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Diabetes Typ-2 Langzeitzuckerwert sehr erhöht.
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am 18.10.2023 21:04:14 | IP (Hash): 203894135
Hallo Michael,
ändere noch ein bischen Deine Ernährung. Ich esse jeden Morgen einen Apfel und am Mittag noch eine Obstsorte, aber keine Trauben und keine Bananen (zu viel Fruchtzucker). Ab Mittags dann nur noch Grünzeugs und abends koche ich etwas mit viel Gemüse und Salat. Bei Wurst nehme ich nur Geflügelwurst und an Fleisch nur weißes, also Hähnchenfleisch und so. Kartoffeln (treiben auch hoch, im übrigen Bratkartoffeln nicht, weil Fett dabei ist), Nudeln nur Vollkorn oder Kichererbsennudeln und Reis (inzwischen den normalen Basmati, mische aber dann ein bischen Streichfett darunter, dann macht er auch nchts). Aber wie gesagt, das wichtigste ist Gründfutter. Du kannst als Snack ja auch mal eine Karotte essen oder Paprikaschnitze. Ansonsten sind da noch die Nüsse, Erdnüsse oder noch besser Walnüsse. Im übrigen wiege ich Beilagen wie Nudeln und Reis ab. Ansonsten musst Du halt auch probieren, was Du besser verträgst, ich messe ca. eine Stunde nach der Hauptmahlzeit meinen BZ und daran siehst Du, was Du verrägst und was nicht. Ist bei jedem ein bischen anders. Nimm an einer Diabetesschulung teil, die meisten diabetologischen Praxen bieten diese an. Bin gespannt!
Gruß,
Biggi1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.10.2023 19:43:12 | IP (Hash): 154960198
Melde mich zurück.
Ich denke es geht aufwärts und fühle mich auch fitter und kein Kreuzweh mehr.
Montag:
Morgens, 1 Apfel und ein paar Haferflocken mit Soja-Milch ungesüßt mit leichter Prise Erythrit.
Mittags, Schlemmerfilet.
Abends, Magerquark 250g mit Ceylon-Zimt und eine Prise Erythrit Ersatzzucker.
Auf Arbeit nur Wasser getrunken 1,5 Liter und daheim Schwip Schwap Zero Cola & Orange.
Dienstag:
Morgens, ein kleines Brötchen mit wenig Erdbeer-Konfitüre und ein paar Haferflocken mit Soja-Milch ungesüßt mit leichter Prise Erythrit.
Mittags, Blumenkohl gekocht und mit leichter Bechamelsauce gegessen.
Abends, Magerquark 250g mit Ceylon-Zimt und eine Prise Erythrit Ersatzzucker
Auf Arbeit nur Wasser getrunken 1,5 Liter und daheim Schwip Schwap Zero Cola & Orange
Mittwoch:
Morgens, ein kleines Brötchen mit wenig Erdbeer-Konfitüre und ein paar Haferflocken mit Soja-Milch ungesüßt mit leichter Prise Erythrit.
Mittags, mal eine Pizza Piccolinis gegönnt. reine Buttermilch getrunken.
Abends, Magerquark 250g mit Ceylon-Zimt und eine Prise Erythrit Ersatzzucker.
Schwip Schwap Zero Cola & Orange getrunken.
Highlight des Tages, Schwimmen von 15:00 bis ca. 18:00h und in dieser Zeit natürlich mit Pause ca. 35 Bahnen geschwommen (Brustschwimmen). Eine Bahn hat 30m (hin und zurück).
Donnerstag:
Morgens, ein kleines Brötchen mit wenig Erdbeer-Konfitüre und ein paar Haferflocken mit Soja-Milch ungesüßt mit leichter Prise Erythrit.
Mittags, Blumenkohl gekocht und mit leichter Bechamelsauce gegessen.
Abends, Magerquark 250g mit Ceylon-Zimt und eine Prise Erythrit Ersatzzucker.
Schwip Schwap Zero Cola & Orange getrunken.
Nächsten Mittwoch wieder das selbe Spiel mit schwimmen ;-)
Mache ich jetzt einmal die Woche.
Schritte versuche ich am Tag auch so an die 10000 zu kommen.
LG Michael
Bearbeitet von User am 26.10.2023 22:07:02. Grund: noch was hinzugefügt -
am 26.10.2023 20:05:57 | IP (Hash): 1685476012
Glückwunsch - zu einer super Auswahl und einem durchweg guten Geschmack!
10.000 Schritte sind eine gute Zielmarke, Schwimmen ist eine noch bessere Idee, das bringt echt sehr viel.
Dann sage ich guten Appetit, viel Spass und gutes Gelingen!
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.02.2024 11:17:42 | IP (Hash): 199757124
Hi, melde mich zurück.
Letztes Jahr so Oktober hatte ich einen HbA1C Wert von 6,7% also demnach um 0,3% gesunken.
Jetzt aktuellen Laborbericht vom 27.02.24 habe ich einen HbA1c Wert von 6,8%
HbA1c (NGSP) (Immun-turbidimetrie) (EB) = 6,8%
HbA1c (IFCC) (EB) = 50 mmol/mol
Glucose (NaF) = 111 mg/dl
Mache ein bis 2x Sport (schwimmen)
Versuche mich mehr zu bewegen.
Klar esse ich hin und wieder mal morgens ein Brötchen mit Nutella.
Esse aber mehr Wurst (Pute, Geflügel, Truthahn), kein Schwein.
Auf der Arbeit trinke ich nur Wasser und alle Schaltjahre gönne ich mir mal eine kleine Flasche Cola Zero.
Ernährung:
1-2 die Woche:
Blumenkohl oder Brokkoli (oder beides gemischt) mit Bechamelsauce
Schlemmerfilet
Auf der Arbeit hin und wieder 1x Reine-Buttermilch trinken
Trinke normalerweise Cola, Dr. Pepper, Energy Drinks halt alles süß aber seit der Diagnose Oktober 2022
habe ich sofort mit dem puren Zucker aufgehört zu trinken.
Seitdem trinke ich daheim "Schwip Schwap Zero", Wasser.
Egal bei was ich Zucker brauche nehme ich Erythrit (Kompletter Zucker habe ich weg ausser das was leider in den Lebensmittel überall drin ist).
Klar gönnt man sich ganz selten mal einen Schokoriegel.
Abgenommen habe ich ganz gut und viel weniger Bauch. Hatte Anfangs 95 Kg und jetzt durch Sport (schwimmen), Fahrrad fahren und Crosstrainer kommt ab März/April wieder bzw. noch dazu.
Mein Gewicht schwankt ca. zwischen 84 und 85,2 Kg
Auf alles kann man ja nicht verzichten aber ich bin gut dabei.
Nächste Woche habe ich beim Arzt ein Gespräch (Bin ja in einem DMP-Programm). Mal sehen was der Arzt sagt. Vielleicht noch andere Tabletten oder Dosis erhöhen.
Laut ihm soll ich eine Metformin 500mg Abends nehmen und laut meinem Hausarzt sollte ich bei so einen hohen Wert mindestens eine morgens und eine Abends einnehmen (1000mg am Tag)
Meine Mutter hat schon 6,4% und sie soll schon 1000mg am Tag nehmen.
LG Michael
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am 29.02.2024 12:44:50 | IP (Hash): 2108518953
So Ferndiagnosen sind natürlich immer schwierig. Du hast ja hier schon einiges an guten Tipps bekommen. Ich persönlich habe meinen HbA1c in den letzten 2 Monaten von 6,7 auf 6,2 gesenkt. Ich mache Intervallfasten. Bei Schichtarbeit/Nachtarbeit ist die Belastung für den Körper aber auch größer. Das kann den Zuckerwert schon hochtreiben. -
am 29.02.2024 22:55:13 | IP (Hash): 2010164047
Hallo Michael,
du hast ja schon ein ganzes Stück erreicht. Ob es dir reicht oder ob du deinen BZ noch etwas weiter runter bekommen willst, musst du selbst entscheiden. Ich würde dir im Interesse der langfristigen Gesunderhaltung ein ehrgeiziges Ziel empfehlen.
Auf jeden Fall solltest du bei deinem Arzt auf eine angemessene Metformindosis drängen, die 500mg sind wirklich mur eine homöopathische Dosis. Bei deinem HbA1c wären 2*1000mg, wenn du es gut verträgst, durchaus angebracht.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 29.02.2024 22:55:48. Grund: BBCodes -
am 02.03.2024 05:37:39 | IP (Hash): 1188740904
Mit 6,6 bis 6,9 HbA1c liegt der Langzeitzuckerwert doch vollständig im Zielbereich beim Typ-2-Diabetiker. Nach den Richtlinien sollte ein Wert zwischen 6,5 und 7,5 % angestrebt werden.
Optimieren kann man sicher hier noch die Ernährung. Das Nutellabrötchen sollte man möglichst meiden. Wenn dann noch ein Weizenmehlbrötchen verwendet wird, dann erzeugt das unnötige Blutzuckerspitzen.
Haferflocken zum Frühstück sind eigentlich ein guter Start. Das enthaltene Beta-Glucan wirkt sich günstig auf die Blutfettwerte aus, weil es überschüssiges Cholesterin bindet. Mit Hafertagen kann man den Blutzuckerspiegel als Typ-2-Diabetiker senken. An diesen Tagen gibt es 3 mal 75 g Haferflocken, die mit 300 bis 500 ml Wasser gekocht werden. Morgens und abends sind dazu 25 g zuckerarmes Obst (beispielsweise Blaubeeren oder Himbeeren) erlaubt und mittags kann man die Haferflocken in Brühe ansetzen und ein wenig Suppengrün hineinschneiden. Möglichst 2 oder 3 solcher Tage am Stück machen. Einmal im Monat sollte reichen.
Immer Quark zum Abendessen ist irgendwann einmal langweilig. Alternative dazu: Gemüse oder Salat und Eiweiß. Das kann in Form eines Stücks Fleisch (möglichst Geflügel) oder auch Tofu sein. Wenn man den auspresst in etwa 1cm mal 1cm breite Streifen schneidet, dann in einer Marinade aus Sojasoße, Reisessig, Knoblauch und Ingwer mariniert und dann knusprig brät, schmeckt der auch und macht langanhaltend satt.
Bei Brot und Brötchen auf Vollkornprodukte achten.
Noch ein Hinweis: Äpfel sind durchaus erlaubt. Gerade das im Apfel enthaltene Pektin tut dem Körper gut. Allerdings insgesamt bitte nicht mit Obst übertreiben. Anhaltspunkt: 2 Portionen Obst am Tag. Eine Portion ist das, was in eine Hand passt. Das wäre dann allenfalls eine Banane (passt eben nicht in eine, sondern in zwei Hände) oder zwei Äpfel.
Ich esse auch Reis oder auch Nudeln. Allerdings habe ich auf Vollkornprodukte umgestellt. Bei den Nudeln ist da der Geschmack bewöhnungsbedürftig. Vollkornbasmatireis muss ich leider über das Internet beziehen, den gibt es hier nirgendwo zu kaufen.
Auch kartoffeln sind möglich, wenn der Konsum im Rahmen bleibt. Bratkartoffeln sind dann interessant, wenn sie traditionell zubereitet werden. Also Kartoffeln normal kochen und pellen. Über Nacht auskühlen lassen und erst am nächsten Tag im heißen Fett ausbraten. Hier kommen zwei Effekte zum Tragen: Durch das Kochen und anschließendem Auskühlen verwandelt sich ein Teil der in den Kartoffeln enthaltenen Stärke in resistente Stärke. Diese kann im Dünndarm nicht verstoffwechselt werden. Die Bakterien im Dickdarm freuen sich. Risistente Stärker erhöht den Blutzuckerspiegel nacht. Aber natürlich verbleibt Stärke in den Kartoffeln, die blutzuckerwirksam ist. Dein gleichen Effekt hat man, wenn man Reis vom Vortag verarbeitet. -
am 02.03.2024 10:34:38 | IP (Hash): 1675181020
Thomas_Dt schrieb:
Mit 6,6 bis 6,9 HbA1c liegt der Langzeitzuckerwert doch vollständig im Zielbereich beim Typ-2-Diabetiker. Nach den Richtlinien sollte ein Wert zwischen 6,5 und 7,5 % angestrebt werden.
Die Richtlinien gelten für den ordentlich progredient behandelten Typ 2. Die meisten in Foren mitschreibenden Menschen mit Prädiabetes oder Typ 2 sind allerdings eher auf einen möglichst gesunden BZ-Verlauf bis hin zur Remission ausgerichtet. Und dabei ist z.B. sowas wie ne Haferkur häufig völlig kontraproduktief, wie hier schon häufiger aus den jeweiligen eigenen Erfahrungen berichtet wurde.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.