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Newbie Diabetes 2
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am 20.01.2024 08:45:17 | IP (Hash): 1962594409
Buttermilch_14 schrieb:
Nun, aktueller Langzeitzucker lag jüngst bei 5,1. 0,1 Punkte höher als im Oktober, allerdings hatte ich vor der Entnahme bereits Quark und Buttermilch und somit mindestens 30 KH in Form von Milchzucker zu mir genommen.
Hallo Buttermilch,
schön, dass du dich wieder meldest und schön, dass es bei dir gut, bzw. mit weniger Angst vor Fett sogar noch besser läuft.
Bzgl. des HbA1c stimmen deine Überlegungen allerdings nicht ganz. Ob du vor der Blutabnahme etwas gegessen oder getrunken hast, ist für diesen Wert vollkommen egal. Das HbA1c ergibt sich aus dem BZ der letzten 8...10 Wochen und muss nicht nüchtern gemesen werden. Die Abweichung von 0,1 Prozentpunkt brauchst du auch nicht als Anstieg zu betrachten, das können ohne weiteres auch Messtoleranzen sein. Du kannst bei dieser kleinen Differenz getrost sagen, dass das HbA1c annähernd gleich geblieben ist. Die 5,1% sind ein ganz toller Wert - Glückwunsch und weiter so.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 08.02.2024 16:01:57. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.01.2024 09:14:59 | IP (Hash): 1563618114
Buttermilch_14 schrieb:
Genau. Das "Abnehmen im Schlaf" klingt wie ein Luxusproblem.
Ist aber kein Luxus, sondern war Arbeit.
Fiel mir aber relativ leicht.
Das ist doch wirklich interessant, oder? Ich habe Deinen Thread, schon bevor ich mich hier in diesem Forum angemeldet habe, mit großem Interesse gelesen. Er hat mich sehr motiviert, Dir auf Deinem Weg zu folgen und ebenfalls 52 Kilo oder mehr abzunehmen. 😊 Noch bin ich ja am Anfang, aber die ersten Kilos sind mit Intervallfasten sehr leicht gepurzelt. Es kamen ja auch an jedem Tag immer nur ein paar hundert Kalorien zusammen. Kein Wunder also. Das lag aber am Metformin, das mir den Magen abgeschnürt hat wie ein Magenband.
Am schönsten fand ich Deinen Nickname. Ich liebe Buttermilch! 😁 Hab jetzt auch welche im Kühlschrank und werde die gleich mal trinken. Ich finde es sehr schön, dass es solche Geschichten wie Deine hier im Forum gibt, die wirklich sehr, sehr motivierend sind.
Bearbeitet von User am 20.01.2024 09:16:53. Grund: Korrektur2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.02.2024 18:08:25 | IP (Hash): 2010869902
Bin Baff.
Trockener Rotwein beispielsweise ist überhaupt kein Problem für uns.
Außer dem Alkohol natürlich.
Ebenso fette Leberwurst (von guter Qualität).
Sollte man natürlich nicht ständig verzehren, aber in Maßen überhaupt kein Problem.
Andere werden sich schütteln, aber mich erfreuen diese Erkenntnisse.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- -
am 08.02.2024 07:31:02 | IP (Hash): 1904521947
Warum macht dich das baff ;-) ?
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 08.02.2024 11:41:35 | IP (Hash): 1960882582
Nada schrieb:
Warum macht dich das baff ;-) ?
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
Hat mich auch Anfangs baff gemacht, weil ich den Medien immer entnommen habe, dass der Verzehr von viel Alkohol und viel (tierischem) Fett die Entwicklung eines Diabetes fördert.
Die Zuckerwerte gehen deshalb bei den beiden Lebensmitteln nicht rauf:
Der Alkohol beschäftigt die Leber mit Alkohol abbauen, da hat sie dann erstmal keine freien Kapazitäten Glukose zu produzieren.
In der Leberwurst sind keine KH also wird unmittelbar kein Insulin zum verstoffwechseln gebraucht.
Der Alkohol wird halt gleich als Fett in der Leber eingelagert. Langfristig kein guter Plan. Wie das mit der Leberwurst funktioniert, das können die Keto-fans erklären.
Bearbeitet von User am 08.02.2024 11:50:29. Grund: Erklärung dazu geschrieben1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.02.2024 12:54:28 | IP (Hash): 2112195232
Für den BZ ist beides eher Harmlos, Leberwurst besteht ja hauptsächlich aus Fett und Protein, kaum KH. Es gibt allerdings auch Sorten (z.B. manche Tomatenleberwurst), da ist durchaus etwas Zucker und Tomatenmark beigemischt. Gibt da aber schon Unterschiede ob das hausschlachtene frisch vom Metzger oder das aus dem Glas im Supermarkt.
Trockener Wein enthält auch ein wenig Zucker und natürlich noch den Alkohol. In Maßen auch nicht so dramatisch, merkt man nicht so viel im BZ.
Ungünstig sind die beiden wohl eher indirekt, die Leberwurst enthält viel eher ungesundes Fett, auch Salz und eventuell auch Konservierungstoffe und Emulgatoren und was sonst noch in einem hochverarbeiteten Produkt Platz findet. Für den Cholesterinspiegel wohl auch eher suboptimal.
Beim Wein könnte sich der Alkohol auf die Leber negativ auswirken, grössere Mengen und regelmässig sind da wohl gemeint.
Und dann ist natürlich noch die Gefahr der Gewichtszunahme, in beiden stecken einiges an Kalorien.
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am 08.02.2024 17:00:41 | IP (Hash): 1532091295
schrieb:
... die Leberwurst enthält viel eher ungesundes Fett
In der Leberwurst ist Speck drin, der ist nicht ungesund. Ungesund wären gehärtete pflanzliche Fette.
schrieb:
... auch Salz
Wer so wenige KH isst, bindet weniger Wasser im Körper, das braucht es aber für eine regelgerechte Funktion.
Salz (Natrium) ist an vielen Prozessen beteiligt, unter anderem auch bei der Aufnahme von anderen Mineralsalzen, dem Säure/Basenhaushalt, Signalübertragung usw.
Genug Flüssigkeit ist wichtig für alles von Kopf (Hirn, Nerven) bis Fuss (Knorpel, Muskeln), vom Inneren (Herz, Verdauung) bis zu Äußerem (Haut, Augen), vom Kleinsten (zellulärer Austausch, Mitochondrien) bis zum Größten, (Körpergröße, Haltung).
Also, nicht zu sparsam mit Salz sein, Dehydrierung ist schädlich. Ein guter Teelöffel voll(5-8g/Tag) ist nicht zuviel.
schrieb:
...und eventuell auch Konservierungstoffe und Emulgatoren
Eine Metzgerleberwurst braucht eigentlich keine Konservierungstoffe und Emulgatoren, in Dosen und Gläsern abgefüllte Ware ist aber meistens mit allerlei Zutaten gestreckt, steht alles auf dem Etikett und ist lange haltbar(!).
Allerdings ist in den rosafarbenen Würsten im Gegensatz zur grauen Hausmacher LW Nitritpökelsalz enthalten. Aber ansonsten ist Leberwurst mit seinen Vitaminen und Mineralstoffen überhaupt nicht ungesund. Alles eine Sache der Qualität, die Billigware nicht hat.
schrieb:
Für den Cholesterinspiegel wohl auch eher suboptimal.
Tatsächlich ist der Fettkonsum nicht entscheidend für einen hohen Cholesterinspiegel. Im Gegenteil.
Nur viel Fett zusammen mit viel KH bringen uns um unsere Gesundheit.
Ich mag auch Leberwurst und Leberkäs und auch Speck und unkompliziert selbstgemachten Lardo (gewürzter und gesalzener Schweinerückenspeck) und wenn ich mal die Muse dazu habe, mache ich Leberwurst und Leberkäs selber, das muss ich mal ausprobieren.
https://charcuteria.de/rezepte/pfaelzer-leberwurst/
https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/zwischen-spessart-und-karwendel/leberkaese-selbermachen-rezept-enghofer-paul-100.html
schrieb:
Und dann ist natürlich noch die Gefahr der Gewichtszunahme, in beiden stecken einiges an Kalorien.
Immer nur dann, wenn man etwas zusätzlich isst, aber nicht, wenn man alles in den täglichen Essensplan einberechnet und in diesem Plan bleibt. Meine Küchenwaage lebt in einer Schublade direkt neben dem Kühlschrank und die Nährwerttabelle ist immer in einem offenen Tab im Computer. Kein großer Aufwand.
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DM2 in Remission ohne Medikamente1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.02.2024 17:47:06 | IP (Hash): 119393180
Henrie schrieb:
Also, nicht zu sparsam mit Salz sein, Dehydrierung ist schädlich. Ein guter Teelöffel voll(5-8g/Tag) ist nicht zuviel.
ja da ist was dran, hab bei den letzten beiden Blutuntersuchungen leichten Natriummangel attestiert bekommen. War da - aufgrund von Bluthochdruck - sehr, sehr sparsam gewesen, vielleicht etwas zu sparsam.
Ich mag Leberwurst auch, esse die ohne Bedenken - für mich eher für die Kalorienbilanz interessant.
Andererseits sind es ja keine Unmengen die man davon isst, es wird sich wohl kaum jemand 200g Leberwurst pur einverleiben ^^
Küchenwaage ist wichtig, es ist sehr schwer eine Menge präzise zu schätzen.
Und ohne das Gewicht kann man absolut nichts genau berechnen.
Ist bei auswärts essen, Restaurant oder bei Freunden, teilweise gar icht so einfach, da hat man keine andere Wahl ausser Schätzen.
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am 08.02.2024 19:07:42 | IP (Hash): 1532091295
Auswärts essen finde ich auch schwer, weil ich ungerne zuschaue, wie andere Leute Knödel, Bratkartoffeln und Püree essen. Oder Baguette, Naan oder so.
Zuhause kann ich mir dagegen die tollsten Köstlichkeiten zubereiten, genau so wie ich es brauche und wie es mir schmeckt, da geht mir nix ab. Da kann ich auch Nudelessern zusehen, bin ja satt und zufrieden.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 15.02.2024 21:11:42 | IP (Hash): 1524833736
Hallo Buttermilch,
vielen Dank für deinen Eintrag. Ich bin hier ganz neu und dein Bericht ist das erste, was ich gelesen habe!, da mich 'Ernährung' interessiert. Mein Glückwunsch zu deinem Erfolg.
Beste Grüße