Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Macht Insulin dicken Bauch.
-
am 01.11.2023 17:23:47 | IP (Hash): 922636721
Moin
Spritze abends 15 Einheiten
Lantus ins Bauchfett.
Wird dadurch Bauch dicker.
Bin sonst Normalgewichtig.
mfg
Vogel -
am 01.11.2023 17:33:05 | IP (Hash): 1077626483
Abend,
Spritze abends, jedoch 45 IE Toujeo in den Oberschenkel. Im Bauchbereich spritze ich Fiasp.
Bin ebenfalls normalgewichtig und habe keinen "Bauch".
Grüße, Zuckermann
----------------------------------------------------
Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 01.11.2023 17:35:55 | IP (Hash): 1522239101
Hi Vogel,
zu deiner Frage hier eine Pressemitteilung Deutsches Zentrum für Diabetesforschung und sehr interessanter Link dazu:
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/2551 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.11.2023 18:13:58 | IP (Hash): 1975361461
Mit dem Link habe ich Probleme. Denn erstens braucht das Hirn nur sehr wenig Insulin, weil die meisten seiner Zellen zu ihrer Glukoseaufnahme gar kein Insulin brauchen. Und zweitens ist Insulin nur sehr schwer nachweisbar. Mich würde interessieren, mit welchen Untersuchungsmethoden man das da nachgewiesen hat.
Einstweilen gehe ich davon aus, dass man sich an möglichen Reaktionen auf Insulin orientiert und daraus auf die Insulinwirkung geschlossen hat. Das wäre ein indirekter Nachweis mit wenig Aussagekraft über die Menge(n) und damit über die Empfindlichkeit. Nicht zuletzt, weil von 2 Teilen Insulin im Blut nach nur knapp 5 Minuten nur noch 1 Teil wirkt.
----------------------------------------------
Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.11.2023 18:17:50 | IP (Hash): 1975361461
@Vogel
Wo wir uns pieken, verletzen wir uns. Die Verletzung ist zwar nur klein, kann aber mit etwas Pech entzündliche Auswirkungen haben. Und wenige von uns haben zudem das Pech und reagieren allergisch auf fremdes Insulin.
Normal bildet das Insulin beim Spritzen unter der Haut eine kleine "Blase". Diese Blase wird praktisch im selben Maß kleiner, in dem das Insulin wirkt. Dafür gelangt es aus dieser kleinen Blase in den venösen Blutkreislauf und mit dem in die Leber. Darin verrichtet es seine Hauptwirkung. Zur Hauptwirkung gehört in der Hauptsache das Umformen von Glukose zu Fett. Und das wird natürlich überall eingelagert, wo der Organismus Fett einlagert. Auch schlanke Menschen haben einige Kilos davon unter der Haut und im Bauchraum. Das sind völlig normale Reserven für schlechte Zeiten.
----------------------------------------------
Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.11.2023 18:31:33 | IP (Hash): 1522239101
@hjt_Jürgen, ich habe ein Problem mit solchen Aussagen,
Im Hirn bzw im ganzen Körper gibt es Rezeptoren, es gibt Transmitter oder auch Botenstoffe. Bitte vorher informieren, bevor man nicht ganz zutreffende Aussagen mitteilt.
Hier ein sehr interessanter Link für Bildung bzw Weiterbildung, was Insulin und Hirn betrifft
https://www.diabinfo.de/fachkreise/forschung/was-wird-geforscht/gehirn-und-diabetes.html -
am 01.11.2023 19:34:27 | IP (Hash): 2010157414
hjt_Jürgen schrieb:
Mit dem Link habe ich Probleme. Denn erstens braucht das Hirn nur sehr wenig Insulin, weil die meisten seiner Zellen zu ihrer Glukoseaufnahme gar kein Insulin brauchen. Und zweitens ist Insulin nur sehr schwer nachweisbar.
Hallo Ischbie,
Wenn es um irgendwelche Theorien geht, dann darfst du den Quartalsspinner hjt_Jurgen nicht besonders ernst nehmen. Er stellt die unsinnigsten Behauptungen aus und "beweist" die mit den unmöglichsten Überlegungen und Schlussfolgerungen.
Wenn du das ganze Ausmaß seiner Spinnereien sehen willst, dann sieh dir das hier mal an:
https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/16984/Ist-155mgl-nach-extrem-suessem-Essen-zu-viel#m_123870 (ab Beitrag vom 21.09.)
Hier siehst du mal, wie hjt_Juergen eine seiner offensichtlich irrsinnigen Behauptung auch noch bis aufs Messer verteidigt. Den gesunden Menschenverstand, sofern er den hat, muss er dabei gut verstecken - das ist aber für ihn offensichtlich kein Problem.
Hier noch einmal seine irrsinnige Behauptung, die er tatsächlich als eine seiner Theorien verteidigt:
(Quelle: https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/16968/Suendigt-ihr-auch-mal-fuer-euer-soziales-Leben#m_123545 )
hjt_Jürgen schrieb:
Zur Zeit zwischen dem Spritzen einer Dosis und deren Wirkung:
Wir spritzen ins Unterhautfettgewebe. Da bildet das Insulin eine kleine Blase, ein kleines Depot. Da wirkt es überhaupt nicht. Von da gelangt es in den venösen Teil des Kreislaufs, also den Rücklauf zu den Versorgungszentren des Organismus. Darin wirkt es auch nicht.
Die Wirkung setzt erst ein, wenn es unseren zentralen Versorgungs-Hub erreicht, die Leber. Darin leistet es mehr als 2/3 seiner Wirkung, und davon sehen wir das Ergebnis im neu aufgeladenen Blut, das von da mit etwas Rest von der Dosis und ihrer Restwirkung in den Versorgungs-Umlauf durch den ganzen Körper geht.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 01.11.2023 19:35:00. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.11.2023 19:44:27 | IP (Hash): 1975361461
Ischbie schrieb:
Bitte vorher informieren, bevor man nicht ganz zutreffende Aussagen mitteilt.
Ok, derselbe Rat an dich:
Eine(!) Woche nach einer bariatrischen Operation (Magenverkleinerung bis Umgehung) bei sehr adipösen Menschen mit Typ 2 wird von einem Tag auf den anderen die Normalisierung des Nüchtern-Blutzuckers beobachtet. Damit sind schlagartig sehr viel weniger Glukose und sehr viel weniger Insulin in deren Kreislauf - eindeutig nachgemessen in mehreren MRT-Zentren in aller Welt. In einer Woche hat sich am viel zu großen Körpergewicht praktisch noch nichts nennenswert geändert. Und ebenso nichts an den Zellen des Organismus, was als Insulinresistenz bezeichnet wird.
Was finde ich so interessant in diesem Zusammenhang? Dass von den Fachkreisen, aus denen deine Links kommen, bisher KEINERLEI Erklärung dazu erfolgt ist, wie diese Ergebnisse seit Jahren zu tausenden zustande kommen - vielleicht weil sie ihren "Theorien" praktisch direkt widersprechen?
----------------------------------------------
Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.11.2023 19:45:39 | IP (Hash): 429394757
Vogel schrieb:
Moin
Spritze abends 15 Einheiten
Lantus ins Bauchfett.
Wird dadurch Bauch dicker.
Bin sonst Normalgewichtig.
mfg
Vogel
Um zur Ursprungsfrage zurückzukommen.
Wenn durch Insulin spritzen der Bauch dick werden sollte, sollte man dringend beim Arzt abklären, ob eine Lipohypertrophie vorliegt.
Bei Google gibt es auch etliche Bilder dazu.
Um dem vorzubeugen sollte man die Spritzstellen regelmäßig routieren und die Pennadeln regelmäßig wechseln.
Bearbeitet von User am 01.11.2023 19:46:01. Grund: . -
am 01.11.2023 20:08:59 | IP (Hash): 1975361461
Rainer schrieb:
Hier noch einmal seine irrsinnige Behauptung, die er tatsächlich als eine seiner Theorien verteidigt:
(Quelle: https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/16968/Suendigt-ihr-auch-mal-fuer-euer-soziales-Leben#m_123545 )
hjt_Jürgen schrieb:
Zur Zeit zwischen dem Spritzen einer Dosis und deren Wirkung:
Wir spritzen ins Unterhautfettgewebe. Da bildet das Insulin eine kleine Blase, ein kleines Depot. Da wirkt es überhaupt nicht. Von da gelangt es in den venösen Teil des Kreislaufs, also den Rücklauf zu den Versorgungszentren des Organismus. Darin wirkt es auch nicht.
Die Wirkung setzt erst ein, wenn es unseren zentralen Versorgungs-Hub erreicht, die Leber. Darin leistet es mehr als 2/3 seiner Wirkung, und davon sehen wir das Ergebnis im neu aufgeladenen Blut, das von da mit etwas Rest von der Dosis und ihrer Restwirkung in den Versorgungs-Umlauf durch den ganzen Körper geht.
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/09/10/was-ist-das-besondere-an-insulin-lispro-lyumjev
Daraus Zitat nach Lilly, dem Entwickler und Hersteller, der ja wohl weiß, wie Insulin allgemein und seins im besonderen wirkt:
"Insulin Lyumjev® kommt laut Lilly „der physiologischen Insulinwirkung stoffwechselgesunder Menschen noch näher“. Denn das Problem aller Subkutan applizierten Insuline im Vergleich zur endogenen Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse ist: Bei Gesunden wird das Insulin nach einer Mahlzeit vor allem in den Portalkreislauf freigesetzt, das Insulin flutet dadurch besonders schnell in der Leber an. Bei subkutan gespritztem Insulin hingegen dauert es länger, bis das Insulin aus dem peripheren subkutanen Depot in die Leber gelangt."
----------------------------------------------
Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 02.11.2023 15:57:59 | IP (Hash): 1057707932
@Rainer
Lauter Irrsinn bei Lilly, oder könnte nicht doch sein, dass du dich irrst?
----------------------------------------------
Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 05.11.2023 15:43:54 | IP (Hash): 1076129126
@Rainer
und noch ne Info aus dem Reich der Quartalspinner:
"Als Pfortaderkreislauf bezeichnet man den venösen Blutkreislauf von Magen, Darm, Milz und Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Über die Pfortader (Vena portae) wird das Blut aus diesen Organen zunächst in die Leber geleitet und danach über die untere Hohlvene (Vena cava inferior) dem rechten Herzvorhof zugeführt."
https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://flexikon.doccheck.com/de/Portalgef%25C3%25A4%25C3%259Fsystem&ved=2ahUKEwjz3-6fia2CAxX4RPEDHR3ZBsYQFnoECBkQAQ&usg=AOvVaw19DJ2_wVes4A9Vx6AkdpC8
Ist unser Organismus am Ende vielleicht selbst so ein Quartalsspinner, wo er das Insulin aus dem Pankreas nicht gleich in den ganzen Körper schickt, sondern erst in die Leber, wo es auch noch zum allergrößten Teil verbraucht wird?
----------------------------------------------
Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 06.11.2023 07:51:45 | IP (Hash): 854300885
hjt_Jürgen schrieb:
"Als Pfortaderkreislauf bezeichnet man den venösen Blutkreislauf von Magen, Darm, Milz und Bauchspeicheldrüse (Pankreas)..."
Ah ja, jetzt verstehe ich.
Aha, du spritzt dein Insulin also in den Magen, Darm, Milz, BSD oder direkt in den Pfortaderkreislauf. Das ist zwar sehr ungewöhnlich, aber du kannst es natürlich so machen, wie du es dir am liebsten ist. Magen und Darm können es allerdings nicht sein, die würden das Insulin einfach nur verdauen. Verrate uns doch einfach, wie du das genau machst und wie sich das so anfühlt. :lol:
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 06.11.2023 12:56:39. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.11.2023 09:24:44 | IP (Hash): 854300885
Er spinnt weiter und spinnt und spinnt und spinnt ...
... und wird wohl nie begreifen, dass das was er dem gespritzten Insulin andichtet, in unserem Körper absolut nicht möglich wäre. Wenn das gespritzte Insulin im Blut einmal im Herz, genauer in der linken Herzkammer angekommen ist, dann wird es mit arteriellen Blut im gesamten Körper verteilt. Dabei gelangt das gespritzte Insulin auch direkt zu den Muskelzellen und entfaltet dort seine Wirkung, bevor es überhaupt die Leber sieht. Natürlich kommt mit dem Blutkreislauf auch in der Leber etwas von dem gespritzten Insulin an aber anders als beim körpereigenen Prozess vongesunden kommt nicht das ganze Insulin zuerst und mit höherer Konzentration in der Leber an.
Hier noch einmal die Spinnerei, die für jeden geradeaus denkenden Menschen erkennbar falsch ist:
(Quelle: https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/16968/Suendigt-ihr-auch-mal-fuer-euer-soziales-Leben#m_123545 )
hjt_Jürgen schrieb:
Zur Zeit zwischen dem Spritzen einer Dosis und deren Wirkung:
Wir spritzen ins Unterhautfettgewebe. Da bildet das Insulin eine kleine Blase, ein kleines Depot. Da wirkt es überhaupt nicht. Von da gelangt es in den venösen Teil des Kreislaufs, also den Rücklauf zu den Versorgungszentren des Organismus. Darin wirkt es auch nicht.
Die Wirkung setzt erst ein, wenn es unseren zentralen Versorgungs-Hub erreicht, die Leber. Darin leistet es mehr als 2/3 seiner Wirkung, und davon sehen wir das Ergebnis im neu aufgeladenen Blut, das von da mit etwas Rest von der Dosis und ihrer Restwirkung in den Versorgungs-Umlauf durch den ganzen Körper geht.
Lustig ist, dass er als Beweis für seine irrsinnige Behauptung lauter Textstellen anbringt, die den Weg des körpereigenen Insulins beschreiben. Dabei stört den Spinner nicht einmal, wenn deutlich dabei steht, dass sich die beiden Wege unterscheiden. Aber was hjt_Juergen nicht begreifen will, das begreift er auch nicht. Auf keinen Fall will er zugeben, dass er mal wieder Blödsinn erzählt hat, was übrigens bei seinen theoretischen Erklärungen ziemlich häufig vorkommt - nur meistens nicht so offen erkennbar wie hier.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 06.11.2023 09:25:38. Grund: BBCodes -
am 06.11.2023 20:36:05 | IP (Hash): 604266131
Rainer schrieb:
Er spinnt weiter und spinnt und spinnt und spinnt ...
Lustig ist, dass er als Beweis für seine irrsinnige Behauptung lauter Textstellen anbringt, die den Weg des körpereigenen Insulins beschreiben. Dabei stört den Spinner nicht einmal, wenn deutlich dabei steht, dass sich die beiden Wege unterscheiden.
Spinnt so wie in diesem hier noch mal aufgewärmten Zitat aus nem früheren Beitrag hier?
"Insulin Lyumjev® kommt laut Lilly „der physiologischen Insulinwirkung stoffwechselgesunder Menschen noch näher“. Denn das Problem aller Subkutan applizierten Insuline im Vergleich zur endogenen Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse ist: Bei Gesunden wird das Insulin nach einer Mahlzeit vor allem in den Portalkreislauf freigesetzt, das Insulin flutet dadurch besonders schnell in der Leber an. Bei subkutan gespritztem Insulin hingegen dauert es länger, bis das Insulin aus dem peripheren subkutanen Depot in die Leber gelangt."
Warum schreiben die Lilly-Leute da nicht einfach, dass ihr neues Insulin doch ganz einfach deswegen so schnell wirkt, weil es sofort im ganzen Körper verteilt wird und für seine Wirkung doch gar nicht erst in die Leber muss, wie das körpereigene?
----------------------------------------------
Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 06.11.2023 21:48:21 | IP (Hash): 1762546468
''hjt_Jürgen;124552 Warum schreiben die Lilly-Leute da nicht einfach, dass ihr neues Insulin doch ganz einfach deswegen so schnell wirkt, weil es sofort im ganzen Körper verteilt wird und für seine Wirkung doch gar nicht erst in die Leber muss, wie das körpereigene?
----------------------------------------------
Das liegt doch auf der Hand. Eli Lilly ist profitorientierte Firma. Was dem Verkauf und dem Gewinn dient, wird in der Marketingsprache optimal verwertet -
am 08.11.2023 05:07:51 | IP (Hash): 834019310
Moin Vogel,
Sperma bewirkt zumindest kurzzeitig eine höhere "Zuwachs-Gefahr".
- Insulin senkt nicht nur den Blutzucker, sondern fördert auch den Aufbau von Fett und Muskulatur. Es stimmt, dass Personen, die mit einer Insulintherapie beginnen, meist zwischen 2 und 4 Kilogramm zunehmen. Daran schuld ist aber nicht das Insulin an sich, denn das Hormon macht nicht von allein dick.-
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 08.11.2023 12:23:08 | IP (Hash): 922636721
Moin
Habe mit Insulin nicht
zugenommen, sondern abgenommen, nur am Bauch(Spritzstelle) etwas
fülliger. Deshalb meine
Anfangsfrage.
mfg
Vogel
-
am 09.11.2023 07:49:38 | IP (Hash): 761025559
hjt_Jürgen schrieb:
Warum schreiben die Lilly-Leute da nicht einfach, dass ihr neues Insulin doch ganz einfach deswegen so schnell wirkt, weil es sofort im ganzen Körper verteilt wird und für seine Wirkung doch gar nicht erst in die Leber muss, wie das körpereigene?
Kopfschüttel, Kopfschüttel, Kopfschüttel. 😕
Warum sollte Lilly etwas zu ihrem neuen Insulin schreiben, was für alle Insuline gilt und was allen Menschen auf der großen weiten Welt - außer dem einen hier - bestens bekannt ist. Nein, es wirkt nicht deshalb schneller, weil auch die anderen gespritzten Insuline, wenn sie im arteriellen Blutkreislauf angekommen sind, sofort wirken. So ein Insulinmolekül benötigt doch keine "Freigabe" durch die Leber. Der Trick ist lediglich, das gespritzte Insulin von der Spritzstelle im Unterhautfettgewebe immer schneller und möglichst viel davon gleichzeitig in den arteriellen Blutkreislauf zu bekommen. Daran arbeiten Lilly und die anderen Insulinhersteller - mit gutem Erfolg.
Kopfschüttel, Kopfschüttel, Kopfschüttel. 😕
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 09.11.2023 07:52:58. Grund: BBCodes -
am 09.11.2023 09:51:25 | IP (Hash): 1916322320
Du hast sicher recht mit deiner Meinung, dass Insulin aus Pen und Pumpe nicht direkt von der Spritzstelle zur Leber laufen und dort dann ganz so wie körpereigenes wirken kann. Wenn tatsächlich praktisch alles erst in die Ganzkörper-Verteilung geht, werden damit praktisch die Muskelzellen-Speicher als erstes aufgefüllt.
Beeindruckend finde ich trotzdem, was an Insulinwirkung auch aus Pen und Pumpe tatsächlich nur mit ausreichend Insulin dafür in der Leber geht:
1. die Pufferspeicherung von Glykogen. Die Leber hat den einzigen Speicher, der zuviele Glukose als Glykogen aufnehmen und zwischen den Mahlzeiten davon dann als Glukose wieder ausgeben kann.
Aufnehmen können auch die Muskelzellen, aber sie können davon nur selbst gebrauchen und nicht bei allgemeinem Bedarf in den Kreislauf zurückgeben.
2. die Umwandlung von Glukose in Triglyceride. Die Leber ist das einzige Organ, das Glucose in Fett umwandeln kann, wenn die Glykogenspeicher voll sind.
3. den Stopp der Gluconeogenese in der Leber. Nach den Messungen vom Taylor-Team:
Während jeder Zeit ohne Nahrung (ab etwa 90 Minuten nach der letzten Aufnahme) produziert die Leber konstant eine kleine Menge Glukose. Bei einem Mann mit einem Gewicht von 165 Pfund(engl) ergibt das z.B. jeweils etwa ein Sechstel Gramm pro Minute, in einer Stunde 10 g, zwei Teelöffel.
Dass das auch mit Pen und Pumpe so toll funktioniert, liegt sicher auch daran, dass die Leber mit um 2000 Litern in Ruhe in 24 Stunden zu unseren am intensivsten durchbluteten Organen gehört.
----------------------------------------------
Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 09.11.2023 12:47:35 | IP (Hash): 1893807364
Was ist das blos für ein Mensch, dieser Jürgen ! Zuerst dachte ich, ich befinde mich in einem seriösen Forum. Musste dann aber immer wieder feststellen, dass dieser Jürgen hier ausnahmslos immer wieder den gleichen Blödsinn schreibt und somit das Forum als ad absurdum verkommt.
Soll dieser Jürgen doch mal einem fragenden eine klare Antwort schreiben anstatt immer seine Wundermethoden mit irgend welche Wundermittel und daraus resultierende Heilungsmethoden gebetsmühlenartig als Erlöser zu predigen.
Alle hier fragenden quälen doch nur Fragen wie man immer wieder lesen kann, wie zum Beispiel bekomme ich meinen viel zu hohen HbA1c in den Normalbereich oder weshalb will mein Diabetologe von mir ein 3-Tagesprofil sehen usw..
----------------------------------------------------
Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.11.2023 13:36:11 | IP (Hash): 2112195232
Zuckermann schrieb:
Alle hier fragenden quälen doch nur Fragen wie man immer wieder lesen kann, wie zum Beispiel bekomme ich meinen viel zu hohen HbA1c in den Normalbereich oder weshalb will mein Diabetologe von mir ein 3-Tagesprofil sehen usw..
Genau. Jeder Neudiagnostizierte hat genug damit zu tun sich zu sortieren, sich seinen Speiseplan zusammenzustellen und zu kapieren was das Metformin da im Magen/Darm veranstaltet.
Und 1000 Fragen mehr.
All die wichtigen Infos gibt es hier aber, die Fragen werden beantwortet, Kompetenz ist genug vorhanden und Hilfsbereitschaft sowieso - man muss hier nur schnell lernen das Geschwätz und kurde Theorien zu ignorieren, das verwirrt vor allem zu Beginn-:)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.11.2023 16:12:05 | IP (Hash): 1916322320
Gunter21 schrieb:
Jeder Neudiagnostizierte hat genug damit zu tun sich zu sortieren, sich seinen Speiseplan zusammenzustellen und zu kapieren was das Metformin da im Magen/Darm veranstaltet.
Und 1000 Fragen mehr.
Wenn du mal schaust, die Eingangsfrage war: macht Insulin einen dicken Bauch?
Die erste Antwortmöglichkeit ist, dass Insulin an den Spritzstellen Verdickungen macht. Das sind so eine Art Entzündungen.
Wie ich Vogel verstanden habe, meint er das nicht. Sondern er meint schon, dass sein Bauchumfang seit dem Insulin Spritzen zugenommen hat.
Das kann durchaus so sein, denn mit der Insulintherapie ist vor allen Dingen bei uns mit Typ 2 Diabetes recht häufig eine Gewichtszunahme verbunden. Gewichtszunahme bedeutet mehr Fett, als man vorher hatte.
Dafür sorgt das Insulin zusammen mit mehr gegessenen Kohlenhydraten, als man verbraucht. Die wandelt das Insulin in Fett um, und das Fett wird dann gerne im Bauchraum gespeichert. Deswegen wird der Bauch dicker.
Und dieses Umwandeln von Glucose in Fett geht ausschließlich zusammen mit dem dafür notwendigen Insulin in der Leber!
Das ist seit spätestens den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts allgemein bekannt und wirklich in keiner Weise neu oder von mir aus irgendeinem Zuckermann-Hut gezaubert.
Rainers und meine Diskussion geht nun wohl darum, dass ich Rainer missverstehe, dass er meint, dass praktisch nur sehr wenig gespritztes Insulin in die Leber gelangen kann, und dass er mich so missversteht, dass praktisch alles gespritzte Insulin nur in der Leber wirken kann.
----------------------------------------------
Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.