Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 208
    Mitglied seit: 09.09.2023
    am 09.09.2023 18:15:01 | IP (Hash): 1654253562
    Hallo!

    Hier meine bisherige Story:

    Diabetes 2 wurde 2021 diagnostiziert. Behandelt wurde zunächst nicht.
    HbA1c-Wert und Gewicht nahmen zu.

    Ich hatte im Januar 2023 einen HbA1c-Wert von 9,7 und wog 146 kg bei 187 cm Körpergröße.
    Andere Werte sind mir nicht bekannt.

    Mein Hausarzt gab mir einen winzigen Hoffnungsschimmer.
    Ernährungsumstellung durch Verzicht bzw. Reduzierung der Kohlehydrate.

    Er nannte mir Lebensmittel, die mir helfen:
    Beeren, Nüsse, Kerne (etc.), Quark (20%, da weniger Zucker als Magerstufe), Buttermilch, Harzer Käse, Salat, (v.a. grünes) Gemüse, Pilze, in Maßen Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch.

    Zu Fleisch: eigentlich esse ich nur Schweinebraten aus dem Supermarkt. Die Werte (Fettanteil, gesättigte Fettsäuren, Kohlehydrate, Zuckeranteil) scheinen okay. Maximal verzehre ich davon 200 Gramm pro Woche.

    Wo es passt ergänze ich mit qualitativ hochwertigem Olivenöl.

    Und natürlich mit (frischen) Kräutern, Zwiebeln, (seltener) Knoblauch, wenig (hochwertigem) Salz, Weinessig (keine zuckerhaltigen Essige wie Balsamico) , Pfeffer & Co.

    Zwischendurch esse ich beispielsweise Gurken, Radieschen oder frische Beeren, die ich neuerdings vorher in den Gefrierschrank gebe.

    Man rät mir auch zu Leinöl, das mag ich aber nicht.

    Südfrüchte (Ausnahme Zitronen) esse ich sehr selten.

    Bin ich im beruflich im Hotel gibt es i.d.R. ein oder zwei Eier (gekocht oder als Spiegel- oder Rührei).
    Das war es dort dann meist, sofern es keine Beeren gibt.
    Quark, Buttermilch und Olivenöl bringe ich mit und verzehre das vorher oder hinterher.

    Als Getränke gibt es möglichst dreimal täglich Tee, viel Kaffee und noch mehr Wasser pur oder mit Zitrone, Ingwer o.ä.

    Mit wenigen Ausnahmen kommt nichts mehr aus der Dose. Eigentlich nur gelegentlich Thunfisch.

    Ich habe das Glück, dass mir die selbst auferlegten Lebensmittel und (selbst) zubereiteten Gerichte schmecken. Die Schwierigkeit liegt manchmal eher bei der Organisation.

    Als kleine Belohnung gönne ich mir mehrmals im Monat ein halbes Dutzend Austern. Roh natürlich mit ein wenig Zitrone.

    Ich solle aufhören, kcal zu zählen, sagt mein Hausarzt. Mache ich trotzdem. Pi mal Daumen komme ich seit Januar auf 1.500 bis 2.000 kcal pro Tag.

    Zudem erhalte ich regelmäßige Drainage (Physiotherapie).

    Meine Haut ist am Bauch aufgrund der raschen Gewichtsabnahme natürlich Problemzone.
    Vor allem deshalb aber auch zum Muskelwiederaufbau betreibe ich seit einigen Wochen und erstmals seit Jahren Seit „Sport“ (mehrmals am Tag Plank).

    Alle vier bis sechs Wochen habe ich (leider) Aussetzer. Dann gibt es beispielsweise französischen Weichkäse größer 50% Fett und eine Flasche Rotwein oder mal am Wochenende zwei oder sogar drei Weizenbier.

    Seit Januar habe ich aber nur exakt einen Bissen (Weiß-) Brot gegessen. Den zweiten Bissen habe ich ausgespuckt, den Rest des Brotes weggeworfen. Pasta, Kartoffeln oder Reis habe ich seitdem überhaupt nicht angerührt. Auch keine Süßigkeiten, kein Joghurt, keine Wurstwaren.

    Mein HbA1c-Wert liegt nun bei 5,1. Ich wiege (morgens) nun ca. 94 kg.
    Bearbeitet von User am 09.09.2023 18:16:51. Grund: Eingabefehler behoben
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 625
    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 09.09.2023 18:45:06 | IP (Hash): 1223179978
    Buttermilch_14 schrieb:

    Diabetes 2 wurde 2021 diagnostiziert. Behandelt wurde zunächst nicht.
    HbA1c-Wert und Gewicht nahmen zu.
    Ich hatte im Januar 2023 einen HbA1c-Wert von 9,7 und wog 146 kg bei 187 cm Körpergröße.
    Andere Werte sind mir nicht bekannt.
    Mein HbA1c-Wert liegt nun bei 5,1. Ich wiege (morgens) nun ca. 94 kg.



    Du hast in 9 Monaten 52 Kg abgenommen?

    Respekt, Unglaublich!
    (Irgendetwas mache ich falsch...)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 208
    Mitglied seit: 09.09.2023
    am 09.09.2023 18:58:37 | IP (Hash): 1654253562
    Ich kann es auch kaum glauben.
    Ziel war v.a. Reduzierung des Index-Wertes.
    Gewichtsverlust war zwingend notwendig, war aber nur Nebeneffekt der Ernährungs-Umstellung.
    Allerdings hat mir alleine der Physiotherapeut lt. seiner Aussage etwa 20 kg wegmassiert.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 09.09.2023 19:45:25 | IP (Hash): 1546974453
    Toll, was dir da gelungen ist und gelingt! Gratuliere :)

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 208
    Mitglied seit: 09.09.2023
    am 10.10.2023 17:02:27 | IP (Hash): 444785967
    So. Ich traue mich nicht mehr, in Torsten's Thread https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/13277/torsten-neuzugang-mit-hba1c-von-106 zu schreiben, also hier:
    Mein aktueller Hba1c liegt nun bei 5.0.

    Verlauf von Januar 23 bis heute (gestern):
    9,7 - 5,8 - 5,1 - 5,2 - 5,0.

    Gewichtsverlust satte 57,2 kg! BMI von ca. 42 auf knapp 26.
    Genau das schafft neben einem auffälligen Blutwert (der hat wohl nix mit DM2 zu tun) Fragezeichen.
    Gerade der Gewichtsverlust innerhalb der letzten zwei, drei Wochen.
    Alle anderen diagnostizierten Werte sind top.

    Stuhlgang: i.d.R. regelmäßig und gesund.
    Blutdruck: weiterhin stabil und im gesunden Bereich.
    Schlaf: sofern ich vor 21:00 zu Bett gehe gut.

    Einer Strategieänderung zu doch mehr KH (Kartoffeln) hat mein Arzt nicht zugestimmt.
    Ehrlich gesagt zu meinem Gefallen. Denn das ließe sich das für mich weit weniger gut organisieren, wie die Umsetzung meines aktuellen "Speiseplans".

    In der letzten Messphase gab es keine einzigen Aussetzer. Keine Mehlspeisen, keine Süßigkeiten, keine Stärke, keine Sättigungsmittel wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Außer Zitrone als Würzmittel kein Obst (nur Beeren).
    Keine Butter oder Sahne, nur zum Braten Sonnenblumenöl, sonst Oliven- und mittlerweile auch Leinöl.
    Als Getränke nur Wasser, Kaffee und Tee. Und 1 x oder 2 x täglich 0,5 l Buttermilch. Keine alkoholischen Getränke, keine Säfte.
    Einzige Änderungen seit einigen Wochen:
    Erhöhung der Beerenration von 125 g auf fast täglich 300 g.
    Täglich mindestens 3 Walnüsse.

    Baustellen neben vorgenannten Punkten ganz oben:
    Etwas zu wenig Grün (v.a. Gemüse).
    Aktuell zu wenig Bewegung.

    - Typ DM2 ohne Medikation und Teststreifen.

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 10.10.2023 18:31:22 | IP (Hash): 1517651034
    Das ist phantastisch, gratuliere!
    Was genau stört dich? Der Gewichtsverlust? Geht dir das zu schnell ?

    Mit deinen 1500 bis 2000 kcal solltest du duchaus weiter abnehmen (normale Aktivität).
    Möglicherweise überschätzt du das was du isst und es sind tatsächlich viel weniger cal die du zu dir nimmst als du glaubst, das müsstest du dir vielleicht genau anschauen.
    Gerade wenn du auf Butter, viel Öl und KHs verzichtest - ist dann gar nicht so leicht auf 2000 kcal zu kommen.
    Mit Gemüse und Beeren alleine wird das schwierig, 1kg gekochtes Gemüse hat kaum mehr als 250 kcal....

    Wenn du da beunruhigt bist , würde ich das mal testen. Mal eine Woche das essen was du jetzt auch isst aber das alles mit mehr Olivenöl und mehr Nüssen anreichern.
    2 EL Olivenöl mehr pro Tag und eine handvoll extra Walnüsse sollten den Gewichtsverlust dämpfen.
    Musst dann laufend wiegen und beobachten.

    Eine App kann dabei auch gut unterstützen, Schrittzähler (z.b. googe fit) und eine app für die kalorien (z.b. loose it).

    Wenn du aber definitiv genaug isst , auch bei kalorien Erhöhung weiter verlierst, dann würde ich da noch mal mit dem Arzt sprechen, das wäre wohl ein guter Anlass für einen CheckUp.


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 11.10.2023 09:17:29 | IP (Hash): 308498519
    Hallo Buttermilch,

    das klingt doch alles sehr gut - Glückwunsch. 😊

    Wenn du wirklich Angst davor hast, zu viel abzunehmen, dann brauchst du doch nur etwas mehr zu essen. Wenn du wegen dem BZ die KH weiter sehr gering halten willst, dann iss ein bisschen mehr Fett und/oder Eiweiß. Die beeinflussen den BZ viel weniger als die KH. Du könntest z.B. nicht nur Buttermilch trinken, sondern auch ein Glas Milch, allerdings nicht die fettreduzierte. Oder du nimmst wieder ein bisschen Butter in deinen Speiseplan auf, die ist gesund und schmackhaft. Oder, oder, oder ..., suche dir einfach etwas fettes oder eiweißhaltiges aus, was dir gut schmeckt. Es darf natürlich auch ein Löffel Olivenöl oder eine Walnuss sein, wenn du darauf stehst.

    Weiter alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 12.10.2023 07:45:31. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 208
    Mitglied seit: 09.09.2023
    am 11.10.2023 16:35:17 | IP (Hash): 444785967
    Hallo Gunter21 und Rainer,

    vielen Dank für Eure Kommentare.

    Tatsächlich weiß ich nicht genau, wie viel kcal ich eigentlich zu mir nehme. Insbesondere bezüglich Öl. Das war bisher immer Pi mal Daumen. Habe mir gerade eine Lebensmittelwaage bestellt und gelobe Besserung.

    Habe vor zwei Monaten bedauerlicherweise wieder mit dem Rauchen begonnen. Auch das kostet enorm viel kcal am Tag. Wusste ich gar nicht. Ich dachte, die Gewichtszunahme ab Abstinenz kommt von Schokolade.

    Die eine relevante Abweichung eines Blutwertes hat sich übrigens gerade als Missverständnis herausgestellt. Der Hausarzt meinte KEINE Relevanz. Im Gegenteil, das Labor sähe sehr gut aus. Dass ich sowas mal zu hören bzw. lesen kriege. Na dann.

    Trotzdem werde ich weiter berichten. Ich hoffe dabei natürlich, ich bleibe auf dem offenbar guten Weg. Aktuell bin ich sehr stabil und habe diesbezüglich kaum Sorge. Selbst die Ernährung an den Weihnachtsfeiertagen ist bereits geplant.

    Weiß jemand zufälligerweise, wie viel g Fett und wie viel g Eiweiß man im Durchschnitt täglich zu sich nehmen sollte bei der lower carb Ernährungsvariante? Das mit der Gluconeogenese – an anderer Stelle von @Rainer erwähnt – habe ich wohl verstanden.

    Ich habe mich übrigens aus zwei Gründen in diesem Forum angemeldet.
    Um Informationen zu erhalten mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen.

    Aber auch, um anderen Betroffenen mit DM Typ 2 ein wenig Mut zu machen.
    Soweit ich verstanden habe, gehöre ich noch zu der unbelehrbaren Urzeitgattung Mensch, dessen Körper nun mal nicht auf KH ausgelegt ist, sondern nur auf die Verarbeitung von Fett und Eiweiß. Erscheint mir also logisch, sich allein darauf zu fokussieren. Wenn ich nicht irre, habe ich das mit allen anderen Patienten mit DM Typ 2 gemein.

    Mein Doc hat mir also vor übrigens auf den Tag genau 10 Monaten die Pistole auf die Brust gesetzt: Entweder hörst Du auf Deinen Körper oder Du spitzt Dir Insulin mit allen Konsequenzen. Also mir fiel die Entscheidung relativ leicht und seit ich das umsetze, geht plötzlich alles besser.

    Mein Antrieb dabei war Motivation, nicht Disziplin.

    Letztere würde ich eher bei low carb Ernährung benötigen. Scheitern wäre vorprogrammiert. Es würde mich ganz sicher überfordern, dauerhaft eben nur eine halbe Kartoffel zu essen und nicht zwei. Nur ein Beispiel von vielen, mit denen ich zu kämpfen hätte.

    Ich weiß auch nicht, ob alle Betroffenen (DM Typ 2) diesen Weg – zumindest rein theoretisch - einschlagen KÖNNTEN. Ggf. lässt die künstliche Zufuhr an Insulin oder an Medikamenten keine Optionen mehr zu oder der Blutzuckerwert ist so hoch, dass ein Absetzen der Medikation viel zu hohe Risiken mit sich bringen würde.

    Hoffentlich klingt das nicht arrogant, wenn ich andere Betroffenen motivieren möchte.

    Abgesehen davon gibt es bei mir weiterhin genug Unsicherheiten und Irritationen. Siehe meinen gestrigen Beitrag zwei Posts weiter oben.

    Nichts für ungut.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.10.2023 20:46:48 | IP (Hash): 1406912839
    Buttermilch_14 schrieb:
    Aber auch, um anderen Betroffenen mit DM Typ 2 ein wenig Mut zu machen.


    Jedes gelebte Beispiel von gesundem Gelingen mit T2D wird sicher den einen oder die andere zu ersten Schritten auf dem eigenen Weg anstoßen oder in weiteren bestärken, wenn man so eine vollständige Remission wie deine mitbekommt.

    Super finde ich an deinem Beispiel, wie du dich mit deinem T2D zu eurem möglichst reibungslos gesunden Zusammenleben eingerichtet hast und einrichtest. In meiner Erfahrung spart das im Vergleich zum Dagegen-Kämpfen nicht nur Kraft, sondern kann sogar kräftig anschieben. So habe ich das jedenfalls immer erlebt, wenn uns ein weiterer messbarer Schritt zum gesunden Miteinander-Auskommen gelungen war, meinem T2D und mir. Euch beiden also weiter gutes Gelingen!

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 11.10.2023 21:12:06 | IP (Hash): 766282417
    Buttermilch_14 schrieb:
    Weiß jemand zufälligerweise, wie viel g Fett und wie viel g Eiweiß man im Durchschnitt täglich zu sich nehmen sollte bei der lower carb Ernährungsvariante? Das mit der Gluconeogenese – an anderer Stelle von @Rainer erwähnt – habe ich wohl verstanden.

    Hallo Buttermilch,

    von Eiweiß musst du tatsächlich genug essen, mit ungefähr 0,8g pro kg Körpergewicht bist du auf der sicheren Seite. Wenn man z.B. beim Fasten kein Eiweiß isst, dann baut der Körper für die Glukoneogenese sogar Muskeln ab, um den Bedarf zu decken. Nach oben gibt es bei Eiweiß außer bzgl. den Kalorien keine Grenze. Die früher häufig ausgesprochene Warnung, zu viel Eiweiß könnte die Nieren schädigen, hat sich als falsch heraus gestellt.

    Fett muss man auch ein bisschen essen, damit die fettlöslichen Vitamine aufgenommen werden können. Da aber selbst bei extrem fettarmen Dieten damit keine großen Probleme bekannt sind, wird dazu wahrscheinlich sehr wenig ausreichen. Zu viel Fett, abgesehen von der Kaloriengrenze, gibt es nicht.

    KH braucht man theoretisch gar keine zu essen, allerdings macht No Carb nicht viel Sinn. Selbst bei extrem KH-armer Ernährung sind 50g ohne weiteres möglich.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 12.10.2023 07:42:42. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.