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    am 12.10.2023 08:52:06 | IP (Hash): 72970431
    Rainer schrieb:


    Nach oben gibt es bei Eiweiß außer bzgl. den Kalorien keine Grenze. Die früher häufig ausgesprochene Warnung, zu viel Eiweiß könnte die Nieren schädigen, hat sich als falsch heraus gestellt.




    Beziehungsweise als "Halbwahr". Eiweiß kann zu einer Verschlechterung der Nierengesundheit führen, WENN die Nieren in ihrer Funktion, in ihrer Leistungsfähigkeit, bereits eingeschränkt sind. Die Dosis macht das Gift, wie man so schön sagt. Aber auch bei Gesunden ist davon auszugehen, dass eine chronisch extrem (!) hohe Proteinzufuhr zu Problemen der Nieren führen kann, denn irgendwann machen die Nieren da nicht mehr. Ansonsten spricht gegen deutlich mehr Protein als grundsätzlich (im Sinne einer Mindestmenge) empfohlen definitiv nichts.
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    am 12.10.2023 09:13:53 | IP (Hash): 1499124447
    @Leia Cake, genau das ist die überholte Auffassung, die durch Studien nicht verifiziert werden konnte.

    Selbst die zuvor empfohlene Reduktion der Eiweißzufuhr bei bereits geschädigten Nieren wurde aktuell aufgehoben. Nachlesen kannst du das z.B. in diesem Artikel über die neuesten Ernährungsempfehlungen der DDG für Typ2-Diabetiker:
    "... auch die Maßgabe, bei eingeschränkter Nierenfunktion weniger Eiweiß zu essen, ist überholt."
    (Quelle: https://www.diabetologie-online.de/a/typ-diabetes-neue-empfehlungen-welche-ernaehrung-ist-die-richtige-2397485 )

    Vermutlich werden sich die alten Empfehlungen zum Eiweiß noch sehr lange halten. Man braucht sich sich aber nicht mehr danach zu richten, wenn man über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse Bescheid weiß.

    ____
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    Bearbeitet von User am 12.10.2023 09:17:05. Grund: BBCodes
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    am 12.10.2023 11:40:45 | IP (Hash): 1764724891
    Danke, Rainer. Mir war nicht bekannt, dass es aktuelle Studien gibt, welche die alten Ergebnisse entkräften.
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    am 12.10.2023 14:58:44 | IP (Hash): 338523838
    Ich finde dieses Posting informativ, zumal der Erfolg von Buttermilch eigentlich geradezu ein Musterbeispiel für Erfolg durch Ernährungsumstellung ist, sozusagen ein BestCase. Kann man sich prima selbst daran messen.

    Ernährung ist bei DMT2 bei vielen vermutlich die wichtigste Therapieform, das sollte man öfters diskutieren. Für viele sehr wichtig, für manche sogar das entscheidende und zentrale Thema im Umgang mit dem DM und dem ganzen metabolischen Syndrom.

    Ich habe zu meinem DM eine Art Hassliebe entwickelt. Ohne die Diagnose hätte ich gar nichts geändert, es wäre so weitergelaufen.
    Ohne den DM mit seinen Konsequenzen, dann wäre früher oder später die Rechnung des Körpers noch viel schlimmer gekommen. Die Diagnose des DM war ein Warnschuss, das war für mich selbst irgendwie ein Glücksfall und das Zeichen nun dringend etwas zu ändern.



    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 13.10.2023 04:25:12 | IP (Hash): 444785967
    Mir kommen bei Euren Antworten und Kommentaren sehr viele Gedanken. Vielen Dank für Eure Teilnahme hier im Thread.

    Soweit bin ich noch nicht, dass ich zu DM eine Hassliebe entwickelt hätte. 😊
    Trotzdem weiß ich, was gemeint. Bei mir lief es bisher ja letztlich ähnlich.

    --

    Hatte in der Vergangenheit die täglich verzehrten Mengen an KH, Fett und Eiweiß nicht wirklich ermittelt. Bisher hatte ich nur kcal summiert und v.a. bei Öl, Rohkost und Gemüse fanden sicher nicht immer die tatsächlichen Werte Verwendung. Trotzdem denke ich, dass meine durchschnittlichen Abweichungen zur Realität vielleicht bei ca. 5% lagen, also nur 50 bis maximal 150 kcal daneben.

    Gestern habe ich zum ersten Mal neben kcal auch detailliert KH-, Fett- und Eiweiß-Werte addiert.
    Mit dem Eiweiß hatte ich es gestern für meinen Geschmack etwas übertrieben. 2 x Quark (= 500 g) plus Handkäse (200 g) plus Buttermilch (500 ml) waren ein Tick zu viel.

    Die Werte waren in etwa wie folgt:
    ca. 135 g Eiweiß (sonst liege ich da meist weit drunter)
    ca. 55 g Fett
    ca. 80 g Kohlenhydrate
    ca. 1.550 kcal

    Kein Fleisch (inkl. Fisch), über den Tag verteilt ca. 250 bis 300 g Rohkost (Stückchen Gemüsezwiebel, Schnittlauch, Radieschen, rote Paprika). Dazu Walnüsse und das Vorgenannte oben. Insgesamt ca. 20 g Olivenöl. Beim verwendeten Essig steht bei 100 g 16 kcal, alle anderen Werte liegen bei 0.

    Irritierend waren die Nährwertangaben bei den tiefgefrorenen (nicht zusätzlich gezuckerten) Heidelbeeren. Da lagen die Werte auf der Packung gut 30% über dem, was ich über Google ermittelt hatte. Deshalb habe ich nur 200 g statt die ganze Packung von 300 g vernichtet. Ich greife besser zu Erdbeeren, die waren aber leider gerade in dem Discount ausverkauft, der in der Nähe war.

    --

    Von meiner Seite zunächst abschließend zum Thema Mindestwerte und Maximalgrenzen:
    Ich habe keine Ahnung, wie viel KH mein Körper eigenständig abbauen kann.
    Lässt sich das ermitteln?

    --

    Ich war sehr früh aufgestanden und hatte bereits – sehr unüblich - um 04:30 Uhr mein erstes Frühstück. Im Anschluss war ich beruflich unterwegs, saß mehrmals jeweils ca. 90 Minuten im Auto.
    Den ganzen Tag verspürte ich Hunger. Gefühlt ununterbrochen. Gefühlt habe ich auch ständig gegessen. De facto stimmt das aber beides nicht. In Wahrheit hatte ich über den Tag verteilt etwa neun Mahlzeiten, oft nur Snacks wie Walnüsse oder Radieschen. Und in bestimmten Phasen, insbesondere wenn ich abgelenkt war, verspürte ich natürlich keinen Hunger.

    Die letzte Mahlzeit gab es noch vor 18 Uhr. Komischerweise haben Paprikasalat und eine Tasse Tee das Hungergefühl des Tages eliminiert. Vielleicht lag das am „weinwürzigen“ Essig, den ich üblicherweise verwende?

    --

    Ich habe es bereits an anderer Stelle geschrieben: Die stundenlange Pausenregel zwischen den Mahlzeiten entfällt bei mir. Da ich eben keine oder kaum Stärke etc. zu mir nehme, sondern fast ausschließlich Lebensmittel, mit dem der Körper gut oder sehr gut arbeiten kann.

    --

    Meine Bedenken der zu zügigen Gewichtsabnahme haben sich auch Dank Eurer Antworten relativiert.
    1. Lt. BMI werde ich immer noch als leicht übergewichtig gehänselt.
    2. In anderen Klassifizierungen, die auch das Lebensalter berücksichtigen, gehöre ich zum Typ mittleren Normalgewichts. Also weit entfernt von Magersucht.
    3. Ich hatte vergessen, dass ich zuletzt zwar kcal-haltiger gegessen, aber auch deutlich weniger Flüssigkeit zu mir genommen hatte.
    4. Die Effekte zeigt die Waage meist erst zwei, drei Tage später.

    Heute früh sagte die Waage, mein aktuelles Gewicht läge bei 88,9 kg.

    --

    Fazit: Vor allem beim Eiweiß und bei den KH muss ich ans Feintuning. Das Thema kcal hat noch etwas Zeit.

    --

    Was ich an der Stelle ganz allgemein noch loswerden möchte:
    Nach der Hiobsbotschaft und der Aufklärung durch meinen Hausarzt hatte ich mir nur den angebrochenen Tag Karenz gegeben. Aber natürlich unverzüglich mit Recherchen begonnen.
    Was ich (ich muss gestehen, nur auf die Schnelle) fand, hatte mich nicht überzeugt.
    Da ging es zwar um Diäten, um Rezepte und Gerichte, mit weniger Zucker und Kohlenhydraten, um das Senken des BZ, damit zu hohe Spitzen vermieden werden können. Etc. Aber bildlich lagen da immer Insulinspritze, Teststreifen und sonstige Präparate neben dem gedeckten Tisch.
    Meiner Meinung ist das der völlig falsche Ansatz.

    Deswegen - nur gestützt durch ein paar Stichworte meines Hausarztes - bin ich meinen Weg anfangs völlig allein gegangen.
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    am 13.10.2023 08:00:53 | IP (Hash): 1257585281
    Buttermilch_14 schrieb:
    Ich habe keine Ahnung, wie viel KH mein Körper eigenständig abbauen kann.
    Lässt sich das ermitteln?

    Hallo Buttermilch,

    wenn deine BZ-Werte stimmen, was sie ja bei deinen guten HbA1c-Werten bestimmt der Fall ist, dann hat dein Körper die KH auch abgebaut. Abbauen bedeutet: direkt als Energie verbraucht, kurzzeitig in die Glykogenspeicher der Leber und der Muskelzellen eingespeichert und dann die überschüssigen KH in Fett umgewandelt und langfristig als solches eingelagert.

    Ich halte 80 ... 100g KH für einen guten Wert. Da bleibt nicht viel übrig, was in Fett umgewandelt und als solches eingelagert werden kann. Da du neben der Menge auch noch auf die Qualität der KH achtest, klingt das gut und passend.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 13.10.2023 08:55:31. Grund: BBCodes
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    am 13.10.2023 10:25:49 | IP (Hash): 160582365
    Die 1500 Kalorien sind definitiv zu wenig, das wirst du auf Dauer leider nicht halten können, v.a. bei deiner Körpergröße (weiß jetzt nicht ob du das Olivenöl reingerechnet hast, das wären nochmal ca. 180 Kalorien). Am ehesten wirst du noch den Fettanteil in Zukunft steigern können. Kohlenhydrate sind im richtigen Bereich. Bei Nährwertangaben würde ich eher dem trauen was auf der Packung steht, Google nimmt irgendwelche Durchschnittswerte oder die KI sucht nur auf bestimmte Websiten (in einem anderen Forumsbeitrag wurde z.B. Baklava mit 34 Gramm KH gelistet, wenn man danach googelt stimmt das auch, finde ich aber utopisch, das besteht ja nur aus Blätterteig und Zucker). Mit dem BMI ist das so eine Sache - er ist nicht wirklich aussagekräftig wenn du viele Muskeln hast, Fettanteil ist auch wichtig. Da ist es also wichtig nochmal zu differenzieren.
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    am 13.10.2023 18:43:06 | IP (Hash): 444785967
    Hallo @Rainer, mir sind nur die HbA1c-Werte bekannt. Aber ich denke auch, dass es beim BZ passt.
    80 bis max. 100 g KH ist ein Bereich, den auch ich geschätzt hätte.

    --

    Hallo @gdmircea, guter Hinweis mit Google. Ich greife jetzt auf die Seite von USDA, bei denen die Rohkostwertdaten (Food Search) denen der mir von der Industrie bekannten übereinstimmen. Wurde hier bestimmt schon tausendmal verlinkt.
    https://fdc.nal.usda.gov/fdc-app.html#/

    Mein Ölverbrauch wurde gestern bei den 1.550 kcal berücksichtigt.

    --

    Es ist wirklich nicht leicht, die 2.000er Marke zu knacken bei meiner Art der Ernährung. War in den letzten Monaten auch nur selten der Fall, selbst wenn ich gröbere Rechenfehler begangen haben sollte. Die Fragezeichen bestanden eher bei Rohkost, die sich im Tagessaldo nur relativ geringfügig auswirken. Vielleicht habe ich mich beim Öl um wenige Gramm verschätzt und dann wohl noch bei Heidelbeeren. Da ging es aber beispielsweise um KH, die ich erst seit gestern in den Fokus nehme. Auf die Höhe kcal hatte die bisher falsche Veranschlagung der Heidelbeeren kaum Auswirkungen.

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege: die kcal sind nur ein Indexwert, eine grobe Orientierung. So habe ich auch meinen Hausarzt verstanden.

    Meine Werte von heute halte ich für sehr genau:
    128 g Eiweiß
    62 g Fett
    62 g KH
    1.400 kcal (leicht aufgerundet).

    Spürte heute Mittag aber tatsächlich Probleme, weil ich offenbar bis dahin zu wenig aß.
    Auch im Verhältnis zu meinen Aktivitäten (50 Liegestützen, einstündiger Fußmarsch, einstündige Massage passiv und rund sechs Stunden konzentrierte Office-Arbeiten).

    Da lagen meine Werte bereits bei 98 g Eiweiß – 28 g Fett – 38 g KH bei nur 840 kcal.

    Ich kam auch auf die Idee, aber halte es nicht für sinnvoll jetzt Löffelweise Öl zu trinken, nur um die kcal hochzutreiben. Erhöht den Fettanteil Elementar und sättigt kaum. Stattdessen habe ich mir einen Quark gemacht, auf den ich heute eigentlich verzichten wollte. Allerdings tatsächlich mit 15 g Olivenöl (anstelle ca. 10 g wie sonst).

    Zuvor gab es noch Paprikasalat mit Schnittlauch und Radieschen und einem mittleren Champignon (frisch, geputzt, roh), viel Essig (10 kcal, sonst nix), dafür wenig Öl (max. 5 g).

    Ich hoffe, Euch damit nicht zu langweilen. Vielleicht kann ja ein oder andere Schlüsse für seine eigene Ernährung ziehen oder andere User bringen Einwände, Ideen oder geben Impulse.

    Danke, schönes WE!

    - DM Typ 2 ohne Medikation
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    am 14.10.2023 06:34:16 | IP (Hash): 1904609956
    Du langweilst in keinster Weise-:)
    Bei deinen aktivitäten sind die 1500 deutlich zu wenig, vermutlich selbst 2000 noch zu wenig.
    Vielleicht geht noch was über Hülsenfrüchte, Eier oder Käse.
    Das alles erhöht dem Proteinanteil, ist ja nicht verkehrt. Hülsenfrüchte enthalten zwar KH aber gut abbaubar. Käse gibt verschiede Möglichkeiten bezüglich Fett und Protein abhängig von der Sorte.
    Mal was mit Mozzarella überbacken oder Parmesan auf den Salat.


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 14.10.2023 10:39:26 | IP (Hash): 444785967
    Schön!

    Ich versuche eben gerade, einen guten Weg zu finden.
    Dass die kcal zu wenig sind, ist mir schon klar.

    Es scheint gar nicht möglich, auf sagen wir mal 2.000 kcal am Tag zu kommen, ohne dabei (selbst) gesetzte Grenzwerte* (siehe ganz unten) bei Eiweiß, Fett und KH zu überschreiten. Über Ballaststoffe haben wir uns noch gar nicht gekümmert, aber ich denke mal, mit der ganzen Rohkost, den Beeren und Walnüssen, ab und an Pilzen sowie Kürbiskernen muss ich mir wenigsten hier keine größeren Gedanken machen.

    Gestern Abend hatte ich übrigens das exakt gleiche Gewicht wie am gleichen Morgen und heute früh zeigte die Waage wieder 1 kg weniger an: 87,9 kg. Natürlich bleibt nicht unberücksichtigt, dass es auch andere Ursachen für den krassen Gewichtsverlust geben kann. Entsprechende Check-up sind bereits angeleiert.

    --

    Deine Tipps, @Gunther21, führen wahrscheinlich genau auf den Weg, den ich zu gehen habe. Eigentlich wollte ich diejenigen Lebensmittel, die bei mir auf der roten Liste stehen, komplett oder wenigstens fast ausnahmslos von meinem Speiseplan verbannen. So muss ich mich wohl verstärkt dem Thema Hülsenfrüchte widmen. Die mag ich eigentlich nur „à la malsaine“ (auf ungesunde Art). Muss wohl jetzt Rezepte googlen.

    --

    Vielleicht muss ich tatsächlich mal eine Hochrechnung zum Tagesverbrauch machen, bevor ich anfange zu essen.

    Heute gab es:
    250 Quark mit 10 g Olivenöl ohne Rohkost,
    500 ml Buttermilch,
    2 Walnüsse und etwa 10 g Kürbiskerne,
    200 g mageren Schweinebraten,
    den größten Rest der Heidelbeeren von gestern, etwa 90-100 g.

    Das bringt folgendes Zwischenresultat:
    96 g Eiweiß,
    38 g Fett,
    45 g KH,
    960 kcal.

    --

    Wird heute wieder schwer, überhaupt die 1.500er Marke zu überschreiten. Muss wohl heute vorm Schlafengehen als Digestif doch noch ein kleines Gläschen Olivenöl zu mir nehmen …
    Lt. BMI wiege ich immer noch „etwas zu viel“ (25,3). Über Muskelschwund hätte ich mir bereits lange (= Jahre) VOR meiner Ernährungsumstellung Sorgen machen müssen. Aktuell wird wohl eher überschüssiges Fett abgebaut und hoffentlich nicht Knochen.

    --

    *Meine Grenzwerte sind von mir selbst gesetzt.
    Eiweiß: 90-130 g am Tag, im Mittel 100-110 g. Mein Mindestbedarf liegt bei 70-80 g am Tag. Auch wenn es lt. @Rainer keine Maximalgrenzen gibt, halte ich das Setzen einer Solchen beim eigenen Konsum für sinnvoll.
    Fett: 80 g als Maximum, im Mittel deutlich weniger.
    KH: 50-80 g, ähnlich wie beim Fett.
    kcal: tja, eigentlich mindestens 2.000 kcal am Tag.

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