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Leberentfettung nach Taylor

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    Mitglied seit: 16.10.2023
    am 26.10.2023 16:36:02 | IP (Hash): 1077626483
    Mir ist bisher keine seriöse Aussage aus der Medizin bekannt, dass durch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel oder Fastenaktionen bereits an Diabetes erkrankte geheilt werden können. Was allerdings richtig ist, dass durch Fastenaktionen bei stark übergewichtigen eine Gewichtsabnahme erreicht werden kann und dadurch an Diabetes zu erkranken vorgebeugt werden kann.

    Da ich erst seit kurzem dem Forum beigetreten bin, ist mir aufgefallen, dass hier im Forum das Mitglied „hjt_Jürgen“ immer wieder in seinen Beiträgen die „Leberentfettung nach Taylor“ bewirbt. Da ich weder stark übergewichtig noch Leberprobleme habe besteht bei mir ohnehin keine Notwendigkeit, Leberentfettungen nach Taylor unter Zuhilfenahme von Nahrungsergänzungsmittel durchzuführen. Wenn ich der Empfehlung von „hjt_Jürgen“ folgen würde, könnte das für mich negative Folgen haben. Da bei meiner Ernährung (Maximal 5 KE pro Mahlzeit dreimal täglich und dreimal täglich 800 kcal pro Mahlzeit bei 1,84 m Körpergröße und 85 kg Körpergewicht) ich weder Rauche noch Alkohol trinke, ist bei mir keine Gewichtsabnahme erforderlich, so wurde es mir auch von Ärzten bestätigt.

    Da ich über keinerlei medizinische Kenntnisse verfüge habe ich mal versucht, mehr über Leberentfettung zu erfahren. Bei meinen Recherchen bin ich immer wieder auf Nahrungsergänzungsmittel gestoßen.

    Mich würde mal interessieren, ob hier im Forum jemand außer „hjt_Jürgen ist, der nach der Leberentfettung nach Taylor von Diabetes geheilt wurde und oder welche Auswirkungen auf den HbA1c und C-Peptid Laborwert sich durch diese Leberentfettung ergeben haben.

    Bei Rückfragen kann es schon mal einige Zeit dauern bis ich antworte oder ich übersehe die Nachfragen, da in meinem Profil die Antwortfunktion zu meinen Beiträgen nicht funktioniert und ich bisher entgegen meinen Profil-Einstellungen NICHT informiert werde.

    Viele Grüße, Zuckermann
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    Bearbeitet von User am 04.11.2023 18:11:30. Grund: Aktualisiert
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    am 26.10.2023 17:12:19 | IP (Hash): 268113995
    https://www.ncl.ac.uk/magres/research/diabetes/reversal/#publicinformation
    Schon interessant, wie der Professor Taylor eine ganze Uni dämonisiert hat. Und dämonisiert hat er ja auch schon in 2012 die weltweite Diabetologie, als er die Banting-Jahres-Gedenkvorlesung halten und dort seine Twin-Cycle-Theorie vorstellen durfte https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3593165/&ved=2ahUKEwj-6tv6_pOCAxX6QPEDHXSgA_IQFnoECBAQAQ&usg=AOvVaw1avn0C2pmn3fDgzcUb8fHD
    Damit hat er dann einen guten Teil des britischen Gesundheitsdienstes dämonisiert. Denn ohne dessen Dämonisierung hätte es keine DiRECT Studie gegeben.

    Interessieren würde mich sehr, woraus Du liest, dass ich ein Nahrungsergänzungsmittel bewerbe?

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    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
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    am 26.10.2023 17:42:17 | IP (Hash): 1077626483
    Lese mal bitte oben:
    "Mich würde mal interessieren, ob hier im Forum jemand außer „hjt_Jürgen ist, der nach der Leberentfettung nach Taylor von Diabetes geheilt wurde und oder welche Auswirkungen auf den HbA1c und C-Peptid Laborwert sich durch diese Leberentfettung ergeben haben."

    Grüße, Zuckermann
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    am 26.10.2023 17:44:45 | IP (Hash): 1250450184
    Hallo Zuckermann,

    ich habe meinen Diabetologen darauf angesprochen...der hat nur die Augen verdreht und gemeint, die Mühe der Übersetzung würde sich nicht lohnen...sehe ich auch so...

    Was ich aber sehr empfehlen kann ist Heilfasten. Das mache ich ab und zu mal und es tut mir insgesamt sehr gut...auch ohne Fettleber...dazu habe ich das Buch "wie neugeboren durch Fasten"...eine gute Fastenhilfe...
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    am 26.10.2023 17:56:05 | IP (Hash): 1618718920
    Hallo Zuckermann,
    Ich bin zu 100% bei dir. Als ich die Diagnose Typ 2 vor fast 2 Jahre bekam war ich moderat sportlich, schlank bei einem BMI von 22,3.
    Ich konnte wenig ändern an meine Ernährungsgewohnheiten da ich mich schon mit viel Gemüse und Vollkorn ernährt habe und mir von Süßigkeiten schon immer schnell übel wurde. Trotz alledem habe ich einiges verändert vor allem an der KH-Menge pro Mahlzeit. Durch die Angst vor Kohlenhydrate und sicher auch dadurch dass ich mit Krafttraining angefangen habe (vorher war ich beim Ausdauersport und Yoga) habe ich dann noch weiter abgenommen. Jetzt bin ich, nach einer Grippe sogar bei knapp unter 20 BMI. Ich habe diese Beiträge zur Leberentfettung auch gelesen und einen Selbstversuch-light gestartet. Etwa 6 Wochen habe ich Intervallfasten gemacht. Resultat: HBA1C gleich geblieben und Nüxhternwert nachwievor erhöht. Wenn ich die Studie lese wird geschrieben dass eine Gewichtsreduktion um 10% der gewünschte Effekt bringt. Bei mir eindeutig nicht. Das mag vielleicht helfen bei denjenigen die auf Grund eindeutig falsche Ernährung und Bewegungsverhalten zu dieser Diagnose gekommen sind.
    In diesem Forum habe ich tatsächlich viele Tips bekommen, aber leider ärgere ich mich auch sehr einerseits an diese Leberentfettungsbeiträge die als Wundermittel für alle mit Typ 2 angepriesen werden und andererseits ärgere ich mich an den immer wiederkehrende Beiträge mit dem Tenor „Hilfe ich habe Diabetes mit einem BMI weit im roten Bereich aber Ernährungsumstellung halte ich nicht durch“.
    Jeder muss sein eigenen Weg finden und in diesem Forum heißt das für mich nicht alles ernsthaft zu lesen.
    Bearbeitet von User am 26.10.2023 18:43:20. Grund: Ergänzung
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    am 26.10.2023 18:02:13 | IP (Hash): 268113995
    Zuckermann schrieb:
    "Mich würde mal interessieren, ob hier im Forum jemand außer „hjt_Jürgen ist, der nach der Leberentfettung nach Taylor von Diabetes geheilt wurde und oder welche Auswirkungen auf den HbA1c und C-Peptid Laborwert sich durch diese Leberentfettung ergeben haben."


    Ah, siehste, noch so eine völlige Fehlinfo von dir, wie die, dass ich ein Nahrungsergänzungsmittel bewerbe: Ich habe hier noch nirgendwo geschrieben, dass mein T2D geheilt sei. So macht man Fake-Info ;)

    Mein T2D ist noch immer mein engster alltäglicher Lebenspartner mit eher 30 als 40 IE Insulin gesamt pro Tag und HbA1c unter 5,5. Als INSULINER in 1998 gestartet mit HbA1c gut 7 und 140-160 IE Insulin gesamt pro Tag.

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    am 26.10.2023 18:14:22 | IP (Hash): 1077626483
    Hallo Zuckerle und Nosweets,
    ich danke Euch für Eure Antworten.
    Ich empfinde es auch als anmaßend, wenn ein erfahrener Diabetiker einem "Neuling" derartige Empfehlungen gibt, zumal überhaupt keine weiteren wesentlichen Hintergründe bekannt sind und dann nur mit Schlagworten argumentiert wird. Das verunsichert neue fragenstellende Mitglieder hier im Forum, was auf garkeinen Fall Sinn Sinn und Zweck eines Forums seien darf.
    Vielen Dank und viele Grüße, Zuckermann
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    am 26.10.2023 18:32:39 | IP (Hash): 510800053
    Ein kurzer Ausschnitt aus einer Presseerklärung der DDG:
    schrieb:

    ...
    Ergebnisse der britischen DiRECT-Studie zeigten, dass eine mittels Formula-Nahrung stark kalorienreduzierte Kost und die damit vebundene deutliche Gewichtsabnahme eine Remission des Typ-2-Diabetes ermöglichen könnten: An der Studie nahmen 298 übergewichtige Patienten teil. Der Hälfte gelang es, ihren Blutglukosewerte wieder zu normalisieren und auf Medikamente zu verzichten. Je mehr sie abnahmen, desto größer war der Behandlungserfolg: Bei Patienten, die mehr als 15 Kilogramm verloren, kam es bei etwa 85 Prozent zu einer Diabetes-Remission. „Studienleiter Professor Roy Taylor von Universität Newcastle-Upon-Tyne wird auf dem Diabetes Kongress sein strukturiertes Gewichtsreduktionsprogramm darstellen“, berichtet Professor Roden. „Dabei werden wir auch diskutieren, warum sich nach zwei Jahren nur mehr etwa ein Drittel der Teilnehmer noch in Remission befanden ...


    Wollte immer mal recherchieren, was da noch so rausgekommen ist, aber in meinen Leben gibt es viele wichtiger und relevantere Dinge...

    Bearbeitet von User am 26.10.2023 18:33:07. Grund: .
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    am 26.10.2023 18:46:34 | IP (Hash): 1618718920

    schrieb:

    ...
    An der Studie nahmen 298 übergewichtige Patienten teil. Der Hälfte gelang es, ihren Blutglukosewerte wieder zu normalisieren



    Da steht’s doch: Übergewichtige Patienten.
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    am 26.10.2023 19:09:02 | IP (Hash): 268113995
    Nosweets schrieb:
    Als ich die Diagnose Typ 2 vor fast 2 Jahre bekam war ich moderat sportlich, schlank bei einem BMI von 22,3.
    Ich konnte wenig ändern an meine Ernährungsgewohnheiten da ich mich schon mit viel Gemüse und Vollkorn ernährt habe und mir von Süßigkeiten schon immer schnell übel wurde.


    Eine eindeutige Diabetes-Diagnose ist nur mit Typ 1 und nahe bis Null Eigeninsulin möglich. Auf Typ 2 wird allermeistens ganz einfach geschlossen, weil die Betroffenen nicht mit kurzfristig immer höher ansteigendem BZ mit anschließendem Rückwärtsessen auffallen.
    Typ 2 ist in den ersten Jahren gekennzeichnet durch deutlich mehr Eigeninsulin Umsatz, als bei vergleichbaren Menschen ohne Diabetes bei gleichem BZ. Auch durch deutlich erhöhten Anteil an intaktem Proinsulin.
    Aus deinen bisherigen Beiträgen schließe ich, dass solche Untersuchungen bei dir nicht gemacht worden sind und die Diagnose Typ 2 keineswegs sicher ist.

    Vielleicht schaust du hier im Forum mal nach Beiträgen von Ries Heng. Der Mann ist super sportlich und hat seit vielen Jahren sehr hohen Blutzucker, und zwar ohne jede weitere Veränderung! Also Insulin und Blutfette und Blutdruck usw. im völlig normalen Bereich, und auch in keiner Weise erhöhten Wasserumsatz. Das Rätsel haben schon einige Kliniken zu lösen versucht. Und auf der anderen Seite hat er auch schon einige ähnlich Betroffene gefunden.

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