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Newbie Diabetes 2
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am 07.07.2024 12:22:26 | IP (Hash): 2140955668
Hallo Buttermilch...verstehe ich dich richtig, dass du uns erzählen willst, dass du von Butermilch, Quark, Beeren, Nüssen und ein paar Gewürzen lebst?
Wie lange machst du das schon...und wie lange willst du das noch machen? Und wofür soll es gut sein? Ich persönlich glaube nicht, dass man sowas lange aushält. -
am 07.07.2024 14:14:02 | IP (Hash): 491454115
Wie Du das offenbar verstehst, will ich das nicht erzählen.
Ich schrieb von Grundnahrungsmitteln.
Die aufgeführten Lebensmittel esse ich praktisch täglich.
Hinzu kommen am Tag natürlich noch weitere Nahrungsmittel.
Die größte Position ist dabei sicher Fleisch und/oder Fisch.
Ich kriege das nicht immer hin, aber ich verfolge ungefähr folgenden Wochenplan:
1 bis 2 x 400-500 g Fleisch (inkl. mindestens 100 g mageren Schweinebraten),
1 bis 2 x 200 g Schweinebraten, i.d.R. auf Saatenscheiben von Brandt (Saaten Crisp 85%),
1 x 200 g Leberwurst in der Pfanne mit Gemüse und/oder ein bis zwei Eiern oder auf Saatenscheiben von Brandt (Saaten Crisp 85 %),
1 bis 2 x Mix aus Fleisch (Schweinebraten, Minutensteaks etc.) und Fisch (Matjes, Makrele, Thunfisch, Zander),
1 x Fisch (250-400 g),
1 x fleischlos.
Dazu mehrmals wöchentlich Salate mit frischen Kräutern, (etwas zu wenig) Gemüse und Rohkost.
Kopfsalat, Feldsalat, Pflück- und Kräutersalat, Tomaten- Paprikasalat, Avocado-Salat und Gurkensalat sind hier die Favoriten.
Pilze (fast ausschließlich Champignons, Pfifferlinge oder Steinpilze, grundsätzlich frisch) durchschnittlich einmal wöchentlich, mittlerweile sogar eher nur alle 10 Tage etwa.
Falls ich Hunger verspüre und nichts Gescheites im Kühlschrank ist, nehme ich mir noch eine Scheibe Saaten (85%) oder öffne eine Dose Makrelen-, Sardinen (jeweils in Öl) oder Thunfischfilets (im eigenen Saft). Rohkost geht natürlich auch, genauso wie beispielsweise Kapern.
Begonnen mit der Ernährungsumstellung habe ich am 10. Januar 2023.
Die ersten sechs Monate habe ich viel weniger gegessen, kam gerade mal auf Pi mal Daumen 1.200 bis 1.500 kcal. Der Gewichtsverlust war relativ schnell sichtbar, Kleidergrößentechnisch hat sich jedoch erst ab April ein erster Effekt gezeigt.
In der zweiten Jahreshälfte 2023 habe die kcal gesteigert auf 1.500 bis 1.800 kcal. Die 2.000-Marke habe ich trotz Anstrengung fast nie geschafft.
Mittlerweile liege ich meistens bei 2.200 bis 3.200 kcal, was mir gar nicht so gut gefällt, weil ich damit die selbst gesetzte KH-Grenze von 80 g pro Tag meistens wenn auch knapp überschreite. Das liegt v.a. am Quark, etwa 10 g KH pro Portion, an der täglichen Ration Buttermilch (20 g bei 500 ml) und an den 300 g Erdbeeren (etwa 18 g KH).
Gewürzt wird nur mit (wenig) Salz, Pfeffer, Chilis, Kräutern, je nach Gericht sonstigen Gewürzen, überwiegend (reichlich) Olivenöl sowie weinwürzigem Essig. Zum scharf Anbraten nehme ich – sofern notwendig – Sonnenblumenöl und zum Dünsten sehr selten Butter.
Aktuell kann ich mit dieser Ernährungsweise mein Gewicht halten (etwa 83 kg inkl. Hautüberschüsse am Bauch). Ich nehme kaum zu und wenn ist es ein, zwei Tage später wieder unten. Ein Grund ist, dass Zigaretten kcal fressen (bin also leider Raucher), ein zweiter, dass ich mich derzeit viel mehr bewege als im Vorjahr.
Als Abwechslung und Belohnung gönne ich mir je nach Saison und Laune:
Frischen (nur weißen) Spargel (etwa 300 g),
6 bis 12 Austern oder 1 kg Miesmuscheln,
Bouillabaisse oder Meeresfrüchte (im Bistro meines Vertrauens),
Käse, z.B. aktuell etwa alle zwei Wochen 100 bis 150 g Roquefort vom Fachhändler (nicht Supermarkt),
Ebenfalls etwa alle zwei Wochen eine Flasche trockenen Rotwein, seltener Champagner (Grand Cru).
Naja, manchmal sind es auch zwei Flaschen an zwei Tagen hintereinander.
Weißwein, den ich früher bevorzugt habe, genieße ich kaum wegen der Säure.
Als Getränke ansonsten nur Wasser, manchmal mit Ingwer veredelt oder in Maßen mit Zitrone, viel zu viel Kaffee und selten Tee. Als Erfrischung habe ich mir zuletzt auch mal 150 ml Kokoswasser gegönnt, wenn ich unterwegs war.
Die klassischen Sättigungsbeilagen esse ich überhaupt nicht. Keine Kartoffeln, keine Nudeln, kein Mais, kein Reis, keine Pommes, keine Kastanien.
Obst esse ich praktisch überhaupt nicht.
In den letzten anderthalb Jahren habe ich 1 1/5 Apfel gegessen und vielleicht vier kleine Stückchen Ananas (am Frühstücksbuffet).
Bei Mehlspeisen bin ich noch strikter. Ich habe im März oder April 2023 einen Bissen Weißbrot gegessen, den zweiten Bissen habe ich sogleich ausgespuckt und der Rest im Müll entsorgt.
Ich kann nicht sagen, ob das alles richtig ist. Doch ich fühle mich wohl, bin mit der Ernährung und meinen Gerichten glücklich und zufrieden. Die Blutwerte sprachen bisher ebenso dafür und natürlich auch die Waage.
EDIT: Hatte ich ganz vergessen. Als Haupt- und oder Zwischenmahlzeit esse ich noch eine Portion Hand- bzw. Harzer Käse á 200 g. Fast ideal, da wenn überhaupt sehr wenig Fett und sehr viel Eiweiß (60 g). Ich habe aber momentan etwas Überdruss. Wenn ich unterwegs war, galt das monatelang - pur - als Mittagessen (im Auto). Mit "Musik" (Zwiebeln, Essig, Öl) schmeckt es natürlich besser und wird nach wie - jedoch aktuell in Maßen - zum Abendessen zubereitet.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
Bearbeitet von User am 07.07.2024 17:43:58. Grund: EDIT -
am 07.07.2024 19:08:22 | IP (Hash): 1895644462
Buttermilch, wenn ich deinen Speiseplan so lese, denke ich immer, dass du wie Gott in Frankreich lebst. *g*
Ich finde es klasse, dass du deinen Weg gefunden hast. Mich überrascht die große Menge Fleisch, die du ißt. 500 Gramm pro Mahlzeit ist schon eine Hausnr.,wenn ich das mal so sagen darf.
Was sagt denn dein Cholesterinwert dazu? *neugierigbin*
Gruß Marion -
am 07.07.2024 19:43:26 | IP (Hash): 491454115
Ich will schon genießen, wenn ich auf so viele Lebensmittel verzichte.
Allerdings sind die aktuellen Ausgaben für Lebensmittel exorbitant hoch (für meinen Geldbeutel).
Tja, und beim Fleischkonsum bin ich hin und hergerissen.
Cholesterin? Keine Ahnung. Mein Hausarzt hat zumindest bisher keinen Alarm geschlagen.
Ich nehme ja quasi keinerlei Sättigungsbeilagen zu mir.
Zudem benötige ich ausreichend Energie.
Ich könnte anstelle von Fleisch (noch) mehr Nüsse essen.
Mehr Olivenöl ist kaum drin. Da kommt genügend in den Quark.
Meine Schokolade ( https://cluizel.com/fr/produit/tablette-noir-infini-99-2 ) hat zwar kaum Zucker (0,8%) und dafür jede Menge Ballaststoffe, aber einen sehr hohen Anteil gesättigter Fettsäuren. So sehe ich dort also keinen Hebel.
Sonst wüsste ich nicht, wie ich auf 3.200 kcal am Tag kommen sollte.
3.200 kcal, so lese ich die Empfehlung diverser Quellen.
Apropos Quark: ich werde wahrscheinlich von 20% auf Magerstufe wechseln.
Hintergrund ist der wesentlich geringere Anteil (in g) an gesättigten Fettsäuren.
Wermutstropfen ist dabei aber der wesentlich geringere Anteil an Proteinen (12 g vs. 27 g pro 100 g).
Ich habe errechnet, dass täglich vier Quark á 250 g mit je 1 EL Olivenöl plus 500 ml Buttermilch ideal für mich sind.
Bei den Beeren muss ich angeblich ebenfalls etwas mutiger werden (6 bis 8 g KH pro 100 g).
Das würde aber bedeuten, dass ich in der Tagesbilanz auf 100 g KH täglich kommen würde.
Das klingt für mich zu viel.
Fleisch und Fisch haben dagegen pro 100 g höchstens 1 g KH oder gar keine.
Defizite habe ich offenbar bei den Ballaststoffen. Vollkornprodukte lehne ich aber rigoros ab (Brot, Nudeln etc.).
Ich überlege gerade, ob ich hier einkaufen soll: https://www.sunday.de/ballaststoffe/
Ich versuche also nach wie zuvor zu optimieren.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024 -
am 07.07.2024 20:12:45 | IP (Hash): 1895644462
Hallo,
das deine Ausgaben bei der Ernährung höher ist, als "normal" ist klar. 3200 Kcal zu erreichen, stelle ich mir schwer vor, wenn man keine KH ißt. Ich esse auch keine und komme meistens nicht höher als um die 800 Kcal.
Ich hatte übrigens den Tipp von der Ernährungsberatung bekommen, Leinöl in den Quark zu geben, statt Olivenöl.
Ballaststoffe sind bei mir auch oft ein Problem, deshalb gibt es manchmal Linsen in den Salat. Leinsamen geschrotet kommt in Joghurt mit Obst. Daran tüftel ich auch noch.
Durch die Linsen im Salat habe ich heute etwas über 30g Ballaststoffe erreicht. So hoch ist allerdings selten. Ich bin schon froh, denn ich 20 erreiche.
Bei 2 Portionen pro Tag mit ca. 50 KH nicht so einfach.
Gruß Marion -
am 08.07.2024 13:53:13 | IP (Hash): 491454115
Marion48 schrieb:
Daran tüftel ich auch noch.
"Tüfteln" ist die richtige Vokabel.
Hatte am WE eine App meiner Krankenkasse genutzt. Dort wurden etwa 3.200 kcal als Tageswert empfohlen. Leider stimmen die Nährwertangaben zahlreicher Lebensmittel nicht mit den Angaben der Hersteller bzw. der von USDA überein. Teilweise liegen die Abweichungen um 50% höher. Wenn ich den Verbrauch adäquat nach unten reguliere, stimmen die Proteinwerte nicht mehr.
Schaffe ich die 3.200 kcal ungefähr wird über zu viel Salz und ungesättigten Fettsäuren und viel zu wenig Obst und Vollkorn gemeckert.
Zudem irritiert mich, dass ein "normaler" (gesunder) Mensch (mit meiner Körpergröße und aktuellem Gewicht) angeblich mehr als 1 kg (bzw. 1 Liter) Milchprodukte pro Tag verputzen soll. Das kann m.E. nicht stimmen.
Eine andere Quelle behauptet, mir würden 1.790 kcal am Tag ausreichen.
Ich pfeif jetzt auf Apps & Co. und mache weiterhin meine eigenes "Ding" ... bin folglich auch am Tüfteln ... :-)
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/20241 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.07.2024 14:09:12 | IP (Hash): 1199626910
Da ich nicht fettleibig bin, halte ich mich an die von meinem Diabetologen schon vor einiger Zeit empfohlenen Menge von 2.400 kcal pro Tag. Diese Menge ist aufgrund meiner persönlichen Daten ermittelt worden. Allerdings bleibe ich meistens noch unter dieser genannten Menge und halte somit auch mein Idealgewicht. Daher benötige ich auch keine Empfehlungen und Ratschläge von den hier selbsternannten Experten.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten. -
am 09.07.2024 12:11:49 | IP (Hash): 1639807935
Zuckermann schrieb:
Daher benötige ich auch keine Empfehlungen und Ratschläge von den hier selbsternannten Experten.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Es ist schön, dass du offensichtlich mit deinem Arzt Glück gehabt hast. Freut mich. Nicht jeder hat so ein Glück.
Du mußt diesen Erfahrungsaustausch nicht lesen, ist keine Pflicht und notwendig für dich auch nicht.
Mir war und ist der Erfahrungsaustausch im Forum durchaus hilfreich, denn meinen Arzt interressiert es eher nicht, was ich und wieviel ich esse. Man muß sein Hirn ja nicht ausschalten, wenn man hier liest. *g*
Ohne das Forum hätte ich in den 27 Monaten, in denen ich betroffen bin, sicher noch keinen Langzeitblutzucker von 6 (von 12,8) und ich denke auch nicht, dass ich schon 10 Kg bis heute abgenommen hätte.
Danke an alle, die hier schreiben und sich nicht negativ beeinflussen lassen.
Gruß Marion6 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.07.2024 20:38:59 | IP (Hash): 1199626910
Marion48 schrieb:
Zuckermann schrieb:
Daher benötige ich auch keine Empfehlungen und Ratschläge von den hier selbsternannten Experten.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Es ist schön, dass du offensichtlich mit deinem Arzt Glück gehabt hast. Freut mich. Nicht jeder hat so ein Glück.
Du mußt diesen Erfahrungsaustausch nicht lesen, ist keine Pflicht und notwendig für dich auch nicht.
Mir war und ist der Erfahrungsaustausch im Forum durchaus hilfreich, denn meinen Arzt interressiert es eher nicht, was ich und wieviel ich esse. Man muß sein Hirn ja nicht ausschalten, wenn man hier liest. *g*
Ohne das Forum hätte ich in den 27 Monaten, in denen ich betroffen bin, sicher noch keinen Langzeitblutzucker von 6 (von 12,8) und ich denke auch nicht, dass ich schon 10 Kg bis heute abgenommen hätte.
Danke an alle, die hier schreiben und sich nicht negativ beeinflussen lassen.
Gruß Marion
Ich lese den von dir genannten Erfahrungsaustausch auch nicht! Du brauchst von mir also auch nichts zu zu lesen. Aber es lesen hier sehr viele - auch "neue" - die den geschriebenen Quatsch dann womöglich glauben. Also glaube den vielen Quatsch und bleib gesund.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten. -
am 09.07.2024 21:08:03 | IP (Hash): 750238548
Ich habe tatsächlich starke Bedenken, dass deine Ernährungsart so gesund ist. Mir geht es hier nicht um den Verzicht von KH. Sondern um das drum herum. Die unfassbar großen Mengen Quark und Fleisch täglich können so nicht gesund sein. Stichwort: Entzündungen, Säure-Basen-Ungleichgewicht, Gicht, Vitaminmängel, etc.
Was mir so auffällt, was ist mit Gemüse: Zucchini, Blumenkohl, Brokkoli, Wirsing, Kohl, Auberginen, ...
Was ist mit ballaststoffreichen Lebensmittel: Linsen, Bohnen, ...
Auch Obst sollte nicht nur Erdbeeren sein, wegen der Vitamine. Klar, haben andere Obstsorten mehr Kohlenhydrate, da sollte man dann ggf. weniger essen, aber komplett über Monate vom Speiseplan streichen, ist nicht sinnvoll.
Du hast deine Ernährung verständlicherweise stark nach dem Diabetes ausgerichtet. Respekt, was du da geleistet hast. Aber ich denke, du bräuchest dringend auch eine professionellen Ansprechpartner, der dich im Bezug auf Nährstoffe und Vitamine in deiner Ernährung berät. Und auch um den richtigen kcal-Bedarf von dir zu ermitteln. 3200kcal kommen mir sehr sehr viel vor, aber andererseits berichtest du, dass du dein Gewicht hälst. Würdest du denn mit weniger kcal abnehmen?
Vielleicht gibt es bei dir in der Gegend eine gute Ernährungsberatung, die sich mit LowCarb auskennt. Bei Diabetes zahlt i.d.R. die Krankenkasse einen Großteil der Kosten, leider gibt es meist noch eine Eigenbeteiligung, je nach Krankenkasse.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.07.2024 07:19:02 | IP (Hash): 1524968519
@July95
Deine Bedenken teile ich.
Leider gibt es keine verlässlichen Zahlen.
Die über 3.000 kcal am Tag werden wohl stimmen. Zwei Tage nicht daran gehalten und schon sagt die Waage 81 kg. Zuvor Anstieg von 83 auf über 84 kg.
Ich schlafe wenig, bewege mich mittlerweile deutlich mehr als früher, bin Raucher, was kcal kostet.
Mir ist bewusst, dass man sich auf Messergebnisse einer 0/8/15 Waage nicht 100% verlassen kann.
5 kg verteilen sich am Körper recht gut, so dass man beispielsweise beim Thema Kleidergröße je nach Körpergröße (188 bis 189 cm) erst ab zehn bis zwanzig Kilogramm Auswirkungen verspürt.
Wieviel KH vertrage ich im Verhältnis zu Fett (inkl. gesättigten Fettsäuren), Eiweiß und kcal?
Ich kämpfe jeden Tag.
Arzt, Blutbild, Gewicht, Fitness sprechen aber bisher – nach über 18 Monaten - eine positive Sprache.
Meine Posts verstehe ich persönlich als Dokumentation verbunden mit der Bitte um Kommentierung.
Eine kleine Botschaft konnte ich mich mir jedoch nicht verkneifen:
Esst weniger KH-haltige Lebensmittel, wie Brot, Nudeln, Pizza oder Süßigkeiten inkl. Honig oder Marmelade.
Alles was ich schreibe bezieht sich ausschließlich auf DM Typ 2, prä oder vor LADA.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
Bearbeitet von User am 11.07.2024 07:24:01. Grund: EDIT -
am 11.07.2024 17:10:57 | IP (Hash): 1043406220
Buttermilch_14 schrieb:
Die über 3.000 kcal am Tag werden wohl stimmen. Zwei Tage nicht daran gehalten und schon sagt die Waage 81 kg. Zuvor Anstieg von 83 auf über 84 kg.
Nahezu alle verfügbaren Quellen sagen ja ziemlich einstimmig das man für 1kg Körpergewicht abnehmen ca. 7000 kcal reduzieren muss. Und der Effekt erst nach einigen Tagen, vielleicht 1 Woche, erkennbar sein wird.
Bei mir funktioniert das mit den 7000 kcal auch nicht, ich würde damit vermutlich eher 5 Kilo abnehmen.
Und bei mir dauert das auch keine Woche um den Effekt festzustellen, das ist binnen 2 oder 3 Tage sichtbar wenn ich 3 Tage hintereinander auch nur mal 500 oder 700 kcal zu wenig esse und das ist auch keine Wasserhaushaltsschwankung sondern realer Gewichtsverlust und erst umkehrbar wenn ich entsprechend mehr esse.
Ticken wir anders als die "Norm" oder ist das Quatsch mit den 7000 kcal oder haben wir einen Denkfehler?
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am 12.07.2024 02:03:12 | IP (Hash): 1524968519
Den Fokus habe ich bisher kaum auf kcal gelegt.
Kcal gerieten erst ins Zentrum, weil ich extrem abnehme.
Ich orientier(t)e mich an KH.
Ich habe jedoch überhaupt keine Ahnung, wieviel KH mein Körper verträgt.
Bei einer Portion Buttermilch und fünf Quark liege ich bereits bei etwa 70 KH.
Meine selbst gesetzte Grenze liegt bei 80 KH.
Wahrscheinlich ist diese Grenze (für mich) zu niedrig.
Ich esse 20% Quark, bei Magerstufe wäre der Wert 5 g KH höher.
Da bleibt nicht mehr viel für die GesaMTSumme (80 g KH)
Deshalb habe ich den Umsatz von Quark reduziert (ein bis zwei Portionen á 250 g pro Tag statt vier bis fünf).
Zu Gunsten von Beeren (125 bis 500 g pro Tag).
Der Fruchtzucker liegt hier bei 10 bis 30 g KH.
Gemüse kommt in meinem "Ernährungsplan" zu kurz. Wobei ich Rohkost (Salat, Radieschen, Zwiebeln, frische Kräuter) nicht einrechne.
Ich fürchte aber, dass mein Langzeitzuckerwert in den letzten Monaten in den kritischen Bereich gestiegen ist.
Messung frühestens nächste Woche möglich, da mein Arzt noch wohlverdienten Urlaub hat.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024 -
am 12.07.2024 03:10:27 | IP (Hash): 1524968519
- gelöscht -
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
Bearbeitet von User am 08.08.2024 07:09:41. Grund: Sinnloser Post. -
am 07.08.2024 19:48:36 | IP (Hash): 314730014
Wieder mal ein Update.
Gewicht bleibt unter großer Anstrengung stabil, aber eine Gewichtszunahme kriege ich nicht hin.
Hatte die letzten Wochen öfter geschludert. Ich saß zu oft im Biergarten. Ganz schlecht für die KH-Bilanz.
Neues Problem: Salz. In meinem Fall viel zu viel. 10 bis 20 g am Tag.
Bestimmte Produkte habe ich jetzt von meiner Lebensmittelliste gestrichen: Matjes, Makrele. Lachs, dem ich seit Jahren eh überdrüssig bin, hat m.E. mit 2 bis 4 g Salz pro 100 g auch zu viel. Folglich habe ich auch den Schweinebraten (Supermarkt) mit ähnlich hohem Salzgehalt eliminiert. Das neu entdeckte Ayran ist gleich wieder rausgeflogen. Ebenfalls viel zu salzhaltig.
Folge: Fisch nur noch Thunfisch oder TK Fisch (100%) wie Zander oder Steinbeißer.
Fleisch nur noch unbehandelt, vorzugsweise helles Fleisch, folglich also Schwein.
Beim Langzeitzucker liegen aktuell keine Daten vor. Ich fürchte durch Schluderei und dem Verzehr von mehr Nahrung (= mehr KH) um den Gewichtsverlust auszubremsen eine deutliche Erhöhung des HbA1c.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
Bearbeitet von User am 08.08.2024 07:08:39. Grund: Korrektur; "Fett" durch "Salz" ersetzt. -
am 11.08.2024 09:50:17 | IP (Hash): 314730014
Ich möchte doch nochmal kurz Stellung zu euren Anmerkungen vor allem ab Seite 10 beziehen.
Die über 3.000 kcal täglich sind Angaben meiner KK.
Es ist nahezu unmöglich diesen Wert bei KH-reduzierten Essgewohnheiten zu erreichen.
Bei 1.500 bis 1.800 kcal am Tag hatte ich seit Beginn meiner Ernährungsumstellung keine spürbaren Probleme mit Ausnahme des auffälligen Gewichtsverlustes.
Mir war – wie oben bereits geschildert – in den letzten Tagen aufgefallen, dass ich zu salzhaltig gegessen hatte. An dieser Schraube habe ich gedreht. Zuletzt lag Salz i.d.R. bei 3,5 bis 5 g am Tag. Da ich noch eine Portion Matjes habe (allein der hat 9 g Salz), wird es sicher ab und an Ausnahmetage geben.
Das zugeführte Fett empfand ich nicht belastend, aber die Tageswerte zwischen 120 und 180 g erschienen mir zu hoch. Auch das habe ich reguliert auf unter 100 g am Tag, bei einem Verhältnis von etwa 3 zu 1 bezüglich ungesättigter und gesättigter Fettsäuren.
Mit den Ballaststoffen hatte ich mich bisher nicht detailliert befasst. Die empfohlene Mindestmenge von 30 g am Tag könnte ich ggf. erreichen. Uns Diabetikern werden ja sogar 50 bis 60 g Ballaststoffe empfohlen. Da ich mich nach aktuellem Kenntnisstand in Remission befinde und keine therapeutischen Maßnahmen (Medikamente) anwende, orientiere ich mich aber zunächst an den 30 (bis 40) g.
Weiße Bohnen haben mit den höchsten Wert an Ballastsoffen. Doch damit kann man mich jagen, Hülsenfrüchte mag ich grundsätzlich nicht so sehr. Etwa einmal im Monat gibt es Erbsen. Dennoch glaube ich, dass ich mit anderen Lebensmittel einen recht guten Ausgleich gefunden habe. Eine Scheibe der von mir mehrmals angesprochenen Saaten Crisp Lower Carb 85% liefert 3,5 g Ballaststoffe bei 11 g Gesamtgewicht. Dazu kommen Beeren, diverse Kerne und Nüsse. Auch Fleisch und andere Lebensmittel liefern Ballaststoffe.
Trotzdem werde ich mich in den kommenden Tagen/Wochen mit diesem Thema näher befassen.
Insgesamt glaube ich schon, dass ich mich einigermaßen ausgewogen ernähre.
Fakt ist, auf alle Fälle besser, als vor der Umstellung.
Test HbA1c steht in den nächsten Wochen an.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024 -
am 27.08.2024 13:16:10 | IP (Hash): 314730014
Update:
Langzeitzucker brandaktuell bei 5,3.
Gewisse negative Umstände haben das (dennoch gute) Ergebnis beeinflusst.
Fast alle Überlegungen der letzten Wochen/Beiträge gehören relativiert.
Die angeblich zu wenigen kcal lasse ich nicht mehr gelten.
Alle Versuche, die kcal künstlich zu erhöhen, waren destruktiv.
Auch beim Thema Salz soll ich mich lt. Hausarzt nicht verunsichern lassen.
Die Vorteile bei z.B. Matjes überwiegen die Nachteile des hohen Salzgehalts.
Zudem nehme ich genügend Flüssigkeit zu mir (Wasser).
Der Cholesterin-Wert ist noch okay, muss aber beobachtet werden.
Ich esse seit etwa zwei Wochen wesentlich mehr Gemüse als zuvor.
Mir schmeckt jetzt sogar Broccoli.
Wenn ich ihn frisch mache, wird er mir zu wässrig.
Das beste Produkt (für mich) ist TK-Bio-Broccoli von REWE (300 g).
Nur als ein Beispiel von vielen.
Als Ergänzungsmittel nehme ich nun etwa einen EL Buchweizen zum Speisequark.
Das Gewicht ist aktuell stabil (82-84 kg).Mein BMI liegt bei 23-23,5.
Angeblich Normalgewicht. In Wahrheit bin ich sehr schlank.
Ein bleibender Schaden ist nun endgültig definiert:
Langjähriges Übergewicht, Diabetes (T2), sicher aber auch regelmäßig hoher Nikotinkonsum haben meine Gefäße zerstört.
Das Tragen von Kompressionsstrümpfen ist leider zwingend erforderlich.
Es gab kurzeitig selbst "diagnostizierte" Entwarnung.
Aber das war definitiv eine Fehldiagnose!
Die Beine und Füße sind verfärbt, es bilden sich ständig Risse und Krusten.
Die Gefahr offener Wunden, die wenn überhaupt nur schwer zuheilen, ist groß.
Erschwerend kommt aufgrund meiner Ichthyose die stets trockene, schuppende Haut als Gefahrenherd hinzu.
Insgesamt bin ich mit meiner Ernährungsumstellung weiterhin (sehr) zufrieden.
Im Großen und Ganzen sind Plan und Strategie klar.
Es geht eher um Details.
Um Tüfteln.
Das strengt an, macht aber auch durchaus Spaß.
Zumindest solange sich Erfolge zeigen.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2024 -
am 29.08.2024 12:49:52 | IP (Hash): 346224071
Hallo Buttermilch,
Das klingt insgesamt eher durchwachsen.
Besonders das Problem mit deinen Beinen /Haut macht Sorgen.
Warst du bei einem Gefäßspezialisten?
Man muss sehr aufpassen, sich keine Wunden zuzuziehen.
Z.b. immer Schuhe tragen, damit man sich nicht unbemerkt an der Fussohle verletzt ( meinem Großvater hat das in den 80er Jahren seinen Fuß gekostet )
Dein HbA1C ist nun sehr niedrig, das ist positiv.
Mehr Gemüse ist auch positiv. Im Gegensatz zu dir kann ich viele TK Gemüse nicht runter bringen, das ist manchmal für mich unpraktisch.
Weniger tierische Produkte ist gesünder.
Gewichtszunahme ist bei wenig KH für mich leider nicht schwierig, ich liebe Nüsse und lowcarb Schokolade - so hat jeder seine "Probleme".
Alles Gute! -
am 29.08.2024 16:44:12 | IP (Hash): 794572932
Hallo Buttermilch,
ich hätte evtl. einen Tipp für Dich, wie Du wässriges Gemüse ganz einfach umgehen kannst und noch dazu mehr Geschmack und Vitamine enthalten bleiben.
Kauf Dir einfach einen Dämpfeinsatz für Kochtöpfe, die sind in der Größe auch anpassbar, so dass Du den in verschieden großen Kochtöpfen nutzen kannst. Gibt es beim großen A für schlappe €10.
Liebe Grüße,
CoCo
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am 29.08.2024 18:14:07 | IP (Hash): 437835268
CoCoHatFragen schrieb:
Kauf Dir einfach einen Dämpfeinsatz für Kochtöpfe, die sind in der Größe auch anpassbar, so dass Du den in verschieden großen Kochtöpfen nutzen kannst.
Oder kauf dir einen Braun Dampfgarer, gibt es oft neu/neuwertig über Kleinanzeigen für kleines Geld.
Gemüse, Kartoffeln in den Korb legen, vorher unten Wasser einfüllen, 20 Min. anstellen und man bekommt wunderbares Gemüse und muß nicht mal dabei stehen bleiben.
LG -
am 29.08.2024 18:29:12 | IP (Hash): 1536009125
All das ist überflüssig...einfach nur ca. 1/2 bis max 1 cm Wasser in den Topf, Gemüse oder Kartoffeln reingeben und so schonend garen. Spart Wasser, spart Energie, erhält die Vitamine, Mineralstoffe und den Geschmack...2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.10.2024 16:44:22 | IP (Hash): 314730014
- Update -
Aktuell sieht es ernährungstechnisch gut aus.
Einiges scheint zumindest derzeit routiniert.
Das Gewicht bleibt seit Wochen stabil (83 bis 84 kg bei 189 cm).
Etwa dreimal wöchentlich gibt es eine große Portion Fleisch (ca. 300 bis 500 g).
Ein Tag pro Woche bleibt (weitgehend) fleisch- und fischfrei.
Mehrmals wöchentlich mache ich mir eine Thunfischpfanne.
Ebenso – meist separat als Zwischenmahlzeit – Gemüse (gedünstet oder gebraten ggf. mit zwei Spiegeleiern) oder Salat.
Zum Frühstück gibt es i.d.R. – zeitlich gestaffelt – zwei Scheiben Saaten Crisp, überwiegend mit je einer Scheibe Emmentaler sowie ein bis zwei Quark (20%). Nur bei einer Portion Quark wird mit Olivenöl veredelt. Nach Lust und Laune kommen Gurken, Paprika, Radieschen, Zwiebel etc. sowie Buchweizen hinzu. Auf die Zugabe von Salz verzichte ich. Ganz selten verwende ich beim Frühstück Beeren.
An zwei Tagen der Woche belege ich die Saaten Crisp mit 100 g Schweinebraten, der m.E. eine bessere Nährwertbilanz aufzeigt als Käse. Kürzlich ist mir aufgefallen, dass 50 g am Tag als Belag ausreichen. Werde ich ab morgen umsetzen (denn morgen ist "Schweinebratentag").
Die 500 ml Buttermilch bleiben nach wie vor obligatorisch.
Ebenso eine Handvoll Walnusskerne sowie 1 EL Kürbiskerne.
So komme ich auf ca. 1.000 bis 1.200 kcal und grob gerechnet 100 g Protein, 70 g Fett und deutlich unter 50 g KH. Ich denke, das ist eine gute Basis für den Tag.
Am Rest des Tages werden kaum KH eingenommen. Ausnahmen sind Beeren (etwa 10 bis 15 g). Gemüse & Co. rechne ich nicht ein.
Somit überschreite ich seit Wochen nur selten 60 g KH am Tag. Im August lagen die Werte überwiegend bei 80 bis 90 g KH.
Aufgrund der guten Bilanz gönne ich mir fast täglich 25 bis 35 g dunkle Schokolade. Neben der sehr kostenintensiven 99% Variante aus Paris habe ich aufgrund des Wochenangebots bei Aldi (Nord) auch die Edel Bitter 90% von Moser Roth probiert. In jeder Packung stecken fünf Tafeln á 25 g. Eine Tafel hat etwa 16 g Fett, aber nur 4 g KH, davon 2 g Zucker. Das ist vertretbar. Geschmack und Qualität erscheinen mir sehr ordentlich.
Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass wir (jedenfalls viele) DM Typ 2 erfolgreich bekämpfen bzw. eindämmen können – auch ohne Medikamente.
Meine aufgrund von Übergewicht und Diabetes erlittenen (bekannten) Folgeschäden bleiben allerdings leider dauerhaftes Tagesthema. Aber das ist eine andere Geschichte.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2024 -
am 04.11.2024 10:14:26 | IP (Hash): 444784876
Huhu,
ich mal wieder.
Das Thema Ernährung finde ich weiterhin sehr anstrengend. Bleibt aber spannend und (aus meiner Sicht) interessant. Aber so wie ich mich ernähre, leider auch recht teuer. Die Inflation tut ein übriges.
Die teure Schokolade aus Paris (€ 6,45 für 70 g) bestelle ich zwar noch regelmäßig (99% Cacao, 0,8 g Zucker pro 100 g), aber ich habe mich nun für eine Schokolade vom "Moser Roth" von Aldi (meines Wissens nur Aldi Nord) entschieden. 90% Kakao. Eine Packung hat fünf Tafeln á 25 g (€ 1,49).
https://www.aldi-nord.de/produkt/edel-bitter-chocolade-85-90-1026462-0-0.article.html#/sortiment/aldi-eigenmarken/moser-roth
Man Hausarzt hat mir gesagt, dass täglich 35 g (!) Schokolade, nur dunkle natürlich, durchaus gesund sei. War mir neu. Der Verzehr dieser bei diesen beiden Typen der Schokolade hat - zumindest bisher - zahlreiche positive Effekte. Immerhin ist es eine Süßigkeit. Die KH liegen deutlich unter 10 g (bei 25 bzw. 35 g bei der teuren französischen Schokolade). Dafür bekomme ich aber 200 bis 400 kcal und ein wenig Protein. Die Schokolade eignet sich für Frühstück oder als Snack zwischendurch.
Da ich meine KH täglichen einigermaßen gut abschätze (weniger penibel als früher), bleibe ich meistens deutlich unter 80 KH am Tag. Allerdings nehme ich täglich mindestens 100 g Fett auf, was mir nicht ganz so gut gefällt. Gewichtstechnisch hat das Ganze bisher keine negativen Folgen. Mein Gewicht bleibt stabil, mit Tendenz nach unten! Auch hier hilft die Schokolade.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2024
Bearbeitet von User am 04.11.2024 12:54:50. Grund: Zwei Schreibfehler korrigiert. -
am 04.11.2024 15:26:07 | IP (Hash): 1559317494
Buttermilch_14 schrieb:
Allerdings nehme ich täglich mindestens 100 g Fett auf, was mir nicht ganz so gut gefällt. Gewichtstechnisch hat das Ganze bisher keine negativen Folgen.
Hallo Buttermilch,
ich frage mich, warum dir das nicht gefällt. Vermutlich hat sich das Brainwashing "Fett ist böse" bei dir so fest eingegraben, dass du bei Fett ein schlechtes Gewissen kriegst - das brauchst du wirklich nicht.
Schön, dass auch alles andere gut bei dir läuft. Mach weiter so. 😊
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 04.11.2024 15:27:08. Grund: BBCode -
am 30.01.2025 16:58:30 | IP (Hash): 2010868851
Update:
Bin erleichtert. HbA1c blieb stabil bei 5,4.
Gewicht leicht schwankend, aber insgesamt ebenso stabil.
Ich hatte seit Sommer '24 einige Varianzen in der Ernährung und war mir nicht sicher, welche Auswirkungen das hat.
Im Fazit: keine.
Ich fühle mich fast wie ein "Supermann", weil mir Fett nix auszumachen scheint.
Bez. DM2 und Gewicht zumindest.
Hatte vor drei Wochen zweijähriges "Jubiläum" der Ernährungsumstellung.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/20241 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 30.01.2025 17:37:43 | IP (Hash): 1718229330
Glückwunsch und Daumendrück für weiter so gutes Gelingen :)
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 07.02.2025 18:11:49 | IP (Hash): 2010868851
Ähm. Tipp (ggf.).
Ich will nur berichten.
Seit Montag letzter Woche esse ich täglich Lauch (Poree). Ein- bis zweimal am Tag.
Einmal mit magerem Speck.
Zweimal mit Ei oder Emmentaler.
Sonst pur.
Pfeffer und Salz, ggf. frische Petersilie, die ich zufällig hatte.,
Sättigt! Erstaunlich gut.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2024 -
am 07.02.2025 20:16:25 | IP (Hash): 64831465
Hallo Buttermilch,
ich sage mal danke für deine Tipps.
Für mich ist es inspirierend zu lesen, wie du deine Ernährung gestaltest. Einiges mache ich ja ähnlich oder gleich, bin aber noch ganz am Anfang (5. Woche) meiner Umstellung und noch auf der Suche nach dem richtigen Weg, der für mich passt.
Ich esse auch gern Lauch, Blumenkohl, Brokkoli und Rosenkohl. Aber ich kann mit gedämpftem/gegarten Gemüse nichts anfangen, ich brate immer alles recht intensiv an, liebe die Röstaromen. Brokkoli mache ich z. B. in einer Pfanne mit anfangs wenig Wasser drin zum weich werden (aber bissfest sollte er noch sein) und wenn das verdampft ist, wird er angebraten in 1 EL Rapskernöl. Lecker! Wenn du also das wässrige nicht so magst, dann probiere doch mal das Anbraten aus. Geht übrigens mit jedem Gemüse (Möhren, Zuccini, Kürbis usw.)
Heute mittag hatte ich eine 200 g Portion frischen Lachs mit grünen Bohnen, die ich wie eine Pilzpfanne anbrate (also mit Zwiebeln und Petersilie dran). Hat phantastisch geschmeckt.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.02.2025 15:38:07 | IP (Hash): 80783133
Hallo liebe Foris, hallo Buttermilch,
ich habe jetzt alles gelesen hier in diesem Thread. Bin echt geflasht, wie du, lieber @ Buttermilch in so kurzer Zeit so viel erreicht hast! Und mit welcher Konsequenz beim KH-Sparen du deinen Hba1C runter bekommen hast! Ein kleines bisschen schien es mir jedoch, als wärst du zum Teil ein wenig in eine Orthorexie gerutscht. Ich verstehe aber auch, dass du deinen tollen Erfolg nie wieder gefährden möchtest.
Folgende Ideen hatte ich noch beim Lesen, um evtl. mehr Abwechslung reinzubringen:
- Vlt mal ein Low Carb Brot selber backen und geviertelt einfrieren? Mein Lc Brot hat nur etwa 4 g KH pro Scheibe. Und du hättest viel mehr Ballaststoffe gegessen. (Flohsamenschalen, Mandeln wären da drin.). Diese könntest du natürlich auch so essen, falls du gar kein Brot jemals wieder essen möchtest.
- Mal Algenöl mit viel Omega3 dazu nehmen? Gegen Entzündungen im Körper sehr wichtig! Gerade auch wegen deiner Hautprobleme an den Beinen
- mehr grünes Gemüse täglich essen: Vlt. Spinat
- ein super gesundes Lebensmittel wäre auch Hanfsaat mit extrem viel Eiweiß und wenig KH
Liebe Grüße, Katrin
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.02.2025 12:24:55 | IP (Hash): 2010868851
@Suki,
Dankeschön!
Ich brate mein Gemüse meistens auch.
@Katrin62,
ebenfalls Dankeschön!
Algenöl? Habe ich noch nie gehört. Das probiere ich auf alle Fälle aus!
Zur Orthorexie:
Das Problem bei mir ist meine Maßlosigkeit. Esse ich anfangs nur eine Kartoffel, werden es im Laufe der Zeit sechs. Ich kenne das von mir aus der Vergangenheit. Und irgendwann kommt der Punkt der Frustration und ich lasse mich endgültig gehen (Jo-Jo-Effekt).
Update: Algenöl = Nahrungsergänzungsmittel: Die Fachwelt meint, Ergänzungsmittel seien unnötig. Das it ehrlich gesagt auch meine Meinung. Ich dachte es Öl, dass ich über den Salat gieße. Ich nehme nur Vitamin D, weil hier nachweislich einen Mangel habe. Nichts für ungut!
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2025
Bearbeitet von User am 05.03.2025 12:18:31. Grund: Update + Signatur -
am 02.03.2025 09:27:10 | IP (Hash): 80783133
Hallo Buttermilch, gerade auch, weil dein Repertoire an Lebensmitteln doch etwas eingeschränkt ist, wäre es vielleicht gut, antientzündliche Öle als Baustoff für die Haut und alle lebenswichtigen Gewebe mit zu integrieren.
Vielleicht magst du mal die KI oder YouTube befragen zur Wichtigkeit der verschiedenen gesunden Fette?
Oder guck eventuell mal nach Dr. Anne Flecks Buch: „
„Ran an das Fett“ . Oder guck mal auf YouTube die Ernährungsdocs an.
Mein Mann (Arzt) berichtete von schwer dementen Pflegefällen, bei denen unter einer dann zugeführten ausbalancierten Sondennahrung plötzlich alle zuvor langwierig bestandenen Hautprobleme abheilten.
Ich bin seit einem Jahr bei einer ganzheitlich arbeitenden Schmerztherapeutin, da ich seit vielen Jahren eine entzündete Blase habe und sehr unter Schmerzen leide. Sie verordnete mir einige Nahrungsergänzungsmittel. Selen, Vitamin E, B- Spritzen, Vitamin C, Zink usw.
Mein Schmerzlevel hat sich dadurch halbiert, ich habe wieder mehr Lebensqualität.
Es ist natürlich deine Entscheidung, aber aufgrund deiner Probleme an den Beinen könnte es hilfreich sein für eine Heilung.
Liebe Grüße, Katrin
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.05.2025 01:34:56 | IP (Hash): 444784915
Huhu.
Mein Update ist durchwachsen.
Letzter Blutwert (HbA1c) = 5,6.
Eigentlich ist der Anstieg von 5,4 auf 5,6 nicht plausibel.
Mein Grenzwert an täglichen KH habe ich so etwa seit Februar von 80 g auf 50 g reduziert. Real liegt der Spitzenwert bei 55 g am Tag.
Mein Hausarzt gab allerdings Entwarnung.
Aus seiner Sicht ist alles bis 6,0 okay.
Meine Ernährung behalte ich bei und ich habe damit absolut keine Probleme. Auch nicht mental.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2025 -
am 20.05.2025 13:04:24 | IP (Hash): 220529569
Buttermilch_14 schrieb:
Eigentlich ist der Anstieg von 5,4 auf 5,6 nicht plausibel.
Das ist innerhalb der normalen Schwankungsbreite bei der HbA1c-Ermittlung...
_______________________________________________________
juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
Bearbeitet von User am 20.05.2025 13:05:21. Grund: Korrektur -
am 18.06.2025 02:25:11 | IP (Hash): 1880813913
HeikeOV schrieb:
Das ist innerhalb der normalen Schwankungsbreite bei der HbA1c-Ermittlung...
Guten Morgen!
Leider war der Wert nicht in normaler Schwankungsbreite begründet.
Kurz nach meinem letzten Post stieg der Wert sogar auf 5,9.
Bezüglich KH völlig unschlüssig, da ich seit Anfang 2025 täglich etwa 20 g KH weniger zu mir nahm.
Hintergrund war eine schwere Erkrankung einhergehend mit extrem starkem Gewichtsverlust innerhalb weniger Tage. Ich nehme an, dass deshalb das Verhältnis zwischen absolutem Blutzucker und Gewicht gestört war.
Mittlerweile liegt der Wert bei 5,5. Es wird eine Weile dauern, bis sich das alles normalisiert, weil ich direkt danach krankheitsbedingt mehrere Wochen gegen die selbst aufgestellten Regeln verstieß bzw. verstoßen musste.
Es gibt eben noch ein Leben neben Diabetes.
Trotzdem in meinem Fall kein Grund, sich wegen Remission Sorgen zu machen.
-
am 03.08.2025 14:23:48 | IP (Hash): 801015240
Mein aktuellster Messwert des Blutzuckers liegt bei 4,8.
Ich verstehe die Schwankungen nicht.
Anfang des Jahres lag er bei 5,4. Das hatte sich scheinbar eingependelt, denn die Werte ab Ende 2023 waren exakt gleich.
Weil mir täglich 60 g Milchzucker (2 x 250 g Speisequark 20% plus 500 ml Buttermilch) irgendwie zu viel erschienen, aß ich ab Januar nur noch eine Portion Quark pro Tag. Als Tageswert übertraf ich in der Summe 60 g Kohlenhydrate kaum (ohne Rohkost und Gemüse).
Statt wie erwartet niedriger, lag der Zuckerspiegel Ende März bei 5,6.
Kurz darauf trat eine schwerwiegende gesundheitliche Komplikation auf. Ich nahm in zwei Wochen 7 kg ab, davon 4 kg innerhalb weniger als 48 Stunden. Danach folgten Krankenhausaufenthalte inklusive einer heftigen OP. Ich hatte Glück im Unglück. Die Bakterien unter der Entzündung waren bereits abgestorben und nicht bösartig. Krankheit ist damit aber leider nicht ausgelöscht. Verzeiht mir bitte, wenn ich nicht Alles offenlege. Es ist aber kein Krebs.
Mein Wasserhaushalt im Körper ist nicht überragend, aber noch okay (55%). Trotzdem etwas irritierend, weil ich i.d.R. 4 Liter Flüssigkeit zu mir nehme.
Den danach gemessenen Blutzucker von 5,9 führe ich auf den Gewichtsverlust zurück. Zwei Wochen später lag er bei 5,5. Obwohl ich meine Ernährung wochenlang den Krankenhausbedingungen anpassen musste. Die ersten Tage lag ich in einem Krankenhaus, deren Küche sich meinen Wünschen soweit es möglich war anpasste. Mittags gab es beispielsweise 400 g gebratenen Lachs mit frischem Cayennepfeffer (wahrscheinlich halbierte Paradieskörner)! Im anderen KH, in dem ich operiert wurde und ich wesentlich länger war, gab es schrecklichstes Kantinenessen. In der letzten Woche habe ich auf "kohlenhydratfreie Ernährung" umgestellt. Man hielt sich daran und zählte - wie ich - die Kohlenhydrate von Rohkost oder Gemüse nicht mit. Allerdings kam man da am Tag nicht über 600 kcal!
Beilagen wie Kartoffeln aß ich nicht. Kompensiert wurde das u.a. durch Eiskonfekt. Nicht gerade schlau, aber besser für die Laune.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die ganzen Schmerzmittel, die ich (bis diesen Freitag) schlucken musste, den Blutzucker senken.
Zu meiner Ernährung(sumstellung) bin ich weitgehend zurückgekehrt. Allerdings gewähre ich mir Ausnahmen. Einmal pro Woche ein mit Ei und Tomate belegtes Walnussbrötchen, an manchem Wochenende eine Flasche trockener Rotwein (EDEKA, Le Sentier des Pierres Chateauneuf du Pape (nur AC) für aufgerundet € 20) oder 30 g Milcheis (20 g Zucker / 100 g), allerdings mehrmals pro Woche.
4,8, ist das normal?
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2025 -
am 22.08.2025 18:29:40 | IP (Hash): 444784906
Der aktuelle Blutzuckerwert von 4,8 hat sich bestätigt.
Vermeintlich hat das mein Körper reguliert.
Obwohl ich mehrmals pro Woche von meinen Regeln abweiche.
Mal ein belegtes Brötchen, sogar eine Lasagne oder Kartoffelpuffer sind drin.
Nur zur Info, macht was draus!
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2025 -
am 16.10.2025 15:09:18 | IP (Hash): 444784909
Update:
Seit einigen Wochen gestatte(te) ich mir Ausnahmen.
So gab es mehrmals belegte (dunkle) Brötchen vom Handwerksbäcker, aber auch Laugenbrezeln und einmal gar eine halbe Portion Pommes.
Die Pommes waren wirklich guter Qualität, aber eigentlich hätte ich auf fast alle Ausnahmen verzichten können. Nur ein einziges Mal war die Ausnahme den Umständen entsprechend sinnvoll/ notwendig.
Am vergangenen Montag habe ich mir letztmals eine Ausnahme gestattet. Ich finde aber keinen Grund, die diese Ausnahmen rechtfertigen würden. Da kam kein Aha-Erlebnis auf. Der Genuss hielt sich in Grenzen. Offenbar genügt mir das, was ich für mich als essbar definiert habe. Meiner Ansicht nach ist mein Tisch auch sehr breit aufgestellt.
Andere Produkte sind nun aber wieder freigegeben. Butter (nur) zum Dünsten beispielsweise. Saure Sahne zum Veredeln. Wein nehme ich fast nur noch zum Kochen, wie gestern für die Miesmuscheln.
Tägliche kcal habe ich deutlich erhöht und siehe da, jetzt muss ich plötzlich wieder die Waage im Blick haben.
Die Auswirkungen bez. Diabetes werde ich in knapp drei Wochen per Blutbild in Erfahrung bringen. Die letzte Messung ermittelte einen HbA1c von 4,8, obwohl sich der Wert für mich kaum schlüssig erklären ließ.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2025 -
am 16.10.2025 17:38:26 | IP (Hash): 1051232955
Buttermilch_14 schrieb:
Man hielt sich daran und zählte - wie ich - die Kohlenhydrate von Rohkost oder Gemüse nicht mit. Allerdings kam man da am Tag nicht über 600 kcal!
Deine Werte sind eigentlich logisch. Vorher die entzündliche Erkrankung, die hat dir hohen BZ beschert. Das ist normal und üblich so.
Dann praktisch die Newcastle-Diät, 600 kcal plus ein wenig Rohkost/Gemüse/Salat, und
schwupps ist DiRECT dein BZ-Wert normal-gesund geworden. Und dein Gewicht wieder stabil. 👍
Gratuliere! Ich freue mich sehr für dich. 😄
(auch wenn die Erkrankung und die OP natürlich nicht so dolle waren)
Genieße deine Ausnahmen und achte weiter so gut auf dich.
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DM2 in Remission ohne Medikamente 😎 -
am 31.10.2025 16:06:26 | IP (Hash): 848069442
Gefühlte Wahrheit vs. KI (-Empfehlung):
das dritte Jahr meiner Ernährungsumstellung neigt sich langsam dem Ende zu.
Zeit für mich zu einer privaten Zusammenfassung.
Keine Sorge, das ist nur für mich und wird hier nicht veröffentlicht.
Gleich zu Anfang habe ich eine Formulierung via KI überprüft:
"Ich gelte beim Essen und Trinken als maßlos und wenig diszipliniert. Deshalb habe ich bei meiner Ernährungsumstellung zwischen guten und bösen Lebensmittel unterscheiden."
KI kommentierte u.a. wie folgt:
"Die ursprüngliche Formulierung ist sehr direkt und kann zu Schuldgefühlen führen. Es ist hilfreicher und oft genauer, eine neutralere und konstruktivere Sprache zu wählen, insbesondere wenn es um das eigene Essverhalten und eine Ernährungsumstellung geht."
"1. Neutralere und reflektiertere (so schreibt es KI wortwörtlich) Formulierungen für das Essverhalten:
Statt "maßlos und wenig diszipliniert":
- Mein Verhältnis zu Essen und Trinken war in der Vergangenheit von wenig Struktur und Impulsivität geprägt.
- Früher neigte ich dazu, emotionale Impulse beim Essen schwerer steuern zu können.
- Mein Essverhalten war zuvor eher unkontrolliert, was mich zu einer bewussteren Ernährungsumstellung motiviert hat.
- Ich hatte Schwierigkeiten, konsequente Essgewohnheiten zu etablieren.
- In der Vergangenheit fiel es mir schwer, klare Grenzen beim Essen einzuhalten."
"2. Unterscheidung von Lebensmitteln
Statt "gute und böse Lebensmittel":
Diese Dichotomie wird von Ernährungsexperten oft kritisiert, da sie Schuldgefühle verstärkt. Neutralere Begriffe sind:
- ... habe ich meine Ernährung nach nährstoffreichen und energiedichten Lebensmitteln unterschieden."
...habe ich meine Auswahl in empfohlene und weniger empfohlene (oder zu limitierende) Lebensmittel unterteilt.
... habe ich mich auf vollwertige Lebensmittel konzentriert und den Konsum von stark verarbeiteten Produkten reduziert.
... unterscheide ich zwischen Lebensmitteln, die meine Gesundheitsziele unterstützen, und solchen, die dies weniger tun.
...habe ich meine Ernährung basierend auf ihrer Nährwertdichte und ihrem Einfluss auf den Blutzuckerspiegel angepasst."
So kann man das natürlich auch beschrieben. Meiner Ansicht ist meine direkte Art plakativer. Ob sie Leser motiviert oder eher abschreckt kann ich nicht entscheiden.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2025 -
am 07.11.2025 12:34:08 | IP (Hash): 848069442
Mein aktueller Wert liegt bei 4,9.
Irgendwas muss ich wahrscheinlich richtig machen.
Und gefühlt mache ich keine Diät.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2025 -
am 07.11.2025 14:55:07 | IP (Hash): 99077815
Zu deinen Zahlen wie hier z.B. 4,9 fehlt mir die Einheit, in der du da was gemessen oder messen lassen hast?
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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am 07.11.2025 16:57:37 | IP (Hash): 847365717
Buttermilch_14 schrieb:
Mein aktueller Wert liegt bei 4,9.
Glückwunsch zu dem niedrigen HbA1c von 4,9% - offensichtlich hast du sehr viel richtig gemacht.
Weiter viel Erfolg, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 07.11.2025 17:00:22. Grund: BBCodes -
am 22.11.2025 11:34:51 | IP (Hash): 848069442
hjt_Jürgen schrieb:
Zu deinen Zahlen wie hier z.B. 4,9 fehlt mir die Einheit, in der du da was gemessen oder messen lassen hast?
Es KANN sich nur um % handeln, wie Rainer richtig schreibt.
Doch leider wurde mir zunächst das falsche, alte Blutbild (vom August) zugesandt.
Den Fehler habe ich erst kürzlich bemerkt.
Die korrekten Werte sind:
HB1C (HbA1c): 5,7% (Normbereich lt. Labor 4,0-6,0),
HBA1C (HbA1c): 39,0 mmol/mol 39,0 (20-42),
GLUS (Glucose Serum): 5,1 mmol/l 5,1 (4,1-5,9).
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2025 -
am 22.11.2025 16:24:32 | IP (Hash): 982255735
Mich hatte die extreme Schwankungsweite gewundert und statt an % an mmol/l beim Nüchternzucker denken lassen. Das falsche Blutbild ist ne sehr viel passendere Erklärung.
Danke für die Info und Daumendrück für Weiter so!
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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am 22.11.2025 21:18:44 | IP (Hash): 1671719706
Buttermilch_14 schrieb:
Danach folgten Krankenhausaufenthalte inklusive einer heftigen OP.
...
4,8, ist das normal?
Hallo Buttermilch,
ein HbA1c von 5,7% ist auch in Ordnung, darüber brauchst du nicht entsetzt zu sein.
Ich komme noch mal zurück zu deiner letzten Frage über den besonders niedrigen HbA1c-Wert. Eventuell steckt die OP dahinter. Dabei hast du wahrscheinlich einen Haufen Blut verloren, vielleicht sogar neues aus einer Blutkonserve erhalten. Beides beeinflußt natürlich ganz stark die den Anteil der verzuckerten roten Blutkörperchen in deinem Blut, dem glykisierten Hämoglobin HbA1c, Auf den 4,8%-Wert kannst du in diesem Fall nicht viel geben.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 23.11.2025 13:35:39. Grund: BBCodes -
am 03.12.2025 17:58:57 | IP (Hash): 848069442
Huhu!
@Rainer, mal wieder vielen Dank für Deine Worte.
Die aus meiner Sicht hohen Schwankungen des letzten halben Jahres von 5,2 auf 5,9, dann runter auf 4,8 und wieder hoch auf 5,7% haben sicher etwas mit meiner Erkrankung, dem daraus bedingten Gewichtsverlust, der OP und den ernährungstechnischen Rahmenbedingungen zu tun.
Um wieder ein stabiles Wohlfühlgewicht herzustellen, habe ich die tägliche Menge Kilokalorien erhöht (KH dagegen kaum). Mit Erfolg.
Im Großen und Ganzen blieb ich dabei meiner Ernährung treu. Die top Blutzuckerwerte aus dem Spätsommer ermutigten mich, in Maßen Ausnahmen zuzulassen. Ggf. ein Fehler.
Mit dem aktuellen Wert von 5,7% bin ich definitiv unzufrieden. Somit werde ich mir keine Ausnahmen mehr gestatten.
Eine verlässliche Aussage über eine empfohlene tägliche Menge an Kohlenhydraten lässt sich nicht finden.
Trotzdem spuckt die KI unter Vorbehalt folgende Angaben aus, die auch meinen Schätzungen entsprechen:
A) 100 bis 150 g KH pro Tag hält den Blutzuckerwert stabil.
B) Unter 100 g KH pro Tag kann den Blutzuckerspiegel senken.
C) Ketogene Ernährung (unter 50 g KH pro Tag) sollte nur mit enger ärztlicher Abstimmung erfolgen.
Ich praktiziere überwiegend Variante B).
Bisher hatte ich bei meiner eigenen "Statistik" Gemüse und Rohkost nicht eingerechnet.
Das werde ich ändern.
Bezogen auf die letzten drei Jahre dürfte ich nie mehr als 150 g KH pro Tag konsumiert haben. Wenn doch, waren das Ausnahmen. Ich tippe sogar auf nie mehr als 120 g KH. An einigen Tagen lag ich bei unter 50 g KH, ebenfalls als Ausnahme. Zum Beispiel durch Verzicht auf Milchzucker, Beeren und/oder Gemüse.
Wahrscheinlich pendelt sich der Blutzuckerwert wieder ein. Prognose: 5,2% bis 5,4%.
Auch diese Werte finde (fände) ich angesichts meiner Ernährung erstaunlich (hoch).
Voraussichtlich folgt das nächste Blutbild Februar/März 2026.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c 5,7 -- Stand: 11/2025 -
am 03.12.2025 19:36:23 | IP (Hash): 599053154
Mit unserer Auswahl und Portionierung haben wir von außen den größten Einfluss auf unseren alltäglichen Blutzucker-Verlauf.
ABER in deiner Betrachtung fehlt, dass schon 2 Stunden nach einem Essen kein Glukose-Teilchen in unserem Kreislauf mehr direkt von dem Essen ist.
UND in deiner Betrachtung fehlt auch, dass die meisten von 24 Stunden unsere Lebern pro Stunde wenigstens um 10 Gramm Glukose selbst (Glukoneogenese) produzieren. Und dass sie auch deutlich mehr können und dass die Nieren auch Glukose produzieren. - Allerdings hab ich zu den Nieren noch nirgendwo plausible Mengenangaben gesehen.
Will sagen, die Menge unseres alltäglichen Glukose-Umsatzes können wir nur zu einem(!) großen Teil durch die Auswahl und Portionierung von Essen steuern. Was unser Organismus damit macht, steuert er zu einem recht erheblichen Teil selbst, und zwar nach Regeln, die medizinisch wohl noch lange nicht alle erkannt und verstanden sind.
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
Bearbeitet von User am 03.12.2025 19:38:00. Grund: . -
am 17.12.2025 09:02:44 | IP (Hash): 1927868121
Mit Whiskey kenne ich mich nicht besonders gut aus. Bei einer Befragung der KI habe ich aber sehr interessante Ergebnisse und Tipps bekommen. Nebenbei erhielt ich die „Warnung“, dass Single-Malt-Whiskey praktisch kohlenhydratfrei ist und den Blutzucker senken kann. Achtung: Das gilt nicht für Whiskey aus dem Discount.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c 5,7 -- Stand: 11/2025 -
am 17.12.2025 10:42:34 | IP (Hash): 1331907615
Hochprozentige alkoholische Getränke werden weltweit häufig als “Ersatz" für Insulin genutzt, wo das sehr viel schlechter bis gar nicht zu kriegen ist.
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis voll im grünen Bereich mit HbA1c 5,5 und besser = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.03.2026 14:14:18 | IP (Hash): 718014500
So. Überfälliges Update (Prolog):
Blutentnahme war heute. Ergebnisse vielleicht morgen. Eher nächste Woche. Hoffe ich. Denn wenn sich der Arzt bereits morgen meldet: Alarm!
Betrifft nicht ausschließlich DM2.
Insgesamt bin im Kontext Ernährung brav geblieben.
Ausnahmen wurden aus diversen Gründen zugelassen. Gut fand ich das selten. Ich will damit sagen: ich habe die Ausnahmen nicht genossen.
Neu sind gar nicht unbedingt geplante „Motto-Wochen“. Beispiele:
Lauchwoche.
Fischwoche.
Pilzwoche.
Bald: Spargelwoche(n).
Das funktioniert sehr gut. Ist ein passendes Lebensmittel gerade im Angebot erhältlich, lohnt sich das sogar finanziell.
Gewicht weitgehend konstant. In den letzten zwei Wochen habe sogar 1-2 kg zugenommen. 85 kg aktuell. Das nicht erwünschte Minimum bei 82 kg.
Sind wir mal gespannt.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c ?