einiger Zeit verfolgt bin ich langsam am verzweifeln und brauche Hilfe.
Zu meiner Situation:
Ich trage den Libre 3 Sensor seit ein paar Jahren und musste dann irgendwann feststellen, das sich die Gewebemessungen gewaltig von den Blutmessungen unterscheiden, welches sich auch anhand meines Langzeitwertes absehen lässt.
Sensor sagt mir 60 mg/dL während das Blutmessgerät sagt 220. Natürlich kommt so eine große Differenz nicht all zu oft vor, jedoch ist das meist im Rahmen von 60-100 mg/dL Unterschied.
Auch ermittelter Hb1C vom System 6,4 tatsächlich 8,7.
Deswegen die Frage wie kann ich das verhindern?
Hat jemand mit dem auch zu kämpfen gehabt und das vielleicht lösen können? Deswegen würde ich gerne mal andere Meinungen und Erfahrungen hören!
Seit ein paar Jahren sicher generell Libre Sensoren, so lange gibt es ja den Libre 3 noch nicht ;)
Warum ich frage, tritt das Problem erst ab der Umstellung Libre 2 zu 3 auf? Davon berichten einige, dass der L3 nicht mehr bei ihnen passt.
Sieht denn die Stelle irgendwie auffällig aus? Sowohl die Klebefläche als auch Einstichswunde wäre interessant, nach dem Entfernen des Sensors.
Halten die Sensoren bei dir oder gehen sie gerne vorzeitig ab? Oder nutzt du irgendeine Fixierungshilfe (bspw. diese Armbänder??)
Ich hatte das Problem auch mal, beim L2. Erst gut gemessen (bis 20mg/dl zu niedrig) und dann kamem starke Abweichungen 40-80mg/dl zu niedrig, ... bei mir war aber auch die Einstichstelle leicht entzündet, fing ungefähr zur gleichen Zeit an wie die Abweichungen. Da ich auch zudem trotz Libre zwei heftigere Hypos hatte, wo ich viel zu spät gewarnt wurde, bin ich dann zum Dexcom gewechselt und damit sehr zufrieden. -
am 05.09.2023 22:17:59 | IP (Hash): 194895529
Keine Auffälligkeiten bezüglich Klebefläche als auch Einstichwunde.
Die Sensoren sitzen Bomben fest ohne jegliche Fixierung, jedoch halten sie sehr selten bei mir die 14 Tage, da ich davor die Meldung bekomme das der Sensor nicht funktioniert und ausgetauscht werden muss.
Ich habe heute auch den ersten G7 gesetzt und siehe da, gewaltiger Unterschied von den Messwerten her.
Blutig waren es 263 mg/dL, G7 zeigte 270 mg/dL, Libre 3 150mg/dL
Ich muss auch sagen, den G7 spüre ich nicht am Arm, was bei dem Libre 3 nicht der Fall war, diese haben teilweise ein unwohles Gefühl verursacht.
- Da frag ich mich liegt das möglicherweise am Faden/Fühler im Gewebe, vielleicht an der Länge? -
am 06.09.2023 08:06:47 | IP (Hash): 1177615933
Das glaube ich ab jetzt alles nur noch, wenn ich's mit eigenen Augen sehen würde.
Sorry, da bin ich mit meinem Latein am Ende...
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu schädigen?! -
am 06.09.2023 19:21:25 | IP (Hash): 109094903
Das ist kein Latein, sondern Abbott. Und das liegt wesentlich auch nicht an der Sensortechnik, sondern an der Software.
Mein erstes interessantes Erlebnis hatte ich mit dem ersten Sensor am Tage des Setzens vor dem Frühstück mit dem ersten Scan ne Stunde nach dem Mittagessen. Erwartet um 150 mg/dl, Anzeige 250! Hab gedacht, dass ich den Bolus zu spritzen vergessen hatte und hab den nachgespritzt. Und durfte den ne gute Stunde weiter ZUSÄTZLICH auffressen. Und in der Anzeige hing der Scan mit den 250 ohne jede Verbindung über der Kurve mit 150 als höchster Erhebung passend darunter.
Wenigstens die Hälfte von dem Jahr hab ich nach der Abbott-Anzeige am Abbott Gerät und in der App voll im Unterzucker unter 40 mg/dl verbracht. Die zeigte nur immer lo und ne schön über mehrere Stunden durchgezogene waagerechte Linie, obwohl sich mein BZ munter von ab und zu mal 60, selten darunter bis 110 bewegte. Wenn darüber, lief auch wieder die Abbott Anzeige, zwar um gut 50-60 zu tief, aber sie lief.
Dass das wesentlich mit der Software zu tun hatte, zeigte die Fremdanbieter-App, die ich damals genutzt hab. Die ließ sich nämlich nach meinen blutigen Werten kalibrieren, wollte alle 2 Tage nachgestellt werden, und zeigte dann unter Berücksichtigung des Nachlaufs bei kurzzeitigeren Veränderungen voll brauchbar meinen tatsächlichen BZ-Verlauf an.
Die Lehre daraus bei Abbott: Man schloss die Fremdanbieter vom Spiel aus, und seitdem bin ich zurück beim Pieksen.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 09.09.2023 13:34:32 | IP (Hash): 1713014031
Manchmal findet man einen Grund, warum der Sensor nicht mehr gut misst. Manchmal nicht.
Bei manchen passt ein Sensor, beim anderen eben nicht. Zum Glück gibt es ja verschiedene.
Komisch finde ich immer nur, wenn ein früher gut messender Sensor plötzlich gar nicht mehr gut misst.
Wenn du mit dem G7 besser klar kommst, ist es ja super. Wichtig wäre, dass du die Abweichungen Sensor ggü. blutig gut dokumentierst, falls die Krankenkasse diese sehen möchte für die Genehmigung des G7.