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Diabetes Typ-2 Langzeitzuckerwert sehr erhöht.
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am 13.10.2023 13:38:32 | IP (Hash): 1502589530
Hallo.
Bin neu hier und weiß nicht ob ich hier richtig bin.
Habe seit letztes Jahr September 2022 einen HbA1c: 7,0
Da habe ich aber auch sehr viel süßes gegessen, getrunken (Cola, Dr. Pepper, Energy Drinks ab und zu) und gewogen habe ich fast 95Kg.
Bekommen habe ich beim Arzt dann ab September 2022 Metformin Lich was ich auch seit dem Einnehme.
Meine Ernährung habe ich soweit umgestellt und trinke z.B. auf Arbeit in Nachtschicht nur noch Wasser und hin und wieder daheim mal Schwip Schwap Zero. Auf Nutella verzichte ich ganz mittlerweile was ich aber schon von ganz klein aus schon immer gegessen habe. Auf Zucker verzichte ich auch soweit und nehme Erythrit und Ceylon Zimt erst seit August 2023
Esse eine Banane am Tag und mal hin und wieder 1-2 Äpfel, Haferflocken mit ein wenig Erythrit (Ersatzzucker), Magerquark mit Ceylon Zimt.
War erst Ende August 2023 zur Blutabnahme da war der HbA1c-Wert bei 6,7 (also um 0,3 zum letzten Jahr gesunken). Dann Anfang Oktober 2023 noch einmal zum Blutabnehmen und bin ab jetzt in einem DMP Programm weiß aber noch nicht wie es weiter geht und was da noch alles so gemacht wird.
Der HbA1c-Wert ist immer noch bei 6,7 und seit August 2023 nicht weiter gesunken (ist das schlimm und muss ich mir Gedanken machen)?
Weiß nicht ob das gut oder schlecht ist und habe auch 9 Kg abgenommen also wiege ich jetzt so im Schnitt 85 bis 86 Kg.
Hat da jemand vielleicht ein paar Tipps für mich um den Blutzucker schneller zu senken?
Vielen dank im voraus.
LG Michael
Bearbeitet von User am 13.10.2023 13:41:24. Grund: etwas vergessen -
am 13.10.2023 15:59:28 | IP (Hash): 160582365
Hallo,
wie schaut es aus mit sportlicher Betätigung? Die ist gerade bei Diabetes sehr wichtig - mehr Muskelmasse = mehr Speicherkapazitäten für Zucker, mehr Ausdauersport = mehr Fettverbrennung, weniger Fettleber = weniger Zuckerproduktion in der Leber.
Wie groß bist du / wie hoch ist dein BMI?
Ernährungstechnisch: wenig Kohlenhydrate und verarbeitetes, mehr Proteine, Fette.
Obst, Gemüse, Milchprodukte, Eier, Fleisch, Fisch, Olivenöl sind gut.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.10.2023 16:09:38 | IP (Hash): 1284357996
Moin Michael,
Hier bist Du richtig "gelandet" und bist hier auch gut aufgehoben. Bin selber betroffen und habe mich durch "Ernährungsumstellung" und Gewichtsabnahme von 40 kg auf einen HbA1c von 5,7 bis 6,2 eingepewndelt.
Es lohnt sich an Dir zu arbeiten, weil Diabetes auch heute noch Amputationen nötig macht. Wenn Du interesse hast, Deine Gledmaßen modisch ungekürzt zu behalten, sei konsequent. Sinnvoll wäre es einen/e Dabetologen/in zu finden. Ich muss jetzt nur noch alle 6 Monate in dedr Praxis aufschlagen.-
6,7 ist noch zu verbessern aber schon klasse.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 13.10.2023 16:25:27 | IP (Hash): 1502589530
Mein BMI Wert ist 25,4
Groß bin ich 184 cm
Ca. 86 Kg (schwankt ja etwas).
43 Jahre alt.
An Bewegung habert es noch etwas da ich eine Sitzende Tätigkeit habe. Aber daran arbeite ich natürlich auch.
Ist das schon gut in einem Jahr den HbA1c Wert von 7,0 auf 6,7 zu senken?
Hört sich mit 0,3 nicht sehr viel an.
Das motiviert aber schon sehr als Rolf geschrieben hat "6,7 ist noch zu verbessern aber schon klasse" ;-)
Ich denke ich dürfte nichts vergessen haben zu beantworten.
Möchte auf alle Fälle noch so ca. 2-4 Kg abnehmen das ich so im Schnitt 82 bis 84Kg habe.
Seit Corona hat alles irgendwie nachgelassen.
Gehe seit dem nicht mehr schwimmen, fahre viel zu wenig Fahrrad was ich immer gerne gemacht habe mit 80 Kilometern in ca. 3,5 Stunden am Rhein entlang (kein E-Bike).
Bekomme aber jetzt bald einen Crosstrainer dann fange ich langsam wieder an.
So von meinem Körper her bin ich normal aber an den Oberschenkeln etwas und am Bauch muss noch etwas Fettspeck weg obwohl ich kein Bier trinke *lach.
Danke an alle.
LG Michael
Bearbeitet von User am 13.10.2023 16:42:17. Grund: noch was hinzugefügt -
am 13.10.2023 21:14:27 | IP (Hash): 1786613510
Hallo Michael,
Hast du schon mal gemessen, wie stark z.b. deine tägliche Banane oder deine Haferflocken deinen Blutzucker hoch treiben? Oder auch 1 - 2 Äpfel.
Beides wäre zumindest für mich nicht ratsam, da es meinen BZ deutlich hochtreibt. Äpfel vertrage ich nicht, würde jedoch einen ähnlichen Effekt vermuten.
Oft ist es auch sinnvoll, die Gesamtmenge der Kohlenhydrate zu überprüfen, insgesamt zu reduzieren, sich pro Mahlzeit rin Limit zu setzen.
Viele Stellschrauben!
LG Fränkin
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Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann -
am 14.10.2023 00:07:37 | IP (Hash): 1502589530
Hi.
Da habe ich leider keine Erfahrung mit.
Bin ausgegangen das der Blutzucker nicht so hochgeht und wäre gesünder als reinen Zucker als der Fruchtzucker.
Also wäre anscheinend nicht sinnvoll eine Banane, 1-2 kleine Äpfel und Haferflocken täglich zu essen wegen dem Blutzucker?
Was hat man denn noch für Möglichkeiten (Ernährung) wegen dem Blutzucker?
Danke.
LG Michael -
am 14.10.2023 05:41:59 | IP (Hash): 1904609956
Hallo Michael,
wenn du da noch schneller runter willst musst du vermutlich an der Ernährung noch was drehen.
Haferflocken erhöhen den BZ bei vielen sehr stark. Bananen sind eigentlich auch nicht zu empfehlen, die haben ziemlich viel Zucker.
Mit Obst würde ich generell aufpassen, süsses Obst (Mango, Weintraube, manche Äpfel und Birnen, Bananen, etc.) eher als "Desert" betrachten. Lieber Beeren und weniger süsses Obst.
Fruchtzucker geht direkt auf die Leber, das könnte dort Fett werden wenn es zuviel ist. Der Bierbauch geht auch ohne Bier, das geht auch mit Bananen-:).
Generell die Leber so gut es geht entlasten, das könnte helfen.
Ich würde auch auf Zwischenmahlzeiten so gut es geht verzichten, dem Stoffwechsel ab und zu mal eine wohlverdiente Pause gönnen
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 14.10.2023 11:11:03 | IP (Hash): 1502589530
Ok, dann muss ich mal schauen was es alles noch für Möglichkeiten gibt und fange dann damit langsam an. -
am 14.10.2023 13:17:51 | IP (Hash): 444785967
Nach welchen Möglichkeiten suchst Du denn?
Meine Empfehlung:
Ersetze die Haferflocken durch Quark mit einem Spritzer Olivenöl.
Ersetze die tägliche Banane durch eine Portion Erdbeeren o.ä.
Ersetzte Dein Zero-Getränk mittelfristig durch Wasser mit Ingwer.
Ab und an ein Apfel ist okay, greife aber nicht nach dem zweiten Apfel.
Ich bin sicher, dass Dein Langzeit-BZ damit schnell runtergeht.
Sofern Du nicht ständig Marmeladenbrot dick mit Butter, Schokoriegel oder Pasta mit Sahnesoße futterst.
:-)
Bei allem was Du schilderst sehe ich bei Dir sehr gute Voraussetzungen und Rahmenbedingungen sogar ohne Medizin den BZ-Wert auf ein gutes, gesundes Maß zu bringen. Ich bin aber nur Amateur.
Wie auch immer, viel Erfolg!
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am 14.10.2023 13:51:34 | IP (Hash): 1502589530
Bei der Ernährung ein paar Tips.
Wenn ich überlege was ich schon immer an Nutella gefuttert habe und das nicht dünn auf Brot oder Brötchen. Davon bin ich auch zum Glück weg obwohl ich von klein aus schon immer Nutella gegessen äh verschlingt habe. ;-)
Trinke hin und wieder mal eine reine Buttermilch.
Bin ja froh das ich von der Cola, Dr. Pepper und Energy Drinks weg bin.
Zum Frühstück esse ich manchmal ein paar Haferflocken mit Sojamilch (ungesüsst) und ein klein wenig Erythrit Ersatzzucker mit Ceylon-Zimt.
Versuche jetzt etwas mehr Brokkoli, Himbeeren zu essen alle 2 Tage mal einen Apfel oder Banane.
Auf der Arbeit trinke ich nur noch Wasser. Trinke schon gar keinen Kaffee mehr.
Daheim muss es halt schon ab und an mal etwas Schwip Schwap Zero sein aber in maßen.
Einmal die Woche möchte ich Fisch essen.
Bin halt immer noch ein wenig am experimentieren und ausprobieren.
Bearbeitet von User am 14.10.2023 13:57:34. Grund: noch was hinzugefügt -
am 14.10.2023 14:34:21 | IP (Hash): 1517651034
Fisch ist super.
Pasta mit Sahnesauce: die Sahnesauce ist zuckertechnisch recht gut aber die Pasta natürlich nicht. Fürs Gewicht natürlich Gift.
Kaffee ist kein Problem, schwarz zumindest.
Milch würde ich begrenzen auf ein Glas, 250 ml oder so. Erythrit kann gute Dienste leisten aber mit der Menge aufpassen, führt ab und kann Heißhunger attacken verursachen. Zb in softdrinks. Zum essen so was trinken ist ok. Erythrit in Zusammenhang mit Proteinen (Quark etc.) oder als Ausgleich zu sehr saurem (bsp rote Johannisbeeren) verursacht eher kein Heisshunger.
Nutella: hab ich früher löffelweise gefuttert, gern auch mal nachts. Das geht auch ohne Brot-:)
Passte auch super zur restlichen Ernährung wie massenhaft Pasta und Brot, Apfelsaft , der Tafel Schokolade oder unzähligen Tüten Haribo, Cola oder der Pizza.
Deswegen bin ich nun im Forum und schreibe mit euch-:)
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.10.2023 20:15:56 | IP (Hash): 656586520
Hachja, die gute Löffelnutella, hatte ich auch. :-D Erst wenn man sich mal damit beschäftigt, was dies für Gift ist, merkt man, was da alles schief geht...
Ich für meinen Teil habe beschlossen, dass *jeder* Zucker, ein schlechter Zucker ist. Erst dadurch hat sich bei mir der Langzeitspiegel signifikant gesenkt. Milch und Obst sollte man wirklich, so wie jemand hier geschrieben hat, als Nachtisch betrachten. 100ml Milch haben ja auch fast 5 Gramm Zucker. "Mit dem Besten aus Milch", danke Ferrero...
Allerdings: Stress hat auch einen sehr starken Einfluss, der ist aber halt für jeden subjektiv unterschiedlich. Stressiger Job/Privatleben vielleicht?!
hjt_Jürgen hat mir mal nen guten Link gegeben: https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
Wenn man sich dies durchliest, dann ist ein Langzeitwert von unter 5,5 anzustreben. Dauerhaft. Klar, man kann mit mehr "leben". Aber so ein "Leben" kann halt schwierig werden.
Auch sonst finde ich https://www.bloodsugar101.com/ super. Man braucht halt solide Englischkenntnisse, sonst muss halt Google nachhelfen.
Trotzdem: 6,7 ist gut, wenn es jährlich weiter so runtergehen würde, wäre es toll. Es geht aber auch sicher auch schneller, je nach eigenem Wunsch. -
am 16.10.2023 10:04:39 | IP (Hash): 1042835311
Schwarzwaldjunge schrieb:
hjt_Jürgen hat mir mal nen guten Link gegeben: https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
Wenn man sich dies durchliest, dann ist ein Langzeitwert von unter 5,5 anzustreben.
Sorry, aber wenn ich mir den Link durchlese, dann entdecke ich nur die Empfehlung für einen Langzeitwert von unter 5,8%:
"Those of us who have had diabetes for decades have found that when we keep our post-meal blood sugars below 140 mg/dl most of the time we see A1cs that range from the 5.7% level down. This level appears to be good enough to avoid the classic diabetic complications."
Dabei muss man das "appears" beachten. Es handelt sich hier lediglich um eine persönliche Einschätzung der Autorin, genauso wie die unter 5,5% eine persönliche Einschätzung vom Schwarzwaldjungen und noch wesentlich niedrigere Werte die persönliche Einstellung von hjt_Jürgen sind.
Meine persönliche Einschätzung ist übrigens ein HbA1c um die 6,0% und besser, Die 6,7% wären mir langfristig zu riskant. Am Ende muss das jeder für sich selbst entscheiden, eine nachgewiesene Grenze gibt es nicht.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 16.10.2023 10:08:29. Grund: BBCodes -
am 16.10.2023 11:31:00 | IP (Hash): 1502589530
Daher bin ich ja dran von 6,7 noch weiter runter zu kommen.
Es ist schon mal ein Anfang gemacht vom letzten Jahr 7,0 auf 6,7 zu kommen und habe ja schon einiges abgenommen. Jetzt kommt noch Sport dazu.
Heute ist das Wetter auch noch schön. Dann fahre ich mal ein wenig Fahrrad ;-)
Der Wille ist ja da und berichte weiter.
Habe momentan Nachtschicht und müsste mal wissen mit was ich am besten die Leber und Bauchspeicheldrüse entlasten kann damit sie sich wieder regenerieren bzw. erholen können.
Trinke ja nachts nur Wasser auf Arbeit und keinen tropfen Kaffee.
Bearbeitet von User am 16.10.2023 11:41:22. Grund: noch was hinzugefügt -
am 16.10.2023 11:50:29 | IP (Hash): 1042835311
Michael43 schrieb:
Trinke ja nachts nur Wasser auf Arbeit und keinen tropfen Kaffee.
Kaffee oder Tee ohne Milch und Zucker darfst du trinken, so viel du willst.
Leber und BSD kannst du am besten entlasten, wenn du die KH reduzierst. Du darfst dann auch mehr Fett und/oder Eiweiß essen, die erhöhen den BZ nur geringfügig.
Wenn du dein HbA1c-Ziel mit Ernährung und Bewegung nicht erreichst, dann zögere nicht, dir weitere Medikamente zur Unterstützung dazu geben zu lassen. Schlecht wäre nur, wenn du dich ausschließlich auf dei Medikamente verlässt. Eigene Bemühungen und bei Bedarf weitere medikamentöse Unterstützung sind eine gute Strategie.
Viel Erfolg, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 16.10.2023 11:52:11. Grund: BBCodes -
am 16.10.2023 14:56:39 | IP (Hash): 1502589530
Habe noch Brokkoli da, kann ich ja die Nacht als Snack zwischendurch futtern. Vielleicht trinke ich noch eine Reine Buttermilch und viel Wasser ;-) -
am 16.10.2023 15:26:49 | IP (Hash): 444785967
Buttermilch ist absolut okay. Lt. meinem Arzt sogar sehr gut.
Definitiv besser als "normale" Milch, egal wie viel oder wie wenig Fettanteil.
Auch (Natur-) Joghurt sei nicht produktiv, sagt er.
Quark ist besser.
Nach meiner Erfahrung muss es nicht unbedingt die Magerstufe sein.
PS:
Falls Du Fruchtsäfte trinkst: Bitte von der Lebensmittelliste streichen. Auch den ohne zusätzlichen Industriezucker.
Zu hohe Konzentration an Fruchtzucker.
Gutes Gelingen! -
am 16.10.2023 17:53:58 | IP (Hash): 1802228992
Beim Joghurt (Natur) muss man bedenken das oft zwar kein Zucker zugsetzt ist , dafür aber Magermilchpulver undd as enthälft dann wiederum Milchzucker. Sozusagen Zuckerzusatz durch die Hintertür.
Es gibt Naturjoghurtsorten die das nicht haben, muss man mal schauen auf die Inhaltsangaben, Zuckeranteil beachten.
Griechischer Joghurt natur ist recht gut, gibt auch Joghurtalternativen aus Soja und so (hab ich aber noch nicht ausprobiert).
Je fettarmer , das ist um so höher ist meist der Zuckergehalt. Das hat etwas mit der Bindung zu tun, die müssen irgendwie eine bestimmte Konsistenz hinbekommen und wenn sie nur wenig Fett haben wollen dann kompensieren sie das meist über Zucker oder Milchpulver oder so etwas.
Bei Joghurt oder Quark nehme ich auch lieber den Quark.
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 17.10.2023 00:00:37 | IP (Hash): 1636940145
Von 7,0 auf 6,7 ist gut, weil in die richtige Richtung.
Du kannst aber definitiv besser werden, ich habe in 3 Monaten von 7,7 auf 5,7, nach 6 Monaten auf 5,2 geschafft. Nun ist nicht jeder gleich und genetisch bedingt kann mancher sich extrem anstrengen und schafft es trotzdem nicht. Das soll nur an Ansporn dienen.
Ich habe KHs stark reduziert, und mit Unmengen an Proteinen und Fett ersetzt. Fisch (Lachs), Fleisch, Olivenöl, Gemüse, KH-reduziertes Brot, Obst, Käse, Eier, Nüsse. Gestrichen habe ich normales Brot, Pasta, Reis, Süßigkeiten (außer KH-reduziert), zu 80% Kartoffeln. Sportmäßig betreibe ich viel Aufwand - 2-3x pro Woche Krafttraining, 2-3x pro Woche Tennis / Laufen.
Nicht jeder muss das machen, gibt aber eine Idee wie es in die richtige Richtung laufen kann.
Viel Erfolg weiterhin für dich!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.10.2023 14:57:33 | IP (Hash): 1502589530
Hi.
Danke. Das motiviert auf alle Fälle.
Ich bleibe am Ball und berichte. -
am 18.10.2023 21:04:14 | IP (Hash): 203894135
Hallo Michael,
ändere noch ein bischen Deine Ernährung. Ich esse jeden Morgen einen Apfel und am Mittag noch eine Obstsorte, aber keine Trauben und keine Bananen (zu viel Fruchtzucker). Ab Mittags dann nur noch Grünzeugs und abends koche ich etwas mit viel Gemüse und Salat. Bei Wurst nehme ich nur Geflügelwurst und an Fleisch nur weißes, also Hähnchenfleisch und so. Kartoffeln (treiben auch hoch, im übrigen Bratkartoffeln nicht, weil Fett dabei ist), Nudeln nur Vollkorn oder Kichererbsennudeln und Reis (inzwischen den normalen Basmati, mische aber dann ein bischen Streichfett darunter, dann macht er auch nchts). Aber wie gesagt, das wichtigste ist Gründfutter. Du kannst als Snack ja auch mal eine Karotte essen oder Paprikaschnitze. Ansonsten sind da noch die Nüsse, Erdnüsse oder noch besser Walnüsse. Im übrigen wiege ich Beilagen wie Nudeln und Reis ab. Ansonsten musst Du halt auch probieren, was Du besser verträgst, ich messe ca. eine Stunde nach der Hauptmahlzeit meinen BZ und daran siehst Du, was Du verrägst und was nicht. Ist bei jedem ein bischen anders. Nimm an einer Diabetesschulung teil, die meisten diabetologischen Praxen bieten diese an. Bin gespannt!
Gruß,
Biggi1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.10.2023 19:43:12 | IP (Hash): 154960198
Melde mich zurück.
Ich denke es geht aufwärts und fühle mich auch fitter und kein Kreuzweh mehr.
Montag:
Morgens, 1 Apfel und ein paar Haferflocken mit Soja-Milch ungesüßt mit leichter Prise Erythrit.
Mittags, Schlemmerfilet.
Abends, Magerquark 250g mit Ceylon-Zimt und eine Prise Erythrit Ersatzzucker.
Auf Arbeit nur Wasser getrunken 1,5 Liter und daheim Schwip Schwap Zero Cola & Orange.
Dienstag:
Morgens, ein kleines Brötchen mit wenig Erdbeer-Konfitüre und ein paar Haferflocken mit Soja-Milch ungesüßt mit leichter Prise Erythrit.
Mittags, Blumenkohl gekocht und mit leichter Bechamelsauce gegessen.
Abends, Magerquark 250g mit Ceylon-Zimt und eine Prise Erythrit Ersatzzucker
Auf Arbeit nur Wasser getrunken 1,5 Liter und daheim Schwip Schwap Zero Cola & Orange
Mittwoch:
Morgens, ein kleines Brötchen mit wenig Erdbeer-Konfitüre und ein paar Haferflocken mit Soja-Milch ungesüßt mit leichter Prise Erythrit.
Mittags, mal eine Pizza Piccolinis gegönnt. reine Buttermilch getrunken.
Abends, Magerquark 250g mit Ceylon-Zimt und eine Prise Erythrit Ersatzzucker.
Schwip Schwap Zero Cola & Orange getrunken.
Highlight des Tages, Schwimmen von 15:00 bis ca. 18:00h und in dieser Zeit natürlich mit Pause ca. 35 Bahnen geschwommen (Brustschwimmen). Eine Bahn hat 30m (hin und zurück).
Donnerstag:
Morgens, ein kleines Brötchen mit wenig Erdbeer-Konfitüre und ein paar Haferflocken mit Soja-Milch ungesüßt mit leichter Prise Erythrit.
Mittags, Blumenkohl gekocht und mit leichter Bechamelsauce gegessen.
Abends, Magerquark 250g mit Ceylon-Zimt und eine Prise Erythrit Ersatzzucker.
Schwip Schwap Zero Cola & Orange getrunken.
Nächsten Mittwoch wieder das selbe Spiel mit schwimmen ;-)
Mache ich jetzt einmal die Woche.
Schritte versuche ich am Tag auch so an die 10000 zu kommen.
LG Michael
Bearbeitet von User am 26.10.2023 22:07:02. Grund: noch was hinzugefügt -
am 26.10.2023 20:05:57 | IP (Hash): 1685476012
Glückwunsch - zu einer super Auswahl und einem durchweg guten Geschmack!
10.000 Schritte sind eine gute Zielmarke, Schwimmen ist eine noch bessere Idee, das bringt echt sehr viel.
Dann sage ich guten Appetit, viel Spass und gutes Gelingen!
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.02.2024 11:17:42 | IP (Hash): 199757124
Hi, melde mich zurück.
Letztes Jahr so Oktober hatte ich einen HbA1C Wert von 6,7% also demnach um 0,3% gesunken.
Jetzt aktuellen Laborbericht vom 27.02.24 habe ich einen HbA1c Wert von 6,8%
HbA1c (NGSP) (Immun-turbidimetrie) (EB) = 6,8%
HbA1c (IFCC) (EB) = 50 mmol/mol
Glucose (NaF) = 111 mg/dl
Mache ein bis 2x Sport (schwimmen)
Versuche mich mehr zu bewegen.
Klar esse ich hin und wieder mal morgens ein Brötchen mit Nutella.
Esse aber mehr Wurst (Pute, Geflügel, Truthahn), kein Schwein.
Auf der Arbeit trinke ich nur Wasser und alle Schaltjahre gönne ich mir mal eine kleine Flasche Cola Zero.
Ernährung:
1-2 die Woche:
Blumenkohl oder Brokkoli (oder beides gemischt) mit Bechamelsauce
Schlemmerfilet
Auf der Arbeit hin und wieder 1x Reine-Buttermilch trinken
Trinke normalerweise Cola, Dr. Pepper, Energy Drinks halt alles süß aber seit der Diagnose Oktober 2022
habe ich sofort mit dem puren Zucker aufgehört zu trinken.
Seitdem trinke ich daheim "Schwip Schwap Zero", Wasser.
Egal bei was ich Zucker brauche nehme ich Erythrit (Kompletter Zucker habe ich weg ausser das was leider in den Lebensmittel überall drin ist).
Klar gönnt man sich ganz selten mal einen Schokoriegel.
Abgenommen habe ich ganz gut und viel weniger Bauch. Hatte Anfangs 95 Kg und jetzt durch Sport (schwimmen), Fahrrad fahren und Crosstrainer kommt ab März/April wieder bzw. noch dazu.
Mein Gewicht schwankt ca. zwischen 84 und 85,2 Kg
Auf alles kann man ja nicht verzichten aber ich bin gut dabei.
Nächste Woche habe ich beim Arzt ein Gespräch (Bin ja in einem DMP-Programm). Mal sehen was der Arzt sagt. Vielleicht noch andere Tabletten oder Dosis erhöhen.
Laut ihm soll ich eine Metformin 500mg Abends nehmen und laut meinem Hausarzt sollte ich bei so einen hohen Wert mindestens eine morgens und eine Abends einnehmen (1000mg am Tag)
Meine Mutter hat schon 6,4% und sie soll schon 1000mg am Tag nehmen.
LG Michael
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am 29.02.2024 12:44:50 | IP (Hash): 2108518953
So Ferndiagnosen sind natürlich immer schwierig. Du hast ja hier schon einiges an guten Tipps bekommen. Ich persönlich habe meinen HbA1c in den letzten 2 Monaten von 6,7 auf 6,2 gesenkt. Ich mache Intervallfasten. Bei Schichtarbeit/Nachtarbeit ist die Belastung für den Körper aber auch größer. Das kann den Zuckerwert schon hochtreiben. -
am 29.02.2024 22:55:13 | IP (Hash): 2010164047
Hallo Michael,
du hast ja schon ein ganzes Stück erreicht. Ob es dir reicht oder ob du deinen BZ noch etwas weiter runter bekommen willst, musst du selbst entscheiden. Ich würde dir im Interesse der langfristigen Gesunderhaltung ein ehrgeiziges Ziel empfehlen.
Auf jeden Fall solltest du bei deinem Arzt auf eine angemessene Metformindosis drängen, die 500mg sind wirklich mur eine homöopathische Dosis. Bei deinem HbA1c wären 2*1000mg, wenn du es gut verträgst, durchaus angebracht.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 29.02.2024 22:55:48. Grund: BBCodes -
am 02.03.2024 05:37:39 | IP (Hash): 1188740904
Mit 6,6 bis 6,9 HbA1c liegt der Langzeitzuckerwert doch vollständig im Zielbereich beim Typ-2-Diabetiker. Nach den Richtlinien sollte ein Wert zwischen 6,5 und 7,5 % angestrebt werden.
Optimieren kann man sicher hier noch die Ernährung. Das Nutellabrötchen sollte man möglichst meiden. Wenn dann noch ein Weizenmehlbrötchen verwendet wird, dann erzeugt das unnötige Blutzuckerspitzen.
Haferflocken zum Frühstück sind eigentlich ein guter Start. Das enthaltene Beta-Glucan wirkt sich günstig auf die Blutfettwerte aus, weil es überschüssiges Cholesterin bindet. Mit Hafertagen kann man den Blutzuckerspiegel als Typ-2-Diabetiker senken. An diesen Tagen gibt es 3 mal 75 g Haferflocken, die mit 300 bis 500 ml Wasser gekocht werden. Morgens und abends sind dazu 25 g zuckerarmes Obst (beispielsweise Blaubeeren oder Himbeeren) erlaubt und mittags kann man die Haferflocken in Brühe ansetzen und ein wenig Suppengrün hineinschneiden. Möglichst 2 oder 3 solcher Tage am Stück machen. Einmal im Monat sollte reichen.
Immer Quark zum Abendessen ist irgendwann einmal langweilig. Alternative dazu: Gemüse oder Salat und Eiweiß. Das kann in Form eines Stücks Fleisch (möglichst Geflügel) oder auch Tofu sein. Wenn man den auspresst in etwa 1cm mal 1cm breite Streifen schneidet, dann in einer Marinade aus Sojasoße, Reisessig, Knoblauch und Ingwer mariniert und dann knusprig brät, schmeckt der auch und macht langanhaltend satt.
Bei Brot und Brötchen auf Vollkornprodukte achten.
Noch ein Hinweis: Äpfel sind durchaus erlaubt. Gerade das im Apfel enthaltene Pektin tut dem Körper gut. Allerdings insgesamt bitte nicht mit Obst übertreiben. Anhaltspunkt: 2 Portionen Obst am Tag. Eine Portion ist das, was in eine Hand passt. Das wäre dann allenfalls eine Banane (passt eben nicht in eine, sondern in zwei Hände) oder zwei Äpfel.
Ich esse auch Reis oder auch Nudeln. Allerdings habe ich auf Vollkornprodukte umgestellt. Bei den Nudeln ist da der Geschmack bewöhnungsbedürftig. Vollkornbasmatireis muss ich leider über das Internet beziehen, den gibt es hier nirgendwo zu kaufen.
Auch kartoffeln sind möglich, wenn der Konsum im Rahmen bleibt. Bratkartoffeln sind dann interessant, wenn sie traditionell zubereitet werden. Also Kartoffeln normal kochen und pellen. Über Nacht auskühlen lassen und erst am nächsten Tag im heißen Fett ausbraten. Hier kommen zwei Effekte zum Tragen: Durch das Kochen und anschließendem Auskühlen verwandelt sich ein Teil der in den Kartoffeln enthaltenen Stärke in resistente Stärke. Diese kann im Dünndarm nicht verstoffwechselt werden. Die Bakterien im Dickdarm freuen sich. Risistente Stärker erhöht den Blutzuckerspiegel nacht. Aber natürlich verbleibt Stärke in den Kartoffeln, die blutzuckerwirksam ist. Dein gleichen Effekt hat man, wenn man Reis vom Vortag verarbeitet. -
am 02.03.2024 10:34:38 | IP (Hash): 1675181020
Thomas_Dt schrieb:
Mit 6,6 bis 6,9 HbA1c liegt der Langzeitzuckerwert doch vollständig im Zielbereich beim Typ-2-Diabetiker. Nach den Richtlinien sollte ein Wert zwischen 6,5 und 7,5 % angestrebt werden.
Die Richtlinien gelten für den ordentlich progredient behandelten Typ 2. Die meisten in Foren mitschreibenden Menschen mit Prädiabetes oder Typ 2 sind allerdings eher auf einen möglichst gesunden BZ-Verlauf bis hin zur Remission ausgerichtet. Und dabei ist z.B. sowas wie ne Haferkur häufig völlig kontraproduktief, wie hier schon häufiger aus den jeweiligen eigenen Erfahrungen berichtet wurde.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.