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    am 11.07.2024 07:19:02 | IP (Hash): 1524968519
    @July95
    Deine Bedenken teile ich.

    Leider gibt es keine verlässlichen Zahlen.
    Die über 3.000 kcal am Tag werden wohl stimmen. Zwei Tage nicht daran gehalten und schon sagt die Waage 81 kg. Zuvor Anstieg von 83 auf über 84 kg.
    Ich schlafe wenig, bewege mich mittlerweile deutlich mehr als früher, bin Raucher, was kcal kostet.
    Mir ist bewusst, dass man sich auf Messergebnisse einer 0/8/15 Waage nicht 100% verlassen kann.
    5 kg verteilen sich am Körper recht gut, so dass man beispielsweise beim Thema Kleidergröße je nach Körpergröße (188 bis 189 cm) erst ab zehn bis zwanzig Kilogramm Auswirkungen verspürt.
    Wieviel KH vertrage ich im Verhältnis zu Fett (inkl. gesättigten Fettsäuren), Eiweiß und kcal?
    Ich kämpfe jeden Tag.
    Arzt, Blutbild, Gewicht, Fitness sprechen aber bisher – nach über 18 Monaten - eine positive Sprache.
    Meine Posts verstehe ich persönlich als Dokumentation verbunden mit der Bitte um Kommentierung.
    Eine kleine Botschaft konnte ich mich mir jedoch nicht verkneifen:
    Esst weniger KH-haltige Lebensmittel, wie Brot, Nudeln, Pizza oder Süßigkeiten inkl. Honig oder Marmelade.
    Alles was ich schreibe bezieht sich ausschließlich auf DM Typ 2, prä oder vor LADA.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
    Bearbeitet von User am 11.07.2024 07:24:01. Grund: EDIT
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    am 11.07.2024 17:10:57 | IP (Hash): 1043406220
    Buttermilch_14 schrieb:

    Die über 3.000 kcal am Tag werden wohl stimmen. Zwei Tage nicht daran gehalten und schon sagt die Waage 81 kg. Zuvor Anstieg von 83 auf über 84 kg.



    Nahezu alle verfügbaren Quellen sagen ja ziemlich einstimmig das man für 1kg Körpergewicht abnehmen ca. 7000 kcal reduzieren muss. Und der Effekt erst nach einigen Tagen, vielleicht 1 Woche, erkennbar sein wird.

    Bei mir funktioniert das mit den 7000 kcal auch nicht, ich würde damit vermutlich eher 5 Kilo abnehmen.
    Und bei mir dauert das auch keine Woche um den Effekt festzustellen, das ist binnen 2 oder 3 Tage sichtbar wenn ich 3 Tage hintereinander auch nur mal 500 oder 700 kcal zu wenig esse und das ist auch keine Wasserhaushaltsschwankung sondern realer Gewichtsverlust und erst umkehrbar wenn ich entsprechend mehr esse.

    Ticken wir anders als die "Norm" oder ist das Quatsch mit den 7000 kcal oder haben wir einen Denkfehler?

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 12.07.2024 02:03:12 | IP (Hash): 1524968519
    Den Fokus habe ich bisher kaum auf kcal gelegt.
    Kcal gerieten erst ins Zentrum, weil ich extrem abnehme.

    Ich orientier(t)e mich an KH.

    Ich habe jedoch überhaupt keine Ahnung, wieviel KH mein Körper verträgt.

    Bei einer Portion Buttermilch und fünf Quark liege ich bereits bei etwa 70 KH.
    Meine selbst gesetzte Grenze liegt bei 80 KH.
    Wahrscheinlich ist diese Grenze (für mich) zu niedrig.

    Ich esse 20% Quark, bei Magerstufe wäre der Wert 5 g KH höher.

    Da bleibt nicht mehr viel für die GesaMTSumme (80 g KH)

    Deshalb habe ich den Umsatz von Quark reduziert (ein bis zwei Portionen á 250 g pro Tag statt vier bis fünf).
    Zu Gunsten von Beeren (125 bis 500 g pro Tag).
    Der Fruchtzucker liegt hier bei 10 bis 30 g KH.

    Gemüse kommt in meinem "Ernährungsplan" zu kurz. Wobei ich Rohkost (Salat, Radieschen, Zwiebeln, frische Kräuter) nicht einrechne.

    Ich fürchte aber, dass mein Langzeitzuckerwert in den letzten Monaten in den kritischen Bereich gestiegen ist.
    Messung frühestens nächste Woche möglich, da mein Arzt noch wohlverdienten Urlaub hat.

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
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    am 12.07.2024 03:10:27 | IP (Hash): 1524968519
    - gelöscht -

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
    Bearbeitet von User am 08.08.2024 07:09:41. Grund: Sinnloser Post.
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    am 07.08.2024 19:48:36 | IP (Hash): 314730014
    Wieder mal ein Update.

    Gewicht bleibt unter großer Anstrengung stabil, aber eine Gewichtszunahme kriege ich nicht hin.
    Hatte die letzten Wochen öfter geschludert. Ich saß zu oft im Biergarten. Ganz schlecht für die KH-Bilanz.
    Neues Problem: Salz. In meinem Fall viel zu viel. 10 bis 20 g am Tag.
    Bestimmte Produkte habe ich jetzt von meiner Lebensmittelliste gestrichen: Matjes, Makrele. Lachs, dem ich seit Jahren eh überdrüssig bin, hat m.E. mit 2 bis 4 g Salz pro 100 g auch zu viel. Folglich habe ich auch den Schweinebraten (Supermarkt) mit ähnlich hohem Salzgehalt eliminiert. Das neu entdeckte Ayran ist gleich wieder rausgeflogen. Ebenfalls viel zu salzhaltig.
    Folge: Fisch nur noch Thunfisch oder TK Fisch (100%) wie Zander oder Steinbeißer.
    Fleisch nur noch unbehandelt, vorzugsweise helles Fleisch, folglich also Schwein.
    Beim Langzeitzucker liegen aktuell keine Daten vor. Ich fürchte durch Schluderei und dem Verzehr von mehr Nahrung (= mehr KH) um den Gewichtsverlust auszubremsen eine deutliche Erhöhung des HbA1c.



    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
    Bearbeitet von User am 08.08.2024 07:08:39. Grund: Korrektur; "Fett" durch "Salz" ersetzt.
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    am 11.08.2024 09:50:17 | IP (Hash): 314730014
    Ich möchte doch nochmal kurz Stellung zu euren Anmerkungen vor allem ab Seite 10 beziehen.
    Die über 3.000 kcal täglich sind Angaben meiner KK.
    Es ist nahezu unmöglich diesen Wert bei KH-reduzierten Essgewohnheiten zu erreichen.
    Bei 1.500 bis 1.800 kcal am Tag hatte ich seit Beginn meiner Ernährungsumstellung keine spürbaren Probleme mit Ausnahme des auffälligen Gewichtsverlustes.
    Mir war – wie oben bereits geschildert – in den letzten Tagen aufgefallen, dass ich zu salzhaltig gegessen hatte. An dieser Schraube habe ich gedreht. Zuletzt lag Salz i.d.R. bei 3,5 bis 5 g am Tag. Da ich noch eine Portion Matjes habe (allein der hat 9 g Salz), wird es sicher ab und an Ausnahmetage geben.
    Das zugeführte Fett empfand ich nicht belastend, aber die Tageswerte zwischen 120 und 180 g erschienen mir zu hoch. Auch das habe ich reguliert auf unter 100 g am Tag, bei einem Verhältnis von etwa 3 zu 1 bezüglich ungesättigter und gesättigter Fettsäuren.
    Mit den Ballaststoffen hatte ich mich bisher nicht detailliert befasst. Die empfohlene Mindestmenge von 30 g am Tag könnte ich ggf. erreichen. Uns Diabetikern werden ja sogar 50 bis 60 g Ballaststoffe empfohlen. Da ich mich nach aktuellem Kenntnisstand in Remission befinde und keine therapeutischen Maßnahmen (Medikamente) anwende, orientiere ich mich aber zunächst an den 30 (bis 40) g.
    Weiße Bohnen haben mit den höchsten Wert an Ballastsoffen. Doch damit kann man mich jagen, Hülsenfrüchte mag ich grundsätzlich nicht so sehr. Etwa einmal im Monat gibt es Erbsen. Dennoch glaube ich, dass ich mit anderen Lebensmittel einen recht guten Ausgleich gefunden habe. Eine Scheibe der von mir mehrmals angesprochenen Saaten Crisp Lower Carb 85% liefert 3,5 g Ballaststoffe bei 11 g Gesamtgewicht. Dazu kommen Beeren, diverse Kerne und Nüsse. Auch Fleisch und andere Lebensmittel liefern Ballaststoffe.
    Trotzdem werde ich mich in den kommenden Tagen/Wochen mit diesem Thema näher befassen.
    Insgesamt glaube ich schon, dass ich mich einigermaßen ausgewogen ernähre.
    Fakt ist, auf alle Fälle besser, als vor der Umstellung.
    Test HbA1c steht in den nächsten Wochen an.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
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    am 27.08.2024 13:16:10 | IP (Hash): 314730014
    Update:

    Langzeitzucker brandaktuell bei 5,3.
    Gewisse negative Umstände haben das (dennoch gute) Ergebnis beeinflusst.

    Fast alle Überlegungen der letzten Wochen/Beiträge gehören relativiert.
    Die angeblich zu wenigen kcal lasse ich nicht mehr gelten.
    Alle Versuche, die kcal künstlich zu erhöhen, waren destruktiv.

    Auch beim Thema Salz soll ich mich lt. Hausarzt nicht verunsichern lassen.
    Die Vorteile bei z.B. Matjes überwiegen die Nachteile des hohen Salzgehalts.
    Zudem nehme ich genügend Flüssigkeit zu mir (Wasser).

    Der Cholesterin-Wert ist noch okay, muss aber beobachtet werden.

    Ich esse seit etwa zwei Wochen wesentlich mehr Gemüse als zuvor.
    Mir schmeckt jetzt sogar Broccoli.
    Wenn ich ihn frisch mache, wird er mir zu wässrig.
    Das beste Produkt (für mich) ist TK-Bio-Broccoli von REWE (300 g).
    Nur als ein Beispiel von vielen.

    Als Ergänzungsmittel nehme ich nun etwa einen EL Buchweizen zum Speisequark.

    Das Gewicht ist aktuell stabil (82-84 kg).Mein BMI liegt bei 23-23,5.
    Angeblich Normalgewicht. In Wahrheit bin ich sehr schlank.

    Ein bleibender Schaden ist nun endgültig definiert:
    Langjähriges Übergewicht, Diabetes (T2), sicher aber auch regelmäßig hoher Nikotinkonsum haben meine Gefäße zerstört.
    Das Tragen von Kompressionsstrümpfen ist leider zwingend erforderlich.
    Es gab kurzeitig selbst "diagnostizierte" Entwarnung.
    Aber das war definitiv eine Fehldiagnose!
    Die Beine und Füße sind verfärbt, es bilden sich ständig Risse und Krusten.
    Die Gefahr offener Wunden, die wenn überhaupt nur schwer zuheilen, ist groß.
    Erschwerend kommt aufgrund meiner Ichthyose die stets trockene, schuppende Haut als Gefahrenherd hinzu.

    Insgesamt bin ich mit meiner Ernährungsumstellung weiterhin (sehr) zufrieden.
    Im Großen und Ganzen sind Plan und Strategie klar.
    Es geht eher um Details.
    Um Tüfteln.
    Das strengt an, macht aber auch durchaus Spaß.
    Zumindest solange sich Erfolge zeigen.

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2024
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    am 29.08.2024 12:49:52 | IP (Hash): 346224071
    Hallo Buttermilch,
    Das klingt insgesamt eher durchwachsen.
    Besonders das Problem mit deinen Beinen /Haut macht Sorgen.
    Warst du bei einem Gefäßspezialisten?
    Man muss sehr aufpassen, sich keine Wunden zuzuziehen.
    Z.b. immer Schuhe tragen, damit man sich nicht unbemerkt an der Fussohle verletzt ( meinem Großvater hat das in den 80er Jahren seinen Fuß gekostet )

    Dein HbA1C ist nun sehr niedrig, das ist positiv.
    Mehr Gemüse ist auch positiv. Im Gegensatz zu dir kann ich viele TK Gemüse nicht runter bringen, das ist manchmal für mich unpraktisch.
    Weniger tierische Produkte ist gesünder.

    Gewichtszunahme ist bei wenig KH für mich leider nicht schwierig, ich liebe Nüsse und lowcarb Schokolade - so hat jeder seine "Probleme".

    Alles Gute!
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    am 29.08.2024 16:44:12 | IP (Hash): 794572932
    Hallo Buttermilch,

    ich hätte evtl. einen Tipp für Dich, wie Du wässriges Gemüse ganz einfach umgehen kannst und noch dazu mehr Geschmack und Vitamine enthalten bleiben.

    Kauf Dir einfach einen Dämpfeinsatz für Kochtöpfe, die sind in der Größe auch anpassbar, so dass Du den in verschieden großen Kochtöpfen nutzen kannst. Gibt es beim großen A für schlappe €10.

    Liebe Grüße,
    CoCo

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    am 29.08.2024 18:14:07 | IP (Hash): 437835268
    CoCoHatFragen schrieb:

    Kauf Dir einfach einen Dämpfeinsatz für Kochtöpfe, die sind in der Größe auch anpassbar, so dass Du den in verschieden großen Kochtöpfen nutzen kannst.

    Oder kauf dir einen Braun Dampfgarer, gibt es oft neu/neuwertig über Kleinanzeigen für kleines Geld.

    Gemüse, Kartoffeln in den Korb legen, vorher unten Wasser einfüllen, 20 Min. anstellen und man bekommt wunderbares Gemüse und muß nicht mal dabei stehen bleiben.
    LG